Riff – Another Monkey

Schon Beethoven hatte eine Vorliebe für Riffs. Eigentlich kennt man diesen Begriff im Jazz und in der Rockmusik. Aber bereits die 5. Sinfonie von Beethoven beginnt mit einem Riff, einer sich ständig wiederholenden, rhythmisch prägnanten Phrase: Tam-tam-tam—taaaaaam!

Der Begriff kommt von englischen Wort für Refrain. Dank einprägsamer Riffs sind einige Lieder bis heute Klassiker der Rockmusik. Das fängt mit den Beatles (z.B. Day Tripper) und mit „Sunshine of Your Love“ von Cream an, geht über Stücke aus der Hardrock-Ecke (u.a. Led Zeppelin, Deep Purple, Black Sabbath) und findet sich z.B. auch bei Jethro Tull und Aqualung. Anlässlich der Neueinspielung des Aqualung-Albums live für XM Radio äußerte sich der Kopf der Gruppe, Ian Anderson, zu Riffs wie folgt:

Angesprochen habe ich bereits „Sunshine of Your Love“ von Cream. Hier ein Ausschnitt aus dem Stück, das im letzten Jahr bei der Reunion der Gruppe bei Konzerten in London (und New York) eingespielt wurde:

Ein immer wieder gern gewähltes Stück ist „In a Gadda da Vida“ von Iron Butterfly. Die Gruppe machte Ende der 60-er und Anfang der 70-er Jahre das, was man Psychedelic Rock nennt. „Im Garten des Lebens“ (das soll ja wohl der Titel meinen) wird ein Riff über eine ganze LP-Seite gestreckt und ab und wann mit Schlagzeug-Soli gewürzt. Hier der Beginn des Stücks:

Zuletzt eine Übersicht der besten und bekanntesten Gitarrenriffs (auch mit weiteren Beispielen in Audio-Clips)

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Über WilliZ

Wurde geboren (in Berlin-Schöneberg), lebt (nach einem Abstecher nach Pforzheim, längere Zeit in Bremen und Hamburg) in dem Örtchen Tostedt am Rande der Lüneburger Heide – und interessiert sich für Literatur, Musik, Film und Fotografie (sowohl passiv wie aktiv) … Ach, und gern verreise ich auch!