{"id":7381,"date":"2013-06-06T07:18:54","date_gmt":"2013-06-06T06:18:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.willizblog.de\/?p=7381"},"modified":"2013-06-05T11:35:15","modified_gmt":"2013-06-05T10:35:15","slug":"zu-martin-walser-4-tod-eines-kritikers","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/willizblog.de\/?p=7381","title":{"rendered":"Zu Martin Walser (4): Tod eines Kritikers"},"content":{"rendered":"<p><em>\u201e<a href=\"https:\/\/www.willizblog.de\/index.php?s=martin+walser\" target=\"_blank\">Walser<\/a> ist ein Differenzierungsk\u00fcnstler der Innenwelten. Weil er sich offenbart, ist er so leicht angreifbar.\u201c<\/em> So hei\u00dft es auf Seite 520 in <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/J%C3%B6rg_Magenau\" target=\"_blank\">J\u00f6rg Magenaus<\/a> <a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/3499247720\/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3499247720&#038;linkCode=as2&#038;tag=familiealbin-21\" target=\"_blank\"> <strong>Martin Walser-Biographie<\/strong><\/a><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.assoc-amazon.de\/e\/ir?t=familiealbin-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3499247720\" width=\"1\" height=\"1\" border=\"0\" alt=\"\" style=\"border:none !important; margin:0px !important;\" \/> (Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg, rororo 24772 \u2013 aktualisierte und erweiterte Neuausgabe, Oktober 2008). In seiner Dankesrede <a href=\"https:\/\/www.willizblog.de\/?p=7370\" target=\"_blank\">Erfahrungen beim Verfassen einer Sonntagsrede<\/a> anl\u00e4sslich der Verleihung des Friedenspreises des deutschen Buchhandels am 11. Oktober 1998 in der Frankfurter Paulskirche, in der er eine <em>\u201eInstrumentalisierung des Holocaust\u201c<\/em> ablehnte, hatte sich Martin Walser auf diese Weise angreifbar gemacht und musste sich den Vorwurf des Antisemitismus gefallen lassen.<\/p>\n<ul><img src=\"http:\/\/images.booklooker.de\/isbn\/9783499247729\/Magenau+Martin-Walser.jpg\" alt=\"J\u00f6rg Magenau: Martin Walser - eine Biographie\" title=\"J\u00f6rg Magenau: Martin Walser - eine Biographie\" \/><\/ul>\n<p>2002 erschien Walsers Roman <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tod_eines_Kritikers\" target=\"_blank\">Tod eines Kritikers<\/a>. Als Vorbild der Figur Andr\u00e9 Ehrl-K\u00f6nig, des von der Bildfl\u00e4che verschwundenen Starkritikers, gilt gemeinhin <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Marcel_Reich-Ranicki\" target=\"_blank\">Marcel Reich-Ranicki<\/a>, der einflussreichste deutschsprachige Literaturkritiker der Gegenwart (<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Literaturpapst\" target=\"_blank\">Literaturpapst<\/a>). Bereits 1977 publizierte Martin Walser in DIE ZEIT (25. M\u00e4rz 1977) seine Polemik <em>\u201e\u00dcber P\u00e4pste\u201c<\/em> gegen eine sich p\u00e4pstlich-unfehlbar gerierende Literaturkritik, meinte damit aber haupts\u00e4chlich Reich-Ranicki. Und in seinem Roman <em>\u201eOhne einander\u201c<\/em>, erschienen 1993, hatte Walser einen Literaturkritiker namens Willi Andr\u00e9 K\u00f6nig eingef\u00fchrt, der <em>\u201ein der Branche Erlk\u00f6nig genannt wurde.\u201c<\/em><\/p>\n<p><em> \u201eNoch bevor der Roman anderen Rezensenten zug\u00e4nglich, geschweige denn im Buchhandel erh\u00e4ltlich war, hatte die FAZ das unredigierte Manuskript zur Pr\u00fcfung f\u00fcr einen Vorabdruck erhalten. In seinem offenen Brief an Walser lehnte der FAZ-Herausgeber <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Frank_Schirrmacher\" target=\"_blank\">Frank Schirrmacher<\/a> eine Vorver\u00f6ffentlichung in seiner Zeitung aber ab und machte damit den Inhalt des Werkes \u00f6ffentlich. Schirrmacher, der 1998 bei der Verleihung des Friedenspreises an Martin Walser noch die Laudatio gehalten hatte, nannte in seinem Artikel den Roman eine zwanghaft aus Verbitterung geborene Abrechnung Walsers mit seinem langj\u00e4hrigen Kritiker Marcel Reich-Ranicki. Als Thema des Buches sah Schirrmacher schlicht den \u201aMord an einem Juden\u2019.