{"id":904,"date":"2007-07-10T00:05:20","date_gmt":"2007-07-09T22:05:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.albinz.de\/blog\/?p=904"},"modified":"2007-07-09T08:20:07","modified_gmt":"2007-07-09T06:20:07","slug":"was-ist-blos-mit-ian-los-teil-77-jethro-tull-auf-kreta-%e2%80%93-teil-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/willizblog.de\/?p=904","title":{"rendered":"Was ist blo\u00df mit Ian los? Teil 77: Jethro Tull auf Kreta \u2013 Teil 2"},"content":{"rendered":"<p><em>Hallo Wilfried, Hallo Lockwood!<\/em><\/p>\n<p><em><u>Lendas, Kreta &#8211; 24.06.2007\/25.06.2007<\/u><\/em><\/p>\n<p><em>Nun bin ich also in Lendas angekommen, und es ist br\u00fctend hei\u00df. Das war es schon gestern in Iraklio &#8211; 39\u00b0C nach Auskunft meines Autoverleihers, in Athen wohl sogar 42\u00b0C. Es ist kurz vor Mitternacht, ich sitze auf der Terrasse vor dem Zimmer und die Luft ist zum Schneiden &#8211; an Schlafen nicht zu denken. Aber fangen wir von vorne an.<\/em><\/p>\n<p><em>Gestern war also der gro\u00dfe Tag, an dem ich mein erstes Jethro Tull Konzert erleben sollte. Nach 10 Uhr war ich in Xerokambos aufgebrochen und gegen 2 Uhr kam ich in Iraklio an. Da ich, wie ich schon wiederholt erw\u00e4hnt habe, immer sehr f\u00fcr sparsame Haushaltsf\u00fchrung bin, hatte ich beschlossen mein Nachtlager im Youth Hostel aufzuschlagen. Schlie\u00dflich brauchte ich nur eine Schlafunterlage f\u00fcr die Nacht, und au\u00dferdem liegt es nicht weit von meiner Autovermietung entfernt. Nun, jetzt wei\u00df ich auch wie diese Art der Unterbringung zu bewerten ist: Nicht zu empfehlen. Das Etablissement in Iraklio ist \u00e4u\u00dferst schlicht, nicht unbedingt sauber und kostet immerhin 10 EUR die Nacht. Auch beunruhigte mich von Anfang an die Auskunft, dass um 24 Uhr die Pforte geschlossen wird. Wer bis dahin nicht im heimischen Hafen eingelaufen ist, darf unter freiem Himmel n\u00e4chtigen. Und schlie\u00dflich wu\u00dfte ich nicht so genau, wie lang das Konzert dauern k\u00f6nnte.<\/em><\/p>\n<p><em>Wie auch immer &#8211; bis 15 Uhr hatte ich im Youth Hostel eingecheckt und mein Gep\u00e4ck in einem 8-Bett-Zimmer auf einer Pritsche abgeladen. Bei der Autovermietung war niemand anzutreffen, also machte ich mich erst einmal auf den Weg die Busverbindung nach Lendas f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag auszukundschaften. Dazu war ein kleiner Fu\u00dfmarsch von 20 Minuten zur Busstation erforderlich. Auf dem Weg kam ich an zahlreichen Plakatw\u00e4nden vorbei, an denen die verschiedensten Konzerte angek\u00fcndigt wurden &#8211; nur konnte ich nicht den Zipfel eines Plakats von Jethro Tull entdecken. Das begann mich zu beunruhigen.<\/em><\/p>\n<p><em>Mich peinigte der Gedanke, dass das Konzert vielleicht inzwischen abgesagt worden war, und ich nur nichts davon mitbekommen hatte. Oder hatte man aus organisatorischen Gr\u00fcnden nur einfach vergessen Plakate zu kleben? Das soll ja schon 1976 Cat Stevens in Athen passiert sein &#8211; er durfte vor nahezu leerem Haus auftreten. Oder hatte man die Plakate \u00fcberklebt, weil l\u00e4ngst ausverkauft war? Um eine Antwort zu erhalten w\u00fcrde mir nichts anderes \u00fcbrig bleiben, als vor Ort am Kipotheatro die Lage zu peilen. Nachdem ich an der Busstation mit der Information begl\u00fcckt worden war, dass weder samstags noch sonntags Busse nach Lendas fahren &#8211; ich w\u00fcrde also zumindest f\u00fcr die letzten 30 km ein Taxi brauchen &#8211; machte ich mich auf zum Ort der Handlung, dem &#8222;Gartentheater&#8220;, in dem Jethro Tull nach meiner Information heute Abend 20 Uhr auftreten sollten.<\/em><\/p>\n<p><em>Nochmals 20 Minuten Fu\u00dfmarsch bei sengender Hitze, ich mu\u00dfte mich durchfragen. Trotzdem war ich eigentlich erstaunt, wie nahe alles beieinander lag. Nach der Karte h\u00e4tte ich die Entfernungen viel weiter gesch\u00e4tzt. Iraklio, die f\u00fcnftgr\u00f6\u00dfte Stadt Griechenlands, ist im Zentrum eigentlich auch nur ein gro\u00dfes Dorf.