{"id":741,"date":"2007-02-01T01:47:37","date_gmt":"2007-01-31T23:47:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.albinz.de\/blog\/?p=741"},"modified":"2007-01-29T15:55:19","modified_gmt":"2007-01-29T13:55:19","slug":"was-ist-blos-mit-ian-los-teil-46-andersons-letzte-schaffensperiode","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/willizblog.de\/?p=741","title":{"rendered":"Was ist blo\u00df mit Ian los? Teil 46: Andersons letzte Schaffensperiode"},"content":{"rendered":"<p><em>Guten Abend lieber Wilfried,<\/em><\/p>\n<p><em>Deine letzte mail gibt mir Gelegenheit, mich auf das urspr\u00fcngliche Thema unseres Gedankenaustauschs zu besinnen: Auf Jethro Tull. Mr. Anderson sorgt mal wieder f\u00fcr Aufregung in der Fangemeinde, da ist es nur angemessen, wenn ich das aufgreife.<\/em><\/p>\n<p><em>Ich bin Deinen gelinkten Anregungen gefolgt und habe mich bei den Laufi-Leuten ein wenig umgelesen. Hier schwappen die Wogen der Emotion hoch. Den Laufis geht es genau wie mir: Sie st\u00f6ren sich daran, dass der Meister seine bew\u00e4hrten Musiker, vielleicht sogar Mr. Barre, durch (preiswerte) Leihmusiker ersetzt. Das ganze verkauft Mr. Anderson dann auch noch als Jethro Tull.<\/em><\/p>\n<p><em>Man stelle sich vor: Mr. Jagger schart die Leasing-Musiker Tom Hinz und Tim Kunz um sich und tritt mit ihnen als Rolling Stones auf. Paul McCartney tritt mit Eddie Egal und Kurt Kompatibel als die Beatles auf. Ich schrieb es schon in einem anderen Zusammenhang: Es gibt Dinge, die gehen einfach nicht. F\u00fcr manche Entscheidungen braucht man wohl die arrogante Kaltschn\u00e4uzigkeit eines Ian Anderson. Man kann ihm sicher einiges vorwerfen; \u00fcbertriebene Demut sicher nicht.<\/em><\/p>\n<p><em>Nun zu den Geigerinnen: Dir, der Laufigemeinde, mir und dem Rest der Welt ist aufgefallen, dass es sich bei den streichenden Musikern ausnahmslos um sehr ansehnliche junge Damen handelt. (Meine Frau meint, diese w\u00fcrde Mr. Anderson einsetzen, um von sich selber abzulenken &#8211; aber da kennt sie den Meister schlecht). Vor einiger Zeit hast Du mehr oder weniger unverbl\u00fcmt angedeutet, dass Mr. Anderson mehr als nur ein musikalischen Interesse an seinen Musikantinnen habe. Das mag sein, jedenfalls liegt der Verdacht nahe. Genau wie Dir ist mir das aber gleichg\u00fcltig. Andere Leute sollen von mir aus geigen, wen oder was sie wollen. Mich st\u00f6rt an diesen K\u00fcnstlerinnen viel mehr ihre Heterogenit\u00e4t: Sie f\u00fcgen sich \u00fcberhaupt nicht in das Bild der Gruppe ein. Die JT-Musiker spielten schon zusammen, als die Eltern der Damen noch ihre Akne behandelten. Und nun stehen diese bl\u00fchenden Sch\u00f6nheiten auf der B\u00fchne, eingerahmt von knorrigen alten Eichen. (Zuerst wollte ich schreiben, dass auf der B\u00fchne neben einem Kuhfladen eine Rose bl\u00fcht, aber das w\u00e4re Dir sicher wieder zu hart erschienen.)