Archiv für den Monat: März 2007

The Johnstons: Ye Jacobites by Name

Während der 18. Jahrhundert erlebte Schottland, wie andere europäische Länder auch, eine tiefgehende wirtschaftliche, gesellschaftliche, religiöse und politische Revolution: Er verwandelte sich von einem Agrar- in einen Industriestaat, und von einem unabhängigen Staat faktisch in eine Provinz Englands: Das alte System wurde vor allem von den kriegerischen Stämmen des Hochlands und den Großgrundbesitzern verteidigt – Vorkämpfer der neuen Ordnung waren z.B. die protestantischen Bürger der Städte im Flachland, die vom Wirtschaftswachstum, das der Kapitalismus brachte, profitierten.

Das überholte Feudalsystem wurde repräsentiert durch die „Jacobites“, die Anhänger des katholischen Königs James (= Jacob), der 1688 vertrieben worden war, und seiner Nachkommen, die weiterhin Anspruch auf den Thron erhoben.

Jacobites

Gegen sie richtet sich dieses Lied, das den nüchternen Pragmatismus einer neuen Zeit ausdrückt: Das aufstrebende Bürgertum hat keine Lust, sich in die feudalen Fehden der untergehenden Klasse zu verstricken, und zerreißt ihre Ideologie.

Ye Jacobites by name, lend an ear, lend an ear,
Ye Jacobites by name, lend an ear;
Ye Jacobites by name, your faults I will proclaim
Your doctrines I must blame,
You shall hear, you shall hear,
Your doctrines I must blame, you shall hear.

Hier eine Interpretation der irischen Gruppe The Johnstons, aus deren Dunstkreis Paul Brady ‚erstand‘, einem Musiker, der auch zu meinen musikalischen Lieblingen gehört. Ich muss gestehen: Den ich etwas aus den Augen verloren habe. Aber so findet man sich wieder (später sicherlich etwas mehr zu Paul Brady).


The Johnstons: Ye Jacobites by Name

Jethro Tull: Tampa Stadium 31.07.1976 Konzertvideos

Am 31. Juli 1976 spielte Jethro Tull im Tampa Stadium zu Tampa/Florida in den USA. Von diesem Konzert gibt es einen Mitschnitt unter dem Namen TullaVision, der vor einem Jahr von Tull-Fans als DVD auf den ‚Markt‘ gekommen ist. Ich berichtete darüber. Leider fehlt die 2. Hälfte des Konzertes. Ich hoffe, dass diese eines Tages in gleicher Frische allen Tull-Fans zugängig gemacht wird.

Tullavision 1976: Jethro Tull live 1976 in Tampa/Florida

Aber immerhin der erste Teil, der gleich mit mehreren Highlights daherkommt: Für mich an erster Stelle „Minstrel in the Gallery“, dann natürlich „Thick as a Brick“, auch „Wond’rinmg Aloud“. Insgesamt habe ich die DVD in zehn Teile seziert und wer mag, kann sich diese bei youtube.com anschauen.

Was ist bloß mit Ian los? Teil 54: Aqualung-Polka

Hallo Wilfried,

Du hast es auf den Punkt gebracht: Ich lästere, pauschaliere, verurteile, sonne mich in Selbstgerechtigkeit. Und das Alles nüchtern. Ich bin mir dieser Schwächen bewusst und werde nicht das Geringste unternehmen, um sie abzustellen. Es ist einfach zu schön…

Ich glaube nicht, dass charakterliche Defizite ihre Ursache allein in bluttriefenden Horrorfilmen haben. Das hieße im Umkehrschluss, dass jemand, der nur Heidi und Sesamstraße konsumiert, sich zum moralischen Übermenschen entwickeln würde. Daran glaube ich nicht. Der Mensch ist ein Produkt aus Erbgut und Umwelt; welche dieser Faktoren für die Charakterbildung die bedeutendere Rolle spielt, hat die Wissenschaft noch nicht klären können. Ich sowieso nicht. Als Kind habe ich auch gerne Action- und Brutalofilme gesehen (meine Mutter klagt heute noch darüber), aber bis jetzt habe ich den Nachahmungstrieb erfolgreich unterdrücken können.

