{"id":7735,"date":"2013-10-01T10:48:34","date_gmt":"2013-10-01T09:48:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.willizblog.de\/?p=7735"},"modified":"2013-10-01T10:50:12","modified_gmt":"2013-10-01T09:50:12","slug":"martin-walser-die-inszenierung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/willizblog.de\/?p=7735","title":{"rendered":"Martin Walser: Die Inszenierung"},"content":{"rendered":"<ul><em>&#8230; wenn wir endlich &#8230; die nicht gelingen k\u00f6nnende Liebe feiern &#8230;<\/em><br \/>\n(Martin Walser: Die Inszenierung S. 128)<\/ul>\n<p><em>Augustus Baum, ein ber\u00fchmter Theaterregisseur, liegt nach einem leichten Schlaganfall im Krankenhaus. Herausgerissen aus der Inszenierung <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Die_M%C3%B6we\" target=\"_blank\">der M\u00f6we<\/a> von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Anton_Pawlowitsch_Tschechow\" target=\"_blank\">Anton Tschechow<\/a>, inszeniert er weiter, vom Krankenzimmer aus. Nicht nur das St\u00fcck, sondern auch sich selbst. Die Nachtschwester Ute-Marie, seine Frau Dr. Gerda und er sind die Personen, die er so handeln l\u00e4sst, dass ein Roman draus wird.<\/em><\/p>\n<p><em>Es ist ein Roman, der ohne Erz\u00e4hler auskommt. Die Figuren handeln durch Rede und Gegenrede, mit einander und gegen einander redend handeln sie: Sie stehen auf dem Spiel, darum m\u00fcssen sie sprechen. Obwohl es in der \u00abInszenierung\u00bb um nichts als Liebe geht, ist, was darin verhandelt wird, etwas Unerh\u00f6rtes, eine Sensation: Dr. Gerda, die Ehefrau, und Ute-Marie, die Nachtschwester, sind bei aller Lebensverschiedenheit gleich gut, gleich bedeutend, gleich zurechnungsf\u00e4hig und auch gleich sch\u00f6n. Das gibt dem Uralt-Thema eine \u00fcberraschende Aktualit\u00e4t.<\/em><\/p>\n<p><em>Nicht erst seit seinem flammenden Roman <a href=\"https:\/\/www.willizblog.de\/?p=7487\" target=\"_blank\">\u00abEin liebender Mann\u00bb<\/a> kreist <a href=\"https:\/\/www.willizblog.de\/index.php?s=martin+walser\" target=\"_blank\"><strong>Martin Walser<\/strong><\/a> um Themen wie Leidenschaft, Abh\u00e4ngigkeit und Wahn. \u00abDie Inszenierung\u00bb ist ein zwischen Ironie und Tragik oszillierendes Kammerspiel \u00fcber das Kunstwerk der Verheimlichung, die Ehe, und das seri\u00f6seste und zugleich l\u00e4cherlichste Leiden \u00fcberhaupt: die Liebe.<\/em><br \/>\n(aus dem Klappentext)<\/p>\n<p>Martin Walser hat f\u00fcr seinen neuen Roman <a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/3498073842\/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3498073842&#038;linkCode=as2&#038;tag=familiealbin-21\" target=\"_blank\"><strong>Die Inszenierung<\/strong><\/a><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/ir-de.amazon-adsystem.com\/e\/ir?t=familiealbin-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3498073842\" width=\"1\" height=\"1\" border=\"0\" alt=\"\" style=\"border:none !important; margin:0px !important;\" \/> (Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg, 1. Auflage August 2013) den Dialog, die direkte Rede gew\u00e4hlt. Ohne Anf\u00fchrungsstriche unten und oben. Die wenigen kurzen Zwischentexte lassen sich wie Regieanweisungen lesen. Eigentlich ist der Roman also ein B\u00fchnenst\u00fcck. So ist Shakespeares <a href=\"http:\/\/www.poets.org\/viewmedia.php\/prmMID\/15740\" target=\"_blank\"><em>\u201eAll the world\u2019s a stage\u201c<\/em><\/a>, \u00fcbrigens der vorletzte Satz im Roman, schlechthin Programm. Okay, da sind noch zwei l\u00e4ngere Briefe des alten Freundes