Jethro Tull in Schottland 2005: Coronoch

Schottland 2005Bevor ich mich mit meiner Familie im Sommer auf nach Schottland mache, setze ich meine musikalische Rundreise zu den schottischen Wurzeln der Musik von Ian Anderson und seine Gruppe Jethro Tull fort:

Mitte der 80-er Jahre lief auf dem britischen Sender Channel 4 eine TV-Serie mit geschichtlichem Hintergrund: „The Blood of the British“. Das Lied „Coronoch“ (Text und Musik von David, heute Dee Palmer) wurde von Jethro Tull mit David Palmer eingespielt.

>> Sweet the rose sharp the thorn;
meek the soil and proud the corn.
Blessed the lamb that would be born
within this green and pleasant land.
Hi-O-Ran-I-Ro
Hi-O-Ran-I-Ro < <

Coronoch ist ein schottisch-gälisches Wort und die Bezeichnung für Todestrauer und Wehklage. In seinem Gedichtszyklus „The Lady of the Lake“ von Sir Walter Scott (1771-1832 – geboren in Edinburgh, bekannt u.a. durch seinen Roman Ivanhoe) gibt es ein Gedicht überschrieben mit „Coronoch“. Er selbst schrieb hierzu: „The Coronoch of the Highlanders … was a wild expression of lamentation, poured forth by the mourners over the body of a departed friend.“

Der Chorus „Hi-O-Ran-I-Ro“ stellt nach Aussage von Ian Anderson einen gälische Kriegsruf dar.

Jethro Tull & David Palmer: Coronoch (1986 veröffentlicht als Single)

Über WilliZ

Wurde geboren (in Berlin-Schöneberg), lebt (nach einem Abstecher nach Pforzheim, längere Zeit in Bremen und Hamburg) in dem Örtchen Tostedt am Rande der Lüneburger Heide – und interessiert sich für Literatur, Musik, Film und Fotografie (sowohl passiv wie aktiv) … Ach, und gern verreise ich auch!