Archiv für den Monat: Dezember 2006

Schneeeeeeee – Teil 3

16. Dezember
Eissturm heute morgen. Bin in der Einfahrt auf den Arsch gefallen als ich Salz streuen wollte. Tut höllisch weh. Meine Frau hat eine Stunde gelacht. Das finde ich ziemlich grausam.

17. Dezember
Immer noch weit unter Null. Die Straßen sind zu vereist, um irgend wohin zu kommen. Der Strom war 5 Stunden weg. Musste mich in Decken wickeln, um nicht zu erfrieren. Kein Fernseher. Nichts zu tun, als meine Frau anzustarren und zu versuchen, sie zu irritieren. Glaube wir hätten einen Holzofen kaufen sollen, würde das aber nie zugeben. Ich hasse es, wenn sie recht hat! Ich hasse es, in meinem eigenen Wohnzimmer zu erfrieren.

Haus im Schnee

20. Dezember
Der Strom ist wieder da, aber noch mal 40 cm von dem verdammten Zeug letzte Nacht! Noch mehr schaufeln. Hat den ganzen Tag gedauert. Der beschissene Schneepflug kam zweimal vorbei. Habe versucht, eines der Nachbarskinder zum Schaufeln zu überreden. Aber die sagen, sie hätten keine Zeit, weil sie Hockey spielen müssen. Ich glaube, dass sie lügen! Wollte eine Schneefräse im Baumarkt kaufen. Die hatten keine mehr. Kriegen erst im März wieder welche rein. Ich glaube, dass sie lügen! Bob sagt, dass ich schaufeln muss oder die Stadt macht es und schickt mir die Rechnung. Ich glaube, dass er lügt!

Fortsetzung folgt …

Was ist bloß mit Ian los? Teil 37: Kein Wiegenlied

Hallo Wilfried,

mittlerweile weiß fast meine ganze Abteilung, welch außergewöhnliche Darbietung uns am Heiligen Abend erwartet. Bei mir ist die Erwartungshaltung jedenfalls ziemlich hochgeschraubt. Der Meister wird das schon machen…

Ich habe mir die Montage zum Aquaclaus noch einmal näher angeschaut. Mit dem Färben des Mantels war es nicht getan. Da steckt noch einiges mehr drin. Wirklich gut gemacht.

Ich kann mir gut vorstellen, dass Mr. Anderson während der „Minstrel“ – Zeit unter der Scheidung litt. Ich habe zwar keine Erfahrungen mit dieser Thematik, halte es aber für denkbar, dass es einem jungen Menschen -der Mr. Anderson damals war- spürbar zusetzt. Ich denke, Du hast mit Deiner Theorie den Nagel wieder auf den Kopf getroffen.

Während ich dies schreibe, gucke ich hin und wieder bei youtube in Dein Video von „Roots to Branches“. Hier trägt der Meister das Headset, das, wenn ich Herrn Weber richtig verstanden habe, seinen Sturz von der Bühne verursacht hat. Ich muss sagen: Das war es nicht wert. Durch sein ständiges Gefummel an diesem Ding macht er einen überforderten Eindruck. Und dann die Musik. Und die ständige Notwendigkeit, fast gleichzeitig zu flöten und zu singen…Nein, Herr Weber, hier gehen unsere Meinungen wirklich auseinander.

Das aktuelle Foto der Anderson-Familie halte ich trotz Genickbruch für sehenswert. Zeigt es doch, dass die Jahre sehr gnädig mit Mrs. Anderson umgegangen sind. Auch der Meister kommt gut rüber; er wirkt frisch und vital. Wenn mich nicht alles täuscht, hat er auch etwas an Gewicht verloren. Allerdings passt die Bierflasche in seiner Hand nicht so recht zu seinem Status als Milchtrinker.

