{"id":6077,"date":"2012-06-15T07:27:29","date_gmt":"2012-06-15T06:27:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.willizblog.de\/?p=6077"},"modified":"2020-06-28T18:01:23","modified_gmt":"2020-06-28T18:01:23","slug":"andre-gide-die-falschmunzer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/willizblog.de\/?p=6077","title":{"rendered":"Andr\u00e9 Gide: Die Falschm\u00fcnzer"},"content":{"rendered":"<ul><em>How weary, stale, flat and unfrofitable<br \/>\nSeems to me all the uses of ths world!<\/p>\n<p>Wie ekel, schal und flach und unersprie\u00dflich<br \/>\nScheint mir das ganze Treiben dieser Welt!<\/em><\/p>\n<p>William Shakespeare: <a href=\"http:\/\/gutenberg.spiegel.de\/buch\/5600\/2\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hamlet &#8211; Prinz von D\u00e4nemark<\/a><br \/>\n (\u00dcbersetzt von August Wilhelm von Schlegel)<br \/>\n1. Akt \u2013 2. Szene<\/ul>\n<p>Unter diesem Motto von Shakespeare steht ein Kapitel in dem Roman <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.amazon.de\/gp\/search?ie=UTF8&#038;keywords=andre%20gide%20falschm%C3%BCnzer&#038;tag=familiealbin-21&#038;index=books&#038;linkCode=ur2&#038;camp=1638&#038;creative=6742\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Die Falschm\u00fcnzer<\/strong><\/a><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.assoc-amazon.de\/e\/ir?t=familiealbin-21&#038;l=ur2&#038;o=3\" width=\"1\" height=\"1\" border=\"0\" alt=\"\" style=\"border:none !important; margin:0px !important;\" \/> von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Andr%C3%A9_Gide\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Andr\u00e9 Gide<\/a> (Originaltitel: Les Faux-Monnayeurs), das ich in folgender Ausgabe vorliegen habe: dtv Deutscher Taschenbuch Verlag, M\u00fcnchen, 2. Auflage Mai 1982, 18. bis 27. Tausend. Die \u00dcbersetzung ins Deutsche erfolgte von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ferdinand_Hardekopf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Ferdinand Hardekopf<\/a>. Es handelt sich dabei um die erste \u00dcbersetzung von 1928. Der Roman selbst wurde 1925 ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>F\u00fcr zwei weitere Kapitel stellt Gide Zitate aus Shakespeares Romanze <a href=\"https:\/\/www.willizblog.de\/?p=6058\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u201eCymbeline\u201c<\/a> als Motto voran; u.a. findet sich auf Seite 51 aus dem 2. Akt &#8211; 5. Szene die Aussage von Posthumus:<\/p>\n<ul><em>We are all bastards;<br \/>\nAnd that most venerable man which I<br \/>\nDid call my father, was I know not where<br \/>\nWhen I was stamp&#8217;d;<\/em><\/ul>\n<p>Zu Deutsch und etwas ausf\u00fchrlicher, da wir hier auch den Bezug zum Romantitel finden:<\/p>\n<ul><em>Kann denn kein Mensch entstehn, wenn nicht das Weib<br \/>\nZur H\u00e4lfte wirkt? <strong>Bastarde sind wir alle,<br \/>\nUnd der h\u00f6chst w\u00fcrdge Mann, den ich stets Vater<br \/>\nGenannt, war, wei\u00df der Himmel wo, als ich<br \/>\nGeformt ward<\/strong>, und Falschm\u00fcnzerwerkzeug pr\u00e4gte<br \/>\nAls falsches Goldst\u00fcck mich.<\/em><\/ul>\n<p>Ort der Romanhandlung ist Paris zu Beginn des 20. Jahrhunderts.<\/p>\n<p><em>\u201eEine Gruppe junger Gymnasiasten will der gro\u00dfb\u00fcrgerlichen Scheinwelt der Elternh\u00e4user entfliehen, erwachsen werden auf dem Gebiet der Moral, der Kunst, der Erotik. Die zynische Eleganz der literarischen Welt erweist sich als verf\u00fchrerische Droge: Da ist Robert de Passavant, Erfolgsschriftsteller mit homosexuellen Neigungen; und da ist Edouard, Onkel eines der Jungen, aus dessen Tagebuchnotizen wir einen Gro\u00dfteil der Geschichte erfahren. Diese Notizen sind Vorarbeiten zu einem Roman mit dem Titel \u2013 \u201aDie Falschm\u00fcnzer\u2019 &#8230;\u201c<\/em><br \/>\n(aus dem <a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/Die-Falschm%C3%BCnzer-Roman-Tagebuch\/dp\/371758264X\/ref=sr_1_2?s=books&#038;ie=UTF8&#038;qid=1338981994&#038;sr=1-2#reader_371758264X\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Klappentext zu einer Neu\u00fcbersetzung<\/a>)<\/p>\n<p>Jener Junge, Olivier, dessen Onkel Edouard ist, stellt fest, dass der Mann seiner Mutter nicht sein leiblicher Vater ist. Er ist also das, was man schlechthin einen Bastard zu nennen pflegte.