Kategorie-Archiv: Donnerwetter

Rund ums Wetter …

Mönche der knotigen Braunwurz

Unser Garten ähnelt einem Urwald. Da kommt es vor, dass sich auch Pflanzen von selbst aussäen. So wächst dort eine Pflanze, von der wir lange nicht wussten, um was es sich dabei handelt. Bis sich eines Tages Raupen auf ihr niederließen. Dank eines Bestimmungsbuches für Schmetterlinge war uns dann klar, dass es sich bei der Pflanze um die knotige Braunwurz handelt. Denn die Raupen waren die des Braunwurz-Mönches, eines Nachtfalters.

Raupen des Braunwurz-Mönches auf der knotigen Braunwurz

Die Raupen sitzen allgemein tagsüber frei an der Pflanze. Offensichtlich wirkt ihre Farbe abschreckend auf Fressfeinde. Sie ernähren sich von Knospen, Blüten und bevorzugt Früchten der Wirtspflanze. Die Verpuppung erfolgt im Herbst im Boden in einem sehr festen Kokon, wobei die Puppen häufig ein bis zwei Jahre überliegen.

Es dauerte nicht lange, bis die Raupen ‚verschwanden‘. Erst dachten wir, sie wären von Vögeln gefressen worden. Jetzt gehen wir davon aus, dass sie sich, nachdem sie sich vollgefressen hatten, auf den Boden haben fallen lassen, um sich dort im Laufe der nächsten Tage oder Wochen zu verpuppen.

Siehe auch:
Raupen von Schmetterlingen (Diestelfalter)
Schmetterlinge
Fauna im Garten
Schmetterlinge in AlbinZ Garten
Gespenstiges Gespinst

Worte zum Wochenende (21. KW 2017): Himmelfahrt eines 100-Jährigen

Dank eines Brückentages erwartet mich und meine Lieben ein verlängertes Wochenende. Morgen ist also Himmelfahrt, den besonders potenzielle Väter für Ausflüge in die berauschende Natur bzw. den natürlichen Rausch nutzen. Leider gibt es bei uns auf der Arbeit diesmal keinen Hummeltag („Früher war alles besser!“).

Worte zum Wochenende (21. KW 2017 – WilliZBlog)

Der heutige Tag ist in meiner Familie ein besonderer. Mein Vater, der vor gut sieben Jahren im gesegneten Alter von 92 Jahren starb, wäre heute 100 Jahre alt geworden. Vor 10 Jahren feierten wir noch seinen 90. Geburtstag. Die Zeit galoppiert.

Das Wetter verspricht – besonders am ‚regulären‘ Wochenende – sommerlich schön zu werden. Da nichts Großartiges anliegt, so werde ich mit meiner Frau die Zeit draußen in der Sonne genießen. Da wartet u.a. ein Roman von Halldór Laxness, endlich zu Ende gelesen zu werden.

Worte zum Wochenende (20. KW 2017): Donnerwetter mit Arno

Donnerwetter!

Soll so der ganze kommende Sommer werden? Heiße Luft aus Afrika, die auf kalte Strömungen aus dem Norden trifft. So wird es plötzlich richtig heiß, saugt sich voll mit Feuchtigkeit, um dann krachend die ‚atmosphärischen Spannungen‘ zu entladen? Bitte nicht …

Letzter Spieltag

Also ich glaube nicht, dass der SV Werder Bremen morgen am letzten Spieltag der Fußball-Bundesliga doch noch das schier Unmögliche schafft und sich einen Platz in den Gefilden Europas ergattert. Okay, Platz sieben oder gar sechs ist noch möglich. Aber dann muss es schon ein kleines Fußballwunder geben und Werder in Dortmund gewinnen. Und selbst dann …

Schauen wir auf das letzte Drittel der Tabelle, dann sehen wir dort, dass dem HSV ein Sieg gegen Wolfsburg gelingen muss, um nicht zum dritten Mal in vier Jahren in die Relegation gegen den Dritten der 2. Liga gehen zu müssen. Dort wartet voraussichtlich die Braunschweiger Eintracht. Dreimal ist Bremer recht, aber auch Hamburger? Sollte der HSV also am Ende tatsächlich absteigen?

