{"id":5899,"date":"2012-05-06T08:23:20","date_gmt":"2012-05-06T07:23:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.willizblog.de\/?p=5899"},"modified":"2012-05-03T13:35:02","modified_gmt":"2012-05-03T12:35:02","slug":"jaroslav-hasek-die-abenteuer-des-braven-soldaten-schwejk","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/willizblog.de\/?p=5899","title":{"rendered":"Jaroslav Ha\u0161ek: Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk"},"content":{"rendered":"<p>Manche Romanfigur ist allein von ihrem <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Typus_%28Literatur%29\" target=\"_blank\">Typus<\/a> her einmalig und daher unsterblich. Und manchen Schriftstellernamen kennt man nur noch dieser unsterblich gewordenen Romanfigur wegen. Das gilt insbesondere f\u00fcr <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jaroslav_Ha%C5%A1ek\" target=\"_blank\">Jarolav Ha\u0161ek<\/a> und seinen <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.amazon.de\/gp\/search?ie=UTF8&#038;keywords=schwejk&#038;tag=familiealbin-21&#038;index=aps&#038;linkCode=ur2&#038;camp=1638&#038;creative=6742\"><strong>braven Soldaten Schwejk<\/strong><\/a><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.assoc-amazon.de\/e\/ir?t=familiealbin-21&#038;l=ur2&#038;o=3\" width=\"1\" height=\"1\" border=\"0\" alt=\"\" style=\"border:none !important; margin:0px !important;\" \/> (Originaltitel: Osudy dobr\u00e9ho voj\u00e1ka \u0160vejka za sv&#277;tov\u00e9 v\u00e1lky, zu deutsch: Die Schicksale des braven Soldaten Schwejk w\u00e4hrend des Weltkrieges).<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Der_brave_Soldat_Schwejk\" target=\"_blank\">Schwejk<\/a> (tschechisch \u0160vejk) ist ein typischer Prager Charakter, der sich mit List und Witz durchs Leben schl\u00e4gt und sich als Soldat der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/K.u.k._Armee\" target=\"_blank\">\u00f6sterreichisch-ungarischen Armee<\/a> im Ersten Weltkrieg mit <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Chuzpe\" target=\"_blank\">Chuzpe<\/a>, also einer \u201eMischung aus zielgerichteter, intelligenter Unversch\u00e4mtheit, charmanter Penetranz und unwiderstehlicher Dreistigkeit\u201c, vor dem Kriegseinsatz zu dr\u00fccken versucht. Zun\u00e4chst lebt Schwejk zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Prag als Hundeh\u00e4ndler. Er ist naiv und t\u00f6lpelhaft, meistert sein Leben aber mit Witz und Bauernschl\u00e4ue. Schwejk steht im st\u00e4ndigen Kampf mit B\u00fcrokratie, staatlicher Willk\u00fcr und Militarismus. Nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges wird er als Reservist in die \u00f6sterreichisch-ungarische Armee einberufen. Wie die meisten B\u00fcrger in den &#8222;Untertanenv\u00f6lkern&#8220; hat der B\u00f6hme\/Tscheche Schwejk wenig Lust, f\u00fcr die Donaumonarchie in den Krieg zu ziehen.