Kategorie-Archiv: Donnerwetter

Rund ums Wetter …

Schietwetter

Natürlich können wir froh sein, in diesen Tagen nicht in Houston/Texas, wo der Hurrikan „Harvey“ wütete und Unmengen an Regen brachte, zu leben oder in Südasien, wo in der jetzigen Monsunzeit viele Opfer zu beklagen sind. Aber einen Klimawandel gibt es ja nicht, zumindest nach Ansicht von Herrn Trump.

Aber auch bei uns kommt Freude bei diesem Wetter nicht gerade auf. Schietwetter! Wenn ich zz. aus dem Fenster schaue, da ist es dunkel ‚wie im Bärenarsch‘, wie ein ehemaliger Kollege von mir zu sagen pflegte. Ich weiß zwar nicht, wie es dort drinnen aussieht, aber es könnte stimmen.

Ja, das Wetter – immer wieder und immer noch ein beliebtes Thema. Dabei bin ich gar nicht erpicht darauf, vom Wetter zu schreiben. Schön soll es sein, sonnig, angenehm warm und nicht so drückend wie jetzt, nur mit wenigen Wölkchen am Himmel – wie vor etwa drei Wochen auf der Hallig Hooge auf dem Weg an der Ipkenswarft entlang.

... auf der Hallig Hooge an der Ipkenswarft entlang

Zum Wochenende soll es wieder freundlicher werden. Da werde auch ich wieder freundlicher sein.

Hopfen und Hörnchen

Es ist schon erstaunlich, was in einem Garten so alles gedeiht. Mag es sich aus übriggebliebenem Vogelfutter entwickelt oder durch den Wind herbeigeweht haben. Am Schuppen für unsere Fahrräder und viel Kinderspielgerät wächst der Hopfen. An seinem Laub, das Ahornblättern ähnelt, laben sich kleine Raupen. Und die locker hängenden Blütenrispen erinnern mich an den verzweigten Blütenstand der Weinrebe, wenn sie auch viel kleiner sind.

Hopfen in AlbinZ Garten

Und neben Pflanzen, die sich ohne unseren Willen im Garten aussähen, gibt es manchen Zaungast, der immer wieder vorbeischaut. Wir haben eine Überwachungskamera im Garten installiert. Eigentlich, um zu sehen, welche ungebetenen Eindringlinge sich zeigen. Aber die Kamera hält natürlich auch die Gäste fest, die gern gesehen sind – wie Vögel aller Art, den Igel, der fast täglich im Dunkeln bei uns vorbeischaut, oder Eichhörnchen, die in einem kleinen Futterhaus so manche Wal- oder Erdnuss finden. Ich hatte schon als Kind eine gewisse Zuneigung zu diesen possierlichen Tierchen und erinnere mich an die Zeit in Bremen, als ich mit meinen Eltern durch den Bürgerpark spazierte, in dem sich Eichhörnchen ohne Scheu den Menschen näherten.

Eichhörnchen als Zaungast in AlbinZ Garten

Unserem Nachbarn mag unser Garten eher ein Dorn im Auge sein, wächst dort u.a. auch Brennnessel und Giersch, was als Wildgemüse Eingang in unsere Küche findet. Die jungen, grünen Blätter des Giersch enthalten Vitamin C, Carotin, Calcium, Magnesium, Eisen und Kupfer, sind also gesund. Und das weiß natürlich auch die Fauna zu schätzen. Und so schließt sich in gewisser Hinsicht der kleine natürliche Kreislauf unseres Gartens.

Querbeet (10): Sommerzeit? Irgendwie schon …

In der Mittagspause nutze ich die Zeit, um im Schanzenviertel einzukaufen. Da gibt es ‚den Türken‘, bei dem ich hauptsächlich Gemüse, frische Kräuter, Fladen- und Kräuterbrot, die unterschiedlichsten Cremes aus Frischkäse u.v.m. kaufe; zu finden ist der in der Susannenstraße/Ecke Bartelsstraße.

Helal Pazar - der Türke meines Vertrauens

Heute war ich in ‚Bruno’s Käseladen‘ und habe uns für eine Woche mit leckerem Käse eingedeckt. Käse ist nicht gerade billig. Da sollte es schon etwas Gutes sein. Gleich gegenüber im Schulterblatt befindet sich das Café Stenzel, das natürlich auch Brot verkauft. Erst am Wochenende war ich mit meiner Frau dort und wir haben uns exquisite Obsttorte gegönnt.

Ja, auch das ist das Schanzenviertel.