Worte zum Wochenende (20. KW 2017 – WilliZBlog)

Arno Schmidt

Ich weiß gar nicht mehr, wieso ich dieser Tage auf Arno Schmidt gekommen bin. Ach, doch – da gab es diese Dokumentation über ihn unter dem Titel Mein Herz gehört dem Kopf auf arte.tv (leider nicht mehr verfügbar), die ich mir angeschaut habe. Ein Sonderling und Einzelgänger, der als Heimatvertriebene eine neue Bleibe suchte und diese schließlich im kleinen Heidedorf Bargfeld fand. In „Die Umsiedler“ beschäftigte er sich mit dem damaligen Tabuthema von Flucht und Vertreibung und schildert, wie wenig willkommen er, der mit seiner Frau aus Schlesien fliehen musste, sich in der Bundesrepublik fühlte. Kommt uns das Thema nicht bekannt vor?

Arno Schmidt wurde besonders durch sein 1970 erschienenes Monumentalwerk Zettel’s Traum (okay mit Deppelapostrophe – leitet sich allerdings aus dem Englischen ab) bekannt, ein Monster von über 1300 Seiten und dreispaltig in DIN A 3, das damals als Faksimile (des mit Schreibmaschine, die Randglossen und Streichungen von Hand verfassten Werkes) erschien, weil man es für nicht zu setzen erachtete. Erst im Oktober 2010 erschien im Suhrkamp Verlag die „Bargfelder Ausgabe. Werkgruppe IV/1. Standardausgabe. Zettel’s Traum“ als gesetztes Buch. Friedrich Forssman arbeitete hieran zuvor etliche Jahre.

Marcel Prousts Auf der Suche nach der verlorenen Zeit, der Ulysses und Finnegans Wake von James Joyce, Alfred Döblins Berlin Alexanderplatz, Der Mann ohne Eigenschaften von Robert Musil (um nur einige dieser kiloschweren literarischen Werke zu nennen), wer hat sie nicht gelesen. Genau: NICHT gelesen!

An Joyce Ulysses (in der Übersetzung von Hans Wollschläger) habe ich mich vor vielen Jahren einmal herangewagt, bin dann aber auf halber Strecke kläglich gescheitert. Sein Finnegans Wake habe ich mir als Finnegans Wehg. Kainnäh ÜbelSätzZung des Wehrkess fun Schämes Scheuss von Dieter H. Stündel zugelegt (enthält neben einer ‚Annäherung‘ auf Deutsch auch das Joyce’sche Original). Döblins Berlin Alexanderplatz kenne ich nur als Fernsehserie in 13 Episoden und einem Epilog (ca. 930 Min lang) von Rainer Werner Fassbinder mit Günter Lamprecht als Franz Biberkopf. Prousts Recherche habe ich als verfilmten Zweiteiler bisher noch ungesehen auf meinem Rechner. Musils Mann ohne Eigenschaften ist als E-Book vorhanden. Und nun auch noch Arno Schmidt?

Es gibt so Sachen, die man auf spätere Zeiten verlegt, wenn man nicht mehr durch Pflichten und sonstige Notwendigkeiten behindert ist, wenn man also ZEIT hat. Da kommt eigentlich nur das Rentenalter in Frage. Da dieses mir aus nicht mehr allzu großer Ferne entgegenwinkt, so werde ich dann meine Yamaha endlich auspacken – und mich mit Inbrunst auf all das Literarische stürzen, was bisher liegengeblieben ist.

Aber jetzt winkt erst einmal das Wochenende. Ich winke zurück …

Worte zum Wochenende (18. KW 2017): ein Filmnachmittag

Was für ein scheußliches Wetter sucht uns in diesen Tage heim. Aber ab morgen soll es wieder besser werden: wärmer, sonniger und auch trocken. Für morgen haben wir Bekannte eingeladen, die sich für unsere Fotos und Videos von unserem Urlaub auf der Hallig Langeneß interessieren. So gibt es bei Kaffee und Kuchen einen Filmnachmittag, allerdings nicht mit „Land unter“.