Deine letzte mail war wieder die reinste Linksammlung, vielen Dank dafür ! Ich kenne niemanden, der sich in der Welt der Musik so gut auskennt wie Du. Deine gelinkten Neuigkeiten (die Damen, denen Du ein Kapitel im Blog gewidmet hast), wären glatt an mir vorbeigegangen. Ehrlich gesagt, hätte ich es nicht besonders bedauert. Die Musik der Künstlerinnen trifft nicht meinen Geschmack. Irgendwie muss ich eingestehen, dass ich an Neuigkeiten aus der Musikwelt nicht mehr so interessiert bin wie in früheren Jahren. Lediglich das neue Album von Grönemeyer (diesmal ohne „h“) hat mich aufmerksam gemacht. Ich kenne zwar bisher nur die erste Singleauskopplung „Stück vom Himmel“, aber die finde ich hervorragend. Manche mögen sie als schmalzig oder wagnerhaft bezeichnen, aber mir gefällt es. (So ein bisschen barock bin ich ja auch…)

Im Spiegel las ich ein Interview mit Herrn Grönemeyer. Natürlich wurde er wie immer auf seine Texte angesprochen. Seine Aussage dazu ist glasklar: Er schreibt seine Texte nicht, damit sie vom Hörer interpretiert werden. Er verfolgt keine Aussagen mit seinen Lyrics. Das erleichtert mich sehr, denn ich kann auch keine entdecken. Ich würde mich besser fühlen, wenn Mr. Anderson zu seinen Texten eine ähnliche Aussage gemacht hätte. Hat er aber nicht und deshalb ist er jetzt Ehrendoktor.

Gerade höre ich „Zieh Deine Weg“ aus dem 12-Album. Das gefällt mir überhaupt nicht. Herr Grönemeyer scheint seine Lieder auch nach dem Baukastenprinzip zu komponieren. Auf jedem Album finden sich Lieder, die anderen Lieder auf vorangegangenen Album sehr, sehr ähnlich sind.

“Somebody to love“ zählt für mich zu den ganz großen Queen-Nummern. Allerdings nur das Original. Nach dem Tod von Mr. Mercury hat George Michael eine Weile als Sänger bei Queen ausgeholfen. Seine Version des Titels ist sehr bekannt geworden. Allerdings war er für mich kein vollwertiger Ersatz. Mr. Michael ist sicher ein großartiger Künstler, aber wenn ich Queen-Musik hören will, kann ein Dritter es mir niemals recht machen. Robbie Williams ist in meinen Augen ein großer Entertainer, aber als Sänger von Queen kann er nur verlieren. In dieser Hinsicht bin ich Purist. Und, natürlich: Trotz aller Stimmbandprobleme würde ich keinen anderen Interpreten für JT-Songs akzeptieren als Mr. Anderson.

Mein Verhältnis zum Meister ist wirklich zweischneidig: Wenn ich mir die alten Platten anhöre, sind seine „Sünden“ der letzten Jahre verziehen. Seine Folk-Alben sind wie für meinen Geschmack maßgeschneidert. Schade, dass die Entwicklung falsch herum lief.

Meine Geflügelsammlung hast Du mehr als ergänzt. Wie immer: Ich zeige Dir stolz einen Baum und Du präsentierst mir den Wald dahinter. Respekt ! “while the fool with the hour-glass is cooking his goose” wird im Songbook so übersetzt: „…während der Narr mit der Sanduhr sich selbst den Garaus macht…“ „to cook someone’s goose“ bedeutet lt. dict.cc: jemanden erledigen, fertigmachen. Wusste ich nicht.

Schönes Wochenende und Cheerio !
Lockwood

09.03.2007

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Hallo Lockwood,

wer in der Öffentlichkeit steht, muss damit rechnen, dass er zur Zielscheibe wird. Wenn es sich dabei um eine Persönlichkeit wie Ian Anderson handelt, der sich sicherlich viele Verdienste erworben hat, der aber auch manche Eigenart besitzt, die, obwohl gut ‚versteckt’, meistens doch an die Oberfläche dringt, da schlägt ‚man’ besonders gern zu. Aber wir treiben es ja eher im Sinne von „wer sich liebt, der neckt sich“, auch wenn es nur in eine Richtung geht (was würde der Meister antworten, wenn er von unserem Gedankenaustausch erführe? Mit Sicherheit nichts, dafür sind wir zu sehr ‚Fußvolk’).

Ob ich mich wirklich so gut in der Welt der Musik auskenne, bezweifle ich. Dafür ist die Bandbreite einfach zu groß. Aber ich suche nach musikalischen Schätzen, und das Internet hilft mir dabei. Nur sind solche Schätze wirklich sehr rar gesät. Hinzu kommt natürlich auch, das Musik als solches Geschmackssache ist. Darüber lässt sich bekanntlich nicht streiten (im Falle von Herrn Anderson vielleicht schon). Herrn Grönemeyer habe ich im Fernsehen gesehen. Das Lied ist wirklich nicht schlecht, aber vom Hocker reißt es mich dann auch wieder nicht. In einem hast Du recht: Er singt tatsächlich deutsch, wenigstens ansatzweise.