.... querbett

Angesichts der Tatsache, dass ich bald Urlaub haben werde, sollte ich froh und glücklich sein. Wäre da nicht dieses unerträgliche Wetter. Seit gestern gegen 17 Uhr regnet es in einer Tour, mal etwas weniger, meistens aber mehr, als es für einen Sommer auskömmlich ist. Und die Aussichten sind auch nicht gerade verheißungsvoll. Natürlich muss man nehmen, was kommt, zumindest was das Wetter betrifft. In sonnigere Gefilde wird es uns auch dieses Jahr nicht verschlagen, bekanntlich liegt das Gute oft sehr nah. Und gerade in Norddeutschland gibt es noch reichlich Ecken, in die wir, meine Frau und ich, noch nicht geblickt haben. So lasst uns blicken …

Mönche der knotigen Braunwurz

Unser Garten ähnelt einem Urwald. Da kommt es vor, dass sich auch Pflanzen von selbst aussäen. So wächst dort eine Pflanze, von der wir lange nicht wussten, um was es sich dabei handelt. Bis sich eines Tages Raupen auf ihr niederließen. Dank eines Bestimmungsbuches für Schmetterlinge war uns dann klar, dass es sich bei der Pflanze um die knotige Braunwurz handelt. Denn die Raupen waren die des Braunwurz-Mönches, eines Nachtfalters.

Raupen des Braunwurz-Mönches auf der knotigen Braunwurz

Die Raupen sitzen allgemein tagsüber frei an der Pflanze. Offensichtlich wirkt ihre Farbe abschreckend auf Fressfeinde. Sie ernähren sich von Knospen, Blüten und bevorzugt Früchten der Wirtspflanze. Die Verpuppung erfolgt im Herbst im Boden in einem sehr festen Kokon, wobei die Puppen häufig ein bis zwei Jahre überliegen.

Es dauerte nicht lange, bis die Raupen ‚verschwanden‘. Erst dachten wir, sie wären von Vögeln gefressen worden. Jetzt gehen wir davon aus, dass sie sich, nachdem sie sich vollgefressen hatten, auf den Boden haben fallen lassen, um sich dort im Laufe der nächsten Tage oder Wochen zu verpuppen.

Siehe auch:
Raupen von Schmetterlingen (Diestelfalter)
Schmetterlinge
Fauna im Garten
Schmetterlinge in AlbinZ Garten
Gespenstiges Gespinst

Worte zum Wochenende (21. KW 2017): Himmelfahrt eines 100-Jährigen

Dank eines Brückentages erwartet mich und meine Lieben ein verlängertes Wochenende. Morgen ist also Himmelfahrt, den besonders potenzielle Väter für Ausflüge in die berauschende Natur bzw. den natürlichen Rausch nutzen. Leider gibt es bei uns auf der Arbeit diesmal keinen Hummeltag („Früher war alles besser!“).

Worte zum Wochenende (21. KW 2017 – WilliZBlog)

Der heutige Tag ist in meiner Familie ein besonderer. Mein Vater, der vor gut sieben Jahren im gesegneten Alter von 92 Jahren starb, wäre heute 100 Jahre alt geworden. Vor 10 Jahren feierten wir noch seinen 90. Geburtstag. Die Zeit galoppiert.

Das Wetter verspricht – besonders am ‚regulären‘ Wochenende – sommerlich schön zu werden. Da nichts Großartiges anliegt, so werde ich mit meiner Frau die Zeit draußen in der Sonne genießen. Da wartet u.a. ein Roman von Halldór Laxness, endlich zu Ende gelesen zu werden.

Worte zum Wochenende (20. KW 2017): Donnerwetter mit Arno

Donnerwetter!

Soll so der ganze kommende Sommer werden? Heiße Luft aus Afrika, die auf kalte Strömungen aus dem Norden trifft. So wird es plötzlich richtig heiß, saugt sich voll mit Feuchtigkeit, um dann krachend die ‚atmosphärischen Spannungen‘ zu entladen? Bitte nicht …

Letzter Spieltag

Also ich glaube nicht, dass der SV Werder Bremen morgen am letzten Spieltag der Fußball-Bundesliga doch noch das schier Unmögliche schafft und sich einen Platz in den Gefilden Europas ergattert. Okay, Platz sieben oder gar sechs ist noch möglich. Aber dann muss es schon ein kleines Fußballwunder geben und Werder in Dortmund gewinnen. Und selbst dann …

Schauen wir auf das letzte Drittel der Tabelle, dann sehen wir dort, dass dem HSV ein Sieg gegen Wolfsburg gelingen muss, um nicht zum dritten Mal in vier Jahren in die Relegation gegen den Dritten der 2. Liga gehen zu müssen. Dort wartet voraussichtlich die Braunschweiger Eintracht. Dreimal ist Bremer recht, aber auch Hamburger? Sollte der HSV also am Ende tatsächlich absteigen?

