{"id":869,"date":"2007-06-06T00:01:45","date_gmt":"2007-06-05T22:01:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.albinz.de\/blog\/?p=869"},"modified":"2007-06-05T13:26:51","modified_gmt":"2007-06-05T11:26:51","slug":"was-ist-blos-mit-ian-los-teil-69-kleiderordnung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/willizblog.de\/?p=869","title":{"rendered":"Was ist blo\u00df mit Ian los? Teil 69: Kleiderordnung"},"content":{"rendered":"<p><em>Hallo Kretakatze, Hallo Wilfried,<\/em><\/p>\n<p><em>John Fogerty&#8217;s CCR habe ich nie so richtig wahrgenommen und ich kann noch nicht einmal sagen, warum das so ist. Ihre Musik ist ok, der Gesang ist markant, mit hohem Wiedererkennungswert. Ich kenne zwar ihre Gassenhauer wie Proud Mary, Sweet Hitch Hiker usw, aber viel mehr nicht. Den Hinweis von Kretakatze auf Mr. Fogerty&#8217;s Best\u00e4ndigkeit in Hinsicht auf Garderobe und Stimme finde ich sehr interessant. Nicht zuletzt f\u00fcr einen Jethro Tull &#8211; Fan. Die Aussage, dass sich jemand jahrzehntelang nicht ver\u00e4ndert oder weiterentwickelt, klingt zun\u00e4chst einmal negativ. Wenn ich hingegen die Entwicklung des Mr. Anderson in den letzten Jahrzehnten betrachte, werden die positiven Aspekte dieser Aussage sichtbar.<\/em><\/p>\n<p><em>Mr. Fogerty hat augenscheinlich seinen Geschmack in Fragen von Hemden, Jeans und Frisur nicht ge\u00e4ndert. Er bleibt sich treu, wie man in solchen F\u00e4llen sagt. Er ist selbstbewusst genug, um auf jedes Diktat des Zeitgeschmacks zu pfeifen. An der jahrelangen Pr\u00e4senz von CCR k\u00f6nnen wir ablesen, dass sich der Frontmann einer Band nicht unbedingt in aufsehenerregende Gew\u00e4nder h\u00fcllen muss, um den Bestand der Gruppe zu gew\u00e4hrleisten. Statt \u00fcber die Garderobe definiert sich Mr. Fogerty \u00fcber die Stimme. Nicht das schlechteste Vorgehen f\u00fcr einen S\u00e4nger.<\/em><\/p>\n<p><em>Das bringt mich wieder zu Jethro Tull. Mr. Anderson hatte gewiss ebenfalls die M\u00f6glichkeit, sich \u00fcber seine musikalischen F\u00e4higkeiten zu profilieren. Aber nein, in den letzten Jahren greift er zu Outfits, vor denen selbst die Kelly-Family zur\u00fcckgeschreckt w\u00e4re. Ich kann das nicht verstehen. Wenn ich es nicht bereits mehrfach getan h\u00e4tte, w\u00fcrde ich an dieser Stelle meinem Unmut und mein Unverst\u00e4ndnis auf langen Seiten Luft machen.<\/em><\/p>\n<p><em>Um zur Abwechslung einmal etwas Positives \u00fcber Mr. Anderson&#8217;s B\u00fchnenbekleidung zu sagen: Seine historischen Kost\u00fcme aus der Mitte der  70er Jahre gefallen mir gut. Sie passten wunderbar zur folkorientierten Musik, der sich die Gruppe damals verschrieben hatte. Und genau hier sehe ich den Unterschied zwischen Mr. Anderson und Mr. Fogerty: Die Musik von Jethro Tull hat sich in den fast 40 Jahren ihres Bestehens stark ver\u00e4ndert. Wenn nun Mr. Anderson Wert darauf legt, Musik und Kleidung aufeinander abzustimmen, kommt er um einen Wechsel des Kleidungstils nicht herum. Das sehe ich ein und das halte ich auch f\u00fcr richtig. Hinzu kommt, dass ein athletischer 30j\u00e4hriger in engen Strumpfhosen eine bessere Figur macht als ein untersetzter Endf\u00fcnfziger. Ich r\u00e4ume also ein, dass Mr. Anderson seine B\u00fchnengarderobe an die jeweilige Musikrichtung und sein Alter angepasst hat. Dagegen ist nat\u00fcrlich nichts zu sagen, im Gegenteil. Offen bleibt aber die Frage, warum Mr. Anderson seinem Alter und Leibesumfang gerecht zu werden versucht, indem er getupfte Schlabberanz\u00fcge und Kopft\u00fccher tr\u00e4gt. Wir wissen doch sp\u00e4testens seit Eric Clapton, dass es auch andere M\u00f6glichkeiten gibt, sich dem Alter entsprechend zu kleiden.