„Land unter“ auf der Hallig Langeneß (27.12.2016)

Übrigens: In diesem Jahr Sommer werden wir nochmals die Halligen besuchen: Diesmal ist die Hallig Hooge dran. Meine Frau und ich freuen uns schon darauf.

Worte zum Wochenende (18. KW 2017 – WilliZBlog)

25 Jahre Werders Europapokalsieg

Heute Abend spielt in der Fußball-Bundesliga der SV Werder Bremen in Köln und will natürlich die Serie von elf Spielen ohne Niederlage fortsetzen. Europa winkt. Ich habe auf ein Unentschieden getippt, habe aber nichts dagegen, wenn Werder auch dieses Spiel gewinnt.

Apropos Europa: Morgen ist es 25 Jahre her, dass der SV Werder seinen bisher größten fußballerischen Erfolg feierte: Im Endspiel des Europapokals der Pokalsieger gewannen die Bremer am 06.05.1992 im Estádio da Luz von Lissabon gegen die favourisierte Mannschaft des AS Monaco mit 2:0. Wenn ich auf die Mannschaftsaufstellung von damals schaue, so erkenne ich viele Namen, die mir auch heute noch viel sagen: die Torschützen Klaus Allofs (genau der, der viele Jahre später Manager in Bremen wurde) und Wynton ‚Kiwi‘ Rufer, der heute noch als Scout in Asien und Ozeanien für Werder unterwegs ist. Dann als Einwechselspieler Thomas Schaaf, der lange erfolgreich der Trainer der Bremer war. Dieter Eilts, der Ostfriese, der vier Jahre später eine so grandiose Europameisterschaft spielte, Rune Bratseth, als Libero der norwegische Beckenbauer, Mirko Votava, der Mannschaftskapitän, Frank Neubarth, Ullrich Borowka und natürlich Marco Bode, als Nachfolger von Willi Lemke seit dem 25. Oktober 2014 Vorsitzender des Aufsichtsrats beim SV Werder. Okay, auch die restlichen Namen sollen nicht vergessen sein: Jürgen Rollmann (im Tor), Thomas Wolter, Manfred Bockenfeld und Stefan Kohn (als Einwechselspieler). Trainer war damals kein Geringerer als Otto Rehhagel.

Europapokal der Pokalsieger – Finale 1992 Startelf des SV Werder Bremen
Europapokal der Pokalsieger – Finale 1992 Startelf des SV Werder Bremen

Längst gibt es diesen Pokal nicht mehr (zuletzt 1999 ausgespielt), der dann durch den UEFA-Pokal abgelöst wurde und ab der Saison 2009/2010 Europa League heißt.


Europapokal der Pokalsieger – Finale 1992 AS Monaco – SV Werder Bremen 0:2

Worte zum Wochenende (9. KW 2017): Meteorologischer Frühlingsanfang

Gestern waren meine Frau und ich im Rathaus von Tostedt, um uns den „Entwurf der 2. Änderung zum Bebauungsplan Nr. 22 sowie den Entwurf der Begründung mit Anlagen“ anzuschauen, die dort in der Zeit vom 27. Februar 2017 bis 27. März 2017 in der Schützenstraße 26, Fachbereich „Bauen und Planung“, Zimmer 409, 21255 Tostedt, während der Öffnungszeiten zur allgemeinen Einsicht ausliegen. Es geht dabei um das Bauvorhaben ‚Am Bahnhof 9/9a‘ bei uns hier in Tostedt.

Dabei bekamen wir doch noch Einsicht in einige nicht uninteressante Details, so in das Gutachten einer schalltechnischen Untersuchung zu der Lärmbelastung. Bisher wurde uns dieses Gutachten vorenthalten. Aufschlussreich war es auch zu sehen, wie sich die Planung innerhalb der letzten gut zwölf Monate entwickelt hatte. Dazu und zum ‚Stand der Dinge‘ aber später sicherlich noch etwas mehr

Worte zum Wochenende (9. KW 2017 – WilliZBlog)

Meteorologisch beginnt der Frühling auf der Nordhalbkugel am 1. März, begann also bei uns am Mittwoch. Und an diesem Wochenende dürfen wir mit annähernd frühlingshaftem Wetter rechnen, morgen am Samstag mit Temperaturen bis zu 14 ° C. Dann soll es zwar wieder etwas frischer und auch regnerischer werden, aber die Sonne wird sich nicht verleugnen lassen.

