{"id":8359,"date":"2014-05-07T06:44:57","date_gmt":"2014-05-07T05:44:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.willizblog.de\/?p=8359"},"modified":"2014-05-08T11:11:17","modified_gmt":"2014-05-08T10:11:17","slug":"neil-postman-wir-amusieren-und-zu-tode","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/willizblog.de\/?p=8359","title":{"rendered":"Neil Postman: Wir am\u00fcsieren uns zu Tode"},"content":{"rendered":"<ul><em>\u201eWir beeilen uns sehr, einen magnetischen Telegraphen zwischen Maine und Texas zu konstruieren, aber Maine und Texas haben m\u00f6glicherweise gar nichts Wichtiges miteinander zu besprechen. [&#8230;] Wir beeilen uns, den Atlantischen Ozean zu durchkabeln, um die Alte Welt der Neuen ein paar Wochen n\u00e4her zu r\u00fccken, vielleicht lautet aber die erste Nachricht, die in das gro\u00dfe amerikanische Schlappohr hineinrinnt: Prinzessin Adelheid hat den Keuchhusten.\u201c<\/em><\/ul>\n<ul><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Henry_David_Thoreau\" target=\"_blank\">Henry David Thoreau<\/a> in seinem Buch <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Walden\" target=\"_blank\">Walden<\/a><\/ul>\n<p><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Neil_Postman\" target=\"_blank\">Neil Postman<\/a> (* 1931 in New York; \u2020 2003 ebenda) war ein US-amerikanischer Medienwissenschaftler, insbesondere ein Kritiker des Mediums Fernsehen, und in den 1980er-Jahren ein bekannter Sachbuchautor. In Deutschland wurde besonders sein Buch <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.amazon.de\/gp\/search?ie=UTF8&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;index=books&#038;keywords=Postman%20wir%20am%C3%BCsieren&#038;linkCode=ur2&#038;tag=familiealbin-21\"><strong>Wir am\u00fcsieren uns zu Tode<\/strong><\/a><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/ir-de.amazon-adsystem.com\/e\/ir?t=familiealbin-21&#038;l=ur2&#038;o=3\" width=\"1\" height=\"1\" border=\"0\" alt=\"\" style=\"border:none !important; margin:0px !important;\" \/> \u2013 Urteilsbildung im Zeitalter der Unterhaltungsindustrie (mir liegt vor: S. Fischer \u2013 5. Auflage. 82. \u2013 110. Tausend, 1986 &#8211; aus dem Amerikanischen \u00fcbersetzt von Reinhard Kaiser \u2013 Original: <em>Amusing Ourselves to Death. Public Discourse in the Age of Show Business<\/em>, 1985) bekannt.<\/p>\n<ul><img src=\"http:\/\/ecx.images-amazon.com\/images\/I\/41OCpdfIKLL.jpg\" alt=\"Neil Postman: Wir am\u00fcsieren und zu Tode\" title=\"Neil Postman: Wir am\u00fcsieren und zu Tode\" \/><\/ul>\n<p><em>\u201e<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/George_Orwell\" target=\"_blank\">Orwell<\/a> f\u00fcrchtete diejenigen, die B\u00fccher verbieten. <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Aldous_Huxley\" target=\"_blank\">Huxley<\/a> bef\u00fcrchtete, da\u00df es eines Tages keinen Grund mehr geben k\u00f6nnte, B\u00fccher zu verbieten, weil keiner mehr da ist, der B\u00fccher lesen will.\u201c \u2013 \u201eIn <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/1984_%28Roman%29\" target=\"_blank\">1984<\/a> [&#8230;] werden die Menschen kontrolliert, indem man ihnen Schmerz zuf\u00fcgt. In <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sch%C3%B6ne_neue_Welt\" target=\"_blank\">Sch\u00f6ne neue Welt<\/a> werden sie dadurch kontrolliert, da\u00df man ihnen Vergn\u00fcgen zuf\u00fcgt. Kurz, Orwell bef\u00fcrchtete, das, was uns verha\u00dft sei, werde uns zugrunde richten. Huxley bef\u00fcrchtete, das, was wir lieben, werde uns zugrunde richten.<br \/>\nDieses Buch handelt von der M\u00f6glichkeit, da\u00df Huxley und nicht Orwell recht hatte.\u201c<\/em> (aus der Einleitung, S. 7f.)