{"id":8817,"date":"2014-11-11T06:24:42","date_gmt":"2014-11-11T05:24:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.willizblog.de\/?p=8817"},"modified":"2014-11-10T13:34:24","modified_gmt":"2014-11-10T12:34:24","slug":"zuruck-zu-grun-weisen-wurzeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/willizblog.de\/?p=8817","title":{"rendered":"Zur\u00fcck zu gr\u00fcn-wei\u00dfen Wurzeln"},"content":{"rendered":"<p>Die einen sprechen vom <a href=\"http:\/\/www.werder.de\/de\/profis\/news\/52394.php\" target=\"_blank\">Werder-Gen<\/a>, das vom neuen Trainerteam der Mannschaft eingepflanzt worden ist, ich nenne es ein Zur\u00fcck zu gr\u00fcn-wei\u00dfen Wurzeln, denn mit <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Viktor_Skripnik\" target=\"_blank\">Viktor Skripnik<\/a> hat ein alter Werderaner den Posten des Cheftrainers \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Nach neun sieglosen Spielen in der Fu\u00dfball-Bundesliga und \u201aErreichen\u2019 des 18. und damit letzten Tabellenplatzes zog man beim SV Werder Bremen die Rei\u00dfleine und entlie\u00df den bisherigen Trainer Robin Dutt, dem Schwaben mit indischen Wurzeln (daher spricht sich sein Nachname eigentlich <em>Datt<\/em> aus). Nichts gegen Dutt. Er ist sicherlich ein guter Trainer. Aber als Schwabe kommt man wohl nicht unbedingt immer mit der hanseatischen Mentalit\u00e4t zurecht. Mit Viktor Skripnik, dem \u201eBeckham der Ukraine\u201c, \u00fcbernahm wie es sich schon <a href=\"https:\/\/www.willizblog.de\/?p=8759\" target=\"_blank\">fr\u00fch abzeichnete<\/a> der bisherige U23-Trainer die Geschicke, der schon zuvor von 1996 bis 2004 als aktiver Spieler (nicht zuletzt wegen seiner Vereinstreue und Bodenst\u00e4ndigkeit einer der Publikumslieblinge zu dieser Zeit) und danach als Jugend-Trainer f\u00fcr Werder t\u00e4tig war. Und mit Skripnik \u201aeilten\u2019 die Bremer auf einmal von Sieg zu Sieg (nach dem Sieg im DBF-Pokal in Chemnitz gab es immerhin zwei Siege in Mainz und jetzt am Wochenende zuhause gegen Stuttgart). <\/p>\n<ul><img src=\"https:\/\/www.willizblog.de\/images\/werder_100_prozent.jpg\" alt=\"100 % SV Werder Bremen\" title=\"100 % SV Werder Bremen\" \/><\/ul>\n<p>\u00dcberhaupt hat sich nach diesem Fehlstart in den letzten Wochen einiges bei Werder getan. <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Willi_Lemke\" target=\"_blank\">Willi Lemke<\/a>, bisheriger Vorsitzender des Aufsichtsrates und gestrengster H\u00fcter der Finanzen, trat am 25. Oktober 2014 freiwillig von seinem Posten zur\u00fcck, um <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Marco_Bode\" target=\"_blank\">Marco Bode<\/a> Platz zu machen (auch dank <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/G\u00fcnter_Netzer\" target=\"_blank\">G\u00fcnter Netzer<\/a>). Zuvor wurde die Partnerschaft mit der Schweizer Sportrechte-Agentur <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Infront_Sports_%26_Media\" target=\"_blank\">Infront Sports &#038; Media AG<\/a> verl\u00e4ngert, wodurch ein gr\u00f6\u00dferer Millionenbetrag <a href=\"http:\/\/www.werder.de\/de\/business\/news\/51747.php\" target=\"_blank\">in die Kasse des SV Werder<\/a> gesp\u00fclt wurde (Netzer, dem Executive Director von Infront, sei nochmals Dank). Denn um Geld ging es auch bei Herrn Lemke, der sich bis zuletzt dagegen wehrte, Spieler aus Pump zu verpflichten. Jetzt will man sich in Bremen wenigstens kurzfristig von der allzu konservativen Finanzpolitik l\u00f6sen und mehr Risiko eingehen. Selbst von Tabubruch war die Rede, als der scheidende Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Klaus-Dieter Fischer eine &#8222;kurzfristige, nicht zu umfangreiche Verschuldung&#8220; ins Spiel brachte, um die Mannschaft in der Winterpause zu verst\u00e4rken.<\/p>\n<p>Ob nun Geld wirklich Tore schie\u00dft, sei dahingestellt, z.B. konnte der HSV trotz der <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/sport\/fussball\/klaus-michael-kuehne-und-der-hsv-die-volle-droehnung-2147200.html\" target=\"_blank\">K\u00fchne-Millionen<\/a> bisher nicht \u00fcberzeugen. Aber ohne Geld geht es wohl auch nicht: In der Bundesliga ist die Suche nach Investoren, mit denen der finanzielle (und damit nat\u00fcrlich der sportliche) Anschluss an die Spitze wiederhergestellt werden soll, voll entbrannt.<\/p>\n<p>\u201eWenn einige Klubs anfangen, sich mit Geld von Investoren vollzusaugen, fallen die anderen, die das nicht machen, zur\u00fcck\u201c, erl\u00e4utert Quitzau, der den Blog  <a href=\"http:\/\/www.fussball-oekonomie.de\/index.htm\" target=\"_blank\">Fu\u00dfball-\u00d6konomie.de<\/a> betreibt (Quelle: <a href=\"http:\/\/www.zdfsport.de\/in-der-fussball-bundesliga-ist-die-suche-nach-investoren-voll-entbrannt-35436464.html\" target=\"_blank\">zdfsport.de<\/a>). Allerdings steigt mit dem Zufluss externen Kapitals auch die Gefahr externer Einflussnahme auf die Entscheidungsprozesse im Verein. Dies zeigen nicht nur die zahlreichen Einmischungen von HSV-M\u00e4zen Klaus-Michael K\u00fchne. Wenn sich Werder &#8222;sehr offen&#8220; f\u00fcr den Einstieg von Investoren zeigt, dann nach Vorbild des FC Bayern, der eine strategische Zusammenarbeit mit gr\u00f6\u00dferen Unternehmen betreibt. Dabei sollte und muss Werder immer noch Werder bleiben. Die R\u00fcckkehr zu gr\u00fcn-wei\u00dfen Wurzeln auch auf der Trainerbank ist daf\u00fcr ein guter Ansatz.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich kann man von einem Trainerwechsel nicht Wunderdinge auf lange Sicht erwarten. Sicherlich spielt dabei die Psychologie eine unverkennbare Rolle. Und das Gl\u00fcck (bekanntlich ist das Gl\u00fcck mit den T\u00fcchtigen). Aber R\u00fcckschl\u00e4ge sind nicht ausgeschlossen (hoffentlich nicht jetzt am kommenden Sonntag in Hamburg gegen den HSV). Es bleibt beim Kampf der Werderaner gegen den Abstieg. Aber die letzten Spiele sollten den Spielern endlich das Selbstvertrauen geben, um sich aus dem Liga-Keller zu l\u00f6sen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die einen sprechen vom Werder-Gen, das vom neuen Trainerteam der Mannschaft eingepflanzt worden ist, ich nenne es ein Zur\u00fcck zu gr\u00fcn-wei\u00dfen Wurzeln, denn mit Viktor Skripnik hat ein alter Werderaner den Posten des Cheftrainers \u00fcbernommen. 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