\u201c<\/em> (Quelle: <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tod_eines_Kritikers#.C3.96ffentliche_Kontroverse\" target=\"_blank\">de.wikipedia.org<\/a>)<\/p>\n<p>Es entbrannte wieder eine Antisemitismus-Diskussion, denn Marcel Reich-Ranicki ist Jude. Man warf Walser vor, sein <em>\u201eRoman bediene sich bei der Beschreibung Ehrl-K\u00f6nigs durchg\u00e4ngig historischer Chiffren und antisemitischer Klischees.\u201c<\/em> Das ging dann sogar soweit, dass man Walser vorwarf, <em>\u201edie Propagierung von \u201aJudenhass\u2019 jahrelang vorbereitet zu haben\u201c<\/em>. Dazu kamen ressentimentgeladene \u00f6ffentliche \u00c4u\u00dferungen Walsers: <em>\u201eIn unserem Verh\u00e4ltnis ist er der T\u00e4ter und ich bin das Opfer\u201c<\/em>, sagte er 1998 beispielsweise \u00fcber Reich-Ranicki. <em>\u201eJeder Autor, den er so behandelt, k\u00f6nnte zu ihm sagen: Herr Reich-Ranicki, in unserem Verh\u00e4ltnis bin ich der Jude.\u201c<\/em> (\u201eS\u00fcddeutsche Zeitung\u201c v. 19.\/20. September 1998).<\/p>\n<p>Es ist sicherlich richtig, dass Martin Walser <em>\u201emit seinem Roman jahrzehntelange Dem\u00fctigungen<\/em> [bearbeitete]. <em>Was sich so lange angestaut hatte, musste nun als Wut heraus. Das war eine Notwendigkeit, ein therapeutischer Akt und dann erst, in einem zweiten Schritt, literarischer Gestaltungswille. Als er vollbracht war, f\u00fchlte Walser sich \u201aso unabh\u00e4ngig wie noch nie\u2019 und behauptete tapfer, \u00fcber kein Buch so froh gewesen zu sein wie \u00fcber dieses.&#8220;<\/em> (S. 528 der Biografie).<\/p>\n<p>Gehen wir ins Jahr 1976 zur\u00fcck. Walser hatte seinen kleinen Roman <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/print\/d-41279967.html\" target=\"_blank\"><em>\u201eJenseits der Liebe\u201c<\/em><\/a> ver\u00f6ffentlicht. <em>\u201eAm 27. M\u00e4rz kaufte er sich auf dem Weg nach Frankfurt am Bahnhof die F.A.Z. und fand darin Marcel Reich-Ranickis Rezension, die mit den S\u00e4tzen begann: \u201aEin belangloser, ein schlechter, ein miserabler Roman. Es lohnt sich nicht, auch nur ein Kapitel, auch nur eine einzige Seite dieses Buches zu lesen\u2019. Schon die \u00dcberschrift \u2013 \u201aJenseits der Literatur\u2019 \u2013 gab kund, da\u00df es Reich-Ranicki eher um eine Exkommunizierung als um sachliche Kritik zu tun war.<\/em> [&#8230;] <em>Vom einstigen Talent sei nichts \u00fcbriggeblieben als Sterilit\u00e4t, Geschw\u00e4tzigkeit und eine saft- und kraftlose Diktion. Ja, er diagnostizierte geradezu eine Verbalinkontinenz, wenn er dem Autor vorwarf, \u201aDie Worte nicht mehr halten\u2019 zu k\u00f6nnen.\u201c<\/em> (S. 343)<\/p>\n<p>Dem n\u00e4chsten Werk Walsers, der Novelle <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ein_fliehendes_Pferd\" target=\"_blank\">Ein fliehendes Pferd<\/a> (1978), war dann Reich-Ranicki dann schon wieder eher wohlgesonnen: Walser habe <em>\u201eoffenbar nicht mehr den Ehrgeiz, mit der Dichtung die Welt zu ver\u00e4ndern. Er will nur ein St\u00fcck dieser Welt zeigen. Mehr sollte man von Literatur nicht erwarten.\u201c<\/em> (Marcel Reich-Ranicki: Martin Walsers R\u00fcckkehr zu sich selbst. In: FAZ, 4. M\u00e4rz 1978). Aber nichts anderes wollte Walser schon mit seinem Roman \u201eJenseits der Liebe\u201c. Reich-Ranicki wertete nicht Literatur, sondern die Gesinnung des Schriftstellers.<\/p>\n<p>Sinngem\u00e4\u00df \u00e4u\u00dferte sich Reich-Ranicki einmal so: Schriftsteller sollten froh sein, wenn er sie rezensiere. Lobt er ein Buch, so d\u00fcrfte es 100.000 Leser finden. Bei einem Verriss sind es dann immer noch 20.000.