{"id":9873,"date":"2016-12-21T09:59:31","date_gmt":"2016-12-21T09:59:31","guid":{"rendered":"http:\/\/willizblog.de\/?p=9873"},"modified":"2016-12-21T09:59:31","modified_gmt":"2016-12-21T09:59:31","slug":"bierkalender-advent-2016-tuerchen-13-bis-18","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/willizblog.de\/?p=9873","title":{"rendered":"Bierkalender (Advent) 2016 \u2013 T\u00fcrchen 13 bis 18"},"content":{"rendered":"<p>Nach den <a href=\"https:\/\/www.willizblog.de\/?p=9858\" target=\"_blank\">T\u00fcrchen 1 bis 6<\/a> und <a href=\"https:\/\/willizblog.de\/?p=9864\" target=\"_blank\">7 bis 12<\/a> fand ich in den weiteren sechs T\u00fcrchen meines Adventskalenders folgende Biere:<\/p>\n<p><strong>13. Kupferstich Rotbier &#8211; 4,9 % Vol. &#8211; Brauerei Wagner, Merkendorf &#8211; seit 1797<\/strong><\/p>\n<p>Wieder <a href=\"http:\/\/wagner-merkendorf.de\/?p=649\" target=\"_blank\">ein Bier aus Franken \u2013 aus Merkendorf<\/a> in der N\u00e4he von Ansbach, also unterhalb von N\u00fcrnberg.<\/p>\n<p>Original N\u00fcrnberger Rotbier wird bereits seit dem fr\u00fchen Mittelalter dort nach eigenen Braugesetzen gebraut. Seit 1530 wurde auch das oberg\u00e4rige \u201ewei\u00dfe Bier\u201c gebraut. Im Gegensatz zum oberg\u00e4rigen Wei\u00dfbier handelt es sich beim <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rotbier\" target=\"_blank\">Rotbier<\/a> um ein unterg\u00e4riges Bier, das ausschlie\u00dflich mit Gerstenmalz gebraut wurde.<\/p>\n<p>Seine leuchtend r\u00f6tliche Farbe bekommt das Bier von einer speziellen Malzmischung. Das Bier hat ein fruchtig-hopfiges Aroma, bleibt aber in seinem Charakter nach meinem Geschmack etwas bla\u00df. Mir fehlt etwas die Vollmundigkeit. <\/p>\n<p><strong>14. Weihenstephaner Vitus &#8211; helles Weizenbock 7,7 % Vol. , Staatsbrauerei Weihenstephan, Freising<\/strong><\/p>\n<p>Dieser helle <a href=\"https:\/\/www.weihenstephaner.de\/unsere-biere\/vitus\/\" target=\"_blank\">Weizenbock \u201cVitus\u201d<\/a>, durchzogen von feiner Hefe und mit einem cremigen Schaum, ist eine Bierspezialit\u00e4t, die durch die extra lange Lagerung eine ausgewogene Vollmundigkeit und einen runden Charakter besitzt. Der fruchtige Duft getrockneter Aprikosen gesellt sich zu Aromen von Zitrusfr\u00fcchten, Gew\u00fcrznelken und einem Hauch Banane. Vollmundig und prickelnd erzeugt die fein eingebundene Kohlens\u00e4ure ein moussierendes Mundgef\u00fchl. Somit schmeckt der \u201cVitus\u201d nicht wie ein typisches Starkbier, sondern gleicht eher einem edel-fruchtigen Wei\u00dfbier.<\/p>\n<p>So ein Wei\u00dfbier l\u00e4sst sich auch gut in der Winterzeit trinken. <\/p>\n<p><strong>15. Sebaldus Weizen &#8211; N\u00fcrnberg &#8211; dunkles Hefe &#8211; 6,0 % Vol. &#8211; Tucher Traditionsbrauerei (vormals K\u00f6niglich-bayerisches Weizenbr\u00e4uhaus zu N\u00fcrnberg)<\/strong><\/p>\n<p>Wieder ein fr\u00e4nkisches Bier und wieder ein Wei\u00dfbier bzw. Weizenbier, wie wir es hier in Norddeutschland nennen. Benannt nach dem Schutzpatron der Stadt N\u00fcrnberg, <a href=\"http:\/\/www.sebaldus-weizen.de\/\" target=\"_blank\">St. Sebaldus<\/a> \u2013 ist dieses karamelligdunkle Bier mit extra hohem Stammw\u00fcrzegehalt und viel Hefe eingebraut. Dunkel, sch\u00f6n s\u00e4mig, einzigartig w\u00fcrzig und r\u00f6staromatisch im Geschmack (mit R\u00f6stmalzbier). <\/p>\n<p><img src=\"https:\/\/www.willizblog.de\/images\/bieradvent2016_13_18.jpg\" alt=\"Bierkalender 2016: 13. bis 18. T\u00fcrchen\" title=\"Bierkalender 2016: 13. bis 18. T\u00fcrchen\" \/><\/p>\n<p><strong>16. R\u00e4uber Bock &#8211; 7,5 % Vol. &#8211; aus dem Hochspessart (Unterfranken) &#8211; B\u00fcrgerliches Brauhaus Wiesen<\/strong><\/p>\n<p>Der <a href=\"http:\/\/www.brauhaus-wiesen.de\/produkte\/bierspezialitaten\/#raeuberbock\" target=\"_blank\">Wiesener R\u00e4uberbock<\/a> leuchtet mit einer bernsteinartigen Farbe und Rubin roten Reflexen aus dem Glas. Der cremig wei\u00dfe Schaum steht feinporig und fest \u00fcber der aufsteigenden Kohlens\u00e4ure. In der Nase sind die feinen D\u00fcfte von Caramel und Malz zu erahnen. Die Kohlens\u00e4ure ist durch die \u00fcber 3 monatige Reifung im Lagerkeller unglaublich elegant zwischen dem zu erschmeckenden warmen alkoholischen K\u00f6rper und feinen Nuancen von wiederum Carmal und s\u00fc\u00dfen Aromen eingebettet.<\/p>\n<p>Abgerundet wird dieses Sinneserlebnis von blumigen kaum wahrnehmbaren Hopfenaromen. Saisonal erh\u00e4ltlich ab Oktober so lange der Vorrat reicht! Ich habe immerhin eine Flasche ergattert und durfte mich eines Bieres nach meinem Geschmack erfreuen.<\/p>\n<p>Gestern sprach ich mit einem Arbeitskollegen aus M\u00fcnchen, der mir sagte, dass die Brauereidichte in Franken h\u00f6her w\u00e4re als im Rest-Bayern, wo die Anzahl von Brauereien schon sehr hoch ist. In Franken gibt es noch viele kleine Brauereien. Die \u201aDichte\u2018 an Bieren aus dem Frankenland in meinem Adventskalender ist daher nicht ohne Grund ebenfalls so hoch \u2026<\/p>\n<p><strong>17. Hasen hell &#8211; 5,0 % Vol. &#8211; Hasen Br\u00e4u in Augsburg &#8211; seit 1464 &#8211; unterg\u00e4rig hell: Einfach, ehrlich, echt.<\/strong><\/p>\n<p>Diesmal ein helles Bier aus \u201aRest\u2018-Bayern. Wie eigentlich typisch f\u00fcr helle Biere aus Bayern, so ist <a href=\"http:\/\/www.hasen-braeu.de\/\" target=\"_blank\">dieses Bier<\/a> fein s\u00fcffig und eignet sich bestens f\u00fcr eine Brotzeit (Abendbrot). Hopfen und Malz erg\u00e4nzen sich gro\u00dfartig. Kein Knaller, aber ein Bier, das den Durst auf angenehme Weise zu l\u00f6schen versteht.<\/p>\n<p><strong>18. Hirschen-Trunk &#8211; 5,5 % Vol. &#8211; Brauerei Kraus, Hirschaid<\/strong><\/p>\n<p>Mit diesem Bier kehren wir nach Franken zur\u00fcck, diesmal nach Oberfranken in die N\u00e4he von Bamberg. Hier in Hirschaid wird der <a href=\"http:\/\/www.brauerei-kraus.de\/ueber_uns_bier.php\" target=\"_blank\">Hirschen-Trunk<\/a> gebraut, ein dunkles, vom Geschmack her rauchiges Bier.  In Bamberg und Umgebung werden wohl heute noch viele <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rauchbier\" target=\"_blank\">Rauchbiere<\/a> gebraut. Und so ein Bier ist wirklich so eine Sache. Also mein Geschmack ist es nicht. Es erinnert sehr an fleischliche R\u00e4ucherware, die ich eigentlich mag (z.B. Salami und Schinken), aber in fl\u00fcssiger Form dann doch Gew\u00f6hnungssache ist. Nun ich bin durchaus \u201aweltoffen\u2018 und habe mir dieses Bier in Ruhe einverleibt. Aber die eine Flasche war dann auch genug. Ein Fan werde ich wohl nicht von Rauchbier.<\/p>\n<p>Soviel zu diesen sechs weiteren T\u00fcrchen im Adventskalender. F\u00fcr die restlichen sechs Biere bis Heiligabend werde ich mir wohl etwas mehr Zeit lassen m\u00fcssen. Dazu dann Anfang des n\u00e4chsten Jahres meine Einsch\u00e4tzung. Gespannt bin ich aber schon, was da noch auf mich zukommt. Bis dahin w\u00fcnsche ich viel Durst und sage erneut <strong>Prost<\/strong>!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach den T\u00fcrchen 1 bis 6 und 7 bis 12 fand ich in den weiteren sechs T\u00fcrchen meines Adventskalenders folgende Biere: 13. Kupferstich Rotbier &#8211; 4,9 % Vol. &#8211; Brauerei Wagner, Merkendorf &#8211; seit 1797 Wieder ein Bier aus Franken \u2013 aus Merkendorf in der N\u00e4he von Ansbach, also unterhalb von N\u00fcrnberg. 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