<\/em><\/p>\n<p><em>Vor meinem geistigen Auge entsteht gerade folgendes Szenario: Presseempfang f\u00fcr verdiente Haudegen der Rockmusik. Mr. Anderson im Piratenoutfit steht neben Mr. Clapton im Armani-Anzug. Ich denke, mehr muss ich nicht sagen.<\/em><\/p>\n<p><em>Vor einigen Tagen \u00fcberraschte mich jemand mit der Feststellung, dass der CCR &#8211; Song \u201eDown On The Corner\u201c gut zu Abba gepasst h\u00e4tte. Es mag sein, dass es Parallelen gibt, wenn man die musikalischen Parameter von CCR- und Abba &#8211; Titeln genauer untersucht. Aber das kann ich nicht leisten. Ich pers\u00f6nlich habe gro\u00dfe Schwierigkeiten damit, die glockenklaren Stimmen der Abba &#8211; Frauen und die Synthi-Popmusik der Schweden mit der kernigen Stimme und dem urw\u00fcchsigen Rock&#8217;n&#8217;Roll des Mr. Fogerty unter einen Hut zu bringen.<\/em><\/p>\n<p><em>Aber, meine lieben Freunde, jetzt haltet Euch gut fest: Zu meinem gro\u00dfen Erstaunen stellte ich heute rein zuf\u00e4llig fest, dass Abba einen CCR-Song gecovert haben ! Es handelt sich um \u201eMidnight Special\u201c. Leider ist die Abba -Version bei youtube nicht verf\u00fcgbar. Das ist nicht verwunderlich: Ich kenne die Abba &#8211; Version aus einem Sammelalbum, das bisher unver\u00f6ffentlichtes Material enth\u00e4lt. Ich gehe also davon aus, dass diese Coverversion nie als Single erschienen ist.<\/em><\/p>\n<p><em>Die Tatsache, dass Abba ein Lied von CCR covern, reicht mir als Beweis daf\u00fcr, dass es in der Musik dieser beiden Formationen keine so gro\u00dfen Unterschiede gibt, wie mein unzureichender Musikverstand mich das bisher glauben machen wollte. Tja, man lernt nie aus.<\/em><\/p>\n<p><em>Mit dieser positiven Feststellung verabschiede ich mich f\u00fcr heute und w\u00fcnsche Euch ein wunderbares Wochenende !<\/em><\/p>\n<p><em>Lockwood<\/em><\/p>\n<p>01.06.2007<\/p>\n<p>~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~<\/p>\n<p><em>Hallo Kretakatze, hallo Lockwood,<\/em><\/p>\n<p><em>was John Fogerty und CCR anbelangt, ist es mir \u00e4hnlich wie Lockwood gegangen, ich habe sie gelegentlich im Radio geh\u00f6rt oder bei Freunden, auch im Fernsehen gesehen, fand die Musik ganz gef\u00e4llig, aber die Gruppe gab mir keinen weiteren Anlass, mich n\u00e4her mit ihr zu besch\u00e4ftigen. Geh\u00f6rt und fast schon wieder vergessen. Die Titel, die Lockwood genannt hat, kenne ich nat\u00fcrlich auch. Und<\/em> Proud Mary <em>(in der Interpretation mit Ike und Tina Turner) habe ich sogar fr\u00fcher mit meiner Band gecovert (das Original ist von CCR?).<\/em><\/p>\n<p><em>Nun, Lockwood ist ja wohl nicht nur unser DNA-Spezialist, sondern auch f\u00fcr die \u201ahohe Schneiderkunst\u2019 (Haute Couture) zust\u00e4ndig. Ob Herr Fogerty \u00fcberhaupt wei\u00df, was unter <a href=\"http:\/\/www.giorgioarmani.com\/index.jsp?language=en&#038;site=GH&#038;movieSession=..\/global_home.swf&#038;audio=acceso\" target=\"_blank\">Armani<\/a> zu verstehen ist, bezweifle ich fast (von Armani d\u00fcrften seine Jeans nicht stammen). Herr Anderson wird sicherlich nicht st\u00e4ndig in Anz\u00fcgen dieser Marke herumlaufen, aber vielleicht hat er doch den einen oder anderen im Kleiderschrank. Neben den 20 Piratenkost\u00fcmen besitzt er doch einiges Tragbare f\u00fcr den festlichen Anlass wie im <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=-9RBJcRhG80\" target=\"_blank\">Kloster Laach-Auftritt<\/a> zu sehen war. Ich habe da \u00fcbrigens ein h\u00fcbsches Video von Jethro Tull zugespielt bekommen <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=iVTTpC-l_PU\" target=\"_blank\">(Living in the Past)<\/a>, das zeigt Herrn Anderson mit Zylinder (muss aus dem Jahre 1993 stammen, da f\u00fcr das 25th Anniversary box set