Martin Walser: Brief an Lord Liszt

Oh mein Lord, wo steht Ihnen eigentlich das Wasser! S. 71 Seine Fähigkeit, an nichts zu glauben zu müssen, als an sich selbst, ist inzwischen zur Lieblingstugend der Epoche geworden. S. 105 Am Freitag vor Pfingsten, kurz vor Arbeitsschluss, rief Arthur Thiele die Abteilungsleiter der Firmen Chemnitzer Zähne und Fin Star zu sich: Benedikt Stierle, … Martin Walser: Brief an Lord Liszt weiterlesen

Martin Walser: Gar alles oder Briefe an eine unbekannte Geliebte

Aber darstellen will ich mich nicht als Wortjongleur, sondern als Mensch, als Person. Martin Walser: Gar alles oder Briefe an eine unbekannte Geliebte (S. 7) Was das Sexuelle angeht, wird in der einschlägigen Literatur relativ gesichert festgestellt: Männer fantasieren anders als Frauen. Sie reagieren viel stärker auf optische Schlüsselreize. Frauen finden es erotischer, Geschichten zu … Martin Walser: Gar alles oder Briefe an eine unbekannte Geliebte weiterlesen

Martin Walser: Statt etwas oder Der letzte Rank

Die Zeit seiner großen Romane ist längst vergangen. Aber trotz seiner mehr als 90 Jahre schreibt er immer noch: Martin Walser, einer der bekanntesten Nachkriegsliteraten (bezogen auf den 2. Weltkrieg und die Zeit nach 1945), wenn dieser Begriff auch lange schon nicht mehr verwendet wird. Heinrich Böll, Günter Grass, Max Frisch oder Uwe Johnson, um … Martin Walser: Statt etwas oder Der letzte Rank weiterlesen

Zu Martin Walser (6): Walser und die Krimis – Teil 2

In Friedrichshafen am Bodensee ist nicht viel los. Viel zu wenig, um Tassilo S. Grübel (Bruno Ganz) ein Auskommen als Privatdetektiv zu sichern. Er betreibt das „Büro für Auskunft und Wissen“ zusammen mit seiner Mutter (Herta Schwarz) und seinem Freund, dem stellungslosen Grafiker Hugo (Axel Milberg). Damit überhaupt mal ein Auftrag reinkommt, provoziert Tassilo die … Zu Martin Walser (6): Walser und die Krimis – Teil 2 weiterlesen

Zu Martin Walser (5): Walser und die Krimis – Teil 1

Wenn ein angesehener Schriftsteller zur Feder greift, um Kriminalromane zu schreiben, dann rümpft mancheiner die Nase. Oder es wird einfach die Tatsache unter den Tisch gekehrt, dass einer einmal zu diesem Zwecke die Feder ergriff … Anders kann ich es mir nicht erklären, dass von keinem anderen als Martin Walser beflissentlich die Veröffentlichung von immerhin … Zu Martin Walser (5): Walser und die Krimis – Teil 1 weiterlesen

Martin Walser: Shmekendike blumen (Duftende Blumen)

Ikh bin a fedemel, ayngevebt in der groyser shtikl materye, vos geht in der velt fun eybige tsaytn untern nomen yud. Ich bin ein Fädchen, das in den großen Stoff eingewoben ist, den es seit ewigen Zeiten in der Welt unter dem Namen Jude gibt. Sh. Y. Abramovitsh Martin Walser hat die jiddische Literatur für … Martin Walser: Shmekendike blumen (Duftende Blumen) weiterlesen

Martin Walser: Jagd (1988)

Die vielbödige Hinterhältigkeit des höher gebildeten Normalmenschen. (S. 128) Gute Manieren sind ein Ausdruck schlechten Gewissens (S. 135) Ohne Selbstbeherrschung ist Anarchie nicht möglich. (S. 213) Martin Walser: Jagd (suhrkamp taschenbuch 1785, 3. Auflage 2002) Frauen sind Männern ein Rätsel. Aber fast mehr noch verstehen sie sich selbst kaum. Was veranlasst ihr Handeln, was prägt … Martin Walser: Jagd (1988) weiterlesen