29. Februar 2016

Dieses Jahr ist ein arbeitgeberfreundliches Jahr. Auch dank des Schalttags heute (29. Februar). Dadurch verschieben sich alle festen Feiertage, die dem heutigen Tag folgen, um zwei statt um einen Tag gegenüber dem Vorjahr. Gut der 1. Mai fiele auf einen Samstag und ist jetzt auf einem Sonntag – und der 3. Oktober fällt auf einen Montag (ohne Schalttag fiele er auf einem Sonntag). Aber Weihnachten (24. – 26. Dezember) fällt auf Samstag bis Montag. Lediglich ein freier Tag bleibt. Und der Jahreswechsel (Silvester 2016 und Neujahr 2017) wird auf einem Wochenende sein. Hier im hohen Norden verbleiben so gerade einmal sieben zusätzlich freie Tage neben den Wochenenden und dem Urlaub (letztes Jahr hatten wir immerhin neun und die zwei Jahre davor sogar 11 Feiertage, die auf Werktage fielen).

2016 ist also ein Schaltjahr und hat mit dem 29. Februar einen zusätzlichen Tag, um das Gemeinjahr dem die Jahreszeiten bestimmenden Sonnenjahr (Tropisches Jahr) angeglichen. Im römischen Kalender war der Februarius ursprünglich der letzte Monat und deshalb derjenige, dem die Schalttage hinzugefügt wurden.

    29. Februar 2016 – ein Schalttag

Schaltjahre gibt es alle vier Jahre und in den Jahren, die ganzzahlig durch 4 teilbar sind, mit Ausnahme der Jahrhunderte, die nicht durch 400 teilbar sind, also 1700, 1800, 1900. Dagegen sind 1600 und 2000 Schaltjahre. Analog werden 2100, 2200, 2300 und 2500 keine, 2400 jedoch sehr wohl ein Schaltjahr sein. Ob ich das noch erleben werde? 😉

Übrigens wurde Gioachino Rossini, ein bekannter italienischer Opernkomponist, 1792 an einem 29. Februar geboren. Von diesem stammt das Zitat: „Ich gebe zu, dreimal in meinem Leben geweint zu haben: als meine erste Oper durchfiel, als ich Paganini die Violine spielen hörte und als bei einem Bootspicknick ein getrüffelter Truthahn über Bord fiel.“

Beim letzten Anlass hätte ich wahrscheinlich auch geweint.

siehe auch 29. Februar – Schalttag (2008)

Über WilliZ

Wurde geboren (in Berlin-Schöneberg), lebt (nach einem Abstecher nach Pforzheim, längere Zeit in Bremen und Hamburg) in dem Örtchen Tostedt am Rande der Lüneburger Heide – und interessiert sich für Literatur, Musik, Film und Fotografie (sowohl passiv wie aktiv) … Ach, und gern verreise ich auch!

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