{"id":7680,"date":"2013-09-17T08:28:16","date_gmt":"2013-09-17T07:28:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.willizblog.de\/?p=7680"},"modified":"2013-09-17T08:28:16","modified_gmt":"2013-09-17T07:28:16","slug":"das-generationsmanifest-die-welt-von-morgen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/willizblog.de\/?p=7680","title":{"rendered":"Das Generationsmanifest: Die Welt von morgen &#8230;"},"content":{"rendered":"<p><strong>Das #Generationenmanifest: Es wird Zeit, die Welt von morgen aus der Sicht unserer Kinder zu sehen und zu gestalten.<\/strong><\/p>\n<p>Das <a href=\"http:\/\/www.generationenmanifest.de\/\" target=\"_blank\"><strong>Generationen-Manifest<\/strong><\/a> stellt zehn Warnungen und zehn Forderungen an die Politik. Damit wir unseren Kindern die gleichen Chancen und Hoffnungen f\u00fcr die Zukunft versprechen k\u00f6nnen, die wir selber hatten.<\/p>\n<p>Nach der Wahl am 22. September 2013 wird jeder Partei des deutschen Bundestags das Manifest als Grundlage ihres Handelns \u00fcberreicht. Ihre Stimme ist die Legitimation des Generationen-Manifests gegen\u00fcber den gew\u00e4hlten Volksvertretern. Wir wollen vor der Wahl wissen, wof\u00fcr die Politiker stehen, die wir w\u00e4hlen sollen. Unterzeichen Sie jetzt!<\/p>\n<p><img src=\"https:\/\/d22r54gnmuhwmk.cloudfront.net\/photos\/1\/fj\/rr\/rWfjrrJnnLWWJxf-556x313-noPad.jpg\" alt=\"Das #Generationenmanifest: Es wird Zeit, die Welt von morgen aus der Sicht unserer Kinder zu sehen und zu gestalten\" title=\"Das #Generationenmanifest: Es wird Zeit, die Welt von morgen aus der Sicht unserer Kinder zu sehen und zu gestalten\" \/><\/p>\n<p>Im Interesse zuk\u00fcnftiger Generationen und des sozialen und \u00f6kologischen Gleichgewichts:<\/p>\n<p><strong>Nr. 1<\/strong><br \/>\nDer Klimawandel, die gr\u00f6\u00dfte Bedrohung, die wir Menschen jemals erlebt haben, wird von der Bundesregierung und allen Parteien nicht mit h\u00f6chster Priorit\u00e4t bek\u00e4mpft. Sie setzen damit das Leben und das Wohlergehen zuk\u00fcnftiger Generationen aufs Spiel.<\/p>\n<p><strong>Nr. 2<\/strong><br \/>\nDie Energiewende, das bedeutendste Projekt unserer Generation, wird von den politischen Entscheidungstr\u00e4gern halbherzig und inkonsequent umgesetzt. Wir werden sie haftbar machen, wenn sie die Chancen dieses Zukunftsprojektes aufgrund parteipolitischer Machtspiele fahrl\u00e4ssig gef\u00e4hrden.<\/p>\n<p><strong>Nr. 3<\/strong><br \/>\nDie Regierenden regieren an uns B\u00fcrgern vorbei. Sie verschanzen sich in ihren Elfenbeint\u00fcrmen, ohne zu erkl\u00e4ren, welche Konsequenzen sich aus weitreichenden politischen Entscheidungen (z.B. Energiewende und Eurokrise) f\u00fcr unser Leben und das Leben unserer Kinder ergeben werden.<\/p>\n<p><strong>Nr. 4<\/strong><br \/>\nDie Politik der Gegenwart l\u00e4dt riesige Schuldenberge auf die Schultern unserer Kinder und Enkel. Selbst in Zeiten sprudelnder Steuereinnahmen wird das Staatsdefizit weiter erh\u00f6ht statt abgebaut und damit der Handlungsspielraum der n\u00e4chsten Generationen dramatisch beschnitten.<\/p>\n<p><strong>Nr. 5<\/strong><br \/>\nGewinne werden privatisiert, Verluste sozialisiert. Die Regierenden lassen sich von der Finanzindustrie vorf\u00fchren und missachten die Interessen der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger.<\/p>\n<p><strong>Nr. 6<\/strong><br \/>\nPolitikerinnen und Politiker spalten durch ihre Tatenlosigkeit die Gesellschaft. Sie haben in den letzten Jahren das Auseinanderdriften von Arm und Reich gesehen und billigend in Kauf genommen.<\/p>\n<p><strong>Nr. 7<\/strong><br \/>\nWir mehren unseren Wohlstand auf Kosten der Menschen in den Schwellen- und Entwicklungsl\u00e4ndern, die oft unter menschenunw\u00fcrdigen Bedingungen f\u00fcr uns arbeiten. Es ist eine Schande, dass wir mit \u00dcbergewicht und \u00dcberfluss k\u00e4mpfen, w\u00e4hrend im Rest der Welt Millionen Menschen nicht einmal das N\u00f6tigste zum Leben haben.<\/p>\n<p><strong>Nr. 8<\/strong><br \/>\nUnser Bildungssystem versagt kl\u00e4glich angesichts der Herausforderungen, die die Zukunft an uns stellt. Alle Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft wissen, dass unser Bildungssystem ungerecht und undurchl\u00e4ssig ist und die Lerninhalte unsere Kinder nicht auf zuk\u00fcnftige Anforderungen vorbereiten. Aber es mangelt an Mut zur radikalen Ver\u00e4nderung.<\/p>\n<p><strong>Nr. 9<\/strong><br \/>\nDie nachhaltige Modernisierung der Wirtschaft wird in Sonntagsreden eingefordert, aber durch falsche Rahmenbedingungen verspielt. Solange Subventionen in \u00fcberholte statt in zukunftsweisende Industrien und Technologien gelenkt werden, verschenken wir die Chancen, die sich Deutschland als internationalem Pionier eines gr\u00fcnen oder blauen Wirtschaftswandels bieten.<\/p>\n<p><strong>Nr. 10<\/strong><br \/>\nDer Generationenvertrag wurde einseitig aufgek\u00fcndigt. Die Generation der Eltern und Gro\u00dfeltern betreibt fahrl\u00e4ssige Besitzstandswahrung auf Kosten ihrer Kinder und Enkel.<\/p>\n<p><strong>+++ Wir fordern +++<\/strong><br \/>\nMut, Ehrlichkeit und generationengerechtes Handeln.<\/p>\n<p><strong>Nr. 1<\/strong><br \/>\nDie Bek\u00e4mpfung des Klimawandels muss als Staatsziel in die Verfassung aufgenommen werden. Ein zu Beginn der neuen Legislaturperiode verabschiedetes Klimaschutzgesetz muss die Grundlage daf\u00fcr bieten. Wenn Europa und Deutschland beim Klimaschutz und bei der Markteinf\u00fchrung von Klimaschutztechniken vorangehen, werden andere \u2013 schon aus Wettbewerbsgr\u00fcnden \u2013 folgen. Denn Klimaschutz ist ein Gewinn f\u00fcr uns alle und keine Zumutung von Lasten.<\/p>\n<p><strong>Nr. 2<\/strong><br \/>\nDie Energiewende muss aktiv vorangetrieben werden, und zwar sowohl als \u201cgr\u00fcne\u201d Energieerzeugungs-, als auch als Energiesparwende. Durch Innovationen bei der Energieeffizienz und die Fokussierung auf Energieeinsparpotenziale in Unternehmen und Privathaushalten kann die Energiewende zu vertretbaren Kosten f\u00fcr alle Beteiligten gelingen. Mit der Energiewende sind wirtschaftlich gro\u00dfe Chancen verbunden, nicht nur f\u00fcr unser Land, sondern auch f\u00fcr Europa und f\u00fcr die Welt. Die heutige Generation ist in der Pflicht, eine sichere Energiebasis f\u00fcr kommende Generationen zu schaffen.<\/p>\n<p><strong>Nr. 3<\/strong><br \/>\n<strong>Wir fordern unser Recht auf Beteiligung und Mitsprache ein.<br \/>\nWir B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger wollen uns aktiver an Entscheidungsprozessen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft beteiligen. Wenn Politik Demokratie nicht gef\u00e4hrden will, muss sie wieder begr\u00fcnden und vermitteln, was sie tut und warum. Wir fordern unsere Politiker auf, ihre Elfenbeint\u00fcrme zu verlassen, den ernstgemeinten Diskurs mit dem B\u00fcrger zu suchen und auf dieser Basis Entscheidungen zu treffen. Die W\u00e4hler m\u00fcssen wissen, was sie w\u00e4hlen und sich auf Politiker verlassen k\u00f6nnen.