{"id":11689,"date":"2022-09-13T11:15:28","date_gmt":"2022-09-13T11:15:28","guid":{"rendered":"https:\/\/willizblog.de\/?p=11689"},"modified":"2022-09-13T11:15:28","modified_gmt":"2022-09-13T11:15:28","slug":"licht-aus-nacht-an-thema-lichtverschmutzung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/willizblog.de\/?p=11689","title":{"rendered":"Licht aus | Nacht an \u2013 Thema Lichtverschmutzung"},"content":{"rendered":"<ul><strong><em>\u201eMehr Licht?!\u201c<\/em><\/strong><br \/>\nangeblich letzte Worte von Goethe<\/ul>\n<p>Am Montag (12.09.2022 \u2013 19 Uhr) besuchte ich mit meiner Frau eine Infoveranstaltung in der Sch\u00fctzenhalle bei uns in Tostedt mit dem Titel: LICHT AUS \u2013 Wie Lichtverschmutzung uns gef\u00e4hrdet und vermieden werden kann, zu der die Samtgemeinde Tostedt eingeladen hatte.<\/p>\n<p>Der Vortragende Manuel Phillip ist Gr\u00fcnder der <a href=\"https:\/\/www.paten-der-nacht.de\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\"><strong>\u201ePaten der Nacht\u201c<\/strong><\/a>, der <a href=\"https:\/\/www.earth-night.info\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\"><strong>\u201eEarth Night\u201c<\/strong><\/a> und der Umweltzertifizierung f\u00fcr Firmen <a href=\"https:\/\/www.22uhr.net\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\"><strong>\u201e22 Uhr\u201c<\/strong><\/a>.<\/p>\n<p><em>Eine unn\u00f6tige Beleuchtung in der Nacht bedeutet nicht nur den Verlust des Sternenhimmels, sondern ist auch eine gro\u00dfe Gefahr f\u00fcr Insekten, Pflanzen, Zugv\u00f6gel, S\u00e4ugetiere und damit auch f\u00fcr den Menschen.<\/em><\/p>\n<p><em>Die Earth Night (dieses Jahr am 23.09.) ist ein Symbol f\u00fcr dunklere N\u00e4chte, aber nat\u00fcrlich geht es darum, dauerhaft die Lichtverschmutzung zu reduzieren. Dass dies mit intelligenten Ma\u00dfnahmen ohne gr\u00f6\u00dfere Einschr\u00e4nkungen m\u00f6glich ist und sich hierbei auch erhebliche Kosteneinsparungen ergeben, erkl\u00e4rte Herr Phillip auf eine sehr spannende, eindringliche und unterhaltsame Weise. F\u00fcr sein Engagement hat er im Jahr 2021 die Bayerische Umweltmedaille erhalten <\/em>(aus dem Flyer zur Veranstaltung)<\/p>\n<p><img src=\"https:\/\/www.willizblog.de\/pics\/earth_night_2022.jpg\" alt=\"Earth Night 2022 \u2013 am 23.09.2022\" title=\"Earth Night 2022 \u2013 am 23.09.2022\" \/><br \/>\nEarth Night 2022 \u2013 am 23.09.2022<\/p>\n<p>Menschen werden ab sp\u00e4testens 22 Uhr (Ortszeit)\u00a0die ganze Nacht \u00fcber das Licht reduzieren\u00a0und so ein Zeichen gegen die zunehmende Lichtverschmutzung zu setzen.\u00a0<a href=\"https:\/\/www.earth-night.info\/teilnehmer\/\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Jeder kann dabei mitmachen!<\/a> <\/p>\n<p>In vielen anschaulichen Beispielen zeigte Herr Phillip auf, wie unsere Umwelt durch Lichtverschmutzung (richtige w\u00e4re der Begriff Nachtverschmutzung &#8211; durch unn\u00f6tige, von Menschen in der Nacht verursachte Helligkeit) beeintr\u00e4chtigt wird. Anhand von zwei Satellitenbildern von Europa aus den Jahren 1992 und 2010 konnten wir die ungeheure Zunahme an Lichtquellen erkennen. Bereits vor \u00fcber acht Jahren hatte ich an dem Beispiel Nordkorea (<a href=\"https:\/\/willizblog.de\/?p=8194\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Schwarzes Loch: Nordkorea im Dunkeln<\/a>) aufgezeigt, wie in industriellen L\u00e4ndern Licht verschwendet wird.