{"id":1229,"date":"2008-06-21T00:03:55","date_gmt":"2008-06-20T22:03:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.willizblog.de\/?p=1229"},"modified":"2008-10-15T09:29:06","modified_gmt":"2008-10-15T07:29:06","slug":"musik-und-qualitat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/willizblog.de\/?p=1229","title":{"rendered":"Musik und Qualit\u00e4t"},"content":{"rendered":"<p>Im Beitrag <a href=\"https:\/\/www.willizblog.de\/?p=1223\" target=\"_blank\">Kumpelschaften (Noddy &amp; Ian)<\/a> fragte Lockwood zuletzt: <em>\u201eWann ist Musik \u201cgut\u201d ?\u201c<\/em> und deutete an, ein Problem zu haben, wenn <em>\u201eMichael Jackson und Died\u00e4 Bohlen bedeutende zeitgen\u00f6ssische Musiker\u201c<\/em> w\u00e4ren. Ob wir Lockwood von seinem Problem erl\u00f6sen k\u00f6nnen? Hier geht es weiter &#8230;<\/p>\n<p>Kretakatze schrieb am 16.06.2008:<\/p>\n<p><em>Hallo meine Lieben,<\/em><\/p>\n<p><em>Lockwood hat das Thema &#8222;erfolgreiche Musiker&#8220; und &#8222;Chartplatzierungen&#8220; angesprochen, und darauf m\u00f6chte ich doch noch etwas differenzierter eingehen (ziemlich differenziert sogar).<\/em><\/p>\n<p><em>Zun\u00e4chst einmal stammt von ihm der Satz &#8222;Die Hitliste, auf deren 2. Stelle Slade zu finden ist, basiert wohl auf Chartplatzierungen, also auf Verkaufszahlen&#8220;. Charts basieren durchaus nicht immer und ausschlie\u00dflich auf Verkaufszahlen, sondern wie wir in <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Charts\" target=\"_blank\">diesem Wikipedia-Artikel<\/a> nachlesen k\u00f6nnen, evt. auch auf Publikumswahlen oder auf Sendeh\u00e4ufigkeiten im Radio. In Zeiten sinkender Plattenverk\u00e4ufe und zunehmender illegaler Downloads aus dem Internet sind Verkaufszahlen allein auch kein ausreichendes Kriterium f\u00fcr die Beliebtheit einer Musik mehr. Der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Charts\" target=\"_blank\">Billboard Hot 100<\/a>, der aktuell wichtigste amerikanische Musik-Chart, basiert daher bereits seit Jahren auf einer Kombination aus Endverbraucher-Verk\u00e4ufen und &#8222;Airplay&#8220;, also Sendeh\u00e4ufigkeit und -Reichweite (d.h. erreichte H\u00f6rer) im Radio. Hier wurde also bereits versucht, den &#8222;Erfolg&#8220; einer Musik in beiden Kategorien durch einen gemeinsamen Index gegeneinander aufzurechnen und vergleichbar zu machen.<\/em><\/p>\n<p><em>Dazu als Beispiel einmal wieder Clay Aiken &#8211; sorry, Jungs, aber er eignet sich so gut. Wie wir bereits wissen besteht die Fangemeinde von Mr. Aiken haupts\u00e4chlich aus anst\u00e4ndigen, wohlsituierten Damen \u00fcber 40. Dieses Publikum ist noch von alters her gewohnt, dass man Musik im Laden kauft und daf\u00fcr bezahlt. Au\u00dferdem wollen sie ihr Idol unterst\u00fctzen und auf den Verkaufscharts vorne sehen, und sie haben die finanziellen Mittel dazu. Ver\u00f6ffentlicht Mr. Aiken also ein neues Album, wie erst letzten Monat geschehen, dann st\u00fcrmen die Claymates bereits am Tage der Ver\u00f6ffentlichung die L\u00e4den und kaufen nicht nur ein Exemplar, sondern gleich 3 oder 5 oder 10. Antwort einer Dame mittleren Alters, die interviewt wurde als sie mit einem ganzen Packen &#8222;Clay Aiken &#8211; On My Way Here&#8220; in der Hand den Laden verlie\u00df, auf die Frage was sie mit all den CDs machen wolle: &#8222;Eine ist f\u00fcr daheim, eine f\u00fcrs Auto, eine f\u00fcrs B\u00fcro, und den Rest verschenke ich&#8220;.