<\/em><\/p>\n<p><em>Als ich am Kipotheatro ankam war es ca. 16:30 Uhr. Im Cafe vor dem Eingang sa\u00dfen eine Handvoll Leute, sonst war nichts los. Der Eingang stand offen, und hier hingen tats\u00e4chlich auch ein paar Jethro Tull Plakate. Ich warf einen Blick in die heiligen Hallen und bekam folgendes zu sehen: <A HREF=\"http:\/\/www.kretakatzen.de\/Diverse\/Kipotheatro1.jpg\" TARGET=\"_blank\">Kipotheatro1<\/A> <A HREF=\"http:\/\/www.kretakatzen.de\/Diverse\/Kipotheatro2.jpg\" TARGET=\"_blank\">Kipotheatro2<\/A>. Es sah tats\u00e4chlich so aus, als ob hier ein Konzert vorbereitet w\u00fcrde. Das lie\u00df mich Hoffnung sch\u00f6pfen. Wenn ich nur auch schon ein Ticket h\u00e4tte. Der Verkaufsschalter am Kipotheatro war geschlossen. Und auch sonst hatte ich bislang nirgendwo einen Laden entdecken k\u00f6nnen, der so aussah als ob dort Konzertkarten zu bekommen w\u00e4ren.<\/em><\/p>\n<p><em>Nur als Einschub zwischendurch: Selbst ich war von der \u00dcberschaubarkeit dieser Lokalit\u00e4t \u00fcberrascht. Ich schreibe das nur, weil immer wieder von verschiedener Seite vermutet wird, Mr. Anderson ginge auf Tournee um Geld zu scheffeln. Sp\u00e4testens wenn man die Gr\u00f6\u00dfe dieser Venue sieht muss einem klar werden, dass so eine Vermutung l\u00e4cherlich ist. F\u00fcr die paar Kr\u00f6ten, die hier zu verdienen sind, w\u00fcrde ich mir den Stress eines Konzerts jedenfalls nicht antun. Hier tritt nur auf, wer es wirklich n\u00f6tig hat, oder wer es \u00fcberhaupt nicht n\u00f6tig hat. Bei Mr. Anderson w\u00fcrde ich das Zweite vermuten. Konzerttourneen scheinen sein Hobby zu sein, solange er nicht draufzahlt, ist es ok.<\/em><\/p>\n<p><em>Jetzt wurde es aber wirklich langsam Zeit, dass ich das Auto loswurde. Also nochmal zur Autovermietung. Nach einem Telefonat, 10 Minuten warten auf den Vermieter, einer Limo und einem Schw\u00e4tzchen war das auch erledigt. Nichts wie zur\u00fcck zum Kipotheatro. Wer wu\u00dfte schon, wann der Verkaufsschalter \u00f6ffnen und sich die Menschenmassen dr\u00e4ngen w\u00fcrden. Es war ca. 17:45 Uhr als ich ankam, und diesmal klang mir bereits das Intro zu Locomotive Breath entgegen. Der Eingang stand immernoch offen und so bot sich mir das folgende Bild: <A HREF=\"http:\/\/www.kretakatzen.de\/Diverse\/Kipotheatro3.jpg\" TARGET=\"_blank\">Kipotheatro3<\/A>. Eindeutig waren bereits die Herren Perry, Goodier und O&#8217;Hara auf der B\u00fchne zu erkennen, der \u00e4u\u00dferst Rechte (Stage Left) k\u00f6nnte Mr. Barre sein. Nur vom Meister keine Spur. W\u00fcrden Jethro Tull etwa ohne Mr. Anderson auftreten? Das w\u00e4re ja mal ganz was Neues.<\/em><\/p>\n<p><em>W\u00e4hrend ich photographierte lief ein Trupp schwarz gekleidete Sicherheitsleute an mir vorbei. Es wollte zwar Keiner etwas von mir, aber ich dachte ich sollte vielleicht doch besser nicht so auff\u00e4llig im Weg herumstehen. Au\u00dferdem hatte ich noch ein Telefonat zu erledigen. Als ich 18:00 Uhr zur\u00fcckkam, t\u00f6nte mir eine Fl\u00f6te entgegen &#8211; Mother Goose. Da war der Meister wohl doch noch eingetroffen. Allerdings: Jetzt war der Eingang zu und mindestens 15 bis 20 Sicherheitsleute standen oder sa\u00dfen herum. Pech!<\/em><\/p>\n<p><em>Wie man vielleicht schon auf den Bildern gesehen hat, ist das Kipotheatro von beiden L\u00e4ngsseiten von hohen Mauern eingeschlossen. Die im Bild rechte ist die Au\u00dfenseite der historischen Stadtmauer. Links des Theaters f\u00fchrt eine Stra\u00dfe den Berg hinauf. Der Hang ist ebenfalls durch eine Mauer abgesichert. Von der Stra\u00dfe her ist die Mauer nat\u00fcrlich so hoch gezogen, dass man nicht von oben ins Theater hineinsehen kann &#8211;  das w\u00e4re ja auch zu einfach. Allerdings zieht sich die Mauer mit einer H\u00f6he von nur etwa einem Meter bis kurz hinter den Eingang, und von dort aus konnte ich durch die Zweige einer Kiefer hindurch zumindest Teile der B\u00fchne einsehen. Hier bezog ich f\u00fcr die n\u00e4chsten anderthalb Stunden Stellung.