<\/em><\/p>\n<p><em>Wie Du wei\u00dft, bin ich aus der Folk-Ecke zu JT gesto\u00dfen. Ich h\u00f6re also von jeher gern den Klang einer Fiedel. Oft habe ich mir bei JT den Einsatz einer Geige gew\u00fcnscht. Vielleicht statt der Fl\u00f6te, vielleicht in Erg\u00e4nzung dazu. Da w\u00e4ren sicher einige Spielarten m\u00f6glich gewesen. Gerade in der fabelhaften, ruhmreichen, unwiederbringlich verlorenen Zeit der Folkalben (wie ich sie vermisse !) h\u00e4tte eine Fiddel sehr gut zur Musik gepasst. Gespielt von einem b\u00e4rbei\u00dfigen Musikanten mit Rauschebart, Whiskyfahne und gelb gerauchten Fingern. So wie bei den Dubliners. Aber nein, nichts dergleichen. Wenn Mr. Anderson sich Mietgeiger an Bord holt, dann sind das feen\u00e4hnliche Gesch\u00f6pfe wie Eddie Jobson, Ann Marie Calhoun oder Lucia Micarelli. Die letzten beiden erinnern mich irgendwie an Vanessa Mae, die nymphengleiche Pop-Geigerin, die in Europa vor einigen Jahre Furore machte. Naja, eben alles kompatibel.<\/em><\/p>\n<p><em>Deine Links sind wie immer sehr hilfreich. So bin ich eben auf der Homepage von Anna Phoebe gelandet. Und was h\u00f6re ich ? Musik von akustischen Gitarren und Geige. Na also, geht doch. In n\u00e4chster Zeit muss ich mehr in diese Richtung lauschen.<\/em><\/p>\n<p><em>Ich danke Dir f\u00fcr Dein Lob zu meiner Montage ! Es ist sicher kein Meisterwerk, wenn ich es mit den Montagen auf <\/em>digicamfoto.de <em>vergleiche. Aber wenn ich meine Anspr\u00fcche an meine F\u00e4higkeiten anpasse, komme ich zurecht.  Meinen Satz zu meinem Bildchen in Deinem Blog hast Du missverstanden: Erst sah ich mein Bild auf Deiner Seite, dann habe ich geschrieben, dass ich auf diese Ver\u00f6ffentlichung auch gehofft hatte. Du wei\u00dft doch: Wenn ich morgens den PC anwerfe, f\u00fchrt mein erster Weg auf Dein Blog, der zweite auf Wikipedia, der dritte zum Lokalbl\u00e4ttchen und erst dann wende ich mich dem Tagesgesch\u00e4ft zu.<\/em><\/p>\n<p><em>Du hast es sehr mutig in Worte gefasst: Jethro Tull stirbt einen qualvollen, langsamen Tod. So etwas schreibt oder liest kein Fan ohne Bedauern. Selbst wenn wir das A &#8211; Album ausklammern: Eine Rockband sind JT schon lange nicht mehr. Weltmusik ist ja OK, aber das sollte nicht mehr unter Rock firmieren. Sollte jetzt auch noch der gute Martin ausscheiden, was ich nicht zu f\u00fcrchten wage, dann wird es wirklich zappenduster um Mr. Anderson. Er selber hat doch vor einiger Zeit gesagt, Martin sei derjenige, der die Gruppe zusammengehalten hat. Es sieht so aus, als h\u00e4tte die Realit\u00e4t die Gruppe eingeholt. Mittlerweile br\u00f6ckelt nicht nur der Putz.<\/em><\/p>\n<p><em>Die Ratten fl\u00fcchten, die Fans rennen weg. Aber wohin ? Viele der Fans, so wie Du, begleiten die Gruppe schon seit Jahrzehnten. F\u00fchlt der Meister sich ihnen verpflichtet ? Versucht er, sich in sie hineinzuversetzen ? Nein, tut er nicht. Das hat ein Wirtschaftstycoon wie er gar nicht n\u00f6tig. Er kocht sein eigenes S\u00fcppchen. Schon vor Jahren schrieb er im Vorwort des Songbooks, dass ihn die alten treuen Fans nicht interessieren. Die kommen von alleine, fast zwanghaft, in die Konzerte und Plattenl\u00e4den. Ihm gehe es darum, neue Fans zu gewinnen. Ich denke, da wird er in Zukunft ausreichend Gelegenheit haben, seine F\u00e4higkeiten beim Rekrutieren zu beweisen.<\/em><\/p>\n<p><em>Stirb wohl, Jethro Tull. Das Ende wird Dich von langem Leid erl\u00f6sen.