<\/em><\/p>\n<p><em>So kommt es, dass Clay Aiken&#8217;s CD in der Woche ihres Erscheinens auf Platz 2 der Verkaufscharts lag (Dummerweise brachte er sein neues Album am gleichen Tag heraus wie Josh Groban und Neil Diamond &#8211; an Josh Groban kam er vorbei, an Mr. Diamond nicht. Das zeigt auch von welchen &#8222;Zuf\u00e4lligkeiten&#8220; Chart-Platzierungen abh\u00e4ngen k\u00f6nnen. H\u00e4tte Mr. Diamond sein Album eine Woche sp\u00e4ter ver\u00f6ffentlicht&#8230;). Gleichzeitig f\u00fchrte der Titelsong seines Albums die Download-Charts an &#8211; ich m\u00f6chte wetten, dass jede Menge Ladies, die das Album schon f\u00fcnfmal erstanden hatten, sich zus\u00e4tzlich auch den Song noch f\u00fcnfmal heruntergeladen haben &#8211; Mr. Aiken l\u00e4sst man sich gerne etwas kosten.Irgendeine Band, deren Fans haupts\u00e4chlich aus Teenies bestehen, hat dagegen keine Chance. Da kauft sich vielleicht Einer in der Clique die CD und die anderen 10 kopieren sie oder laden sie sich aus dem Web runter &#8211; nat\u00fcrlich ohne zu zahlen. Ein Auto und ein B\u00fcro hat da auch Keiner und Geld f\u00fcr 10 CDs auch nicht.<\/em><\/p>\n<p><em>Schaut man sich dagegen die Radio-Charts an, dann sieht das ganz anders aus. In den Airplay-Charts der Top 40 amerikanischen Radiostationen taucht der Name Clay Aiken nicht auf. Hier bestimmen die Disc-Jockeys, was auf den Teller kommt, und die w\u00e4hlen das aus, was ihrer Meinung nach ihr Publikum h\u00f6ren will. Dieses Publikum ist vermutlich \u00fcberwiegend jugendlich, und die DJs scheinen \u00fcberwiegend der Meinung zu sein, dass man denen Clay Aiken nicht zumuten kann (worin ihnen Wilfried sicher lebhaft zustimmen wird). Hier haben jetzt die Favoriten der Teenies eine echte Chance &#8211; was allerdings die Qualit\u00e4t der Musik auch nicht unbedingt erh\u00f6ht, wie wir gleich erleben werden.<\/em><\/p>\n<p><em>Dazu noch einmal ein Beispiel, mit dem ich mich bei Wilfried wieder unbeliebt machen werde. Im letzten Sommer hatte sich Clay Aiken f\u00fcr seine B\u00fchnenshow ein Medley aus 12 Titeln zusammengestellt, die alle zu dieser Zeit vordere Pl\u00e4tze in den Airplay-Charts der Top-40-Radiostations belegten &#8211; er wollte auch einmal etwas cooles singen, was im Radio gespielt wird. Ich habe dieses Medley erst vor ein paar Tagen Wilfried in einem Kommentar untergejubelt, aber f\u00fcr die, die es noch nicht kennen, hier das Gleiche noch einmal in einer anderen Version: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=dMt1GIZfDjI&amp;feature=related\" target=\"_blank\">The Classics Medley<\/a> (wer nicht will, muss es ja nicht anklicken &#8211; also ich finde es herrlich albern).<\/em><\/p>\n<p><em>Was mir daran auffiel: Abgesehen von jeder Menge Sex und Schwachsinn tauchen hier Titel auf wie Beat It (Michael Jackson), Like a Virgin (Madonna), Oops, I Did it Again (Britney Spears), 1999 (Prince) oder Bills, Bills, Bills (Destiny&#8217;s Child), die teilweise wahrscheinlich schon fast 10 Jahre alt sind. Aus den Verkaufs-Charts sind sie l\u00e4ngst verschwunden, aber im Radio belegen sie immer noch erste Pl\u00e4tze. Wie vergleicht man den Erfolg von einem Titel, der eine Woche lang die Download-Charts angef\u00fchrt hat (und an den sich in zwei Jahren vermutlich kaum noch ein Mensch erinnert) mit einem Song, der vielleicht nie einen ersten Platz belegt hat, der aber nach 10 Jahren immer noch regelm\u00e4\u00dfig im Radio gespielt wird?