Man kann natürlich auch von Texten halten, was man will. Ich denke mir, dass sie immer einen bestimmten Bezug zu der Person haben, die sie schreibt. Und diese Person wird einiges von dem, was sie bewegt und interessiert, in diesen Texten verarbeiten. Manchmal ist das für andere offensichtlich, manchmal eher ‚versteckt’. Wenn nun Herr Anderson in seinen Texten z.B. permanent rassistisches Gedankengut herüberbringen wollte, dann könnte seine Musik nichts retten: er wäre für mich gestorben. In soweit spielen die Texte schon eine Rolle für mich. Das soll nun nicht heißen, dass ich als wichtigstes Kriterium die politische Gesinnung eines Künstlers heranziehe. Andererseits kann ich mir nicht vorstellen, dass es eine Musik gibt, die ich mag, und die dann textlich so völlig daneben liegt. Zu Jethro Tull: Mir ist die Musik natürlich wichtiger als die Lyrics von Herrn Anderson. Ich finde es aber befriedigend zu wissen, dass er keinen allzu großen Scheiß gedichtet hat.

Zu Queen und Deinen Anmerkungen kann ich leider nicht viel schreiben: Hat George Michael wirklich nach dem Tod von Herrn Mercury eine Zeitlang das gesangliche Zepter bei Queen übernommen? Kann ich mir gar nicht so richtig vorstellen. Und zu Robbie Williams äußere ich mich nun wirklich nicht, weil ich ihn einfach nicht mag (musikalisch, menschlich usw.).

Zum Purismus: Bei dem, was wir von Jethro Tull, besonders aus der Phase, die wir beide mögen (Konzept- und Folk- bzw. Folkrockalben), kennen, ist es auch für mich undenkbar, die Stimme Ian Andersons durch eine andere, wenn auch ähnliche, ausgetauscht zu hören. Aber wie soll es weitergehen mit Jethro Tull, bei den Stimmproblemen von Herrn Anderson? Soll es überhaupt weitergehen? Neben dem Acoustic Album (wieder nur eine Art „Best of“, wenn es auch die Stücke enthält, die auch für mich die besten sind), das Ende dieses Monats erscheinen soll, ist für Ende des Jahres angeblich wirklich ein neues Studio-Album geplant. Wie schon einmal erwähnt: Ich könnte mir mehr instrumentale Stücke vorstellen. Aber lasse ich mich überraschen (Dich überrascht ja wohl nichts mehr).

The Best of Acoustic Jethro Tull

Best of Acoustic Jethro Tull

Der Bekanntheitsgrad (und der der Beliebtheit) einer Band lässt sich auch daran ablesen, wie oft sie ‚gecovert’ wird. Wir hatten das Thema schon öfter angesprochen und ich hatte dich früher einmal mit einer Web-Adresse versorgt, die ich nun selbst näher erkundet habe. Das meist gecoverte Stück ist natürlich „Locomotive Breath“, von dem ich bereits einige Versionen kenne. Es ist vielleicht auch das Stück, bei dem mich eine gecoverte Version am wenigsten stört (ansonsten gilt schon das oben Geschriebene: ein Jethro Tull-Stück ohne Ian Andersons Stimme ist kein Jethro Tull-Stück). Viele Stücke, die sich über die erwähnte Web-Adresse finden lassen, sind allerdings ziemlich grausam. Zum einen mangelt es an der richtigen Aufnahmetechnik, zum anderen: wenn es instrumental noch geht, dann hapert es eindeutig am Gesang. Für mich wird dabei eines sehr klar: Die musikalische Klasse von Jethro Tull ist einfach zu hoch für die vielen Nachahmer. Nun sehe ich das natürlich auch als Amateurmusiker, der ich einmal war. Wir haben auch viel gecovert. Dabei macht es keinen Sinn, die Stücke möglichst original-getreu nachzuspielen. Dass kann nur in die Hose gehen. Wenn man seinen eigenen Stil entwickelt hat, so überträgt man das auch auf die gecoverten Lieder. Unter diesem Sichtspunkt finde ich Cover-Versionen auch von Jethro Tull ganz interessant.

Ich hatte Dir ein Stück angekündigt. Es stammt von einer Gruppe von Anfang der 70-er Jahre: CCS. Und es geht um „Living in the Past“. Also schon früh wurde Jethro Tull von einer damals allgemein bekannten Band gecovert. Hierzu aber in einen gesonderten Beitrag mehr. Hier etwas anderes und einfach köstlich anzuhören: Aqualung Polka von Scott Chapin. Da kommt doch echt Freude auf, oder? Viel Spaß damit.


