{"id":703,"date":"2006-12-24T00:05:21","date_gmt":"2006-12-23T22:05:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.albinz.de\/blog\/?p=703"},"modified":"2007-12-17T14:28:55","modified_gmt":"2007-12-17T12:28:55","slug":"was-ist-blos-mit-ian-los-teil-39-widmungen-und-mehr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/willizblog.de\/?p=703","title":{"rendered":"Was ist blo\u00df mit Ian los? Teil 39: Widmungen und mehr"},"content":{"rendered":"<p><em>Hallo Wilfried,<\/em><\/p>\n<p><em>ich habe einen kurzen Blick auf die Homepage von Florian Opahle geworfen. Scheint ein Gitarren-Mozart zu sein. Seine musikalischen Qualit\u00e4ten sind sicher unbestritten; trotzdem finde ich, dass ein Martin B. besser in die N\u00e4he des Mr. Anderson passt. Schon allein aus optischen Gr\u00fcnden.<\/em><\/p>\n<p><em>Zum Konzert von 1985:<\/em><br \/>\n<em>Das Baseball-K\u00e4ppi ist sicher nicht die Krone, mit der der Meister sich selber gekr\u00f6nt hat, aber im Vergleich mit dem Kopftuch das kleinere \u00dcbel.<\/em><\/p>\n<p><em>Ja, die Stimmprobleme. Ich glaube, es war auf den Babyblauen Seiten, wo ich mal gelesen habe, dass die Stimmb\u00e4nder des Meisters Mitte der 80er Jahre anfingen, Probleme zu bereiten. Das k\u00e4me ja genau hin.<\/em><\/p>\n<p><em>Bei den Videos aus dieser Zeit wird sichtbar, dass Mr. Jobson das gleiche Makeup benutzt wie Agnetha F\u00e4ltskog Ende der 70er. Der Kerl hat wirklich Geschmack. Mittlerweile ist er 51 Jahre alt und ich vermute, dass er seinen Teint nun mit<\/em> Hormocenta <em>verw\u00f6hnt. Vorausgesetzt, Marika R\u00f6kk hat ihm etwas \u00fcbrig gelassen. Gl\u00fccklicherweise befinden wir uns gerade in der adventlichen Zielgeraden, sonst w\u00fcrde ich an dieser Stelle anfangen zu l\u00e4stern.<\/em><\/p>\n<p><em>In \u201eNo Lullaby\u201c geht es unbestritten darum, dass ein Vater alles tun w\u00fcrde, um sein Kind vor Gefahren jedweder Art zu sch\u00fctzen. Allerdings ist es kein Lied, dass er seinem Kind vorsingen sollte: Bangemachen gilt nicht. Allerdings k\u00f6nntest Du Recht haben, dass er das Lied schrieb und dabei an seinen Sohn dachte. Also durch seine Vaterschaft dazu inspiriert worden ist.<\/em><\/p>\n<p><em>Widmungen sind mir auf seinen Alben tats\u00e4chlich noch nicht aufgefallen. Diese Tatsache und einige andere mehr verdichten bei mir den Verdacht, dass der Meister ein Problem damit hat, andere Menschen zu nahe an sich heran zu lassen. Er macht oft einen unnahbaren Eindruck. Wie ich uns kenne, ist zu dieser These das letzte Wort noch nicht geschrieben.<\/em><\/p>\n<p><em>Wenn Du sagst, dass \u201eJack-a-lynn\u201c kein herk\u00f6mmliches Liebeslied ist, bin ich auf Deiner Seite.<\/em><\/p>\n<p><em>Du solltest an Deiner Wohnzimmerwand schon mal einen sch\u00f6nen Platz freimachen: Es kann nicht mehr lange dauern, dass Du f\u00fcr Deine Tull-Videosammlung bei youtube eine Auszeichnung erh\u00e4ltst. Im Namen aller Besucher danke ich Dir f\u00fcr diese Juwelen der Rockmusik !<\/em><\/p>\n<p><em>Die englischen K\u00fcnstlernamen deutscher Schlagermusiker waren wohl die ersten Vorboten der Globalisierung. Ich kann mich erinnern, dass Anfang der 70er Jahre alles Englische sehr angesagt war. Es suggerierte Internationalit\u00e4t, Weltb\u00fcrgertum. Der deutsche Schlagerfuzzi als Metropolit der leichten Muse. In jener Zeit gab es bereits die ersten Verballhornungen dieses Ph\u00e4nomens: Vielleicht erinnerst Du Dich an Frank Zanders Disco-Polka. In dieser Satire legte sich der deutsche Schlagers\u00e4nger Heinz Maria Braselfingen den K\u00fcnstlernamen Telly Explosion zu. Von Braselfingen zu \u00c4xploschen ist es auch nicht weiter als von Grabowski zu Dschi Dschi \u00c4nder\u00dfen.