{"id":861,"date":"2007-05-29T01:55:17","date_gmt":"2007-05-28T23:55:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.albinz.de\/blog\/?p=861"},"modified":"2007-11-13T15:41:24","modified_gmt":"2007-11-13T13:41:24","slug":"was-ist-blos-mit-ian-los-teil-67-gegen-dunkle-segel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/willizblog.de\/?p=861","title":{"rendered":"Was ist blo\u00df mit Ian los? Teil 67: Gegen dunkle Segel"},"content":{"rendered":"<p><em>Hallo Wilfried, Hallo Lockwood,<\/em><\/p>\n<p><em>nun hat auch mich das Wikinger-Fieber gepackt und mein detektivischer Sp\u00fcrsinn ist erwacht &#8211; was hat das dunkle Segel zu bedeuten, woher kommt das geheimnisvolle Schiff am Horizont?<\/em><\/p>\n<p><em>Tats\u00e4chlich habe ich schon beim ersten H\u00f6ren von Broadsword wegen des dark sail gestutzt, denn Segel stellt man sich bei uns \u00fcblichersweise hell vor. Anderson h\u00e4tte hier genauso gut von einem white sail oder black sail singen k\u00f6nnen. Deshalb hatte ich immer den Verdacht, dass dieses dark ein Hinweis darauf ist, um was f\u00fcr ein Schiff es sich handelt. Auch der tapfere Schotte am Strand kann einem Schiff am Horizont schlie\u00dflich nicht ansehen, wer darinnen sitzt &#8211; es k\u00f6nnte ja auch sein Vetter aus Dingsda sein, der ihn mal besuchen kommt. Aber der w\u00e4re vermutlich mit einem hellen Segel unterwegs gewesen. Es ist das dunkle Segel, das ihn \u00dcbles ahnen l\u00e4sst.<\/em><\/p>\n<p><em>Dark ist \u00fcbrigens nicht gleich black, und ein Segel kann auch dunkel sein, wenn es aus einem dunklen Material hergestellt ist &#8211; Seegras z.B., oder Rentierhaut. Was wei\u00df ich, woraus die Wikinger ihre Segel gemacht haben. Deshalb habe ich mich mal schlau gemacht. Und siehe da, bei Wikipedia habe ich Folgendes \u00fcber die Segel der Wikinger gefunden:<\/em><\/p>\n<p>In Skuldelev bestand das Segel aus Wolle einer besonders langhaarigen Schafsrasse&#8230; K\u00f6nigsschiffe hatten Leinensegel. Die Bahnen hatten oft unterschiedliche Farben, so dass sie senkrecht gestreift waren. Aber es gab auch sich kreuzende Diagonalstreifen (\u201eme\u00f0 vendi\u201c), wie sie auf gotl\u00e4ndischen Bildsteinen und alten M\u00fcnzen zu sehen sind. Es werden sogar Purpursegel erw\u00e4hnt&#8230; Die Segel waren oft farbig, aber nicht nur rot-wei\u00df, wie auf den Darstellungen der Neuzeit. Als Knut der Gro\u00dfe von England aufbrach, um Olav den Heiligen aus D\u00e4nemark zu vertreiben, wird seine Flotte geschildert: \u201eKnut der M\u00e4chtige hatte ein Heer zusammen, um das Land verlassen zu k\u00f6nnen&#8230;die Segel waren blau, rot und gr\u00fcn gestreift&#8230; M\u00f6glicherweise gab es auch einfarbige Segel, denn der Skalde Sigvat, der die Flotte gesehen hat, schreibt in seinem Preisgedicht: Og b\u00e1ru \u00ed byr (Blausegel &#8211; die bl\u00e4hen).<\/p>\n<p><em>Am Horizont sah so ein buntes Segel sicher einfach nur dunkel aus. Ich denke die Frage der Herkunft des Schiffes ist gekl\u00e4rt, nun kann ich beruhigt schlafen gehen.