<\/p>\n<p>Wie sehr Licht auch unser Leben beeinflusst, zeigen die zunehmenden Schlafst\u00f6rungen vieler Menschen. Wir leben den ganzen Tag meist in Kunstlicht und setzen uns abends vor dem Schlafengehen oft noch einer massiven Lichtdusche aus (z.B. beim Z\u00e4hneputzen). Unser <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Melatonin\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Melatonin<\/a>-Haushalt (ein Hormon, das den Schlaf-Wach-Zyklus reguliert) wird dadurch nachhaltig gest\u00f6rt.<\/p>\n<p>Aber es sind vor allem Gewerbetreibende sowie die Kommunen und St\u00e4dte gefragt, die Verschwendung von Licht zu vermeiden.<\/p>\n<p><strong>6 Punkte f\u00fcr optimales Au\u00dfenlicht<\/strong><\/p>\n<p>Mit einfachen Mitteln kann jeder seinen Beitrag zur Reduzierung der Lichtverschmutzung leisten. Je mehr der nachfolgenden Empfehlungen pro Lichtquelle ber\u00fccksichtigt werden, desto besser. Die Punkte gelten gleicherma\u00dfen f\u00fcr die Beleuchtung an H\u00e4usern und Geb\u00e4uden, aber auch von Fassaden, Stra\u00dfen, Parkpl\u00e4tzen und Schaufenstern sowie Leuchtreklame <\/p>\n<p><strong>1. Intensit\u00e4t<\/strong><br \/>\nM\u00f6glichst geringe Lumen-Werte (lm) nutzen. Gr\u00f6\u00dfere Bodenfl\u00e4chen besser mit mehreren schwachen Lichtquellen ausleuchten, anstatt mit nur einer einzigen sehr, sehr hellen.<\/p>\n<p><strong>2. Richtung<\/strong><br \/>\nNur nach unten. Streulicht zur Seite und vor allem nach oben vermeiden. Hier helfen geschirmte Geh\u00e4use oder LED-Reflektorlampen<\/p>\n<p><strong>3. Farbe<\/strong><br \/>\nJe gelber, desto besser! Farbtemperaturen von\u00a02700 Kelvin\u00a0m\u00f6glichst nicht \u00fcberschreiten<\/p>\n<p><strong>4. Montageh\u00f6he<\/strong><br \/>\nJe niedriger, desto besser! Dadurch entsteht weniger Blendung und die Streuverluste in die Umgebung werden reduziert<\/p>\n<p><strong>5. Dauer<\/strong><br \/>\nBeleuchtung nur w\u00e4hrend und nur so lange man sie ben\u00f6tigt. Hier helfen Bewegungsmelder. Dauerlicht vermeiden und sp\u00e4testens um 22 Uhr (Sommer wie Winter) abschalten (Zeitschalter)<\/p>\n<p><strong>6. Notwendigkeit<\/strong><br \/>\nLicht nur zur Wegesicherheit und Orientierung nutzen. Au\u00dfenlicht zu dekorativen Zwecken sollte generell vermieden werden \u2013 speziell in G\u00e4rten, auf Pflanzen, Naturfl\u00e4chen und Teiche<\/p>\n<p>Alles das sch\u00fctzt tag- und nachtaktive Lebewesen, h\u00e4lt Insekten vom Haus fern (und bewahrt somit die Best\u00e4nde),\u00a0 l\u00e4sst den Sternenhimmel wieder erstrahlen und spart auch noch jede Menge Energie! (Quelle: <a href=\"https:\/\/www.paten-der-nacht.de\/reduzierung-lichtverschmutzung\/\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">paten-der-nacht.de<\/a>)<\/p>\n<p>In einem Beitrag der Tagesschau (<a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/lichtverschmutzung-103.html\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Die Schattenseite des Lichts<\/a> &#8211; Von Axel John, SWR) wurde erst vor einigen Tagen die Lichtverschmutzung, die gerade in diesen Tagen durch die horrend gestiegenen Energiekosten auf die Agenda der St\u00e4dte und Kommunen gesetzt wurde, thematisiert \u2013 hier der Beitrag:<\/p>\n<p><em><strong>In vielen St\u00e4dten gingen\u00a0in den vergangenen Wochen die Lichter aus &#8211; Deutschland muss Energie sparen.\u00a0Umweltsch\u00fctzer\u00a0erkennen in der Krise auch eine Chance f\u00fcr Nachhaltigkeit und Artenschutz.<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em>Seit dem 9. August gilt f\u00fcr Mainz ein Energieplan, wonach 15 Prozent\u00a0Gas eingespart werden sollen. Beleuchtung, die der Verkehrssicherheit dient, ist dagegen nicht ausgeschaltet.<\/em><\/p>\n<p><em>&#8222;Weniger Helligkeit in der Nacht hat weitreichende Folgen f\u00fcr die Tierwelt. Sehr viele Arten leiden unter einer zunehmenden Lichtverschmutzung. Es ist einfach zu hell&#8220;, sagt Rainer Michalski. Er arbeitet f\u00fcr den Naturschutzbund (NABU)\u00a0Rheinhessen.\u00a0&#8222;Der Energiesparplan ist eine Chance, das \u00f6kologische Gleichgewicht in der Nacht wieder etwas besser ins Lot zu bekommen.&#8220;<\/em><\/p>\n<p><strong>&#8222;Eine Hauptursache des Artensterbens&#8220;<\/strong><\/p>\n<p><em>Tiere h\u00e4tten sich \u00fcber viele Millionen Jahre nur\u00a0an Mond und Sternen\u00a0orientiert, so Michalski.\u00a0Seit gut einhundert Jahren werde die Nacht durch die Industrialisierung und die Technik aber immer heller.\u00a0Das habe weitreichende Folgen f\u00fcr die Tierwelt. &#8222;Viele Insekten fliegen Lichtquellen an und kommen aus diesem hellen Kegel nicht mehr heraus. Sie sind regelrecht gefangen\u00a0und verenden dann dort&#8220;, erkl\u00e4rt\u00a0Michalski.<\/em><\/p>\n<p><em>Dabei seien gerade Insekten regelrechte &#8222;Dienstleister f\u00fcr die Natur&#8220; und damit\u00a0sehr wichtig f\u00fcr die Pflanzen- und Tierwelt &#8211; als Nahrung oder beim Best\u00e4uben von Bl\u00fcten. &#8222;Lichtverschmutzung ist wahrscheinlich eine Hauptursache des Artensterbens.&#8220;\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Kann\u00a0aber das teilweise Abschalten von Licht in der Stadt wirklich einen Effekt auf die Tierwelt im Allgemeinen\u00a0haben? &#8222;Auf jeden Fall&#8220;, sagt\u00a0Michalski. &#8222;Insekten werden auch von Lichtquellen aus gro\u00dfer Distanz angezogen. Das gilt etwa f\u00fcr verschiedene\u00a0Nachtfalter, aber auch Zugv\u00f6gel\u00a0sind beispielsweise betroffen. Sie orientieren sich dann an erleuchteten\u00a0Hochh\u00e4usern, fliegen dagegen, st\u00fcrzen ab und sterben.&#8220;<\/em><\/p>\n<p><em>Das Problem immer hellerer St\u00e4dte habe in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen, so Michalski. Der Grund sei die energiearme LED-Lampe.\u00a0&#8222;Der Verbrauch ist sehr gering. Daher wurden mehr Lampen mit LED verwendet, was die Lichtmenge deutlich gesteigert hat.