{"id":871,"date":"2007-06-08T00:28:43","date_gmt":"2007-06-07T22:28:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.albinz.de\/blog\/?p=871"},"modified":"2007-06-08T00:28:43","modified_gmt":"2007-06-07T22:28:43","slug":"was-ist-blos-mit-ian-los-teil-70-von-folkloristischen-grauen-haaren-aus-dublin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/willizblog.de\/?p=871","title":{"rendered":"Was ist blo\u00df mit Ian los? Teil 70: Von folkloristischen grauen Haaren aus Dublin"},"content":{"rendered":"<p><em>Hallo Kretakatze, hallo Lockwood,<\/em><\/p>\n<p><em>bevor ich zu meinem Vortrag \u00fcber Folklore komme, doch noch einige Anmerkung zu Ansehen und Kleiderordnung bei Rockmusikern. Ich hatte schon einmal einige Bildchen unter dem Motto: <a href=\"https:\/\/www.willizblog.de\/?p=452\" target=\"_blank\">Nur \u00e4lter, nicht sch\u00f6ner &#8230;<\/a> hier an anderer Stelle ver\u00f6ffentlicht. Ja, der Zahn der Zeit nagt unerbittlich an einem, da hilft nichts (oder nur wenig, wenn auch nicht lang, z.B. Haare f\u00e4rben). Herr Anderson ist wahrlich ein doppelt tragisches Beispiel f\u00fcr den Verfall der menschlichen H\u00fclle. Erst fallen ihm die Haare aus, dann versagt die Stimme, genauer: Gesangsstimme, denn seine Sprechstimme ist nach wie vor stabil. Dank an Kretakatze f\u00fcr das kleine sehr <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=BOZIUUD4FBs\" target=\"_blank\">aktuelle Video mit dem Interview<\/a>, zeigt es Ian Anderson, f\u00fcr uns alle \u00fcberraschend,  auch mit grauen Haaren (Ist etwa sein Friseur gestorben?).<\/em><\/p>\n<p><img src=\"https:\/\/www.albinz.net\/models\/ian_anderson_grey_hairs.jpg\" alt=\"Ian Andersons graue Haare\" \/><\/p>\n<p><em>Zu den Auftritten von Tiefseetauchern, B\u00e4ren und dem wei\u00dfen Kaninchen Harvey und den geigenden vier Damen unter Lockenper\u00fccken usw. bei fr\u00fcheren Tull-Konzerten habe ich noch einmal nachgeforscht, bin aber bisher nicht f\u00fcndig geworden. Ich erinnere mich nur an Bilder in Musikzeitschriften u.\u00e4. und denke, dass es im Zusammenhang mit \u201eA Passion Play\u201c gewesen sein musste.<\/em><\/p>\n<p><em>Dass mit der versagenden Stimme bei dem Lied von <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=dL4UApQC940&#038;NR=1\" target=\"_blank\">Nikos Papazoglou<\/a> finde ich etwas merkw\u00fcrdig. Das Lied hei\u00dft doch auf Deutsch \u201eNiemand singt hier &#8230;\u201c, und beim scheinbaren Versagen hat auch gleich ein Zuschauer ein Mikrophon zur Hand (und schlie\u00dflich singen alle!): Ist das Ganze nicht eine abgekartete Sache? Im Falle von den Dubliners (<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=xPTQMtMmkpo\" target=\"_blank\">Fields of Athenrye<\/a> \u2013 lese ich da nicht Athen heraus?) singt das Publikum auch mit \u2013 ohne dass es dem S\u00e4nger die Stimme verschl\u00e4gt. Lockwood, ist das ein traditionelles irisches Lied?<\/em><\/p>\n<p><em>Kretakatzes Parallelen zwischen Fogerty und Anderson finde ich ziemlich interessant. Auch ist die Schlussfolgerung im Bezug auf Ian Andersons Experimentierfreude nicht von der Hand zu weisen: Da ist ein festes Team von Musikern eher hinderlich. Warum also doch die Band? Genauso gut kann man fragen, weshalb Herr Anderson immer noch auf Tour geht. Genug Geld m\u00fcsste er l\u00e4ngst haben. Herr Anderson tritt eben gern \u00f6ffentlich auf, liebt es, sich \u201azur Schau\u2019 zu stellen. Und wie ein gro\u00dfes Kind verkleidet er sich auch gern (z.B. als Pirat, ein am Kopf verletzter Pirat). Da er nicht mehrere Instrumente gleichzeitig spielen kann, so braucht er also ein mehr oder weniger festes Team. Die Betonung liebt auf \u201emehr oder weniger\u201c wie an der Personalpolitik von Herrn Anderson abzulesen ist. Jethro Tull als solches ist wirklich l\u00e4ngst ein Solo-Projekt. Auf der anderen Seite verkaufen sich CDs von Jethro Tull besser als die unter dem Namen Ian Anderson.