<\/em><\/p>\n<p><em>Kommen wir vom Vergleich des Erfolgs von Musiktiteln zum Vergleich des Erfolgs von Musikern, und daf\u00fcr werde ich 3 Absolventen von American Idol anf\u00fchren. Nach offizieller Auffassung &#8211; nachzulesen in Wikipedia &#8211; sind die bislang erfolgreichsten Teilnehmer an American Idol Carrie Underwood (Gewinnerin AI4), Kelly Clarkson (Gewinnerin AI1) und Clay Aiken (Zweiter AI2) &#8211; in dieser Reihenfolge. Sie basiert allein auf der Anzahl verkaufter Tontr\u00e4ger. Bei einer Abstimmung im Jahr 2006, in der es darum ging das &#8222;beliebteste Idol&#8220; zu k\u00fcren, gewann Mr. Aiken. Geht es um die offizielle Anerkennung des &#8222;Musikschaffens&#8220;, dann konnten sich beide Damen bereits Grammies in die Vitrine stellen, bei Mr. Aiken war es bislang &#8222;nur&#8220; ein Music Award Fanpreis aus dem Jahr 2003 und eine Music Award Nominierung. Beim &#8222;Airplay&#8220; liegen die Ladies deutlich vorne, was die Pr\u00e4senz im Fernsehen betrifft ist Mr. Aiken klarer Gewinner. Das liegt nicht zuletzt auch daran, dass er bereits in mehreren Fernsehserien Gastauftritte hatte, in Fernsehshows als Co-Host agierte oder in seiner Funktion als UNICEF-Botschafter gefilmt bzw. interviewt wurde &#8211; hat also nicht direkt etwas mit Musik zu tun. Ein ganz wichtiger Aspekt sind aber meiner Meinung nach die Konzerte. In Zeiten sinkender Verkaufszahlen von Tontr\u00e4gern werden f\u00fcr Musiker die Konzerte als Einnahmequelle immer wichtiger. Bislang gibt es noch keinen Chart, der Konzerte irgendwie ber\u00fccksichtigen w\u00fcrde, z.B. in Form von Anzahl verkaufter Tickets. Da Mr. Aiken in diesem Bereich sehr aktiv ist und meist zwei Tourneen im Jahr absolviert, w\u00fcrde ich vermuten, dass er in diesem Punkt die Nase vorn hat.<\/em><\/p>\n<p><em>So, wer ist jetzt von den Dreien der oder die Erfolgreichste? Ich denke, das kann man so nicht sagen, das einzige halbwegs objektive Kriterium k\u00f6nnten hier noch die j\u00e4hrlichen Einnahmen sein. Und \u00fcber die wird man wohl kaum zuverl\u00e4ssige Informationen bekommen. Ansonsten sollte man besser nicht global von &#8222;Erfolg&#8220; sprechen, sondern konkret das Kriterium nennen, das man gerade vergleichen m\u00f6chte.<\/em><\/p>\n<p><em>Der langen Rede kurzer Sinn: Zur\u00fcck zu Slade und ihrem Titel als &#8222;2. erfolgreichste Band&#8220;. Diese Aussage kann sich eigentlich nur auf ein ganz bestimmtes Kriterium beziehen (vermutlich eben Plattenverk\u00e4ufe) in einem ganz bestimmten Jahr, und das vermutlich auch noch in einem ganz bestimmten Land. In der <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/List_of_best-selling_music_artists\" target=\"_blank\">Liste der erfolgreichsten Musiker aller Zeiten<\/a> (die nat\u00fcrlich sehr mit Vorsicht zu genie\u00dfen ist) tauchen Slade n\u00e4mlich garnicht erst auf. Allerdings tauchen z.B. Creedence Clearwater Revival auch nicht (mehr) auf, ich bin mir sicher sie in dieser Liste schon einmal gesehen zu haben. Vermutlich sind sie gel\u00f6scht worden, weil die Quelle als zu zweifelhaft galt. Ich habe eine Zahl von 125 Mio. Tontr\u00e4gern in Erinnerung. Stattdessen sind jetzt auch Jethro Tull hier zu finden, die ich das letzte Mal noch vermisst hatte.<\/em><\/p>\n<p><em>Aber Lockwood war in seiner letzten Mail schnell weitergeeilt, von der Frage des Erfolgs zur Frage der Qualit\u00e4t. Und das ist nun ein noch viel schwammigeres Gebiet. Qualit\u00e4t und Erfolg sind wohl schon irgendwie positiv miteinander korreliert, aber nach meinem Gef\u00fchl nicht besonders stark. Und was &#8222;gute Musik&#8220; ist beruht auf rein subjektivem Empfinden, daf\u00fcr kann es keine objektiv messbare Ma\u00dfeinheit geben. Seinerzeit hatte ich auch in meinem Beitrag mit dem Titel <a href=\"https:\/\/www.willizblog.de\/?p=986\" target=\"_blank\">Musik und Intelligenz<\/a> schon einige Worte zu diesem Thema verloren. &#8222;Musik und Intelligenz&#8220; oder &#8222;Musik und Qualit\u00e4t&#8220;- das l\u00e4uft mehr oder minder auf&#8217;s Gleiche hinaus. Allein wir Drei bis Vier, die wir ja tendentiell musikalisch \u00e4hnlich veranlagt sind, k\u00f6nnen uns in diesem Punkt schon nicht einig werden &#8211; unsere teilweise weit auseinanderliegende Auswahl der &#8222;besten Songs aller Zeiten&#8220; spricht da B\u00e4nde. Und \u00fcber Geschmack sollte man sich nicht streiten, das f\u00fchrt zu nichts.