<\/em><\/p>\n<p><em>Die Mendel&#8217;schen Gesetze und ihre Bedeutung f\u00fcr die Haarfarbe von Griechen im vermeintlichen Widerspruch zu den genetischen Einfl\u00fcssen der Turkv\u00f6lker im nord\u00f6stlichen Mittelmeerraum (aktueller Arbeitstitel) behandle ich dann n\u00e4chstes Mal.<\/em><\/p>\n<p><em>Nun habe ich Euch aus meinem Schatzk\u00e4stchen griechischer Musik noch ein sch\u00f6nes, trauriges Gute-Nacht-Lied mitgebracht. Es ist diesmal kein traditionelles Volkslied, sondern ein Laiko Tragoudi, frei \u00fcbersetzt ein Schlager. Dabei haben die griechischen Schlager doch \u00fcberwiegend eine ganz andere Qualit\u00e4t als die deutschen. Das Lied habe ich nicht zuletzt deshalb ausgew\u00e4hlt, weil zwei meiner Meinung nach recht interessante Instrumente darin vorkommen: Eine Art 12-saitiges Banjo, das ich noch nie zuvor gesehen habe (vermutlich armenischer Herkunft), und eine Schr\u00e4gfl\u00f6te, die auf Griechisch Flojera hei\u00dft. Es gibt sie in verschiedenen Gr\u00f6\u00dfen und Ausf\u00fchrungen, hier wird eine ziemlich lange, h\u00f6lzerne Flojera gespielt, die sehr sch\u00f6n traurig-schaurig klingt.<\/em><\/p>\n<p><em>Das Lied hei\u00dft <A HREF=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=19okW1EdSNA\" TARGET=\"_blank\">Meno Ektos<\/A> (Ich bleibe ausgeschlossen) und wird von Eleftheria Arvanitaki vorgetragen. Das Video beginnt mit einem Vorspiel des Banjos. Elefheria betritt die B\u00fchne, sie bedankt sich bei den Musikern, sie bedankt sich beim Publikum. Dann stellt sie die zwei Gastmusiker in ihrer Truppe vor, den Komponisten des St\u00fccks (es ist der mit dem Banjo) und einen Schlagzeuger. Sie erkl\u00e4rt, die beiden kommen aus den USA, stammen aber eigentlich aus Armenien. Das Lied hat einen sehr poetischen Text. Hier ein paar Ausschnitte (leider habe ich auch noch nicht alles verstanden):<\/em><\/p>\n<p><em>Ich bleibe ausgeschlossen, ich wechsle die Farben, mit Lichtgeschwindigkeit rase ich dahin&#8230;<br \/>\nIch bleibe ausgeschlossen, ich spreche mit Dr\u00e4hten (vermutlich Stacheldraht gemeint), wie ein Adler schwebe ich in der Stille&#8230;<\/em><\/p>\n<p><em>Refrain:<br \/>\nAn meinen einsamen Abenden singe ich armenische Lieder, ich m\u00f6chte zur\u00fcckkehren, aber das Paradies ist verschlossen<br \/>\nAn meinen einsamen Abenden singe ich armenische Lieder, ich m\u00f6chte sprechen, aber meine Heimat ist erloschen<br \/>\n&#8230;<\/em><\/p>\n<p><em>In diesem Sinne eine gute Nacht<br \/>\nKretakatze<\/em><\/p>\n<p><em>PS.: Mir ist da \u00fcbrigens noch eine geniale Idee f\u00fcr einen Werbe-Spot gekommen. Der Wikinger-Schotte Anderson steht am Strand und l\u00e4sst seine Blicke \u00fcber den Horizont schweifen. Da naht ein Schiff mit gr\u00fcnen Segeln &#8211; Beck&#8217;s Bier. Anderson singt &#8222;I see a green sail &#8230; bring me my beer mug&#8230;&#8220; usw.. Die Passage &#8222;&#8230;take women and children and bed them down&#8230;&#8220; k\u00f6nnte man unver\u00e4ndert