<\/p>\n<p>\u201e [&#8230;] <em>k\u00fcndigt<\/em> [Postmans] <em>Buch<\/em> [&#8230;] <em>neuen, grunds\u00e4tzlichen Meinungsstreit an. Denn diesmal kritisiert er die allm\u00e4hliche Zerr\u00fcttung der Kulturt\u00e4tigkeiten durch den gewerbsm\u00e4\u00dfigen Illusionismus, das totale Entertainment. Postmans These lautet, da\u00df die Medien zunehmend nicht nur bestimmen, was wir kennenlernen und erleben, welche Erfahrungen wir sammeln, wie wir Wissen ausbilden, sondern auch, was und wie wir denken, was und wie wir empfinden, ja, was wir von uns selbst und voneinander halten sollen. Zum ersten Mal in der Geschichte gew\u00f6hnen die Menschen sich daran, statt der Welt ausschlie\u00dflich Bilder von ihr ernst zu nehmen. An die Stelle der Erkenntnis- und Wahrnehmungsanstrengung tritt das Zerstreuungsgesch\u00e4ft. Die Folge davon ist ein rapider Verfall der menschlichen Urteilskraft. In ihm steckt eine unmi\u00dfverst\u00e4ndliche Bedrohung: Er macht unm\u00fcndig oder h\u00e4lt in der Unm\u00fcndigkeit fest. Und er tastet das gesellschaftliche Fundament der Demokratie an. Wir am\u00fcsieren uns zu Tode.\u201c<\/em><br \/>\n(aus dem Klappentext)<\/p>\n<p>Neil Postmans Buch beleuchtete Mitte der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts die Medienlandschaft der USA, besonders das Fernsehen. Was wir als \u201aamerikanische Verh\u00e4ltnisse\u2019 bezeichnen ist l\u00e4ngst zu uns nach Europa her\u00fcbergeschwappt. Von 50 TV-Sender und mehr werden wir <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fernsehen_in_Deutschland\" target=\"_blank\">in Deutschland<\/a> 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche berieselt. Das Fernsehen ist lange schon zum <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Leitmedium\" target=\"_blank\">Leitmedium<\/a> bei uns geworden.<\/p>\n<p><em>\u201eGegen das \u201adumme Zeug\u2019, das im Fernsehen gesendet wird, habe ich nichts, es ist das beste am Fernsehen, und niemand und nichts wird dadurch ernstlich gesch\u00e4digt. Schlie\u00dflich messen wir eine Kultur nicht an den unverh\u00fcllten Trivialit\u00e4ten, die sie hervorbringt, sondern an dem, was sie f\u00fcr bedeutsam erkl\u00e4rt. Hier liegt unser Problem, denn am trivialsten und daher am gef\u00e4hrlichsten ist das Fernsehen, wenn es sich anspruchsvoll gibt und sich als Vermittler bedeutsamer kultureller Botschaften pr\u00e4sentiert. Paradoxerweise verlangen Intellektuelle und Kritiker vom Fernsehen h\u00e4ufig genau dies.\u201c<\/em> (S. 26 f.)<\/p>\n<p>Postmans Kritik am Fernsehen gilt nat\u00fcrlich auch heute noch und l\u00e4sst sich mit Einschr\u00e4nkungen auch auf das Internet ausweiten. Aber beginnen wir in einer Zeit, in der bereits Henry David Thoreau die anfangs erw\u00e4hnte \u201aBelanglosigkeit\u2019 einer Mitte des 19. Jahrhundert aufkommenden neuen technischen Errungenschaft, die Telegrafie, erkannte.<\/p>\n<p><em>\u201eDer Angriff des Telegraphen auf die aus dem Buchdruck erwachsene Definition von Urteilsbildung hatte drei Sto\u00dfrichtungen: Er verschaffte der Belanglosigkeit, der Handlungsunf\u00e4higkeit und der Zusammenhanglosigkeit Eingang in den Diskurs. Entfesselt wurden diese b\u00f6sen Geister des Diskurses dadurch, da\u00df die Telegraphie der Idee der kontextlosen Information Legitimit\u00e4t verlieh, also der Vorstellung, da\u00df  sich der Wert einer Information nicht unbedingt an ihrer etwaigen Funktion f\u00fcr das soziale und politische Entscheiden und Handeln bemi\u00dft, sondern einfach daher r\u00fchren kann, da\u00df sie neu, interessant und merkw\u00fcrdig ist. Der Telegraph machte aus der Information eine Ware, ein \u201aDing\u2019, das man ohne R\u00fccksicht auf seinen Nutzen oder seine Bedeutung kaufen und verkaufen konnte.