<\/em><\/p>\n<p><em>Ich konnte nun erstmals den Meister ersp\u00e4hen, wie er in schwarzem T-Shirt und schwarzer Hose, Fl\u00f6te in der Hand, auf er B\u00fchne herumsprang. Und &#8211; welch Wunder &#8211; er trug keine Kopfbedeckung. Hatte ihn etwa die kretische Sonne dazu animiert, sie sich auf&#8217;s blanke Haupt scheinen zu lassen? W\u00e4re es gar m\u00f6glich, dass es ohne den l\u00e4cherlichen Kopf-Fummel auftreten w\u00fcrde? Die Aussichten f\u00fcr den Abend wurden immer erfreulicher.<\/em><\/p>\n<p><em>Gegen 18:30 Uhr war der Soundcheck zu den Instrumenten &#8222;akustische Gitarre und Gesang&#8220; fortgeschritten. Es wurde der Anfang von &#8222;Thick As A Brick&#8220; geboten &#8211; das klang nicht einmal so schlecht. Als ca. 19:00 Uhr noch ein komplettes &#8222;Farm On The Freeway&#8220; gespielt wurde, kam bei mir langsam richtig Stimmung auf. Dem Meister schien allerdings irgendetwas nicht gefallen zu haben. Es gab eine kurze Diskussion und danach wurde ein Teil wiederholt.<\/em><\/p>\n<p><em>Eigentlich sind diese Open Air Venues garnicht so schlecht. Sollte ich wirklich kein Ticket mehr bekommen, dann hatte ich hier auf der Mauer im Schatten einer Platane trotzdem einen luftigen Sitzplatz, von dem aus ich einiges sehen und alles h\u00f6ren konnte. Aber meine diesbez\u00fcglichen Bedenken waren grundlos. Inzwischen hatte der Kartenverkaufsschalter ge\u00f6ffnet und die L\u00e4nge der Schlange hielt sich in Grenzen. Tickets schienen noch genug vorhanden, es wurde vom dicken Block herunter verkauft und ich erhielt das <A HREF=\"http:\/\/www.kretakatzen.de\/Diverse\/Ticket_20070623_k.jpg\" TARGET=\"_blank\">Ticket No. 5<\/A> (ein Jethro Tull Ticket ist ja vielleicht nichts sooo Sensationelles, aber nicht jeder hat eins in griechischer Schrift&#8230;). Auf dem Ticket las ich dann auch die &#8222;richtigen \u00d6ffnungszeiten&#8220;: Einlass 19:30 Uhr, Beginn 21:30 Uhr!!! Um Mitternacht schlie\u00dft das Youth Hostel, und f\u00fcr die Strecke brauche ich mindestens 20 Minuten zu Fu\u00df. Das k\u00f6nnte knapp werden. Ich begann mich mit dem Gedanken anzufreunden, dass ich die Nacht auf einer Parkbank verbingen w\u00fcrde, w\u00e4hrend mein Gep\u00e4ck sanft auf der Pritsche ruhte.<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.kretakatzen.de\/Diverse\/Ticket_20070623_k.jpg\" width=\"517\" height=\"300\" alt=\"Ticket Jethro Tull 2007 auf Kreta\" \/><\/p>\n<p><em>Nach dem Kartenkauf bezog ich wieder meinen Logenplatz auf der Mauer. Jetzt wurde es richtig rockig, gegen 19:20 Uhr stand &#8222;Sweet Dream&#8220; auf dem Programm. Danach wurden noch Ausschnitte aus &#8222;America&#8220; und nochmals &#8222;Mother Goose&#8220; geboten. Der Soundcheck schien um 19:40 Uhr beendet, die Herren verschwanden von der B\u00fchne. Inzwischen hatten auch die ersten Besucher Stellung vor dem Eingang bezogen, und es wurde Zeit, dass ich mich f\u00fcr den Einlass g\u00fcnstig positionerte. Das gelang mir auch problemlos.<\/em><\/p>\n<p><em>Das Publikum, das sich allm\u00e4hlich vor dem Eingang sammelte, war erstaunlich bunt gemischt. Neben einem \u00e4lteren deutschen Ehepaar waren Griechen allen Alters vertreten, teilweise ganze Familien einschlie\u00dflich Kindern unter 10. Au\u00dferdem bemerkenswert viele junge Leute und Jugendliche, aber auch ein typischer, mindestens 60-j\u00e4hriger kretischer Opa. Nat\u00fcrlich muss man dabei bedenken, dass es sich um eine Samstag Abend Veranstaltung handelte. Bestimmt hatten  sich einige Zuschauer nach dem Motto &#8211; &#8222;Was gibt&#8217;s diesen Samstag?