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Über WilliZ

Wurde geboren (in Berlin-Schöneberg), lebt (nach einem Abstecher nach Pforzheim, längere Zeit in Bremen und Hamburg) in dem Örtchen Tostedt am Rande der Lüneburger Heide - und interessiert sich für Literatur, Musik, Film und Fotografie (sowohl passiv wie aktiv) ... Ach, und gern verreise ich auch!

Königin des Sports: Leichtathletik

Für mich ist und bleibt die Leichtathletik die Königin des Sports, Fußball hin oder her. Vielleicht liegt der Grund darin, weil ich Individuelles bevorzuge, somit auch beim Sport. Viel Sport treibe ich nicht, aber am Wochenende zumindest jogge ich am frühen Morgen meine Runden. Es kommt etwas Radfahren hinzu (so geht es ja auch dieser Tage mit meinen Lieben auf Radtour nach Fehmarn, später mehr darüber).

Zielfoto

Bis zum 13. August nun findet die Europameisterschaft in der Leichtathletik im schwedischen Göteborg statt. Und bereits nach zwei Tagen haben deutsche Individualisten zwei Goldmedaillen eingeheimst: Gold im Kugelstoßen durch Ralf Bartels und ein wirklich überraschender Sieg von Jan Fitschen über 10.000 Meter. Gratulation den beiden. Mit vielen Medaillen rechnet eigentlich keiner für die deutsche Mannschaft. So ist jeder gute Platz schon genug.

Offizielle Website der Leichtathletik EM Göteborg 2006
Göteborg EM 2006 bei der ARD

Wespenalarm

Bei diesem Wetter (und wenn man Urlaub hat) sitzt man draußen und gönnt sich kalte Getränke und Leckereien. Und schon sind sie da, die Quälgeister, die einen mit ihrem wirren Hin- und Hergefliege nerven: Wespenalarm! Da heißt es, ruhig bleiben. Denn wer zuviel in der Luft herumfuchtelt, macht die Insekten nur wild und aggressiv. Ich gestehe, dass ich Wespen hasse. Bienen und Hummel – gegen die habe ich nichts, die tragen wesentlich dazu bei, dass der Garten blüht. Aber Wespen? Die müssen immer dann kommen, wenn ich mich gerade entspannt hingesetzt habe. Die summen mir nur um die Ohren.

Wespen

Natürlich ist jede Panik unbegründet. Man sollte nur darauf achten, dass man ein solches Insekt nicht verschluckt. Und Allergiker sollten vorsichtig sein. Die Vieher gehören nun eben auch zu einem Spätsommer. Da spielt Sympathie keine Rolle.

siehe zdf.de: Keine Panik vor summenden Insekten
mehr über Hummeln, Bienen und Wespen

Freud’sche Fehlleistungen

Das Jahr 2006 ist nicht allein ein Mozart-Jahr. Neben Salzburg, der Mozart-Stadt, ist es Wien, die Stadt, die aus dem Feiern nicht herauskommt. Und neben Mozart ist es Sigmund Freud, dessen 150. Geburtstag man zu feiern hat – eben auch in Wien, wo er 47 Jahre lang lebte und wirkte.

Freud – bis heute umstritten, da sich seine Theorien und Lehren nun einmal mit einem ‚Gegenstand‘ befassen, der alles andere als gegenständlich ist: die menschliche Seele oder – in Abgrenzung zum religiösen Begriff – die Psyche. Immerhin lässt sich von Freud sagen, dass er die alte Psychologie durch die Einbeziehung des Unbewussten und den daraus folgenden neuen Einsichten in die Triebdynamik erweitert hat. Als Haupttrieb menschlichen Verhaltens nahm Freud den Geschlechtstrieb (Libido) an: Da gerade die Entfaltung der geschlechtlichen Triebhaftigkeit durch gesellschaftliche Regeln und Tabus unterdrückt würden, ergäben sich hieraus die Fehlentwicklungen, die zu Neurosen führten, denen auszuweichen lediglich durch Sublimierung, also die Umsetzung in kulturelle Leistungen, möglich sei.