Die Weihnachtstage im Hause Lockwood laufen nach einem eingespielten Schema ab:
Heiligabend verbringen wir alleine zu Hause (allein ist gut; immerhin sechs Personen). In diesem Jahr wird erstmals zur üblichen Bescherungszeit der Fernseher laufen. Wir werden die Bescherung danach ausrichten müssen. Den ersten Weihnachtstag verbringen wir traditionell bei meinen Schwiegereltern bzw. bei meiner Schwiegermutter; der Vater meiner Frau ist vor 7 Jahren verstorben. Der zweite Weihnachtstag sieht uns bei meinen Eltern, zusammen mit meinem Bruder und seiner Familie. Als unsere Kinder noch jünger waren, bedeuteten diese Festtage sehr viel Stress für meine Frau und mich. Ich kann mich an Jahre erinnern, in denen ich in der zweiten Dezemberhälfte um Monate gealtert bin. Diese Zeit ist Gott sei dank vorbei. Die Kinder können sich alleine anziehen, sich im Auto alleine anschnallen, sie wissen sich an guten Tagen einigermaßen zu benehmen und und und.

In diesem Zusammenhang fällt mir gerade etwas auf: Viele Künstler, die während ihrer Karriere Vater geworden sind, haben das in ihren Liedern thematisiert. Nicht so Mr. Anderson. Grob gerechnet müsste sein Ältester (wie viel Kinder hat er eigentlich ?) zwischen „Heavy Horses“ und „Broadsword“ geboren sein (das wär’s doch: Wir messen die Zeit nicht mehr in Jahren, sondern in JT-Alben). Auf keinen dieser Alben entdecke ich einen Hinweis auf Vaterfreuden. Seltsam. Dabei lässt sich diese Lebenserfahrung so wunderbar in Musik und Lyrik umsetzen. Wenn ich ein schaffender Künstler wäre, hätte ich meinen Kindern ganz gewiss ein musikalisches Denkmal gesetzt. Wieder ein neuer Aspekt in der komplexen Persönlichkeit des Mr. Anderson.

Weißt Du, an wen der unbeschreibliche Schlagersänger G.G. Anderson seinen Künstlernamen anlehnt ? Dieser Name ist geschickt gewählt: er kling international, erinnert an einen hervorragenden Musiker und beinhaltet einen doppelten G-Punkt. So bringt man die Damenwelt auf seine Seite. Aber das reicht jetzt, wir leben schließlich im Advent.

Mögen Eure Vorbereitungen für die doppelten Festtage ruhig und erfolgreich verlaufen !
Lockwood

12.12.2006

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Hallo Lockwood,

ich habe mich mit der Werbung in Sachen Anderson-Konzert (am Heiligabend 2006 übertragt das ZDF ab 17 Uhr das Weihnachtskonzert des Bundespräsidenten – Ian Anderson ist einer der Mitwirkenden) bisher zurückgehalten. Nicht das ich glaube, dass das nichts werden könnte. Aber manchmal sollte man den Leuten (wen auch immer) nicht zu sehr mit eigenen Anliegen auf den Geist gehen. Wenigstens erscheint es mir so. Aber ich werde noch die Werbetrommel rühren. Meine Erwartungshaltung ist eher gedämpft. Klar, freue ich mich darauf, dass der Meister uns auch zu Weihnachten beglückt. Aber er wird nur einer von vielen sein, denke ich.

Zu dem „Roots to Branches“-Konzert: Was Herr Weber da geschrieben hat, deckt sich doch mit Deinen Eindrücken, oder nicht? Das Headset diente u.a. dem schnellen Wechsel zwischen Gesang und Flötenspiel über das Mikrofon. Warum er beim Singen dauernd an bzw. in sein rechtes Ohr greift, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Auch später (oder früher) greift sich der Meister an sein Ohr. Es dient eigentlich dazu, die eigene Kopfstimme zu hören. Wenn die Instrumente um einen herum die eigene Stimme übertönen, dann verliert man schnell die Kontrolle über diese. Hält man sich dann ein Ohr zu, dann hört man sich ‚von innen’. Ich verstehe den Griff zum Ohr deshalb nicht, weil er ja einen Kopfhörer im Ohr hat. Aber die Technik war damals wohl noch nicht so ausgereift, um die notwendige Lautstärke zu übertragen. Auf neuen Videos (und auch bei vielen anderen Sängern) sieht man diesen ‚Knopf im Ohr’. Der Kopfhörer übermittelt den eigenen Gesang und trägt dazu bei, die Kontrolle zu bewahren. Ich kenne das selbst aus eigener Erfahrung, besonders wenn mehrstimmig gesungen wurde. Manchmal hilft auch ein Ohropax (statt Finger im Ohr).