&#8220; &#8211; &#8222;Jethro Tull spielen&#8220; &#8211; &#8222;Kenne ich nicht, aber gucken wir mal, was das ist&#8220; &#8211; zu diesem Konzertbesuch entschlossen. Viele der Jugendlichen waren wahrscheinlich einfach gekommen, weil ein Rock-Konzert angesagt war. So gro\u00df wird das kulturelle Angebot in Irakio nicht sein &#8211; zumindest was &#8222;ausl\u00e4ndische&#8220; Musik und Rockmusik betrifft. Da nimmt man mit, was man bekommen kann.<\/em><\/p>\n<p><em>Trotzdem muss man sich bei den Preisen doch wundern, wer sich das alles leisten wollte. 40 EUR sind f\u00fcr einen 13- oder 14-J\u00e4hrigen (und es gab eine ganze Menge Jungs in etwa der Altersklasse) doch bestimmt eine Menge Geld, und wenn eine dreik\u00f6pfige Familie f\u00fcr einen Samstag Abend 120 EUR hinbl\u00e4ttern muss, ist das auch kein Pappenstiel. Wenn ich da an die Preise in meiner Jugend denke &#8211; Cat Stevens 1976 kostete 16 DM, Al Stewart 1977 14 DM, Dire Straits 1979 waren schon teuer mit 20 DM. Fr\u00fcher war halt alles besser und vor allem billiger.<\/em><\/p>\n<p><em>Kurz nach 20:00 Uhr wurden dann tats\u00e4chlich die Tore ge\u00f6ffnet, man wurde gruppenweise eingelassen und ggf. gefilzt (so wie ich z.B. mit meinem kleinen Rucksack &#8211; Wasserflasche, ein Apfel, eine Packung Kekse und eine Packung N\u00fcsse gingen aber anstandslos durch, das Seitenfach mit der Kamera interessierte niemanden). Da ich gleich in der zweiten eingelassenen Gruppe war, hatte ich noch praktisch freie Platzwahl, und ich positionierte mich in der Mitte der vierten Reihe ungef\u00e4hr auf gleicher Fu\u00dfh\u00f6he mit der B\u00fchne &#8211; das sollte sich sp\u00e4ter noch als gute Wahl erweisen. Aus unerfindlichen Gr\u00fcnden wollte sich niemand neben mich setzen, so dass die Pl\u00e4tze rechts und links von mir frei blieben (eigentlich kann ich mir nicht vorstellen, dass ich sooo gestunken habe&#8230;), obwohl sich das Theater allm\u00e4hlich f\u00fcllte. Gegen 21:30 Uhr konnte ich jedenfalls in den Reihen vor und hinter mir keine freien Pl\u00e4tze mehr erkennen, stattdessen sa\u00dfen inzwischen Zuschauer auf den M\u00e4uerchen rechts und links oder standen in den G\u00e4ngen. Auch die Stehpl\u00e4tze hinter den Sitzreihen schienen nicht unbenutzt zu bleiben. Ich dagegen tronte in der Mitte der vierten Reihe auf drei Pl\u00e4tzen wie die K\u00f6nigin von Saba.<\/em><\/p>\n<p><em>Nachdem ich mich auf meinem Sitz h\u00e4uslich eingerichtet hatte, war bis zum Konzertbeginn noch \u00fcber eine Stunde totzuschlagen. Etwas Abwechslung bot das Programm auf der B\u00fchne, hier hantierten 3 M\u00e4nner mit einer Leiter, um s\u00e4mtliche Scheinwerfer neu zu justieren. Hinter mir hatte sich ein griechischer Jethro Tull Experte &#8211; so um die 40 &#8211; platziert, der seiner Gesellschaft lautstark die Bedeutung von Aqualung und Songs From The Wood n\u00e4herbrachte, selbst Marin Barre&#8217;s Stage Left war ihm nicht unbekannt. Vor mir hatte ein Ehepaar f\u00fcr die gesamte Verwandschaft und Bekanntschaft gleich 10 Pl\u00e4tze belegt, setzte sich dann direkt vor mich und begann zu qualmen, was die Lunge hergab (Dazu muss man wissen: Mir wird von Rauch in kleinsten Mengen schlecht &#8211; ich rieche, wenn sich jemand in 100 m Entfernung eine Zigarette anz\u00fcndet). \u00dcberhaupt schien sich um das strikte Rauchverbot, auf das schon am Eingang hingewiesen wurde, niemand zu scheren. Vor und w\u00e4hrend der Vorstellung stiegen aus dem Publikum immer wieder regelrechte Rauchwolken auf. Die Sicherheitskr\u00e4fte hatten damit kein Problem.