{"id":6836,"date":"2013-01-22T07:31:46","date_gmt":"2013-01-22T06:31:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.willizblog.de\/?p=6836"},"modified":"2013-01-21T13:44:12","modified_gmt":"2013-01-21T12:44:12","slug":"salcia-landmann-judische-witze","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/willizblog.de\/?p=6836","title":{"rendered":"Salcia Landmann: J\u00fcdische Witze"},"content":{"rendered":"<ul>\u201eWarum hat Kain Abel erschlagen?\u201c<br \/>\n\u201eWeil Abel ihm alte j\u00fcdische Witze erz\u00e4hlt hat.\u201c <\/ul>\n<p>Eigentlich mag ich es nicht, wenn in Gesellschaft Leute meinen, die Stimmung durch das Erz\u00e4hlen von Witzen heben zu m\u00fcssen. Meist sind es schl\u00fcpfrige, also \u201aunanst\u00e4ndige\u2019 Witze, bei denen dann mindestens die H\u00e4lfte der Anwesenden pikiert daherschaut. Oder es sind Witze mit langem Bart, also Witze, die man schon zum tausendsten Mal geh\u00f6rt hat. Und bei manchem Kalauer st\u00f6hnt dann bereits die ganze Mannschaft. Geistreiche, vielleicht auf Wortspiele beruhende Witze sind doch eher selten.<\/p>\n<p>Wenn ich Witze mag, dann sind es oft Witze, die man dem \u201atrockenen\u2019 bzw. dem <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schwarzer_Humor\" target=\"_blank\">schwarzen Humor<\/a> zurechnet, z.B. also den <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Britischer_Humor\" target=\"_blank\">britischen Humor<\/a> mit seinen oft absurden Elementen wie bei <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Monty_Python\" target=\"_blank\">Monty Python<\/a> oder in Deutschland bei <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Loriot\" target=\"_blank\">Loriot<\/a>. Die Grenzen des guten Geschmacks sollten nicht unbedingt \u00fcberschritten werden.<\/p>\n<p>Eine besondere Art ist der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/J%C3%BCdischer_Witz\" target=\"_blank\">j\u00fcdische Witz<\/a>:<\/p>\n<p><em>\u201eDer j\u00fcdische Witz nimmt in der Weltliteratur eine Sonderstellung ein. Er ist tiefer, bitterer, sch\u00e4rfer, vollendeter, dichter, und man kann sagen, dichterischer als der Witz anderer V\u00f6lker. Ein j\u00fcdischer Witz ist niemals Witz um des Witzes willen, immer enth\u00e4lt er eine religi\u00f6se, politische,  soziale oder philosophische Kritik; und was ihn so faszinierend macht: er ist zugleich Volks- und Bildungswitz zugleich, jedem verst\u00e4ndlich und doch voll tiefer Weisheit.<\/em><\/p>\n<p><em>Durch Jahrhunderte war der Witz die einzige und unentbehrliche Waffe des sonst waffen- und wehrlosen Volkes. Es gab &#8211; besonders in der Neuzeit &#8211; Situationen, die von den Juden seelisch und geistig \u00fcberhaupt nur mit Hilfe ihres Witzes bew\u00e4ltigt werden konnten. So l\u00e4sst sich behaupten: Der Witz der Juden ist identisch mit ihrem Mut, trotz allem weiterzuleben. \u2013 Salcia Landmann hat es unternommen, die verstreuten und oft nur m\u00fcndlich \u00fcberlieferten j\u00fcdischen Witze zu sammeln und zu ordnen. Ihre Auswahl, die alle thematischen bereiche umfa\u00dft, geht eine soziologische Interpretation voraus, in der zugleich \u00fcber Herkunft, Geschichte und Niedergang des j\u00fcdischen Witzes berichtet wird.