Werbung gemacht wird; Dave Pegg hatte wohl gerade die Gruppe verlassen und Jon Noyce kam erst 1995, wenn ich richtig informiert bin. So muss sich Herr Anderson f\u00fcr diesen Auftritt vom Arbeitsamt einen arbeitslosen Bassisten geholt haben). Ich bin nun wirklich kein Modekenner (und bewege mich auch eher im Fogerty\u2019schen Geschmackslevel), aber das Jackett von Herrn Anderson erinnert mich an Batik-Arbeiten (oder ist ein Muster aus der Kunst der Maya?), modisch also sehr \u201agewagt\u2019. Von dem Teil muss er mehrere St\u00fccke besessen haben, ich erinnere mich an einen Auftritt mit Mandokis Soulmates im deutschen Fernsehen, bei denen er \u00e4hnliches trug (ich hab nachgeschaut, tats\u00e4chlich \u2013 das gleiche St\u00fcck \u2013 und schnell bei youtube eingespielt:<\/em> Soulmates \u201eMother Europe\u201c):<\/p>\n<p><object width=\"425\" height=\"350\"><param name=\"movie\" value=\"https:\/\/www.youtube.com\/v\/jNoxJAzbpm8\"><\/param><embed src=\"https:\/\/www.youtube.com\/v\/jNoxJAzbpm8\" type=\"application\/x-shockwave-flash\" width=\"425\" height=\"350\"><\/embed><\/object><\/p>\n<p><em>Die Stimme von Ian Anderson ist auf dieser Aufnahme (Living in the Past) bereits stark angekratzt, daher ist der instrumentale Teil etwas gedehnt worden, was ich aber sehr h\u00f6renswert finde (auch Martin Barres Gitarrenspiel).<\/em><\/p>\n<p><em>Weiteres dann sp\u00e4ter (auch meinen \u201eFolklore\u201c-Vortrag und weiteres zu den letzten Griechenland-Videos).<\/em><\/p>\n<p><em>Ich w\u00fcnsche Euch eine angenehme Woche.<\/em><br \/>\n<em>Bis bald<\/em><\/p>\n<p><em>Wilfried<\/em><\/p>\n<p><em><strong>P.S.<\/strong> Ich bekomme gerade eine Mitteilung von dem Typen, der das \u201eLiving in the Past\u201c-Video ins Netz gestellt hat: Ich nehme alles zur\u00fcck (von wegen arbeitsloser Bassist): Der langm\u00e4hnige Mensch ist angeblich kein anderer als der Sohn von Dave Pegg, Matt Pegg, der auch ab und zu bei Tull ausgeholfen hat. Interessant auch ihn einmal in Bild und Ton zu erleben!<\/em><\/p>\n<p>03.06.2007<\/p>\n<p>~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~<\/p>\n<p><em>Hallo Kretakatze, Hallo Wilfried,<\/em><\/p>\n<p><em>Wilfrieds Hinweis, dass Mr. Fogerty ebenso weit von Armani-Anz\u00fcgen entfernt ist wie Mr. Anderson, ist an dieser Stelle berechtigt. Seit Maria Laach wissen wir, dass Mr. Anderson auch edlen Zwirn im Kleiderschrank hat, aber er h\u00e4lt es damit wie ich; die guten St\u00fccke werden nur zu Weihnachten herausgeholt. Es gibt drei Gr\u00fcnde, warum ich keine Armani-Anz\u00fcge trage: Erstens sprengen sie mein Budget, zweitens w\u00fcrden sie in meiner Gr\u00f6\u00dfe \u00fcberhaupt nicht mehr gut aussehen und drittens habe ich keine Gelegenheit, so feines Tuch zu tragen. Aber an Mr. Clapton sehen sie <a href=\"http:\/\/www.guitartowers.de\/images\/heros\/clapton_0001.jpg\" target=\"_blank\">topp<\/a> aus!<\/em><\/p>\n<p><em>Den Zylinder trug der Meister bei mehreren Gelegenheiten, wie ich dem Bildteil des Songbook entnehmen kann. Ich finde, er steht ihm gut zu Gesicht und macht einen schmalen Fu\u00df. Jedenfalls passt dieser Aristokraten-Helm besser zum British Way of Live als der Kopfverband.<\/em><\/p>\n<p><em>Das Jackett aus \u201eMother Europe\u201c ist zwar modisch gewagt, geht f\u00fcr meine Begriffe aber in Ordnung. Ich bin nicht grunds\u00e4tzlich gegen modische Extravaganzen; ein Rockmusiker sollte sich in seiner Garderobe schon von einem Finanzbeamten unterscheiden.