Scott Chapin: Aqualung-Polka

Zuletzt noch etwas zu „The Broadsword and the Beast“: Ich habe mir die Scheibe noch einmal in aller Ruhe zu Gemüte geführt. Die beiden Titelsongs (Beastie und Broadsword) finde ich etwas zu wagnerhaft, um auf Deine Ausdrucksweise zurückzukommen. Die Stücke „Fallen on Hard Times“, „Flying Colours“ und „Slow Marching Band” dagegen gefallen wir sehr gut, weil sie langgezogene Melodiebögen enthalten, die sehr schön sind. Die Chorpassagen hat Herr Anderson alle wieder selbst gesungen, wie schwer zu überhören ist. „Watching you, watching me“ passt hier überhaupt nicht hinein (und bildet höchstens den Übergang vom „A“-Album zu „Under Wraps“). Auch der dazu gehörige Live-Auftritt von 1982 ist eher erschreckend: Stroboskop-Licht und in diesem über die Bühne schleichende Männlein (a la Sherlock Holmes?) in durch das Licht abgehakten Bewegungen. Ich bin für viele Gags zu haben, aber das hier tut nicht nur den Augen weh.

Soviel zu meinen heutigen Lästereien.

Genieße das schöne Wetter, wenn Du es kannst.
Bis bald
Wilfried

12.03.2007

English Translation for Ian Anderson

CCS (Collective Consciousness Society): Living in the Past

Es ist sicherlich ein Kriterium für den Bekanntheits- und vorallem Beliebtheitsgrad einer Band, wie oft sie „gecovert“ wird. Wenn ich selbst Musiker bin und eine Vorliebe für eine bestimmte Gruppe habe, so kommt immer einmal der Zeitpunkt, an dem ich mir überlege, eines der Stücke dieser Band nachzuspielen.

Im Jahre 1970 gab es eine Band namens CCS, die u.a. von Alexis Korner, dem Mentor des weißen Blues, gegründet wurde. Die Band zeichnete sich als Brass-Bigband aus – mit Bläsersätzen, die vorwiegend von John Cameron arrangiert wurden. Die Veröffentlichungen waren sowohl in Großbritannien als auch in Deutschland überraschend erfolgreich. Gleich auf der ersten Scheibe aus dem Jahre 1970 findet sich auch eine Cover-Version von Jethro Tulls „Living in the Past“.

CCS: CCS

Damit dürfte diese Version das erste von bekannter Hand eingespielte gecoverte Jethro Tull-Stück sein, das ich kenne. Es ist eine reine Instrumentalversion und ganz im Stile von CCS angelegt:


CCS: Living in the Past (Jethro Tull)

Eine alte Tante wird quicklebendig

Zwar ist es nicht das erste Mal, dass die BBC, von den Briten mehr oder weniger zärtlich als altes Tantchen bezeichnet, einer Internetplattform Ausschnitte der eigenen Formate überlässt – BBC Worldwide arbeitet schon seit längerer Zeit mit Yahoo zusammen -, aber einige Aspekte des YouTube-Abkommens sind neu und bemerkenswert: Zunächst ist da die Tatsache, dass YouTube eigens drei BBC-Kanäle einrichtet. Youtube.com/bbc und youtube.com/bbcworldwide sind bereits online, ein Newskanal soll im Lauf des Jahres hinzukommen. Die BBC hat also von nun an neben der eigenen Webpräsenz permanente Standorte auf einer anderen Internet-Plattform.

Sind Schaaf und Allofs noch die Richtigen?

Der Fall HSV mit Thomas Doll zeigt es auf: Da hat ein Trainer Erfolg mit seiner Mannschaft. Aber plötzlich läuft nichts mehr, woran es auch immer liegen mag (Ist die Mannschaft zu ’satt‘?). Der Trainer spricht noch beschwichtigende Worte. Mit der Zeit glaubt ihm bloß keiner mehr. Und kaum ist ein neuer Trainer da: Schon läuft es wieder …

Der Fußball-Bundesligist Werder Bremen war lange auf der Erfolgsspur. Aber kaum in die Rückrunde der aktuellen Saison gestartet, kommt Sand ins Getriebe. Der Ursachen gibt es bestimmt viele und der Fragen, z.B.: ist Thomas Schaaf noch der richtige Trainer?! Aber auch: Führt Klaus Allofs seine Geschäfte weiterhin richtig?!

Zu Thomas Schaaf: Warum hält er weiterhin unbeirrt an Miroslav Klose fest, obwohl dieser seit vielen Wochen nur noch ein Schatten seiner selbst ist? Eine Auszeit für etwa zwei Wochen täte Klose gut.

Klasnic - die 17 Klasnic - die 17
Demonstration für Ivan Klasnic

Zu Klaus Allofs: Warum diese Querelen um Ivan Klasnic? Sicherlich ist dieser nicht ganz unschuldig (Anekdote am Rande: Früher kam Klasnic ohne Berater, dafür mit Taschenrechner zu Vertragsverhandlung). Aber muss Allofs den entnervten Managertyp spielen?! Einer schnellen vertraglichen Einigung sollte doch nichts im Wege stehen. Klasnic mit seiner schweren Erkrankung hätte Ruhe und könnte sich ganz seiner Genesung widmen. Und so lange Klasnic krank ist, bezahlt die Berufsgenossenschaft und nicht der Verein.