\u201c<\/em> (S. 85)<\/p>\n<p>Zuvor waren es die Druckpresse, der Buchdruck, die den <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Diskurs\" target=\"_blank\">Diskurs<\/a> bestimmten: <em>\u201eIch m\u00f6chte die Zeit, in der der amerikanische Geist unter der Souver\u00e4nit\u00e4t der Druckpresse stand, das Zeitalter der Er\u00f6rterung nennen. Die Er\u00f6rterung ist zugleich Denkweise, Lernmethode und Ausdrucksmittel. Fast alle Eigenschaften, die wir einem entfalteten Diskurs zuordnen, wurden durch den Buchdruck verst\u00e4rkt, der die st\u00e4rkste Tendenz zu einer er\u00f6rternden Darstellungsweise aufweist: die hochentwickelte F\u00e4higkeit zu begrifflichem, deduktivem, folgerichtigem Denken, die Wertsch\u00e4tzung von Vernunft und Ordnung; der Abscheu vor inneren Widerspr\u00fcchen, die F\u00e4higkeit zur Distanz und zur Objektivit\u00e4t; die F\u00e4higkeit, auf endg\u00fcltige Antworten zu warten.\u201c<\/em> (S. 82)<\/p>\n<p>Mit der Zeit bestimmten Bilder, weniger das geschriebene Wort die Medienlandschaft: Manches Bild sagte pl\u00f6tzlich mehr aus als viele Worte:<\/p>\n<p><em>\u201eDie neuen Bildformen mit der Photographie in vorderster Linie traten nicht als blo\u00dfe Erg\u00e4nzung von Sprache auf, sie waren vielmehr bestrebt, die Sprache als unser wichtigstes Instrument zur Deutung, zum Begreifen und Pr\u00fcfen der Realit\u00e4t zu ersetzen. [&#8230;] Dadurch, da\u00df  das Bild in den Mittelpunkt des Interesses trat, wurden die \u00fcberkommenden Definitionen der Information, der Nachricht und in erheblichen Umfang der Realit\u00e4t selbst untergraben.\u201c<\/em> (S. 95)<\/p>\n<p><em>\u201e\u201aBilder\u2019, so hat <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Gavriel_Salomon\" target=\"_blank\">Gavriel Salomon<\/a> geschrieben, \u201amu\u00df man erkennen, W\u00f6rter mu\u00df man verstehen\u2019. Damit will er sagen, da\u00df die Photographie die Welt als Gegenstand pr\u00e4sentiert, w\u00e4hrend die Sprache sie als Idee pr\u00e4sentiert.\u201c<\/em> (S. 93)<\/p>\n<p>Es geht dabei nicht um Falschinformationen, sondern um Desinformationen: <em>\u201eDesinformation ist nicht dasselbe wie Falschinformation. Desinformation bedeutet irref\u00fchrende Information \u2013 unangebrachte, irrelevante, bruchst\u00fcckhafte oder oberfl\u00e4chliche Information -, Information, die vort\u00e4uscht, man wisse etwas, w\u00e4hrend sie einen in Wirklichkeit vom Wissen weglockt.<\/em> [&#8230;] <em>Unwissenheit l\u00e4\u00dft sich allemal beheben. Aber was sollen wir tun, wenn wir die Unwissenheit f\u00fcr Wissen halten?\u201c<\/em> (S. 133 f.)<\/p>\n<p><em>\u201eWenn ein Volk sich von Trivialit\u00e4ten ablenken l\u00e4\u00dft; wenn das kulturelle Leben neu bestimmt wird als eine endlose Reihe von Unterhaltungsveranstaltungen, als gigantischer Am\u00fcsierbetrieb, wenn der \u00f6ffentliche Diskurs zum unterschiedslosen Geplapper wird, kurz, wenn aus B\u00fcrgern Zuschauer werden und ihre \u00f6ffentlichen Angelegenheiten zur Variet\u00e9-Nummer herunterkommen, dann ist die Nation in Gefahr \u2013 das Absterben der Kultur wird zur realen Bedrohung.\u201c<\/em> (S. 190)<\/p>\n<p>Wie kann man dem aber entgegenwirken? <em>\u201eDas Problem besteht &#8230; nicht darin,<\/em> was <em>die Leute sehen. Es besteht darin,<\/em> da\u00df <em>wir sehen. Und die L\u00f6sung m\u00fcssen wir darin suchen,<\/em> wie <em>wir sehen.\u201c<\/em> (S. 194)<\/p>\n<p>Postman setzt dabei auf die Schulen und die Erziehung: <em>\u201eSchon immer galt die Schule in Amerika als Patentl\u00f6sung f\u00fcr alle bedrohlichen sozialen Konflikte, und ein solcher Vorschlag beruht nat\u00fcrlich auf einen naiven Vertrauen in die Wirksamkeit von Erziehung.