<\/p>\n<p>Seine Laufbahn beim Milit\u00e4r, seine Spital- und Gef\u00e4ngnisaufenthalte, sein Fronteinsatz, seine Kriegsgefangenschaft und nicht zuletzt seine amour\u00f6sen Abenteuer: Stets schafft es Schwejk, sich mit der Hilfe von guten Freunden und vor allem mit seinem unersch\u00f6pflichen Repertoire an Anekdoten aus der Aff\u00e4re zu ziehen. Sein Mut gegen\u00fcber Autorit\u00e4ten und seine stoische Gelassenheit im Angesicht des &#8222;allt\u00e4glichen Wahnsinns&#8220; machen ihn zum sympathischen Lebensk\u00fcnstler. Der brave Soldat Schwejk wurde zum Sinnbild des Widerstands gegen jegliche Obrigkeit \u00fcber die Grenzen der Tschechoslowakei hinaus.<\/p>\n<p>In vielem ist Schwejk ein <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Alter_Ego\" target=\"_blank\">Alter Ego<\/a> seines Sch\u00f6pfers Jarolav Ha\u0161ek. Und in noch einer Figur, der des Einj\u00e4hrigenfreiwilliger Marek, erkennen wir Ha\u0161ek wieder. Ha\u0161ek selbst war ein Original und seine Lebensgeschichte einen Roman wert (siehe meinen Beitrag: <a href=\"https:\/\/www.willizblog.de\/?p=5750\" target=\"_blank\">Partei f\u00fcr gem\u00e4\u00dfigten Fortschritt in den Schranken der Gesetze<\/a>). Allerdings brachte der Suff den Sch\u00f6pfer des Schwejks um. Sternhagelvoll traf ihn mit noch nicht einmal 40 Jahren der Schlag. So blieb der Roman unvollendet, das Manuskript endet mitten im Satz. \u00dcbrigens: Anders als im Film mit Heinz R\u00fchmann (siehe den n\u00e4chsten Absatz) erfreut sich der Oberleutnant Lukasch auf der letzten Seite des Romans bester Gesundheit.<\/p>\n<p>Ich kenne Schwejk von dem Film mit <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Heinz_R%C3%BChmann\" target=\"_blank\">Heinz R\u00fchmann<\/a> her. Dieser <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Der_brave_Soldat_Schwejk_%281960%29\" target=\"_blank\">1960 gedrehte Film<\/a> ist nur wenig originalgetreu, besonders Ha\u0161eks radikale Kritik an staatlicher und kirchlicher Obrigkeit fehlt fast vollst\u00e4ndig. Aber R\u00fchmann spielt den Schwejk immerhin liebenswert, verschmitzt augenzwinkernd und vornehmlich mit leisen Mitteln. Erst vor kurzem lief dieser Film im Fernsehen; ich habe ihn aufgezeichnet und inzwischen mit viel Schmunzeln gesehen. Und es gibt eine 13-teilige Fernsehfassung (1972\/76) mit einem kongenial spielenden Fritz Muliar in der Titelrolle, die werkgetreu nacherz\u00e4hlt ist (in diesen Tage habe ich mir die DVD-Box bestellt).<\/p>\n<p><embed id=VideoPlayback src=http:\/\/video.google.com\/googleplayer.swf?docid=4293168695157536125&#038;hl=de&#038;fs=true style=width:400px;height:326px allowFullScreen=true allowScriptAccess=always type=application\/x-shockwave-flash> <\/embed><br \/>\n<a href=\"http:\/\/video.google.com\/videoplay?docid=4293168695157536125\" target=\"_blank\">Film<\/a> mit Heinz R\u00fchmann (1960) in voller L\u00e4nge<\/p>\n<p>Aber nichts geht \u00fcber den fast 800 Seiten starken Roman, den ich mir 1989 gekauft habe, der 1988 in der damals noch existierenden DDR erschienen ist (Aufbau-Verlag Berlin und Weimar \u2013 Bibliothek der Weltliteratur &#8211; 11. Auflage 1988). Gerade in der DDR war Schwejk sehr beliebt. Die erste und wichtigste \u00dcbersetzung in eine andere Sprache war die ins Deutsche von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Grete_Reiner\" target=\"_blank\">Grete Reiner<\/a>-Straschnow (1926), die auch heute noch den ganzen Charme des Romans offenbart.