{"id":10200,"date":"2017-11-09T12:00:04","date_gmt":"2017-11-09T12:00:04","guid":{"rendered":"http:\/\/willizblog.de\/?p=10200"},"modified":"2017-11-10T05:42:48","modified_gmt":"2017-11-10T05:42:48","slug":"deutsches-rote-kreuz-die-blut-ag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/willizblog.de\/?p=10200","title":{"rendered":"Deutsches Rote Kreuz \u2013 Die Blut AG?!"},"content":{"rendered":"<p>Seit \u00fcber 28 Jahren arbeite ich nun beim <a href=\"https:\/\/www.drk-suchdienst.de\/de\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Deutschen Roten Kreuz (DRK) Suchdienst<\/a> in der IT. Der j\u00fcngere meiner beiden S\u00f6hne arbeitet nach seiner Ausbildung als Erzieher in einer <a href=\"http:\/\/kita-leitung.drk-lkharburg.de\/\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Kita des DRK<\/a>  in der N\u00e4he unseres Wohnortes. Meine Frau ist seit vielen Jahren Mitglied des <a href=\"http:\/\/drk-tostedt.de\/\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">DRK-Ortsvereins in Tostedt<\/a>. Und der \u00e4ltere meiner S\u00f6hne ist regelm\u00e4\u00dfiger <em>Blutspender<\/em> \u2013 <a href=\"https:\/\/www.drk-blutspende.de\/\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">beim DRK<\/a>. Das hei\u00dft nun nicht, dass sich meine Familie mit dem Roten Kreuz besonders verbunden f\u00fchlt. Es ergab sich einfach so \u2026<\/p>\n<p>Nun erhebt das <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Magazin Stern<\/a> in seiner Ausgabe 45\/2017 vom 02.11.2017 schwere Vorw\u00fcrfe: \u201eDas <a href=\"https:\/\/www.drk.de\/\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Deutsche Rote Kreuz<\/a> ist ein erfolgreiches, aber wenig transparentes Multimilliarden-Imperium mit gr\u00f6\u00dfter politischer Macht und \u00fcberquellenden Konten, das seine Manager f\u00fcrstlich entlohnt, seine Interessen mit gr\u00f6\u00dfter H\u00e4rte durchsetzt und sich die Gesetze selbst macht.\u201c<\/p>\n<p><img src=\"https:\/\/www.willizblog.de\/images\/stern2017_45_drk_blut_ag.jpg\" alt=\"Stern Nr. 45\/2017 vom 02.11.2017: Die Blut AG?!\" title=\"Stern Nr. 45\/2017 vom 02.11.2017: Die Blut AG?!\" \/><\/p>\n<p><em>Berlin &#8211; Titelgeschichte in der neuen Ausgabe des \u201eStern\u201c: \u201eDas scheinheilige Imperium. Wie das Deutsche Rote Kreuz <a href=\"https:\/\/www.blutspende.de\/\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">mit Blutspenden<\/a> Millionengewinne macht.\u201c Die Vorw\u00fcrfe: Marktbeherrschung, fehlende Transparenz, hohe Managergeh\u00e4lter.<\/em><\/p>\n<p><em>Der Stern wirft dem Unternehmen vor, ein \u201eundurchsichtiger Konzern der Wohlt\u00e4tigkeit\u201c zu sein. Der Handel mit Spenderblut sei eine der lukrativsten Abteilungen. Blut ist ein begehrter Rohstoff, ein Beutel Spenderblut kann f\u00fcr bis zu 110 Euro vermarktet werden. Ein Stern-Reporter hat den Test gemacht und Blut gespendet. Er erlebte \u201edas Bild eines harmlosen Vereins ohne Reicht\u00fcmer, ohne Interessen, lebensf\u00e4hig durch mildt\u00e4tige Spenden\u201c. Und stellt fest, dass das eine \u201eperfekte Tarnung\u201c sei.<\/em><\/p>\n<p><em>Seine Erkenntnis: \u201eMeine Spende wird vom DRK in ihre Bestandteile aufgespalten und getrennt vermarktet. Nur einen Teil ben\u00f6tigen die Krankenh\u00e4user bei Operationen oder Notf\u00e4llen. So wird das Plasma \u00fcberwiegend an internationale Firmen verkauft, die es in Fabriken im Ausland weiterverarbeiten. \u00dcber eine halbe Milliarde Euro setzt die Branche in Deutschland pro Jahr um. Rund 70 Prozent des Markts beherrscht das DRK.