belassen, denn Frauen und Kinder st\u00f6ren beim Saufgelage nur. Den Rest m\u00fc\u00dfte man vielleicht geringf\u00fcgig modifizieren, aber ich denke mit wirklich nur marginalen \u00c4nderungen k\u00f6nnte man diesem Meisterwerk so eine v\u00f6llig neue Wendung geben. (And if sometimes I sing to a cynical degree&#8230;)<\/em><\/p>\n<p>23.05.2007<\/p>\n<p>~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~<\/p>\n<p><em>Hallo Kretakatze, hallo Lockwood,<\/em><\/p>\n<p><em>diesmal beginne ich mit einem Gest\u00e4ndnis, liebe Kretakatze: Bisher war ich nicht einmal in Griechenland geschweige auf Kreta. Warum, kann ich nicht genau sagen. Auf den ersten Blick sieht es so aus, als w\u00fcrde ich den Norden Europas bevorzugen (Gro\u00dfbritannien, speziell Schottland, oder Island). Es ist aber nicht so, dass es mich nie gen S\u00fcden gezogen hat. Meine Eltern hatten fr\u00fcher eine Ferienwohnung in <a href=\"https:\/\/www.albinz.net\/spanien.html\" target=\"_blank\">Andalusien\/Spanien<\/a>. Und da meine Frau Bekannte auf <a href=\"https:\/\/www.albinz.net\/sizilien.html\" target=\"_blank\">Sizilien<\/a> hat (die fr\u00fcher einmal als so genannte Gastarbeiter bei uns in Tostedt lebten), so sind wir mehrere Male auch dorthin gefahren.<\/em><\/p>\n<p><em>Immerhin bietet Sizilien neben r\u00f6mischer Kultur auch viel Griechisches. Archimedes lebte in Siracusa (Syrakus). Und eine Episode oder zwei der Irrfahrten des Odysseus spielten wohl an der sizilianischen K\u00fcste (die Meeresungeheuer Charybdis und Skylla \u2013 auch Polyphem, der ein\u00e4ugige Riese, soll sich dort mit Odysseus gezofft haben). \u00dcbrigens ist Sizilien eine Schnittstelle zwischen Griechen und Normannen (unsere nicht allzu beliebten Wikinger &#8211; oder doch?!). Neben einer fr\u00fchen Bl\u00fctezeit der Insel, als diese zu Gro\u00dfgriechenland geh\u00f6rte (8. \u2013 5. Jahrhundert v. Chr), gab es im 11. Jahrhundert nach der Eroberung durch die Normannen wiederum Wohnstand und Dolce Vita. Aber streichen wir Sizilien, sonst landen wir bald auf Madagaskar. Immerhin ist es auch eine gro\u00dfe Insel \u2013 wie Kreta, Island oder Gro\u00dfbritannien. Wir haben es eben mit Inseln.<\/em><\/p>\n<p><em>Zur\u00fcck zu Griechenland, wenn auch nur virtuell: Vielen Dank, Kretakatze, f\u00fcr Deine vielen Video-Beispiele. Youtube ist eine unersch\u00f6pfliche Quelle. Sicherlich liegt mir die griechische Musik nicht im Blut. Das Lied <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=19okW1EdSNA\" target=\"_blank\">Meno Ektos<\/a> von Eleftheria Arvanitaki finde ich aber wirklich sch\u00f6n. Es hat eine wunderbare Grundmelodie, die auch etwas f\u00fcr Ohren ist, die ansonsten der abendl\u00e4ndischen Musik zugewandt sind. Ich habe dabei das Gef\u00fchl, das Lied schon einmal geh\u00f6rt zu haben. Also mit deutschen Schlagern w\u00fcrde ich das wirklich nicht vergleichen, eher mit \u201aLiedermachern\u2019, so vom Schlage eines <a href=\"https:\/\/www.willizblog.de\/?p=844\" target=\"_blank\">Herman