<\/em><\/p>\n<p><em>Noch etwas zum Vergleich Fogerty \u2013 Anderson: Beide sind stark von ihrer Herkunft gepr\u00e4gt. John Fogerty ist bis heute in vielen Dingen sehr amerikanisch (Kleidung, Musik, sicherlich auch Essen); Ian Anderson ist zum einen Schotte, aber auch ein typischer Brite, der das Extravagante liebt.<\/em><\/p>\n<p><em>Hier also mein kleiner Vortrag zum Thema Folklore. Der passt vielleicht nicht mehr so ganz in den Kontext unseres zuletzt gef\u00fchrten Gedankenaustausches, aber da ich mich nun einmal hingesetzt und folgendes verfasst habe, m\u00fcsst Ihr Euch das schon einmal anh\u00f6ren (lesen): Ich habe ihn allgemein gehalten, um ihn gewisserma\u00dfen allgemeing\u00fcltig zu halten, wenn im Mittelpunkt auch die deutsche Folklore steht. Zum Volkstanz habe ich mich nur kurz ge\u00e4u\u00dfert, d\u00fcrfte da aber von Kretakatze sicherlich erg\u00e4nzt werden.<\/em><\/p>\n<p><strong>Folklore in Lied und Tanz<\/strong><\/p>\n<p>Der Begriff <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Folklore\" target=\"_blank\">\u201eFolklore\u201c<\/a> kommt aus dem Englischen und umfasst zun\u00e4chst alle \u00dcberlieferungen aus dem Volk, neben Sprichw\u00f6rtern, M\u00e4rchen und \u00e4hnlichem nat\u00fcrlich auch Volkslieder, Balladen und T\u00e4nze (Volkst\u00e4nze). Im angels\u00e4chsischen Raum hat sich f\u00fcr Volkslieder der Begriff <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Folk\" target=\"_blank\">\u201eFolk\u201c<\/a> durchgesetzt.<\/p>\n<p>Wir in Deutschland tun uns aus geschichtlichen Gr\u00fcnden etwas schwer mit dem Begriff Volksmusik. <a href=\"https:\/\/www.willizblog.de\/?p=600\" target=\"_blank\">Ich schrieb<\/a> vor l\u00e4ngerer Zeit:<\/p>\n<p><em>Nat\u00fcrlich finde ich &#8222;Schwarz-braun ist die Haselnuss&#8220; und dergleichen auch zum Kotzen. Aber das ist nicht die deutsche Folklore oder nicht allein, sondern immer noch der &#8218;volksnahe&#8216; Beitrag, der sich aus der Nazizeit her\u00fcbergerettet hat. Schriebst Du nicht etwas von Liederjan oder Zupfgeigenhansl (und &#8218;Schelmish&#8216;)? Da greift man durchaus auf altes, &#8218;deutsches&#8216; Liedgut zu, was weder schwarz noch braun angehaucht ist.<\/em><\/p>\n<p>Ich sehe hier zun\u00e4chst eine Zweiteilung. Auf der einen Seite die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Volksmusik\" target=\"_blank\">Volksmusik<\/a> (Volkslieder), die sich aus langer Tradition entwickelt hat, oft mit politischem Hintergrund und mit Themen besetzt, die den Alltag des (nicht nur) niederen Volkes betreffen. Daneben die volkst\u00fcmliche Musik (Schunkelmusik), die sich gern als Volksmusik ausgibt, aber die lediglich der Unterhaltung dient (und daher kommerziell ausgeschlachtet wird). Themen hier: Herz und Schmerz und schwarz-braune Haseln\u00fcsse. Dieser Art von Volksmusik bedienten sich auch die Nationalsozialisten.<\/p>\n<p>Das <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Deutsches_Volkslied\" target=\"_blank\">deutsche Volkslied<\/a> hat eine lange Tradition und beginnt mit den Minnes\u00e4ngern und B\u00e4nkels\u00e4ngern. Bereits hier l\u00e4sst sich diese Zweiteilung beobachten: <\/p>\n<p>\u2022\tDie Minnes\u00e4nger, die auch den Grundstein f\u00fcr das <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kunstlied\" target=\"_blank\">Kunstlied<\/a> legten, dem sich sp\u00e4ter bekannte Komponisten von Mozart bis Franz Schubert bedienten<\/p>\n<p>\u2022\tDie B\u00e4nkels\u00e4nger, die sich mehr den volkst\u00fcmlichen Liedern (und Moritaten) widmeten<\/p>\n<p>Als \u201eVater\u201c des Volksliedes gilt <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Johann_Gottfried_Herder\" target=\"_blank\">Johann Gottfried Herder<\/a>, der auch diesen Begriff pr\u00e4gte (Herder gilt \u00fcbrigens als Meister der <a href=\"https:\/\/www.willizblog.de\/?p=850\" target=\"_blank\" >Neologismen<\/a>, so stammt auch der Begriff Zeitgeist von ihm). Und bei ihm begegnen wir auch dem schottischen Volkslied. \u00dcberhaupt besch\u00e4ftigten sich in der Zeit der Romantik u.a. Achim von Arnim sowie Clemens Brentano mit Volksliedern und die <a href=\"https:\/\/www.willizblog.de\/?p=491\" target=\"_blank\" >Br\u00fcder Grimm<\/a> mit M\u00e4rchen und Sagen.