\u201c<\/em><\/p>\n<p><em>Das DRK in Zahlen: 500 Kreisverb\u00e4nde, 19 Landesverb\u00e4nde. 165.000 Mitarbeiter, 410.000 freiwillige Helfer. Der Jahresumsatz der DRK-Blutspendedienste liegt bei 467 Millionen Euro j\u00e4hrlich. 1,7 Millionen Menschen spenden regelm\u00e4\u00dfig Blut. Alle Blutspendedienste des DRK zusammen verf\u00fcgen laut Stern-Recherche \u00fcber ein Verm\u00f6gen von fast 600 Millionen Euro. Die Gewinne tendieren gegen Mini-Summen, so nimmt zum Beispiel der gr\u00f6\u00dfte DRK-Blutspendedienst Baden-W\u00fcrttemberg-Hessen im Jahr 115 bis 120 Millionen Euro ein. Gewinn 2011: 297,94 Euro.<\/em><\/p>\n<p><em>\u201eIch vermute, dass die Gemeinn\u00fctzigkeit des Blutspendedienstes von den Finanz\u00e4mtern noch nie grunds\u00e4tzlich gepr\u00fcft wurde\u201c, sagt Thomas Eigenthaler, Vorsitzender der Deutschen Steuer-Gewerkschaft. Im Blutspendedienst sieht er ein \u201eParadebeispiel f\u00fcr den Missbrauch von Steuerschlupfl\u00f6chern\u201c. Er sagt: \u201eMit Gemeinn\u00fctzigkeit hat das nichts mehr zu tun.\u201c Der Vorwurf des Stern: \u201eDas Gesetz behandelt die Firma DRK nicht wie ein Wirtschaftsunternehmen, sondern wie einen Taubenz\u00fcchter- oder Karnevalsverein. Durch die Einstufung als gemeinn\u00fctziger Verein genie\u00dft der Gigant einzigartige Steuervorteile.\u201c<\/p>\n<p>Das Magazin schreibt: \u201eEinspr\u00fcche von Fachleuten, \u00f6ffentliche Kritik und selbst h\u00f6chstrichterliche Entscheidungen k\u00f6nnen dem DRK nichts anhaben. Die Verflechtungen mit der Politik machen es unangreifbar.\u201c Und: \u201eDas Deutsche Rote Kreuz ist ein erfolgreiches, aber wenig transparentes Multimilliarden-Imperium mit gr\u00f6\u00dfter politischer Macht und \u00fcberquellenden Konten, das seine Manager f\u00fcrstlich entlohnt, seine Interessen mit gr\u00f6\u00dfter H\u00e4rte durchsetzt und sich die Gesetze selbst macht.\u201c<\/em><\/p>\n<p><em>Pr\u00e4sident Rudolf Seiters, seit 2003 im Amt, habe gemeinsam mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Kabinettstisch gesessen. \u201eF\u00fcr ihn sind alle Ohren offen.\u201c Im Dezember soll das DRK eine neue Pr\u00e4sidentin bekommen: Gerda Hasselfeldt. Sie sa\u00df 30 Jahre f\u00fcr die CSU im Bundestag.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.drk.de\/das-drk\/drk-verbandsstruktur\/vorstand\/\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">DRK-Generalsekret\u00e4r Christian Reuter<\/a> bedauert in <a href=\"https:\/\/www.drk.de\/presse\/pressemitteilungen\/meldung\/drk-kritisiert-einseitige-berichterstattung\/\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">seiner Stellungnahme<\/a>, dass durch den Artikel \u201edie wichtige Arbeit von ehrenamtlichen Helfern und hauptamtlichen Mitarbeitern des Deutschen Roten Kreuzes und ihr Wirken f\u00fcr Menschen in Not erschwert und verunglimpft wird\u201c. Der Bericht sei nicht nur stark tendenzi\u00f6s und einseitig, sondern enthalte auch Unwahrheiten. So treffe es zum Beispiel nicht zu, dass die DRK-Schwestern schlecht bezahlt w\u00fcrden und nur eine \u201eAufwandsentsch\u00e4digung f\u00fcr karitativen Einsatz\u201c erhielten. \u201eDie Verg\u00fctungen entsprechen der branchen- beziehungsweise markt\u00fcblichen Bezahlung vergleichbarer Arbeitnehmer.\u201c Geh\u00e4lter f\u00fcr Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer seien in der genannten Gr\u00f6\u00dfenordnung ebenfalls keinesfalls \u00fcblich.