{"id":1151,"date":"2008-04-05T00:02:40","date_gmt":"2008-04-04T22:02:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.willizblog.de\/?p=1151"},"modified":"2008-04-05T17:36:03","modified_gmt":"2008-04-05T15:36:03","slug":"dire-straits-sultans-of-swing","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/willizblog.de\/?p=1151","title":{"rendered":"Dire Straits: Sultans of Swing"},"content":{"rendered":"<p>Zun\u00e4chst <em>Gr\u00fc\u00dfe an Alex aus San Sebasti\u00e1n<\/em>, der wei\u00df schon warum.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dire_Straits\" target=\"_blank\">Dire Straits<\/a>, auf Deutsch etwa und der gleichen Anfangsbuchstaben wegen: dicker Schlamassel (deutsch ist gut, Schlamassel ist <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Liste_deutscher_W%C3%B6rter_aus_dem_Hebr%C3%A4ischen\" target=\"_blank\">hebr\u00e4isch<\/a>), wurde 1977 gegr\u00fcndet und brachte ihre <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dire_Straits_%28Album%29\" target=\"_blank\">erste, gleichnamige LP 1978<\/a> heraus, die seitdem nat\u00fcrlich auch in meinem Plattenschrank steht (als LP). Gepr\u00e4gt wurde die balladenhafte Musik von Anfang an durch die rauchige Stimme, besonders aber durch das Gitarrenspiel einer der beiden Knopfler-Br\u00fcder, <a href=\"http:\/\/www.markknopfler.com\/\" target=\"_blank\">Mark Knopfler<\/a>. Er spielt die E-Gitarre mit den Fingerkuppen in fast klassischer Manier und zupft dabei die E-Saite mit dem Daumen, obwohl er angeblich immer ein Plektrum in der Tasche hat, f\u00fcr \u201eNotf\u00e4lle\u201c. Dadurch erzielt er einen unverwechselbaren Klang. Nach eigener Aussage wurde sein Spiel stark durch das von Hank Marvin von den Shadows beeinflusst. Die Shadows wurden als Begleitband von Cliff Richard und als Instrumentalband (Gitarrenmusik) Ende der 50-er, Anfang der 60-er Jahre bekannt (hier ein Video: <a href=\"http:\/\/de.youtube.com\/watch?v=pY-rPDwzM9M\" target=\"_blank\">The Shadows \u2013 Apache<\/a>). Als weiteren Gitarristen, der ihn beeinflusst hat, nennt Mark Knopfler <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/J._J._Cale\" target=\"_blank\">J.J. Cale<\/a>, den ich hier in seiner Zusammenarbeit mit Eric Clapton auf der CD <a href=\"https:\/\/www.willizblog.de\/?p=665\" target=\"_blank\">\u201eThe Road to Escondido\u201c<\/a> vorgestellt habe. H\u00f6rt man sich einerseits den guten alten Hank Marvin an, dann J.J. Cale, so h\u00f6rt man pl\u00f6tzlich Mark Knopfler. Aber das soll dem K\u00f6nnen dieses einzigartigen Gitarristen keinen Abbruch tun. Im Gegenteil: Er bekennt sich zu seinen musikalischen Vorbildern.<\/p>\n<p>Das bekannteste St\u00fcck des ersten Albums von Dire Straits ist wohl \u201eSultans of Swing\u201c. Es ist eigentlich ein schlichtes, einpr\u00e4gsames Lied, fast schon ein l\u00e4ngerer <a href=\"https:\/\/www.willizblog.de\/?p=422\" target=\"_blank\">Riff<\/a>, der sich nat\u00fcrlich besonders f\u00fcr Gitarrensolos eignet. Wenn man Mark Knopfler nennt (oder Dire Straits), dann kommt man unwillk\u00fcrlich auf dieses Lied.<\/p>\n<p>Eine kleine Exkursion: Jethro Tull, die mit \u201eCrest of a Knave\u201c 1988 einen Grammy gewannen, wurde gerade bei diesem Album vorgeworfen, Mark Knopfler zu kopieren. Als ich mir vor \u00fcber 20 Jahren (erschienen ist es 1987) das Tull-Album kaufte, ist mir diese \u00c4hnlichkeit nat\u00fcrlich auch sofort aufgefallen. Zum einen liegt es an Ian Andersons Gesang damaliger Tage, vor allem aber auch an Martin Barres Gitarrenspiel. Heute w\u00fcrde ich sagen: \u00e4hnlich ja, aber lange nicht gleich. Am \u00e4hnlichsten klingt Jethro Tull noch auf dem langsamen St\u00fcck <a href=\"http:\/\/de.youtube.com\/watch?v=mmBt_0ngTPE\" target=\"_blank\">She Said She Was a Dancer<\/a>. Martin Barre spielt aber eindeutig mit Plektrum.<\/p>\n<p>\u201eSultans of Swing\u201c wurde \u00fcbrigens von den Lesern des <a href=\"http:\/\/guitar.about.com\/library\/bl100greatest.htm\" target=\"_blank\">Guitar World Magazines<\/a> auf Platz 22 der <a href=\"https:\/\/www.willizblog.de\/?p=915\" target=\"_blank\">besten Gitarrensolos der Rockmusik<\/a> gew\u00e4hlt. Und laut <a href=\"http:\/\/www.rollingstone.com\/news\/story\/5937559\/the_100_greatest_guitarists_of_all_time\" target=\"_blank\">Rolling Stone-Magazin<\/a> ist Mark Knopfler unten den besten Gitarristen aller Zeiten auf Platz 27 zu finden. Immerhin Anerkennung auch auf breiter Ebene. Ach so: F\u00fcr mich ist er sowieso einer der besten Gitarristen \u2026<\/p>\n<p>Genug geschwafelt. Hier eine sch\u00f6ne Videoaufnahme von diesem St\u00fcck:<\/p>\n<p><object width=\"425\" height=\"355\"><param name=\"movie\" value=\"https:\/\/www.youtube.com\/v\/yQoZmYUuvXw&#038;hl=de\"><\/param><param name=\"wmode\" value=\"transparent\"><\/param><embed src=\"https:\/\/www.youtube.com\/v\/yQoZmYUuvXw&#038;hl=de\" type=\"application\/x-shockwave-flash\" wmode=\"transparent\" width=\"425\" height=\"355\"><\/embed><\/object><br \/>\nDire Straits: Sultans of Swing<\/p>\n<p>Und zuletzt zwei weitere Live-Videos, die Mark Knopfler mit Eric Clapton zeigt. Zwei Meister haben sich gefunden:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/de.youtube.com\/watch?v=EQ-JyAGUsys\" target=\"_blank\">Mark Knopfler &#038; Eric Clapton &#8211; Sultan of Swing<\/a> &#8211; <a href=\"http:\/\/de.youtube.com\/watch?v=_ae2uidckqE\" target=\"_blank\">Layla &#8211; Mark Knopfler and Eric Clapton<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zun\u00e4chst Gr\u00fc\u00dfe an Alex aus San Sebasti\u00e1n, der wei\u00df schon warum. Dire Straits, auf Deutsch etwa und der gleichen Anfangsbuchstaben wegen: dicker Schlamassel (deutsch ist gut, Schlamassel ist hebr\u00e4isch), wurde 1977 gegr\u00fcndet und brachte ihre erste, gleichnamige LP 1978 heraus, die seitdem nat\u00fcrlich auch in meinem Plattenschrank steht (als LP). 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