<\/p>\n<p>Die \u201eHerkunft\u201c eines Volksliedes l\u00e4sst sich bereits erahnen. Beim zum Kunstlied erhobenen Volkslied kennen wir in der Regel Dichter und Komponist. Es wurde zum Volkslied, weil es in den Volksmund \u00fcbergegangen ist. Beim eher volkst\u00fcmlichen Lied sind beide, Dichter und Komponist, meist nicht mehr bekannt. Auch ein schlicht und leicht fassbares Lied in Text und Melodie ist hierzu zu z\u00e4hlen. Aber es gibt nat\u00fcrlich Mischformen. So gibt es viele Gedichte, die zu einer Volksweise (Melodie) gesungen werden (z.B. \u201eDer Mai ist gekommen\u201c). Auch der schottische \u201eVolks\u201c-Dichter, Robert Burns, bediente sich h\u00e4ufig traditioneller Musik, z.B. <a href=\"https:\/\/www.willizblog.de\/?p=763\" target=\"_blank\">\u201eA Man\u2019s A Man for A\u2019 That\u201c<\/a>. \u00dcberhaupt sind es diese Mischformen, die ich vorrangig zur (nicht nur) deutschen Folklore, zu den Volksliedern z\u00e4hle. Die Lieder, f\u00fcr die wir (sicherlich nicht immer richtig) den angels\u00e4chsischen Begriff \u201eFolk\u201c verwenden, einfach um eine Abgrenzung zum volkst\u00fcmlichen Lied zu schaffen. Und aus dieser Quelle sch\u00f6pfen heute viele Musiker, kreieren ihre eigenen Lieder, die dann unter anderen Begriffen wie Folkrock, Politrock usw. an und in unsere Ohren dringen. <\/p>\n<p>Volkslieder beider Art sind meist regional entstanden, haben sich aber oft national ausgebreitet, teilweise auch \u00fcber die (staatlichen bzw. sprachlichen) Grenzen hinweg.<\/p>\n<p>Wie verh\u00e4lt es sich nun mit Volkst\u00e4nzen? Musikalisch bedient man sich nach meiner Meinung hier aus beiden T\u00f6pfen (Kunstlied und volkst\u00fcmliches Lied, eher aber letzteres als so genannte Volksweise). Im Gegensatz zu den Volksliedern sind Volkst\u00e4nze meist regional begrenzt, was u.a. auch mit den durch regional verschiedenen Trachten zusammenh\u00e4ngt. Das lebendige Vorhandenseins dieses Brauchtums ist zudem von Region zu Region sehr unterschiedlich und wird eher in l\u00e4ndlichen Gegenden gepflegt. Dort, wo Volkst\u00e4nze besonders einem breiteren Publikum (Touristen) vorgef\u00fchrt werden, greift man eher auf \u201estandardisierte\u201c T\u00e4nze zur\u00fcck.<\/p>\n<p><em>Soviel f\u00fcrs erste. Einen Aspekt habe ich vernachl\u00e4ssigt. Es geht um die Marschmusik, die immer wieder gern in so genannten Volksmusiksendungen gezeigt wird, in Deutschland z.B. irgendwelche b\u00f6hmischen Blaskapellen; in Schottland die bekannten Drums and Pipes Bands. Wie der Name schon sagt, Marschmusik, gibt es hier eine (pseudo-)milit\u00e4rische Ausrichtung. Sicherlich ein Grund mehr, weshalb mir solche Hitparaden der Volksmusik zuwider sind.<\/em><\/p>\n<p><em>Weiterhin frohe Schaffen!<\/em><br \/>\n<em>Viele Gr\u00fc\u00dfe<\/em><\/p>\n<p><em>Wilfried<\/em><\/p>\n<p>04.06.2007<\/p>\n<p>~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~<\/p>\n<p><em>Hallo Kretakatze, Hallo Wilfried,<\/em><\/p>\n<p><em>Mr. Anderson f\u00e4rbt seine Haare. Seit Jahren. Ich bin froh, dass es nun einen Bildbeweis f\u00fcr meine Behauptung gibt. Ganz kann er sich dem Jugenlichkeits-Wahn also auch nicht entziehen. Findet er, nicht ich. Aber auf mich h\u00f6rt ja keiner.<\/em><\/p>\n<p><em>Die Gemeinsamkeiten zwischen Mr. Anderson und Mr. Fogerty scheinen sich auf Personalpolitik und andere \u00c4u\u00dferlichkeiten zu beschr\u00e4nken und nicht so sehr auf die Musik. Das erleichtert mich; ich dachte schon, ich h\u00e4tte wieder die simpelsten Dinge wie Tonart, Rhythmus und Halbt\u00f6ne nicht erkannt.<\/em><\/p>\n<p><em>Die Fields of Athenrye sind nicht unbedingt ein Paradebeispiel f\u00fcr irische Folklore. Es ist nicht der &#8222;klassische&#8220; Folk. Es ist fast wie ein Schlager, wenn auch mit sehr ernstem Hintergrund. Das Lied handelt von der gro\u00dfen Hungerkatastrophe, die die gr\u00fcne Insel Mitte des 19. Jahrhunderts heimgesucht hat.