<\/em><\/p>\n<p><em>So genug f\u00fcr heute, und ab morgen wird wieder philosophiert&#8230;<\/em><\/p>\n<p><em>Seid herzlichst gegr\u00fc\u00dft<br \/>\nKretakatze<\/em><\/p>\n<p><em><strong>PS.:<\/strong> Entf\u00e4llt heute wegen akuter Ersch\u00f6pfungszust\u00e4nde<\/em><\/p>\n<p>~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~<\/p>\n<p>WilliZ schrieb am 16.06.2008:<\/p>\n<p><em>Ja, meine Lieben,<\/em><\/p>\n<p><em>Sympathie und Erfolg &#8230; Wann ist Musik \u201egut\u201c?! Ihr habt Probleme. Wenn ich eine bestimmte Musik gut finde, dann werde ich in der Regel auch den Interpreten gut und damit mehr oder weniger sympathisch finden. Ungeachtet all dessen, was wir inzwischen Negatives von Herrn Anderson wissen, wird er uns (auf jeden Fall mir) sympathisch bleiben. Das hat eben viel mit seiner Musik zu tun. Wenn wir seine Musik nicht m\u00f6gen sollten, dann g\u00e4be es kein Interesse an seiner Person &#8211; und die Frage nach Sympathie oder Aversion w\u00fcrde sich erst gar nicht stellen. Das gilt in meinem Fall bei Wolfgang Petry. Auch ich kenne ihn eigentlich nur dem Namen nach. Vielleicht habe ich schon das eine oder andere Lied von ihm geh\u00f6rt. Aber ich w\u00fcsste jetzt nicht, welches. Und so finde ich ihn weder sympathisch noch unsympathisch. Ich kenne ihn einfach nicht. Wahrscheinlich m\u00f6chte ich ihn auch gar nicht kennen lernen, weil er musikalisch aus einer Ecke kommt, in der ich mich nicht aufhalte.<\/em><\/p>\n<p><em>Bei Noddy Holder mag das etwas anders sein. An die Musik von Slade erinnere ich mich noch, sie entsprach zwar nicht meinen Geschmack, aber ich bin auf jeden Fall nicht zusammengebrochen, als auf fr\u00fcheren Parties das eine oder andere Lied von denen gespielt wurde.<\/em><\/p>\n<p><em>Und Erfolg? Dazu hat sich Kretakatze ausf\u00fchrlich ausgelassen und ich kann ihr nur zustimmen. Erfolg ist nur messbar, wenn die benutzten Variablen die gleichen sind. Erfolg ist zudem eine quantitative Gr\u00f6\u00dfe, die nur wenig mit Qualit\u00e4t zu tun hat. M\u00f6gen die Beatles auch mit \u201eguter\u201c Musik Erfolge erzielt haben. Viele andere \u201eerfolgreiche\u201c Musiker boten diese Qualit\u00e4t nicht. Erfolg hat heute auch viel mit Marketing zu tun. Daher auch der Erfolg von TV-Sendungen wie DSDS, American Idol und wie immer diese hei\u00dfen. Aber das Thema hatten wir ja bereits.<\/em><\/p>\n<p><em>Was ist nun \u201egute Musik\u201c? Hierf\u00fcr gibt es mindestens zwei Sichtweisen. F\u00fcr viele ist Musik dann gut, wenn sie gef\u00e4llt. Da spielt der individuelle Geschmack die Hauptrolle. Nicht jeder mag Currywurst mit Pommes. Aber es gibt durchaus einige, die sowohl Kaviar m\u00f6gen als auch Currywurst (und einzelne, die Currywurst mit Kaviar m\u00f6gen). Damit kommen wir zur 2. Sichtweise: Was macht die Qualit\u00e4t von Musik aus? Wolfgang Petry ist wie Currywurst von der Pommesbude nebenan: zu fett und ungesund. Noddy Holden und seine Slade sind vielleicht Fish and Chips, aber in einem Mittelklasserestaurant serviert. Die Zutaten sind frisch, der Fisch in Butter ged\u00fcnstet statt in ranzigem Frittenfett. Und auch die Fritten kommen nicht aus dem Tiefk\u00fchlfach.