<\/em><\/p>\n<p><em>Ich wusste nicht, dass Mr. Anderson schon seit den 90er Jahren bei Mandoki&#8217;s All-Star-Band mitspielt. Ich bin bisher davon ausgegangen, dass diese Truppe sich erst vor einigen Jahren formiert hat, um bei Thomas Gottschalk aufzutreten. Bis auf den Meister und Herrn Mandoki kenne ich niemanden aus der Band. Und Herrn Mandoki kannte ich bis dahin nur als musikalischen Steppenreiter. Ihr wisst schon: <a href=\"http:\/\/www.jupiter-records.de\/kuenstler\/jupiter\/dkhan\/media\/Dschinghis.Khan_Jubilee_LE_250.jpg\" target=\"_blank\">\u201eDschingis Khan\u201c<\/a>, die deutsche Antwort auf die \u201eVillage People\u201c.<\/em><\/p>\n<p><em>Liebe Kretakatze, ich hoffe, Du verzeihst Wilfried und mir, dass CCR an uns spurlos vor\u00fcbergegangen sind. Erst meine Probleme mit der griechischen Musik und jetzt das. Bitte bleibe uns gewogen und gib uns noch eine Chance !<\/em><\/p>\n<p><em>Vor einiger Zeit fragtest Du nach einem Beitrag zur irisch-schottisch-bretonisch-g\u00e4lischen Folklore. Ich picke jetzt wahllos <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=xPTQMtMmkpo\" target=\"_blank\">ein St\u00fcck<\/a> dieses Genres heraus und stelle es zur Diskussion. Falls es Euch nicht gefallen sollte, habt bitte keine Hemmungen, das auch zu sagen.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00dcbrigens: Durch Zufall entdeckte ich eben ein <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=FuCkoxbIUrw\" target=\"_blank\">Video einer weiteren Jethro Tull &#8211; Coverband<\/a>. Musikalisch in Ordnung, aber eben nicht das Original.<\/em><\/p>\n<p><em>So, genug f\u00fcr heute (am 7. Tage sollst Du ruhen !).<\/em><br \/>\n<em>Ich w\u00fcnsche Euch eine sonnige Woche<\/em><\/p>\n<p><em>Lockwood<\/em><\/p>\n<p>03.06.2007<\/p>\n<p>~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~<\/p>\n<p><em> Hallo Wilfried, Hallo Lockwood,<\/em><\/p>\n<p><em>es ist wirklich immer wieder interessant, was man so aus fernen Landen h\u00f6rt, und inzwischen haben wir ja schon eine ganz nette Reise hinter uns &#8211; von Schottland \u00fcber Island, Spanien und Kreta bis nach Israel. Ich war noch in keinem dieser L\u00e4nder (au\u00dfer Griechenland nat\u00fcrlich), mich hat es immer einseitig nur in eine Gegend gezogen. In nordischen L\u00e4ndern ist es mir zu kalt &#8211; ich bin ein sehr w\u00e4rmebed\u00fcrftiger Mensch &#8211; und Israel ist wohl auch nicht f\u00fcr mich geeignet, denn ich bin weder blond noch attraktiv.<\/em><\/p>\n<p><em>Sch\u00f6nheitsideale sind \u00fcberhaupt auch ein interessantes Thema. Woher kommt es, dass ein Mensch oder sogar ganze V\u00f6lker nun z.B. gerade blonde Haare f\u00fcr erstrebenswert erachten. In anderen Kulturen sind es auch kleine F\u00fc\u00dfe, lange H\u00e4lse oder gar &#8222;angespitzte&#8220; Z\u00e4hne. Teilweise f\u00fchrt dieses Streben nach Sch\u00f6nheit regelrecht zur Selbstverst\u00fcmmelung &#8211; auch Piercing w\u00fcrde ich dazu z\u00e4hlen. Da sind blond gebleichte schwarze Haare noch vergleichsweise harmlos.<\/em><\/p>\n<p><em>Sch\u00f6nheitsideale unterliegen dem Wandel der Zeit. H\u00e4ufig sind sie von Vorbildern abgeleitet, denen man nachzueifern versucht. In verschiedenen Epochen galt ein &#8222;griechisches Profil&#8220; als sch\u00f6n, da man die Griechen der Antike wegen ihrer Kultur und Bildung bewunderte. In s\u00fcdlichen L\u00e4ndern gilt offensichtlich ein mittel- oder nordeurop\u00e4isches Aussehen als attraktiv, vermutlich da man zu den Mitteleurop\u00e4ern wegen ihres wirtschaftlichen Erfolgs und ihres politischen Einflusses aufschaut. In Mitteleuropa dagegen legt man sich ins Sonnenstudio um sich die Haut zu br\u00e4unen, um wie ein S\u00fcdl\u00e4nder auszusehen, da das so gesund und naturverbunden wirkt. Es scheint &#8211; wie meist im Leben &#8211;  besonders das erstrebenswert zu sein, was man nicht hat und was nur schwer zu erlangen ist.