<\/em><\/p>\n<p><em>Nachdem sich das Publikum weitgehend auf den Pl\u00e4tzen etabliert hatte, begann es sich mit Lebensmitteln einzudecken. Jede Menge Bier in Pappbechern wurde in Freundeskreisen verteilt, hinter mir wurden Chipst\u00fcten durchgereicht. Inzwischen begann es einzudunkeln, und die B\u00fchnenscheinwerfer mussten nochmals ausgiebig getestet werden. Dazu wurde auch das Publikum angestrahlt und ausgeleuchtet. Mehrmals traf mich einer der Scheinwerfer so ins Auge, dass ich danach einige Momente lang \u00fcberhaupt nichts mehr sah. Das ist K\u00f6rperverletzung, hoffentlich machen die das nicht auch w\u00e4hrend der Vorstellung so!<\/em><\/p>\n<p><em>Dann endlich, um 21:45 Uhr (es wird wohl doch die Parkbank werden) ging das Licht aus, einige Schattengestalten huschten \u00fcber die B\u00fchne, dann Licht an und los ging&#8217;s mit &#8222;Living In The Past&#8220;. Gejohle und Beifall aus dem Publikum, und jetzt wurde mir schnell klar, warum vor der B\u00fchne Absperrgitter aufgestellt und dahinter Sicherheitsleute postiert waren. Wie auf Kommando st\u00fcrzte Publikum aus den G\u00e4ngen, von hinten und von der Seite vor zur B\u00fchne, die erste Reihe wurde einfach \u00fcberrannt. Schon nach wenigen Takten war von der ersten Sitzreihe nichts mehr zu sehen, wer dort gesessen hatte musste notgedrungen auch stehen, sonst w\u00e4re er wohl erstickt. Direkt vor der B\u00fchne bildeten sich etwa 4 Steh-Reihen, aber von meinem Sitzplatz in der vierten (jetzt dritten) Reihe konnte ich gerade eben bequem \u00fcber die K\u00f6pfe hinweg sehen &#8211; das hatte ich mal wieder optimal getroffen.<\/em><\/p>\n<p><em>Was mir sofort auffiel: Oh nein, er hat doch wieder die schwarze Abdeckplane \u00fcbers bare Haupt gezogen, und hat er sich eigentlich den Bart passend zum Kopfverband gef\u00e4rbt? Der war doch fr\u00fcher nicht schwarz, oder? Ansonsten war Mr. Anderson mit der gleichen gelb-rot gemusterten Weste bekleidet, die ich schon aus den S\u00fcdamerika-Videos kannte. Eigentlich kam ich mir vor wie in YouTube mit Vergr\u00f6\u00dferung.<\/em><\/p>\n<p><em>Was mir nach dem Soundcheck schon klar war: Es war keine Geigerin mit von der Partie, die Herren waren unter sich und spielten das &#8222;klassische&#8220; Programm. Ich werde jetzt nicht jeden gespielten Titel einzeln durchgehen, sondern nur allgemein ein paar Anmerkungen machen. Eine tabellarische Zusammenfassung des Konzerts einschlie\u00dflich Setlist findet Ihr am Ende meines Beitrags.<\/em><\/p>\n<p><em>Nach dem ersten Titel musste Mr. Anderson erst einmal mit dem Publikum schimpfen: Warum denn hier alle vor an die B\u00fchne rennen, es w\u00e4re doch nicht nett den dahinter Sitzenden die Sicht zu versperren. Also zur\u00fcck auf die Pl\u00e4tze, er habe schlie\u00dflich noch nicht einmal richtig angefangen. Das brachte ihm zwar ein paar Lacher ein, aber nat\u00fcrlich hat sich trotzdem niemand auch nur einen Zentimeter von der Stelle ger\u00fchrt. Immerhin, er hat&#8217;s versucht, das fand ich eigentlich ganz nett.<\/em><\/p>\n<p><em>Was mir schon bei &#8222;Living In The Past&#8220; auffiel &#8211; die Stimme hatte nachmittags beim Soundcheck noch besser geklungen. Auch bei &#8222;Mother Goose&#8220; und erst recht bei &#8222;Thick As A Brick&#8220; bekam er die hohen T\u00f6ne nicht und lag teilweise im Ton daneben. So etwas tut mir immer in der Seele weh, ich h\u00e4tte am liebsten beim Singen ausgeholfen. Bei den lauteren Titeln fiel es nicht so auf, da h\u00f6rte man die Stimme teilweise kaum. Vielleicht liegt es auch vor allem an der Tonh\u00f6he. Beim &#8222;Locomotive Breath&#8220; am Schluss klang die Stimme wieder garnicht so schlecht.