Wegen des Fotos von Ehepaar Anderson: Ich habe noch einmal nachgeguckt. So neu ist es leider doch nicht mehr, sondern stammt wohl aus dem September 1998. Auch als Milchtrinker gönnt man sich am Abend (nach einem Konzert) ab und zu ein Bierchen. Vielleicht gab es ja auch nirgends Milch. Und schließlich macht Herr Anderson ja keine Werbung für Milch (wie z.B. seinerzeit Dieter Bohlen).

Die Weihnachtstage haben wohl bei vielen, die Familie haben, den gleichen oder einen ähnlichen Ablauf: Heiligabend ganz unter sich, die beiden Feiertage dann im Wechsel bei Eltern und Schwiegereltern. Ist bei uns nicht anders, nur in diesem Jahr gibt es wie geschrieben eine Änderung des Programms. Der Stress hielt sich bei uns aber immer in Grenzen. Was Weihnachtsgeschenke betrifft, so sind wir so schlau geworden, diese nicht erst kurz vor Weihnachten zu kaufen. Immer wenn wir im Laufe des Jahres etwas Schönes finden, so kaufen wir es und lagern es an geheimen Plätzen. Das kann natürlich dazu führen (wie bei Clark Griswold im Film „Schöne Bescherung“), dass man plötzlich Sachen findet, die man eigentlich schon längst verschenkt haben wollte.

Was die Thematisierung des Vaterwerdens und –seins von Ian Anderson betrifft, so hast Du nicht Unrecht. Shona und Ian Anderson haben zwei Kinder, James und Gael. Ich denke James Duncan ist der Erstgeborene. Wir kennen ihn ja als trommelnder Begleiter seines Vaters. In der Anderson-Biographie auf der offiziellen Tull-Site steht:

Ian Anderson lives on a farm in the southwest of England where he has a recording studio and office. He has been married for 27 years to Shona who is also an active director of the companies. They have two children – James and Gael – who work in the music and television industries respectively.

James Duncan müsste ziemlich zum Anfang der Ehe geboren sein, also spätestens 1977. Auf „Heavy Horses“ (1976) gibt es ja ein Lied: No Lullaby, in dem es gleich am Anfang heißt:

Keep your eyes open and prick up your ears
rehearse your loudest cry.
There’s folk out there who would do you harm
so I’ll sing you no lullaby.
There’s a lock on the window; there’s a chain on the door:
a big dog in the hall.
But there’s dragons and beasties out there in the night
to snatch you if you fall.

Jan Voorbij von cupofwonder.com sieht in dem (gesamten) Liedertext einen Zusammenhang mit dem Erstarken des Rechtsextremismus in vielen europäischen Staaten. Es bezieht sich aber ebenso eindeutig auf ein Kind und mahnt zur Wachsamkeit, um das Kind zu beschützen.

Auf “Stormwatch” (1979) kommen die Wörter child bzw. children immerhin fünfmal vor, was allerdings weniger mit der eigenen Vaterschaft zu tun hat. Wenigstens scheint es so. Da sowohl „Heavy Horses“ als auch „Stormwatch“ ( z.B. „Dark Ages“„Dun Ringill“„Elegy“) themenbezogene Alben sind, war vordergründig ‚wenig’ Platz für die Gegenstände Kind und Vaterschaft. Und für ein Album „My son and me“ oder so war und ist sein Privatleben zu sehr tabu. Bis auf „Jack-a-Lynn“ hast Du ja auch bisher kein Lied gefunden, dass als Liebeslied für seine Frau zu werten wäre (und dabei ist „Jack-a-Lynn“ alles andere als ein Liebeslied).