Sigmund Freud

Wenn man es sich genau überlegt, so ist Freud aus unserem Alltagsleben kaum wegzudenken. Ein Begriff ist dabei ‚Fehlleistung‘, der uns besonders als Freud’scher Versprecher täglich über den Weg kommt. Es handelt sich nach Freud um eine sprachliche Fehlleistung, bei der die eigentliche Meinung oder Absicht des Sprechers unfreiwillig zutage tritt. Hierbei wird anstatt des angedachten Wortes oder der Phrase etwas ähnlich Klingendes gesagt, das dem Gedachten dabei eigentlich besser entspricht.

Da mag z.B. etwas zum ‚Vorschwein‘, also zum Vorschein kommen, das mit Schweinereien zu tun hat. Und wenn Herr Kohl vor vielen Jahren noch als Bundeskanzler anlässlich einer Krise der Koalition u.a. sagte: „… wenn wir pfleglich miteinander untergehen …“, dann hat er seinen Empfindungen weniger Abbruch getan, als hätte er nur ‚umgehen‘ gemeint.

Nun, neuere psychologische Studien gehen davon aus, dass es sich bei diesen Versprechern um ‚Beaufsichtigungsfehler‘ handelt. Je besser wir etwas beherrschen, um so ‚unbewusster‘ können wir etwas ablaufen lassen. Gerade bei zur Routine gewordenen, stark automatisierten Handlungen, die fast ‚geistesabwesend‘ ablaufen, treten Fehlleistungen auf. Dabei setzt sich ein längerer automatisierter Handlungsablauf aus Unterprogrammen zusammen. Ihre Verbindungsstellen bilden kritische Punkte, die einer bewussten Aufsicht bedürfen.

Wer ist nicht schon einmal z.B. in den Keller gegangen und wusste dort plötzlich nicht mehr, was er dort eigentlich wollte. Was oft hilft ist, wenn man den Weg zurückgeht, also vorher gehende Unterprogramme bewusst erneut aufruft. Dann wird eventuell der nächste Schritt des Handlungsablaufes deutlich. Ich habe auf jeden Fall noch nicht gehört, dass einer im Keller gewissermaßen verschollen ging. Und wenn, dann wäre sicherlich Sigmund Freud nicht daran Schuld.

Werder holt den Liga-Pokal 2006

Der erste zu vergebene Titel des deutschen Fußballs geht erstmalig an Werder Bremen. Mit seinen zwei Toren sichert Ivan Klasnic den Bremern den 2:0-Sieg gegen die Bayern und holt den Liga-Pokal 2006. Die Generalprobe für die kommende Bundesliga-Saison ist damit gelungen. Was diese hässliche Salatschüssel wert ist (es passt noch nicht einmal Salat in ihr hinein), wird sich ab dem nächsten Wochenende zeigen.

Frings mit Liga-Pokal 2006

Nach dem Abgang von Johan Micoud nach Bordeaux soll es Diego im Mittelfeld richten. Im Sturm gibt es neben dem K&k-Sturm (Klose und Klasnic) u.a. mit Zidan und Hugo Almeida echte Alternativen. Und Womé dürfte aus der Abwehr heraus für Druck nach vorn sorgen. Also auf zur Bayern-Jagd! Das erste Kapitel ist schon einmal gewonnen …

Jans Kalenderblatt: August 2006

Unter Palmen am Meer – welche Idylle. Wie schnell die aber umschlagen kann, hat mein Sohn Jan treffend bebildert. Kaum liegt man nicht mehr im Schatten, da brät einen die Sonne. Und ein Sprung ins kühlende Nass kann lebensgefährlich sein, wenn im Meer Haie auftauchen.

Jans Kalenderblatt August 2006

… noch mehr Videos!