<\/em><\/p>\n<p><em>Nun Kaviar ist auch nicht unbedingt gesund. Nehmen wir eine Mahlzeit, die ausgewogen, also gesund ist. Es kommt zun\u00e4chst auf die Zutaten an. Schon allein die Tatsache, das Ganze mit frischem Pfeffer (aus der Pfefferm\u00fchle) zu w\u00fcrzen, kann graduelle Unterschiede bewirken. Manchmal tut es ein einfacher Salat, aber eben raffiniert gew\u00fcrzt. Das ist wie ein schlichtes Lied, das trotzdem qualitativ als gut bewertet werden kann. Und je aufw\u00e4ndiger ein Mahl zubereitet wird, um so mehr Geschick (Kompositionsgabe) muss der Koch besitzen. Dazu geh\u00f6rt Talent, meist aber auch eine gr\u00fcndliche Ausbildung.<\/em><\/p>\n<p><em>Qualit\u00e4t ist also nicht allein ein Kriterium des Geschmacks. Aber zun\u00e4chst sollte man auch <strong>Geschmack haben<\/strong>, um ein Qualit\u00e4tsurteil bilden zu k\u00f6nnen. Wer Tag f\u00fcr Tag Fastfood in sich hineinstopft, schmeckt im Grunde nichts mehr. Hauptsache es macht satt. Wer bewusst isst (h\u00f6rt), wird auch eher ein richtiges Urteil f\u00e4llen k\u00f6nnen.<\/em><\/p>\n<p><em>Gehabt Euch wohl<br \/>\nEuer Wilfried<\/em><\/p>\n<p>~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~<\/p>\n<p>Lockwood schrieb am 17.06.2008:<\/p>\n<p><em>Hallo Kretakatze, Hallo Wilfried,<\/em><\/p>\n<p><em>Wilfried zieht das Fazit &#8222;Qualit\u00e4t ist also nicht allein ein Kriterium des Geschmacks.&#8220;<\/em><\/p>\n<p><em>Dieses Ergebnis beruhigt mich; daraus folgt, dass eine gut verkaufte Platte nicht unbedingt eine qualitativ hochwertige Platte sein muss. Damit bin ich einverstanden.<\/em><\/p>\n<p><em>Aber Euren Ausf\u00fchrungen entnehme ich, dass es kein objektives Kriterium f\u00fcr musikalische Qualit\u00e4t gibt. Einfach zu wertende Ingredienzien wie altes Fett oder frische Butter &#8211; um in Wilfrieds Bild zu bleiben &#8211; gibt es in der Musik nicht.<\/em><\/p>\n<p><em>Die Beurteilung eines Liedes wird immer von den eigenen Vorlieben gef\u00e4rbt. Das wiederum bedeutet, dass man nicht mit Fug und Recht behaupten kann, G.G. Anderson mache schlechte und Ian Anderson mache gute Musik.<\/em><\/p>\n<p><em>Habe ich damit Eure Ausf\u00fchrungen korrekt zusammengefasst ?<\/em><\/p>\n<p><em>Mein Ergebnis gef\u00e4llt mir \u00fcberhaupt nicht. Ich bitte um Widerspruch.<\/em><\/p>\n<p><em>So long<br \/>\nLockwood<\/em><\/p>\n<p>~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~<\/p>\n<p>Kretakatze schrieb am 18.06.2008:<\/p>\n<p><em>Hallo meine Lieben,<\/em><\/p>\n<p><em>da habe ich ja nicht schlecht gestaunt &#8211; Wilfried entpuppt sich als Meisterkoch und Experte f\u00fcr kulinarische Gen\u00fcsse. &#8222;Butter bei die Fische&#8220; und frischen Pfeffer an den Salat, hier gibt&#8217;s jetzt kostenlose Tipps f\u00fcr den Hobby-Koch! Und dass es nicht nur schmeckt sondern auch gesund ist, ist das Merkmal f\u00fcr Qualit\u00e4t. Habe ich das so richtig verstanden?<\/em><\/p>\n<p><em>Also meiner Meinung nach ist Essen dazu da, Bed\u00fcrfnisse zu befriedigen, genauso wie im \u00dcbrigen auch Musik. Da sind zun\u00e4chst die Grundbed\u00fcrfnisse: Es sollte nahrhaft sein und s\u00e4ttigen. Dann die Sekund\u00e4rbed\u00fcrfnisse: Es sollte schmecken. Und zuletzt der Luxus: Es ist sch\u00f6n, wenn es auch noch gesund ist. Wobei der &#8222;Gesundheitsaspekt&#8220; schwer zu messen ist (au\u00dfer es handelt sich um Di\u00e4t). Butter und Pfeffer sind vielleicht nicht unbedingt dazu angetan, den Gesundheitseffekt zu erh\u00f6hen. Fisch und Salat schon eher, aber auch nur, solange sie nicht zu einseitig genossen werden.