{"id":5706,"date":"2012-03-19T10:38:31","date_gmt":"2012-03-19T09:38:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.willizblog.de\/?p=5706"},"modified":"2012-03-19T10:48:45","modified_gmt":"2012-03-19T09:48:45","slug":"kafka-%e2%80%9ekehrt-zur-natur-zuruck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/willizblog.de\/?p=5706","title":{"rendered":"Kafka \u201ekehrt zur Natur zur\u00fcck!&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Ab Mitte 1979 erschien f\u00fcr 20 Jahre im <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wagenbach-Verlag\" target=\"_blank\">Wagenbach-Verlag<\/a> <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Freibeuter_%28Zeitschrift%29\" target=\"_blank\">Freibeuter<\/a>, eine Vierteljahreszeitschrift f\u00fcr Kultur und Politik \u2013 herausgegeben u.a. von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Klaus_Wagenbach\" target=\"_blank\">Klaus Wagenbach<\/a>. Die Nr. 16 aus 1983 hatte als Schwerpunktthema <a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/B0036WCEL2\/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&#038;tag=familiealbin-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=B0036WCEL2\" target=\"_blank\">Franz Kafka nachgestellt<\/a><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.assoc-amazon.de\/e\/ir?t=familiealbin-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B0036WCEL2\" width=\"1\" height=\"1\" border=\"0\" alt=\"\" style=\"border:none !important; margin:0px !important;\" \/>:<\/p>\n<p><em><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Franz_Kafka\" target=\"_blank\">Kafka<\/a> geht ins Kino \u2013 Die Ostseereise &#8211; Kafka und Casanova &#8211; Erfolgreiche und weniger erfolgreiche Verwandte &#8211; Drei Sanatorien Kafkas.<\/em><\/p>\n<p>Kafka war <em>\u201eschon viel in Sanatorien herumgekommen\u201c<\/em>, so schreibt er in einem Brief vom 1. November 1912 an seine sp\u00e4tere Braut Felice Bauer. Eine <em>\u201eallgemeine Schw\u00e4che\u201c oder <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Neurasthenie\" target=\"_blank\">\u201eNeurasthenie\u201c<\/a> nennt er als Grund. \u201eDie Naturheilkunde \u2013 Wasser, Licht, Luft, gesundes Essen, k\u00f6rperliche Bewegung, \u201aReformkleidung\u2019 \u2013 war damals nicht nur Mode, sondern eine verst\u00e4ndliche Antwort auf die dumpfe Luft sp\u00e4twilhelminischer Wohnzimmer, die riesigen, fetten Fleischmengen auf den b\u00fcrgerlichen Mittagstischen, auf Wasserscheu und Sonnenangst, Fischbeinkorsett und Schnurrbartbinde, Vaterm\u00f6rder und Schn\u00fcrstiefel. Und die \u201aNeurasthenie\u2019 war nicht nur eine Modekrankheit empfindsamer Kaufmannss\u00f6hne und -gattinnen, sondern die \u201aZeitkrankheit\u2019 im besten Wortsinn.\u201c<\/em> (so Klaus Wagenbach in Freibeuter 16, S. 77).<\/p>\n<p>So kam es, dass Franz Kafka sich im Juli 1912 drei Wochen im Harz aufhielt und dort in <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Adolf_Just\" target=\"_blank\">Just<\/a>\u2019s <a href=\"http:\/\/jungborn-harz.eu\/index.php?menuid=1\" target=\"_blank\"> <strong>Jungborn<\/strong><\/a>, zwischen Ilsenburg und Harzburg gelegen, Postanschrift: Just, Stapelburg (Bahnstation Eckerthal), <em>\u201ezur Natur zur\u00fcckkehrte\u201c<\/em>.