<\/em><\/p>\n<p><em>Manchen Menschen kann man an ihrem \u00c4u\u00dferen bereits ansehen, welche Vorbilder sie haben. <A HREF=\"http:\/\/www.ccrfanpage.com\/jfpic7.html\" TARGET=\"_blank\">John Fogerty<\/A> z.B., den ich ja letztes Mal schon kurz erw\u00e4hnt habe, und zu dem ich heute noch einmal ausf\u00fchrlicher kommen werde, scheint wohl ein Bewunderer der Beatles gewesen zu sein. Das l\u00e4sst zumindest seine Frisur vermuten.<\/em><\/p>\n<p><em>Wer nun vielleicht das Vorbild f\u00fcr Ian Anderson&#8217;s L\u00f6wenm\u00e4hne gewesen sein k\u00f6nnte, vermag ich nicht zu erraten, aber in dieser britischen <A HREF=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=BOZIUUD4FBs\" TARGET=\"_blank\">TV-Sendung vom 16.03.2007<\/A> sagt er etwas, das sehr aufschlussreich ist in Bezug auf die Frage, was ihn zur Wahl dieser Haartracht bewegt haben k\u00f6nnte. Diese Sendung war im \u00dcbrigen kein Interview, sondern eine Art Boulevard-Magazin, in dem es um die &#8222;Seitenlage&#8220; des Scheitels eines britischen Oppositionspolitikers ging. Mr. Anderson wurde wohl als Experte f\u00fcr &#8222;haarige Angelegenheiten&#8220; eingeladen. Sein Auftritt beginnt etwa bei 0:50 (leider kann man bei diesen Videos ja nicht in der Mitte aufsetzen), etwa ab 1:20 beschreibt er wild gestikulierend, wie die Haare von Personen aussehen, die wir sympathisch finden, und den entscheidenden Satz sagt er etwa bei 1:40 &#8211; &#8222;We love the guys with the crazy, fly-away hair&#8220;. Also ungef\u00e4hr so wie bei <A HREF=\"http:\/\/www.tullpress.com\/images\/73live.jpg\" TARGET=\"_blank\">diesem Herrn<\/A> hier.<\/em><\/p>\n<p><em>Mr. Anderson m\u00f6chte also geliebt werden. Wer m\u00f6chte das nicht? Leider hat es die Natur nicht gut mit ihm gemeint und ihn eines Gro\u00dfteils seiner Haarpracht beraubt. Wenn er wollte, k\u00f6nnte er aber heute sicher auch noch so \u00e4hnlich aussehen wie <A HREF=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nikos_Papazoglou\" TARGET=\"_blank\">dieser Herr<\/A>, mit dem er au\u00dfer den Haarproblemen ja auch noch die Stimmprobleme gemeinsam hat &#8211; wir erinnern uns (mit Grausen). Aber offensichtlich m\u00f6chte er das nicht. Er hat sich wohl gesagt &#8222;Entweder &#8211; oder, halbe Sachen mach&#8216; ich nicht&#8220;, hat die verbliebenen Haare abrasiert bis auf Streichholzl\u00e4nge und versteckt diese rudiment\u00e4ren Reste nun noch unter einem Kopfverband. Das k\u00f6nnte man fast schon als Trotzreaktion betrachten.<\/em><\/p>\n<p><em>Soweit zur Sch\u00f6nheit des Mr. Anderson. Jetzt m\u00f6chte ich aber noch einmal zum Vergleich Anderson &#8211; Fogerty zur\u00fcckkommen, den ich letztes Mal so kurz und provokativ angerissen hatte. W\u00fcrde ich es bei diesen wenigen Worten belassen, dann w\u00fcrde ich wohl beiden Herren unrecht tun. Wie ich nun gerade auf John Fogerty komme, wo er auf den ersten Blick mit Mr. Anderson so gut wie nichts gemeinsam hat?<\/em><\/p>\n<p><em>Creedence Clearwater Revival war die einzige Band, von der ich jemals ein Poster \u00fcber meinem Bett h\u00e4ngen hatte. Das muss um 1971 gewesen sein, denn damals war ich Bravo-Leser, und es war ein Bravo-Poster. Ich war nicht direkt ein Fan, ich habe auch nur eine einzge Single von CCR &#8211; f\u00fcr ein Album hat mein damaliges Taschengeld noch nicht gereicht. Ich hatte ja nicht einmal einen Plattenspieler, und im Wohnzimmer h\u00e4tte ich das nicht h\u00f6ren d\u00fcrfen. Wie auch immer, als ich dieser Tage auf YouTube gelandet bin, habe ich nat\u00fcrlich auch die alten CCR-Hits ausgekramt und bin dabei auch auf die neuen Videos von John Fogerty gesto\u00dfen. Bis dahin wusste ich nicht einmal, dass er \u00fcberhaupt noch Musik macht. Nach dem Ende von CCR 1972 hatte ich nichts mehr von ihm geh\u00f6rt.