Mit Breitband-Verbindung (DSL) und Flatrate werden Videos aus dem Internet natürlich interessant. Da gibt es natürlich viel, viel Schrott – die hübsch-hässlichen Privatvideos vorallem. Mit Glück findet man aber auch kleine Perlen. Man muss nur lang genug suchen. Hier zwei weitere Websites, über die man sich Videos angucken kann – und: Über die man auch eigene Videos für seine Freunde und Gefolgschaft hochladen und weitergeben kann.

www.myvideo.de
video.google.com (Beta-Version)

weitere Video-Websites siehe unter meinem Beitrag: Video online – broadcast yourself

siehe hierzu auch zdf.de: Videowelten mit Mitmach-Effekt

Buddhisten in Tostedt

Es kommt nicht alle Tage vor, dass Buddhisten in langen Gewändern einen kleinen Ort wie Tostedt in größerer Anzahl bevölkern. So geschieht es zz. noch bis zum 5. August, denn rund 800 vietnamesische Buddhisten aus ganz Europa aber auch von anderen Kontinenten haben sich in Tostedt zu deren 18. Kultur- und Sportarbeitstagung eingefunden. Organisisiert hat diese Verantstaltung der bei uns wohnende Pham Cong-Hoang, Bundesvorsitzender der Organisation für die Angelegenheiten der Vietnam-Flüchtlinge. Das Ganze findet im Schulzentrum an der Schützenstraße statt. Am Freitag soll es u.a. ein interreliöses Diskussionsforum geben.

Vietnamesische Buddhisten in Tostedt
Foto: bim

weitere Infos siehe auch: Pagode Vien-Giac

Schiffchen falten

Gestern wurde ich von einer Arbeitskollegin gefragt, ob ich wüsste, wie man ein Schiffchen aus Papier faltet. Es ist nun wirklich lange her, da ich ein solches Schiffchen aus einem Bogen Papier erwachsen ließ – und irgendwie wollte es nicht so klappen wie gedacht. Aber es gibt ja das Internet und gesucht und gefunden – und ein Schiffchen gefaltet.

Origami nennen es wohl die Japaner und in Japan ist es geradezu eine hohe Kunst – das Papierfalten. Dagegen ist mein Schiffchen nichts Aufregendes.

gefaltetes Schiffchen

siehe: Papier-Schiff
Schiffchen und Tiere aus Papier: zzzebra – das Web-Magazin für Kinder

Und neben Origami gibt es für den fortgeschrittenen Erwachsenen auch Falttechniken, die unter dem Begriff Pornogami zu finden sind. Man/frau wird wissen, was ich meine …

Eight Miles High – das Leben der Uschi Obermaier

Sie war das Aushängeschild der 68-er Bewegung: Uschi Obermaier – und sie wohnte mit Fritz Teufel u.a. in der Kommune 1 in Berlin. Mit Rainer Langhans war sie das „schönste Paar der APO“, der außerparlamentarischen Opposition. Mit ihr kam die „sexuelle Revolution“ nach Deutschland. Später tourte sie mit den Stones.

Heute lebt sie, inzwischen US-amerikanische Staatsbürgerin, in der Nähe von Los Angeles und arbeitet als Schmuckdesignerin. Jetzt ist ihr Leben von Achim Bornhak unter dem Titel „Eight Miles High“ verfilmt worden. Die Hauptrolle spielt Natalia Avelon. Übrigens: Am 24. September wird Uschi Obermaier 60 Jahre alt.

Insel Fehmarn

Noch habe ich eine ganze lange Arbeitswoche vor mir. Aber dann darf Arbeit für gute drei Wochen Arbeit bleiben und Urlaub ist angesagt. Vor einem Jahr waren wir um diese Zeit bereits in Schottland unterwegs. In diesem Jahr bleiben wir in norddeutschen Landen und haben u.a. eine Radtour von unserem Wohnort aus nach Fehmarn geplant und soweit vorbereitet, dass es über Lauenburg an der Elbe, Lübeck und Oldenburg/Holstein in den Norden von Fehmarn geht.

Fehmarn: Panoramablick Westermarkelsdorf

In dem kleinen Ort Westermarkelsdorf gleich hinter dem Deich haben wir für einige Tage eine Ferienwohnung angemietet, um von hieraus die Insel zu erkunden. Wir hatten etwas Glück mit der Unterkunft, denn kurzfristig für mehrere Leute ein Quartier zu finden ist eigentlich aussichtslos. Die Insel ist fast vollständig ausgebucht. Um so schöner für uns, dass der Ort etwas ausserhalb der Touristenzentren liegt.