<\/p>\n<ul><img src=\"https:\/\/www.willizblog.de\/images\/schwejk.jpg\" alt=\"Der brave Soldat Schwejk\" title=\"Der brave Soldat Schwejk\" \/><\/ul>\n<p>Noch etwas zum Inhaltlichen: Bemerkenswert ist das Verh\u00e4ltnis von Schwejk zu Oberleutnant Lukasch, dessen Diener (Putzfleck) er ist. Wie Schwejk ihn immer wieder in den Schlamassel (\u201aSchlamistik\u2019) zieht, zuletzt seine Versetzung an die Front bewirkt, hat etwas Tragikomisches. Trotzdem kann Lukasch nicht von Schwejk lassen. Beide eint ein unteilbares Schicksal:<\/p>\n<p><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;Oberleutnant Lukasch drehte sich auf dem Stuhl zur T\u00fcre und sah, wie sich die T\u00fcre langsam und leise \u00f6ffnete; und ebenso leise trat in die Kanzlei der II. Marschkompanie der brave Soldat Schwejk, der bereits zwischen der T\u00fcre salutierte, was er augenscheinlich schon getan hatte, als er geklopft und die Aufschrift \u201eNicht klopfen\u201c betrachtet hatte.<br \/>\n&nbsp;&nbsp;&nbsp;Oberleutnant Lukasch schlo\u00df f\u00fcr einen Augenblick die Augen vor dem Anblick des braven Soldaten Schwejk, der ihn mit seinem Blick umarmte und k\u00fcsste.<br \/>\n&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ungef\u00e4hr mit demselben Wohlgefallen hatte der verschwenderische verlorene und wiedergefundene Sohn seinen Vater betrachtet, als dieser ihm zu ehren ein Lamm am Spie\u00dfe drehte.<br \/>\n&nbsp;&nbsp;&nbsp;\u201eMelde gehorsamst, Herr Oberlajtnant, da\u00df ich wieder hier bin\u201c, meldete sich Schwejk von der T\u00fcre her mit einer so aufrichtigen Ungezwungenheit, da\u00df der Oberleutnant mit einem Schlag zu sich kam.<\/em> &#8230; (S. 430).<\/p>\n<p>Ha\u0161ek verspottet in erster Linie die Herren Offiziere der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/K.u.k.\" target=\"_blank\">k.u.k.<\/a> Armee. Nur Lukasch, der sich gegen\u00fcber Schwejk menschlich verh\u00e4lt, ist mehr oder weniger ausgenommen. Und mit diesen Offizieren und ihren obersten Kriegsherrn, dem <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kaiser_von_%C3%96sterreich\" target=\"_blank\">Kaiser von \u00d6sterreich<\/a>, zieht Ha\u0161ek \u00fcber die ganze Obrigkeit her und den Krieg. Denn der Roman ist auch eine Abrechnung mit der Sinnlosigkeit des ersten Weltkrieges:<\/p>\n<p><em>\u201eSchwejk ist ein Gesch\u00f6pf des alten \u00d6sterreich. Er konnte nur in jener Atmosph\u00e4re von Borniertheit, Schlamperei, gutm\u00fctiger Perfidie, anachronistischem Absolutismus und nationaler Unterdr\u00fcckung entstehen, die den alten Donaustaat charakterisierten. Er konnte nur in einer Zeit, da dieser morsche Staatskadaver in seinen letzten Zuckungen lag, nur im Krieg, zum l\u00e4cherlichen, bl\u00f6d-verschlagenen Helden werden, an dessen verschmitzter, fatalistischer Sabotage der Staat nicht zuletzt zugrunde ging.