<\/em><\/p>\n<p><em>Schluss jetzt bevor ich beginne Euch die Strukturformeln essentieller Aminos\u00e4uren aufzuzeichnen (wer schon einmal einen Blick auf meine Homepage geworfen hat wei\u00df, dass ich ein verhinderter Ern\u00e4hrungswissenschaftler bin). Die Frage ist: Was hat das alles mit Musik zu tun, bzw. wo sind die Parallelen. Ich muss zugeben, lieber Wilfried, dass mir das aus Deinen Ausf\u00fchrungen nicht klar geworden ist. Deine Schlussfolgerung &#8222;Qualit\u00e4t ist also nicht allein ein Kriterium des Geschmacks&#8220; kann ich so nicht nachvollziehen. Woran genau erkennst Du nun Qualit\u00e4t in einer Musik? Was ist denn nun &#8222;Geschmack&#8220;, vor allem derjenige, &#8222;den man haben sollte&#8220;? Hat nicht in unseren Augen immer derjenige &#8222;Geschmack&#8220;, der die gleichen Vorlieben hat wie man selbst? Gibt es \u00fcberhaupt etwas Subjektiveres als &#8222;Geschmack&#8220;?<\/em><\/p>\n<p><em>Schon vor Jahren (ich glaube es waren sogar Jahrzehnte) hatte ich mir einmal Gedanken gemacht zu der Frage: Was ist eigentlich Qualit\u00e4t? Ich kam damals zu folgender Definition: Qualit\u00e4t ist ein Ma\u00dfstab f\u00fcr die Befriedigung menschlicher Bed\u00fcrfnisse. Oft wird der neutrale Ausdruck &#8222;Qualit\u00e4t&#8220; gleichgesetzt mit dem Ausdruck &#8222;hohe Qualit\u00e4t&#8220;, d.h. ein hoher Grad der Befriedigung menschlicher Bed\u00fcrfnisse.<\/em><\/p>\n<p><em>Ich w\u00fcrde heute, aus einer anderen Perspektive betrachtet, noch eins obendrauf setzen: &#8222;Gute Musik&#8220; ist Musik, die dem Sinn des Lebens dient, oder simpler ausgedr\u00fcckt, die die Welt besser macht.<\/em><\/p>\n<p><em>Weltverbesserische Gr\u00fc\u00dfe<br \/>\nKretakatze<\/em><\/p>\n<p><em><strong>PS:<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=8420UW2_veM\" target=\"_blank\">Simples Lied, das die Welt verbessert<\/a> (keine Angst, das k\u00f6nnt Ihr ruhig anklicken, es kommt ausnahmsweise kein Clay Aiken darin vor)<\/em><\/p>\n<p>~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~<\/p>\n<p>WilliZ schrieb am 18.06.2008:<\/p>\n<p><em>Seid gegr\u00fc\u00dft,<\/em><\/p>\n<p><em>also den Hobbykoch mache ich hier nicht. \u201eWas hat das alles mit Musik zu tun, bzw. wo sind die Parallelen\u201c, fragt Kretakatze an. Nun es geht bei der Frage nach \u201eguter Musik\u201c auch um Geschmack. Urspr\u00fcnglich bezieht sich das Wort auf etwas, was eng mit der Nahrungsaufnahme zu tun hat. Vielleicht von daher die Parallele. Aber lassen wir die Currywurst in der Pfanne.<\/em><\/p>\n<p><em>Nat\u00fcrlich ist Geschmack etwas sehr Subjektives. Das habe ich nie bestritten. Daneben gibt es aber begrifflich etwas, n\u00e4mlich den \u201eguten Geschmack\u201c, den ich bei \u201eGeschmack haben\u201c zugeordnet sehen wollte. Es geht also darum, einen \u201eguten Geschmack zu haben\u201c (so wie wir eigentlich von guter Qualit\u00e4t sprechen m\u00fcssen, wenn wir Qualit\u00e4t meinen). Nat\u00fcrlich haftet auch diesem Begriff etwas Subjektives an. So wie ich es sehe, hat \u201eguter Geschmack\u201c etwas mit der bewussten Auseinandersetzung mit etwas zu tun, z.B. Musik h\u00f6ren. Ich setze mich damit auseinander, ich werde davon ber\u00fchrt. \u201eGuter Geschmack\u201c wird entwickelt, indem \u00fcber einen langen Zeitraum geschmeckt wird. Erst nach und nach werden mir viele Details bewusst, die ich als Kriterium f\u00fcr weiteres Schmecken benutzen kann. Und nur mit der Zeit kann ich (muss aber nicht) ein gewisses Gesp\u00fcr f\u00fcr Qualit\u00e4t entwickeln.<\/em><\/p>\n<p><em>\u201eQualit\u00e4t ist ein Ma\u00dfstab f\u00fcr die Befriedigung menschlicher Bed\u00fcrfnisse\u201c. Das deckt sich durchaus mit dem von mir eben Gesagtem. Sind meine Bed\u00fcrfnisse nicht besonders hoch, dann gebe ich mich auch mit Einheitskost zufrieden. Je mehr ich aber meinen Geschmack kultiviere (bewusst schmecke), desto anspruchsvoller werde ich und damit mein Geschmack.