<\/em><\/p>\n<p><em>Eben so wenig wie das Lied verk\u00f6rpern die Dubliners die urspr\u00fcngliche Folklore. Die Dubs sind mehr f\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=LfGuXLHmQXU\" target=\"_blank\">Schunkel- und Trinklieder<\/a> zust\u00e4ndig. Und auch f\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=o2M4usgh8Ss\" target=\"_blank\">Kampf- und Kriegsges\u00e4nge<\/a>, von denen es in Irland reichlich gibt. Nat\u00fcrlich besteht auch an <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=fKfxGIsJu60\" target=\"_blank\">Liebesliedern<\/a> kein Mangel. Ich habe die Felder von Athenrye trotzdem als erstes Beispiel ausgesucht, um einen sanften Einstieg in die irische Folklore zu finden. Die &#8222;echte&#8220; Folklore der Insel ist ein wenig gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig. Will man einen Kulturschock vermeiden, sollte man sich ihr langsam n\u00e4hern.<\/em><\/p>\n<p><em><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/The_Fields_of_Athenry\" target=\"_blank\">The Fields of Athenrye<\/a> sind erst in den 70er Jahren komponiert worden, also f\u00fcr meine Begriffe zu jung, um als `Traditional` durchzugehen. Der im gelinkten Wikipediatext erw\u00e4hnte Paddy Reilly ist \u00fcbrigens niemand anderer als der nette Opatyp, der das Lied im Video singt. Mr. Reilly spielt seit 1995 bei den Dubliners, genau wie hunderte vor ihm und nach ihm. Jethro Tull und CCR stellen nicht die Spitze der Personalfluktuation dar. Ist Euch aufgefallen, wie alt das Publikum in dem Video ist ? Ich sch\u00e4tze das Durchschnittalter auf 61,7 Jahre. Entweder war das Konzert auf Betreiben eines Seniorenclubs zustande gekommen oder die Dubliners erreichen die jungen Menschen nicht mehr. Beides halte ich f\u00fcr m\u00f6glich.<\/em><\/p>\n<p><em>Wie in meiner kurzen Beschreibung des Dubliners-Repertoire schon angeklungen, scheint sich die Welt der Iren haupts\u00e4chlich um drei Dinge zu drehen: Trinken, Liebe und der Kampf gegen die Engl\u00e4nder. Tats\u00e4chlich habe ich den Eindruck gewonnen, dass die Iren den Hass auf alles Englische schon mit der Muttermilch aufnehmen. Betrachtet man die Geschichte der beiden L\u00e4nder, wird das niemanden wundern. Angefangen bei Edward I, \u00fcber Henry VIII und Oliver Cromwell bis in unsere Tage wird nicht viel daf\u00fcr getan, um die politischen Wogen zu gl\u00e4tten. Aber das nur am Rande, ich m\u00f6chte kein Geschichtsforum er\u00f6ffnen.<\/em><\/p>\n<p><em>Ich wollte eigentlich nur sagen, dass die Songs einer so popul\u00e4ren Gruppe wie den Dubliners zu einem nicht geringen Anteil politisch angehaucht sind. Ohne Zweifel spielen sie Volksmusik, und somit ist Wilfrieds These \u00fcber das politisch motivierte Volkslied auch f\u00fcr den irischen Teil der Welt untermauert. Und tanzen k\u00f6nnen die Iren nat\u00fcrlich auch (vermutlich am besten dann, wenn sie genug getrunken haben). Ihre wichtigsten T\u00e4nze sind <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Reel\" target=\"_blank\">Reel<\/a> und <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jig\" target=\"_blank\">Jig<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em>Als eines der katholischsten L\u00e4nder der Erde (was immer das hei\u00dfen mag) kennen die Iren auch religi\u00f6se Lieder. <a href=\"http:\/\/www.users.on.net\/%7Earachne\/lotd.html\" target=\"_blank\">Hier<\/a> als Beispiel der Text eines Liedes, das sich so gar nicht nach Kirchenlied anh\u00f6rt. Seit Riverdance wissen wir auch, dass die Iren steppen k\u00f6nnen.<\/em><\/p>\n<p><em>Einige Gedanken zu der letzten mail von Kretakatze:<\/em><br \/>\n<em>Ich bin versucht, Werbung f\u00fcr Israel zu machen. Aber irgendwie habe ich das Gef\u00fchl, dass unsere Kretakatze ihr El Dorado in der \u00c4g\u00e4is gefunden hat. Dabei ist Israel von Kreta nur einen Katzensprung entfernt. Nein, im Ernst: Israel ist in erster Linie f\u00fcr den historisch und religi\u00f6s Interessierten die engere Wahl; tolle Str\u00e4nde, nette Menschen und ein sch\u00f6nes Hinterland finden sich auch anderswo.