Also G.G. Anderson, der Schlagerfritzi, hat es Dir angetan. Das mit dem doppelten G-Punkt ist allerdings ein Hammer. Manchmal sind die scheinbar so offensichtlichen Tatsachen die verstecktesten. Vor lauter Bäumen sieht man den Wald nicht. Aber ich kenne Dich ja als scharfen Beobachter, dem kein Detail entgeht. Nur klingt dieses Dschi-Dschi ich weiß nicht wie (hätte fast „schwul“ geschrieben). Vor vielen Jahren, als der Sozialismus noch real existierte, war ich zum Winterurlaub mit meiner heutigen Frau in Rumänien. Wir hatten dort einen Ski-Lehrer, der sich auch Dschi-Dschi riefen ließ. Wie der sich nun schrieb, habe ich allerdings nicht erfahren. Vielleicht hatte es auch etwas mit dem Wort ‚Ski’ zu tun. Ski-Lehrer bringt man ja ganz schnell mit dem weiblichen Geschlecht in Zusammenhang. Ich vermag es nicht zu beurteilen, aber vielleicht hat dieses G.G. oder wie auch immer eine erotische Note, dem G-Punkt ähnlich.

Du hast Recht. Es ist Adventszeit. Lassen wir es dabei bewenden und kümmern uns um die letzten Vorbereitungen für das Fest.

Bereits jetzt schon einen besinnlichen 3. Advent (am Samstag noch nach Aachen?).

Bis bald
Wilfried

14.12.2006

English Translation for Ian Anderson

Urlaub: Grainau 2002 – 2007

Wenn ’s draußen ungemütlich ist, da zieht man sich gern in die eigenen warmen vier Wände zurück und schwelgt in Urlaubserinnerungen, einer Zeit mit mehr Licht und Wärme. Vor zwei Jahr begann ich um diese Zeit bereits mit den Vorbereitungen zu unserem Schottland-Urlaub 2005. Die Flugtickets nach Edinburgh waren bereits bestellt. Es musste nun die Fahrroute zusammengestellt und die Unterkünfte reserviert werden. Für eine über dreiwöchige Reise mit vier Personen eine mühselige Arbeit, die aber auch viel Spaß brachte.

Dieses Jahr hat der Winter noch gar nicht so richtig begonnen, da ist unser Urlaub für das nächste Jahr bereits gebucht. Es geht wieder nach Grainau wie 2002, aus zeitlichen Gründen (mein großer Sohn hat noch einiges mehr in seinen Sommerferien vor – und es wird wohl unsere letzte gemeinsame Reise, die Kinder werden eben groß und gehen ihre eigenen Wege) werden es nur zwei Wochen Urlaub dort werden. Allerdings werden wir zuvor zum dritten Mal die Ritterspiele in Kaltenberg besuchen.

Da ich gerade dabei bin, alte Videobänder zu digitalisieren, habe ich mir dieser Tage auch den Grainau-Urlaub 2002 vorgeknöpft und kleinere Ausschnitte zusammengetragen. Zunächst unsere Tage in Grainau und Umgebung (Zugspitze, Höllental usw.). Viel Spaß beim Gucken:

Hier auch noch Ausschnitte von den Ritterspielen in Kaltenberg aus dem Jahre 2003, dem 2. Mal unseres Besuchs dort nach 2002:

Weihnachtliche Dekoration – Teil 3

Hier noch weitere weihnachtliche Dekoration, die unser Haus schmückt. Da kann das Weihnachtsfest endlich kommen. Wir freuen uns schon darauf. Hoffen wir nur noch, dass es auch ein wenig schneien wird:

Weihnachtliche Dekoration: Eingangstür Weihnachtliche Dekoration: Fahrradschuppen
Eingangstür Fahrradschuppen
Weihnachtliche Dekoration: Wohnzimmerfenster Weihnachtliche Dekoration: Eisbären
Wohnzimmerfenster Eisbären (dürfen bei AlbinZ nicht fehlen)