Hans Georg, der in die USA gefl\u00fcchtet ist und dort als Platon-Kenner eine Dozentenstelle angenommen hat \u2013 und die zwei kurzen Antworten von Augustus Baum, dem Helden des Romans. Hier k\u00f6nnte man sich auf der B\u00fchne Stimmen aus dem <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Off_camera\" target=\"_blank\"><em>Off<\/em><\/a> vorstellen. Diese Briefe des Freundes sind Schl\u00fcssel zur Form, denn es geht auch um Platon, dem Philosophen der direkten Rede. <em><a href=\"https:\/\/www.willizblog.de\/?p=1198\" target=\"_blank\">Platon<\/a>, das ist Philosophie auf der B\u00fchne, Denken im Dialog, so eng h\u00e4ngen Philosophie und Theater zusammen.<\/em><\/p>\n<ul><img src=\"http:\/\/www.rowohlt.de\/fm\/501\/thumbnails\/978-3-498-07384-8.jpg.665439.jpg\" alt=\"Martin Walser: Die Inszenierung\" title=\"Martin Walser: Die Inszenierung\" \/><\/ul>\n<p><em>\u201e&#8230; das Theater &#8230;, dass es \u00f6ffentlich mache, was ganz im Inneren stattfindet.\u201c<\/em> (S. 7) hei\u00dft es im Roman \u2013 oder: <em>\u201eMach nur ein Theater daraus. &#8230;\u201c<\/em> (S. 39). <\/p>\n<p>Augustus Baum war mitten in der Inszenierung zu Tschechows \u201eDie M\u00f6we\u201c. So verwundert es keinen, wenn sich das, was sich nun im Krankenhaus, in dem sich Augustus Baum nach seinem leichten Schlaganfall zur Genesung aufh\u00e4lt, abspielt, Parallelen zu Tschechows St\u00fcck aufweist. Vom Bett aus gibt er seiner Regieassistentin Lydia Anweisungen, wie im St\u00fcck zu verfahren ist. Aber l\u00e4ngst ist er dabei, seinen Aufenthalt in der Klinik \u201ain Szene zu setzen\u2019.<\/p>\n<p>So spielt Augustus Baum, der Regisseur, die Rolle des Regisseurs und ist gleichzeitig auch Hauptdarsteller seines \u201aeigenen\u2019 St\u00fccks. Daneben treten auf: Ute-Marie, die Nachtschwester, 29 Jahre alt und Baum durch seine geistreiche Eloquenz in Liebe verfallen, so wie er auch ihr. Baums Ehefrau Dr. Gerda, Psychologin von Beruf und seit 29 Jahren mit ihm verheiratet. Die bringt ihm jeden Morgen sein Fr\u00fchst\u00fcck ins Krankenhaus, weil es ohne das nicht geht. (<em>Sie kennt ihren Augustus, dessen Lieblingszahl die Drei ist. Sein Traum: Augustus, Ute-Marie UND Gerda. Offen, ohne Betrug. Die Trinit\u00e4t der Liebe. Aber Gerdas neues Buch hei\u00dft \u201eAbh\u00e4ngigkeit, Wahn, Wirklichkeit\u201c, ein Kapitel: Schweigen und Verschweigen, ein anderes: Verheimlichung und Geheimhaltung<\/em>) Au\u00dferdem: Lydia, Baums Assistentin und ehemalige Geliebte, und, ganz zum Schluss, Ute-Maries Verlobter, Andreas, genannt Vinze. Hier die Personen im \u00dcberblick, soweit sie selbst auftreten oder Erw\u00e4hnung finden:<\/p>\n<p><strong>Augustus Baum<\/strong>, Theaterregisseur<br \/>\n<strong>Dr. Gerda Baum<\/strong>, geborene Schlatt<br \/>\nDaniel, Sohn der beiden<\/p>\n<p><strong>Ute-Marie Wiese<\/strong>, Krankenschwester<br \/>\n<strong>Andreas Vinzenz Breitenm\u00fcller<\/strong>, genannt Vinze, Ute-Maries Verlobter<br \/>\nPfleger Robert<br \/>\nProfessor Overath, Chefarzt<\/p>\n<p><strong>Lydia<\/strong>, Regieassistentin und Baums ehemalige Geliebte<br \/>\nMax Stallhofer, Schauspieler<br \/>\nCorinna, Schauspielerin<\/p>\n<p><strong>Hans Georg<\/strong>, Freund Baums und mittlerweile Dozent in den Vereinigten Staaten<br \/>\nUrsula, seine Ex-Ehefrau<br \/>\nBertie, sein Ex-Liebhaber<\/p>\n<p>\u00c4hnlich wie im St\u00fcck von Tschechow geht es auch hier um die Liebe als unheilbaren Zustand. B\u00fchnenreif wird geseufzt, es entspinnt sich ein Ges\u00e4usel und Geraune bis hin zu Baums <em>\u201eImmunschw\u00e4che der Seele\u201c<\/em>. Ich nenne das gern auch Liebesges\u00fclze:<\/p>\n<p><em>\u201eIch bin nicht mehr der, der ich vor dir war. Ich bin nur noch der, der ich durch dich bin. Und sein werde.