{"id":6202,"date":"2012-07-25T09:01:27","date_gmt":"2012-07-25T07:01:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.willizblog.de\/?p=6202"},"modified":"2012-07-24T15:04:47","modified_gmt":"2012-07-24T13:04:47","slug":"jorge-luis-borges-phantastische-erzahlungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/willizblog.de\/?p=6202","title":{"rendered":"Jorge Luis Borges: Phantastische Erz\u00e4hlungen"},"content":{"rendered":"<ul><em>Ich schreibe f\u00fcr mich selber, f\u00fcr die Freunde und um das Verringen der Zeit weniger schmerzhaft zu versp\u00fcren.<\/em><br \/>\nJorge Luis Borges<\/ul>\n<p>Betrachtet man die lateinamerikanische Literatur, so f\u00e4llt der 1899 in Buenos Aires geborene und 1986 in Genf verstorbene <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jorge_Luis_Borges\" target=\"_blank\"> Jorge Luis Borges<\/a> doch ziemlich aus dem Muster. Er war ein Vertreter der kleinen Form und schrieb \u00fcberwiegend Gedichte (siehe u.a. meinen Beitrag <a href=\"https:\/\/www.willizblog.de\/?p=6186\" target=\"_blank\"> Jorge Luis Borges: Ein Traum<\/a>) und Kurzgeschichten. Borges fiel aus der Muster, weil er sich weniger dem Leben und den Ereignissen in S\u00fcdamerika widmete, das zwar auch, aber vornehmlich schrieb er Erz\u00e4hlungen, die r\u00e4tselhaft, labyrinthisch, symbolisch und phantastisch sind. Literarisch ma\u00dfgeblich beeinflusst war er durch die englische Literatur (Whitman, Chesterton, Shaw, De Quincey), <a href=\"https:\/\/www.willizblog.de\/index.php?s=kafka\" target=\"_blank\"> Franz Kafka<\/a> und dem <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Daoismus\" target=\"_blank\">Daoismus<\/a>. Seine philosophischen Anschauungen, die dem erkenntnistheoretischen <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Idealismus_(Philosophie)\" target=\"_blank\"> Idealismus<\/a> verpflichtet sind und sich in seinen Erz\u00e4hlungen und Essays wiederfinden, bezog Borges vornehmlich von George Berkeley, David Hume und <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Arthur_Schopenhauer\" target=\"_blank\"> Arthur Schopenhauer<\/a>. Borges war eher ein \u201aeurop\u00e4ischer\u2019 Schriftsteller.<\/p>\n<ul><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.willizblog.de\/images\/jorge_luis_borges.jpg\" alt=\"Jorge Luis Borges\" title=\"Jorge Luis Borges\" width=\"336\" height=\"400\" \/><\/ul>\n<p>Borges verstand sich nicht als politischer Schriftsteller, galt aber als konservativ, teilweise sogar als antidemokratisch bis reaktion\u00e4r, was im Zusammenhang mit seiner Kritik an den zweimaligen argentinischen Pr\u00e4sidenten <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Juan_Per%C3%B3n\" target=\"_blank\">Juan Per\u00f3n<\/a> zu sehen ist, der Demokratie nicht unbedingt nach westlichem Muster interpretierte. So unterst\u00fctzte Borges zun\u00e4chst den Milit\u00e4rputsch von 1976, der der Per\u00f3n-Herrschaft ein Ende setzte, ging dann aber auf Distanz zu der Milit\u00e4rdiktatur.