Worte zum Wochenende (20. KW 2017 – WilliZBlog)

Arno Schmidt

Ich weiß gar nicht mehr, wieso ich dieser Tage auf Arno Schmidt gekommen bin. Ach, doch – da gab es diese Dokumentation über ihn unter dem Titel Mein Herz gehört dem Kopf auf arte.tv (leider nicht mehr verfügbar), die ich mir angeschaut habe. Ein Sonderling und Einzelgänger, der als Heimatvertriebene eine neue Bleibe suchte und diese schließlich im kleinen Heidedorf Bargfeld fand. In „Die Umsiedler“ beschäftigte er sich mit dem damaligen Tabuthema von Flucht und Vertreibung und schildert, wie wenig willkommen er, der mit seiner Frau aus Schlesien fliehen musste, sich in der Bundesrepublik fühlte. Kommt uns das Thema nicht bekannt vor?

Arno Schmidt wurde besonders durch sein 1970 erschienenes Monumentalwerk Zettel’s Traum (okay mit Deppelapostrophe – leitet sich allerdings aus dem Englischen ab) bekannt, ein Monster von über 1300 Seiten und dreispaltig in DIN A 3, das damals als Faksimile (des mit Schreibmaschine, die Randglossen und Streichungen von Hand verfassten Werkes) erschien, weil man es für nicht zu setzen erachtete. Erst im Oktober 2010 erschien im Suhrkamp Verlag die „Bargfelder Ausgabe. Werkgruppe IV/1. Standardausgabe. Zettel’s Traum“ als gesetztes Buch. Friedrich Forssman arbeitete hieran zuvor etliche Jahre.

Marcel Prousts Auf der Suche nach der verlorenen Zeit, der Ulysses und Finnegans Wake von James Joyce, Alfred Döblins Berlin Alexanderplatz, Der Mann ohne Eigenschaften von Robert Musil (um nur einige dieser kiloschweren literarischen Werke zu nennen), wer hat sie nicht gelesen. Genau: NICHT gelesen!

An Joyce Ulysses (in der Übersetzung von Hans Wollschläger) habe ich mich vor vielen Jahren einmal herangewagt, bin dann aber auf halber Strecke kläglich gescheitert. Sein Finnegans Wake habe ich mir als Finnegans Wehg. Kainnäh ÜbelSätzZung des Wehrkess fun Schämes Scheuss von Dieter H. Stündel zugelegt (enthält neben einer ‚Annäherung‘ auf Deutsch auch das Joyce’sche Original). Döblins Berlin Alexanderplatz kenne ich nur als Fernsehserie in 13 Episoden und einem Epilog (ca. 930 Min lang) von Rainer Werner Fassbinder mit Günter Lamprecht als Franz Biberkopf. Prousts Recherche habe ich als verfilmten Zweiteiler bisher noch ungesehen auf meinem Rechner. Musils Mann ohne Eigenschaften ist als E-Book vorhanden. Und nun auch noch Arno Schmidt?

Es gibt so Sachen, die man auf spätere Zeiten verlegt, wenn man nicht mehr durch Pflichten und sonstige Notwendigkeiten behindert ist, wenn man also ZEIT hat. Da kommt eigentlich nur das Rentenalter in Frage. Da dieses mir aus nicht mehr allzu großer Ferne entgegenwinkt, so werde ich dann meine Yamaha endlich auspacken – und mich mit Inbrunst auf all das Literarische stürzen, was bisher liegengeblieben ist.

Aber jetzt winkt erst einmal das Wochenende. Ich winke zurück …

Worte zum Wochenende (18. KW 2017): ein Filmnachmittag

Was für ein scheußliches Wetter sucht uns in diesen Tage heim. Aber ab morgen soll es wieder besser werden: wärmer, sonniger und auch trocken. Für morgen haben wir Bekannte eingeladen, die sich für unsere Fotos und Videos von unserem Urlaub auf der Hallig Langeneß interessieren. So gibt es bei Kaffee und Kuchen einen Filmnachmittag, allerdings nicht mit „Land unter“.