<\/em><\/p>\n<p><em>Wohl noch aus meiner Bravo-Zeit wei\u00df ich, dass es ein paar bemerkenswerte Parallelen zwischen Anderson und Fogerty gibt. In den meisten Punkten sind die Beiden aber praktisch exakte Gegens\u00e4tze, so wie ihre Musik wohl auch die entgegengesetzten Enden der Rockmusik markiert. Fangen wir mit den Parallelen an&#8230;<\/em><\/p>\n<p><em>Die Band Creedence Clearwater Revival wurde im Dezember 1967 gegr\u00fcndet &#8211; im gleichen Monat wie Jethro Tull! Vorher hatten die Jungs allerdings schon jahrelang unter anderen Bandnamen Rockmusik gemacht. Die Anf\u00e4nge gehen auf 1959 zur\u00fcck, als John&#8217;s 4 Jahre \u00e4lterer Bruder Tom Fogerty in El Cerrito, Californien, zusammen mit seinem Freund Douglas Clifford (Drums) die Sch\u00fclerband Blue Velvets gr\u00fcndete. Der damals 14-j\u00e4hrige John durfte vermutlich mitspielen, da er Tom&#8217;s kleiner Bruder war. Einige Monate sp\u00e4ter stie\u00df dann noch Stuart Cook als Bassist dazu. Damit waren CCR eigentlich schon komplett.<\/em><\/p>\n<p><em>Die Band spielte anf\u00e4nglich Cover-Versionen aktueller Hits. Gegen Mitte der 60er Jahre begann John dann selbst Songs zu schreiben und l\u00f6ste seinen Bruder Tom nach und nach als Leadgitarrist und schlie\u00dflich auch als S\u00e4nger ab. In dieser Zeit wurden auch schon erste Platten aufgenommen, allerdings mit wenig Erfolg. Die Gr\u00fcndung &#8211; eigentlich eher Umbenennung &#8211; der Band 1967 fiel zusammen mit einem Wechsel in der Plattenfirma und au\u00dferdem dem Zeitpunkt, zu dem sich der Youngster John endg\u00fcltig auch als Bandleader durchgesetzt hatte.<\/em><\/p>\n<p><em>Gleich das erste Album der Band Anfang 1968 schlug ein wie eine Bombe, 1969 wurden drei weitere Alben ver\u00f6ffentlicht und 1970 zwei. Die ausgekoppelten Singles gaben sich in den Top Ten die T\u00fcrklinke in die Hand. Sp\u00e4testens ab 1970 m\u00fcssen CCR eine der kommerziell erfolgreichsten Bands der USA gewesen sein. Ich erinnere mich noch, dass sie von den Bravo-Lesern j\u00e4hrlich zur beliebstesten Rockband gek\u00fcrt wurden.<\/em><\/p>\n<p><em>Der Erfolg <\/em>seiner<em> Musik f\u00fchrte dazu, dass John Fogerty die anderen Bandmitglieder restlos an die Wand spielte und zu Statisten degradierte. Das konnte nicht lange gutgehen. Als Erster wollte sein Bruder Tom nicht mehr mitmachen, er stieg 1971 aus und versuchte sich in einer wenig erfolgreichen Solo-Karriere. 1972 verlie\u00dfen auch Doug Clifford und Stu Cook die Band, um zusammen mit anderen Musikern eine neue Gruppe zu gr\u00fcnden. Das war das Ende von CCR.<\/em><\/p>\n<p><em>Ich glaube bis hierher kommt Euch die Geschichte so vor, als ob Ihr sie so \u00e4hnlich schon einmal geh\u00f6rt h\u00e4ttet. Auch Ian Anderson hatte es bis 1972 geschafft, alle anderen Gr\u00fcndungsmitglieder von Jethro Tull loszuwerden. Allerdings hatte er die &#8222;L\u00fccken&#8220; immer sofort wieder mit anderen Musikern aufgef\u00fcllt. Er konnte auch auf ein &#8222;Reservoir&#8220; von eigenen musikalischen Schulfreunden zur\u00fcckgreifen, w\u00e4hrend John Fogerty immer nur mit den Freunden seines gro\u00dfen Bruders musiziert hatte. Trotzdem w\u00e4re es f\u00fcr ihn sicher kein Problem gewesen ein paar neue Musiker zu finden, die sich gerne mit ihm auf die B\u00fchne gestellt und auch ein paar Millionen verdient h\u00e4tten. Aber von den Querelen des Gruppenlebens und dem harten Job eines Bandleaders hatte er offensichtlich genug. Stattdessen nahm er als erstes ein Soloalbum auf, bei dem er jedes Instrument selbst spielte und damit vollkommen ohne andere Musiker auskam. Ein Schritt so demonstrativ und radikal, dass er genauso gut von Ian Anderson h\u00e4tte sein k\u00f6nnen.