<\/em><\/p>\n<p><em>Der Autor unterschlage au\u00dferdem, dass die DRK-Blutspendedienste an sieben Tagen pro Woche rund um die Uhr fl\u00e4chendeckend die Blutversorgung in ganz Deutschland zu 70 Prozent sicherstellten. \u201eDamit wird gew\u00e4hrleistet, dass jeder Mensch in Deutschland Zugang zu einer sicheren und umfassenden Blutversorgung erh\u00e4lt. Bei den Blutspendediensten etwa muss das DRK in der Lage sein, Erl\u00f6se in Personal, Technik, Ausstattung und in die Forschung zu investieren, um unsere Aufgaben in der Blutspende zum Nutzen der Allgemeinheit erf\u00fcllen zu k\u00f6nnen und eine maximale Sicherheit f\u00fcr die Menschen sicherzustellen.\u201c<\/em><\/p>\n<p><em>Das Deutsche Rote Kreuz und die Blutspendedienste erbr\u00e4chten seit Jahren mit der Ver\u00f6ffentlichung von Jahresberichten, Gesch\u00e4ftsberichten und anderen Publikationen gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Transparenz, so Reuter. Die Kontrolle der Finanzen werde durch externe Wirtschaftspr\u00fcfer, Finanz\u00e4mter und interne Verbandsgremien sichergestellt. \u201eDas Deutsche Rote Kreuz hofft, dass sich weder die ehrenamtlichen Helfer, hauptamtlichen Mitarbeiter noch die freiwilligen Blutspender durch einen solchen einseitigen Bericht von ihrem Engagement abhalten lassen und weiterhin daran mitwirken, Menschen in Not zu helfen.\u201d<\/em> (Quelle: <a href=\"https:\/\/www.apotheke-adhoc.de\/nachrichten\/detail\/politik\/stern-millionendeals-mit-blutspenden-deutsches-rotes-kreuz-drk\/\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">apotheke-adhoc.de<\/a>).<\/p>\n<p>Soviel ich wei\u00df, ist das nicht der erste Bericht, der sich kritisch mit den Blutspendediensten des DRK auseinandersetzt. In gewisser Regelm\u00e4\u00dfigkeit glauben Redakteure, das Thema erneut aufw\u00e4rmen zu m\u00fcssen. Wenn es denn dabei um gro\u00dfe Geldsummen in Verbindung mit einer gemeinn\u00fctzigen Organisation geht, darf sich keiner wundern.<\/p>\n<p>Ich kann hier nur kurz meine Sicht zu schildern versuchen, die nach verschiedenen Gespr\u00e4chen mit Kollegen und Kolleginnen zus\u00e4tzlich etwas aufgefrischt ist. Zun\u00e4chst kann ich mich \u00fcber mein Gehalt, das ich als hauptberuflicher Arbeitnehmer beim DRK bekomme, nicht beschweren. Zwar hat das DRK einen <a href=\"https:\/\/www.haufe.de\/oeffentlicher-dienst\/personal-tarifrecht\/neuer-tarifvertrag-fuer-deutsches-rotes-kreuz_144_368824.html\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">eigenen Tarifvertrag<\/a>, der nicht mehr an den Tarifvertrag des \u00d6ffentlichen Dienstes gekoppelt ist. Aber mein Gehalt entspricht in der H\u00f6he in etwa dem eines Angestellten bei einer Bundesbeh\u00f6rde in der gleichen Verg\u00fctungsgruppe und Gehaltsstufe. Gleiches gilt auch f\u00fcr meinen Sohn.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich kommt jeder ins Gr\u00fcbeln, der liest, dass <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Blutspende#Ertr.C3.A4ge_aus_dem_Blutspendedienst\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">bei 115 bis 120 Millionen Euro Umsatz<\/a> gerade einmal ein Gewinn von 297,94 Euro \u00fcbrigbleibt. Nur als Beispiel: Die <a href=\"http:\/\/www.finanzen.net\/bilanz_guv\/Deutsche_Bank\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Deutsche Bank<\/a> hatte z.B. 2016 bei einem Umsatz von 48 Milliarden \u20ac einen Verlust von gut 6 Mrd. \u20ac \u201aerwirtschaftet\u2018.