<\/em><\/p>\n<p><em>Ich stimme Dir uneingeschr\u00e4nkt zu: Falls ich eine Schlagerkarriere anstreben w\u00fcrde, w\u00fcrde ich das nicht unter meinem eigenen Namen riskieren. Mein Name klingt auch nicht schlimmer als Gr\u00f6hnemeyer, aber ich w\u00fcrde meine Verwandten sch\u00fctzen wollen.<\/em><\/p>\n<p><em>Das Songbook hat mein Kollege \u00fcber &#8222;Booklooker&#8220; gefunden. Meine Lieferantin hat leider kein Exemplar mehr greifbar, auch ein ihr bekannter fr\u00fcherer Mitarbeiter des zust\u00e4ndigen Verlages muss passen. Mein Kollege hat heute noch einmal in die einschl\u00e4gigen Webseiten geschaut, aber nichts mehr finden k\u00f6nnen. Die Dame, von der ich das Buch habe, k\u00f6nnte vielleicht eine englische Version auftreiben. Jedenfalls sieht es so aus, als h\u00e4tte ich (bzw. mein hilfsbereiter Kollege) das vorerst letzte verf\u00fcgbare Exemplar erwischt. Aber solange der Verlag immer wieder verspricht, eine neue Edition aufzulegen, besteht noch Hoffnung.<\/em><\/p>\n<p><em>Auf den ersten Seiten des Buches schreibt der Meister \u00fcber die Entstehungsgeschichte einiger Alben und die damalige Situation in und um die Band. Bemerkenswert finde ich, dass die Alben, die f\u00fcr mich die Klasse von JT verk\u00f6rpern, vom Meister selber gar nicht so hoch bewertet werden. Sei versichert: \u00dcber den Inhalt des Buches werde ich noch h\u00e4ufiger schreiben.<\/em><\/p>\n<p><em>F\u00fcr Weihnachtseink\u00e4ufe fahre ich tats\u00e4chlich nach Aachen. F\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Anschaffungen ist meine Wahlheimat etwas zu provinziell. Daf\u00fcr genie\u00dfe ich diese halb-l\u00e4ndliche Umgebung die \u00fcbrigen 51 Wochen im Jahr.<\/em><\/p>\n<p><em>Heute spielt die Alemannia gegen Bayern M\u00fcnchen. Pokal-Achtelfinale. In diesen Minuten m\u00fcsste das Spiel beendet sein, aber ich habe keine Ahnung, wie es ausgegangen ist. Das werde ich morgen im Radio erfahren. <\/em><\/p>\n<p><em>Das mit dem Weihnachtsbaum ist mir etwas peinlich. Sag&#8217;s nicht weiter, aber seit einigen Jahren haben wir einen zusammenklappbaren synthetischen &#8222;Baum&#8220;. Der letzte echte Baum, den ich gekauft habe, roch nach Katzendreck. Leider nicht zum ersten Mal. Danach hat meine Frau auf das Produkt der kunststoffverarbeitenden Industrie umger\u00fcstet. Ich erspare uns an dieser Stelle, Vor- und Nachteile dieser Entscheidung aufzulisten.<\/em><\/p>\n<p><em>Die Verfilmung der \u201eEntdeckung des Himmels\u201c reicht nicht an das Buch heran. Das ist klar, das darf man auch nicht erwarten. Trotzdem hat der Film mich beeindruckt: Viele Bilder, die er verwendet, decken sich auf bisher nie gekannte Weise mit den Bildern, die beim Lesen des Romans vor dem geistigen Auge entstanden sind. Das ging so weit, dass ich \u00fcberlegt habe, ob ich den Film bereits schon mal gesehen habe und ich mich an die Bilder des ersten Ansehens erinnere. Aber das ist nicht so; den Film habe ich vergangene Woche wirklich zum ersten Mal gesehen. Das Wiedererkennen beruht auf der detaillierten Beschreibung des Autors und der vorlagentreuen Umsetzung der Filmemacher. Davon hat jemand, der das Buch nicht kennt, nat\u00fcrlich nichts. Aber es ist immer noch eine sch\u00f6ne Story, die im Film erz\u00e4hlt wird. Es wird Dich nicht \u00fcberraschen, dass ich Dir empfehle, mit dem Film zu warten, bis Du das Buch gelesen hast.