<\/em><\/p>\n<p><em>Zum Sch\u00f6nheitsideal: Es gibt sicher einige Faktoren, die hier hineinspielen. Ein Anthropologe schrieb einmal, dass wir uns als Partner den Menschentyp aussuchen, der uns von fr\u00fchester Jugend vertraut ist. Also: ist meine Mutter dunkelhaarig- und \u00e4ugig, werde ich mir auch eine solche Frau suchen. Wir alle kennen sicher -zig F\u00e4lle, die dieser Theorie widersprechen. Jedoch: bei meinen ersten Freundinnen (m\u00f6ge der Himmel ihnen ein gl\u00fcckliches Leben bescheren) war das so.<\/em><\/p>\n<p><em>Liebe Kretakatze, Deine fr\u00fche Vorliebe f\u00fcr CCR hat mich angenehm \u00fcberrascht. Bisher bin ich davon ausgegangen, dass junge M\u00e4dchen in den 70ern Abba, Smokie und Bay City Rollers h\u00f6rten. Sch\u00f6n zu sehen, dass es auch anders ging.<\/em><\/p>\n<p><em>Mein Bett ruft und ich werde dem nachgeben.<\/em><br \/>\n<em>Bis bald<\/em><br \/>\n<em>Lockwood<\/em><\/p>\n<p>04.06.2007<\/p>\n<p>~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~<\/p>\n<p><em>Hallo Wilfried, Hallo Lockwood,<\/em><\/p>\n<p><em>heute muss ich zuerst einmal dem Lockwood ein gro\u00dfes Kompliment machen &#8211; er verlinkt inzwischen wie ein Weltmeister, da komme ich ja kaum noch mit. Vielen Dank auch f\u00fcr die zahlreichen interessanten Videos zu den Dubliners. Das muss ich erst noch ein bi\u00dfchen verdauen. Auf&#8217;s erste H\u00f6ren muss ich allerdings sagen, dass mich davon nichts so richtig vom Hocker reisst. Abgesehen vom angenehmen akustischen Sound klingen die Melodien f\u00fcr mich doch alle ein bi\u00dfchen &#8211; tja, langweilig. Von Rhythmus und Takt erinnert mich alles stark an deutsche Volksmusik, und die spricht mich auch nicht gerade an. Aber wenn ich mich recht entsinne, m\u00fcsste es eigentlich auch ein paar ziemlich flotte irische T\u00e4nze geben, oder? Auf jeden Fall ein sehr interessanter Ausflug auf die &#8222;Gr\u00fcne Insel&#8220;, die wei\u00dfen Flecken auf unserer Landkarte werden immer kleiner.<\/em><\/p>\n<p><em>Lockwood hat au\u00dferdem Einiges \u00fcber Best\u00e4ndigkeit und Wandel im \u00e4u\u00dferen Erscheinungsbild der Herren Anderson und Fogerty geschrieben. Dem kann ich nur zustimmen. Ich denke beide sind auf ihre Weise Ph\u00e4nomene. Anderson, weil er sich alle paar Jahre so derart wandelt, dass man kaum noch glauben kann dieselbe Person vor sich zu haben &#8211; es sind regelrechte Metamorphosen &#8211; und Fogerty, weil er \u00fcber Jahrezehnte hin v\u00f6llig unver\u00e4ndert wirkt, man kann garnicht glauben, dass schon wieder 10 Jahre um sein sollen. Unter einem Live-Video von Fogerty fand ich z.B sinngem\u00e4\u00df den Kommentar: &#8222;Ist das wirklich erst dieses Jahr aufgenommen? Ich habe ihn vor 10 Jahren live gesehen, da sah er genauso aus&#8220;. Das k\u00f6nnte Mr. Anderson nie passieren.<\/em><\/p>\n<p><em>Lockwoods Ansicht zu <A HREF=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ltFd35xEXWY\" TARGET=\"_blank\">Down On The Corner<\/A> kann ich aber nicht teilen. F\u00fcr mich ist dieser Titel vom Stil her mehr Pop als Rock und w\u00fcrde daher f\u00fcr Abba bestens passen. Eine Coverversion macht ja auch nur dann Sinn, wenn sie sich in mindestens einem wesentlichen Punkt vom Original unterscheidet, sonst ist sie \u00fcberfl\u00fcssig. Und dieser Unterschied k\u00f6nnte in diesem Fall die v\u00f6llig andere Stimme sein &#8211; warum nicht?  