Und zu Schaaf und Allofs gemeinsam: Warum konnte der jetzt bei Mainz 05 wieder so erfolgreiche Mohamed Zidan nicht besser in die Mannschaft integriert werden?

Das 1:1 in München am Sonntag war mehr als schmeichelhaft. Wer Meisterschaftsambitionen hat, der muss mehr in die Waagschale legen. Ein Weg aus der Krise sieht anders aus.

Lyambiko: Inner Sense – Look into the Sun

Im Internet bin ich der Sängerin Lyambiko und ihrer Band schon öfter begegnet. Ende Februar veröffentlichte sie nun ein neues Album: Inner Sense und geht damit auf Deutschland-Tour. Lyambikos musikalische Heimat ist der Jazz – und anzusiedeln ist sie irgendwo zwischen Norah Jones und Diana Krall. Ihre Stimme hat viel Power und gefällt mir als solches schon sehr gut. Allerdings stehe ich insgesamt nicht so sehr auf die Musik. Warum ich Lyambiko & Band hier trotzdem erwähne? Nun es geht um mindestens eines der Lieder, die die Sängerin auf der neuen CD interpretiert: „Look into the Sun“ von Jethro Tulls „Stand Up“-Album (und für alle Queens-Fans interessant: „Somebody To Love“). Man mag von der Musik halten, was man will, die Interpretation von „Look into the Sun“, ein Lied, das mir in der Originalfassung schon sehr gut gefällt, finde ich in dieser Interpretation (im Stile des Modern Jazz) wirklich hörenswert.

Lyambiko: Inner Sense


Lyambiko: Look into the Sun

Was ist bloß mit Ian los? Teil 53: Federvieh und „Home“ 1979 live

Hallo Wilfried,

erlaube mir zum Ende der ersten Fastenwoche einen abschließenden Gedanken zum Thema Karneval: Während der „Tollen Tage“ sind einige gesellschaftliche Regeln aufgehoben oder gar in ihr Gegenteil verkehrt; das haben wir schon festgestellt. Wirklich überraschend finde ich, dass Menschen, die das ganze Jahr über versuchen, einen kultivierten und intelligenten Eindruck zu hinterlassen, an Karnevalssitzungen ( das sind diese „Wolle mer se rinnlosse“ und Narrhalla-Marsch – Happenings) teilnehmen. Gibt es in diesem Universum jemanden, der mir erklären kann, was ein Mensch, dessen IQ-Wert die Zimmertemperatur übersteigt, an diesen infantilen Veranstaltungen findet ??

Besonderen Zulauf haben Veranstaltungen, die im TV ausgestrahlt werden, wie z.B. die Verleihung des Ordens „Wider den gesunden Menschenverstand“ oder so ähnlich. Vor ungefähr 30 Jahren ist mein Deutschlehrer bei dieser Veranstaltung von der Kamera erwischt worden, als sie gerade ins Publikum schwenkte. So wurde bei der Ausstrahlung der Sendung die Republik Zeuge, wie unser sehr verehrter Grammatikus über einen blöden Witz lachte, über den er nur die Nase gerümpft hätte, wenn einer seiner Schüler ihn gebracht hätte. Aber hier hatte er mehrere hundert DM für die Karten gezahlt und fühlte die Augen der Nation auf sich gerichtet. Da kann man gar nicht anders, als den Erwartungen gerecht zu werden.

Deine Ferndiagnose trifft zu: Meine Söhne schauen zuviel Horror und Gewalt. Zum Glück haben wir aber noch nicht feststellen müssen, dass sie dadurch charakterliche Defizite davon getragen hätten. Sie sind noch jung, meine Fohlen. Ich denke, wenn die Pubertät über sie kommt, finden die blutrünstigen Maskeraden zu Karneval ein jähes Ende.

Zum Flöten-Fake des Mr. Barlow: Mich wundert gar nichts mehr. Mittlerweile traue ich Mr. Anderson alles zu. Ich habe mir die „Songs from the Wood“ noch einige Male angehört. Wenn man weiß, dass die Vokalparts vom Meister stammen, hört man es plötzlich ganz deutlich heraus. Auf einmal ist es eine ganz klare Sache. Ein Unding, dass man es vorher nicht gehört hat. So ist das nun mal mit der selektiven Wahrnehmung…

Zu Helmut Lotti und Co.: Wir haben Mr. Anderson als Geschäftsmann kennen gelernt. Ich glaube, so lange die Zahlungen für die Rechte an den Liedern stimmen, würde es ihm auch nichts ausmachen, wenn sein deutscher Namensvetter G.G. seine Songs interpretiert. Mr. Anderson ist eben ein Profi. Ich habe nichts gegen Herrn Lotti. Er hat eine große Stimme. Aber von manchen Dingen sollte er lieber die Stimmbänder lassen. Auch der begabteste Künstler ist auf ein gewisses Spektrum beschränkt. Kannst Du Dir vorstellen, dass Heinz Rühmann und Curt Jürgens ihre Rollen getauscht hätten ? Oder Dustin Hoffman mit John Wayne ? Marilyn Monroe mit Audrey Hepburn ? Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Den Versuch eines Künstlers, das ganze Spektrum seines Genres abzudecken, muss in meinen Augen zwangsläufig scheitern. Geige und Cello sind beide Streichinstrumente und jedes hat seine Daseinsberechtigung und keines kann ohne Einbußen den Part des anderen übernehmen. Hoffentlich liest Herr Lotti Deinen Blog.