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00dcberhaupt habe ich mich schon mehrfach gefragt, warum es Mr. Anderson nicht schon viel fr\u00fcher mit einer Solo-Karriere versucht hat. Eigentlich war er in meinen Augen pr\u00e4destiniert daf\u00fcr, viel mehr als Mr. Fogerty. Das ist schon in seinem v\u00f6llig anderen musikalischen Ansatz und Anspruch begr\u00fcndet. Er war immer der Experimentierer, der etwas Neues und Anderes ausprobieren wollte &#8211; neue Musikrichtungen, neue Instrumente, neue Formen der Darbietung. Da ist ein festes Team von Musikern eher hinderlich. Er hat das auch selbst einmal in einem Interview angedeutet.<\/em><\/p>\n<p><em>Wenn man in einer Band einen Drummer, einen Bassisten und einen Gitarristen hat, dann kann man schlecht einen Titel z.B. nur f\u00fcr Keyboard, Fl\u00f6te und Gesang schreiben. Da sind die \u00fcbrigen Musiker traurig, weil sie nichts zu tun haben. Das l\u00e4sst sich zwar bis zu einem gewissen Grad dadurch ausgleichen, dass man den Drummer ans Glockenspiel setzt und dem Gitarristen eine Querfl\u00f6te in die Hand dr\u00fcckt (wie es Anderson ja auch schon getan hat), und wenn man mit Profis arbeitet, dann funktionert das auch. Es \u00e4ndert aber nichts an der Tatsache, dass man immer eine bestimmte fixe Anzahl Musiker einsetzen muss, nicht mehr und nicht weniger. Und das schr\u00e4nkt die kreativen M\u00f6glichkeiten schon ein, ganz abgesehen davon, dass in so einem Team vermutlich manche neue Idee auch sehr schnell im Keim erstickt wird, da der eine Musiker dies und der andere das nicht mitmachen will oder nicht gut findet.<\/em><\/p>\n<p><em>Kommen wir zu Mr. Fogerty zur\u00fcck. Seine weitere Karriere enthielt mehr Tiefen als H\u00f6hen. Die ersten Solo-Platten konnten an die fr\u00fcheren Erfolge nicht ankn\u00fcpfen, zumal er seinen Musikstil teilweise \u00e4nderte und sein Repertoire um Gospels erweiterte. Mit Liedern a la <A HREF=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=oMlp4vLbWLA\" TARGET=\"_blank\">Mary Don&#8217;t You Weep<\/A> konnten seine Froschteich-Rock gewohnten Fans nichts anfangen &#8211; ich habe es auch fast nicht glauben k\u00f6nnen. Wie man sieht hat auch Mr. Fogerty musikalische Verirrungen und Verwirrungen hinter sich, wenn auch in eine andere Richtung als Mr. Anderson.<\/em><\/p>\n<p><em>Dazu kamen jahrelange Rechtsstreitigkeiten mit der ehemaligen Plattenfirma. Es ging um Vertr\u00e4ge und die Rechte an den CCR-Titeln. Fogerty durfte seine eigenen Lieder nicht mehr spielen, er durfte nicht einmal etwas spielen, was so \u00e4hnlich klang (d.h. von sich selbst abschreiben). Das brachte seine musikalischen Aktivit\u00e4ten schlie\u00dflich erst einmal v\u00f6llig zum Erliegen. Hier zeigt es sich, dass Mr. Anderson beim Abschlie\u00dfen von Vertr\u00e4gen und im Handhaben seiner &#8222;personellen Entscheidungen&#8220; vermutlich cleverer war. Dadurch, dass er \u00fcber jeden personellen Schnitt in der Band zumindest Martin Barre hin\u00fcbergehoben hat, konnte er vermutlich auch den Namen Jethro Tull und die damit verbundenen Rechte und Pflichten wahren. Inzwischen ist Jethro Tull wahrscheinlich sowieso sein Privatunternehmen.