Dass Abba stattdessen <A HREF=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=DksGi7B5BdM\" TARGET=\"_blank\">Midnight Special<\/A> gecovert haben, wundert mich eher. Das h\u00e4tte ich nicht f\u00fcr ihren Stil gehalten. Andererseits glaube ich, der Titel ist im Original auch nicht von CCR, die haben auch teilweise Songs gespielt, die sie nicht selbst geschrieben hatten. <A HREF=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=64gEOeQRtDk\" TARGET=\"_blank\">Grapevine<\/A> geh\u00f6rt z.B. dazu, <A HREF=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=627KJ1U1jPQ\" TARGET=\"_blank\">I Put A Spell On You<\/A> (f\u00fcr meinen Geschmack ein echter Knaller!) und <A HREF=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=vZ05jGCURoo&#038;mode=related&#038;search=\" TARGET=\"_blank\">Nighttime Is The Right Time<\/A>. <A HREF=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=g5NjU0_n-5Y\" TARGET=\"_blank\">Proud Mary<\/A> stammt aber definitiv aus der Feder von John Fogerty. Es soll wohl eines der am h\u00e4ufigsten gecoverten St\u00fccke \u00fcberhaupt sein mit mehr als 100 Versionen, und jetzt gibt es auch noch eine Version von Wilfried! Die w\u00fcrde ich aber wirklich gerne Mal h\u00f6ren!<\/em><\/p>\n<p><em>\u00dcberhaupt hat der Wilfried ja mal wieder ganz tolle Videos ausgegraben &#8211; Danke! Mr. Anderson sieht vergleichsweise richtig chic aus und benimmt sich auch beim Interview nicht daneben &#8211; na also, es geht doch! Auch der Gesang war schon schlimmer (man wird ja so bescheiden&#8230;). Das &#8222;Mother Europe&#8220; klingt richtig gut. Weiter so! Auch die von Lockwood entdeckte Tull-Coverband ist ja wirklich super! Besser als das Original, w\u00fcrde ich sagen, jedenfalls besser als das, was man so in den letzten Jahren vom Original zu h\u00f6ren bekommen hat.<\/em><\/p>\n<p><em>Von Wilfried w\u00fcsste ich gerne mal, wie er das mit den Standbildern aus den Videos macht &#8211; das k\u00f6nnte ich auch gerne! \u00dcbrigens braucht man zum Haare f\u00e4rben keinen Friseur, das macht man zuhause zwischen W\u00e4sche waschen und Wohnung putzen &#8211; naja, ich jedenfalls. Mr. Anderson hat wahrscheinlich so viel zu waschen und zu putzen, dass er zum F\u00e4rben keine Zeit mehr findet. Da er seine Haarreste \u00fcblicherweise unter einem Kopftuch verbirgt, w\u00e4re Haare f\u00e4rben ja auch nur eine unn\u00f6tige Geldverschwendung &#8211; ein bi\u00dfchen sparsam muss man schon sein. Mr. Fogerty ist da z.B. bei seiner Haarpracht verschwenderischer. Nur f\u00fcr die Augenbrauen scheint die Farbe dann nicht mehr gereicht zu haben, die sind nahezu wei\u00df (<A HREF=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=eIgn4lLW7zI\" TARGET=\"_blank\">Anschauungsbeispiel<\/A>).<\/em><\/p>\n<p><em>Und um noch einmal auf den Herrn Papasoglou zur\u00fcckzukommen &#8211; seine Stimmprobleme sind echt, da bin ich mir ziemlich sicher. Ich denke es ist nicht zu \u00fcberh\u00f6ren, dass er kaum noch einen Ton herausbekommt. Abgesehen davon geh\u00f6rt er zuf\u00e4llig zu den Musikern, die ich selbst schon live erlebt habe &#8211; das war 1989 in Esslingen, einer Griechen-Hochburg im Stuttgarter Raum. Bei dem Konzert sah es aus wie hier im Club (die Sendung scheint in einem Club aufgezeichnet worden zu sein) &#8211; alles steht in den G\u00e4ngen oder in den Reihen, zum Schluss auch auf den St\u00fchlen, und tanzt und singt &#8211; ich auch. Das ist nicht gespielt, das ist echt. Der Herr mit dem Mikrophon ist nicht irgendein Zuschauer, ich habe mich auch schon gefragt, wer das sein k\u00f6nnte. Vielleicht der Moderator der Sendung oder der Besitzer des Clubs, in dem die Sendung aufgezeichnet wurde.<\/em><\/p>\n<p><em>Zum Thema Volksmusik, Folk(lore) und Volkstanz f\u00e4llt mir leider garnichts ein, lieber Wilfried. Ich muss zugeben, dass ich mit dieser Musik wenig anfangen kann, es sei denn sie tendiert zum griechisch-orientalischen oder zum mittelalterlichen. Mit sonstiger mitteleurop\u00e4ischer Volksmusik habe ich mich sehr wenig befasst. Trotzdem fand ich Deinen Beitrag zu diesem Thema sehr interessant, gerade auch was die Texte des Dichters Robert Burns betrifft.