{"id":7881,"date":"2013-11-24T07:16:04","date_gmt":"2013-11-24T06:16:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.willizblog.de\/?p=7881"},"modified":"2013-11-21T10:41:54","modified_gmt":"2013-11-21T09:41:54","slug":"heute-ruhetag-43-jean-paul-des-feldpredigers-schmelzle-reise-nach-flatz-mit-fortgehenden-noten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/willizblog.de\/?p=7881","title":{"rendered":"Heute Ruhetag (43): Jean Paul &#8211; Des Feldpredigers Schmelzle Reise nach Fl\u00e4tz mit fortgehenden Noten"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Arno_Schmidt\" target=\"_blank\">Arno Schmidt<\/a> sagte einmal, dass <strong><em>Jean Paul<\/em><\/strong> <em>\u201eeiner unserer Gro\u00dfen (\u2026), einer von den Zwanzig, f\u00fcr die ich mich mit der ganzen Welt pr\u00fcgeln w\u00fcrde\u201c<\/em> gewesen sei. Nun beide waren verquere K\u00f6pfe mit hohem literarischen Anspruch, der vielen leider zu weit geht. <em>\u201eJean Paul spielte st\u00e4ndig mit einer Vielzahl witziger und skurriler Einf\u00e4lle; seine Werke sind gepr\u00e4gt von wilder Metaphorik sowie abschweifenden, teilweise labyrinthischen Handlungen.\u201c<\/em> Was wohl auch f\u00fcr Arno Schmidt gilt, wenn auch in \u201aanderer Fassung\u2019.<\/p>\n<p><em>\u201e\u00c4hnlich vielgestaltig und verwirrend wie viele seiner Romane muss auch Jean Pauls Charakter gewesen sein: Er war wohl sehr gesellig und geistreich, gleichzeitig extrem sentimental, von fast kindlichem Gem\u00fct und schnell zu Tr\u00e4nen ger\u00fchrt. Seine Werke lassen immer wieder erkennen, wie sehr er sich nicht nur f\u00fcr Literatur, sondern auch f\u00fcr Astronomie und andere Wissenschaften interessierte.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Das Jahr geht langsam dem Ende entgegen, in dem wir den 250. Geburtstag von <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.amazon.de\/gp\/search?ie=UTF8&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;index=books&#038;keywords=jean%20paul&#038;linkCode=ur2&#038;tag=familiealbin-21\"><strong>Jean Paul<\/strong><\/a><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.assoc-amazon.de\/e\/ir?t=familiealbin-21&#038;l=ur2&#038;o=3\" width=\"1\" height=\"1\" border=\"0\" alt=\"\" style=\"border:none !important; margin:0px !important;\" \/> feiern durften. An einem anderen Ruhetag habe ich bereits auf seine Erz\u00e4hlung <a href=\"https:\/\/www.willizblog.de\/?p=7111\" target=\"_blank\">Dr. Katzenbergers Badereise<\/a> hingewiesen und als Lekt\u00fcre empfohlen (und <a href=\"https:\/\/www.willizblog.de\/?p=7115\" target=\"_blank\">in einem zweiten Beitrag<\/a> noch etwas ausf\u00fchrlicher behandelt). Heute m\u00f6chte ich eine andere seltsame Erz\u00e4hlung <a href=\"http:\/\/www.duden.de\/suchen\/dudenonline\/aufs%20Tapet%20bringen\" target=\"_blank\">aufs Tapet bringen<\/a>, in der Schmelzle, ein \u201eAngsthase\u201c, \u201emit Heldenpose\u201c von seiner \u201eFeigheit vor dem Feind in napoleonischer Zeit\u201c erz\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Zum Inhalt (Quelle: <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Des_Feldpredigers_Schmelzle_Reise_nach_Fl%C3%A4tz\" target=\"_blank\">de.wikipedia.de<\/a>):<\/p>\n<p><em>Schmelzle