<\/p>\n<p><em>\u201eSo beginnt das Spiel mit dem Leser. Doch der \u201aRoman im Roman\u2019 ist nur ein Teil des erz\u00e4hlerischen Raffinements. Aus Briefen, Dialogprotokollen, Berichten entsteht ein spannendes R\u00e4tsel, das den Sp\u00fcrsinn herausfordert wie ein Detektivroman. Schlie\u00dflich geht es nicht nur um intellektuelle Falschm\u00fcnzerei, sondern um wirkliches Falschgeld und um einen mysteri\u00f6sen Selbstmord.\u201c<\/em><\/p>\n<p><em>\u201e\u201aDie Falschm\u00fcnzer\u2019 sind ein k\u00fchnes Experiment und eine der hervorragenden Leistungen des modernen Epik. Zum ersten Mal wird hier der Roman selbst zum Gegenstand des Romans.\u201c<\/em><br \/>\n(aus dem Klappentext zur dtv-Ausgabe)<\/p>\n<p>Andr\u00e9 Gide (1869-1951) wurde streng puritanisch erzogen und setzte sich sp\u00e4ter r\u00fcckhaltlos f\u00fcr die Freiheit des Individuums gegen\u00fcber Kirche, Konvention und Moral ein. Seinen Zeitgenossen und vielen seiner konservativen Autorenkollegen galt Gide als gef\u00e4hrlich, als der gro\u00dfe Seelenverderber. Der Nobelpreistr\u00e4ger von 1947 hat aufgrund seines au\u00dfergew\u00f6hnlichen Werkes l\u00e4ngst seinen Platz in der Weltliteratur gefunden. Gide z\u00e4hlt zu den wichtigsten franz\u00f6sischen Schriftstellern seiner Generation. Er hat das geistige Gesicht des 20. Jahrhunderts entscheidend mitgepr\u00e4gt.<\/p>\n<p><em>\u201eGides von blendendem Kunst-Verstand diktierter Roman, in dem mehr \u201aK\u00f6nnen\u2019 als \u201aM\u00fcssen\u2019 am Werke ist, geh\u00f6rt mit den Hauptwerken von Proust, Musil, Joyce und Faulkner zu den gro\u00dfen Initiativleistungen der modernen Epik.\u201c<\/em><\/p>\n<ul><strong><em>Also vorw\u00e4rts, Bernard, aufs offene Meer hinaus!<\/em><\/strong> (S. 53)<\/ul>\n<p>Selten hat mich ein Roman so besch\u00e4ftigt. Es geht eine eigent\u00fcmliche Faszination vom ihm aus. Er ist spannend wie ein Kriminalroman. Und ich halte ihn f\u00fcr ausgesprochen aktuell. Sicherlich ist die gro\u00dfb\u00fcrgerliche Welt des Paris von vor etwa 90 Jahren eine andere als die \u201anormalb\u00fcrgerliche\u2019 unserer Tage. Die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Konvention\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u201eKonventionen\u201c<\/a>, die \u00e4u\u00dferliche Umgangsweise der agierende Personen ist eine andere. Aber die D\u00e4monen, die damals die Menschen zu ihrem Tun getrieben haben, nehmen auch heute noch von diesen Besitz.<\/p>\n<ul><em>Mit mir ist es so weit gekommen, da\u00df ich mich frage, ob nicht vielleicht der Zweifel selbst den einzigsten Halt in unserem Dasein bieten k\u00f6nnte &#8230;<\/em> (S. 168)<\/ul>\n<p>Wie schon zu erkennen ist, ist der Roman ein <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Entwicklungsroman\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Entwicklungsroman<\/a>, das aber in zweifacher Hinsicht. Zum einen betrifft es die Entwicklung junger Menschen (im Alter von ca. 17 oder 18 Jahren, aber auch j\u00fcnger) und schildert deren Reifeprozess. Zum anderen beschreibt er die Entwicklung des <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stoff_%28Literatur%29\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Sujets<\/a> hin zu einem Roman.<\/p>\n<ul><em>Allerdings mi\u00dftraue ich Gef\u00fchlen, die gar so rasch ihren Ausdruck finden.