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend einer Sommergrippe, die mich auch heute noch plagt, habe ich Zeit gefunden, mir <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.amazon.de\/gp\/search?ie=UTF8&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;index=books&#038;keywords=Jorge%20Luis%20Borges&#038;linkCode=ur2&#038;tag=familiealbin-21\"><strong>Jorge Luis Borges\u2019<\/strong><\/a><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.assoc-amazon.de\/e\/ir?t=familiealbin-21&#038;l=ur2&#038;o=3\" width=\"1\" height=\"1\" border=\"0\" alt=\"\" style=\"border:none !important; margin:0px !important;\" \/> Werk, speziell seine Erz\u00e4hlungen, noch einmal vorzunehmen.<\/p>\n<p><em>\u201eDie Vorstellungen Humes und die der Gnostiker haben Borges\u2019 Weltbild gepr\u00e4gt. Eine Welt, die von einem unreifen, un\u00fcberlegt handelnden Gott geschaffen wurde, die dann halb vollendet liegenblieb, in der es keine Autorit\u00e4t, keinen Bezugspunkt gibt, kann nicht den Anspruch auf Ordnung und Harmonie erheben.<\/em> [&#8230;] <em>Der Mensch ist verdammt, in einem Chaos, in einem chaotischen Dasein zu leben.<\/em><\/p>\n<p>&#8230; <em>da es in der Wirklichkeit unm\u00f6glich ist,<\/em> [&#8230;] <em>das Chaos zu durchdringen, kommt der Mensch zu dem Entschlu\u00df, diese M\u00f6glichkeit zumindest in einem imagin\u00e4ren, phantastischen Universum nach seiner Vorstellung zu realisieren.\u201c<\/em> (Nachwort von Jos\u00e9 A. Friedl Zapata, Heidelberg, im Mai 1973 im Band: Die Bibliothek von Babel \u2013 Erz\u00e4hlungen \u2013 Philipp Reclam Jun., Stuttgart \u2013 Universal-Bibliothek Nr. 9497 \u2013 1974)<\/p>\n<p>Anhand von kurzen Textpassagen m\u00f6chte ich an dieser Stelle einige wesentliche Aspekte der Gedanken Borges\u2019 vorf\u00fchren, die ich vor allem als Gedankenspiele ansehe, wenn auch \u00e4u\u00dferst interessanten. Borges besch\u00e4ftigte sich mit dem Gedanken der Unendlichkeit und hat dabei einige bemerkenswerte \u201aBilder\u2019 entworfen.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst behandelte Borges den Gegensatz von Abfolge und <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gleichzeitigkeit\" target=\"_blank\">Simultanit\u00e4t<\/a>. Letzteres l\u00e4sst sich vielleicht in einem <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Punkt_%28Geometrie%29\" target=\"_blank\">geometrischen Punkt<\/a> darstellen, der ohne Ausdehnung ist. Die Abfolge w\u00e4re dann vielleicht die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gerade\" target=\"_blank\">Gerade<\/a>, die unendlich lang ist. Er beschreibt ein Problem der Sprache des Nacheinanders statt der Simultanit\u00e4t: <em>\u201eWas meine Augen schauten, war simultan; was ich beschreiben werde, ist sukzessiv, weil die Sprache es ist.\u201c<\/em> (Das Aleph  in: Die zwei Labyrinthe \u2013 dtv Deutscher Taschenbuch Verlag, M\u00fcnchen \u2013 Originalausgabe \u2013 Juli 1986 &#8211; S. 124). Wenn Borges dann die Dichtung eines fiktiven Volkes in einem einzigen Wort reduziert sieht (<em>\u201e&#8230; die Dichtung der Urnen [besteht] aus einem einzigen Wort.\u201c<\/em> (Undr in: Das Sandbuch \u2013 Erz\u00e4hlungen &#8211; Carl Hanser Verlag M\u00fcnchen, Wien \u2013 Reihe Hanser 233 \u2013 1977 &#8211;  S. 76)), dann ist das der erz\u00e4hlende Versuch, der Sprache simultane Eigenschaft aneignen zu wollen.<\/p>\n<p>Sprache, W\u00f6rter, Verst\u00e4ndnis: Hierzu schreibt Borges u.a.  <em>\u201eDie W\u00f6rter sind Symbole, die ein gemeinsames Ged\u00e4chtnis voraussetzen.\u201c<\/em> (Der Kongre\u00df in: Die Bibliothek von Babel) oder <em>\u201eUm etwas zu sehen, mu\u00df man es verstehen.\u201c<\/em> (There Are More Things in: Das Sandbuch S. 55). Beim Erinnern oder Vergessen bezieht sich Borges auf <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Francis_Bacon\" target=\"_blank\">Bacon<\/a>: <em>\u201cBacon habe geschrieben, wenn Lernen Sich-Erinnern ist, dann ist Unkenntnis nichts anderes als Verge\u00dflichkeit.\u201c<\/em> (Die Nacht der Gaben in: Das Sandbuch S. 61)<\/p>\n<p>In der au\u00dfergew\u00f6hnlichen Erz\u00e4hlung \u201eTl\u00f6n, Uqbar, Orbis Tertius\u201c l\u00e4sst Borges nicht nur ein fiktives Land erschaffen, sondern gleich einen ganzen fiktiven Planeten, der seine eigenen Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten hat: <em>\u201eIch habe gesagt, da\u00df die Menschen dieses Planeten die Welt als eine Folge geistiger Vorg\u00e4nge auffassen, die sich nicht im Raum, sondern nacheinander in der Zeit abspielen.\u201c<\/em> (Tl\u00f6n, Uqbar, Orbis Tertius in: Die zwei Labyrinthe S. 25)<\/p>\n<p>Die Unendlichkeit nun stellt er z.B. anhand eines Buches dar, das er Sandbuch (<a href=\"http:\/\/www.dalank.de\/notabene\/borges_2.html\" target=\"_blank\">Text dt. \u2013 span.<\/a>) nennt: <em>\u201eSein Buch hei\u00dfe Sandbuch, sagte er, weil weder das Buch noch der Sand Anfang oder Ende h\u00e4tten.\u201c<\/em> (S. 112 \u2013 Das Sandbuch). Weder ein Anfang noch ein Ende des Buchs l\u00e4sst sich aufschlagen. Als Motto versieht Borges diese Erz\u00e4hlung mit einem Ausspruch von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/George_Herbert\" target=\"_blank\">George Herbert<\/a> (1593-1623):  <a href=\"http:\/\/books.google.de\/books?id=NhKTgj0HP3AC&#038;pg=PA204&#038;lpg=PA204&#038;dq=thy+rope+of+sands&#038;source=bl&#038;ots=nhNAYNgLTS&#038;sig=z1pjjUffAMQbB0N14_E1Ab7MzC4&#038;hl=de&#038;sa=X&#038;ei=Dv4CUK-UGYP80QWj9vmYBw&#038;ved=0CFgQ6AEwAQ#v=onepage&#038;q=thy%20rope%20of%20sands&#038;f=false\" target=\"_blank\">\u201e&#8230;thy rope of sands &#8230;\u201c<\/a> (ein Seil aus Sand).<\/p>\n<p>Wohl die bekanntes Erz\u00e4hlung ist die von der unendlichen Bibliothek von Babel (<a href=\"http:\/\/www.dalank.de\/notabene\/borges_1d.html\" target=\"_blank\">dt. Text<\/a>\/<a href=\"http:\/\/www.dalank.de\/notabene\/borges_1.html\" target=\"_blank\">span. Text<\/a>), die auch Einzug in den bekannten Roman \u201eDer Name der Rose\u201c vom <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Umberto_Eco\" target=\"_blank\">Umberto Eco<\/a> hielt. <em>Jorge Luis Borges<\/em> wird in dem mittelalterlichen Roman zu jenem <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Der_Name_der_Rose#Jorge_von_Burgos\" target=\"_blank\"><em>Jorge von Burgos<\/em><\/a>, dem H\u00fcter der Klosterbibliothek.<\/p>\n<p><em>\u201eDas Universum (das andere die Bibliothek nennen) setzt sich aus einer unbegrenzten und vielleicht unendlichen Zahl sechseckiger Galerien zusammen<\/em> [&#8230;] <em>Zwanzig B\u00fccherregale, f\u00fcnf breite Regale auf jeder Seite, verdecken alle Seiten au\u00dfer zweien<\/em> [&#8230;] <em>jedes Regal fa\u00dft zweiunddrei\u00dfig B\u00fccher gleichen Formats; jedes Buch besteht aus vierhundertzehn Seiten, jede Seite aus vierzig Zeilen, jede Zeile aus etwa achtzig Buchstaben von schwarzer Farbe.