{"id":1375,"date":"2008-11-24T15:17:43","date_gmt":"2008-11-24T13:17:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.willizblog.de\/?p=1375"},"modified":"2008-11-24T15:17:43","modified_gmt":"2008-11-24T13:17:43","slug":"meine-10-und-mehr-grosten-gitarristen-der-rockgeschichte-zusammenfassung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/willizblog.de\/?p=1375","title":{"rendered":"Meine 10 und mehr gr\u00f6\u00dften Gitarristen der Rockgeschichte: Zusammenfassung"},"content":{"rendered":"<p>Ich denke, ich habe sie zusammen: Meine mindestens 10 besten und damit gr\u00f6\u00dften Gitarristen der Rockmusik. Und da ich in meiner Aufz\u00e4hlung nicht nur Rockgitarristen f\u00fchre, sondern auch grenz\u00fcberschreitend Gitarristen des Jazz und der Klassik mit einbezogen habe, sind es am Ende eben auch mehr als zehn (ob es dann wirklich ALLE sind, m\u00f6chte ich bestreiten, aber es muss gen\u00fcgen).<\/p>\n<p>Wer nun den h\u00f6chsten Thron besteigt, wer also f\u00fcr mich der beste Gitarrist \u00fcberhaupt ist, vermag ich nicht zu sagen, weil keiner wirklich mit dem anderen vergleichbar ist. Was der eine an Spieltechnik aufzuweisen hat, macht der andere durch Ausdruck wett. Der eine mag eine Virtuosit\u00e4t besitzen, die ein anderer durch Einfallsreichtum ausgleicht. <\/p>\n<p><img src=\"https:\/\/www.albinz.net\/models\/gitarren_fender_gibson.jpg\" alt=\"Werkzeuge der Gitarreng\u00f6tter\" \/><\/p>\n<p>Hier nun in einer Zusammenfassung meine Gitarrenheroen in der Chronologie meiner bisherigen Beitr\u00e4ge. Beginne ich mit meiner Lieblingsgruppe <a href=\"https:\/\/www.willizblog.de\/?cat=9\" target=\"_blank\">Jethro Tull<\/a>. Neben dem Kopf, dem S\u00e4nger und Fl\u00f6tisten Ian Anderson, ist es <a href=\"https:\/\/www.willizblog.de\/?p=973\" target=\"_blank\">Martin Barre<\/a>, der Gitarrist, der durch sein Spiel den Stil der Band ma\u00dfgebend mitgepr\u00e4gt hat. Sicherlich ist er nicht einer der ganz Gro\u00dfen. Er ist aber gro\u00df genug, um mit den Gitarristen anderer gro\u00dfer Bands mithalten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Von <a href=\"https:\/\/www.willizblog.de\/?p=981\" target=\"_blank\">Harry Sacksioni<\/a> d\u00fcrften die wenigsten bisher etwas geh\u00f6rt haben. Er ist Niederl\u00e4nder und eigentlich nur als Gitarrist von Herman van Veen bekannt geworden. Ich habe ihn hier aufgef\u00fchrt, weil er durchaus meisterlich die akustische Gitarre zu handhaben versteht. Und ich liebe die akustische Gitarre.<\/p>\n<p>Die beiden n\u00e4chsten werden wohl nicht nur von mir zu den ganz Gro\u00dfen gez\u00e4hlt: <a href=\"https:\/\/www.willizblog.de\/?p=1004\" target=\"_blank\">Jimi Hendrix<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.willizblog.de\/?p=1005\" target=\"_blank\">Eric Clapton<\/a>. Was muss ich zu den beiden noch schreiben. Vielleicht ist es Clapton, den man nicht umsonst zum Gitarrengott erhoben hat.