<\/em> (S. 191)\n<\/ul>\n<p>Im Mittelpunkt stehen die Gymnasiasten Bernard und Olivier, beide 17 oder 18 Jahre alt, die kurz vor ihrer schulischen Abschlusspr\u00fcfung stehen. Zu dieser Zeit kehrt Edouard, der Onkel von Bernard, nach Paris zur\u00fcck. Er ist Schriftsteller wie der Graf Passavant, ein reicher, snobistischer Modeschriftsteller mit homosexuellen Neigungen, dessen geistreiche Eleganz die jungen M\u00e4nner zum Vorbild nehmen. Dieser neigt allerdings zu Zynismus und Manipulation und wei\u00df die Gef\u00fchlslage des Jungen f\u00fcr sich auszunutzen.<\/p>\n<p>Ein lokaler Mittelpunkt ist die Pension der Familie Vedel-Aza\u00efs, ein Knabenpensionat, das am Nachmittag u.a. Georges, der Bruder von Olivier, aufsucht. Hier kreuzen sich dann auch die Wege anderer Protagonisten des Romans.<\/p>\n<ul><em>\u201eFast alle Menschen, die ich kennengelernt habe, klingen falsch. Genausoviel wert sein, wie man scheint; nicht mehr scheinen wollen, als man wert ist &#8230; Man sucht sich und den andern alles m\u00f6gliche vorzuspiegeln, und man denkt soviel daran, was man scheinen m\u00f6chte, da\u00df man schlie\u00dflich selbst nicht mehr wei\u00df, was man ist &#8230;\u201c<\/em> (S. 174)<\/ul>\n<p>Bernard und Oliver schlie\u00dfen sich einem literarischen Zirkel an, um der gro\u00dfb\u00fcrgerlichen Scheinwelt der Eltern zu entkommen.<\/p>\n<ul><em>\u201eAls ich noch j\u00fcnger war, da fa\u00dfte ich Entschl\u00fcsse, die ich f\u00fcr tugendhaft hielt. Es lag mir weniger darn, der zu sein, der ich war, als vielmehr der zu werden, der ich zu sein beabsichtigte. Heute bin ich beinahe so weit, in der Entschlu\u00dflosigkeit das Geheimnis des Nicht-Altwerdens zu erkennen.\u201c<\/em> (S. 293)<\/ul>\n<p>Im \u00dcbrigen nimmt der Roman letztlich auf sich selbst Bezug, schreibt doch Onkel Edouard als Schriftsteller an einem Werk, das ebenfalls den Titel \u201eDie Falschm\u00fcnzer\u201c tr\u00e4gt. Anhand von Tagebuchnotizen, Briefen, Skizzen usw. lernen wir die Entstehungsgeschichte eines Romans kennen, von dem wir als Leser aber nur wenig erfahren. Die Sammlung allein ist \u201eder Roman\u201c. <\/p>\n<ul><em>\u201eEs bleibt dieses: da\u00df die Realit\u00e4t mich als plastischer Grundstoff interessiert und da\u00df ich mehr, unendlich viel mehr Sinn habe f\u00fcr das, was sein k\u00f6nnte, als f\u00fcr das, was in Wirklichkeit gewesen ist. Wie gebannt beuge ich mich \u00fcber die latenten M\u00f6glichkeiten eines Wesens und bin traurig \u00fcber jeden Keim, den die Stickluft der Konvention absterben l\u00e4\u00dft.\u201c<\/em> (S. 101)<\/ul>\n<p>Anhand der Figur des Schriftstellers Edouard zeigt Gide die Grenzen der Erz\u00e4hlbarkeit eines Romans auf, die Schwierigkeiten beim Abbilden der realen Welt in den Formen eines fiktionalen Werks.<\/p>\n<ul><em>\u201eDer Roman hat die Wechself\u00e4lle des Schicksals behandelt, die Irrwege von Gl\u00fcck und Ungl\u00fcck, die sozialen Beziehungen, den Konflikt der Leidenschaften und der Charaktere, aber keineswegs die Quintessenz des Wesens selbst.<\/em> [&#8230;] <em>Die moralische Tragik \u2013 jene, die das Bibelwort so furchtbar macht: \u201aWenn aber das Salz dumm wird, womit soll man salzen?\u2019 \u2013 das ist die Tragik, auf es ankommt.\u201c<\/em> (S. 109)<\/ul>\n<p>oder:<\/p>\n<ul><em>\u201e&#8230; mein Roman hat kein Thema. Oh, ich wei\u00df wohl, es klingt t\u00f6richt, was ich da sage. Also pr\u00e4zisieren wir: es handelt sich in ihm nicht um ein einziges, spezielles Thema &#8230; Einen \u201aAusschnitt aus dem Leben\u2019 wollte der naturalistische Roman geben. Der gro\u00dfe Fehler dieser Schule bestand darin, diese programmatische Schnitte vom Brote der Realit\u00e4t in einer stets gleichbleibenden Dimension, n\u00e4mlich der Zeit nach der L\u00e4nge nach, schneiden zu wollen. Warum nicht auch einmal der Breite nach? Oder der Tiefe nach? Was mich betrifft, ich m\u00f6chte \u00fcberhaupt nicht schneiden! Verstehen Sie mich: ich m\u00f6chte eine Totalit\u00e4t von Erscheinungen in meinen Roman eintreten lassen; nichts all weggeschnitten, der andr\u00e4ngenden F\u00fclle nirgends Einhalt geboten werden!