\u00a0Immer mehr wird angestrahlt und ausgeleuchtet&#8220;, klagt der NABU-Experte.<\/em><\/p>\n<p><strong>Studie: Auch Deutschland immer heller<\/strong><\/p>\n<p><em>&#8222;Europa ist jahrzehntelang immer heller\u00a0geworden&#8220;, best\u00e4tigt\u00a0Christopher Kyba. Er forscht am deutschen\u00a0Geoforschungszentrum Potsdam und an der Bochumer Ruhr-Universit\u00e4t\u00a0rund um das Thema Licht. &#8222;Seit dem zweiten Weltkrieg hat es bis auf wenige Ausnahmen\u00a0bis 2017 einen konstanten Zuwachs der Lichtmenge in der Nacht gegeben.&#8220;\u00a0Das belegt eine internationale Studie unter der Leitung Kybas.<\/em><\/p>\n<p><em>&#8222;Europa ist jahrzehntelang immer heller\u00a0geworden&#8220;, best\u00e4tigt\u00a0Christopher Kyba. Er forscht am deutschen\u00a0Geoforschungszentrum Potsdam und an der Bochumer Ruhr-Universit\u00e4t\u00a0rund um das Thema Licht. &#8222;Seit dem zweiten Weltkrieg hat es bis auf wenige Ausnahmen\u00a0bis 2017 einen konstanten Zuwachs der Lichtmenge in der Nacht gegeben.&#8220;\u00a0Das belegt eine internationale Studie unter der Leitung Kybas.<\/em><\/p>\n<p><em>Die Zunahme der n\u00e4chtlichen Beleuchtung in weiten Teilen Deutschlands erkl\u00e4rt auch Christopher Kyba\u00a0vor allem mit der LED-Lampe. &#8222;Die langfristige Entwicklung ging \u00fcber die Kerze, dann die Gaslaterne, Gl\u00fchbirne und jetzt das LED. Licht wurde immer effizienter, immer heller\u00a0und immer g\u00fcnstiger.&#8220;<\/em><\/p>\n<p><strong>&#8222;Muss dann noch das Werbebanner leuchten?&#8220;<\/strong><\/p>\n<p><em>Jetzt aber fingen immer mehr Menschen an, immer mehr Licht in der Nacht zu hinterfragen.\u00a0&#8222;In deutschen St\u00e4dten ist ab 23 Uhr nichts mehr los. Muss dann noch das Werbebanner leuchten?\u00a0\u00a0Zudem sollten Restaurants oder Tankstellen nur noch erleuchtet sein, wenn sie noch ge\u00f6ffnet haben&#8220;, so Kyba. Im internationalen Vergleich stehe\u00a0Deutschland aber relativ gut da. Spanien etwa sei deutlich heller als die Bundesrepublik. Auch in den USA gebe es viel mehr k\u00fcnstliche Helligkeit in der Nacht. Dennoch gebe es auch hierzulande noch viel Einsparpotential.<\/em><\/p>\n<p><em>Deshalb hat der Forscher mit seinem Team eine App namens Nachtlicht-B\u00fchne entwickelt, mit der Freiwillige die Lichtquellen in ihrer Umgebung erfassen. Die Daten wertet Kyba\u00a0f\u00fcr seine Forschung aus. &#8222;Wir wissen zwar mittels Satellitenbilder, wo es besonders hell ist. Aber wir wissen nicht, was das f\u00fcr Lichtquellen\u00a0sind.\u00a0Die Informationen aus der App k\u00f6nnen uns bei der Lichtverschmutzung weiterhelfen.&#8220;<\/em><\/p>\n<p><strong>Erste Nachtschutzbeauftragte\u00a0Deutschlands<\/strong><\/p>\n<p><em>In Fulda und in der Rh\u00f6n ist Sabine Frank am fr\u00fchen Abend unterwegs. Sie ist seit 2014 Nachtschutzbeauftragte des Landkreises und damit die erste und bislang auch einzige bundesweit.\u202fSie trifft sich mit Freiwilligen aus Fulda und will Lichtquellen in Fulda mittels der App des Geoforschungszentrums erfassen. &#8222;Alles leuchtet inzwischen. Fr\u00fcher war es nur die Stra\u00dfenbeleuchtung. Jetzt geht es immer ins\u202fPrivate:\u202f Vom Klingelschild \u00fcber den Schuh bis zum Garten. Das ist eine Entfremdung von nat\u00fcrlichen Gegebenheiten der Umwelt.