stellt eine &#8211; dem Anschein nach offensichtliche &#8211; Tatsache als Ger\u00fccht hin: Der Milit\u00e4rgeistliche Schmelzle hat &#8222;aus bedeutenden Schlachten Rei\u00dfaus genommen&#8220;. Seine letzte diesbez\u00fcgliche Aff\u00e4re war bei Pimpelstadt. Dies bedauerliche Faktum war nat\u00fcrlich auch seinem h\u00f6chsten milit\u00e4rischen Vorgesetzten, dem gro\u00dfen Minister und General Schabacker in Fl\u00e4tz nicht verborgen geblieben. Trotzdem reist Schmelzle unerschrocken zu dem General hin, um dem Milit\u00e4r eine Bittschrift vorzulegen. Der Fahnenfl\u00fcchtige m\u00f6chte Professor der Katechetik werden. Angetrieben wird Schmelzle von seiner Ehegattin Teutoberga, Tochter eines reichen P\u00e4chters. Bergelchen, wie Schmelzle seine liebe Frau nennt, m\u00f6chte gerne ihre &#8222;niedrige Geburt&#8220; vergessen machen, m\u00f6chte &#8222;etwas vorstellen und manche Honoratiorin ausstechen&#8220;.<\/em><\/p>\n<p><em>Schmelzle dringt in das Vorzimmer des Generals vor. Die Antwort Schabackers auf die Petition lautet bedauerlicherweise: Schmelzle m\u00f6ge sich wieder zum Teufel scheren, wie er bei Pimpelstadt getan.<\/em><\/p>\n<p><em>Das kann den \u00dcberlebensk\u00fcnstler Schmelzle kein bisschen verdrie\u00dfen. Ist er doch durch das Verm\u00f6gen seiner guten Frau besser besoldet als durch zehn katechetische Professuren.<\/em><\/p>\n<p><em>&#8222;So bist du also nichts geworden?&#8220; gibt sich das Bergelchen entt\u00e4uscht und denkt an die &#8222;hochtrabenden vornehmen Weiber&#8220; in Neusattel, vor denen sie in der Kirche blutrot werden wird vor Scham.<\/em><\/p>\n<p><em>Schmelzle will Abhilfe schaffen. Vielleicht wird Bergelchen Berg-, Bau-, Hof-, Kriegs-, Kammer-, Kommerzien-, Legations-, Henkers- oder auch Teufels-R\u00e4tin.<\/em><\/p>\n<p><img src=\"https:\/\/www.willizblog.de\/blogpicts\/ruhetag.jpg\" alt=\"Heute Ruhetag = Lesetag!\" title=\"Heute Ruhetag = Lesetag!\" \/><\/p>\n<table border=\"0\" cellpadding=\"2\" cellspacing=\"0\" width=\"100%\">\n<tr>\n<td width=\"100%\"><font SIZE=\"2\"><font face=\"Lucida Grande, Lucida Sans Unicode, Verdana, sans-serif\" size=\"2\">Ein lautes Gewitter, das dem Postwagen nachfuhr, ver\u00e4nderte den Diskurs. Ihr, Freunde, erratet wohl alle \u2013 da ihr mich nicht als einen Mann ohne alle Physik kennen lernen \u2013 meine Ma\u00dfregeln gegen Gewitter: <i><font color=\"#6699CC\">[<sup><b>89<\/b><\/sup> In gro\u00dfen St\u00e4dten lebt der Fremde die ersten Tage nach seiner Ankunft blo\u00df von seinem Gelde im Gasthofe, erst darauf in den H\u00e4usern seiner Freunde umsonst; langt man hingegen auf der Erde an, wie z.B. ich, so wird man gerade die ersten Jahre hindurch h\u00f6flich freigehalten, in den andern und l\u00e4ngern aber \u2013 denn man bleibt oft sechzig Jahre \u2013 mu\u00df man wahrhaftig (ich habe die Dokumente in H\u00e4nden) jeden Tropfen und Bissen bezahlen, als w\u00e4re man im gro\u00dfen Gasthofe zur Erde, was noch dazu wahr ist.]