Apropos Samstag: Da spielt der SV Werder Bremen in der Fußball-Bundesliga gegen den Tabellenletzten, den SV Darmstadt 98, für den es um alles oder nichts geht. Mit Torsten Frings kommt damit wieder einmal ein alter Werder-Bekannter an die Weser, der in Darmstadt seinen ersten Cheftrainerposten bekommen hat. Einerseits hoffe ich zwar, dass es ihm nicht so geht wie Valérien Ismaël, der in Wolfsburg nach der Niederlage gegen die Bremer seinen Hut nehmen durfte. Andererseits hoffe ich natürlich, dass Werder mit einem Sieg, dem dritten in Folge, langsam aber sicher in etwas geruhsameres Fahrwasser gerät.

Also wieder Wochenende! Seien wir ehrlich: Irgendwie hangeln wir uns so durch – von Wochenende zu Wochenende. Spätestens am Freitag erstaunt, wie schnell die Woche wieder einmal verging. Und am Montag knatschig, weil die Arbeitswoche wie ein scheinbar unüberwindbarer Berg noch vor uns liegt.

Worte zum Wochenende (2. KW 2017): Erster Wintereinbruch

Ein Freitag, der 13., kann mich nicht schrecken. Allerdings beschert uns der heute Tag den ersten echten Wintereinbruch hier im hohen Norden. Okay Anfang November 2016 hatte es ersten Schnee gegeben und vor einer Woche stärkeren Frost mit Glatteis.

Tief „Egon“ bringt zz. neben heftigen Sturmböen sehr viel Schnee. Einen kleinen Vorgeschmack gab’s schon im Norden: An der Nordsee standen ganze Küsten-Abschnitte unter Wasser. In der Nacht zum Donnerstag beschäftigten eine Sturmflut und Glätte-Unfälle die Polizei und Feuerwehr. Und in Hamburg stand der Fischmarkt auf St. Pauli binnen eines Tages zwei Mal unter Wasser. Am Donnerstagnachmittag hob eine Sturmflut den Pegel auf 1,80 Meter über dem mittleren Hochwasser.

Ein Schneeband zieht sich über die westlichen und nördlichen Mittelgebirge Deutschlands. Bis Freitagmittag soll „Egon“ dann in Richtung Polen weitergezogen sein. Besser werde es erst in der kommenden Woche. Dann rechnen Experten mit einer neuen Dauerfrostperiode.

Eichhörnchen in Albinz Garten Januar 2017 © K.B./Tostedt

Meine Frau versorgt im Winter die Vogelwelt und auch die Eichhörnchen bei uns in Tostedt mit reichlich Futter. Und so lassen sie sich bei uns in Scharen nieder. Ein Nachbar dokumentiert die possierlichen Tierchen und durfte auch bei uns fotografieren, wie nachfolgend zu sehen ist:


In AlbinZ Garten Januar 2017 © K.B./Tostedt
Bergfink – Kleiber – Eichhörnchen – Rotkehlchen

Trotz des Schnees bin ich heute ziemlich gut mit den Bahnen zur Arbeit gekommen. Und da es noch keinen Frost gibt, so sollte ich auch gut wieder nach Hause kommen. Dann ist erst einmal Wochenende. Und wenn’s dann winterlich bleibt, so soll mir das recht sein. Schauen wir mal! Oder wie man hier bei uns sagt: Kieken wi mol!

Unwetter Deutschland – Aktuelle Warnungen des Deutschen Wetterdienstes
Wetter in Tostedt (7-Tage-Prognose)

Worte zum Wochenende (34. KW 2016): Erdbeben in Italien

Der August verabschiedet sich mit hochsommerlichen Temperaturen. Gestern erreichten die Quecksilbersäulen bei uns knapp 34 ° C. Und heute soll es vielleicht noch einen Tick wärmer werden. Da ist das nächste Gewitter nicht fern. Unterdessen bebt in Mittelitalien die Erde. Die italienische Halbinsel, wenn man das so sagen darf, liegt auf einer tektonischen Bruchstelle. Dort stoßen Afrikanische und Eurasische Platte aufeinander. An der Afrikanischen Platte hängt ein Fortsatz, Adriatischer oder auch Apulischer Sporn genannt, der sich in die eurasische Platte schiebt. Die westliche Grenzfläche zwischen Sporn und eurasischer Platte liegt genau unter Italien.