\u201c<\/em> (S. 197)<\/p>\n<p>&#8230; und weiter: <em>\u201eDie L\u00f6sung, die ich hier vorschlage, ist die gleiche, die Aldous Huxley vorgeschlagen hat. Und ich kann es nicht besser als er. Er meinte mit <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/H._G._Wells\" target=\"_blank\">H. G. Wells<\/a>, da\u00df wir in ein Wettrennen zwischen der Bildung und der Katastrophe eingetreten sind, und immer wieder hat er in seinen Schriften betont, wie dringlich es sei, die Politik und die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Erkenntnistheorie\" target=\"_blank\">Epistemologie<\/a> der Medien begreifen zu lernen. Letzten Endes wollte er uns zu verstehen geben: Die Menschen in<\/em> Sch\u00f6ne neue Welt <em>leiden nicht daran, da\u00df sie lachen, statt nachzudenken, sondern daran, da\u00df sie nicht wissen, wor\u00fcber sie lachen und warum sie aufgeh\u00f6rt haben, nachzudenken.\u201c<\/em> (S. 198)<\/p>\n<p>Computer spielten vor knapp drei\u00dfig Jahren noch nicht die Rolle, die sie heute spielen samt Internet und all den <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Social_Media\" target=\"_blank\">sozialen Medien<\/a>. In vielem l\u00e4sst sich Postmans Kritik am Fernsehen auch auf das Internet \u00fcbertragen. Besonders die sozialen Medien strotzen geradezu von Belanglosigkeiten und unn\u00f6tigem Wissen. Auf der anderen Seite bietet das Internet aber die M\u00f6glichkeit, schnell an Informationen zu kommen, die man z.B. f\u00fcr die Arbeit, aber auch privat ben\u00f6tigt. Hier gilt nat\u00fcrlich, was f\u00fcr Medien anderer Art (B\u00fccher eingeschlossen) ebenso gilt: Informationen sind an anderer Stelle auf ihre Richtigkeit zu \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n<p>Es ist wenig, was Postman zu Computern schreibt, u.a.: <em>\u201e &#8230; da\u00df die Speicherung gewaltiger Datenmengen und ihre lichtgeschwinde Abrufbarkeit zwar f\u00fcr gro\u00dfe Organisationen von hohem Wert sind, da\u00df sie den meisten Menschen aber bei wichtigen Entscheidungsfindungen wenig geholfen und mindestens ebenso viele Probleme hervorgebracht wie gel\u00f6st haben.\u201c<\/em> (S. 196) \u2013 Der erste Halbsatz lie\u00df mich aufhorchen, denn da kam mir nat\u00fcrlich sogleich der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Globale_%C3%9Cberwachungs-_und_Spionageaff%C3%A4re\" target=\"_blank\">NSA-Skandal<\/a> in den Sinn.<\/p>\n<p>Neil Postmans Buch ist auch heute noch aktuell, wenn sich die \u201aAkzente\u2019 auch deutlich verschoben haben. Es regt auf jeden Fall zum Nachdenken an \u2013 und darin besteht ja der L\u00f6sungsansatz, den Postman vertritt: das Erkennen der Gefahr f\u00fcr Kultur und Demokratie, die durch ein \u00dcberangebot an belanglosen Informationen hervorgerufen wird. Ich habe es auf jeden Fall mit gro\u00dfem Interesse erneut gelesen.<\/p>\n<p>Zu Huxleys \u201aSch\u00f6ne neue Welt\u2019 und Orwells \u201a1984\u2019 sowie zu den Verfilmungen beider Romane komme ich demn\u00e4chst zu sprechen.<\/p>\n<p>Siehe auch meine Beitr\u00e4ge:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.willizblog.de\/?p=8335\" target=\"_blank\">Jugendkriminalit\u00e4t und das geschriebene Wort<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.willizblog.de\/?p=8356\" target=\"_blank\">Die Philosophie der Uhr<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eWir beeilen uns sehr, einen magnetischen Telegraphen zwischen Maine und Texas zu konstruieren, aber Maine und Texas haben m\u00f6glicherweise gar nichts Wichtiges miteinander zu besprechen. 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