\u201c \u2013 \u201eDu hast mich reich gemacht. Ich bin jetzt ein Fluss, der \u00fcber die Ufer tritt und W\u00fcsten zum Bl\u00fchen bringt.\u201c \u2013 \u201eVor dir war nichts. Nach dir wird nichts sein. Du bis alles, was sein kann.\u201c<\/em> (alles auf S. 39)<\/p>\n<p>Das mag peinlich klingen f\u00fcr den Zuh\u00f6rer (oder Leser). Frau Dr. Gerda Baum, die Psychologin, sieht es eher \u201asach-, gar fachbezogen\u2019. Fachgerecht verk\u00fcrzt sie dabei den Geschlechtsverkehr auf ein K\u00fcrzel:<\/p>\n<p><em>\u201eWahrscheinlich gilt Liebe als die alles erkl\u00e4rende und entschuldigende Ursache. Bekannt genug ist, dass GV ohne Liebe stattfinden kann. Statistisch gesehen wahrscheinlich viel h\u00e4ufiger ohne als mit oder durch Liebe stattfindet. Aber ebenso sicher: Liebe kann durch GV entstehen. Und noch sicherer: Was zum GV f\u00fchrt, ist in der Regel nicht Liebe. Liebe kann eine Folge des GV sein. Kann! Was zum GV f\u00fchrt, ist bekannt. Warum aber dann Liebe? Man muss jemanden, mit dem man Tennis spielt, nicht lieben. Und kann doch leidenschaftlich gern mit ihm Tennis spielen. Die Sprache, die der GV produziert, ist nicht die Sprache der Liebe. Sondern? Sondern, sagen wir einmal, die des Konsums. Also der Leistung. &#8230;\u201c<\/em> (S. 50)<\/p>\n<p>Usw. \u2013 Der Monolog endet wie folgt und wendet sich an Augustus Baum direkt:<\/p>\n<p><em>\u201eAuch du bis pers\u00f6nlich an nichts so wenig beteiligt wie am GV. Du bist beim GV nichts als der Funktion\u00e4r des Geschlechts. Ich kenne die Hilfskonstruktionen, mit denen man vor sich selbst verbergen will, dass die uns am meisten besch\u00e4ftigende Handlung auch die unpers\u00f6nlichste ist. Das Un-Ganzsein der Individualit\u00e4t. Das Charisma der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Agape\" target=\"_blank\">Agape<\/a>. Oder wie Plato erz\u00e4hlt: Zuerst ein Doppelgesicht, dann entzweigeschnitten, dann sehnen sich die Teile zu einander, sind voller Begierde, wieder zusammenzuwachsen. Tausend solche M\u00e4rchen,<\/em> [&#8230;] <em>um die GV-Realit\u00e4t zu verkl\u00e4ren. Die Nivellierung bis zur Unterschiedslosigkeit, die au\u00dferhalb des GVs durch alles Erdenkliche verborgen, verheimlicht, verleugnet wird. Der GV ist also ein Geschehen, dem wir unter keinen Umst\u00e4nden als eben unter denen des GVs entsprechen wollen und k\u00f6nnen. Die Natur will das so, die will das immer noch so. Die ganze Kultur nichts als ein \u00dcberbau, um zu verbergen, was uns das Wichtigste ist. N\u00e4mlich: keine Pers\u00f6nlichkeit XY zu sein, sondern ein GV-Partner, der es bringt, eine GV-Partnerin, die es bringt.\u201c<\/em> (S. 52.)<\/p>\n<p>Aber genug der wissenschaftlichen Betrachtung. Am Ende laufen Augustus Baum nicht nur die Schauspieler f\u00fcr die Tschechow-Inszenierung davon, sondern auch die in dem St\u00fcck, in dem Baum die Hauptrolle spielt. Schlimmer noch, die Frauen als die Vern\u00fcnftigen \u00fcbernehmen die Regie. In einem Monolog klagt er gegen Ute-Marie und seine Frau Gerda vor dem <em>\u201eGerichtshof der Liebe. Erster und einziger Anklagepunkt: Herrschsucht.\u201c<\/em> (S. 167)<\/p>\n<p><em>\u201eDie Inszenierung\u201c [hat] kein Happy End. Alle Paare sind verloren, die Ehen kaputt. So l\u00e4sst Walser auch noch die Beziehung von Ute und Vinze scheitern. Alle sind einsam. Die Verschw\u00f6rung der Vern\u00fcnftigen macht keinen gl\u00fccklich. Darum bleibt Augustus das letzte Wort: Badenweiler. Da, wo Tschechow gestorben ist.