<\/em><\/p>\n<p><em>Der zweite gespielte Titel war &#8222;Jack In The Green&#8220;. Hier habe ich versucht, mit meiner (schon etwas \u00e4lteren) Digitalkamera ein paar Photos zu machen. Nach dem zweiten Bild waren die Akkus leer, andere hatte ich nicht dabei (auf der Pritsche im Youth Hostel&#8230;). Letztendlich h\u00e4tten mir andere Akkus aber auch nichts gen\u00fctzt, denn offensichtlich war meine Kamera von den Lichtverh\u00e4ltnissen \u00fcberfordert. Ich glaube die Griechen um mich herum haben mit ihren Handys bessere Photos geschossen. Teilweise wurde mit dem Handy wohl auch gefilmt, die Dame schr\u00e4g vor mir verfolgte das Geschehen immer wieder minutenlang \u00fcber das 5&#215;5 cm Display ihres Handys, statt sich die Aktion auf der B\u00fchne 3 m vor ihrer Nase anzusehen. Mit der Faszination der Technik kann ein Mr. Anderson halt selbst in Lebensgr\u00f6\u00dfe nicht mehr mithalten.<\/em><\/p>\n<p><em>Da die beiden von mir gemachten Bilder so schlecht sind, dass sie schon fast wieder einen k\u00fcnstlerischen Wert besitzen, m\u00f6chte ich sie Euch nun doch nicht vorenthalten. Ihr werdet sehen, man sieht so gut wie nichts: <A HREF=\"http:\/\/www.kretakatzen.de\/Diverse\/Anderson1.jpg\" TARGET=\"_blank\">Bild1<\/A> <A HREF=\"http:\/\/www.kretakatzen.de\/Diverse\/Anderson2.jpg\" TARGET=\"_blank\">Bild2<\/A><\/em><\/p>\n<p><em>Ich bin bei diesem Live-Erlebnis einmal wieder zu dem Schluss gekommen, dass bei solch einem Konzert die eigentliche Attraktion nicht das ist, was man sieht, sondern dass man aufgrund der Lautst\u00e4rke die Musik nicht nur h\u00f6rt sondern auch f\u00fchlt. Und so kam die richtige Begeisterung beim Publikum auch immer dann auf, wenn es laut und schnell wurde. &#8222;Living In The Past&#8220;, &#8222;Sweet Dream&#8220; (angek\u00fcndigt als &#8222;a lot of noisy guitar from  Mr. Barre&#8220;), &#8222;Aqualung&#8220; (aber erst der &#8222;eigentliche&#8220; Teil nach dem neuen Intro), &#8222;My God&#8220; und zum Schluss nat\u00fcrlich &#8222;Locomotive Breath&#8220; kamen daher am besten an. Dabei war die Lautst\u00e4rke f\u00fcr mein Gef\u00fchl absolut ok, weder zu leise noch zu laut.<\/em><\/p>\n<p><em>Auch die diversen Fl\u00f6tensolos oder gefl\u00f6teten Instrumentalst\u00fccke brachten Stimmung &#8211; &#8222;The Donkey An The Drum&#8220; (klingt wegen des ungeraden Takts f\u00fcr mich auch wie ein griechischer Tanz, das Publikum ging entsprechend mit), &#8222;Bourree&#8220; (von Mr. Anderson als &#8222;a piece of porn Jazz&#8220; angek\u00fcndigt) und &#8222;King Henry&#8217;s Madrigal&#8220; (dazu gab&#8217;s einige launige Anmerkungen zu K\u00f6nig Henry, seiner poetischen Ader und seinen &#8222;kopflosen&#8220; Frauen) wurden vom Publikum entsprechend freudig aufgenommen. Weniger gut konnte Martin Barre mit seinem &#8222;After You, After Me&#8220; landen &#8211; auch ich merkte, dass ich nach kurzer Zeit nach den Gl\u00fchw\u00fcrmchen Ausschau hielt (es flogen tats\u00e4chlich einige herum), \u00fcberpr\u00fcfte wieviele Sterne am Himmel standen etc.. Nun ja, ich habe ja bereits an anderer Stelle erw\u00e4hnt, dass Instrumentalmusik nicht so mein Fall ist und  Gitarrensolos mich \u00fcblicherweise eher langweilen. Dem \u00fcbrigen Publikum schien es \u00e4hnlich zu gehen.<\/em><\/p>\n<p><em>Allgemein war zu bemerken, dass die Aufmerksamkeit des Publikums nachlie\u00df, sobald das Spotlight l\u00e4ngere Zeit von Mr. Anderson auf Mr. Barre schwenkte (wegen eines Solos), und der Erstere evt. sogar vor\u00fcbergehend hinter Schlagzeug oder Kulisse verschwand. Der Show-Effekt, den ein Ian Anderson auf die B\u00fchne bringt, ist auch heute noch nicht zu untersch\u00e4tzen. Auch wenn es teilweise albern wirkt, wenn er wie Rumpelstilzchen \u00fcber die B\u00fchne h\u00fcpft und stapft, die Beine schmei\u00dft oder Grimassen zieht, es gibt einfach immer etwas zu sehen. Irgendwie verstehe ich ja, wenn er sich nicht seri\u00f6ser kleidet, es w\u00fcrde zu seinem unseri\u00f6sen Auftreten nicht passen. Ich komme aber immer mehr zu dem Schluss, dass eine Montur im Stile &#8222;Pontischer Kriegst\u00e4nzer&#8220; Mr. Anderson&#8217;s Naturell am ehesten entgegen k\u00e4me. Wenn er sich schon unbedingt einen schwarzen Putzlappen auf den Kopf binden muss, dann w\u00e4re das die passende Tracht dazu. Sie w\u00fcrde viele seiner &#8222;Auff\u00fchrungen&#8220; weniger l\u00e4cherlich sondern stattdessen symbolhaft bedeutsam erscheinen lassen. Ich denke ich werde ihm mal einen Tipp geben m\u00fcssen.