<\/p>\n<table border=\"0\" cellpadding=\"4\" cellspacing=\"0\" width=\"100%\">\n<tr>\n<td width=\"67%\">\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" border=\"0\" src=\"https:\/\/www.willizblog.de\/blogpicts\/jungborn_postkarte_1900.jpg\" alt=\"Jungborn um 1900\" title=\"Jungborn um 1900\" width=\"362\" height=\"235\"><\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" border=\"0\" src=\"https:\/\/www.willizblog.de\/blogpicts\/jungborn_karte.jpg\" alt=\"Jungborn im Eckertal zwischen Bad Harzburg und Stapelburg\" title=\"Jungborn im Eckertal zwischen Bad Harzburg und Stapelburg\" width=\"194\" height=\"235\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"100%\" colspan=\"2\">\n<p align=\"center\"><font face=\"Lucida Grande, Lucida Sans Unicode, Verdana, sans-serif\" size=\"2\">Jungborn im Eckertal zwischen Bad Harzburg und Stapelburg<\/font><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p>Die Kuranstalt war am 21. Juni 1896 er\u00f6ffnet worden, wurde zwischen 1943 und 1945 Kinderlandverschickungslager, 1944 auch Lazarett und wurde dann im Mai 1945 beschlagnahmt. 1964 erfolgte der Abriss im Zuge der innerdeutschen Grenzsicherung, da sich die H\u00e4user der Kuranstalt auf dem Gebiet der DDR befanden &#8211; unmittelbar an der Grenze zur Bundesrepublik Deutschland; heute ist dies die L\u00e4ndergrenze zwischen Niedersachsen und Sachsen-Anhalt.<\/p>\n<p>Bevor Kafka nach Jungborn im Harz kam, hatte er gemeinsam mit seinem Freund Max Brod die \u201aklassischen St\u00e4tten\u2019 in Weimar besichtigt und dabei die beiden jungen Verleger Ernst Rowohlt und Kurt Wolff kennengelernt. Rowohlt zeigte ein ernsthafte Interesse, ein Buch von Kafka zu verlegen. W\u00e4hrend seines Aufenthaltes in Jungborn \u00fcberlegte er, was er dem Verleger anbieten k\u00f6nne. Zun\u00e4chst dachte er an seinen \u201aamerikanische Roman\u2019, entschloss sich dann aber doch dazu, \u00e4ltere Erz\u00e4hlungen zu einem Band zusammenzustellen. Daraus wurde dann \u201eBetrachtung\u201c, dass noch im gleichen Jahr erschien, das erste Buch Kafkas. Daf\u00fcr dachte Kafka daran, den \u201aVerschollenen\u2019 (\u201aAmerika\u2019) neu zu entwerfen. So schreibt Kafka in seinem ersten Brief an Max Brod: \u201eEs gef\u00e4llt mir hier ganz gut, gut, die Selbst\u00e4ndigkeit ist so h\u00fcbsch und eine Ahnung von Amerika wird diesen armen Leibern eingeblasen.\u201c Das Manuskript der ersten Fassung vernichtete Kafka und begann im September 1912 eine zweite, die uns \u00fcberliefert ist.<\/p>\n<p><em>\u201eF\u00fcr die Neukonzeption des Romans waren mit Sicherheit die Erlebnisse im Jungborn mitbestimmend, insbesondere die dort diskutierten panchristlichen Ideen und das dort t\u00e4glich mit Nacktkultur, Lehmpackungen, Lichtlufth\u00e4uschen und vegetarischer K\u00fcche aufgef\u00fchrte Naturtheater. Nicht von ungef\u00e4hr hei\u00dft es in den ersten Zeilen des Romankapitels \u201aDas Naturtheater von Oklahoma\u2019: \u201aAuf nach Clayton!\u2019 Auf also nach Lehmstadt, wobei clay zugleich auch Erde hei\u00dft, Staub und irdische H\u00fclle im religi\u00f6sen Sinn \u2013 genauso wie es der Sanatoriumsinhaber Adolf Just sah (in seinem 1896 erschienenen und in zahlreichen Auflagen verbreiteten Buch \u201aKehrt zur Natur zur\u00fcck!\u2019): \u201aDer Mensch ist aus Erde gemacht, alles, was er zu seinem Lebensunterhalt n\u00f6tig hat, entsteht aus der Erde\u2019, mit ausdr\u00fccklichem Verweis auf Moses 2,7 und 3,19. Deswegen empfahl Just auch Wickel mit \u201areinem, tiefgegrabenem Lehm\u2019, Fu\u00dfb\u00e4der, Gurgeln und ebenso die \u201ainnere Anwendung der Heilerde bei allen Krankheiten\u2019.