van Veen<\/a>, den ich erst k\u00fcrzlich am Wickel hatte. Eigentlich mag ich Banjos nicht sonderlich, aber dieses 12-saitige Instrument passt sehr sch\u00f6n zu dem Lied. Ich kann mir sogar irgendwie vorstellen, das es einmal vor vielen Jahren ein \u00e4hnliches St\u00fcck von Jethro Tull h\u00e4tte geben k\u00f6nnen \u2013 statt diesem speziellen Banjo Martin Barre auf der akustischen Gitarre, nun ja, und Herrn Anderson vielleicht sogar auf dieser h\u00f6lzernen Flojera-Fl\u00f6te. Was hat das aber mit den armenischen Musikern auf sich? Wei\u00dft Du da mehr? Armenien liegt ja auf der anderen Seite der T\u00fcrkei und ist christlich ausgerichtet (wohl auch orthodox). Gibt es da besondere Beziehungen zwischen Griechen und Armeniern?<\/em><\/p>\n<p><em>Mit manchen der anderen St\u00fccken komme ich \u00e4hnlich wie Lockwood nicht ganz so klar. Aber ich wei\u00df, dass man sich sehr schnell \u201aanstecken\u2019 lassen kann (siehe meine Sirtaki-Tanz-Versuche vor langer Zeit). Dieser ausgelassenen Heiterkeit bei solchen Festlichkeiten kann man sich schlecht entziehen. F\u00fcr den <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6VU5bwNQxLw\" target=\"_blank\">pontischen Tanz<\/a> h\u00e4tte Ian Anderson seinen Piratenlook aber doch m\u00e4chtig aufpeppen m\u00fcssen. Und beim <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=LmfHqhQGOog\" target=\"_blank\">Sonaradikos<\/a> frisch aus Glasgow wei\u00df ich gar nicht so recht: Es k\u00f6nnte fast ein schottisches Lied mit griechischem Tanz sein. Mein kleines Video mit den <strong>schottischen T\u00e4nzen<\/strong> (etwas zerhackst\u00fcckt) habt Ihr vielleicht schon gesehen. Die Aufnahme stammt von den Highland Games in Callander. Gibt es vielleicht solche Kraftmeiereien auch in Griechenland (ich m\u00f6chte Highland Games nicht unbedingt mit den Olympischen Spielen vergleichen \u2013 aber irgendwie kommt man auch nicht so ganz um diesen Vergleich herum). Als Tanzmuffel h\u00fcte ich mich davor, einen Vergleich zwischen griechischen und schottischen T\u00e4nzen anzustellen. Aber ich sehe durchaus, dass es Gemeinsamkeiten gibt.<\/em><\/p>\n<p><object width=\"425\" height=\"350\"><param name=\"movie\" value=\"https:\/\/www.youtube.com\/v\/ER-yK_Mv4OA\"><\/param><embed src=\"https:\/\/www.youtube.com\/v\/ER-yK_Mv4OA\" type=\"application\/x-shockwave-flash\" width=\"425\" height=\"350\"><\/embed><\/object><\/p>\n<p><em>An Eurer \u201eDark Sail\u201c-Auseinandersetzung wollte ich mich eigentlich nicht beteiligen. Kretakatze hat zudem inzwischen die L\u00f6sung gefunden. Interessant finde ich die Idee zu dem Werbe-Spot f\u00fcr die Biermarke, die \u00fcbrigens aus Bremen kommt, wo ich wie bekannt viele Jahre gelebt habe. Aus dieser Zeit gibt es einen alten Kumpel (es ist jener \u201aKommissar Graue\u2019 aus der Nonsense-Rubrik <a href=\"https:\/\/www.willizblog.de\/?cat=23\" target=\"_blank\">\u201eDer Idiot\u201c<\/a>), der bei Beck\u2019s arbeitet, wenn auch nicht in der Werbung. Leider ist der Kontakt aus unerfindlichen Gr\u00fcnden abgebrochen, aber solche Kontakte lassen sich eventuell neu beleben.