<\/em><\/p>\n<p><em>Ernsthafte Geschmacklosigkeiten oder Entgleisungen geh\u00f6rten nicht zum Programm. Die \u00fcblichen Schl\u00fcpfrigkeiten eben: Die gro\u00dfe Blockfl\u00f6te (gespielt in &#8222;Mother Goose&#8220; von Mr. Barre) und die kleine Fl\u00f6te (Mr. O&#8217;Hara), und ob es nun auf die Gr\u00f6\u00dfe ankommt? Nat\u00fcrlich durfte auch der &#8222;Fl\u00f6tenpenis&#8220; wieder nicht fehlen, obwohl er es nicht allzu sehr \u00fcbertrieben hat. Ich wei\u00df nicht ob Mr.Anderson aufgefallen war, dass sich im Publikum kleine Kinder (und gleich vorne an der B\u00fchne auch eine ganze Reihe ziemlich junge M\u00e4dchen) befanden.<\/em><\/p>\n<p><em>Auch auf die Erw\u00e4hnung der Konkurrenz (bzw. den Hinweis darauf, in welcher Klasse er spielt)  musste man nat\u00fcrlich nicht verzichten. So verk\u00fcndete Mr. Anderson, jetzt komme sein bekanntestes St\u00fcck, &#8222;Smoke On The&#8230;\u00e4h&#8230;Stairway To&#8230;Aqualung&#8220;. Na ja, &#8222;Whole Lotta&#8230;Brick&#8220; fand ich den besseren Gag, aber der ist ja nun halt auch schon 30 Jahre alt. Um noch kurz bei &#8222;Aqualung&#8220; zu bleiben &#8211; das neue Intro passt meiner Meinung nach \u00fcberhaupt nicht, es ist viel zu s\u00fc\u00dflich. Die Melodie erinnert mich an den Titanic-Schmachtfetzen (ist jetzt nicht abwertend gemeint, ich mag dieses Lied) &#8222;The Heart Does Go On&#8220;, eigentlich scheint es mir das Intro zu diesem Titel zu sein. Ein Intro zu &#8222;Aqualung&#8220; m\u00fcsste viel rockiger klingen.<\/em><\/p>\n<p><em>Was die Setlist betrifft, d\u00fcrfen nat\u00fcrlich bei Auftritt an einem Ort, an dem man bestenfalls alle 10 Jahre mal vorbeikommt, die Klassiker nicht fehlen &#8211; &#8222;Living In the Past&#8220;, &#8222;Bourree&#8220;, &#8222;Thick As A Brick&#8220;, &#8222;Aqualung&#8220; und &#8222;Locomotive Breath&#8220; sind daher unvermeidlich. Ansonsten fand ich die Auswahl allerdings stark &#8222;1969-lastig&#8220;, auch &#8222;Farm On the Freeway&#8220; und &#8222;Budapest&#8220; sind meiner Meinung nach nicht beide notwendig. Die Titel klingen f\u00fcr mich irgendwie \u00e4hnlich, und &#8222;&#8230;Freeway&#8220; gef\u00e4llt mir besser. &#8222;America&#8220; halte ich nun f\u00fcr v\u00f6llig \u00fcberfl\u00fcssig. Ich h\u00e4tte mir eher noch ein oder zwei St\u00fccke aus der &#8222;Songs-From-The-Wood-Heavy-Horses-Phase&#8220; gew\u00fcnscht, auch ein Titel aus &#8222;Broadsword&#8220; oder noch etwas rockiges aus &#8222;Crest Of A Knave&#8220; hat meiner Meinung nach gefehlt. Aber nat\u00fcrlich muss Mr. Anderson die Auswahl auch danach treffen, was er stimmlich noch halbwegs hinbekommt &#8211; es ist ein Jammer.<\/em><\/p>\n<p><em>Zusammenfassend w\u00fcrde ich trotzdem sagen, dass es ein gelungener Abend war und auch das griechische Publikum zufrieden nach Hause ging. Ganz besonders dankbar war ich den Jungs daf\u00fcr, dass sie ohne Pause durchgespielt haben und daher laut meiner Uhr um 23:33 Uhr (einschlie\u00dflich Zugabe) fertig waren. Das gab mir Chancen der Parkbank zu entkommen. Nachdem ich mich durch den Stau in den Theaterg\u00e4ngen gek\u00e4mpft hatte, eilte ich durch die Stadt nach Hause und erreichte die rettende Pforte um 5 vor 12. So konnte ich mich noch zu meinem Gep\u00e4ck auf die Pritsche legen und trotz der Affenhitze habe ich tats\u00e4chlich ein paar Stunden geschlafen.<\/em><\/p>\n<p><em>So, das war&#8217;s erst einmal zum Thema &#8222;Jethro Tull auf Kreta&#8220;.