“Stormwatch“ zähle ich persönlich nicht zu den Folk-Alben. Dennoch enthält es einige schöne Stücke: Das wunderbare „Elegy“ und „Home“. Für mich gehört der „Minstrel“ noch auf die Folk-Liste. Je nach Stimmungslage und Tagesform ist es für mich das beste Tull-Album.

“Broadsword“: Na ja, geht so. Außer dem Barett gefällt mir daran nur das letzte Stück: „Cheerio“. Auch ein Lied, bei dessen Klang ich jedes Mal eine englische Küste assoziiere. Wie ich schon einmal geschrieben habe: Wenn ein Lied Bilder im Kopf entstehen lässt, ist es für mich ein gutes Lied. In diesem Moment höre ich „One white Duck“. Welch ein Genius, was für eine Stimme ! Warum hat ein grausames Schicksal uns dessen beraubt ? Allerdings gehört die weiße Ente zu den Liedern, bei denen ich die Übersetzung des Textes besser ganz schnell vergesse. Der passt nämlich überhaupt nicht zu den Visionen, die beim Hören in mir hochsteigen. Mr. Anderson erwähnt auffällig oft Geflügel in seinen Songs: One white Duck, Mother Goose, „…feeling like a dead duck…“ Mir ist keine andere Rockband bekannt, die in ihren Werken so oft auf Wasservögel zu sprechen kommt.

Wenn Dein Großer sich für bass-dominierte Lieder interessiert: Kennt er schon „One of these Days“ von Pink Floyd ? Der Anfang von „Fly, Robin, Fly“ (Silver Convention; Du erinnerst Dich ?) ist auch sehr basslastig, aber nicht unbedingt das, was ein JT – Fan empfehlen würde.

Bis bald
Lockwood

06.03.2007

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Hallo Lockwood,

beim Karneval kommt meist Alkohol ins Spiel. Und im Suff (auch ohne Karneval) hat sich schon mancher zum Affen gemacht. Da kehren einige ihr Inneres nach außen. Die Sau raus lassen, nennt man das wohl auch. Aber wir beide sind nun einmal gesittete Familienväter, die so etwas nicht (mehr) nötig haben. Wir lästern lieber über andere …

Leider geht es mit meinen Söhnen, was Horrorfilme und dergl. betrifft, auch nicht viel anders, zumindest bei dem jüngsten noch. Beim Großen (inzwischen 16 Jahre alt) erkenne ich, dass sich das zum Guten wendet. So lange keine Defizite charakterlicher Art entstehen, Du hast recht, muss man eben durch diese Phase durch.

Zur selektiven Wahrnehmung: Manchmal ist es eben auch das, was wir hören und sehen wollen oder zumindest zu hören und zu sehen erwarten. Da lässt man sich sehr schnell durch ‚Zaubertricks’ blenden. Wenn sich das alles in Grenzen hält, so finde ich solche Tricks durchaus in Ordnung. Herr Anderson wählte seine Musiker nicht danach aus, wie sie singen können, sondern wie sie ihre Instrument beherrschen. Und da braucht ein Schlagzeuger auch nicht unbedingt Flöte spielen können.

Es sind mindestens zwei eigene Beiträge in meinem Weblog wert, soviel in möglichster Kürze: Ich bin da über eine Sängerin und ihre Band gestolpert, Lyambiko mit Namen, die dieser Tage auf Deutschland-Tour geht und dabei ihr neues Album vorstellt: Inner Sense (Hörproben). Deren musikalische Heimat ist der Jazz – und anzusiedeln ist sie irgendwo zwischen Norah Jones (stimmlich) und Diana Krall (stilmäßig), wenn Dir die Namen etwas sagen. Nun es geht um mindestens eines der Lieder, die die Sängerin auf der neuen CD interpretiert: „Look into the Sun“ von Jethro Tulls „Stand Up“-Album (und für Dich interessant: „Somebody To Love“ von Queen). Man mag von der Musik halten, was man will, die Interpretation von „Look into the Sun“, ein Lied, das mir in der Originalfassung schon sehr gut gefällt, finde ich durchaus hörenswert (das Lied im Stile des Modern Jazz). Nun wollte ich mir nicht das ganze Album kaufen, so toll finde ich die anderen Sachen eben nicht, und habe es zum ersten Mal gewagt, online nur das eine Stück käuflich zu erwerben. Selbst für mich taten sich da ungeahnte Schwierigkeiten (und was musicload.de von t-online betrifft: deren Dreistigkeiten) auf. Wie gesagt, allein das wird einen weiteren Beitrag wert sein. Erstaunlich finde ich einfach daran, dass eine Jazz-Sängerin altes Tull-Material für so gut erachtet, um es auf einer CD festzuhalten. Also nicht nur die klassische Liga singt Jethro Tull (im Falle von „Another Christmas Song“ habe ich noch etwas geforscht, bin aber nicht viel weiter gekommen – ich denke aber, das es Placido Domingo persönlich war, der das Lied singt – der Lotti hat aller höchstens ‚mitgesungen’). Im Falle des Spring String Quartetts und deren CD „Train Songs“ habe ich eine kleine Hörprobe zu „Locomotive Breath“ gefunden.