<\/p>\n<p>Kein Wunder, wenn sich Martin Walser eines Tages dieser Gestalt eines machtbesessen <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tod_eines_Kritikers#Handlung\" target=\"_blank\"><em>\u201eGro\u00dfkaspars\u201c<\/em><\/a> annahm, der nach Meinung vieler Literaturkenner keine seri\u00f6se Literaturkritik betreibt, sondern Selbstinszenierung auf Kosten der Schriftsteller. Es ging f\u00fcr Walser aber um mehr, n\u00e4mlich vor allem um die Schilderung der Machtverh\u00e4ltnisse im Literaturbetrieb insgesamt &#8211; und die Mechanismen, die ihn im Innersten zusammenhalten. Das Ergebnis ist der Roman \u201aTod einer Kritikers\u2019.<\/p>\n<p>Dabei <em>\u201eglaubte<\/em> [Walser], <em>keine \u201aAbrechnung\u2019 und schon gar keine \u201aExekution\u2019 geschrieben zu haben, wie Kritiker ihm vorhielten, sondern auch eine versteckte Liebeserkl\u00e4rung.\u201c<\/em> (S. 528 der Biografie) \u2013 <em>\u201eEr hatte ja sogar \u2013 davon war er \u00fcberzeugt \u2013 Reich-Ranicki in der Figur des Andr\u00e9 Ehrl-K\u00f6nig sch\u00f6ner, witziger, gr\u00f6\u00dfer, souver\u00e4ner gemacht, als er wirklich war. Blo\u00df da\u00df ihm das niemand abnehmen wollte.\u201c<\/em> (S. 543) <\/p>\n<p>Und: <em>\u201eDas Buch ist nicht antisemitisch, sondern handelt davon, wie Antisemitismus zum Medienthema wird.\u201c<\/em> (S. 530) Aber das erkannten nur die wenigsten. <em>\u201e\u201aSo leidenschaftlich geht die Suche nach verd\u00e4chtigen Stellen mittlerweile voran, da\u00df jeder, der keine Passage mit \u201aantisemitischen Klischees\u2019 finden kann, sich selbst des Antisemitismus verd\u00e4chtig macht\u2019, beschrieb <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Thomas_Steinfeld\" target=\"_blank\">Thomas Steinfeld<\/a> in der S\u00fcddeutschen Zeitung die Atmosph\u00e4re.\u201c<\/em> (S. 522)<\/p>\n<p><em>\u201eReich-Ranicki<\/em> [&#8230;] <em>behauptete allen Ernstes, in \u201aTod eines Kritikers\u2019 werde nach \u201adem Vorbild des <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Der_St%C3%BCrmer\" target=\"_blank\">\u201aSt\u00fcrmers\u2019<\/a> \u201agegen Juden gehetzt\u2019. \u201aDer Autor vom Bodensee\u2019<\/em> [wie er Walser jetzt nur noch nannte] <em>kann sich nicht damit abfinden, da\u00df ich noch lebe und arbeite. Er kann sich ja ausrechnen, da\u00df das nicht mehr lange dauern wird. Aber er ist auf grausame Weise ungeduldig.\u2019 Angst habe er, sagte der wortgewaltige Kritiker, als m\u00fcsse er tats\u00e4chlich um sein Leben f\u00fcrchten.\u201c<\/em> (S. 537)<\/p>\n<p>Interessant dabei ist, dass die \u00f6ffentliche Diskussion \u00fcber Walsers Werk in vielen Punkten dem Drehbuch des Romans folgte, weswegen dieser aus heutiger Sicht, wie schon <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sigrid_L%C3%B6ffler\" target=\"_blank\">Sigrid L\u00f6ffler<\/a> bemerkte, <em>\u201egnadenlos klug und fast prophetisch\u201c<\/em> wirkt. Oder wie es in der Walser-Biografie hei\u00dft: <em>\u201eSchirrmacher<\/em> [&#8230;] <em>schrieb: \u201aEs geht hier nicht um die Ermordung des Kritikers als Kritiker (&#8230;). Es geht um den Mord an einem Juden.\u2019 Auch diesen unerh\u00f6rten Vorwurf mu\u00dfte er nur aus Walsers Roman abschreiben. \u201aDas Thema war jetzt, da\u00df Hans Lach einen Juden get\u00f6tet hatte\u2019, hei\u00dft es da. Walser schildert an dieser Stelle die Funktionsweise der Medien, die in ihrer Aufmerksamkeitskonkurrenz stets auf den gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichen Skandal aus sind. Der gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Skandal aber ist der Antisemitismus. \u201aErst jetzt hatten die Medien ihr Saisonthema gefunden\u2019, hei\u00dft es im Roman, der als Farce vorwegnahm, was in der Wirklichkeit als Trag\u00f6die folgte. Erstaunlich wie pr\u00e4zise die medialen Nachspieler sich an das Drehbuch hielten. Walser h\u00e4tte sich \u00fcber seine prognostische Pr\u00e4zision freuen k\u00f6nnen, wenn sie ihn nicht selbst getroffen h\u00e4tte.