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Nr. 4<\/strong><br \/>\nWir fordern die Regierung dazu auf, die Staatsfinanzen so zu sanieren, dass die Verschuldung zur\u00fcckgef\u00fchrt und neue Priorit\u00e4ten f\u00fcr eine zukunftsgerechtere und nachhaltigere Ausgabengestaltung gesetzt werden k\u00f6nnen. Ziel ist es, die Zinslasten f\u00fcr den Staatshaushalt zu senken und dadurch \u00f6ffentlichen Gestaltungsspielraum f\u00fcr nachhaltige Zukunftsinvestitionen zur\u00fcckzugewinnen. Denn nur ein finanziell potenter Staat kann Sicherheit, Bildung, Kultur, Forschung und Entwicklung, soziale Absicherung und andere \u00f6ffentliche G\u00fcter f\u00fcr alle B\u00fcrger sicherstellen.<\/p>\n<p><strong>Nr. 5<\/strong><br \/>\nWir fordern eine Reform und strikte Regulierung der privaten Finanzwirtschaft. Banken sind Diener der Wirtschaft und der B\u00fcrger, nicht ihre Herrscher. \u201cSystemrelevante\u201d Banken nehmen eine ganze Gesellschaft in Geiselhaft. Deshalb ist die Begrenzung von Bankenmacht unabdingbar. Das Verursacherprinzip muss auch im Finanzsektor zur Geltung gelangen: Die Folgekosten der Finanzkrisen m\u00fcssen diejenigen tragen, die mit unkalkulierbaren Risiken hohe Gewinne erzielen. Als Bankkunden fordern wir vollst\u00e4ndige Transparenz \u00fcber die Verwendung anvertrauter Gelder und eine krisensichere Vielfalt von Banken.<\/p>\n<p><strong>Nr. 6<\/strong><br \/>\nWir fordern soziale Gerechtigkeit in Deutschland. Von Politik und Wirtschaft m\u00fcssen wir energisch verlangen, dass Armut und mangelnde Chancengleichheit \u00fcberwunden werden. Notwendig ist ein Sofortprogramm, um das wachsende Auseinanderdriften von Arm und Reich zu stoppen. Die Teilhabe am privaten Wohlstand und \u00f6ffentlichen G\u00fctern muss gesichert und der gesellschaftliche Zusammenhalt gest\u00e4rkt werden. Eine wirkungsvolle Lohnuntergrenze w\u00e4re ein wesentlicher Schutzwall gegen den sozialen Absturz. F\u00fcr uns ist es selbstverst\u00e4ndlich, dass Besserverdienende und Verm\u00f6gende einen gr\u00f6\u00dferen Beitrag zur Finanzierung \u00f6ffentlicher Aufgaben leisten. All das gelingt nur mit einer gerechteren Finanzpolitik, die auch die Ausgabenseite auf den Pr\u00fcfstand stellt.<\/p>\n<p><strong>Nr. 7<\/strong><br \/>\nWir fordern ernsthafte Anstrengungen zur Bek\u00e4mpfung von Hunger, Armut und Unterentwicklung in der Welt. Notwendig daf\u00fcr ist ein Sofortma\u00dfnahmenpaket zur Umsetzung der Milleniumsentwicklungsziele. Multinationale Unternehmen m\u00fcssen gesetzlich verpflichtet werden, die Sozial- und Menschenrechte der Besch\u00e4ftigten in ihren Betrieben und Zulieferbetrieben zu sch\u00fctzen und zur Hebung ihres Lebensstandards auf ein \u00fcberlebensf\u00e4higes Niveau beizutragen.<\/p>\n<p><strong>Nr. 8<\/strong><br \/>\nWir fordern eine nachhaltige Entwicklung unserer Wirtschaft. Notwendig daf\u00fcr sind verl\u00e4ssliche politische Rahmenbedingungen, verbindliche Leitziele und Preise, die die \u00f6kologische und soziale Wahrheit sagen, faire Wettbewerbsregeln und der Abbau umweltsch\u00e4dlicher Subventionen. Mit dem nachhaltigen Umbau unseres Wirtschaftssystems sind gro\u00dfe Chancen f\u00fcr den Standort Deutschland verbunden, weil umweltfreundliche Technologien und Produkte in Zukunft ein Wettbewerbsvorteil und Exportschlager sein werden.