<\/em><\/p>\n<p><em>&#8222;Gute Musik&#8220; ist Musik, die dem Sinn des Lebens dient, oder simpler ausgedr\u00fcckt, die die Welt besser macht, schreibt Kretakatze. Dem stimme ich gern zu. Aber gut = G\u00fcte = Qualit\u00e4t definiert diese Aussage nur zum Teil (die Frage nach dem Sinn des Lebens lasse ich hier au\u00dfer Acht, das Thema diskutieren wir ja an anderer Stelle).<\/em><\/p>\n<p><em>Ich will mich hier nicht mit Musiktheorie besch\u00e4ftigen (Harmonielehre usw.). Aber es gibt Lehrs\u00e4tze, die sich \u00fcber viele Jahrhunderte gebildet haben und die zu Kriterien auch \u00fcber die Bestimmung, was gute Musik ist, entscheiden k\u00f6nnen. Auch dies ist nur ein Punkt, der uns hilft, gute von schlechter Musik zu trennen. Die Herkunft spielt nat\u00fcrlich auch eine Rolle. Arabische Musik werden wir als disharmonisches Gejaule empfinden (und umgekehrt).<\/em><\/p>\n<p><em>Wenn wir versuchen, \u201egute Musik\u201c zu definieren, dann meinen wir sicherlich auch die Texte (z.B. eines Liedes). Ohne jetzt auch noch \u201egute Literatur\u201c definieren zu wollen, aber bestimmte Schlagertexte wird jedes Kind (nat\u00fcrlich nicht wirklich jedes) als bescheiden einstufen k\u00f6nnen. \u201eIch bin verliebt in die Liebe\u201c, \u201eTr\u00e4nen sind nicht nur zum Weinen\u201c (um Herrn G.G. Anderson zu zitieren), \u201eDer Colt steckt immer im Pyjama\u201c. Das k\u00f6nnte ich endlich fortsetzen. Aber lasse ich das. Auch der andere Herrn Anderson hat sicherlich manch krauses Zeug getextet. Ich selbst schlie\u00dfe mich da gar nicht aus.<\/em><\/p>\n<p><em>Um es kurz zu machen (ich erhebe in meinen Erl\u00e4uterungen keinen Anspruch auf Vollst\u00e4ndigkeit; es gibt auch noch etwas anderes, als hier seitenlang \u00fcber die G\u00fcte von Musik zu diskutieren, z.B. gute Musik zu h\u00f6ren): Was \u201agut\u2019 ist, h\u00e4ngt von vielen Faktoren ab. Daher bleibe ich bei meiner Aussage: Qualit\u00e4t ist nicht allein ein Kriterium des Geschmacks!<\/em><\/p>\n<p><em>Zuletzt: Da wir alle gern unser bescheidenes Wissen bei Wikipedia erweitern, hier die Definition f\u00fcr <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Qualit%C3%A4t\" target=\"_blank\">Qualit\u00e4t<\/a> gem\u00e4\u00df DIN EN ISO 9000:2005, der g\u00fcltigen Norm zum Qualit\u00e4tsmanagement: Danach ist Qualit\u00e4t der \u201eGrad, in dem ein Satz inh\u00e4renter Merkmale Anforderungen erf\u00fcllt\u201c. Es geht also um Anforderungen, die bei jedem Menschen unterschiedlich sein k\u00f6nnen. Aber da w\u00e4re ich wieder bei dem, was ich oben schon geschrieben habe.<\/em><\/p>\n<p><em>Ich w\u00fcnsch Euch \u2019was<br \/>\nEuer Willi<\/em><\/p>\n<p><em><strong>P.S.<\/strong> Vielleicht l\u00e4sst sich Lockwoods Frage am besten beantworten, wenn man sich selbst fragt, warum man das eine oder andere Lied f\u00fcr gut befindet (nat\u00fcrlich ist die Antwort eine rein subjektive).<\/em><\/p>\n<p>~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~<\/p>\n<p>Lockwood schrieb am 19.06.2008:<\/p>\n<p><em>Meine Lieben,<\/em><\/p>\n<p><em>wenn ich Wilfrieds Ausf\u00fchrungen \u00fcber die Bewertung musikalischer Qulit\u00e4t zusammenfasse, besteht diese Bewertung in der Hauptsache aus zwei Faktoren:<\/em><\/p>\n<p><em>1. pers\u00f6nlicher Geschmack<br \/>\n2. objektive Kriterien aus der Musiktheorie (Harmonielehre etc.)<\/em><\/p>\n<p><em>Das bedeutet: Wenn Musikwissenschaftler mit akademischen Methoden ein Lied analysieren und f\u00fcr schlecht befinden, so kann es mir immer noch gefallen. Es kann Freude in meinem Kopf ausl\u00f6sen und damit hat dieses Lied seine Daseinsberechtigung.<\/em><\/p>\n<p><em>Ich gestehe an dieser Stelle, dass mir der subjektive Eindruck eines Liedes wichtiger ist als das Ergebnis wissenschaftlicher Untersuchungen. <\/em><\/p>\n<p><em>Es w\u00e4re interessant zu erfahren, wieviel gute Musik es auf diesem Globus gibt, die ich einfach noch nicht geh\u00f6rt habe, weil sie in den Medien nicht so repr\u00e4sentiert wird wie z.B. aktuelle Popmusik.