Urlaub: Tunesien 1999/2000

Es ist fast 7 Jahre wieder her, dass ich mit meinen Lieben am 1. Weihnachtstag 1999 in den Süden Tunesiens aufgebrochen war, um dem Trubel des Jahrtausenwechsels zu entgehen. Die Nacht von Silvester auf Neujahr wollten wir in der Wüste verbringen. Unser Ziel: Tozeur, eine Oasenstadt mit zigtausend Dattelpalmen. Es wurde ein ganz toller Urlaub, in dem wir vieles sahen und in uns aufnahmen. Den Silvesterabend waren wir zwar in der Wüste, aber bei einem Open Air-Konzert von Gloria Gaynor mit vielen anderen Gästen und Einheimischen. Wir waren also mitten im Trubel! Aber es war von der Atmosphäre her einfach super!

Dann nächtigten wir allerdings doch noch in der Wüste, in der es nachts frostig kalt wurde. Auch ein Kamelritt durfte nicht fehlen. Und der Besuch der Starwars-Kulissen. Hier ein neu überarbeitetes Video – unsere Reise in Zusammenfassung:

Schneeeeeeee – Teil 2

12. Dezember
Die Sonne hat unseren ganzen schönen Schnee geschmolzen. Was für eine Enttäuschung. Mein Nachbar sagt, dass ich mir keine Sorgen machen soll, wir werden definitiv eine weiße Weihnacht haben. Kein Schnee zu Weihnachten wäre schrecklich! Bob sagt, dass wir bis zum Jahresende so viel Schnee haben werden, dass ich nie wieder Schnee sehen will. Ich glaube nicht, dass das möglich ist. Bob ist sehr nett – ich bin froh, dass er unser Nachbar ist.

14. Dezember
Schnee, wundervoller Schnee! 30 cm letzte Nacht. Die Temperatur ist auf -20 Grad gesunken. Die Kälte lässt alles glitzern. Der Wind nahm mir den Atem, aber ich habe mich beim Schaufeln aufgewärmt. Das ist das Leben! Der Schneepflug kam heute Nachmittag zurück und hat wieder alles zugeschoben. Mir war nicht klar, dass ich soviel würde schaufeln müssen, aber so komme ich wieder in Form. Wünschte, ich würde nicht so Pusten und Schnaufen.

Schnee - Teil 2

15. Dezember
60 cm Vorhersage. Habe meinen Kombi verscheuert und einen Jeep gekauft. Und Winterreifen für das Auto meiner Frau und zwei Extra-Schaufeln. Hab den Kühlschrank aufgefüllt. Meine Frau will einen Holzofen, falls der Strom ausfällt. Das ist lächerlich – schließlich sind wir nicht in Alaska.

Fortsetzung folgt …

Was ist bloß mit Ian los? Teil 36: Minnesänger auf der Empore

Hallo Wilfried,

es ist nicht schön, wenn man so etwas zugeben muss, aber die letzten weihnachtlichen Gefühle hatte ich als Kind. Aber ich möchte hier nicht über das Fest herziehen; die Grundidee des Festes war gut und zu dem, was daraus geworden ist, habe ich meinen Beitrag geleistet und werde es sehr wahrscheinlich auch weiterhin tun.

Ist die Montage in Deiner letzten mail von Dir ??? Falls ja, würde ich gerne wissen, wie Du das hinbekommen hast. Sensationell !

Tja, mit dem 40jährigen Jubiläum im kommenden Jahr lag ich wohl daneben. Einige Quellen (z.B. Wikipedia) nennen 1967 als Gründungsjahr. So ist das eben mit bedeutenden Ereignissen, die lange zurück liegen; auch Christi Geburt lässt sich nicht mehr exakt datieren.

Bei „cupofwonder“ habe ich früher schon mal reingeschaut. Aber nicht oft; die englischsprachigen Beiträge sind mir zu anstrengend. Voorbij müsste sich wie „vorbei“ anhören, aber da ich kein niederländisch spreche, bin ich nicht sicher. Heute war ich auf dem Konsulat, da mein Ausweis abläuft. Glücklicherweise sprach die Dame dort deutsch.