<\/em><\/p>\n<p><em>Lieber Wilfried, falls wir uns bis dahin nicht mehr lesen werden, w\u00fcnsche ich Dir und Deiner Familie ein sch\u00f6nes Weihnachtsfest, eine sch\u00f6ne Geburtstagsfeier und noch einige erholsame Tage bis dahin.<\/em><\/p>\n<p><em>Es gr\u00fc\u00dft Dich<\/em><br \/>\n<em>Lockwood<\/em><\/p>\n<p>20.12.2006<\/p>\n<p>~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~<\/p>\n<p><em>Hallo Lockwood,<\/em><\/p>\n<p><em>weil Du ihn so sehr magst, habe ich mich etwas mit <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eddie_Jobson\" target=\"_blank\">Eddie Jobson<\/a> besch\u00e4ftigt. Es ist nicht nur das \u201eA\u201c-Album von Tull, auf dem er spielt, sondern ich habe (mindestens) noch eine 2. Scheibe, auf der Jobson mitmischt: <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Frank_Zappa\" target=\"_blank\">Frank Zappas<\/a> \u201eZoot Allures\u201c von 1976, da war Jobson also gerade 21 Jahre alt. Und wenn ein Musiker wie Zappa so einen jungen Schn\u00f6sel ins Studio holt, um mit ihm Aufnahmen zu machen, dann muss an dem schon einiges dran sein (musikalisch gesehen, ist klar). Und unser Meister (Herr Anderson) wird auch gewusst haben, warum er ihn bei sich mitspielen l\u00e4sst. Da wird das Aussehen (und die Benutzung von Kosmetika) lediglich eine zweitrangige Rolle gespielt haben (aber Tipps dieser Art werden auch von den \u201eHerren der Sch\u00f6pfung\u201c gern entgegengenommen).<\/em><\/p>\n<p><img src=\"https:\/\/www.albinz.net\/models\/zappa_jobson.jpg\" alt=\"Zappa mit Eddie Jobson\" \/><\/p>\n<p><em>Es gibt auch eine eigene <a href=\"http:\/\/www.eddiejobson.com\/\" target=\"_blank\">Website von Eddie Jobson<\/a>, die sich aber irgendwie noch im Aufbau befindet. Interessant dabei der \u201eVaterstolz\u201c, denn der jetzt 13-j\u00e4hrige Sohnemann trommelt in der Schulband wie ein Alter, sodass Vatern gleich zwei Videos auf die Homepage stellt.<\/em><\/p>\n<p><em>Zu den Stimmproblemen des Meisters gibt es im Laufi-Forum eine aktuelle <a href=\"http:\/\/www.laufi.de\/board\/viewtopic.php?t=676\" target=\"_blank\">Diskussion<\/a>; u.a. schreibt da einer (strange avenue): \u201eIst schon klar, dass seine Stimme schon nach 1984 kr\u00e4ftig gelitten hatte, sie ging aber m.E. noch einigermassen, der richtige Einbruch kam dann, ich denke, Ihr w\u00fcrdet mir zustimmen, irgendwann zwischen Herbst 1990 und Fr\u00fchjahr &#8217;91, aber wann genau? Datum? Uhrzeit??\u201c. Ich gehe davon aus, und das wird an verschiedenen Stellen best\u00e4tigt, dass Ian Anderson schon \u00f6fter operativ behandelt wurde. Von daher kann es zeitweise zu einer Besserung seiner Stimme gef\u00fchrt haben. Inzwischen ist der Schaden aber wohl irreparabel (oder Herr Anderson hat keinen Bock mehr auf das Herumgeschnipsle in seinem Hals), sodass er sich mit einer bestimmten Technik \u00fcber Wasser h\u00e4lt: bei hohen T\u00f6nen nicht pressen (evtl. das ganze St\u00fcck auch einen Ton tiefer ansetzen), leise singen (man kann daf\u00fcr das Mikro etwas mehr aufdrehen) usw. Dazu m\u00fcsste man vielleicht bestimmte Lieder einmal in den verschiedensten Versionen vergleichen. Ist aber eigentlich egal: Wir wissen, dass es mit dem Singen nicht mehr so klappt. Ist nat\u00fcrlich schade, besonders wenn man bestimmte St\u00fccke h\u00f6rt, bei denen noch alles v\u00f6llig okay war.