Worte zum Wochenende (34. KW 2016 – WilliZBlog)

Der Mensch ist kein Tier, er ist eine Bestie. Während Retter unermüdlich versuchen, in den Trümmern noch Überlebende zu finden, versuchen einige zu plündern. In Amatrice wurde ein Mann festgenommen, der in ein Haus eindringen wollte.


Amatrice (Corso Umberto I) vor dem Beben

Worte zum Wochenende (23. KW 2016)

Vorwort: Gestern fand ja die Informationsveranstaltung der Planungsgemeinschaft Nord GmbH aus Rotenburg (PGN) zum Bauvorhaben „Am Bahnhof 9/9a“ in Tostedt statt (siehe: Abriss von “Tostedts Schandfleck” – Teil 3). Dazu später mehr. Ich muss mindestens noch einige Nächte darüber schlafen. Außerdem möchte ich etwas Material zu den architektonischen ‚Meisterleistungen‘, die in letzter Zeit in Tostedt entstanden, sammeln und hier zu Vergleichszwecken dokumentieren.

Schon wieder steht das Wochenende vor der Tür (Betonung liegt auf: Wochenende, leider nicht so sehr auf: schon wieder)! Und Juni ist es bereits geworden. Da winkt in nicht mehr so weiter Ferne der Urlaub, der sommerliche.

Worte zum Wochenende (23. KW 2016 – WilliZBlog)

Apropos Sommer: Im April hatten wir ja bereits eine ganze Woche Hochsommerwetter. Der Mai war eher durchwachsen. Und seit Ende Mai ist es zwar wieder hochsommerlich, allerdings mit großen Schönheitsfehlern: Unwetter ziehen über Deutschland und schädigen sowohl Leib wie Gut – und ein Ende ist irgendwie nicht in Sicht. Sollte der ganze Sommer so werden? Ich hoffe nicht …

Auch in Frankreich haben Unwetter große Schäden angerichtet. Der Pegelstand der Seine war so hoch wie lange nicht mehr. Und heute beginnt die Fußballeuropameisterschaft der Männer, kurz Euro 2016 genannt, mit dem Spiel des Gastgebers Frankreich gegen Rumänien.

    UEFA Euro 2016 in Frankreich

Es ist nicht nur das Wetter, das diese EM eintrüben könnte. Da sind die Streiks (u.a. bei der Bahn und der Fluggesellschaft Air France), die zu erheblichen Beeinträchtigungen führen können. Und über allem schwebt das Schwert des Damokles: die Gefahr von Terroranschlägen.

Zu dem ganzen Kommerz auch dieser sportlichen Großveranstaltung heute kein Wort. Aber doch noch ein Wort zu Gauland und der von ihm entfachten Nachbarschaftsdiskussion. Als die GDL den Bahnverkehr in Deutschland lahmlegte, kam der Autoverleiher Sixt auf die Idee zu einer witzigen Werbekampagne:

GDL-Ungetüm Weselsky

Jetzt ist Herr Gauland, AfD-Vize und an AfDemenz leidend, zum Gegenstand des Gespötts ebenfalls bei Sixt geworden.

AfD-Ungetüm Gauland

Und das ein politisches Statement nicht immer komplex sein muss, sondern auch ‘ohne Worte’ voll ins Schwarze treffen kann, hat der CDU-Abgeordnete im Landtag von Brandenburg, Sven Petke, bewiesen. Als Sitznachbar von Herr Gauland muss dieser es nun ertragen, einen Nachbarn zu haben, den er eigentlich nicht will (gilt wohl für Herrn Petke wie Herrn Gauland):

Nun Deutschland greift am Sonntagabend ab 21 Uhr ins EM-Geschehen ein. Es geht dann gegen die Ukraine und das sicherlich auch mit Jérôme Boateng!

