{"id":11153,"date":"2020-10-28T13:34:43","date_gmt":"2020-10-28T13:34:43","guid":{"rendered":"https:\/\/willizblog.de\/?p=11153"},"modified":"2021-07-05T17:01:11","modified_gmt":"2021-07-05T17:01:11","slug":"martin-walser-das-alterswerk","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/willizblog.de\/?p=11153","title":{"rendered":"Martin Walser: Das Alterswerk"},"content":{"rendered":"<p>Inzwischen ist <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Martin_Walser\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Martin Walser<\/a> 93 Jahre alt. Und wie es aussieht, so geht es ihm auch in Corona-Zeiten noch ganz gut (siehe unten). Bis vor zwei Jahren war er zu Lesungen in der Republik unterwegs. Und neben Sammlungen von Reden, Aufs\u00e4tzen usw. gab er bis zum Ende des letzten Jahres auch immer mindestens ein Prosast\u00fcck zum Besten. Als Letztes hatte ich hier Walsers Roman <a href=\"https:\/\/willizblog.de\/?p=10469\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Gar alles oder Briefe an eine unbekannte Geliebte<\/a> vom April 2018 besprochen. Wohl mit keinem anderen Schriftsteller habe ich mich soviel besch\u00e4ftigt wie mit <a href=\"https:\/\/willizblog.de\/?s=%22martin+walser%22\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\"><strong>Martin Walser<\/strong><\/a> (d.h. ich habe ihn gelesen).<\/p>\n<p><img src=\"https:\/\/www.willizblog.de\/pics\/walser_alterswerk.jpg\" alt=\"Martin Walsers Alterswerk\" title=\"Martin Walsers Alterswerk\" \/><br \/>\nMartin Walsers Alterswerk<\/p>\n<p>Zuerst m\u00f6chte ich aber ein Buch aus dem Jahr 2017 ansprechen, das ein Gespr\u00e4ch zwischen Walser und Jakob Augstein wiedergibt:<\/p>\n<p><strong>Martin Walser \u2013 Jakob Augstein: Das Leben wortw\u00f6rtlich \u2013 ein Gespr\u00e4ch (2017)<\/strong><\/p>\n<ul>\u201eIch w\u00fcrde nie eine<br \/>\nAutobiographie schreiben.<br \/>\nDas zwingt zu einer<br \/>\nmir unangenehmen Art<br \/>\nvon L\u00fcge. Die L\u00fcge im<br \/>\nRoman ist wunderbar.<br \/>\nSie ist eine Variation<br \/>\nder Wahrheit.\u201c<\/p>\n<p>Martin Walser<\/ul>\n<p>Martin Walser ist Schriftsteller. Jakob Augstein ist Journalist. Und sie sind Vater und Sohn.<br \/>\n2009 gab Jakob Augstein bekannt, dass Martin Walser sein leiblicher Vater sei, was er 2002 nach dem Tod von Rudolf Augstein durch seine Mutter erfuhr. Walser und Augstein trafen sich seither h\u00e4ufig. <\/p>\n<p>Dieses Buch <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/3498006800\/ref=as_li_tl?ie=UTF8&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3498006800&#038;linkCode=as2&#038;tag=familiealbin-21&#038;linkId=fcecc4bd9a050ea27bb505877a07d781\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Das Leben wortw\u00f6rtlich: Ein Gespr\u00e4ch<\/strong><\/a><img loading=\"lazy\" src=\"\/\/ir-de.amazon-adsystem.com\/e\/ir?t=familiealbin-21&#038;l=am2&#038;o=3&#038;a=3498006800\" width=\"1\" height=\"1\" border=\"0\" alt=\"\" style=\"border:none !important; margin:0px !important;\" \/>, das ich in 1, Auflage Dezember 2017 \u2013 Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg vorliegen habe, k\u00f6nnte als eine Art Ersatz-Autobiographie gelten, denn <em>in diesem Buch sprechen sie \u00fcber das Leben von Martin Walser, \u00fcber dessen Jugend in Wasserburg am Bodensee, \u00fcber den Vater, der H\u00f6lderlin gelesen hat, und die Mutter, die das Gasthaus gef\u00fchrt hat. Sie sprechen \u00fcber den Krieg, \u00fcber das Schreiben, \u00fcber Geld und das Spielcasino in Bad Wiessee, \u00fcber Uwe Johnson und Willy Brandt. Sex ist kein Sujet, sagt Walser, und so sprechen sie stattdessen \u00fcber das Lieben. Und dann \u00fcber das Beten.