<\/em><\/p>\n<p><em>Aber jetzt noch einmal zu Anderson &#8211; Fogerty. Aus Lockwoods Reaktion auf meinen letzten Vergleich schlie\u00dfe ich, dass nicht so richtig deutlich geworden ist, was ich mit meinen vielen Worten eigentlich sagen wollte. Deshalb jetzt noch einmal als kurze Zusammenfassung:<\/em><\/p>\n<p><em>Bislang habe ich lediglich den Werdegang bzw. die Entwicklung der beiden Musiker und ihrer Bands verglichen, zur Musik habe ich mich noch nicht n\u00e4her ge\u00e4u\u00dfert. Die Unterschiede sehe ich vor allem in der Personalpolitik &#8211; insofern, als es bei CCR nie eine gegeben hat &#8211; und in der Fluktuation &#8211; ebenfalls in sofern, als es bei CCR nie eine gegeben hat. Die Band war 12 Jahre lang (von 1959 bis 1971) so statisch wie ein Monolith, um dann, ebenfalls wie ein Monolith, unter den inneren Spannungen einfach zu zerspringen. Jethro Tull dagegen war von Anfang an so dehnbar wie ein Kaugummi. Deshalb gibt es diese &#8222;Band&#8220; auch heute noch.<\/em><\/p>\n<p><em>Die Parallelen zwischen Anderson und Fogerty bestehen nach meiner Meinung vor allem in ihrem Werdegang &#8211; Beginn in jungen Jahren in einer Sch\u00fclerband, kleine Auftritte, m\u00e4\u00dfiger Erfolg, lange Lehrjahre etc. &#8211; und in ihrem Wesensmerkmal, durch F\u00e4higkeiten, kreative Ideen, Energie und Durchsetzungsverm\u00f6gen eine Gruppe so derma\u00dfen zu dominieren, dass Andere neben ihnen keine Luft mehr bekommen und keine M\u00f6glichkeit zur eigenen Entfaltung mehr sehen und schlie\u00dflich das Weite suchen. Als &#8222;\u00c4u\u00dferlichkeit&#8220; w\u00fcrde ich eine solche Pers\u00f6nlichkeitstruktur nicht bezeichnen.<\/em><\/p>\n<p><em>Ich habe Fogerty nicht deshalb f\u00fcr den Vergleich ausgew\u00e4hlt, weil ich zuf\u00e4llig vor 35 Jahren mal ein Bild von ihm \u00fcber dem Bett h\u00e4ngen hatte &#8211; auch das ist vielleicht ein bi\u00dfchen falsch r\u00fcbergekommen. Das Poster hatte ich im \u00dcbrigen auch garnicht wegen ihm aufgeh\u00e4ngt, sondern weil ich den Drummer Doug Clifford damals ziemlich s\u00fc\u00df fand. Aber lassen wir diese nebens\u00e4chlichen Details. Jeder Vergleich macht ja nur Sinn, wenn es eine wesentliche Gemeinsamkeit gibt, von der ausgehend man untersuchen kann, warum dann unterm Strich doch etwas v\u00f6llig anderes herausgekommen ist. Sonst k\u00f6nnte ich Anderson jetzt auch mit Luciano Pavarotti oder Heintje vergleichen und die wesentlichsten 357 Unterschiede aufz\u00e4hlen &#8211; das w\u00e4re nicht nur witzlos, sondern auch g\u00e4hnend langweilig. Gut, den Vergleich Anderson &#8211; Fogerty findet Ihr vielleicht auch ziemlich \u00f6de, aber mich interessiert er eben gerade.<\/em><\/p>\n<p><em>Die Frage, die ich mir stelle, ist folgende: Zwei M\u00e4nner mit \u00e4hnlichen Voraussetzungen (siehe oben) gr\u00fcnden im Jahr 1967 je eine &#8222;One-Man-Rockband&#8220;, d.h. sie selbst als &#8222;Frontman&#8220; zusammen mit ein paar Musiker-Statisten (oder zumindest entwickelt sich die Gruppe schnell in diese Richtung). Beide sind sie in ihrem Job erfolgreich (Musik machen und verkaufen), trotzdem ist bei dem Einen nach 5 Jahren die &#8222;Firma&#8220; am Ende, w\u00e4hrend sie beim Anderen nach 40 Jahren immernoch l\u00e4uft. Andererseits hat der &#8222;ohne Firma&#8220; nach 40 Jahren begeisterte Fans, die meinen er w\u00e4re noch gerade so gut wie damals, w\u00e4hrend die Fans von dem &#8222;mit Firma&#8220; jammern und klagen, dass nichts mehr ist wie vor 30 Jahren. Wie kommt&#8217;s?<\/em><\/p>\n<p><em>Gut, das h\u00e4ngt nat\u00fcrlich auch damit zusammen, dass die beiden aufgrund ihres unterschiedlichen Musikstils auch unterschiedliche Fans haben. Wenn ich mir z.B. die M\u00e4dchen ansehe, die hier auf <A HREF=\"http:\/\/www.ccrfanpage.com\/jfpic7.html\" TARGET=\"_blank\">diesem Bild<\/A> ihre Arme sehnsuchtsvoll \u00fcber den B\u00fchnenrand recken, dann sehen sie f\u00fcr mich so aus als w\u00e4ren sie nicht \u00e4lter als ich damals war (ich bin aber nicht dabei&#8230;). In einer leicht abgewandelten Version eines bekannten Ausspruchs bin ich versucht zu sagen: &#8222;Zeige mir Deine Fans, und ich sage Dir, wer Du bist.&#8220; So fand ich unter einem CCR-Video z.B. diesen Kommentar: <\/em>&#8222;I remember when this whole concert was on TV (I think it was live in 1971 or 72). I was so mad at my parents for not letting me stay up and watch it, even though they knew CCR was my favorite band. I was only 7 though, so now I can forgive them.