(letzte) Worte zum Wochenende (20. KW 2016)

Angesagt … Herbsturlaub 2015!

Es ist wieder soweit: Endlich darf ich mich zwei Wochen entspannen: Urlaub ist angesagt! Aber meine Frau wird schon dafür sorgen, dass ich mich nicht nur auf der faulen Haut ausruhen werde: Malerarbeiten sind geplant – und bei der rigorosen Vorgehensweise meiner Frau, wird das auch durchgeführt (Verweigern zwecklos!).

    Urlaubstiet is wedder do(r) ...: Harvst-Urlaub 2015

Urlaub … und es herbstelt. Die Blätter färbeln, bevor sie von den Bäumlein plumpsen. ‚Stormgebrus’ peitscht dir bald die ‚Regendroppen’ um die ‚Nees’. Aber das sorgt für gesunde Durchblutung der ‚Snutpell’, glov’ mi dat!

Ja, ‚kieken’ wir mal, was dieser ‚Harvst’ uns so bringt. Die ‚Wedderutsichten’ sind für die nächsten Tage eher gemischmascht. Die ‚Frücht’ von dem Aesculus hippocastanum ‚drüppelt’ dir auf den ‚Deets’, wenn du nicht ‚oppasst’.

    Kastanien – Kastanjen, ook Christangel

Aber genug verwuselt hochdeutsch-geplattdeutscht. Wenn Ihr die nächsten Tage nicht viel von mir hören (lesen) werdet (Futur I), dann weil ich es mir gemütlich gemacht haben werde (Futur II – kommt selten vor). Von den Malerarbeiten abgesehen …

Wieder zurück …

Mit einem „Wie schön, dass Sie wieder da sind …!“ wurde ich heute auf der Arbeit empfangen. Auf solche Schmeicheleien kann ich gut verzichten. Dafür hätte ich gern noch einige Tage mehr Urlaub. Aber bekanntlich hat alles ein Ende („… nur die Wurst …“). Und so hat mich nach 26 freien Tagen die Arbeit wieder (und ich vor allem sie). Schön, wie sich da die unerledigten Sachen gestapelt haben. Und kam in der Tür, da klingelte auch schon das Telefon.

Aber so bin ich auch HIER wieder zurück, denn während meines Urlaubs habe ich mir erlaubt, auch mein Blog stille stehen zu lassen. Dafür hat sich natürlich einiges an Material angesammelt. Urlaubstage sind für mich nämlich Lesetage. Und zu dem einen oder anderen Buch lässt sich sicherlich noch etwas sagen (es war allerdings viel leichtere Kost dabei).

Urlaub und Wetter sind wie siamesische Zwillingen. Das eine geht nur mit dem anderen. Ist das Wetter mau, dann ist es eigentlich auch der Urlaub. Wie schon früh befürchtet, so zeigt sich dieser Sommer nach wie vor durch und durch wechselhaft. Immerhin: Außer von der einen großen Hitzewelle Anfang Juli wurden wir hier im Norden von weiteren Rekordtemperaturen weitgehend verschont.

Blickt man auf die Temperaturen der letzten 26 Tage (meine Urlaubstage), dann bewegte sich diese meist zwischen 20 und 25 ° C, also durchaus im sommerlichen Rahmen.

Wetter Tostedt 31.07. – 25.08.2015: Lufttemperatur

Aber schon ein Blick auf den Luftdruck dieser Tage lässt erahnen, dass es ein ziemliches Auf und Ab im Wettergeschehen gab.

Wetter Tostedt 31.07. – 25.08.2015: Luftdruck

Im Schnitt jeden zweiten Tag gab es Regen. Mehr als zwei schöne Tage am Stück gab es die ganze Zeit nicht. Spätestens am dritten Sonnentag wurde es schwül-drückend. Am Abend ‚krachte‘ es dann.

Wetter Tostedt 31.07. – 25.08.2015: Niederschlag

(Quelle: webs.idu.de/wetter)

Ob’s ein Trost ist? Ich telefonierte gestern mit Bekannten in Sizilien. Und auch dort, wo der Juli samt dem August immer ein gleichmäßig sonniges Wetter bietet, war es in den letzten Wochen wechselhaft, sogar mit Gewittern.