\u201c<\/em><br \/>\n(aus dem Klappentext)<\/p>\n<p><em>\u201eZweierlei wollte ich mit meinem Buche: den tragischen Hintergrund des j\u00fcdischen Witzes aufzeigen, und diesen Witz selber heute, nach dem Untergang des europ\u00e4ischen Judentums, f\u00fcr den deutschsprachigen Leser sammeln und vor dem Vergessenwerden bewahren.<\/em><\/p>\n<p>[&#8230;]<\/p>\n<p><em>Wohin man blicken mag \u2013 die Bedingungen, welche den j\u00fcdischen Witz erzeugt haben, findet man nirgends wieder. Ein Teil des j\u00fcdischen Volkes hat den Naziterror zu \u00fcberleben vermocht \u2013 nicht aber sein Witz. Er geh\u00f6rt heute der j\u00fcdischen Vergangenheit an, genau wie das deutsche Volksm\u00e4rchen der deutschen Vergangenheit angeh\u00f6rt.<\/em><\/p>\n<p><em>Wir k\u00f6nnen ihn nur noch sammeln, und, solange er uns in seinen Voraussetzungen noch nicht fremd geworden ist, verstehen.\u201c<\/em><br \/>\nSalcia Landmann in: Der j\u00fcdische Witz und seine Soziologie<\/p>\n<p><img src=\"http:\/\/ecx.images-amazon.com\/images\/I\/413SCfjcPDL._SL500_AA300_.jpg\" alt=\"Salcia Landmann: J\u00fcdische Witze\" title=\"Salcia Landmann: J\u00fcdische Witze\" \/><\/p>\n<p>Wenn manches nicht so traurig w\u00e4re, w\u00fcrde man lachen \u2013 sagt man. Der Jude lacht. Und ich habe bei dem Buch <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.amazon.de\/gp\/search?ie=UTF8&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;index=books&#038;keywords=landmann%20j%C3%BCdische%20witze&#038;linkCode=ur2&#038;tag=familiealbin-21\"><strong>J\u00fcdische Witze<\/strong><\/a><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.assoc-amazon.de\/e\/ir?t=familiealbin-21&#038;l=ur2&#038;o=3\" width=\"1\" height=\"1\" border=\"0\" alt=\"\" style=\"border:none !important; margin:0px !important;\" \/> &#8211; ausgew\u00e4hlt und eingeleitet von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Salcia_Landmann\" target=\"_blank\">Salcia Landmann<\/a>: Der j\u00fcdische Witz und seine Soziologie, mit einem Geleitwort von Carlo Schmid &#8211; dtv 21017 &#8211; Deutscher Taschenbuch Verlag \u2013 5. Auflage 2011 (zuerst erschienen 1960 im Walter Verlag, Olten) mitgelacht.<\/p>\n<p><strong><em>Die Ostjuden pflegten zu behaupten:<br \/>\nWenn man einem Bauern einen Witz erz\u00e4hlt, lacht er dreimal. Das erstemal, wenn er den Witz h\u00f6rt, das zweitemal, wenn man ihm den Witz erkl\u00e4rt, das drittemal, wenn er den Witz versteht.<br \/>\nDer Gutsherr lacht zweimal: das erstemal, wenn er den Witz h\u00f6rt, das zweitemal, wenn man ihn erkl\u00e4rt. Verstehen wird er ihn nie.<br \/>\nDer Offizier lacht nur einmal, n\u00e4mlich wenn man ihm den Witz erz\u00e4hlt. Denn erkl\u00e4ren l\u00e4\u00dft er sich prinzipiell nichts, und verstehen wird er ohnehin nicht &#8230;<br \/>\nErz\u00e4hlt man aber einem Juden einen Witz, so sagt er: \u201eDen kenn ich schon!\u201c und erz\u00e4hlt einen noch besseren.