\u201c<\/em> (Freibeuter 16: Jungborn, Heimst\u00e4tte und Musteranstalt f\u00fcr reines Naturleben \u2013 Klaus Wagenbach, S. 82)<\/p>\n<p>Diese biographische Konstellation widerspricht ziemlich den Worten in dem Artikel <a href=\"http:\/\/www.luvos.de\/data\/luvos\/media\/doc\/zeitungsartikel-300dpi.pdf\" target=\"_blank\">Wie Franz Kafka am Nordrand des Harzes seine Schreibkrise \u00fcberwand<\/a>, erschienen am 6. Dezember 2003 in der <a href=\"http:\/\/www.volksstimme.de\/\" target=\"_blank\">Volksstimme<\/a>; u.a. hei\u00dft es dort: \u201eDer schreibm\u00fcde Kafka fand in Justs Jungborn am Harzrand zu alter Schaffenskraft zur\u00fcck.\u201c Sicherlich wurde Kafka w\u00e4hrend seines Aufenthalts inspiriert; Auftrieb gab vor allem die Gewissheit, bald ein eigenes Buch ver\u00f6ffentlicht zu sehen.<\/p>\n<p><em>\u201e\u201aKehrt zur\u00fcck zur Natur\u2019 war das Motto des Sanatoriums, in dessen Therapie Bewegung an frischer Luft und Naturheilverfahren im Vordergrund standen. Die Kurg\u00e4ste wohnten in Lufth\u00e4uschen, besuchten die Gesellschafts- und Badeh\u00e4user und nahmen ihr aus Rohkost, Obst und N\u00fcssen bestehendes Essen in gro\u00dfen, lichtdurchfluteten Speises\u00e4len ein. Gem\u00e4\u00df der Erkenntnis \u201aGesundheit ist nicht alles \u2013 ohne Gesundheit ist alles nichts!\u2019 absolvierte der Jungborn-Gast allmorgendlich in Luftparks, nach Geschlechtern getrennt, Frei\u00fcbungen, die von Gesang und Spiel begleitet waren. Als weitere Anwendungen standen Luft- und Sonnenb\u00e4der, Heilerde-Kuren, Massagen, Gymnastik und Atem\u00fcbungen auf dem Programm. Jeder Jungborn-Gast bekam seiner Veranlagung und seinem Zustand entsprechend eine besondere Kur verordnet, ausgerichtet auf die vier Urelemente Licht, Luft, Lehm und Wasser. Der Gast sollte damit zur Besinnung auf das Wesentliche gef\u00fchrt werden, zur Hinkehr auf die nat\u00fcrliche Einfachheit im Denken und Leben.\u201c<\/em> (aus: <a href=\"http:\/\/www.bund.net\/fileadmin\/bundnet\/pdfs\/gruenes_band\/20070910_gruenesband_tour_stapelburg.pdf\" target=\"_blank\">Stapelburger Grenzgeschichten und das Eckertal<\/a>)<\/p>\n<p><em>&#8222;&#8230; Nackte liegen  still vor  meiner T\u00fcr. Alle bis auf mich ohne Schwimmhose&#8220;<\/em>,  schreibt Kafka in sein Tagebuch vom 8. Juli 1912. Der Anblick von so vielen Nackten wirkte auf ihn zun\u00e4chst irritierend: <em>\u201eHie und da bekomme ich leichte oberfl\u00e4chliche \u00dcbelkeiten, wenn ich, meistens allerdings in einiger Entfernung, diese g\u00e4nzlich Nackten langsam zwischen den B\u00e4umen sich vorbeibewegen sehe. Ihr Laufen macht es nicht besser. \u2013 Jetzt ist an meiner T\u00fcr ein ganz fremder Nackter stehen geblieben und hat mich langsam und freundlich gefragt, ob ich hier in meinem Hause wohne, woran doch kein Zweifel ist. \u2013 sie kommen auch unh\u00f6rbar heran. Pl\u00f6tzlich steht einer da, man wei\u00df nicht, woher er gekommen ist. \u2013 Auch alte Herren, die nackt \u00fcber Heuhaufen springen, gefallen mir nicht. Abends Spaziergang nach Stapelburg. Mit zweien, die ich einander vorgestellt und empfohlen habe. Ruine. R\u00fcckkehr 10 Uhr. Zwischen den Heuhaufen auf der Wiese vor meiner H\u00fctte einige schleichende Nackte, die in der Ferne vergehen. In der Nacht, als ich durch die Wiesen nach dem Kloset wandere, schlafen drei im Gras.\u201c<\/em> (11. Juli 1912). Dann fand er zum gesundheitsfanatischen Treiben auf dem Gel\u00e4nde schnell den passenden ironischen Ton: <em>\u201eWie ein wildes Tier jagt pl\u00f6tzlich ein Greis \u00fcber die Wiese und nimmt ein Regenbad.