Und im ähnlichen Maße soll es weitergehen. Bald schon winkt dann auch der Herbst. Aber eines nach dem anderen …

Die erste große Hitzewelle des Jahres 2015

Wirklich sommerlich war der Juni in diesem Jahr leider nicht, manchmal eher aprilmäßig wechselhaft. Aber die erste große Hitzewelle kündigte sich bereits in den letzten Juni-Tagen an. Jetzt am Wochenende soll es so richtig heiß werden – mit Temperaturen an die 40 ° C (vielleicht auch an einige Orten darüber). Selbst Hitzerekorde kommen da ins Wanken. Wie nicht anders zu erwarten, so kommt diese Hitze direkt aus Afrika.

Da ist Grillen angesagt. Und wer nicht selbst gegrillt werden möchte, der sollte sich rechtzeitig ein schattiges Plätzchen suchen. Badeanstalten dürften eher überlaufen sein. Auf jeden Fall ist leichte Kost angesagt – und das Trinken nicht vergessen! Wer nicht anders kann und die Tage unterwegs verbringt, sollte sich mit genügend Getränke (am besten ist dann doch Mineralwasser) versorgen. Dann wünsche ich fröhliches Schwitzen!

Die erste große Hitzewelle des Jahres 2015: Aussichten für Sa., 04.07. bis Mo., 06.07.

Hier die Aussichten für die nächsten Tage (Quelle: wetter.de)

Freitag: Es wird noch heißer: Auch Hamburg und Hannover knacken die 35 Grad – ohne Probleme. Um 39 Grad in Mannheim/Heidelberg! Auch Thüringen und Sachsen-Anhalt ächzen unter weit mehr als 30 Grad, auch in Sachsen sind 33 Grad oder mehr keine Hürde mehr. Berlin überspringt auch die 30-Gradmarke. Außer in Ostfriesland und auf Sylt wird es in ganz Deutschland 30 Grad und wärmer. In der gesamten Westhälfte darf man sich auf eine weitere tropische Nacht einstellen und eventuell auf einzelne Hitzegewitter.

Samstag: Der Samstag wird wohl der heißeste Tag der Woche. Die Rekordwerte werden allem Anschein nach purzeln. Die 40-Grad-Marke dürfte in mehreren Gegenden tatsächlich geknackt werden. Es geht um das Münsterland, das südliche Niedersachsen und weiterhin den Südwesten Deutschlands. Für Göttingen und Mannheim sind 41 Grad berechnet. Es kann außer an den Küsten im gesamten Land heißer als 35 Grad werden. Das ist nicht mehr lustig und stellt vor allem für ältere Menschen eine große Gefahr dar. Nachts möglicherweise sogar 25 Grad! Schlafen Sie auf dem Balkon.

Sonntag: Leichter Temperaturrückgang im Nordwesten. In Hamburg fallen die Werte auf 35, in Köln auf 33 Grad. Es kann zu schweren Hitzegewittern kommen. Im Süden und Osten immer noch 35 Grad und mehr. Im Raum Mannheim immer noch sehr heiß mit über 40 Grad.

Montag: Die ganz große Hitze scheint am Montag endlich vorüber. Zwar gibt es immer noch bis zu 35 Grad im Glutofen im Rhein-Main-Neckar-Gebiet und in der Lausitz, doch an der Küste sind wir schon wieder im normalen Bereich zwischen 20 und 25 Grad. Das wird uns dann kalt vorkommen. Verbreitet gibt es noch einmal knapp 30 Grad, doch das ist ja nach den heftigen Temperaturen der vorherigen Tage dann fast angenehm.

Tendenz: Die Hochsommerlage bleibt bestehen. Vor allem im Südwesten sieht es überhaupt nicht nach einer Abkühlung aus. Da bleiben die Temperaturen tagsüber konstant bei rund 35 Grad. Die Gewittergefahr steigt vor allem am Dienstag stark an. Danach sieht es bis zum Wochenende nach schönem Sommerwetter aus. Die Temperaturen liegen meist zwischen 25 und 30 Grad, nur im Südwesten bleibt es heißer.