\u201c<\/em> <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Franz_Carl_Weiskopf\" target=\"_blank\">F.C. Weiskopf<\/a><\/p>\n<p><em>\u201eEs ist der kleine Mann, der in das riesige Getriebe des Weltkriegs kommt, wie man eben da so hineinrutscht, schuldlos, ahnungslos, unverhofft, ohne eigenes Zutun. Da steht er nun, und die andern schie\u00dfen. Und nun tritt dieses St\u00fcckchen Malheur den gro\u00dfen M\u00e4chten der Erde gegen\u00fcber und sagt augenzwinkernd leise, schlecht rasiert die Wahrheit.\u201c<\/em> <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kurt_Tucholsky\" target=\"_blank\">Kurt Tucholsky<\/a>: <a href=\"http:\/\/www.textlog.de\/tucholsky-herr-schwejk.html\" target=\"_blank\">Herr Schwejk<\/a><\/p>\n<p>Nun der Film mit Heinz R\u00fchmann beginnt im <a href=\"http:\/\/www.ukalicha.cz\/shop\/index.php?lang=DE\" target=\"_blank\">Gasthaus \u201eZum Kelch\u201c<\/a>. Allerdings passt die im Film gezeigte Umgebung nicht zur Stra\u00dfe Na Boji\u0161ti in Prag. Egal. Und hier endet der Film denn auch, eben weil sich Schwejk mit seinem alten Kameraden Woditschka hier \u201ebis der Krieg vorbei sein wird\u201c verabredet hatte.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" width=\"540\" height=\"280\" frameborder=\"0\" scrolling=\"no\" marginheight=\"0\" marginwidth=\"0\" src=\"https:\/\/maps.google.de\/maps?f=q&amp;source=embed&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=Je%C4%8Dn%C3%A1,+Nov%C3%A9+M%C4%9Bsto,+Prag-Praha+2,+%C4%8Cesk%C3%A1+republika&amp;aq=0&amp;oq=prag+jecn&amp;sll=50.073805,14.428117&amp;sspn=0.007602,0.016544&amp;t=h&amp;gl=de&amp;ie=UTF8&amp;hq=&amp;hnear=Je%C4%8Dn%C3%A1+505%2F2,+120+00+Praha+2-Nov%C3%A9+M%C4%9Bsto,+Tschechische+Republik&amp;layer=c&amp;cbll=50.073511,14.427857&amp;panoid=kywoCC-5E6SGD8rbvxqZpg&amp;cbp=13,107.7,,0,2.75&amp;ll=50.069068,14.427881&amp;spn=0.015426,0.046349&amp;z=14&amp;output=svembed\"><\/iframe><br \/><small><a href=\"https:\/\/maps.google.de\/maps?f=q&amp;source=embed&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=Je%C4%8Dn%C3%A1,+Nov%C3%A9+M%C4%9Bsto,+Prag-Praha+2,+%C4%8Cesk%C3%A1+republika&amp;aq=0&amp;oq=prag+jecn&amp;sll=50.073805,14.428117&amp;sspn=0.007602,0.016544&amp;t=h&amp;gl=de&amp;ie=UTF8&amp;hq=&amp;hnear=Je%C4%8Dn%C3%A1+505%2F2,+120+00+Praha+2-Nov%C3%A9+M%C4%9Bsto,+Tschechische+Republik&amp;layer=c&amp;cbll=50.073511,14.427857&amp;panoid=kywoCC-5E6SGD8rbvxqZpg&amp;cbp=13,107.7,,0,2.75&amp;ll=50.069068,14.427881&amp;spn=0.015426,0.046349&amp;z=14\" style=\"color:#0000FF;text-align:left\">Gr\u00f6\u00dfere Kartenansicht<\/a><\/small><br \/>\nPrag, Na Boji\u0161ti (\u201eAuf dem Schlachtfeld\u201c) 12-14 \u2013 Gasthaus \u201cZum Kelch\u201d<\/p>\n<p><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;Als Schwejk und Woditschka Abschied nahmen, weil jeder von ihnen zu seinem Truppenteil abgehen sollte, sagte Schwejk: \u201eBis der Krieg vorbei sein wird, so komm mich besuchen. Du findest mich jeden Abend ab sechs Uhr beim \u201aKelch\u2019, Na Bojischti.