\u201c<\/em> (S. 161)<\/ul>\n<p>Manchmal ist es so, dass die Wirklichkeit Bl\u00fcten schl\u00e4gt, die sich selbst die bl\u00fchendste Phantasie nicht ausdenken kann, so &#8230;<\/p>\n<ul><em>\u201eIch warte, da\u00df die Wirklichkeit mir einen Plan diktiere.\u201c<\/em> (S. 162)<\/ul>\n<p>Manche Beziehung zwischen den M\u00e4nnern wird den Leser vielleicht irritieren. Andr\u00e9 Gide war homosexuell, wenn ihm dies anfangs auch nur diffus bewusst war. Und so spielen auch homosexuelle, zumindest homoerotische Beziehungen in dem Roman eine wesentliche Rolle, wenn diese auch nicht direkt angesprochen werden. Ausgangspunkt sind dabei der Schriftsteller Robert de Passavant, aber auch der Onkel Edouard, der ein liebevolles Verh\u00e4ltnis zu seinem Neffen unterh\u00e4lt. Selbst der Mutter ist das klar, sie toleriert die Beziehung (Edouard: <em>\u201eIch glaube, da\u00df sie diese Beziehungen nicht geradezu missbilligt, ja, da\u00df sie in gewisser Hinsicht sogar froh dar\u00fcber ist,<\/em> [&#8230;] <em>da\u00df sie aber vielleicht<\/em> [&#8230;] <em>im Grunde doch Eifersucht gegen mich empfindet.\u201c<\/em> \u2013 S. 278).<\/p>\n<p>Es gibt zwei reale Ereignisse, die in Zeitungsartikeln beschrieben waren und denen sich Andr\u00e9 Gide f\u00fcr seinen Roman bediente. Zum einen ein Artikel im Figaro vom 16.09.1906, der von Umlauf falscher Goldst\u00fccke handelt, die von Spanien nach Frankreich geschmuggelt und von jungen Leuten, meist Bohemiens, Studenten, Journalisten ohne Anstellung usw., in Umlauf gebracht wurden. Der andere Artikel im Journal de Rouen vom 05.06.1909 handelt von einem Selbstmord eines Gymnasiasten, bei dem sich ein kaum F\u00fcnfzehnj\u00e4hriger mitten im Unterricht eine Kugel durch den Kopf jagte. Beides findet sich im \u201eJournal des Faux-Monnayeurs\u201c, dem Tagebuch der Falschm\u00fcnzer, wider, das Gide 1926 ver\u00f6ffentlichte und in dem er die Entstehungsgeschichte des Romans dokumentierte.<\/p>\n<p><img src=\"https:\/\/www.willizblog.de\/images\/gide_falschmuenzer.gif\" alt=\"Personen\u00fcbersicht \u2013 Andr\u00e9 Gide: Die Falschm\u00fcnzer\" title=\"Personen\u00fcbersicht \u2013 Andr\u00e9 Gide: Die Falschm\u00fcnzer\" \/><\/p>\n<p>Im Roman treten reichlich viele Personen auf, obwohl er mit 340 Seiten nicht allzu umfangreich ist. Einige betreten nur kurz die B\u00fchne, um f\u00fcr immer zu verschwinden. Andere, die anfangs nur einen kleinen Auftritt haben, gewinnen erst viel sp\u00e4ter an Bedeutung (z.B. Georges, der Bruder von Olivier Molinier, einem Freund des bereits erw\u00e4hnten Bernard Profitendieu \u2013 oder Victor Strouvilhou, der immer auftaucht, um sogleich wieder zu verschwinden, und der doch eine wesentliche Rolle zu spielen scheint). Um die \u00dcbersicht zu behalten, habe ich mir die Arbeit gemacht und eine \u00dcbersicht der Personen angefertigt &#8211;  dem interessierten Leser als Hilfe (<a href=\"https:\/\/www.willizblog.de\/images\/gide_falschmuenzer.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Download als PDF<\/a> \u2013 14 KB).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>How weary, stale, flat and unfrofitable Seems to me all the uses of ths world! Wie ekel, schal und flach und unersprie\u00dflich Scheint mir das ganze Treiben dieser Welt! William Shakespeare: Hamlet &#8211; Prinz von D\u00e4nemark (\u00dcbersetzt von August Wilhelm von Schlegel) 1. Akt \u2013 2. 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