<\/em><\/p>\n<p><img src=\"https:\/\/www.albinz.net\/models\/becks_dark_sail.jpg\" alt=\"Beck's drunkle Segel\" \/><\/p>\n<p><em>Ein Problem gibt es allerdings: Zwar bevorzugt Herr Anderson (wenn er nicht gerade Wei\u00dfwein trinkt, vgl. <a href=\"http:\/\/de.youtube.com\/view_play_list?p=889906448BBEEFD7\" target=\"_blank\">die Hippodrome-Videos<\/a>) Bier aus kleinen gr\u00fcnen Flaschen, allerdings einer anderen Marke, wie das bereits von mir ver\u00f6ffentlichte Foto zeigt. Die Firma Beck\u2019s wird das nicht freuen (der Fall Bohlen d\u00fcrfte abschreckend genug sein: Herr Bohlen stieg allerdings von Doppelkorn auf Molke um, bis ihm das Zeug aus dem Hals hing und er in aller \u00d6ffentlichkeit behauptet, das Ges\u00f6ff schmeckt S&#8230;; seitdem macht er wieder Werbung f\u00fcr Doppelkorn \u2013 oder war das Haarlack?). Gucken wir \u2019mal &#8230;<\/em><\/p>\n<p><img src=\"https:\/\/www.albinz.net\/models\/shona_ian_willi.jpg\" alt=\"Willi mit Shona und Ian Anderson\" \/><br \/>\nder zerknirschte Willi (\u201eWarum trinkt der Typ kein Beck\u2019s!\u201c)<br \/>\nsamt Shona &#038; Ian Anderson<\/p>\n<p><em>Ich w\u00fcnsche Euch ein sch\u00f6nes verl\u00e4ngertes Pfingstwochenende. Die <a href=\"http:\/\/www.wetter.com\/v2\/?SID=&#038;LANG=DE&#038;LOC=7000&#038;LOCFROM=7000&#038;type=WORLD&#038;name=Tostedt&#038;id=45501\" target=\"_blank\">Wetteraussichten<\/a> sind allerdings sehr bescheiden. Am Samstag und Sonntag bin ich unterwegs (u.a. bei <a href=\"https:\/\/www.willizblog.de\/?p=859\" target=\"_blank\">Herm\u00e4nnchen<\/a>, der Geburtstag hat).<\/em><\/p>\n<p><em>Bis in B\u00e4lde<\/em><br \/>\n<em>Wilfried<\/em><\/p>\n<p>24.05.2007<\/p>\n<p>~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~<\/p>\n<p><em>Liebe Freunde,<\/em><\/p>\n<p><em>in den zwei Tagen, in denen ich dem Internet ferngeblieben bin, hat sich Dank Eures Flei\u00dfes mehr Stoff angesammelt als ich in angemessener Form beantworten kann. Hier nun meine bescheidenen Beitr\u00e4ge zu Euren letzten sehr substanzvollen mails:<\/em><\/p>\n<p><em>Dir, liebe Kretakatze, geb\u00fchrt mein Dank f\u00fcr Deine umfangreichen Lektionen und zahlreichen Videos zum Thema der griechischen Musik ! Allerdings stelle ich f\u00fcr Dich eine gro\u00dfe Entt\u00e4uschung dar: Ich kann mit dieser Musik, diesen T\u00e4nzen, dieser Sprache \u00fcberhaupt nichts anfangen. Auch wenn einige Lieder weniger orientalisch klingen als andere, so treffen sie nicht meinen Musikgeschmack. Es ist nicht so, dass ich orientalisch angehauchte Musik nicht mag; die von mir hoch gesch\u00e4tzte Loreena McKennit hat einige wundersch\u00f6ne Alben mit orientalischen Einfl\u00fcssen hervorgebracht. Ich habe sogar in meiner Plattensammlung ein Album mit traditioneller indischer Sitarmusik. Es sind also nicht allein die orientalischen Momente, die mich an der griechischen Musik verzweifeln lassen. Ich kann nicht beschreiben, was diese Musik f\u00fcr mich in so weite Ferne r\u00fcckt. Es ist ganz einfach so.