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.willizblog.de\/?p=1016\" target=\"_blank\">Steve Winwood<\/a> ist eher bekannt als S\u00e4nger und Meister der Tasteninstrumente. Aber er beherrscht auch das Gitarrenspiel im au\u00dfergew\u00f6hnlichen Ma\u00dfe. Auch wenn ich ihn nicht ganz oben sehe, so wollte ich ihn doch nicht unterschlagen, schon deshalb, weil seine Musik mich eine l\u00e4ngere Zeit begleitet hat.<\/p>\n<p>Da ich chronologisch vorgehe, kommt <a href=\"https:\/\/www.willizblog.de\/?p=1033\" target=\"_blank\">David Lindley<\/a> vor Ry Cooder. Beide sind Meister der Slide-Gitarre und sind sich oft genug im Leben \u00fcber den Weg gelaufen. Beide sch\u00f6pfen aus dem Schatz traditioneller amerikanischer Musik \u2013 sowohl des Nordens als des S\u00fcdens.<\/p>\n<p>In den 60-er Jahren war er einer der Gro\u00dfen und wurde in einem Atemzug mit Clapton und anderen Heroen der Bluesgitarre genannt: <a href=\"https:\/\/www.willizblog.de\/?p=1070\" target=\"_blank\">Peter Green<\/a>. Leider war er sich selbst im Weg und schaffte es nicht, an der Spitze zu bleiben. Aber auch in sp\u00e4teren Jahren blitzte immer wieder sein K\u00f6nnen auf, sodass er f\u00fcr mich hier nicht fehlen darf.<\/p>\n<p>Noch ein Meister der akustischen Gitarre, ob nun klassisch oder folkrockig \u2013 zudem mit einem ausgepr\u00e4gt eigenem Stil: <a href=\"https:\/\/www.willizblog.de\/?p=1101\" target=\"_blank\">Leo Kottke<\/a>.<\/p>\n<p>Und wenn wir schon bei akustischen Gitarren sind, dann kommen wir am Flamenco und damit an <a href=\"https:\/\/www.willizblog.de\/?p=1123\" target=\"_blank\">Paco de Lucia<\/a> nicht vorbei. Mit ihm bewegen wir uns allerdings schon im Grenzgebiet jenseits der Rockmusik. <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fusion_(Musik)\" target=\"_blank\">Fusion<\/a> lautet da wohl das Zauberwort. Und mit ihm tauchen dann schnell Namen auf wie John McLaughlin, Larry Coryell und Al di Meola, alles Gitarristen, die sich zwar dem Jazz verpflichtet sehen, immer wieder auch die Verbindung zum Rock gesucht haben. Und wenn ich Paco de Lucia nenne und damit in Spanien lande, so m\u00f6chte ich, wenn es auch mit Rockmusik wenig zu tun hat, Gitarrengr\u00f6\u00dfen der Klassik nicht vergessen, die ihre Heimat eben in Spanien haben: die <a href=\"https:\/\/www.willizblog.de\/?p=1120\" target=\"_blank\">Meister der klassischen Gitarre<\/a>, Andr\u00e9s Segovia, Narciso Yepes und Carlos Motoya &#8211; und nur der Vollst\u00e4ndigkeit halber hier auch den englischen Gitarristen und Lautisten Julian Bream nennen.<\/p>\n<p>Auch mit meinen beiden n\u00e4chsten Favoriten bin ich noch ziemlich weit von der Rockmusik entfernt. Zuerst <a href=\"https:\/\/www.willizblog.de\/?p=1126\" target=\"_blank\">Django Reinhardt<\/a>, der sich mit seinem Gypsy Jazz auch in Deutschland gr\u00f6\u00dferer Popularit\u00e4t erfreute. Dann nochmals Rock in der Verbindung mit Jazz \u2013 <a href=\"https:\/\/www.willizblog.de\/?p=1144\" target=\"_blank\">Terry Smith von der Gruppe \u201eIf\u201c<\/a> \u2013 heute fast vergessen.