\u201c<\/em> (Die Bibliothek von Babel in: Die zwei Labyrinthe, S. 54 ff.)<\/p>\n<p>Etwas verquer liest sich die Erz\u00e4hlung von Pierre Menard, dem Autoren einer wortgetreuen Widergabe des <a href=\"https:\/\/www.willizblog.de\/?p=5628\" target=\"_blank\">Don Quijote<\/a>, den ja eigentlich Miguel de Cervantes geschrieben hat:<\/p>\n<p><em>\u201eAuf irgendeine Art Cervantes zu sein und zum Quijote zu gelangen erschien ihm weniger schwierig<\/em> [\u2026], <em>als fernerhin Pierre Menard zu bleiben und durch die Erlebnisse Pierre Menards zum Quijote zu gelangen.<\/em> [&#8230;] <em>\u201aIch brauchte nur unsterblich zu sein, um es zu vollenden.\u2019\u201c<\/em> (Pierre Menard, Autor des Quijote in : Die zwei Labyrinthe, S. 41)<\/p>\n<p>Auch hier geht es um die Unendlichkeit. Wenn ein Schriftsteller unendlich lang lebte und schriebe, so w\u00fcrde er irgendwann auch den Don Quijote \u201aerneut\u2019 schreiben, dann nat\u00fcrlich auch jedes andere Buch dieser Welt.<\/p>\n<p>Aber es gebt auch andersherum: <em>\u201eEs ist Odins Scheibe. Sie hat nur eine Seite.\u201c<\/em> (Die Scheibe in: Das Sandbuch, S. 109). In einer Welt des Raums gibt es eigentlich mindestens drei Dimensionen und jede M\u00fcnze und Scheibe h\u00e4tte zwei Seiten.<\/p>\n<p>Das Buch \u201eDie zwei Labyrinthe\u201c (dtv Deutscher Taschenbuch Verlag, M\u00fcnchen) enth\u00e4lt neben den Gedichten und Erz\u00e4hlungen auch eine kurzgefasste und lesenswerte \u201eGeschichte des Tango\u201c (also doch auch etwas mit s\u00fcdamerikanischen Bezug), sowie zwei Vortr\u00e4ge zum Buch (siehe hierzu auch meinen Beitrag: <a href=\"https:\/\/www.willizblog.de\/?p=6196\" target=\"_blank\">Lesen und Wiederlesen<\/a>) und zur Zeit:<\/p>\n<p><em>\u201ePlotin sagt: es gibt drei Zeiten, und alle drei sind die Gegenwart. Eine Zeit ist die augenblickliche Gegenwart, die Zeit, in der ich spreche. Das hei\u00dft, der Moment in dem ich sprach, denn dieser Moment geh\u00f6rt nun schon zur Vergangenheit. Die zweite Zeit ist die Gegenwart der Vergangenheit, Erinnerung genannt. Die dritte ist die Gegenwart der Zukunft: das, was unsere Hoffnungen oder \u00c4ngste sich vorstellen.<br \/>\nPlato sagte, die Zeit sei das bewegliche Abbild der Ewigkeit.\u201c<\/em> (S. 265)<\/p>\n<table border=\"0\" cellpadding=\"4\" cellspacing=\"0\" width=\"100%\">\n<tr>\n<td width=\"100%\">\n<p align=\"center\"><font face=\"Lucida Grande, Lucida Sans Unicode, Verdana, sans-serif\" size=\"2\" color=\"#3366B2\"><strong>Dies ist der 2500. Beitrag in WilliZ Weblog<\/strong><\/font><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich schreibe f\u00fcr mich selber, f\u00fcr die Freunde und um das Verringen der Zeit weniger schmerzhaft zu versp\u00fcren. Jorge Luis Borges Betrachtet man die lateinamerikanische Literatur, so f\u00e4llt der 1899 in Buenos Aires geborene und 1986 in Genf verstorbene Jorge Luis Borges doch ziemlich aus dem Muster. 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