<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Im Laufe seines Lebens h\u00f6rt man viele Witze, ob freiwillig oder nicht. Fast alle vergisst man schnell wieder. So kenne ich nur wenige Witze und diese auch nur, weil sie kurz, also pr\u00e4gnant, etwas absurd und nach meinem Verst\u00e4ndnis eben \u201awitzig\u2019 sind. Und zwei dieser Witze, die sich mir eingepr\u00e4gt haben, finden sich in diesem Buch mit j\u00fcdischen Witzen, wenn auch in Abwandlung (im zweiten Witz ist es bei mir kein Rebbe, also Rabbi, sondern ein Pastor), seltsamerweise (oder auch nicht) wieder. Es beweist zumindest, dass meine Vorliebe f\u00fcr den j\u00fcdischen Witz, wenn auch unbeahnt, schon fr\u00fch bestand:<\/p>\n<p><strong><em>Berel, Nichtschwimmer, pl\u00e4tschert im seichten Flu\u00df \u2013 pl\u00f6tzlich ger\u00e4t er in eine tiefe Stelle und br\u00fcllt um Hilfe. Schmerel: \u201eBerel, was schreist du?\u201c<br \/>\n\u201eIch habe keinen Grund!\u201c<br \/>\n\u201eWenn du keinen Grund hast \u2013 was schreist du dann?\u201c<\/em><\/strong> (S. 89)<\/p>\n<p><strong><em>Ankunft in Krotoschin: \u201eSagen Sie, wo wohnt der Rebbe?\u201c<br \/>\n\u201eDort hin\u00fcber.\u201c<br \/>\n\u201eAber da kann doch der Rebbe nicht wohnen, da ist doch der Puff?\u201c<br \/>\n\u201eNein, der Puff ist hier links.\u201c<br \/>\n\u201eDanke.\u201c Und geht links.<\/em><\/strong> (S. 249)<\/p>\n<p>Auf \u00fcber 360 Seiten finden sich in dem Buch unz\u00e4hlige Witze \u2013 thematisch gegliedert. Es gibt wirklich viel zu lachen \u2013 oder zumindest zum Schmunzeln. Hier nur eine kleine Auswahl von Witzen, die mir besonders gefallen haben:<\/p>\n<p><strong><em>Schmul ist von der Stra\u00dfenbahn abgesprungen und unsanft auf dem Toches (Ges\u00e4\u00df) gelandet.<br \/>\n\u201eSind Sie niedergefallen?\u201c fragt ein mitleidiger Passant.<br \/>\nSchmul: \u201eNo na, so steig ich immer aus!\u201c<\/em><\/strong> (S. 94)<\/p>\n<p><strong><em>Gespr\u00e4ch auf dem Bahnsteig.<br \/>\n\u201eWohin f\u00e4hrst du?\u201c<br \/>\n\u201eNach Warschau, Holz einkaufen.\u201c<br \/>\n\u201eWozu die L\u00fcge? Ich wei\u00df doch: wenn du sagst, du f\u00e4hrst nach Warschau, Holz einkaufen, dann f\u00e4hrst du in Wirklichkeit nach Lemberg, Getreide verkaufen. Zuf\u00e4llig wei\u00df ich aber, da\u00df du tats\u00e4chlich f\u00e4hrst, um Holz zu kaufen. Warum l\u00fcgst du also?\u201c<\/em><\/strong> (S. 107)<\/p>\n<p><strong><em>Joine Nelken sitzt im Theater bei \u201aMaria Stuart\u2019. Es wird immer tragischer, und er weint bitter. Pl\u00f6tzlich sagt er zu sich selbst: \u201eMein Gott, was treib ich da\u00df Ich kenn sie nicht, sie kennt mich nicht \u2013 was reg ich mich so auf?\u201c<\/em><\/strong> (S. 274)<\/p>\n<p><strong><em>Schmul vor dem Goethe-Denkmal: \u201eNo \u2013 wer ist er schon? Kein Feldherr,  kein Kaiser &#8230; blo\u00df die \u201aR\u00e4uber\u2019 hat er geschrieben!\u201c<br \/>\n\u201eWas f\u00fcr Stu\u00df (Unsinn)! Die sind doch von Schiller!\u201c<br \/>\n\u201eNo also: Nicht einmal die \u201aR\u00e4uber\u2019 hat er geschrieben.