&#8220;\u202f<\/em><\/p>\n<p><em>Sabine Frank ber\u00e4t B\u00fcrger, Betriebe und Gemeinden, wie Lichtverschmutzung vermieden werden kann. Inzwischen h\u00e4ufen sich auch die bundesweiten Anfragen bei ihr. Demn\u00e4chst hat sie einen Termin beim Deutschen Fu\u00dfball-Bund. Es gehe um Flutlicht, erz\u00e4hlt sie. &#8222;Als ich vor acht Jahren anfing,\u202fdachten viele zun\u00e4chst, es ginge um Luftverschmutzung. Heute kennen fast alle das Thema.&#8220;<\/em><\/p>\n<p><em>Aus ihrer Sicht hat sich inzwischen auch gesetzlich einiges getan.\u00a0\u00a0Das neue\u202fBundesnaturschutzgesetz\u202fnennt erstmals den Begriff &#8222;Lichtverschmutzung&#8220;\u202fund sieht einen Zusammenhang mit dem R\u00fcckgang der Artenvielfalt. Auch Landesnaturschutzgesetze wurden entsprechend ge\u00e4ndert\u202f- in Bayern und Baden-W\u00fcrttemberg.<\/em><\/p>\n<p><strong>Einfache Ma\u00dfnahmen gegen Lichtverschmutzung<\/strong><\/p>\n<p><em>In Mainz hat auch Rainer Michalski gemerkt, dass das Thema inzwischen in einer breiten \u00d6ffentlichkeit angekommen ist &#8211; sp\u00e4testens mit dem russischen Krieg gegen die Ukraine und der Notwendigkeit,\u00a0Energie zu sparen.<\/em><\/p>\n<p><em>Der NABU-Experte\u00a0hat einen einfachen Tipp gegen Lichtverschmutzung und f\u00fcr mehr Tierschutz: &#8222;Eine naturfreundliche Beleuchtung ist n\u00f6tig. K\u00fcnstliches Licht\u00a0in der Nacht sollte einen geringen Blauanteil haben. Genau das lockt viele Insekten an. Besser sind warmwei\u00dfe Lampen. Entscheidend ist aber die Frage, wo brauchen wir Licht wirklich und wo nicht?&#8220;<\/em><\/p>\n<p><strong><em>Zum eingangs angef\u00fchrten Goethe-Zitat:<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Goethe rief <em>Friedrich zu: ,Mach doch den Fensterladen im Schlafgemach auf, damit <strong>mehr Licht<\/strong> hereinkomme. &#8218; Dies waren seine letzten vernehmlichen Worte. <\/em><\/p>\n<p><em>Ganz gewitzte Interpreten &#8211; sie waren beim Tod des Dichters nicht dabei &#8211; haben gemutma\u00dft, dass Goethes letzte Worte in seiner Frankfurter Mundart gesprochen wurden. Dann rief er nicht nach mehr Licht sondern formulierte eine Binsenweisheit, etwa: <strong>\u201eMer liecht &#8230; hier so unbequem\u201c<\/strong>. Und das w\u00e4re f\u00fcr Freunde letzter Worte wahrlich sehr entt\u00e4uschend.<\/em> (Quelle: <a href=\"https:\/\/www.goethe-live.de\/goethes-letzte-worte.html\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">goethe-live.de<\/a>)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eMehr Licht?!\u201c angeblich letzte Worte von Goethe Am Montag (12.09.2022 \u2013 19 Uhr) besuchte ich mit meiner Frau eine Infoveranstaltung in der Sch\u00fctzenhalle bei uns in Tostedt mit dem Titel: LICHT AUS \u2013 Wie Lichtverschmutzung uns gef\u00e4hrdet und vermieden werden kann, zu der die Samtgemeinde Tostedt eingeladen hatte. 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