<\/em><\/p>\n<p><em>Faithfully<\/em><br \/>\n<em>Lockwood<\/em><\/p>\n<p>25.01.2007<\/p>\n<p>~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~<\/p>\n<p><em>Hallo Lockwood,<\/em><\/p>\n<p><em>ja, die Aufregung ist wirklich gro\u00df. Aber ich m\u00f6chte meine Sicht doch etwas pr\u00e4zisieren, um Missverst\u00e4ndnissen vorzubeugen. Zun\u00e4chst w\u00fcrde ich Jethro Tull nicht mit den Stones und den Beatles vergleichen. Doch selbst die Rolling Stones hatten eine gewisse personelle Fluktuation, wenn auch nicht in dem Ma\u00dfe wie Jethro Tull. Lediglich die Beatles werden immer die vier &#8211; John, Paul, George und Ringo &#8211; bleiben (auch sie begannen einmal in einer anderen Besetzung). Jethro Tull ist aber zun\u00e4chst Ian Anderson. Und dann kommen jede Menge talentierte Musiker, die je nach \u201aJahreszeit\u2019 auswechselbar waren. Einzigste Ausnahme: Martin Barre, der mit seinem Gitarrenspiel nachhaltig den Stil und Sound der Gruppe gepr\u00e4gt hat.<\/em><\/p>\n<p><em>Dann gibt es Jethro Tull in den verschiedenen Schaffensperioden (die hatte Picasso ja auch). Zun\u00e4chst der eher schnelle Wechsel vom Blues und Jazz (This Was) \u00fcber blusigen Rock mit ersten Folk-Elementen (Stand up), dann schon \u201aschwereren\u2019 Rock (Benefit) zu Aqualung, das irgendwo zwischen Rock und Folk angesiedelt ist. Nach den Konzeptalbem die Alben mit Folk-Ausrichtung.<\/em><\/p>\n<p><em>Jedes dieser Alben hat einen f\u00fcr sich eigenen Stil und wird besonders durch die Instrumentalisierung gepr\u00e4gt. Diese ist wiederum von den Musikern abh\u00e4ngig. Aber irgendwie war das alles noch Jethro Tull als eine Gruppe, die einen Stil pflegte, der zwar etwas abseits des Mainstreams ans\u00e4ssig war,  aber Album f\u00fcr Album eine kontinuierliche Weiterentwicklung verriet.<\/em><\/p>\n<p><em>Dann der erste gro\u00dfe Bruch 1980 mit dem Album \u201eA\u201c. Nicht nur bisher pr\u00e4gende Musiker wie John Evan und David Palmer wurden ausgetauscht, der ganze Stil war ein anderer bis zum Outfit der Herren Musiker. 1982 mit \u201eBroadsword and the Beast\u201c gab es einen kurzen Schwenk zur\u00fcck, dann aber kamen Ians erstes Soloalbum und dann \u201eUnder Wraps\u201c. Bis 1991 pr\u00e4sentierte sich Jethro Tull wieder eher als Rockgruppe mit einigen Anleihen (z.B. bei Dire Straits \u2013 sowohl gesanglich, als auch vom Gitarrenspiel her \u2013 wie ich finde).<\/em><\/p>\n<p><em>Und dann die Alben, die wir beide wohl in die Schublade \u201eWeltmusik\u201c stecken w\u00fcrden.<\/em><\/p>\n<p><em>Nach 1980 also einige kleinere Br\u00fcche (oder eben jeweils neue Schaffensperioden). Mit dem neuen Jahrtausend dann aber Andersons Abschied vom kreativen Schaffen und die Hinwendung zur reinen Interpretierung eigener Werke. Dieses betrachte ich als den gr\u00f6\u00dften Bruch in der Laufbahn von Ian Anderson \u2013 und damit von Jethro Tull. Es ist nun nicht so, dass Herr Anderson von Sch\u00fctzenfest zu Sch\u00fctzenfest tingeln muss. Das hat er schon finanziell nicht n\u00f6tig. Nein, er schart junge Talente um sich, gibt sich denen gewisserma\u00dfen als musikalischer \u201eGodfather\u201c aus (\u00e4hnlich wie es David Palmer f\u00fcr Ian Anderson war). Und den eigenen Sohn will er dabei nicht im Regen stehen lassen \u2013 also spielt der Vater mit dem Sohne (ich kann das sehr gut nachvollziehen, geht es mir mit meinem \u00e4ltesten Sohn zz. \u00e4hnlich).