\u201c<\/em><\/strong> (S. 274)<\/p>\n<p><strong><em>Ein Jude sitzt neben einem fremden Herrn im Variet\u00e9.<br \/>\nEin Vortragsk\u00fcnstler tritt auf. Der Jude dreht sich seinem Nachbarn zu und fl\u00fcstert: \u201eEiner von unsere Leut!\u201c<br \/>\nEine S\u00e4ngerin tritt auf. \u201eAuch von unsere Leut\u201c, sagt der Jude. Ein T\u00e4nzer kommt auf die B\u00fchne. \u201eAuch von unsere Leut\u201c, erkl\u00e4rt der Jude.<br \/>\n\u201eO Jesus!\u201c, st\u00f6hnt der Nachbar angewidert.<br \/>\n\u201eAuch von unsere Leut\u201c, best\u00e4tigt der Jude.<\/em><\/strong> (S. 292)<\/p>\n<p><strong><em>1933. In einem deutschen Amtsgeb\u00e4ude meldet sich ein Jude mit der Bitte, seinen Namen \u00e4ndern zu d\u00fcrfen. Der Beamte: \u201eIm allgemeinen lassen wir uns auf Namens\u00e4nderungen nicht ein. Aber Sie werden wohl starke Gr\u00fcnde haben. Wie hei\u00dfen Sie denn?\u201c<br \/>\n\u201eAdolf Stinkfu\u00df.\u201c<br \/>\n\u201eJa \u2013 da mu\u00df man schon Verst\u00e4ndnis haben. Wie m\u00f6chten Sie hei\u00dfen?\u201c<br \/>\n\u201eMoritz Stinkfu\u00df.\u201c<\/em><\/strong> (S. 324)<\/p>\n<p>Weiteres Material zu diesem Buch und nat\u00fcrlich auch Witze findet man unter: <a href=\"http:\/\/www.klezmer.at\/Frejlech-Lachen.htm\" target=\"_blank\">Was ist J\u00fcdischer Witz?<\/a><\/p>\n<p><em>Polnisch-j\u00fcdisches Sprichwort:<\/em><br \/>\n<strong><em>Wenn man arbeitet, hat man keine Zeit, Geld zu verdienen.<\/em><\/strong> (S. 201)<\/p>\n<p>Sch\u00f6n ist auch dieser Witz, der den <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Talmud\" target=\"_blank\">Talmud<\/a>, eines der bedeutendsten Schriftwerke des Judentums, zu erkl\u00e4ren versucht:<\/p>\n<p><strong><em>\u201eJoine, du warst doch auf der Jeschiwe (Talmudhochschule). Kannst du mir erkl\u00e4ren, was das ist: Talmud?\u201c<br \/>\n\u201eIch will es dir an einem Beispiel erkl\u00e4ren, Schmul. Ich will dir stellen eine talmudische Kasche (Frage, Problem): Zweie fallen durch den Schlot. Einer verschmiert sich mit Ru\u00df, der andere bleibt sauber &#8230; welcher wird sich waschen?\u201c<br \/>\n\u201eDer Schmutzige nat\u00fcrlich!\u201c<br \/>\n\u201eFalsch! Der Schmutzige sieht den reinen \u2013 also denkt er, er ist auch sauber. Der Reine aber sieht den beschmierten und denkt, es ist auch beschmiert; also wird er sich waschen. \u2013 Ich will dir stellen eine zweite Kasche. Die beiden fallen noch einmal durch den Schlot \u2013 wer wird sich waschen?\u201c<br \/>\n\u201eNa, ich wei\u00df jetzt schon: der Saubere.\u201c<br \/>\n\u201eFalsch. Der Saubere hat beim waschen gemerkt, da\u00df er sauber war; der Schmutzige dagegen hat begriffen, weshalb der Saubere sich gewaschen hat \u2013 und also w\u00e4scht sich jetzt der Richtige. \u2013 Ich stelle dir die dritte Kasche: Die beiden fallen ein drittes Mal durch den Schlot. Wer wird sich waschen?\u201c<br \/>\n\u201eVon jetzt an nat\u00fcrlich immer der Schmutzige.\u201c<br \/>\n\u201eWieder falsch! Hast du je erlebt, da\u00df zwei M\u00e4nner durch den gleichen Schlot fallen \u2013 und einer ist sauber und der andere schmutzig?! Siehst du: das ist Talmud.