<\/font><\/i> ich setze mich n\u00e4mlich auf einen Sessel mitten in der Stube (oft bleib&#8216; ich bei bedenklichem Gew\u00f6lk ganze N\u00e4chte auf ihm), und decke mich durch mein Reinigen von allen Leitern, Ringen, Schnallen und so weiter und durch mein Absitzen von allen Blitzabspr\u00fcngen immer so, da\u00df ich kaltbl\u00fctig die Sph\u00e4renmusik der Donnerpauke vernehme. \u2013 Diese Vorsicht hat mir nie geschadet, da ich ja dato noch lebe; und ich w\u00fcnsche mir noch heute Gl\u00fcck, da\u00df ich einmal aus der Stadtkirche, ob ich gleich tags vorher gebeichtet hatte, ohne weiteres und ohne vorher das Abendmahl zu nehmen, ins Gebeinhaus hinausgelaufen, weil ein schweres Gewitter (was wirklich in die Kirchhofslinde einschlug) dar\u00fcber stand; \u2013 ich kam auch sogleich nach der Entladung der Wolke aus dem Gebeinhaus in die Kirche zur\u00fcck und war so gl\u00fccklich, noch hinter dem <font color=\"#6699CC\"><i>[<sup><b>112<\/b><\/sup> Ich sage aber nein. Der Mensch stelle sich so wie seinen Hut \u2013 wenn er sich und diesen nicht gerade gebraucht \u2013 beide, um sie zu schonen, so lange auf den Kopf, bis er wieder getragen wird.]<\/i><\/font> Henker (als dem letzten) zu kommen und das Liebesmahl zu genie\u00dfen.<\/font><\/p>\n<p><font face=\"Lucida Grande, Lucida Sans Unicode, Verdana, sans-serif\" size=\"2\">So denk&#8216; ich f\u00fcr meine Person; aber leider, im vollen Postwagen traf ich Menschen, denen Physik wahre Narretei ist. Denn als die Gewitter sich f\u00fcrchterlich \u00fcber unsern Kutschenhimmel versammelten und prasselnde Feuerklumpen, als w\u00e4ren&#8217;s Johannisw\u00fcrmchen, im Himmel umherspielten; und als ich endlich ersuchen mu\u00dfte, das schwitzende Postkonklave m\u00f6chte nur wenigstens Uhren, Ringe, Gelder und dergleichen zusammenwerfen, etwa in die Wagentaschen, damit kein Mensch einen Leiter am Leibe h\u00e4tte: so tat&#8217;s nicht nur keiner, sondern mein eigener Schwager, der Dragoner, stieg gar mit gezogenem nackten Degen auf den Bock hinaus und schwur, er leite ab. Ich wei\u00df nicht, war der desperate Mensch ein gescheiter oder keiner; kurz, unsere Lage <font color=\"#6699CC\"><i>[<\/i><b><sup>10<\/sup><\/b><i> Die Weltepochen feiern \u2013 wie die spanischen K\u00f6nige \u2013 Regierungsantritt, Vollj\u00e4hrigkeit, Verm\u00e4hlung \u2013 gern mit Scheiterhaufen (Autodaf\u00e9s, Tressenausbrennungen der Weisen oder auch der Irrgl\u00e4ubigen).]<\/i><\/font> war f\u00fcrchterlich, und jeder konnte ein gelieferter Mann sein. Zuletzt bekam ich gar einen halben Zank mit zweien von der rohen Menschenfracht der Kutsche, dem Vergifter und der Hure, weil sie fragend fast zu verstehen gaben, ich h\u00e4tte vielleicht bei dem angepriesenen Preziosenpicknick nicht die ehrlichsten Anschl\u00e4ge gehabt. So etwas verwundet die Ehre mit Gewalt, und in mir donnerte es nun st\u00e4rker als oben; dennoch mu\u00dft&#8216; ich den ganzen n\u00f6tigen Erbitterungswortwechsel so leise und langsam als m\u00f6glich f\u00fchren und haderte sanft, damit nicht am Ende eine ganz in Harnisch gebrachte Kutsche in Hitze und Schwei\u00df geriete, und in unsere Mitte so den nahen Donnerkeil auf Ausd\u00fcnstungen durch den Kutschenhimmel herabfahren <font color=\"#6699CC\"><i>[<sup><b>144<\/b><\/sup> Der Rezensent gebraucht seine Feder eigentlich nicht zum Schreiben, sondern er weckt mit deren Brandgeruch Ohnm\u00e4chtige auf, kitzelt mit ihr den Schlund des