<\/em><\/p>\n<p><em>Das in dieser (letzten?) Phase die Gruppe Jethro Tull auf der Strecke bleibt, ist dann zwangsl\u00e4ufig. Aber au\u00dfer Martin Barre waren die Musiker namens Giddings, Perry und Noyce sowieso schon keine echten Tuller mehr (in den Augen der alten Fans). Wenn Herr Anderson trotzdem noch das F\u00e4hnlein \u201eJethro Tull\u201c hoch h\u00e4lt, dann sicherlich aus Gr\u00fcnden der Publicity. Und man spielt ja auch noch alte Tull-Titel, wenn auch im neuen Kleide (dabei ist der Verweis \u201eacoustic\u201c fast ein Versprechen \u2013 diese Tulls, die akustischen,  m\u00f6gen wir doch eigentlich). Wohin am Ende (z.B. im 40. Jahr von Jethro Tull) der Zug wirklich f\u00e4hrt, wei\u00df wohl selbst Herr Anderson nicht so genau. Ich denke aber, dass es irgendwann noch ein Alterswerk von Ian Anderson geben wird. Vielleicht wird das ja dann doch noch der gro\u00dfe Knaller: Jethro Tull in Person von Ian Anderson mit der schottischen Sinfonie Nr. 1 \u2013 From Broadford to Wiltshire (aber das liegt ja schon in England \u2013 dort in der N\u00e4he lebt der Meister, wenn er nicht gerade auf Tour ist) \u2013 f\u00fcr Orchester und 5-k\u00f6pfige Band. Und Herr Anderson ohne Kopftuch!<\/em><\/p>\n<p><img src=\"https:\/\/www.albinz.net\/images\/was_ist_bloss_mit_ian_los.jpg\" alt=\"Was ist blo\u00df mit Ian los?\" \/><\/p>\n<p><em>Was will ich damit sagen: Ian Anderson betrachtet sich als K\u00fcnstler, der rein zuf\u00e4llig in die Rockszene abgetrieben wurde. Aber dort hat er sich m\u00f6glichst immer am Rande aufgehalten. Es ist mehr K\u00fcnstler\/Musiker als Rocker. Und je \u00e4lter er geworden ist, um so mehr hat er sich von der Rockszene verabschiedet. Das Kopftuch ist nur noch ein Art \u00dcberbleibsel aus alten Tagen.<\/em><\/p>\n<p><em>Man muss und kann das akzeptieren \u2013 oder nicht. Mir gef\u00e4llt auch nicht alles aus dem Anderson\u2019schen Werk. Aber es hat eigentlich auf jeder Scheibe f\u00fcr mich etwas gegeben, was mir gefiel. Gut, dass war nicht der Aha-Effekt, der sich bei mir am Anfang einstellte. Von diesem Aha-Erlebnissen gibt es nun einmal nicht viele in einem Leben. Aber wenigstens ein AHA bringe ich mit Jethro Tull und damit mit Ian Anderson in Verbindung.<\/em><\/p>\n<p><em>Aber genug. Bei aller Kritik und Verwunderung, die die letzten Nachrichten zum Thema Jethro Tull ausgel\u00f6st haben: Irgendwo kann ich Herrn Anderson doch noch etwas verstehen. Die Gesch\u00e4fte laufen weiterhin pr\u00e4chtig, das Musizieren macht noch Spa\u00df (Hahn im Korb). Und im engeren Kreise gibt es keinen, der er wagt, den Meister zu kritisieren (es gibt ja auch keinen Grund daf\u00fcr).<\/em><\/p>\n<p><em>Noch ein sch\u00f6nes Wochenende<\/em><br \/>\n<em>Wilfried<\/em><\/p>\n<p><em><strong>P.S.<\/strong> Heute einmal keine \u201aweiterf\u00fchrenden\u2019 Links.<\/em><\/p>\n<p>27.01.2007<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/babelfish.altavista.com\/babelfish\/trurl_pagecontent?url=https:\/\/www.willizblog.de\/?p=741&#038;lp=de%5Fen\" target=\"_blank\">English Translation for Ian Anderson<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Guten Abend lieber Wilfried, Deine letzte mail gibt mir Gelegenheit, mich auf das urspr\u00fcngliche Thema unseres Gedankenaustauschs zu besinnen: Auf Jethro Tull. Mr. Anderson sorgt mal wieder f\u00fcr Aufregung in der Fangemeinde, da ist es nur angemessen, wenn ich das aufgreife. 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