<\/em><\/p>\n<p>F\u00fcr einen Walser-Einsteiger w\u00fcrde ich diese kleine B\u00fcchlein nicht gerade empfehlen. Es wird viel gesprochen und nur sehr wenig gehandelt (und Tschechows St\u00fcck sollte man m\u00f6glichst auch kennen). Ja, es ist eigentlich ein B\u00fchnenst\u00fcck, nur in einem Roman verpackt. F\u00fcr Einsteiger eignen sich andere Walser-Romane besser. Was mich erstaunt ist, dass Walser selbst im hohen Alter immer noch etwas Neues zum alten Thema der Liebe einf\u00e4llt. Sogar der Form nach. Sicherlich ist dieser Roman wie \u00fcberhaupt seine letzten etwas abgehoben und d\u00fcrfte in gewissen Kreisen eher Spott als Anerkennung erzeugen. Aber ich liebe diesen <em>alten Mann vom Bodensee<\/em>. Und ich freue mich, immer noch, wenn auch nur weniges Ungelesene von ihm im B\u00fccherregal stehen zu haben.<\/p>\n<p>Zum Roman siehe auch folgende aufschlussreichen und erg\u00e4nzenden Rezensionen:<\/p>\n<p>zeit.de: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/kultur\/literatur\/2013-09\/roman-martin-walser-die-inszenierung\" target=\"_blank\">Die Immunschw\u00e4che der Seele<\/a> &#8211; Das Krankenzimmer als Weltb\u00fchne: Martin Walsers Roman &#8222;Die Inszenierung&#8220; tanzt in Dialogen um die Liebe als unheilbaren Zustand.<\/p>\n<p>faz.net: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/buecher\/rezensionen\/belletristik\/martin-walser-die-inszenierung-niemals-schien-der-graben-zwischen-maennern-und-frauen-tiefer-12551887.html\" target=\"_blank\">Niemals schien der Graben zwischen M\u00e4nnern und Frauen tiefer<\/a> <\/p>\n<p>Siehe und h\u00f6re auch: ndr.de: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/ndrkultur\/programm\/sendungen\/sonntagsstudio\/autorenlesen107.html\" target=\"_blank\">Martin Walser liest aus &#8222;Die Inszenierung&#8220;.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8230; wenn wir endlich &#8230; die nicht gelingen k\u00f6nnende Liebe feiern &#8230; (Martin Walser: Die Inszenierung S. 128) Augustus Baum, ein ber\u00fchmter Theaterregisseur, liegt nach einem leichten Schlaganfall im Krankenhaus. Herausgerissen aus der Inszenierung der M\u00f6we von Anton Tschechow, inszeniert er weiter, vom Krankenzimmer aus. Nicht nur das St\u00fcck, sondern auch sich selbst. Die Nachtschwester &hellip; <a href=\"https:\/\/willizblog.de\/?p=7735\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Martin Walser: Die Inszenierung<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[3],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/willizblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7735"}],"collection":[{"href":"https:\/\/willizblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/willizblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/willizblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/willizblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=7735"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/willizblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7735\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/willizblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=7735"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/willizblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=7735"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/willizblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=7735"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}