Mit dem Rollentausch hast Du sicherlich nicht unrecht, „Schuster bleibt bei deinen Leisten“. Wenn Lotti „Thick as Brick“ singen würde … Nicht vorstellbar. Aber das wird er sich hüten zu tun. Zum einen wird er kaum einen Tull-Fan damit begeistern, und seine eigene Anhängerschaft wird auch nur mit dem Kopf schütten (und nicht kaufen). Im Falle eines Liedes wie „Another Christmas Song“ oder wie oben bei der jazzigen Interpretation von „Look into the Sun“ würde ich nicht so strenge Maßstäbe anlegen. Obwohl mich, ich muss es gestehen, allein der Text zum anderen Weihnachtslied aus dem Munde eines Opernstars seltsam anmutet („Old man, he’s calling for his supper. Calling for his whisky“). Leider habe ich nicht einmal eine Hörprobe finden können, schade. Vielleicht wäre es der nächste Weihnachtshit (Hit, nicht Shit – oder doch?) bei uns zu Hause.

Zu „Stormwatch“ hatte ich mich schon kurz geäußert. Das lange „Dark Ages“ wirkt auf mich ziemlich unausgegoren. „Home“ dagegen gefällt auch Dir sehr gut. Ich habe da eine Aufnahme von einem Konzert am 11. bzw. 12.10 1979 aus dem Madison Square Garden in New York. Ein Jahr zuvor fast auf dem Tag genau (09.10.1978) wurde von dort in einer simultanen Transatlantik-Schaltung das uns allen bekannte Tull-Konzert gesendet. Das 1979-er Konzert ging in die Tull-Geschichte ein, weil Ian Anderson von einer Rose im Auge getroffen wurde, die aus dem Publikum geworfen wurde.

Ian Anderson 1979


Jethro Tull live Okt. 1979 in NYC: Home

Zu „The Broadsword and the Beast“ später etwas mehr.

Das mit dem Federvieh ist schon ein interessanter Aspekt. Und das bei einem (Wild-)Katzenliebhaber wie Herrn Anderson. Gut, die tote Ente würden wir eher mit toten Hund übersetzen. Aber das weiß Herr Anderson ja nicht. Vögel kommen auch noch in anderer Form vor: Der Kuckuck gleich im ersten Album „This was“ in „Serenade to a Cuckoo“ – oder: als Titel für ein ganzes Album (wenn auch ‚nur’ Soloalbum): „Secret Langauge of Birds – oder: auf „Stand up“ in „We used to know“ die Zeile: „Saving up the birds in hand“. Weiter auf Benefit in „To Cry You a song“: „Well, I’m a glad bird“. In “Aqualung” hast Du bereits das „Feeling like a dead duck“ gefunden und die Mutter Gans (da kommt noch ein Hühnchenzüchter hinzu: chicken-fancier). In „Thick as a Brick“ kocht der Narr mit der Sanduhr seine Gans: “while the fool with the hour-glass is cooking his goose”, wenn es auch etwas anderes bedeuten sollte (vielleicht sagt es Dir deine deutsche Übersetzung). Auch Seemöven kommen hier vor. Auf „Living in the Past“ finden wir in „Teacher“ den Hinweis, dass „the nest is for nothing when the bird has flown“. Und in der Hasengeschichte tauchen ja auch Vögel auf. Aber genug … Es lässt sich sicherlich noch mehr Geflügel finden.

Aber in diesem Zusammenhang: Bei meiner Schottland-Recherche bin ich ja auf viele Orts- und Landschaftsbezeichnungen gestoßen. So werden noch viele andere Orte, Stadtteile, Straßen (Fulham Road, Baker Street) usw. zu finden sein. Ich erinnere mich, dass es auf der offiziellen Tull-Website einmal ein Rätsel gab, das sich solcher geografischer Bezeichnungen bediente.