<\/em><\/p>\n<p><em>Auch die von Dir herausgearbeiteten Parallelen des Hellenen-Folk zu JT vermag ich nicht zu erkennen. Ich bin ein hoffnungsloser Fall. Meine musikalischen Vorlieben sind im Nordwesten Europas zu Hause; ich bin erst \u00fcber den Umweg der britischen Folklore auf Jethro Tull gesto\u00dfen. Um Dir und auch Wilfried noch mehr Frust zu ersparen, werde ich mich als unbelehrbarer Nicht-Grieche aus den weiteren Diskussionen zu diesem Thema ausklinken; etwas Konstruktives ist in diesem Punkt von mir nicht zu erwarten.<\/em><\/p>\n<p><em>Mit gro\u00dfer Verwunderung nehme ich Eure Kritik zum Anderson&#8217;schen Outfit in Tampa und im Hippodrom zur Kenntnis. Sicher, diese blau-bunte Pseudouniform aus Tampa ist nicht gerade das, was man mit der Musik des Meisters in Verbindung bringt. Aber im Vergleich zu dem, was Mr. Anderson sich sp\u00e4ter an textilen Fehltritten geleistet hat, war das doch nur eine unbedeutende Verirrung. Ich erinnere in diesem Zusammenhang an den Auftritt der Gruppe beim Jazz-Festival in Montreux, bei dem der Meister nicht davon abzuhalten war, in einem gepunkteten Schlafanzug mit gleichfarbigem Kopfverband aufzutreten. Dagegen wirkt die rote Melone wie die Krone der Modesch\u00f6pfer. Im Ernst, ich finde, die Melone passt zum l\u00e4ndlich-rustikalen Ambiente der JT-Musik jener Zeit.<\/em><\/p>\n<p><em>Wenn ich das richtig sehe, sind die Punkte<\/em> dark sail und Breitschwert <em>gekl\u00e4rt. Weiteren Er\u00f6rterungen zu <\/em>den Mendel&#8217;schen Gesetzen <em>in Griechenland sehe ich mit Spannung entgegen.<\/em><\/p>\n<p><em>@Wilfried:<\/em><br \/>\n<em>Nur so ganz am Rande etwas zum Thema Fu\u00dfball. Am vergangenen Mittwoch hatte die Mannschaft meiner Zwillinge prominenten Besuch: Der ehemalige Bundesligaprofi Kai Michalke hat auf Einladung unseres Co-Trainers die Jungs trainiert. Mir sagte der Name nat\u00fcrlich nichts, aber die wahren Fu\u00dfballfans wussten sofort, um wen es sich handelt. Jedenfalls hatte ich an diesem Tag zum ersten Mal die Gelegenheit, einem &#8222;richtigen&#8220; Fu\u00dfballer die Hand zu sch\u00fctteln. Ein netter Kerl \u00fcbrigens, kann gut mit Kindern umgehen.<\/em><\/p>\n<p><em>Viele Gr\u00fc\u00dfe und ein sch\u00f6nes langes Wochenende !<\/em><br \/>\n<em>M\u00f6ge der Geist \u00fcber uns alle kommen.<\/em><br \/>\n<em>Lockwood<\/em><\/p>\n<p>25.05.2007<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/babelfish.altavista.com\/babelfish\/trurl_pagecontent?url=https:\/\/www.willizblog.de\/?p=861&#038;lp=de%5Fen\" target=\"_blank\">English Translation for Ian Anderson<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hallo Wilfried, Hallo Lockwood, nun hat auch mich das Wikinger-Fieber gepackt und mein detektivischer Sp\u00fcrsinn ist erwacht &#8211; was hat das dunkle Segel zu bedeuten, woher kommt das geheimnisvolle Schiff am Horizont? 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