Plagarius zum Wiedergeben, und stochert mit ihr seine Z\u00e4hne aus. Er ist der einzige im ganzen gelehrten Lexikon, der sich nie ausschreiben und aussch\u00f6pfen kann, er mag ein Jahrhundert oder ein Jahrtausend vor dem Tintenfasse sitzen. Denn indes der Gelehrte, der Philosoph und der Dichter das neue Buch nur aus neuem Stoff und Zuwachs schaffen, legt der Rezensent blo\u00df sein altes Ma\u00df von Einsicht und Geschmack an tausend neue Werke an, und sein altes Licht bricht sich an der vorbeiziehenden, stets verschieden geschliffenen Gl\u00e4serwelt, die er beleuchtet, in neue Farben.]<\/i><\/font> lie\u00dfe. Zuletzt setzt&#8216; ich der Gesellschaft das ganze elektrische Kapitel deutlich, aber leise und langsam \u2013 ich wollte nicht ausdampfen \u2013 auseinander und suchte besonders von der Furcht abzuschrecken. Denn, in der Tat, vor Furcht konnte jeden der Schlag \u2013 ja ein doppelter, mit dem elektrischen ein apoplektischer \u2013 treffen, da aus Erxleben und Reimarus genug bewiesen ist, da\u00df starkes F\u00fcrchten durch D\u00fcnsten den Strahl zulockt; ich stellte daher in ordentlicher Angst vor meiner und fremder Furcht den Passagieren vor, da\u00df sie jetzt durchaus bei unserer schw\u00fclen Menge, bei dem die Blitze spie\u00dfenden Degen auf dem Kutschbock, und bei dem \u00dcberhang der Wetterwolke, und selber bei so vielen Ausd\u00fcnstungen anfangender Furcht, kurz, bei so augenscheinlicher Gefahr nichts f\u00fcrchten d\u00fcrften, wollten sie nicht samt und sonders erschlagen sein. \u00bbO, Gott,\u00ab rief ich, \u00bbnur Mut! Keine Furcht! Nicht einmal Furcht vor der Furcht! \u2013 Wollen wir denn als zusammengetriebene Hasen hier se\u00dfhaft, von unserem Herrgott erschossen sein? \u2013 F\u00fcrchte sich meinetwegen jeder, wenn er aus der Kutsche heraus ist, nach Belieben an anderen Orten, wo weniger zu besorgen ist, nur aber nicht hier.\u00ab<\/p>\n<p>Ich kann nicht entscheiden \u2013 da unter Millionen kaum ein Mensch an der Gewitterwolke stirbt, aber vielleicht Millionen an Schnee- und Regenwolken und d\u00fcnnen Nebeln \u2013 ob meine Kutschenpredigt auf Menschenrettungspreise Anspruch zu machen hatte, als wir s\u00e4mtlich unbesch\u00e4digt, einem Regenbogen entgegen, in das St\u00e4dtchen Vierst\u00e4dten einfuhren, wo ein Posthalter in der einzigen Gasse wohnte, die der Ort hatte.<\/font><\/font><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p>aus: <strong><em>Erste Station, von Neusattel nach Vierst\u00e4dten.<\/em><\/strong><\/p>\n<p><img src=\"http:\/\/gutenberg.spiegel.de\/gutenb\/autoren\/signatur\/jeanpaul.gif\" alt=\"Signatur: Jean Paul\" title=\"Signatur: Jean Paul\" \/><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jean_Paul\" target=\"_blank\"><strong>Jean Paul<\/strong><\/a>: <a href=\"http:\/\/www.gutenberg.org\/ebooks\/27775\" target=\"_blank\">Des Feldpredigers Schmelzle Reise nach Fl\u00e4tz mit fortgehenden Noten<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Arno Schmidt sagte einmal, dass Jean Paul \u201eeiner unserer Gro\u00dfen (\u2026), einer von den Zwanzig, f\u00fcr die ich mich mit der ganzen Welt pr\u00fcgeln w\u00fcrde\u201c gewesen sei. 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