Um ehrlich zu sein, habe ich mir nie Gedanken darüber gemacht, wer die einleitenden Worte auf „Minstrel“ spricht. Sie sind sehr leise, genuschelt und zum Glück schnell vorbei. Ein tolles Album übrigens. Ich konnte mich nie entscheiden, welches mein Lieblingsalbum von JT ist. „Minstrel“ gehört auf jeden Fall zur engeren Wahl. Irgendwo las ich, dass Mr. Anderson zurzeit dieses Albums Probleme hatte, deshalb klinge das Werk so finster. Weißt Du, welche Probleme das damals waren ?

Nächste Woche ist der Meister in Maria Laach. Fast auf Hörweite. Wenn ich Zeit hätte, wüsste ich, was zu tun ist …

Bis bald
Lockwood

08.12.2006

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Hallo Lockwood,

wie Du vielleicht in meinem Weblog siehst, versucht meine Frau mich und die Kinder durch entsprechende Dekoration weihnachtlich einzustimmen. Nun gestern hatten wir ja einen zwar kalten, aber dafür sonnigen Sonntag, der förmlich zum spazieren einlud, was ich mit meiner Frau dann auch gern wahrnahm. Dabei kam dann wenigstens etwas von Weihnachtsbesinnlichkeit auf.

Also das ZDF sendet ab 17 Uhr das Weihnachtskonzert des Bundespräsidenten – und wir dürfen uns auf einen hoffentlich nicht zu kurzen Auftritt des Meisters freuen. Da wir wohl erst nach 18 Uhr essen werden, werde ich mir das Ereignis also schon gleich am Fernseher angucken. Lassen wir uns überraschen.

Nein, die Montage ist nicht von mir. Ich habe sie im Internet bei cupofwonder.com gefunden. Allerdings ist das Bildchen auch ziemlich ätzend. Steht bei Aqualung an der Wand „SPEND CHRISTMAS SKIING …“ so heißt es bei dem guten Aquaclaus „SPEND CHRISTMAS SHAGGING …“. Ansonsten stimme ich Dir zu: Die Montage ist wirklich geglückt. Ich denke aber, dass der Mantel eigentlich nur in rot gefärbt wurde. Trotzdem viel Arbeit. Ich habe ein etwas größeres Bild, da steht unten rechts ein Name: F. Mahalland oder so ähnlich (die a’s könnten auch teilweise o’s sein); das dürfte der Künstler sein. Ich bin zz. mehr mit Videobearbeitung (Ulead MediaStudio Pro 8 ) beschäftigt (soweit ich Zeit finde). Damit kann man auch viele ‚schöne Sachen’ machen. Ich habe lange darüber gebrütet, wie ich einen Titel in Starwars-Manier zustande bekomme. Du weißt, vorn wird ein Text eingeblendet, der langsam zur Mitte fährt und dabei kleiner wird. Mit Hilfe meines Jüngsten (Lukas) habe ich es (fast) hinbekommen. Ansonsten bin ich mit dem Video für meine Frau zu deren Geburtstag zu ziemlich fertig.

Was die Arbeit betrifft, so lasse ich die Tage bis Weihnachten langsam ausklingen. Nach Weihnachten habe ich einige Tage frei und brauche erst am 4. Januar wieder zur Arbeit. Das diesjährige Weihnachtsprogramm sieht durch die Geburtstagsfeier meiner Frau bei uns etwas anders aus. Heiligabend feiern wir allein unter uns – wie gehabt. Dieses Jahr werden wir wohl zum Mitternachtsgottesdienst gehen, bisher waren wir immer nachmittags in unserer Johannes-Kirche. Den 1. Weihnachtstag bleiben wir zu Hause (Vorbereitungen zur Feier). Bisher waren wir an diesem Tag (fast) immer in Bremen bei meinen Eltern bzw. bei meiner Verwandtschaft. Und den 2. Feiertag ging es dann zu meinen Schwiegereltern. Das entfällt dieses Jahr auch. Man sieht sich ja abends (ab 18 Uhr geht es los). Da ich Spielchen jeder Art und auch lange Dankesreden hasse, zeige ich in einem Nebenraum das in mühevoller Arbeit zusammengebastelte Video ‚aus dem Leben’ meiner Frau. Ich habe mir vor gut zwei Jahren einmal einen Beamer zugelegt. Da lässt sich dann ein DVD-Player anschließen.