<\/em><\/p>\n<p><em>Jakob Augstein fragt Walser nach der umstrittenen Rede in der Paulskirche und der \u00f6ffentlichen Fehde mit Marcel Reich-Ranicki. Und nat\u00fcrlich spielen Auschwitz und die deutsche Vergangenheit eine Rolle, ohne die das Leben und die Romane von Walser nicht zu denken sind. Und sie sprechen auch \u00fcber sich.<\/em><\/p>\n<p><em>\u201eDas Leben wortw\u00f6rtlich\u201c ist der gemeinsame Blick auf eine deutsche Lebensgeschichte, bewegend und voller \u00fcberraschender Einsichten.<\/em><br \/>\n(aus dem Klappentext)<\/p>\n<p>Jakob Augstein, geboren 1967 in Hamburg, studierte Politikwissenschaften, Germanistik und Theaterwissenschaften in Berlin und Paris. Er arbeitete f\u00fcr die \u201eS\u00fcddeutsche Zeitung\u201c, unter anderem als Chef der Berlin-Seite, und f\u00fcr die \u201eZeit\u201c. 2008 \u00fcbernahm er die Wochenzeitung \u201eder Freitag\u201c, deren Verleger und Chefredakteur er heute ist. Er ist Kolumnist bei \u201eSpiegel Online\u201c.<\/p>\n<p><em>Du bist mein Vater.<\/em><br \/>\nEin Umstand, der mich mit Freude erf\u00fcllt.<br \/>\n<em>Als ich ein Kind war, wusste ich das nicht. Und vielleicht auch nicht. Ich war beinahe vierzig, als wir uns das erste Mal begegnet sind, du beinahe achtzig Jahre alt.<\/em><br \/>\nJa, Jakob, wir waren beide zu alt.<\/p>\n<p><strong>Martin Walser: Sp\u00e4tdienst \u2013 Bekenntnis und Stimmung (2018)<\/strong><\/p>\n<ul>S\u00fc\u00df ist es, l\u00e4cherlich und steil,<br \/>\nvon einem Arschloch verrissen zu werden.<br \/>\nAlles hab ich schon mir zuliebe probiert,<br \/>\neuch zum Possen mach ich jetzt Gedichte.<\/p>\n<p>Martin Walser: Sp\u00e4tdienst (S. 57)<\/ul>\n<p>Was Martin Walser <em>&#8218;Bekenntnis und Stimmung&#8216;<\/em> in diesem Buch <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/3499275848\/ref=as_li_tl?ie=UTF8&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3499275848&#038;linkCode=as2&#038;tag=familiealbin-21&#038;linkId=8d1607159e035ff1894ed870a8b2c3e1\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Sp\u00e4tdienst<\/strong><\/a><img loading=\"lazy\" src=\"\/\/ir-de.amazon-adsystem.com\/e\/ir?t=familiealbin-21&#038;l=am2&#038;o=3&#038;a=3499275848\" width=\"1\" height=\"1\" border=\"0\" alt=\"\" style=\"border:none !important; margin:0px !important;\" \/> (habe ich in 2. Auflage Dezember 2018 \u2013 Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg) nennt, sind <em>hunderte kurzer und k\u00fcrzester Texte. Naturlyrisches neben Politischem, Reflexionen \u00fcber Leben und Tod, Friedliches und Provozierendes, Abrechnungen mit \u00abFeinden\u00bb im Feuilleton (von Reich-Ranicki und Karasek \u00fcber Raddatz und Schirrmacher bis L\u00f6ffler und H\u00f6bel): Gedanken, Gedichte, Aphorismen, Notate, begleitet von zarten Arabesken seiner <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Alissa_Walser\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Tochter Alissa<\/a>. In seiner \u00abformlosen Form\u00bb ist \u00abSp\u00e4tdienst\u00bb am ehesten vergleichbar mit Walsers \u00abMe\u00dfmer\u00bb-Trilogie. <\/em><\/p>\n<p><em>F\u00fcr Gegner:<\/em><br \/>\nein gefundenes Fressen<\/p>\n<p><em>F\u00fcr meine Leser:<\/em><br \/>\nvielleicht ein Ausflug<br \/>\nins Vertraute<\/p>\n<p><em>\u201eWie klingt die Zeit im Gew\u00f6lbe der Nacht?