<\/em><\/p>\n<p><em>Es gr\u00fc\u00dft Euch<br \/>\nKretakatze<\/em><\/p>\n<p><em>*****************************************************<\/em><\/p>\n<p><em><B>Jethro Tull in Iraklio, Kreta &#8211; Samstag 23.06.2007<\/B><\/em><\/p>\n<p><em>Venue: Kipotheatro &#8222;Nikos Kazantzakis&#8220; (Gartentheater)<br \/>\nOffiziell laut Internet Einlass ab 19:00 Uhr, Beginn 20:00 Uhr<br \/>\nOffiziell laut Ticket   Einlass ab 19:30 Uhr, Beginn 21:30 Uhr<br \/>\n16:30 Uhr: erste Vorbereitungen auf der B\u00fchne<br \/>\n17:45 Uhr: Intro von Locomotive Breath, die Herren O&#8217;Hara, Goodier, Perry (und Barre) auf der B\u00fchne<br \/>\n18:00 Uhr: eine Fl\u00f6te t\u00f6nt (Mother Goose), Tor ist geschlossen<br \/>\n18:30 Uhr: Soundcheck &#8222;akustische Gitarre mit Gesang&#8220; &#8211; Thick As A Brick<br \/>\n19:00 Uhr: Farm On The Freeway (komplett und ein Teil wiederholt)<br \/>\n19:20 Uhr: Sweet Dream (Ausschnitt) &#8211; America (Fl\u00f6te) &#8211; Mother Goose (Fl\u00f6te)<br \/>\n19:40 Uhr: Soundcheck beendet, die Herren verschwinden<br \/>\n20:00 Uhr: Einlass<\/em><\/p>\n<p><em>Beginn: ca. 21:45 Uhr<br \/>\nEs treten auf die Herren Anderson, Barre, Perry, Goodier, O&#8217;Hara<br \/>\n(Wer welches Instrument spielt muss ich wohl nicht extra erw\u00e4hnen)<\/em><\/p>\n<p><em><U>Setlist:<\/U><br \/>\nLiving In The Past<br \/>\nJack In The Green<br \/>\nThe Donkey And The Drum<br \/>\nThick As A Brick (Really don&#8217;t mind&#8230;, Spin me back down the years&#8230;, A son is born&#8230;, I come down from the upper class&#8230;, So you ride yourself&#8230;)<br \/>\nMother Goose<br \/>\nSweat Dream<br \/>\nKing Henry&#8217;s Madrigal (Pastime With Good Company)<br \/>\nBourree<br \/>\nNothing Is Easy<br \/>\nBarre Solo: After You, After Me<br \/>\nFarm On The Freeway<br \/>\nAqualung (mit neuem Intro)<br \/>\nAmerica<br \/>\nMy God<br \/>\nBudapest<br \/>\nZugabe: Locomotive Breath<\/em><\/p>\n<p><em>Es wurde ohne Pause durchgespielt<br \/>\nEnde: kurz nach 23:30 Uhr<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/babelfish.altavista.com\/babelfish\/trurl_pagecontent?url=https:\/\/www.willizblog.de\/?p=904&#038;lp=de%5Fen\" target=\"_blank\">English Translation for Ian Anderson<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hallo Wilfried, Hallo Lockwood! Lendas, Kreta &#8211; 24.06.2007\/25.06.2007 Nun bin ich also in Lendas angekommen, und es ist br\u00fctend hei\u00df. Das war es schon gestern in Iraklio &#8211; 39\u00b0C nach Auskunft meines Autoverleihers, in Athen wohl sogar 42\u00b0C. Es ist kurz vor Mitternacht, ich sitze auf der Terrasse vor dem Zimmer und die Luft ist &hellip; <a href=\"https:\/\/willizblog.de\/?p=904\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Was ist blo\u00df mit Ian los? Teil 77: Jethro Tull auf Kreta \u2013 Teil 2<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[43],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/willizblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/904"}],"collection":[{"href":"https:\/\/willizblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/willizblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/willizblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/willizblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=904"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/willizblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/904\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/willizblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=904"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/willizblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=904"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/willizblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=904"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}