<\/em><\/p>\n<p><em>Ganz ohne Widmungen kommt auch Herr Anderson nicht aus. So hei\u00dft gleich ein Lied \u201eFor Michael Collins, Jeffrey and me\u201c auf dem Album \u201eBenefit\u201c. <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Michael_Collins_(Astronaut)\" target=\"_blank\">Michael Collins<\/a> ist der Astronaut, der in der Kommandokapsel von \u201eApollo 11\u201c den Mond umkreiste, w\u00e4hrend sich Neil Armstrong und Edwin Aldrin auf dem Mond einen sch\u00f6nen Tag machten. Von Jeffrey h\u00f6ren wir ja \u00f6fter \u2013 es d\u00fcrfte Jeffrey Hammond, der alte Kumpel und Mitspieler von Ian Anderson, sein. Aber eine Widmung f\u00fcr sich selbst? Ich habe nur kurz in den Text hineingeschaut (Du hast ja \u201ebessere\u201c Quellen), ein Text, den ich auf die Schnelle nicht nachvollziehen kann. Ich lese da auf jeden Fall eine deutliche Kritik an der Raumfahrt Richtung Mond heraus. Also eine Widmung im herk\u00f6mmlichen Sinne ist das bestimmt nicht bzw. nicht als solche gemeint. Oder anders: Allein in dieser scheinbaren Widmung steckt eine tiefere Bedeutung, die einem nicht sogleich aufgeht.<\/em><\/p>\n<p><em>Je mehr ich einen Blick in die Texte werfe, desto mehr vermisse ich das Schramm\u2019sche Songbook. Es wird sicherlich nicht alle Texte bis ins Letzte erhellen, d\u00fcrfte aber doch eine Hilfe sein, sich den Texten zu n\u00e4hern. Du Gl\u00fccklicher! Aber ich will nicht neidisch sein. Irgendwann komme ich auch in den Besitz des Buches. An der englischen Version bin ich allerdings weniger interessiert.<\/em><\/p>\n<p><em>Stichwort: <a href=\"http:\/\/www.therockradio.com\/2006\/12\/jethro-tull-planning-2-dvds-for-2007.html\" target=\"_blank\">Livegeschichten aus&#8217;m ZDF und Montreux<\/a>. F\u00fcr 2007 ist also wirklich die Ver\u00f6ffentlichung von zwei DVDs geplant. Gerade das ZDF muss \u00fcber reichlich Material verf\u00fcgen (nicht nur <a href=\"http:\/\/de.youtube.com\/watch?v=W3RNdU2d0PY\" target=\"_blank\">\u201eBroadsword\u201c<\/a> mit Playback in der Sendung \u201eDrehscheibe\u201c aus dem Jahre 1982). Das <a href=\"https:\/\/www.albinz.net\/jethrotull\/jt_montreux.html\" target=\"_blank\">Montreux-Konzert<\/a> stammt aus 2003. Ich habe davon das gesamte Konzert als Video, allerdings in mittelpr\u00e4chtiger Qualit\u00e4t. Das ZDF-Material w\u00fcrde mich auf jeden Fall interessieren. Und laut offizieller Tull-Website ist von der Acoustic Tour auch noch eine Scheibe geplant. Gespannt sein darf man, was am Ende 2007 wirklich auf den Markt gekommen ist.<\/em><\/p>\n<p><em>Also an unserer Wohnzimmerwand ist sicherlich noch Platz, aber der eignet sich wenig zum Aufh\u00e4ngen von irgendwelchen Auszeichnungen. Viele der Videos habe ich mir \u00fcber laufi.de an Land gezogen (der gute <a href=\"http:\/\/www.laufi.de\/warmup\/vita15.html\" target=\"_blank\">Marco Laufenberg<\/a> d\u00fcrfte \u00fcber ein weltweit unerreicht gro\u00dfes Tull-Archiv an Videos und Audios verf\u00fcgen, schade, dass er nur so kleckerweise mit seinen Perlen \u2019r\u00fcberkommt \u2013 das soll aber keine Kritik sein, nur: \u201aalle Welt\u2019 wartet auf das Video des Monats Dezember 2006 und auf das versprochenen Bonusmaterial). Und dank meiner Tull Site im Internet konnte ich den einen oder anderen Kontakt kn\u00fcpfen, der dazu f\u00fchrte, weiteres Videomaterial zu ergattern. Und daneben gibt es auch noch andere Quellen im mehr oder weniger grauem Bereich des WWW, die ich angezapft habe. Ich bin eben mehr Sammler als J\u00e4ger (aber Sammler mit J\u00e4gerinstinkt). Und da ich mich etwas mit Videobearbeitung usw. auskenne, es zudem Plattformen wie youtube.com, myvideo.de, myspace.com usw. gibt, da kommt dann das Eine zum Anderen. Daf\u00fcr braucht es keine Auszeichnungen zu geben. Trotzdem nehme ich deinen Dank gern entgegen.