\u201c Wer fragt das? Ein lyrisches Ich zwischen raren Gl\u00fccksmomenten und Schw\u00e4rze, Leere, Sturz. Beim Durchk\u00e4mmen des Hundefells, beim Aufschneiden eines Apfels oder immer dann, wenn die Berge im Blau stehen, der Wind in den B\u00e4umen rauscht, die Bl\u00e4ttersch\u00f6nheit den Atem stocken l\u00e4sst, kommt sie auf, die Frage, ob das das Gl\u00fcck sei, denn lange w\u00e4hrt sie nie. Schon f\u00e4hrt etwas dazwischen, W\u00f6rter, die weh tun, ausgesprochen von anderen, gegen die nur eines hilft: \u201eSich in Verse h\u00fcllen, als w\u00e4ren es Schutzgew\u00e4nder, sch\u00f6n, weltabweisend, die Einbildung hei\u00dft Aufenthalt.\u201c<\/em><\/p>\n<p><em>Hier haben wir sie \u2013 die Summe, ja das Resultat der Poetik Martin Walsers. Hier l\u00e4sst sich sein Realismus fassen wie nirgends sonst. Mehr als sch\u00f6n ist nichts. Oder: etwas so sch\u00f6n sagen, wie es nicht ist.<\/em><\/p>\n<p><em>Martin Walser hat den Schmerz das Singen gelehrt, und aus den Zumutungen der Wirklichkeit destilliert er glasklare Gedanken.<\/em> (aus dem Klappentext)<\/p>\n<p>\u2026 <em>Ich muss aber<br \/>\ndie W\u00f6rter wie&#8217;s Vieh auf die Weide treiben,<br \/>\ndass die W\u00f6rter wuchern \u00fcber meine Wunden.<\/em> (S. 104)<\/p>\n<p><strong>Martin Walser: M\u00e4dchenleben oder Die Heiligsprechung \u2013 Legende (2019)<\/strong><\/p>\n<ul><em>Die Welt entspricht mir nicht, aber ich soll ihr entsprechen.<\/p>\n<p>Ich will nicht mehr sprechen m\u00fcssen. Was ich denke, kann ich nicht sagen. Und etwas sagen, was ich nicht denke, kann ich auch nicht.<\/p>\n<p>Ich bin die W\u00e4chterin am Grab meiner W\u00fcnsche.<\/p>\n<p>Martin Walser: M\u00e4dchenleben<\/em> (Aus Sirtes Tagebuch)<\/ul>\n<p>Es ist lediglich ein kleines B\u00fcchlein geworden, dieses <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/3498001965\/ref=as_li_tl?ie=UTF8&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3498001965&#038;linkCode=as2&#038;tag=familiealbin-21&#038;linkId=b76e1a837a299e2bc59d3bc19031a0b4\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>M\u00e4dchenleben: oder Die Heiligsprechung<\/strong><\/a><img loading=\"lazy\" src=\"\/\/ir-de.amazon-adsystem.com\/e\/ir?t=familiealbin-21&#038;l=am2&#038;o=3&#038;a=3498001965\" width=\"1\" height=\"1\" border=\"0\" alt=\"\" style=\"border:none !important; margin:0px !important;\" \/> (Originalausgabe \u2013 Rowohlt Verlag, Hamburg, Dezember 2019 \u2013 Umschlagabbildung:<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Alissa_Walser\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\"> Alissa Walser<\/a>), ein Werk von gerade 90 Seiten. <a href=\"https:\/\/www.rowohlt.de\/news\/martin-walser-maedchenleben\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Eine &#8218;Legende&#8216;<\/a>, also eine neue Facette in Walsers Werk. Viele Walser-Kritiker werden wohl den Kopf gesch\u00fcttelt haben, als sie das Buch lasen. F\u00fcr mich ist es ein Werk, das den Walser&#8217;schen Kosmos, der nun einmal meist am Bodensee spielte, abrundet. Religi\u00f6sit\u00e4t spielt dort eine gro\u00dfe Rolle.Walser zeichnet diese Legende allerdings in seiner ganz eigenen, sehr kraftvollen Art auf. Und <em>\u2026Z\u00fcrn \u2013 da war doch was! Da war sogar eine ganze Menge im literarischen Walser-Universum! Es gab bereits einen Chauffeur Xaver Z\u00fcrn (<a href=\"https:\/\/willizblog.de\/?p=1266\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">\u00abSeelenarbeit\u00bb<\/a>, 1979), einen Dr. Gottlieb Z\u00fcrn (<a href=\"https:\/\/willizblog.de\/?p=8086\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">\u00abDas Schwanenhaus\u00bb<\/a>, 1980; <a href=\"https:\/\/willizblog.de\/?p=8133\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">\u00abDie Jagd\u00bb<\/a>, 1980; <a href=\"https:\/\/willizblog.de\/?p=8823\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">\u00abDer Augenblick der Liebe\u00bb<\/a>, 2004) \u2013 nun also Ludwig Z\u00fcrn.