{"id":5385,"date":"2012-01-10T09:41:55","date_gmt":"2012-01-10T08:41:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.willizblog.de\/?p=5385"},"modified":"2012-01-09T18:52:21","modified_gmt":"2012-01-09T17:52:21","slug":"kafka-der-prozess-und-das-kino","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/willizblog.de\/?p=5385","title":{"rendered":"Kafka, der Prozess und das Kino"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Franz_Kafka\" target=\"_blank\">Franz Kafkas<\/a> Prosa gilt vielen als unverdaulich, da sie zu schwer zu verstehen ist. Manche halten Kafka f\u00fcr krank. Wer solchen Kram geschrieben hat, konnte nur krank sein. Letzteres musste ich mir von einer Deutsch-Lehrerin einer Realschule anh\u00f6ren. Unfassbar!<\/p>\n<p>Sicherlich ist Kafka starker Tobak. <em>\u201eSo schwer der Gehalt des Werkes auch zu erfassen ist, so einfach, klar und schlicht ist andererseits die Sprache, in der es geschrieben ist.\u201c<\/em> (Martin Pfeiffer: Erl\u00e4uterungen zu Franz Kafka: Amerika \/ Der Proze\u00df \/ Das Schlo\u00df &#8211; <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.amazon.de\/gp\/search?ie=UTF8&#038;keywords=franz%20kafka%20erl%C3%A4uterungen&#038;tag=familiealbin-21&#038;index=books&#038;linkCode=ur2&#038;camp=1638&#038;creative=6742\"> K\u00f6nigs Erl\u00e4uterungen und Materialien<\/a><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.assoc-amazon.de\/e\/ir?t=familiealbin-21&#038;l=ur2&#038;o=3\" width=\"1\" height=\"1\" border=\"0\" alt=\"\" style=\"border:none !important; margin:0px !important;\" \/> Band 209 \u2013 C. Bange Verlag, Hollfeld\/Obfr. \u2013 1981 \u2013 S. 57). Bei Kafka werden Alptr\u00e4ume gewisserma\u00dfen wahr, er \u201aspielt\u2019 mit seinen\/unseren \u00c4ngsten und auch mit seinen\/unseren W\u00fcnschen &#8211; und beschreibt diese dabei so real, wie es kein anderer Schriftsteller je geschafft hat. Nein, da flie\u00dft kein Blut. Der \u201aHorror\u2019, um dieses Wort einmal (und dann nie wieder) zu benutzen, ist viel subtiler bei Kafka. Nehmen wir Kafkas Roman <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Der_Process\" target=\"_blank\">\u201eDer Prozess\u201c<\/a> (nachzulesen u.a. im <a href=\"http:\/\/gutenberg.spiegel.de\/buch\/157\/2\" target=\"_blank\">Projekt Gutenberg Spiegel Online<\/a>). Hier wird eines morgens Josef K., ein aufstrebender Bankangestellter, mir nichts, dir nichts an seinem 30. Geburtstag zu Hause \u201averhaftet\u2019. Eine richtige Verhaftung ist es eigentlich nicht, denn er wird nicht davon abgehalten, zur Arbeit zu gehen. Warum er verhaftet wird, wei\u00df weder der \u201aAufseher\u2019, noch wissen es die zwei \u201aW\u00e4chter\u2019, die K. daheim aufsuchen. Schon allein die Umst\u00e4nde dieser Verhaftung sind wie in einem Alptraum. Und das Ganze geht dann immer weiter.<\/p>\n<p>Das gesamte Werk von <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.amazon.de\/gp\/search?ie=UTF8&#038;keywords=Franz%20Kafka&#038;tag=familiealbin-21&#038;index=aps&#038;linkCode=ur2&#038;camp=1638&#038;creative=6742\"><strong>Franz Kafka<\/strong><\/a><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.assoc-amazon.de\/e\/ir?t=familiealbin-21&#038;l=ur2&#038;o=3\" width=\"1\" height=\"1\" border=\"0\" alt=\"\" style=\"border:none !important; margin:0px !important;\" \/><\/p>\n<p><img src=\"https:\/\/www.willizblog.de\/blogpicts\/kafka_prozess_beginn.gif\" alt=\"Franz Kafka: Der Prozess - handschriftliche erste Seite\" title=\"Franz Kafka: Der Prozess - handschriftliche erste Seite\" \/><br \/>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.franzkafka.de\/franzkafka\/das_werk\/der_process\/457391\" target=\"_blank\">franzkafka.de<\/a><\/p>\n<p>Ich lese Kafkas \u201eDer Prozess\u201c (Franz Kafka \u2013 Gesammelte Werke Band 2 \u2013 herausgegeben von Max Brot \u2013 Taschenbuchausgabe in sieben B\u00e4nden \u2013 Fischer Taschenbuch Verlag \u2013 April 1976) in diesen Tagen zum 3. Mal. Die letzten beide Male liegen schon lange zur\u00fcck (1977 und 1987). Es wurde f\u00fcr mich als Kafka-Bewunderer also wieder \u201ah\u00f6chste Eisenbahn\u2019. Hier in diesem Beitrag m\u00f6chte ich mich lediglich mit <a href=\"http:\/\/de.wikisource.org\/wiki\/Der_Process\/1._Kapitel\" target=\"_blank\">dem ersten Kapital<\/a> des leider unvollendeten Werkes besch\u00e4ftigen und da auch nur mit den ersten 13 \u00bc Seiten, der Verhaftung Josef K.s. Und das zudem aus einem ganz besonderem Blickwinkel.<\/p>\n<p>Kafka interessierte sich sehr f\u00fcr ein neues Medium, den Cin\u00e9mato- bzw. Kinematographen  \u2013 also dem <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kino\" target=\"_blank\">Kino<\/a> (hierzu eine Seminararbeit zum Thema <a href=\"http:\/\/www.simulationsraum.de\/wp-content\/Texte\/Kafka.pdf\" target=\"_blank\">Franz Kafka und das Kino<\/a>). Liest man die besagten gut 13 Seiten des Romananfangs, dann f\u00e4llt einem sehr bald der \u201efilmische Blick\u201c des Erz\u00e4hlers auf. Diese Seiten (und \u00fcberhaupt das gesamte Werk) weisen einen hohen Grad an Visualit\u00e4t auf. Besonders die vielen Gesten der Handelnden werden \u2013 \u00e4hnlich wie in einem Drehbuch \u2013 sehr pr\u00e4zise beschrieben und erl\u00e4utert, hier nur einige der vielen Textpassagen, die das belegen:<\/p>\n<p><em>\u201e.. machte eine Bewegung, als rei\u00dfe er sich von den zwei M\u00e4nnern los &#8230;\u201c<\/em> (S. 8 ) &#8211; <em>\u201e&#8230; und klopfte ihm \u00f6fters auf die Schulter.\u201c<\/em> (S. 8 ) &#8211; <em>\u201e&#8230; hob aber schon einen Rock vom Stuhl und hielt ihn ein Weilchen mit beiden H\u00e4nden, als unterbreite er ihn dem Urteil der W\u00e4chter.\u201c<\/em> (S. 13) &#8211; <em>\u201eEr hatte die Beine \u00fcbereinandergeschlagen und einen Arm auf die R\u00fcckenlehne des Stuhles gelegt.\u201c<\/em> (S 14) &#8211; <em>\u201e&#8230; schob seine Manschetten zur\u00fcck, bef\u00fchlte die Brust, strich sein Haar zurecht, &#8230;\u201c<\/em> (S.16) &#8211; <em> \u201eDie drei jungen Leute hatten die H\u00e4nde in die H\u00fcften gelegt und sahen ziellos herum.\u201c<\/em> (S. 17) &#8211; <em>\u201eDer Aufseher hob die Augen, nagte an den Lippen und sah auf K.s ausgestreckte Hand; &#8230;\u201c<\/em> (S. 17)<\/p>\n<p>Den Aufseher hat es dabei besonders ein Nachttisch angetan:<\/p>\n<p><em>\u201e&#8230; und verschob dabei mit beiden H\u00e4nden die wenigen Gegenst\u00e4nde, die auf dem Nachttischchen lagen, die Kerze mit Z\u00fcndh\u00f6lzchen, ein Buch und ein Nadelkissen, als seinen es Gegenst\u00e4nde, die er zur Verhandlung ben\u00f6tige.\u201c<\/em> (S. 14 f.) &#8211; <em>\u201e&#8230; fragte der Aufseher und stellte nun die Kerze in die Mitte des Tischchens, w\u00e4hrend er die anderen Sachen um sie gruppierte.\u201c<\/em> (S. 15) &#8211; <em>\u201e&#8230; sagte der Aufseher und sah nach, wie viel Z\u00fcndh\u00f6lzchen in der Z\u00fcndh\u00f6lzchenschachtel waren.\u201c<\/em> (S. 15) &#8211; <em>\u201eDer Aufseher schlug die Z\u00fcndh\u00f6lzchenschachtel auf den Tisch nieder.