{"id":1138,"date":"2008-03-22T00:22:44","date_gmt":"2008-03-21T22:22:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.albinz.de\/blog\/?p=1138"},"modified":"2008-03-21T17:58:17","modified_gmt":"2008-03-21T15:58:17","slug":"colosseum-%e2%80%93-daughter-of-time","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/willizblog.de\/?p=1138","title":{"rendered":"Colosseum \u2013 Daughter of Time"},"content":{"rendered":"<p>Anfang 1971 kaufte ich mir das Album \u201eDaughter of Time\u201c von der Gruppe <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Colosseum_%28Band%29\" target=\"_blank\">Colosseum<\/a>, das im Sommer 1970 aufgenommen wurde. Wenn es die Gruppe selbst auch nie bis an die Spitze der Rockmusik gebracht hatte, so tauchten Anfang der 70-er Jahre ihre Musiker <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jon_Hiseman\" target=\"_blank\">Jon Hiseman<\/a> (Schlagzeug) und <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dick_Heckstall-Smith\" target=\"_blank\">Dick Heckstall-Smith<\/a> (Saxophon) st\u00e4ndig in den Pop Polls, also Ranglisten, unten den Top Ten auf. So machte z.B. Dick Heckstall-Smith in der Rubrik \u201eVerschiedene Instrumente\u201c 1972 Ian Anderson reichlich Konkurrenz: Ian Anderson wurde von den Lesern des Melody Makers zur No. 1 gew\u00e4hlt, Heckstall-Smith schaffte es immerhin auf Platz 4 (ebenso Jon Hiseman, der Drummer, der sich nur Carl Palmer, Ginger Baker und Keith Moon geschlagen geben musste).<\/p>\n<p>\u201eA Daughter of Time\u201c ist neben \u201eValentyne Suite\u201c aus dem Gr\u00fcndungsjahr 1969 wohl das bekannteste Album der Gruppe, die bis 1971 fast st\u00e4ndig auf Achse war. Dieses permanente Touren war wohl mit ein Grund daf\u00fcr, dass sich <a href=\"http:\/\/www.rockzirkus.de\/lexikon\/bilder\/c\/colosseum\/colosseum.htm\" target=\"_blank\">Collosseum<\/a> so fr\u00fch aufl\u00f6ste. Es dauerte bis ins Jahr 1994, als sich die Mannen um Hiseman und Heckstall-Smith wieder zusammentaten \u2013 und bis heute auch noch Konzerte geben (Heckstall-Smith starb 2004 immerhin schon siebzigj\u00e4hrig und wurde durch die Frau von Jon Hiseman, <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Barbara_Thompson\" target=\"_blank\">Barbara Thompson<\/a>, kongenial ersetzt, die zuvor mit diversen Gr\u00f6\u00dfen der Jazz-Szene gespielt hatte und wohl noch spielt \u2013 weitere Infos siehe auch <a href=\"http:\/\/www.temple-music.com\/\" target=\"_blank\">temple-music.com<\/a> \u2013 und hier gleich auch ein Live-Video mit <em>Barbara Thompson&#8217;s Paraphernalia<\/em> (Drums: Jon Hiseman): <a href=\"http:\/\/de.youtube.com\/watch?v=aulh5vtU25Y\" target=\"_blank\">Close to the Edge<\/a>).<\/p>\n<p>Von 1975 bis 1977 gab es die Gruppe Colosseum II, die Jon Hiseman mit hervorragenden Musikern wie mit Gary Moore und <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Don_Airey\"target=\"_blank\">Don Airey<\/a> gegr\u00fcndet hatte. Die Band konnte aber nie an den Erfolg der Vorg\u00e4nger ankn\u00fcpfen. Don Airey d\u00fcrfte auch Fans von <a href=\"https:\/\/www.willizblog.de\/?cat=9\" target=\"_blank\">Jethro Tull<\/a> bekannt sein; 1987 schloss er sich Jethro Tull als Tourmusiker an und spielte als Keyboarder auf deren Europa- und USA-Tournee.<\/p>\n<p>Komme ich aber auf das Album \u201eA Daughter of Time\u201c zur\u00fcck. Anfang 1971 verlie\u00df die Scheibe kaum meinen Plattenspieler. Es ist eine gelungene Mischung aus Rock, Jazz und Blues mit klassischen Elementen, wie diese uns, wenn auch in anderer Art, von Jethro Tull geboten wurden. Bestimmend f\u00fcr die Musik war Dick Heckstall-Smith mit seinem Saxophon-Spiel, wobei er Tenor- und Sopran-Saxophon oft simultan spielte. Zu diesem Album war auch Chris Farlowe zur Gruppe gesto\u00dfen, dessen Gesang, der von schw\u00fclstigem Pop \u00fcber rauhen Rhythm and Blues bis hin zu jazzigem Scat  reichte, ebenfalls wesentlichen Einfluss auf dieses Album nahm. Hier ein St\u00fcck von dieser Scheibe (aus der Feder von Jack Bruce, Musik, und Pete Brown, Text), das 1994 beim Reunion-Konzert im <a href=\"http:\/\/www.e-werk-cologne.com\/\" target=\"_blank\">E-Werk zu K\u00f6ln<\/a> aufgenommen wurde:<\/p>\n<p><object width=\"425\" height=\"355\"><param name=\"movie\" value=\"https:\/\/www.youtube.com\/v\/jjsF80ZRYGE&#038;hl=de\"><\/param><param name=\"wmode\" value=\"transparent\"><\/param><embed src=\"https:\/\/www.youtube.com\/v\/jjsF80ZRYGE&#038;hl=de\" type=\"application\/x-shockwave-flash\" wmode=\"transparent\" width=\"425\" height=\"355\"><\/embed><\/object><br \/>\nColosseum &#8211; Theme for an Imaginary Western<\/p>\n<p>Vom gleichen Konzert hier Aufnahmen von der insgesamt dreiteiligen <em>Valentyne Suite<\/em> \u2013 <a href=\"http:\/\/de.youtube.com\/watch?v=OD3ZJrMzSpw\" target=\"_blank\">Part 1<\/a> \u2013 <a href=\"http:\/\/de.youtube.com\/watch?v=q0zz5apU5jg\" target=\"_blank\">Part 2<\/a><\/p>\n<p>Zuletzt ein Titel von <em>Colosseum II<\/em> mit Don Airey an den Keyboards: <a href=\"http:\/\/de.youtube.com\/watch?v=DLEb6LDg3qE\" target=\"_blank\">The Scorch (live)<\/a>\n<\/p>\n<p>Colosseum habe ich live nie gesehen; allerdings sah ich Mitte der 70-er Jahre die <em>Dick Heckstall-Smith Group<\/em> als Vorgruppe von <em>Deep Purple<\/em> in der Ernst-Merck-Halle zu Hamburg, als ich einen Freund zu dem Konzert begleitete.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anfang 1971 kaufte ich mir das Album \u201eDaughter of Time\u201c von der Gruppe Colosseum, das im Sommer 1970 aufgenommen wurde. 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