\u201c<br \/>\n&nbsp;&nbsp;&nbsp;\u201eFreilich komm ich hin\u201c, antwortete Wodtschka, \u201egibt\u2019s dort Unterhaltung?\u201c<br \/>\n&nbsp;&nbsp;&nbsp;\u201eJeden Tag kommst dort zu was,\u201c versprach Schwejk, \u201eund wenn\u2019s zu ruhig w\u00e4r, so wern wir schon aufmischen.\u201c<br \/>\n&nbsp;&nbsp;&nbsp;Sie trennten sich, und als sie bereits einige Schritte voneinander entfernt waren, rief der alte Sappeur Woditschka Schwejk nach: \u201eAlso schau aber bestimmt, da\u00df du eine Unterhaltung zustand bringst, bis ich hinkomm!\u201c<br \/>\n&nbsp;&nbsp;&nbsp;Worauf Schwejk zur\u00fcckrief: \u201eKomm aber bestimmt, bis der Krieg zu Ende is!\u201c<br \/>\n&nbsp;&nbsp;&nbsp;Dann entfernten sie sich voneinander, und nach einer betr\u00e4chtlichen Pause konnte man hinter der Ecke von der zweiten Reihe der Baracken hier abermals Woditschkas Stimme vernehmen: \u201eSchwejk, Schwejk, was f\u00fcr Bier ham sie beim \u201aKelch\u2019?\u201c<br \/>\n&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und wie ein Echo ert\u00f6nte Schwejks Antwort: \u201eGro\u00dfpopowitzer.\u201c<br \/>\n&nbsp;&nbsp;&nbsp;\u201eIch hab gedacht, Sm\u00edchover!\u201c rief Sappeur Woditschka von weitem.<br \/>\n&nbsp;&nbsp;&nbsp;\u201eM\u00e4dl gibt\u2019s dort auch!\u201c schrie Schwejk.<br \/>\n&nbsp;&nbsp;&nbsp;\u201eAlso nachm Krieg, um sechs Uhr abend!\u201c schrie Woditschka von unten.<br \/>\n&nbsp;&nbsp;&nbsp;\u201eKomm lieber um halb sieben, wenn ich mich irgendwo versp\u00e4ten m\u00f6chte\u201c, antwortete Schwejk.<br \/>\n&nbsp;&nbsp;&nbsp;Dann lie\u00df sich noch aus weiter Ferne Woditschka vernehmen: \u201eUm sechs Uhr kannst du nicht kommen?\u201c<br \/>\n&nbsp;&nbsp;&nbsp;\u201eAlso komm ich um sechs\u201c, erreichte Woditschka die Antwort des sich entfernenden Kameraden.<br \/>\n&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und so trennte sich denn der brave Soldat Schwejk vom alten Sappeur Woditschka. \u201eWenn Menschen auseinandergehn, so sagen sie auf Wiedersehn!\u201c<\/em> (S. 421 f.)<\/p>\n<p>siehe auch: <a href=\"http:\/\/www.radio.cz\/de\/rubrik\/tagesecho\/bierpfuetzenpoesie-als-weltliteratur-jaroslav-hasek-zum-125-geburtstag\" target=\"_blank\">Bierpf\u00fctzenpoesie als Weltliteratur: Jaroslav Ha\u0161ek zum 125. Geburtstag<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Manche Romanfigur ist allein von ihrem Typus her einmalig und daher unsterblich. Und manchen Schriftstellernamen kennt man nur noch dieser unsterblich gewordenen Romanfigur wegen. Das gilt insbesondere f\u00fcr Jarolav Ha\u0161ek und seinen braven Soldaten Schwejk (Originaltitel: Osudy dobr\u00e9ho voj\u00e1ka \u0160vejka za sv&#277;tov\u00e9 v\u00e1lky, zu deutsch: Die Schicksale des braven Soldaten Schwejk w\u00e4hrend des Weltkrieges). 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