\u201c<\/em> (S. 531)<\/p>\n<p>siehe hierzu auch: <a href=\"http:\/\/www.wissen.de\/das-vermeintliche-skandalbuch\" target=\"_blank\">Das vermeintliche Skandalbuch<\/a><\/p>\n<p>Nun auch diesen \u201aSkandal\u2019 hat Martin Walser \u00fcberlebt. Ich hatte damals das Buch gelesen und konnte der Anschuldigungen wegen nur den Kopf sch\u00fctteln. Nat\u00fcrlich brannte Walser einiges auf der Seele. Und was macht man als Schriftsteller, man schreibt es sich von dieser. Aber es ist kein Roman aus dem Affekt heraus. Walser hat sicherlich lange recherchiert und alles von Belang gesammelt. Und nat\u00fcrlich war da die Lichtgestalt Reich-Ranickis ein \u201agefundenes Fressen\u2019.<\/p>\n<p>Gegen\u00fcber Biografien bin ich immer etwas skeptisch. Aber die <a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/3499247720\/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3499247720&#038;linkCode=as2&#038;tag=familiealbin-21\" target=\"_blank\"> <strong>Martin Walser-Biographie<\/strong><\/a><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.assoc-amazon.de\/e\/ir?t=familiealbin-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3499247720\" width=\"1\" height=\"1\" border=\"0\" alt=\"\" style=\"border:none !important; margin:0px !important;\" \/> von J\u00f6rg Magenau kann ich jedem nur w\u00e4rmstens empfehlen, der sich wenigstens etwas f\u00fcr Walser interessiert. Inzwischen ist diese Biografie zu einer Art Standardwerk f\u00fcr den \u201aAutor vom Bodensee\u2019 geworden, auch wenn Walser auf Magenaus R\u00fcckfrage behauptete: <em>&#8222;Ihr Buch ist interessant zu lesen, aber ich bin das nicht!&#8220;<\/em>.<\/p>\n<p>siehe auch:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.willizblog.de\/?p=7327\" target=\"_blank\">Zu Martin Walser (1): Ich bin nicht Walser<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.willizblog.de\/?p=7361\" target=\"_blank\">Zu Martin Walser (2): Links und DKP-nah<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eWalser ist ein Differenzierungsk\u00fcnstler der Innenwelten. Weil er sich offenbart, ist er so leicht angreifbar.\u201c So hei\u00dft es auf Seite 520 in J\u00f6rg Magenaus Martin Walser-Biographie (Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg, rororo 24772 \u2013 aktualisierte und erweiterte Neuausgabe, Oktober 2008). In seiner Dankesrede Erfahrungen beim Verfassen einer Sonntagsrede anl\u00e4sslich der Verleihung des Friedenspreises des &hellip; <a href=\"https:\/\/willizblog.de\/?p=7381\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Zu Martin Walser (4): Tod eines Kritikers<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[12,30],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/willizblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7381"}],"collection":[{"href":"https:\/\/willizblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/willizblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/willizblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/willizblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=7381"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/willizblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7381\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/willizblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=7381"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/willizblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=7381"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/willizblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=7381"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}