\u201c<\/em> (S. 15)<\/p>\n<p>Das lie\u00dfe sich fortsetzen und zeigt das Bildhafte, ja geradezu Filmhafte des Romans auf. Und noch etwas habe ich gefunden, das die N\u00e4he zum Film verdeutlicht. Gerade in diesen wenigen ersten Seiten gibt es so etwas wie einen <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Running_Gag\" target=\"_blank\">Running Gag<\/a>. Franz Kafka mag mir diese Bezeichnung verzeihen, aber Kafka benutzte hier ein Stilmittel, das dem \u201aDauerwitz\u2019 sehr nahe kommt. Die Verhaftung von Josef K. wird n\u00e4mlich w\u00e4hrend der gesamten Dauer aus dem Nachbarhaus beobachtet. Und in insgesamt acht Textpassagen (oder sind es vielleicht noch mehr) flocht Kafka diese Beobachtung in das Verhaftungsszenario mit ein:<\/p>\n<p>(1) <em>\u201e&#8230; sah von seinem Kopfkissen aus die alte Frau, die ihm gegen\u00fcber wohnte und die ihn mit einer an ihr ganz ungew\u00f6hnlichen Neugierde beobachtete, &#8230;\u201c<\/em> (S. 7)<\/p>\n<p>(2) <em>\u201eDurch das offene Fenster erblickte man wieder die alte Frau, die mit wahrhaft greisenhafter Neugierde zu dem jetzt gegen\u00fcberliegendem Fenster getreten war, um auch weiterhin alles zu sehen.\u201c<\/em> (S. 8 )<\/p>\n<p>(3) <em>\u201e&#8230; dr\u00fcben sah er die alte Frau, die einen noch viel \u00e4lteren Greis zum Fenster gezerrt hatte, den sie umschlungen hielt.\u201c<\/em> (S. 12)<\/p>\n<p>(4) <em>\u201e&#8230; die beiden Alten von dr\u00fcben, die wohl jetzt auf dem Marsch zum gegen\u00fcberliegendem Fenster waren.\u201c<\/em> (S. 12 f.)<\/p>\n<p>(5) <em>\u201eIm gegen\u00fcberliegendem Fenster lagen wieder die zwei Alten, doch hatte sich ihre Gesellschaft vergr\u00f6\u00dfert, denn hinter ihnen, so weit \u00fcberragend, stand ein Mann mit einem auf der Brust offenen Hemd, der seinen r\u00f6tlichen Spitzbart mit den Fingern dr\u00fcckte und drehte.\u201c<\/em> (S. 14)<\/p>\n<p>(6) <em>\u201eDr\u00fcben war noch die Gesellschaft beim Fenster und schien nur jetzt dadurch, da\u00df  K. ans Fenster herangetreten war, in der Ruhe des Zuschauens ein wenig gest\u00f6rt. Die Alten wollten sich erheben, aber der Mann hinter ihnen beruhigte sie.\u201c<\/em> (S. 16 f.)<\/p>\n<p>(7) <em>\u201e\u201aWeg von dort\u2019, rief er [K.] dann hin\u00fcber. Die drei wichen auch sofort ein paar Schritte zur\u00fcck, die beiden Alten sogar noch hinter den Mann, der sie mit seinem breiten K\u00f6rper deckte und, nach seinen Mundbewegungen zu schlie\u00dfen, irgend etwas auf die Entfernung hin Unverst\u00e4ndliches sagte. Ganz aber verschwanden sie nicht, sondern schienen auf den Augenblick zu warten, in dem sie sich unbemerkt wieder dem Fenster n\u00e4hern k\u00f6nnten.\u201c<\/em> (S. 17)<\/p>\n<p>Dann zuletzt als K. das Haus verl\u00e4sst:  (8) <em>\u201e&#8230;als pl\u00f6tzlich Kullich auf das gegen\u00fcberliegende Haustor zeigte, in dem eben der gro\u00dfe Mann mit dem blonden Spitzbart erschien und im ersten Augenblick, ein wenig verlegen dar\u00fcber, da\u00df er sich jetzt in seiner ganzen Gr\u00f6\u00dfe zeigte, zur Wand zur\u00fccktrat und sich anlehnte. Die Alten waren wohl noch auf der Treppe.\u201c<\/em> (S. 19)<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Max_Brod\" target=\"_blank\">Max Brod<\/a>, Freund und Herausgeber der Werke Kafkas schrieb in <em>Franz Kafka. Eine Biographie<\/em> (Neuausgabe 1974 mit dem Titel: <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.amazon.de\/gp\/search?ie=UTF8&#038;keywords=brod%20%C3%BCber%20franz%20kafka&#038;tag=familiealbin-21&#038;index=books&#038;linkCode=ur2&#038;camp=1638&#038;creative=6742\">\u00dcber Franz