„Land unter“ auf der Hallig Langeneß (27.12.2016)

Übrigens: In diesem Jahr Sommer werden wir nochmals die Halligen besuchen: Diesmal ist die Hallig Hooge dran. Meine Frau und ich freuen uns schon darauf.

Worte zum Wochenende (18. KW 2017 – WilliZBlog)

25 Jahre Werders Europapokalsieg

Heute Abend spielt in der Fußball-Bundesliga der SV Werder Bremen in Köln und will natürlich die Serie von elf Spielen ohne Niederlage fortsetzen. Europa winkt. Ich habe auf ein Unentschieden getippt, habe aber nichts dagegen, wenn Werder auch dieses Spiel gewinnt.

Apropos Europa: Morgen ist es 25 Jahre her, dass der SV Werder seinen bisher größten fußballerischen Erfolg feierte: Im Endspiel des Europapokals der Pokalsieger gewannen die Bremer am 06.05.1992 im Estádio da Luz von Lissabon gegen die favourisierte Mannschaft des AS Monaco mit 2:0. Wenn ich auf die Mannschaftsaufstellung von damals schaue, so erkenne ich viele Namen, die mir auch heute noch viel sagen: die Torschützen Klaus Allofs (genau der, der viele Jahre später Manager in Bremen wurde) und Wynton ‚Kiwi‘ Rufer, der heute noch als Scout in Asien und Ozeanien für Werder unterwegs ist. Dann als Einwechselspieler Thomas Schaaf, der lange erfolgreich der Trainer der Bremer war. Dieter Eilts, der Ostfriese, der vier Jahre später eine so grandiose Europameisterschaft spielte, Rune Bratseth, als Libero der norwegische Beckenbauer, Mirko Votava, der Mannschaftskapitän, Frank Neubarth, Ullrich Borowka und natürlich Marco Bode, als Nachfolger von Willi Lemke seit dem 25. Oktober 2014 Vorsitzender des Aufsichtsrats beim SV Werder. Okay, auch die restlichen Namen sollen nicht vergessen sein: Jürgen Rollmann (im Tor), Thomas Wolter, Manfred Bockenfeld und Stefan Kohn (als Einwechselspieler). Trainer war damals kein Geringerer als Otto Rehhagel.

Europapokal der Pokalsieger – Finale 1992 Startelf des SV Werder Bremen
Europapokal der Pokalsieger – Finale 1992 Startelf des SV Werder Bremen

Längst gibt es diesen Pokal nicht mehr (zuletzt 1999 ausgespielt), der dann durch den UEFA-Pokal abgelöst wurde und ab der Saison 2009/2010 Europa League heißt.


Europapokal der Pokalsieger – Finale 1992 AS Monaco – SV Werder Bremen 0:2

Worte zum Wochenende (9. KW 2017): Meteorologischer Frühlingsanfang

Gestern waren meine Frau und ich im Rathaus von Tostedt, um uns den „Entwurf der 2. Änderung zum Bebauungsplan Nr. 22 sowie den Entwurf der Begründung mit Anlagen“ anzuschauen, die dort in der Zeit vom 27. Februar 2017 bis 27. März 2017 in der Schützenstraße 26, Fachbereich „Bauen und Planung“, Zimmer 409, 21255 Tostedt, während der Öffnungszeiten zur allgemeinen Einsicht ausliegen. Es geht dabei um das Bauvorhaben ‚Am Bahnhof 9/9a‘ bei uns hier in Tostedt.

Dabei bekamen wir doch noch Einsicht in einige nicht uninteressante Details, so in das Gutachten einer schalltechnischen Untersuchung zu der Lärmbelastung. Bisher wurde uns dieses Gutachten vorenthalten. Aufschlussreich war es auch zu sehen, wie sich die Planung innerhalb der letzten gut zwölf Monate entwickelt hatte. Dazu und zum ‚Stand der Dinge‘ aber später sicherlich noch etwas mehr

Worte zum Wochenende (9. KW 2017 – WilliZBlog)

Meteorologisch beginnt der Frühling auf der Nordhalbkugel am 1. März, begann also bei uns am Mittwoch. Und an diesem Wochenende dürfen wir mit annähernd frühlingshaftem Wetter rechnen, morgen am Samstag mit Temperaturen bis zu 14 ° C. Dann soll es zwar wieder etwas frischer und auch regnerischer werden, aber die Sonne wird sich nicht verleugnen lassen.

