Die ‚gestohlene‘ Stunde

Immerhin war es dieses Jahr zu Ostern, die Umstellung auf die verfluchte Sommerzeit. So hatten fast alle zwei Tage Zeit, um sich wieder darauf einzustellen. Da ich nach Ostern noch einige Tage Resturlaub aus dem Vorjahr hatte, konnte ich mich noch gemächlicher darauf vorbereiten. Und doch: Die Stunde weniger fehlt mir besonders am Morgen, wenn es wieder dunkel ist (völliger Quatsch zwar, denn es ist ja einfach ’nur‘ eine Stunde früher), wenn es ans Aufstehen geht, um zur Arbeit zu kommen.

Wer für diesen absurden Blödsinn ‚Sommerzeit‘ verantwortlich ist, sollte heute noch getreten, an die Wand gestellt oder noch besser: permanent am SchlaF gehindert werden! Leiden wir nicht fast alle schon so an Schlaf- und Verdauungsstörungen? Und vom Stromspareffekt usw. redet sowieso kein Mensch mehr. Morgens braucht man wieder Licht. Was spart man da also?!

Nur unsere dumpfen Nachbarn freuen sich über die zusätzliche helle Abendstunde. Können sie noch eine Stunde länger draußen hängen und der Säufersonne (Mond!) entgegenfiebern!

Über WilliZ

Wurde geboren (in Berlin-Schöneberg), lebt (nach einem Abstecher nach Pforzheim, längere Zeit in Bremen und Hamburg) in dem Örtchen Tostedt am Rande der Lüneburger Heide – und interessiert sich für Literatur, Musik, Film und Fotografie (sowohl passiv wie aktiv) … Ach, und gern verreise ich auch!