<\/em><\/p>\n<p><em>Nur so nebenbei: Seit wann schreibt sich Gr\u00f6nemeyer mit \u201ah\u2019? H\u00f6re ich da bei Dir einen gewissen Zynismus heraus (aber dann h\u00e4ttest Du ihn vielleicht auch mit einem \u201aD\u2019 am Anfang geschrieben)? Bei \u201auns\u2019 hei\u00dft der gute Herbert meist \u201eGr\u00f6hlemeyer\u201c. Immerhin einer, der sich zu seinem Namen bekennt (welcher dabei zu solchen Wortspielchen einl\u00e4dt). Aber Herby ist ja kein Schlageraffe im Sinne unserer Diskussion.<\/em><\/p>\n<p><em>Zur Verfilmung der \u201eEntdeckung des Himmels\u201c von Harry Mulisch: In der Regel lese ich tats\u00e4chlich zuerst ein Buch, bevor ich mir die Verfilmung dazu anschaue. Und mir ist bewusst, dass man am Ende beides schlecht miteinander vergleichen kann. Es sind einfach zwei Medien, die sich in vielen Dingen wesentlich unterscheiden: Film und Buch. Leider bin ich zz. in einem Leseloch, d.h. ich komme kaum zum Lesen (und habe auch nicht allzu viel Lust dazu). Au\u00dferdem liegen bei mir einige B\u00fccher herum, die ich begonnen habe, aber noch nicht zu Ende gelesen habe. Habe also Geduld mit mir. Au\u00dferdem, ich wei\u00df nicht warum und wie ich es anders beschreiben soll: Es sperrt sich bei mir im Inneren etwas gegen dieses Buch. Das Wenige, was ich bisher dar\u00fcber gelesen habe, w\u00fcrde mich normalerweise nicht dazu einladen, es zu lesen.<\/em><\/p>\n<p><em>So, f\u00fcr heute soll es gen\u00fcgen. Weihnachten steht vor der T\u00fcr. Lauschen wir Herrn Anderson am Heiligabend. Und lassen wir uns viele sch\u00f6ne Sachen schenken. Meine Frau hat einen Bekannten, der uns jedes Jahr aufs Neue \u201edie fetteste Gans, den schrillsten Weihnachtsbaum und die \u00fcberfl\u00fcssigsten Geschenke\u201c w\u00fcnscht. Da kommt die richtige Stimmung auf. Nein, ich w\u00fcnsche Dir und Deiner Familie wirklich geruhsame und besinnliche Feiertage. Leider wird es mit Schnee nichts werden. Aber auch so w\u00fcnsche ich Dir die rechte Weihnachtsstimmung. Und gerade in diesem Tagen ist es doch sch\u00f6n, eine Familie zu haben.<\/em><\/p>\n<p><em>Bis bald (zwischen den \u201aTagen\u2019)<\/em><br \/>\n<em>Wilfried<\/em><\/p>\n<p><em><strong>P.S.<\/strong> Irgendwo las ich von einem musikalischen Experiment des Herrn Anderson, was eigentlich nicht ganz so neu ist (z.B. die Beatles auf \u201eSgt. Pepper \u2019s\u201c): In einem St\u00fcck gibt es eine r\u00fcckw\u00e4rts gespielter Fl\u00f6te! Hast Du davon geh\u00f6rt?<\/em><\/p>\n<p>21.12.2006<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/babelfish.altavista.com\/babelfish\/trurl_pagecontent?url=https:\/\/www.willizblog.de\/?p=703&#038;lp=de%5Fen\" target=\"_blank\">English Translation for Ian Anderson<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hallo Wilfried, ich habe einen kurzen Blick auf die Homepage von Florian Opahle geworfen. Scheint ein Gitarren-Mozart zu sein. Seine musikalischen Qualit\u00e4ten sind sicher unbestritten; trotzdem finde ich, dass ein Martin B. besser in die N\u00e4he des Mr. Anderson passt. Schon allein aus optischen Gr\u00fcnden. Zum Konzert von 1985: Das Baseball-K\u00e4ppi ist sicher nicht die &hellip; <a href=\"https:\/\/willizblog.de\/?p=703\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Was ist blo\u00df mit Ian los? 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