Apropos Samstag: Da spielt der SV Werder Bremen in der Fußball-Bundesliga gegen den Tabellenletzten, den SV Darmstadt 98, für den es um alles oder nichts geht. Mit Torsten Frings kommt damit wieder einmal ein alter Werder-Bekannter an die Weser, der in Darmstadt seinen ersten Cheftrainerposten bekommen hat. Einerseits hoffe ich zwar, dass es ihm nicht so geht wie Valérien Ismaël, der in Wolfsburg nach der Niederlage gegen die Bremer seinen Hut nehmen durfte. Andererseits hoffe ich natürlich, dass Werder mit einem Sieg, dem dritten in Folge, langsam aber sicher in etwas geruhsameres Fahrwasser gerät.

Also wieder Wochenende! Seien wir ehrlich: Irgendwie hangeln wir uns so durch – von Wochenende zu Wochenende. Spätestens am Freitag erstaunt, wie schnell die Woche wieder einmal verging. Und am Montag knatschig, weil die Arbeitswoche wie ein scheinbar unüberwindbarer Berg noch vor uns liegt.

Worte zum Wochenende (2. KW 2017): Erster Wintereinbruch

Ein Freitag, der 13., kann mich nicht schrecken. Allerdings beschert uns der heute Tag den ersten echten Wintereinbruch hier im hohen Norden. Okay Anfang November 2016 hatte es ersten Schnee gegeben und vor einer Woche stärkeren Frost mit Glatteis.

Tief „Egon“ bringt zz. neben heftigen Sturmböen sehr viel Schnee. Einen kleinen Vorgeschmack gab’s schon im Norden: An der Nordsee standen ganze Küsten-Abschnitte unter Wasser. In der Nacht zum Donnerstag beschäftigten eine Sturmflut und Glätte-Unfälle die Polizei und Feuerwehr. Und in Hamburg stand der Fischmarkt auf St. Pauli binnen eines Tages zwei Mal unter Wasser. Am Donnerstagnachmittag hob eine Sturmflut den Pegel auf 1,80 Meter über dem mittleren Hochwasser.

Ein Schneeband zieht sich über die westlichen und nördlichen Mittelgebirge Deutschlands. Bis Freitagmittag soll „Egon“ dann in Richtung Polen weitergezogen sein. Besser werde es erst in der kommenden Woche. Dann rechnen Experten mit einer neuen Dauerfrostperiode.

Eichhörnchen in Albinz Garten Januar 2017 © K.B./Tostedt

Meine Frau versorgt im Winter die Vogelwelt und auch die Eichhörnchen bei uns in Tostedt mit reichlich Futter. Und so lassen sie sich bei uns in Scharen nieder. Ein Nachbar dokumentiert die possierlichen Tierchen und durfte auch bei uns fotografieren, wie nachfolgend zu sehen ist:


In AlbinZ Garten Januar 2017 © K.B./Tostedt
Bergfink – Kleiber – Eichhörnchen – Rotkehlchen

Trotz des Schnees bin ich heute ziemlich gut mit den Bahnen zur Arbeit gekommen. Und da es noch keinen Frost gibt, so sollte ich auch gut wieder nach Hause kommen. Dann ist erst einmal Wochenende. Und wenn’s dann winterlich bleibt, so soll mir das recht sein. Schauen wir mal! Oder wie man hier bei uns sagt: Kieken wi mol!

Unwetter Deutschland – Aktuelle Warnungen des Deutschen Wetterdienstes
Wetter in Tostedt (7-Tage-Prognose)

Worte zum Wochenende (34. KW 2016): Erdbeben in Italien

Der August verabschiedet sich mit hochsommerlichen Temperaturen. Gestern erreichten die Quecksilbersäulen bei uns knapp 34 ° C. Und heute soll es vielleicht noch einen Tick wärmer werden. Da ist das nächste Gewitter nicht fern. Unterdessen bebt in Mittelitalien die Erde. Die italienische Halbinsel, wenn man das so sagen darf, liegt auf einer tektonischen Bruchstelle. Dort stoßen Afrikanische und Eurasische Platte aufeinander. An der Afrikanischen Platte hängt ein Fortsatz, Adriatischer oder auch Apulischer Sporn genannt, der sich in die eurasische Platte schiebt. Die westliche Grenzfläche zwischen Sporn und eurasischer Platte liegt genau unter Italien.

Worte zum Wochenende (34. KW 2016 – WilliZBlog)

Der Mensch ist kein Tier, er ist eine Bestie. Während Retter unermüdlich versuchen, in den Trümmern noch Überlebende zu finden, versuchen einige zu plündern. In Amatrice wurde ein Mann festgenommen, der in ein Haus eindringen wollte.


Amatrice (Corso Umberto I) vor dem Beben