<\/p>\n<p>Selbst wenn ein Beutel Blut f\u00fcr 110 \u20ac vermarket werden kann, so ist zu ber\u00fccksichtigen, dass der hohe spezifische Aufwand f\u00fcr Sammlung, Pr\u00fcfung, Aufbereitung, Lagerung und Verteilung viel Geld kostet. Zudem ist die geringe Haltbarkeit der Vollkonserve ein Kostenfaktor. Nach Ablauf der zul\u00e4ssigen Lagerzeit werden die Vollkonserven <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Plasmafraktionierung\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">fraktioniert<\/a>, die Fraktionen sind l\u00e4nger lagerf\u00e4hig. Wichtig zu wissen: Das Blut wird erst nach der Entnahme untersucht. Der Aufwand hierf\u00fcr ist wirklich nicht unerheblich. Und nicht jedes Blut kann z.B. f\u00fcr Bluttransfusionen genutzt werden. Zudem schreibt Herr Reuter in seiner Stellungnahme: <em>Der Autor unterschl\u00e4gt au\u00dferdem, dass die DRK-Blutspendedienste an sieben Tagen pro Woche rund um die Uhr fl\u00e4chendeckend die Blutversorgung in ganz Deutschland zu 70 Prozent sicherstellen. Damit wird gew\u00e4hrleistet, dass jeder Mensch in Deutschland Zugang zu einer sicheren und umfassenden Blutversorgung erh\u00e4lt. Bei den Blutspendediensten etwa muss das DRK in der Lage sein, Erl\u00f6se in Personal, Technik, Ausstattung und in die Forschung zu investieren, um unsere Aufgaben in der Blutspende zum Nutzen der Allgemeinheit erf\u00fcllen zu k\u00f6nnen und eine maximale Sicherheit f\u00fcr die Menschen (z.B. Schutz vor HIV, Hepatitis oder anderen Infektionskrankheiten) sicherzustellen.<\/em><\/p>\n<p><em>Das <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Blutspende#Rotes_Kreuz\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Rote Kreuz<\/a> f\u00fchrt in Deutschland t\u00e4glich mit mobilen Einsatzteams etwa 130 Spendetermine durch (also ca. 15.000 Vollblutspenden), sowohl in St\u00e4dten als auch in l\u00e4ndlichen Regionen. Dar\u00fcber hinaus werden auch Blutspenden in Unternehmen, \u00f6ffentlichen Einrichtungen usw. durchgef\u00fchrt.<\/em><\/p>\n<p>Ich will hier keine Lanze f\u00fcr das DRK brechen, aber nat\u00fcrlich auch nicht an dem Ast s\u00e4gen, auf dem ich sitze. Gern h\u00e4tte ich mir vom Generalsekret\u00e4r, <em>Herrn Reuter<\/em>, eine umfassendere Stellungnahme gew\u00fcnscht, z.B.zum Vorwurf, dass das Plasma \u00fcberwiegend an internationale Firmen verkauft wird. Oder was die Verflechtungen mit der Politik betreffen. <em>Herr Seiters<\/em>, zz. noch Pr\u00e4sident des DRK, war fr\u00fcher Bundesinnenminister und damit gewisserma\u00dfen der Gegenpol zum Suchdienst des DRK. Und seine Nachfolgerin soll im Dezember <em>Frau Hasselfeldt<\/em> werden, die u.a. bis September 2017 Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Bundestag war.<\/p>\n<p>Fatal w\u00e4re es, wenn nach diesem Stern-Bericht die Blutspenden zur\u00fcckgehen w\u00fcrden. Das hat auch der Autor erkannt. Sicherlich sind die DRK-Blutspendedienste ein riesiger Apparat. Aber wer, wenn nicht das DRK, stellt sonst sicher, dass der Zugang zu einer sicheren und umfassenden Blutversorgung gew\u00e4hrleistet bleibt. Die <a href=\"https:\/\/www.drk.de\/das-drk\/selbstdarstellung-des-roten-kreuzes\/\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Rot-Kreuz-Bewegung<\/a> ist weltweit t\u00e4tig und tr\u00e4gt in ihrer <em>Neutralit\u00e4t<\/em> und <em>Unabh\u00e4ngigkeit<\/em> dazu bei, dass <em>umfassend Hilfe f\u00fcr Menschen in Konfliktsituationen, bei Katastrophen und gesundheitlichen oder sozialen Notlagen geleistet wird, allein nach dem Ma\u00df der Not.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit \u00fcber 28 Jahren arbeite ich nun beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) Suchdienst in der IT. Der j\u00fcngere meiner beiden S\u00f6hne arbeitet nach seiner Ausbildung als Erzieher in einer Kita des DRK in der N\u00e4he unseres Wohnortes. Meine Frau ist seit vielen Jahren Mitglied des DRK-Ortsvereins in Tostedt. 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