<\/em><\/p>\n<p><em>Vielleicht w\u00e4re ich ein Fan von Brahms oder Mahler, wenn ich mich mit ihrer Musik auseinander setzen w\u00fcrde.<\/em><\/p>\n<p><em>In mir klingt ein Lied<br \/>\nLockwood<\/em><\/p>\n<p>~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~<\/p>\n<p>Alex schrieb am 19.06.2008:<\/p>\n<p><em>Hallo Leute,<\/em><\/p>\n<p><em>Ich stimme mit Wilfried \u00fcberein. Ein Lied muss schon Kunst in sich haben (Harmonie, Struktur, eine nette Melodie&#8230;), aber es kann erst dann gut sein, wenn es etwas im Inneren bewegt. Da spielt die Leidenschaft des K\u00fcnstlers eine wichtige Rolle. Nicht nur die Virtuosit\u00e4t mit der das St\u00fcck interpretiert wird.<\/em><\/p>\n<p><em>&#8222;Yesterday&#8220;, zum Beispiel, ist ein sch\u00f6nes Lied, aber es gibt eben Musiker, die sich (und haupts\u00e4tzlich uns, dem Publikum) die Cover-Version sparen k\u00f6nnten.<\/em><\/p>\n<p><em>Ein interessantes Beispiel sehe ich in diesem Sinne bei dem Lied &#8222;All your love&#8220; (W. Dixon &amp; O. Rush), das schon beide, <a href=\"http:\/\/de.youtube.com\/watch?v=UMDizEAEu5c\" target=\"_blank\">Eric Clapton (damals noch mit John Mayall)<\/a> und <a href=\"http:\/\/de.youtube.com\/watch?v=mdU9L81iSK0\" target=\"_blank\">Gary Moore<\/a> oft gespielt haben. Beide sind zwar technisch au\u00dferordentlich gut, allerdings fehlt es bei der Fassung von Herrn Moore &#8211; meiner Meinung nach &#8211; an Seele.<\/em><\/p>\n<p><em>Noch ein wichtiger Faktor ist nach meiner Meinung, wie oft ein Lied gespielt wird. Manchmal braucht es an Zeit, bis man ein Lied mag. Ab und zu findet man dies oder jenes Lied nichts Besonderes, aber wenn man es noch ein Paar mal h\u00f6rt, gef\u00e4llt es einem allm\u00e4hlich (z.B. klassische Werke). Oder auch umgekehrt, wenn man satt ist andauernd dasselbe Lied im Radio zu h\u00f6ren (z.B. einfache Pop-Lieder).<\/em><\/p>\n<p><em>Liebe Gr\u00fcsse an Wilfried, Kretakatze und Lockwood!<br \/>\n-Alex-<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Beitrag Kumpelschaften (Noddy &amp; Ian) fragte Lockwood zuletzt: \u201eWann ist Musik \u201cgut\u201d ?\u201c und deutete an, ein Problem zu haben, wenn \u201eMichael Jackson und Died\u00e4 Bohlen bedeutende zeitgen\u00f6ssische Musiker\u201c w\u00e4ren. Ob wir Lockwood von seinem Problem erl\u00f6sen k\u00f6nnen? Hier geht es weiter &#8230; Kretakatze schrieb am 16.06.2008: Hallo meine Lieben, Lockwood hat das Thema &hellip; <a href=\"https:\/\/willizblog.de\/?p=1229\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Musik und Qualit\u00e4t<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[43],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/willizblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1229"}],"collection":[{"href":"https:\/\/willizblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/willizblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/willizblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/willizblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1229"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/willizblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1229\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/willizblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1229"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/willizblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1229"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/willizblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1229"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}