\u201c<\/em> (19. Juli 1912). Am 15. Juli 1912 notiert Kafka: <em>\u201e\u2026Ohne Schwimmhosen. Exhibitionistisches Erlebnis\u2026 Die gro\u00dfe Beteiligung des nackten K\u00f6rpers am Gesamteindruck des Einzelnen\u2026..\u201c<\/em><\/p>\n<p>Kafka wohnte in einer  nach  drei  Seiten offenen H\u00fctte: <em>\u201eMein Haus hei\u00dft \u201aRuth\u2019. Praktisch eingerichtet. 4 Luken, 4 Fenster, 1 T\u00fcr.\u201c<\/em> (8. Juli 1912). Er half bei der Kirschenernte und auch beim M\u00e4hen des Grases (12. Juli: <em>\u201eHeu aufgeladen\u201c<\/em>&#8211; 13. Juli: <em>\u201eKirschen gepfl\u00fcckt\u201c<\/em> und 14. Juli: <em>\u201eKirschen gepfl\u00fcckt auf Leiter mit K\u00f6rbchen. Hoch im Baum oben gewesen.\u201c<\/em>). \u00dcber sein Begegnung mit dem Anstaltsleiter schreibt er am 12. Juli. <em>\u201eDer alte blau\u00e4ugige Adolf Just, der alles mit Lehm heilt und mich vor dem Arzt warnt, der mir Obst verboten hat.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Kafka betrachtet seine Mitpatienten, h\u00e4lt dieses in seinem <a href=\"http:\/\/www.kafka.org\/index.php?rtb1912\" target=\"_blank\"><strong>Reisetagebuch<\/strong><\/a> ausf\u00fchrlich fest und f\u00fchrt auch interessante Gespr\u00e4che (9. Juli 1912: <em>\u201eDas immerw\u00e4hrende grundlose Bed\u00fcrfnis, sich anzuvertrauen.\u201c<\/em>). Viel anderes bleibt auch kaum zu tun, denn au\u00dfer Natur ist wenig f\u00fcr Unterhaltung gesorgt im Jungborn. Kafka, der eigentlich ungesellige Mensch, taut hier geradezu auf. So <a href=\"http:\/\/homepage.univie.ac.at\/werner.haas\/1912\/bk12-010.htm\" target=\"_blank\">schrieb er am 22. Juli 1912<\/a> an seinen Freund Max Brod: <em>\u201eSag nichts gegen die Geselligkeit! Ich bin auch der Menschen wegen hergekommen und bin zufrieden, dass ich mich wenigstens darin nicht get\u00e4uscht habe. Wie lebe ich denn in Prag! Dieses Verlangen nach Menschen, das ich habe und das sich in Angst verwandelt, wenn es erf\u00fcllt wird, findet sich erst in den Ferien zurecht; ich bin gewi\u00df ein wenig verwandelt.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Am Abend des 16. Juli 1912 besucht Kafka das Sch\u00fctzenfest in Stapelburg. Die Erlebnisse hier flie\u00dfen wie bereits erw\u00e4hnt sp\u00e4ter in das Kapitel \u201eDas Naturtheater von Oklahoma\u201c seines <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.amazon.de\/gp\/search?ie=UTF8&#038;keywords=kafka%20amerika&#038;tag=familiealbin-21&#038;index=books&#038;linkCode=ur2&#038;camp=1638&#038;creative=6742\">Amerika<\/a><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.assoc-amazon.de\/e\/ir?t=familiealbin-21&#038;l=ur2&#038;o=3\" width=\"1\" height=\"1\" border=\"0\" alt=\"\" style=\"border:none !important; margin:0px !important;\" \/>-Romans mit ein.<\/p>\n<p>\u00dcbrigens gibt es das \u201aneue\u201c vegetarische Kochbuch von Adolf Just, dem Gr\u00fcnder von Jungborn, im Internet: <a href=\"http:\/\/www.norbertmoch.de\/_vegetarismus_veganismus\/kochbuch_jungborn\/Der_Jungborn-Tisch,_Adolf_Just,_Neues_vegetarisches_Kochbuch.htm\" target=\"_blank\">\u201eDer Jungborn-Tisch\u201c<\/a><\/p>\n<p>Siehe auch meinen Beitrag: <a href=\"https:\/\/www.willizblog.de\/?p=5610\" target=\"_blank\">Rotraut Hackerm\u00fcller: Das Leben, das mich st\u00f6rt<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ab Mitte 1979 erschien f\u00fcr 20 Jahre im Wagenbach-Verlag Freibeuter, eine Vierteljahreszeitschrift f\u00fcr Kultur und Politik \u2013 herausgegeben u.a. von Klaus Wagenbach. 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