{"id":1476,"date":"2009-03-08T00:59:28","date_gmt":"2009-03-07T22:59:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.willizblog.de\/?p=1476"},"modified":"2014-12-19T10:06:19","modified_gmt":"2014-12-19T09:06:19","slug":"weitere-bockbiere","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/willizblog.de\/?p=1476","title":{"rendered":"Weitere Bockbiere"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.willizblog.de\/?p=1467\" target=\"_blank\">Fastenzeit<\/a>, man glaubt es kaum, ist Starkbierzeit, genauer: Doppelbockbierzeit. Biere dieser Gruppe haben in Anlehnung an den \u00e4ltesten <a href=\"http:\/\/www.bierzapfen.de\/lexbock.htm\" target=\"_blank\">Doppelbock<\/a>, den Salvator der Paulanerbrauerei M\u00fcnchen, meist die Endsilben -ator im Namen (Palmator, Optimator, Helyator, Celebrator, Triumphator, Maximator usw.).<\/p>\n<p>Zur Verbreitung des <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bockbier\" target=\"_blank\">Bockbieres<\/a> trugen zum gro\u00dfen Teil die Kl\u00f6ster bei, die in den Fastenzeiten, nach dem Motto \u201eFl\u00fcssiges bricht Fasten nicht\u201c, dieses besonders s\u00fcffige und nahrhafte Getr\u00e4nk bevorzugten. Anderswo habe ich gelesen, dass w\u00e4hrend der Fastenzeit die Einnahme von drei Bissen Brot, drei Schluck Wasser und drei Schluck Bier erlaubt war. Damit die M\u00f6nche halbwegs bei Kr\u00e4ften blieben, braute man in dieser Zeit ein besonders gehaltvolles Bier.<\/p>\n<p>Mit <a href=\"https:\/\/www.willizblog.de\/?p=1046\" target=\"_blank\">Doppelbockbieren aus Kl\u00f6stern<\/a> hatte ich mich schon einmal befasst. Letzte Woche nun habe ich meinen bescheidenen Biervorrat wieder einmal auffrischen m\u00fcssen und habe mir erlaubt, einen gemischten Kasten mit dunklem Doppelbock zu kaufen. So habe ich neben dem bereits genannten <a href=\"http:\/\/www.klosterbrauerei-scheyern.de\/\" target=\"_blank\">Kloster Scheyern<\/a> <em>Doppelbock<\/em> mit 7,4 % Vol. Alkohol zwei andere alte Bekannte ausgegraben: das <em>Weltenburger Kloster Asam Bock<\/em> (6,9 % Vol.) und das hammerharte <em>Gut Mergenthauer Dunkler Doppelbock<\/em> (8,9 % Vol.) der Privatbrauerei Lauterbach L. Ehnle, also einmal kein Klosterbier.<\/p>\n<table border=\"0\" cellpadding=\"5\" cellspacing=\"0\" width=\"100%\">\n<tr>\n<td width=\"50%\">\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" border=\"0\" src=\"https:\/\/www.willizblog.de\/blogpicts\/weltenburger.jpg\" alt=\"Weltenburger Kloster\" width=\"200\" height=\"145\"><\/td>\n<td width=\"50%\">\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" border=\"0\" src=\"https:\/\/www.willizblog.de\/blogpicts\/lauterbacher.jpg\" alt=\"Privatbrauerei Lautenbach\" width=\"200\" height=\"145\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"50%\">\n<p align=\"center\"><font face=\"Lucida Grande, Lucida Sans Unicode, Verdana, sans-serif\" size=\"2\">Weltenburger Kloster<\/font><\/td>\n<td width=\"50%\">\n<p align=\"center\"><font face=\"Lucida Grande, Lucida Sans Unicode, Verdana, sans-serif\" size=\"2\">Privatbrauerei Lautenbach L. Ehnle<\/font><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p>Der <a href=\"http:\/\/www.weltenburger.de\/\" target=\"_blank\">Weltenburger Kloster<\/a> <em>Asam Bock<\/em> erinnert mit seinem Namen an die genialen Baumeister des Barocks, die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Br%C3%BCder_Asam\" target=\"_blank\">Gebr\u00fcder Asam<\/a>. Die Klosterbrauerei Weltenburg ist vermutlich die \u00e4lteste Klosterbrauerei der Welt (seit 1050), wobei die Brauerei Weihenstephan diesen Titel ebenfalls f\u00fcr sich in Anspruch nimmt. Im Klosterhof befindet sich ein gro\u00dfer Biergarten, in dem die Erzeugnisse der Brauerei ausgeschenkt werden. Das <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kloster_Weltenburg\" target=\"_blank\">Kloster Weltenburg<\/a> ist eine <a href=\"http:\/\/www.kloster-weltenburg.de\/\" target=\"_blank\">Benediktinerabtei in Weltenburg<\/a>, einem Ortsteil von Kelheim an der Donau.<\/p>\n<p>Das <em>Gut Mergenthauer dunkler Doppelbock<\/em> wird nach einer Original-Rezeptur seit 1651 gebraut. Es wird nach dem <a href=\"http:\/\/www.gut-mergenthau.de\/\" target=\"_blank\">Gut Mergenthau<\/a> genannt, das bereits seit 1919 von den Gro\u00dfeltern der Brauereibesitzer bewirtschaftet wurde. Dieses wirklich sehr gehaltvolle Doppelbock wird in der <a href=\"http:\/\/www.lauterbacher.de\/\" target=\"_blank\">Privatbrauerei Lauterbach L. Ehnle<\/a>, 86647 <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lauterbach_(Zusam)\" target=\"_blank\">Lauterbach<\/a>, gebraut und in B\u00fcgelflaschen abgef\u00fcllt.<\/p>\n<p>Die Frage nun, wie schmecken diese Biere? Das selbst f\u00fcr ein Bier hochprozentige <em>Gut Mergenthauer dunkler Doppelbock<\/em> ist das hellste von den drei genannte und daher nicht ganz so malzig im Geschmack wie die anderen. Von den beiden anderen Bockbiere hat das <em>Kloster Scheyern<\/em> einen etwas herberen Geschmack als das <em>Kloster Weltenburger Asam Bock<\/em>. Alle drei schmecken mir trotz der kleinen Unterschiede ausgesprochen gut. Da das <em>Kloster Scheyern<\/em> zudem preislich das g\u00fcnstigste ist, so empfehle ich dem Bockbierneuling gern dieses Bier.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fastenzeit, man glaubt es kaum, ist Starkbierzeit, genauer: Doppelbockbierzeit. Biere dieser Gruppe haben in Anlehnung an den \u00e4ltesten Doppelbock, den Salvator der Paulanerbrauerei M\u00fcnchen, meist die Endsilben -ator im Namen (Palmator, Optimator, Helyator, Celebrator, Triumphator, Maximator usw.). 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