<\/em><\/p>\n<p><em>F\u00fcr alle Walser-Leser ein Fest des Wiedersehens: Schon in seinen Tageb\u00fcchern aus dem Jahr 1961 finden sich Eintragungen zu \u201eM\u00e4dchenleben\u201c, und nun, fast sechzig Jahre sp\u00e4ter, hat er das dort Notierte zusammengetragen und zu etwas verwoben, das er \u201eLegende\u201c nennt: die Geschichte des M\u00e4dchens Sirte Z\u00fcrn, das, weil es seine eigenen Wege geht \u2013 pl\u00f6tzlich verschwindet, erst nach Tagen wieder auftaucht, sich im Sand eingr\u00e4bt, bei Sturm in den See rennt -, nach Wunsch seines Vaters heiliggesprochen werden soll. Der Untermieter der Familie, der Lehrer Anton Schweiger, ist von diesem Einfall so entz\u00fcndet, dass er alles sammelt, was es \u00fcber das M\u00e4dchen zu erz\u00e4hlen gibt. Dar\u00fcber ger\u00e4t er mehr und mehr in ihren Bann.<\/em><\/p>\n<p><em>Martin Walsers neues Buch besticht durch seine lebhaften, ungew\u00f6hnlichen Figuren, die in einer gleichsam entr\u00fcckten Welt zu leben scheinen. Was ist mit Anton Schweiger, warum wohnt er als Lehrer zur Untermiete bei den Z\u00fcrns, was bringt ihn dazu, nach Sirte eine solche Sehnsucht zu haben? Wie kommt ihr Vater auf den Gedanken der Heiligsprechung seiner Tochter, und was ist das f\u00fcr eine seltsame Ehe der Z\u00fcrns, in der die Frau, w\u00e4hrend sie im Garten Lupinen setzt, von ihrem Mann zu Boden geworfen wird und er sich ein andermal mit Kuhfladen beschmiert? Mit Staunen lesen wir die herrlichen Walser-S\u00e4tze und lassen uns gefangen nehmen von der Geschichte eines jungen M\u00e4dchens, das anders ist als andere \u2013 zerbrechlich und sonderbar und ausgestattet mit einem ins Himmlische und Unwirkliche reichenden Gesp\u00fcr.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00dcber ein M\u00e4dchen, das wie kein anderes ist \u2013 ein schwebendes, klangsch\u00f6nes Alterswerk, das seine R\u00e4tsel bewahrt.<\/em> (aus dem Klappentext)<\/p>\n<p><strong>Martin Walser: Sprachlaub oder Wahr ist, was sch\u00f6n ist (2021)<\/strong><\/p>\n<p>Nach dem &#8218;Gesetz der Serie&#8216; sollte eigentlich zum Jahresende ein weiteres Prosast\u00fcck von Martin Walser erscheinen. Die Walser-Leser m\u00fcssen aber dann doch noch bis zum 23. M\u00e4rz im n\u00e4chsten Jahr warten. Dann  erscheint ein Buch, das den Titel \u201eSprachlaub oder Wahr ist, was sch\u00f6n ist\u201c tr\u00e4gt und mit Aquarellen von Walsers Tochter Alissa versehen ist, einen Tag vor Walsers 94. Geburtstag. Dabei soll es sich \u00e4hnlich dem &#8218;Sp\u00e4tdienst&#8216; um Sentenzen, Eingebungen, Reime, Aphorismen, also um \u201eAugenblickspoesien\u201c oder \u201eAugenblickstexte\u201c handeln.<\/p>\n<p>Wie anfangs erw\u00e4hnt: Walser erfreut sich auch in Corona-Zeiten noch guter Gesundheit. Erst vor einigen Tagen feierte es mit seine Frau K\u00e4the Gnadenhochzeit. Das Paar ist also seit 1950 verheiratet: <a href=\"https:\/\/www.suedkurier.de\/region\/bodenseekreis\/ueberlingen\/gnadenhochzeit-des-schriftstellers-martin-walser-und-seiner-kaethe-eine-ehe-ohne-liebe-das-ist-wie-ein-auto-ohne-motor;art372495,10637598\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Eine Ehe ohne Liebe, das ist wie ein Auto ohne Motor!<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inzwischen ist Martin Walser 93 Jahre alt. Und wie es aussieht, so geht es ihm auch in Corona-Zeiten noch ganz gut (siehe unten). Bis vor zwei Jahren war er zu Lesungen in der Republik unterwegs. 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