&#8220;<em><br \/>\nIch wage zu bezweifeln, dass es sehr viele 7-j\u00e4hrige Jethro Tull Fans gegeben hat. Tull-Fans sind \u00fcblicherweise hochintelligente, gebildete, spachlich und musikalisch interessierte Intellektuelle mit hohen Qualit\u00e4tsanspr\u00fcchen &#8211; so wie wir eben. Und die sind ziemlich schwer zufrieden zu stellen.<\/em><\/p>\n<p><em>Eines m\u00f6chte ich aber doch zur Ehrenrettung f\u00fcr Mr. Fogerty noch sagen. Ich glaube nicht, dass er nicht wei\u00df, was ein Armani-Anzug ist. Im Stall lebt er auch nicht gerade, auch wenn er um 1970 herum auf der B\u00fchne und im Fernsehstudio in Kleidung erschien, die aussah als w\u00e4re er gerade eben von der Feldarbeit hereingekommen &#8211; er ist tats\u00e4chlich, wie Anderson, auch sehr naturverbunden. In den letzten Jahrzehnten trug er, zumindest bei Filmaufnahmen, meist schwarze Hemden, auch gestreift oder gar gemustert wurde er bereits gesichtet. Ich k\u00f6nnte mir vorstellen, dass er das karierte Hemd nicht zuletzt seinen Fans zuliebe anzieht. Es ist ja auch so herrlich sch\u00f6n und einfach, wenn man nicht mehr braucht als ein Karohemd um bei seinen Fans das 1970-Feeling auszul\u00f6sen. Davon kann Mr. Anderson nur tr\u00e4umen.<\/em><\/p>\n<p><em>Jetzt lasse ich es f\u00fcr heute wieder erst einmal gut sein. Es ist ja schon wieder so sp\u00e4t &#8211; meine G\u00fcte&#8230;<\/em><\/p>\n<p><em>Seid lieb gegr\u00fc\u00dft<BR><br \/>\nKretakatze<\/em><\/p>\n<p><em>PS.: Lieber Lockwood, warum findest Du es denn so sch\u00f6n, dass ich gerade eine Vorliebe f\u00fcr CCR hatte. Und das, obwohl die doch an Dir so (fast) spurlos vor\u00fcbergegangen sind? Abba waren, glaube ich, erst sp\u00e4ter aktuell, so ab Mitte der 70er Jahre. Smokie wei\u00df ich nicht mehr und Bay City Rollers sagen mir nichts. Ich glaube, da war ich aus dem Alter raus&#8230; Ach ja, Deine Vorliebe f\u00fcr Kate Bush fand ich interessant. Wegen Kate Bush bin ich erstmals auf YouTube gelandet. Aber dazu vielleicht ein andermal.<\/em><\/p>\n<p>05.06.2007<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/babelfish.altavista.com\/babelfish\/trurl_pagecontent?url=https:\/\/www.willizblog.de\/?p=871&#038;lp=de%5Fen\" target=\"_blank\">English Translation for Ian Anderson<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hallo Kretakatze, hallo Lockwood, bevor ich zu meinem Vortrag \u00fcber Folklore komme, doch noch einige Anmerkung zu Ansehen und Kleiderordnung bei Rockmusikern. Ich hatte schon einmal einige Bildchen unter dem Motto: Nur \u00e4lter, nicht sch\u00f6ner &#8230; hier an anderer Stelle ver\u00f6ffentlicht. Ja, der Zahn der Zeit nagt unerbittlich an einem, da hilft nichts (oder nur &hellip; <a href=\"https:\/\/willizblog.de\/?p=871\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Was ist blo\u00df mit Ian los? Teil 70: Von folkloristischen grauen Haaren aus Dublin<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[43],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/willizblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/871"}],"collection":[{"href":"https:\/\/willizblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/willizblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/willizblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/willizblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=871"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/willizblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/871\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/willizblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=871"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/willizblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=871"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/willizblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=871"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}