<\/em><\/p>\n<p><em>Bemerkenswerterweise im Abstand von jeweils etwa 12 Jahren gelangen Mr. Fogerty noch erfolgreiche Alben &#8211; mit &#8222;Centerfield&#8220; erreichte er 1985 die Spitze der amerikanischen Album Charts, und mit &#8222;Blue Moon Swamp&#8220; gewann er 1997 einen Grammy. Dazwischen lag noch ein weniger erfolgreiches Album und musikalische Sendepause. Erst seit Ende der 90er Jahre scheint er bei Live-Auftritten auch wieder CCR-Hits im Programm zu haben. Seither wird er anscheinend musikalisch auch wieder aktiver. So verk\u00fcrzten sich zuletzt die Abst\u00e4nde zwischen neuen Studioaufnahmen dramatisch &#8211; nach &#8222;Deja Vu&#8220; im Jahr 2004 ist er laut seiner Homepage zurzeit schon wieder in den Studios &#8211; da muss sich aber Mr. Anderson langsam mal ranhalten. Au\u00dferdem tourt Fogerty seit 2005 auch wieder j\u00e4hrlich durch Europa. Es scheint als ob es ihn befl\u00fcgelt h\u00e4tte, dass er sich 2004 nach \u00fcber 30 Jahren mit seiner ehemaligen Plattenfirma (die inzwischen unter anderer F\u00fchrung steht) vertraglich einigen konnte und nun auch wieder die Rechte an seinen CCR-Titeln hat. Dieses jahrzehntelange Hickhack um seine Musik muss wie ein b\u00f6ser Fluch auf ihm gelastet haben.<\/em><\/p>\n<p><em>So weit f\u00fcr heute zu meinem Vergleich Anderson &#8211; Fogerty. Aber keine Sorge, ich bin noch lange nicht fertig, das war nur die Einleitung. In meiner n\u00e4chsten Vorlesung werde ich dann im Detail auf Musik, Songtexte sowie B\u00fchnenshow (insoweit man Fogerty&#8217;s Auftritte so bezeichnen kann) eingehen. F\u00fcr heute habe ich Euch aber erst einmal genug gelangweilt.<\/em><\/p>\n<p><em>Ich w\u00fcnsche Euch einen guten Start in die Woche!<\/em><\/p>\n<p><em>Liebe Gr\u00fc\u00dfe<br \/>\nKretakatze<\/em><\/p>\n<p><em>PS.: Als Anhang gibt es heute noch einen seltenen und ungew\u00f6hnlichen CCR-Song. Er wurde erst 1986 auf einer Compilation-Platte ver\u00f6ffentlicht und kann eigentlich nicht wirklich von CCR sein, denn er ist mit einem Keyboard instrumentiert, und bei CCR gab es nie einen Keyboarder. Es ist aber unverkennbar John Fogerty&#8217;s Stimme. Vielleicht ein erster Solo-Track? In diesem Video gibt es keine Bilder, daf\u00fcr ist unter der Beschreibung der komplette Songtext abgelegt: <A HREF=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=xiPJsejXtEU&#038;NR=1\" TARGET=\"_blank\">(Wish I Could) Hideaway<\/A><\/em><\/p>\n<p>03.06.2007<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/babelfish.altavista.com\/babelfish\/trurl_pagecontent?url=https:\/\/www.willizblog.de\/?p=869&#038;lp=de%5Fen\" target=\"_blank\">English Translation for Ian Anderson<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hallo Kretakatze, Hallo Wilfried, John Fogerty&#8217;s CCR habe ich nie so richtig wahrgenommen und ich kann noch nicht einmal sagen, warum das so ist. Ihre Musik ist ok, der Gesang ist markant, mit hohem Wiedererkennungswert. Ich kenne zwar ihre Gassenhauer wie Proud Mary, Sweet Hitch Hiker usw, aber viel mehr nicht. Den Hinweis von Kretakatze &hellip; <a href=\"https:\/\/willizblog.de\/?p=869\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Was ist blo\u00df mit Ian los? Teil 69: Kleiderordnung<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[43],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/willizblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/869"}],"collection":[{"href":"https:\/\/willizblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/willizblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/willizblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/willizblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=869"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/willizblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/869\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/willizblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=869"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/willizblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=869"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/willizblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=869"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}