Kafka<\/a><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.assoc-amazon.de\/e\/ir?t=familiealbin-21&#038;l=ur2&#038;o=3\" width=\"1\" height=\"1\" border=\"0\" alt=\"\" style=\"border:none !important; margin:0px !important;\" \/>),  dass Kafka beim Vorlesen aus diesem Werk vielfach laut lachen musste. Wenn man allein diese Passagen mit den Alten am Fenster liest, kann man das sehr gut nachvollziehen. So ernst und d\u00fcster der Kern dieses Romans ist, so ist er doch nicht ohne Humor. <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Reiner_Stach\" target=\"_blank\">Reiner Stach<\/a>, Kafka-Biograf, bringt es in seinem Buch <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.amazon.de\/gp\/search?ie=UTF8&#038;keywords=Reiner%20Stach%20Entscheidungen&#038;tag=familiealbin-21&#038;index=books&#038;linkCode=ur2&#038;camp=1638&#038;creative=6742\">Kafka &#8211; Die Jahre der Entscheidungen<\/a><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.assoc-amazon.de\/e\/ir?t=familiealbin-21&#038;l=ur2&#038;o=3\" width=\"1\" height=\"1\" border=\"0\" alt=\"\" style=\"border:none !important; margin:0px !important;\" \/> auf den Punkt: <em>\u201eDenn furchtbar ist das Ganze, aber komisch sind die Details\u201c<\/em>. Und die Details sind wirklich aberwitzig. So studieren die Richter <em>\u201ePornohefte statt Gesetzesb\u00fccher, sie lassen sich Frauen herbeitragen wie eine pr\u00e4chtige Speise auf einem Tablett. Die Henker sehen aus wie alternde Ten\u00f6re. Ein Gerichtsraum hat ein Loch im Boden, so dass ab und zu das Bein eines Verteidigers in den darunter liegenden Raum ragt.\u201c<\/em> Besonders die sexuellen Aspekte weisen groteske Z\u00fcge auf: <em>\u201eDie Frauen sind sirenenhaft, die Vertreter des Gerichts voller l\u00fcsterner Gier. Aber genauso ist auch K. voller unbeherrschter Gier Fr\u00e4ulein B\u00fcrstner gegen\u00fcber<\/em> (\u201e&#8230; fa\u00dfte sie, k\u00fc\u00dfte sie auf den Mund und dann \u00fcber das ganze Gesicht, wie ein durstiges Tier mit der Zunge \u00fcber das endlich gefundene Quellwasser hinjagt. Schlie\u00dflich k\u00fc\u00dfte er sie auf den Hals, wo die Gurgel ist, und dort lie\u00df er die Lippen lange liegen.\u201c \u2013 S. 30 f.) <em>und erliegt ohne Gegenwehr den angebotenen Verlockungen.<\/em>\u201c (Quelle: <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Der_Process#Einige_Teilaspekte_von_Interpretationen\" target=\"_blank\">de.wikipedia.org<\/a>) \u2013 Wenn das nicht filmreif ist?!<\/p>\n<p>Ich kann mir nicht helfen: W\u00fcrde Kafka heute leben, so k\u00f6nnte ich ihn mir sehr gut als Drehbuch-Autor f\u00fcr einen Film der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ethan_und_Joel_Coen\" target=\"_blank\">Coen-Br\u00fcder<\/a> vorstellen. Besonders ein Film wie <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/A_Serious_Man\" target=\"_blank\">A Serious Man<\/a> k\u00f6nnte das Resultat einer Zusammenarbeit der drei sein. Oder vielleicht so: Die Coen-Br\u00fcder verfilmen in naher Zukunft Kafkas \u201eDer Prozess\u201c. Denkbar w\u00e4re das, ja, geradezu w\u00fcnschenswert. Warum gerade die Gebr\u00fcder Ethan und Joel Coen? Beide sind Juden wie Kafka einer war. Und wellenl\u00e4ngenm\u00e4\u00dfig, so glaube ich schon, w\u00fcrden sie gut zueinander passen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Franz Kafkas Prosa gilt vielen als unverdaulich, da sie zu schwer zu verstehen ist. Manche halten Kafka f\u00fcr krank. Wer solchen Kram geschrieben hat, konnte nur krank sein. Letzteres musste ich mir von einer Deutsch-Lehrerin einer Realschule anh\u00f6ren. Unfassbar! 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