Zu den Problemen, die Ian Anderson 1975 bei Erscheinen des „Minstrel“-Albums gehabt haben soll, weiß ich leider nichts. In dem Jahr war er gewissermaßen solo. Im Februar 1970 hatte er Jennie Franks geheiratet, die ja bekanntlich den Text zu „Aqualung“ verfasste. Und laut Zeitungsartikel aus dem Jahre 1999 über Jennie Franks waren beide seit Erscheinen von „Aqualung“ bereits geschieden („Since ‚Aqualung’ came out, she ’s divorced Jethro Tull lead singer Ian Anderson …“). Die Scheibe kam in UK im März 1971 (in den Staaten im Mai 1971) heraus. Shona Jacqueline Learoyd hat Anderson 1976 geheiratet, also ein Jahr später. Vielleicht besteht hier ein Zusammenhang (Minnesänger -> Frauen und so).

Willi mit Shona und Ian Anderson
Willi mit Shona und Ian Anderson (okay, die Montage ist Mist, als hätte ich einen Genickbruch, egal – immerhin ein ziemlich neues Bild von Shona mit Gatten)

Heute einmal so gut wie nichts zu Jethro Tull und Ian Anderson. Wie sieht die Weihnachtszeit eigentlich bei Dir und Deiner Familie so aus?

Noch schöne und hoffentlich stressfreie Tage
Wilfried

11.12.2006

English Translation for Ian Anderson

Schulzentrum in Tostedt lahm gelegt

Langsam nimmt es Überhand: Die Trittbrettfahrer, die mit ihren vorgetäuschten Ankündigungen zu Amokläufen für Unruhe an deutschen Schulen sorgen. So gestern in meinem Wohnort Tostedt geschehen: Eine anonyme Bombendrohung, schriftlich, wohl auch telefonisch aufgegeben, veranlasst die Schulleitung und die Polizei, das Schulzentrum (mit Gymnasium Tostedt, Erich Kästner-Realschule und Hauptschule) nach der 1. Schulstunde zu räumen. So fiel für rund 2000 Schüler der weitere Unterricht an diesem Tag aus. Trotz des Einsatzes von Spürhunden konnte die Polizei keinen Sprengsatz finden. Bisher hat die Polizei nach eigenen Angaben noch keine Erkenntnisse über einen Tatverdächtigen. Es wird davon ausgegangen, dass es sich um einen Nachahmungstäter handelt, der sich die Vorfälle der letzten Zeit zum Vorbild genommen hat.

Auch meine beiden Söhne waren von dem Unterrichtsausfall betroffen. Meinem jüngsten hat es aber nichts genützt: Er musste in der 1. Schulstunde eine Mathe-Arbeit schreiben. Natürlich sind wir alle froh, das nicht wirklich etwas passiert ist. Trotzdem hoffen wir, das der unbekannte Hinweisgeber gefasst wird. Die Kosten des Polizeieinsatzes waren nicht unerheblich.

Weihnachtliche Dekoration – Teil 2

Meine Frau tut alles, um uns ein wenig in weihnachtliche Stimmung zu bringen. Dazu gehört natürlich eine entsprechende und allgegenwärtige Dekoration in und am Haus, der man sich nicht völlig entziehen kann. Wenn dann auch noch das Wetter etwas winterlicher wird (und ich bald freie Tage habe), dann könnte es vielleicht wirklich noch etwas mit Weihnachtsstimmung werden:

Weihnachtliche Dekoration: Briefkasten Weihnachtliche Dekoration: Gesteck mit Lichtern
Briefkasten Gesteck mit Lichtern
Weihnachtliche Dekoration: Viele Weihnachtsmänner Weihnachtliche Dekoration: Kerze mit Weihnachtsmann
Viele Weihnachtsmänner Kerze mit Weihnachtsmann