{"id":4606,"date":"2011-06-26T11:49:07","date_gmt":"2011-06-26T10:49:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.willizblog.de\/?p=4606"},"modified":"2011-06-30T09:30:57","modified_gmt":"2011-06-30T08:30:57","slug":"curry","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/willizblog.de\/?p=4606","title":{"rendered":"Curry"},"content":{"rendered":"<p>\u00c4hnlich wie Herr <a href=\"http:\/\/www.jethrotull.com\/musicians\/iananderson\/indian.html\" target=\"_blank\">Ian Anderson<\/a> von der Gruppe <a href=\"https:\/\/www.willizblog.de\/?cat=9\" target=\"_blank\">Jethro Tull<\/a> (\u201eIndian restaurants that curry my brain.\u201d &#8211; <a href=\"http:\/\/www.cupofwonder.com\/minstrel.html#BakerStMuse\" target=\"_blank\">Baker Street Muse<\/a>) so habe ich ein Faible f\u00fcr indische K\u00fcche. Ich habe auch fr\u00fcher einmal selbst gekocht. Irgendwie ist das (wenn man Kinder hat, denen man schlecht Scharfgew\u00fcrztes vorsetzen kann) eingeschlafen. Ich kann mir aber gut vorstellen, wieder einmal die indischen Kochl\u00f6ffel zu schwingen (inzwischen sind die Kinder ja gro\u00df).<\/p>\n<p>F\u00fcr viele Rezepte der indischen K\u00fcche braucht man die gleichen Zutaten, aber die Gerichte sind dadurch nicht eint\u00f6nig! Das Geheimnis der indischen K\u00fcche liegt in der Verwendung der Gew\u00fcrze, von denen jedes eine ganz besondere, eigene Wirkung hat. Erst durch die Kombination der einzelnen Gew\u00fcrze entstehen die verschiedenen Gerichte.<\/p>\n<p>Immerhin bereite ich uns (mir und meiner verfressenen Familie) das <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Currypulver\" target=\"_blank\">Currypulver<\/a> selbst zu. Curry, wer es noch nicht wei\u00df, ist kein eigenes Gew\u00fcrz, sondern eine Gew\u00fcrzmischung:  \u201eDie Zusammensetzung von Currypulver variiert; es besteht je nach Zubereitung aus etwa 13 verschiedenen Komponenten. Manche Gew\u00fcrze finden sich jedoch in jeder Currymischung wieder, vor allem <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kurkuma\" target=\"_blank\">Kurkuma<\/a> (Gelbwurz), der dem Currypulver seine charakteristische Farbe gibt.\u201c<\/p>\n<p><img src=\"https:\/\/www.willizblog.de\/blogpicts\/curry_eigenes_2011.jpg\" alt=\"Eigenes Currypulver\" title=\"Eigenes Currypulver\" \/><\/p>\n<p>Wof\u00fcr benutzen wir das Currypulver? Nat\u00fcrlich zu einem der Deutschen liebstes Gericht, die Currywurst. Zu bedenken ist, das Currywurst und Currywurst nicht immer das Gleiche ist. Wir verwenden dazu eine ganz leckere Bratwurst,  die wir bei unserem \u201aspeziellen\u201c Schlachter bekommen. Die So\u00dfe dazu bereitet mein j\u00fcngster Sohn zu. Als Grundlage dienen ihm Tomatenmark (verd\u00fcnnt durch etwas Wasser), Oliven\u00f6l, diverse andere Gew\u00fcrze (u.a. auch frischer Paprika und Schalotten, den er im Mixer ganz klein h\u00e4kselt) und nat\u00fcrlich das selbst kreierte Currypulver. Oben drauf kommt dann noch extra Currypulver, ist klar.<\/p>\n<p>Als Basis f\u00fcr die eigene Zubereitung von Currypulver dient mir das Kochbuch von Syed Abdullah: <a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/3453063309\/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&#038;tag=familiealbin-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3453063309\" target=\"_blank\"><strong>Indische K\u00fcche<\/strong><\/a><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.assoc-amazon.de\/e\/ir?t=familiealbin-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3453063309\" width=\"1\" height=\"1\" border=\"0\" alt=\"\" style=\"border:none !important; margin:0px !important;\" \/> (Heyne Kochb\u00fccher \u2013 Heyne-Buch Nr. 4160 im Wilhelm Heyne Verlag, M\u00fcnchen \u2013 7. Auflage 1981):<br \/>\nhttps:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Currywurst<br \/>\ntarget=&#8220;_blank&#8220;<\/p>\n<p><strong>Gutes, einfache Currypulver<\/strong><\/p>\n<p><em>1 Tasse gemahlenen Koriander, \u00bd Tasse gemahlener Kreuzk\u00fcmmel, \u00bd Tasse Kurkumapulver, \u00bc Tasse gemahlener Ingwer <\/em><\/p>\n<p><em>Alle Zutaten gut vermischen und das Pulver in ein luftdicht verschlossenes Gef\u00e4\u00df f\u00fcllen.<\/em><\/p>\n<p><strong>Sehr scharfes Currypulver<\/strong><\/p>\n<p><em>\u00bd Tasse Kurkumapulver, \u00bd Tasse Korianderk\u00f6rner, 5 EL schwarze Pfefferk\u00f6rner, 1 EL ganze Nelken, \u00bd TL Cayenne-Pfeffer, 2 EL Kreuzk\u00fcmmel, 2 EL gesch\u00e4lte Kardamomk\u00f6rner, 1 EL Muskatbl\u00fcte, 1 EL gemahlener Zimt, \u00bd EL gemahlener Ingwer<\/em><\/p>\n<p><em>Alle ganzen Gew\u00fcrze in einer Mahlmaschine (z.B. Kaffeem\u00fchle) k\u00f6rnig mahlen, dann die bereits gemahlenen Zutaten hinzuf\u00fcgen und gut mischen. Das Pulver luftdicht aufbewahren.<\/em><\/p>\n<p>Ich bevorzuge die scharfe Variante (stelle aber nicht diese Mengen her). Manchmal variiere ich auch ein wenig, wie es mir gerade passt. Auf jeden Fall schmeckt uns allen das selbst gemischte Currypulver besser als jedes gekaufte. Und billiger ist es denn auch.<\/p>\n<p>Wer wagt, gewinnt &#8230; Ich kann nur viel Spa\u00df w\u00fcnschen beim Selbstherstellen. Und dann <em>guten Appetit<\/em>!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00c4hnlich wie Herr Ian Anderson von der Gruppe Jethro Tull (\u201eIndian restaurants that curry my brain.\u201d &#8211; Baker Street Muse) so habe ich ein Faible f\u00fcr indische K\u00fcche. Ich habe auch fr\u00fcher einmal selbst gekocht. Irgendwie ist das (wenn man Kinder hat, denen man schlecht Scharfgew\u00fcrztes vorsetzen kann) eingeschlafen. 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