\u201c<\/em><\/strong> (S.98f.)<\/p>\n<p>Vor dem Holocaust gab es etwa 12 Millionen Menschen, die meisten davon in Osteuropa, die eine Sprache sprachen, die heutzutage neben \u00e4lteren Menschen aller j\u00fcdischen Glaubensrichtungen vor allem <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Chassidismus\" target=\"_blank\">chassidische Juden<\/a> als Umgangssprache sprechen: <a href=\"https:\/\/www.willizblog.de\/index.php?s=jiddisch\" target=\"_blank\">Jiddisch<\/a>, eine westgermanische Sprache, die aus dem Mittelhochdeutschen hervorging und dabei semitischen und slawischen Elemente benutzt. \u00dcber das Jiddische sind viele hebr\u00e4ische W\u00f6rter und Begriffe in die deutsche Sprache geflossen, die auch noch heute verwendet werden. Die jiddisch sprechenden Juden nennen diese Sprache <em>Mame-Loschen<\/em> (w\u00f6rtlich Muttersprache, <em>Lasch\u00f3n<\/em> hebr\u00e4isch = Sprache).<\/p>\n<p>Einige \u201aNeuinterpretationen\u2019 jiddischer Begriffe finden sich ebenfalls in diesem Buch &#8211; Aus dem Jiddischen Lexikon:<br \/>\n&#8230;<br \/>\n<em><strong>Chuzpe<\/strong> (Impertinenz) = Lehrling<br \/>\n<strong>Dajes<\/strong> oder <strong>Daages<\/strong> (Sorgen) = Bilanz<br \/>\n<strong>Mischpoche<\/strong> (Familie, Klan) = beleidigt<br \/>\n<strong>Mizwe<\/strong> (religi\u00f6ses Gebot, Wohltat) = eheliche Pflicht<br \/>\n<strong>Nadan<\/strong> (Mitgift) = die H\u00e4lfte<br \/>\n<strong>Stu\u00df<\/strong> (Unsinn, Quatsch) = Liebe<br \/>\n<strong>Tinnef<\/strong> (Dreck) = Hochzeitsgeschenk<br \/>\n<strong>Toches<\/strong> (der Allerwerteste) = zweites Gesicht<\/em><br \/>\nUsw. (S. 255f.)<\/p>\n<p>Es ist nun schon zwei Jahre her, da hatte ich an dieser Stelle eine 25-teilige Kolumne \u201eDer Witzableiter\u201c von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eike_Christian_Hirsch\" target=\"_blank\">Eike Christian Hirsch<\/a>, die 1984 im <a href=\"http:\/\/www.zeitmagazin.de\/\" target=\"_blank\">ZEITmagazin<\/a> erschien, wiedergegeben und beendet. Wer m\u00f6chte, findet hierzu den Anfang bzw. das Ende der Kolumne und kann sich \u2013 je nachdem \u2013 von vorn nach hinten oder von hinten nach vorn durchhangeln (das ist <strong>kein<\/strong> Witz):<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.willizblog.de\/?p=1888\" target=\"_blank\">Der Witzableiter (1):  Totaler Bl\u00f6dsinn \u2013 ein R\u00fcckfall<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.willizblog.de\/?p=3832\" target=\"_blank\">Der Witzableiter (25): Abschied vom Witz, mit Humor<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eWarum hat Kain Abel erschlagen?\u201c \u201eWeil Abel ihm alte j\u00fcdische Witze erz\u00e4hlt hat.\u201c Eigentlich mag ich es nicht, wenn in Gesellschaft Leute meinen, die Stimmung durch das Erz\u00e4hlen von Witzen heben zu m\u00fcssen. Meist sind es schl\u00fcpfrige, also \u201aunanst\u00e4ndige\u2019 Witze, bei denen dann mindestens die H\u00e4lfte der Anwesenden pikiert daherschaut. 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