<\/p>\n<p>Aber komme ich zur Rockmusik zur\u00fcck. Und in meiner Chronik folgt <a href=\"https:\/\/www.willizblog.de\/?p=1151\" target=\"_blank\">Mark Knopfler<\/a> und Dire Straits. Auch er zeichnet sich durch einen eigenen, fast k\u00f6nnte man sagen: eigenwilligen Stil aus. So spielt er die E-Gitarre mit den Fingerkuppen in fast klassischer Manier und zupft dabei die dicke E-Saite mit dem Daumen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.willizblog.de\/?p=1163\" target=\"_blank\">Ry Cooder<\/a> habe ich bereits erw\u00e4hnt. Obwohl er eigentlich nie durch spektakul\u00e4re Gitarrensoli hervortritt, sein Stil auf der Slidegitarre ist eher pr\u00e4gnant, so ist es der Ausdruck, der besticht. Bei Cooder swingt es.<\/p>\n<p>Nicht unerw\u00e4hnt lassen m\u00f6chte ich u.a. <a href=\"https:\/\/www.willizblog.de\/?p=1210\" target=\"_blank\">Chris Spedding<\/a>, der immer wieder mit anderen Rockgr\u00f6\u00dfen zusammengekommen ist. Das wird seinen Grund haben.<\/p>\n<p>Als einzigste Frau hat es <a href=\"https:\/\/www.willizblog.de\/?p=1272\" target=\"_blank\">Joan Armatrading<\/a> bei mir in die Gefilde der Gitarrentitanen geschafft. Sie hat von Anfang an versucht, sich auch \u00fcber ihr Gitarrenspiel auszudr\u00fccken; zun\u00e4chst mit der akustischen (wenn auch elektrisch verst\u00e4rkt: <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ovation_(Unternehmen)\" target=\"_blank\">Ovation<\/a>), dann mit der elektrischen Gitarre, und hat dabei ihren eigenen Stil geschaffen.<\/p>\n<p>Last not least ein Maestro besonderer Art: <a href=\"https:\/\/www.willizblog.de\/?p=1372\" target=\"_blank\">Frank Zappa<\/a>, mit dem ich mich erst in diesen Tagen ausf\u00fchrlicher besch\u00e4ftigt habe. Auch wenn er sich selbst nicht als Virtuosen sah, so geh\u00f6rte er ungelogen zu den Gewaltigen des Gitarrenspiels. Okay, manche Soli sind auch f\u00fcr mich etwas zu lang geraten. Aber wie er die volle Breite (und L\u00e4nge) des Griffbretts nutzt, wie er in seinen Improvisationen experimentiert, das ist ohne Gleichen.<\/p>\n<p>Soll ich es am Ende doch wagen und den gr\u00f6\u00dften Gitarristen der Rockmusik k\u00fcren? Ich denke, dann k\u00e4men Eric Clapton und Frank Zappa am ehesten f\u00fcr mich in Frage. Clapton, weil er neben einer hervorragenden Spieltechnik auch sehr viel Ausdruck in sein Spiel zu legen versteht; Zappa f\u00fcr seine musikalischen \u201eEskapaden\u201c, um seine Experimentierfreudigkeit so zu nennen. Jimi Hendrix, der auch immer wieder genannt wird, wenn es darum geht, den gr\u00f6\u00dften Gitarristen zu nennen, war f\u00fcr mich zu abgedreht. John McLaughlin, der sicherlich ein Wahnsinnstechniker ist, wirkt auf mich leider zu steril. Wenn, dann k\u00e4me noch Paco de Lucia f\u00fcr mich in Frage, aber der geh\u00f6rt ja nicht in den Olymp der Rockmusik.<\/p>\n<p>Siehe auch meinen Beitrag. <a href=\"https:\/\/www.willizblog.de\/?p=922\" target=\"_blank\">100 gr\u00f6\u00dften Gitarrensolos der Rockmusik &#8211; Pl\u00e4tze 1 \u2013 10<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich denke, ich habe sie zusammen: Meine mindestens 10 besten und damit gr\u00f6\u00dften Gitarristen der Rockmusik. 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