<\/p>\n<p><strong>Nr. 9<\/strong><br \/>\nWir fordern eine umfassende bundeseinheitliche Reform des Schul- und Ausbildungssystems, denn Bildung ist die effektivste, sozialste und wirtschaftlichste Form der Zukunftssicherung und der Treibstoff unserer Gesellschaft. Sie ist Voraussetzung f\u00fcr gesellschaftliche Teilhabe und schafft das Innovationspotenzial f\u00fcr unser Land. Alle jungen Menschen m\u00fcssen unabh\u00e4ngig vom Einkommen ihrer Eltern gleiche Zugangs- und Aufstiegschancen im Bildungssystem erhalten. Lehrpl\u00e4ne, Unterrichtsformen und Notensysteme der Vergangenheit m\u00fcssen \u00fcberpr\u00fcft und so gestaltet werden, dass die Lust am Lernen, die Leistungsbereitschaft und die Talente von Jugendlichen in ihrer Vielfalt gef\u00f6rdert werden und ihr Selbstbewusstsein gest\u00e4rkt wird. Schule muss ein Ort der Begeisterung, der St\u00e4rkung des Selbstbewusstseins, der Entfaltung individueller Potentiale werden und auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereiten. Denn die werden gewaltig sein.<\/p>\n<p><strong>Nr. 10<\/strong><br \/>\nWir fordern einen neuen fairen Generationenvertrag, der seinen Namen verdient. Wenn unsere Kinder mindestens die Chancen auf ein Leben haben sollen, wie es unsere Generation hatte, dann m\u00fcssen wir den Raubbau an der Natur und die Ausgrenzung der Talente und der kulturellen Vielfalt von Menschen beenden. Wir brauchen neue Visionen und Debatten \u00fcber eine Zukunft des guten Lebens. Wir wollen unseren Kindern eine Gesellschaft weitergeben, die es ihnen erlaubt und sie bef\u00e4higt, ihre Tr\u00e4ume zu verwirklichen. Denn unsere Kinder haben gerade auch in Zeiten des demographischen Wandels ein Anrecht auf ein chancenreiches Leben.<\/p>\n<p>Wir fordern eine <strong>Strategie des Wandels f\u00fcr Deutschland, Europa und die Welt.<\/strong> Zukunftsf\u00e4higkeit erfordert mehr als ein paar kosmetische Korrekturen. Und sie braucht den Schulterschluss mit den Schwellen- und Entwicklungsl\u00e4ndern, die aufgrund ihrer dynamischen Entwicklung eine besondere Bedeutung f\u00fcr alle Themen der Nachhaltigkeit haben. Wir m\u00fcssen mit langem Atem und konsequent auf eine \u00f6kologisch und sozial gerechtere Gesellschaft hinarbeiten. Wir fordern alle Politiker auf, sich in ihren Entscheidungen nicht abh\u00e4ngig von kurzzeitigen Wahlprognosen, Machtverschiebungen oder Lobbyinteressen zu machen. Wir fordern sie auf, ihre Kraft uneingeschr\u00e4nkt dem Wohle der heutigen und zuk\u00fcnftigen Generationen zu widmen, ihren Nutzen zu mehren und Schaden von ihnen abzuwenden.<\/p>\n<p>Quelle u.a. <a href=\"https:\/\/www.change.org\/de\/Petitionen\/das-generationenmanifest-es-wird-zeit-die-welt-von-morgen-aus-der-sicht-unserer-kinder-zu-sehen-und-zu-gestalten\" target=\"_blank\">change.org<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das #Generationenmanifest: Es wird Zeit, die Welt von morgen aus der Sicht unserer Kinder zu sehen und zu gestalten. Das Generationen-Manifest stellt zehn Warnungen und zehn Forderungen an die Politik. Damit wir unseren Kindern die gleichen Chancen und Hoffnungen f\u00fcr die Zukunft versprechen k\u00f6nnen, die wir selber hatten. Nach der Wahl am 22. 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