Was meinen Großen und sein Bassspiel betrifft: Er werkelt gerade mit mehreren Schulfreunden an einem Schulprojekt „Beatles“. Einen Übungsraum haben sie dafür auch bereits gefunden, wenn auch nicht direkt bei uns im Ort, sondern in einem Dörflein in der Nähe. Wie es aussieht (besser: sich anhört), nimmt das bereits konkrete Formen an. Ich finde es auf jeden Fall sehr gut. Besser, als wenn die Jungs irgendwo sinnlos herumhängen. Jetzt muss ich nur noch meinem Jüngsten das Musizieren schmackhaft haben. Vielleicht sollte ich mit gutem Vorbild vorangehen.

Das Wochenende naht schon wieder. Ich werde mich aufs weitere Digitalisieren meiner alten LPs stürzen, wenigstens zeitweise. Da habe ich übrigens noch eine weitere Cover-Version eines Tull-Titels … dazu später mehr.

Bis bald und Cheerio
Wilfried

08.03.2007

English Translation for Ian Anderson

Mit musicload.de – bestens ‚bedient‘

Ich will mich hier nicht über Verschlüsselung, digitalen Wasserzeichen und der analogen Lücke (die Möglichkeit, Analogkopien hochwertig zu redigitalisieren und ungeschützt weiterzuverbreiten) auslassen. Ich wollte eigentlich nur im Internet, also online, ein bestimmtes Musikstück kaufen, weil ich kein Interesse habe, mir die ganze CD für rd. 15 € zuzulegen. So landet man als unbedarfter Musikinteressent fast automatisch bei musicload.de, einer Tochter oder sonstigen Anverwandten von t-online. Ich wurde dort auch gleich fündig, meldete mich ordnungsgemäß an und wollte nun das gute Musikstück kaufen und herunterladen. Noch bevor ich die Musikdatei heruntergeladen geschweige gekauft hatte, wollte mir musicload.de ein so genanntes Add-on für DRM unterjubeln. Nun ist mein Webbrowser so konfiguriert, wie man das wohl nennt, um nicht jeden Scheiß automatisch durchhuschen zu lassen. Natürlich ist mir schon bewußt, dass ich ohne DRM, also dem digitalen Rechtemanagement, nicht viel weiterkomme, wenn ich mir Musikstücke aus dem Netz herunterladen. Aber warum muss mir musicload.de das von hintenherum unterjubeln, ohne dass ich möglichst etwas davon mitbekomme. Noch fühle ich mich als mündigen Bürger, der sich gern aufklären lässt und dann von sich aus entscheidet, ob er etwas will oder nicht. Ich wollte nicht. Und als ich noch zum Überfluss den Musicload Manager herunterladen sollte, der sich mit seinen über 60 MB Größe als Komplettpaket „t-online 6.0“ entpuppte, da trat ich den Rückzug an, sprich: ich meldete mich umgehend ab und werde wohl so schnell kein Kunde von musicload.de respektive t-online, telekom oder wie dieser ganze überteuerte Familienverbund heißt, werden.

musicload.de - ohne mich

Was bei musicload.de als WMA (Windows Media Audio-Datei) bei einer Bitrate von 128 kbit/s 1 € 29 kosten sollte, bekam ich dann anderweitig mit einer Bitrate von 192 kbit/s für 99 Cent. Nun aber zum DRM, einer Art Lizenzmanagement für meine erworbene Musikdatei. Immerhin darf ich das gute Musikstück unbegrenzt hören, was ich in gewisser Hinsicht bezweifle. Denn mit der erworbenen WMA-Datei komme ich nicht viel weiter. Erstens kann ich diese nur mit den Windows Media Player von Microsoft abspielen. Beim ersten Aufruf werden in einem Verzeichnis „Lizenzsicherung“ Dateien gespeichert. Aber dann kann es losgehen. Sollte es zumindest.

Als ich den ersten Aufruf der Musikdatei mit dem Windows Media Player wagte, kam lediglich eine Meldung, dass ich ein Sicherungsupdate herunterladen müsste, was ich dann auch gern hätte machen wollen. Nur es passierte nichts. Hilfreiche Hilfen halfen mir auch nicht weiter. Ich hatte in den Optionen unter Datenschutz die Häkchen an der richtigen Stelle gesetzt. Nun ich konnte mir auf andere Weise (dank eines anderen Rechners) helfen. Was macht aber jener, der mehr oder weniger Laie ist und nicht weiterkommt …. Gute Frage?!

Was das ganze DRM am Ende soll, ist zudem fraglich. Mit dem Windows Media Player kann ich z.B. meine käuflich erworbenen Musikdatei als Audio-CD brennen (ohne Kopierschutz) und diese wieder mit „Von CD kopieren“ in den Ausgangszustand – allerdings ohne DRM – zurückholen.