{"id":4776,"date":"2011-08-18T10:35:21","date_gmt":"2011-08-18T09:35:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.willizblog.de\/?p=4776"},"modified":"2011-08-18T13:20:24","modified_gmt":"2011-08-18T12:20:24","slug":"das-leben-als-spiel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/willizblog.de\/?p=4776","title":{"rendered":"Das Leben als Spiel"},"content":{"rendered":"<p>Ist es nicht so, dass wir im Leben vieles viel zu Ernst nehmen? W\u00e4re es nicht besser, wir begriffen das Leben als Spiel?<\/p>\n<p>Ich habe mir Zeit gelassen f\u00fcr die \u00fcber 800 Seiten des Buchs von <a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/gp\/search?ie=UTF8&#038;keywords=roes%20leeres%20viertel&#038;tag=familiealbin-21&#038;index=books&#038;linkCode=ur2&#038;camp=1638&#038;creative=6742\" target=\"_blank\">Michael Roes: Leeres Viertel \u2013 Rub\u2019 Al-Khali &#8211; Invention \u00fcber das Spiel <\/a><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.assoc-amazon.de\/e\/ir?t=familiealbin-21&#038;l=ur2&#038;o=3\" width=\"1\" height=\"1\" border=\"0\" alt=\"\" style=\"border:none !important; margin:0px !important;\" \/>, das ich bereits hier in zwei Beitr\u00e4gen (<a href=\"https:\/\/www.willizblog.de\/?p=189\" target=\"_blank\">Kamelliste<\/a> &#8211; <a href=\"https:\/\/www.willizblog.de\/?p=4687\" target=\"_blank\">Lob der Kinderarbeit<\/a>) erw\u00e4hnt habe. Es ist ein au\u00dfergew\u00f6hnliches Buch und hat mich durch seine Themenvielzahl wahrlich \u00fcber so manches ins Gr\u00fcbeln gebracht. Michael Roes hat im Jemen nach Kinderspielen geforscht. Es ging ihn dabei um eine allgemein g\u00fcltige Theorie \u00fcber das Spiel.<\/p>\n<p>Dabei stellt sich vor allem die Frage, inwieweit das Spiel der Kinder Auseinandersetzung mit dem Leben der Erwachsenen ist. Im Spiel der Kleinen wird das Tun der Gro\u00dfen nachvollzogen. Spielen Erwachsene, dann geschieht das unter dem Diktat der strikten Trennung zwischen Spiel und \u201aWirklichkeit\u2019 (dem Ernst des Lebens). Wer Spiel und \u201aWirklichkeit\u2019 miteinander vermischt, gilt evtl. als psychisch krank. Aber warum eigentlich? Michael Roes schreibt im genannten Buch:<\/p>\n<p><em>\u201eEine spielerische haltung der welt gegen\u00fcber besitzt eine ebenso grosze macht wie eine religi\u00f6se, wissenschaftliche oder \u00f6konomische einstellung. Dasz es eine welt auszerhalb unseres bewusztseins gibt, bedeutet noch nicht, dasz es nur eine wirklichkeit auszerhalb unseres bewusztseins gibt. Wirklichkeit beruht auf anschauungen, auseinandersetzungen, beschreibungen.<br \/>\nMit bestimmten dingen zu spielen heiszt, ihr wesen und ihre bedeutung zu ver\u00e4ndern, sie in eine andere wirklichkeit zu transformieren.\u201c<\/em><br \/>\n(1. Auflage btb Taschenbuch im Goldmann Verlag \u2013 1996 &#8211; S. 299)<\/p>\n<p>Mit einer spielerischen Haltung gegen\u00fcber der Welt ver\u00e4ndern wir ihr Wesen, ihre Bedeutung f\u00fcr uns. Den \u201aErnst des Lebens\u2019 geben wir eine spielerische Note. Bekanntlich wird nichts \u201aso hei\u00df gegessen, wie es gekocht wird\u2019. Der Volksmund wei\u00df um das Leben im Spiel. Spiel ist etwas Leichtes. Warum \u00fcbertragen wir das nicht in unser gesamtes Leben? Ist es unser Gewissen, unser Verantwortungsbewusstsein, das uns das Leben so schwer werden l\u00e4sst?<\/p>\n<p>Spiele haben wie das reale Leben ihre Spielregeln. Auch ein Leben im Spiel kann ohne solche Regeln nicht auskommen. Somit muss unser Gewissen nicht belastet werden, wenn wir das Leben auch einmal \u201aauf die leichte Schulter nehmen\u2019. Verantwortlichkeiten bleiben unber\u00fchrt. Warum also etwas schwerer nehmen als es sein muss? \u00dcben wir uns doch einmal in \u201ader Leichtigkeit des Seins\u2019.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ist es nicht so, dass wir im Leben vieles viel zu Ernst nehmen? W\u00e4re es nicht besser, wir begriffen das Leben als Spiel? 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