Es hat nicht sollen sein …

Es war absehbar, dass der SV Werder Bremen den 7. Tabellenplatz und damit die Teilnahme an der Qualifikation zur Europa League verpassen wird. Aber zuletzt war es doch äußerst knapp. Ein Punkt und drei Tore fehlten den Bremern, um auch noch an Eintracht Frankfurt vorbeizuziehen. Schade, denn immerhin gewann Werder das Spiel in Hoffenheim mit 1:0 und auch das letzte gegen den Tabellendritten und damit Teilnehmer an der Champions League, RB Leipzig, mit 2:1, wobei den Schlusspunkt kein Geringerer als der 40-jähre Claudio Pizarro mit seinem Tor setzte. Am Ende landete Werder auf dem 8. Platz.

Fußball-Bundesliga 2018/2019 – 34: Spieltag: SV Werder – RB Leipzig 2:1 – Tor durch Claudio Pizarro
Fußball-Bundesliga 2018/2019 – 34: Spieltag: SV Werder – RB Leipzig 2:1 – Tor durch Claudio Pizarro

Kaum ist die Saison für Werder Bremen beendet, da werden schon die Vorbereitungen für die neue Spielzeit getroffen. Max Kruse, Werders bester Torschütze mit 11 Toren (und 9 Vorlagen), verlässt Bremen. Ansonsten wird die bisherige Mannschaft aber beisammen bleiben und u.a. durch den ehemaligen Werder-Spieler Niclas Füllkrug im Sturm verstärkt. Natürlich wünschten sich die Werder-Fans ein Verbleiben von Kruse. Aber wichtiger als er ist mit Sicherheit die Vertragsverlängerung der Brüder Maximilian und Johannes Eggestein, die beide eine hervorragende Saison gespielt haben und mit zu dem guten Abschneiden des Vereins beigetragen haben. Die neue Saison verspricht einiges!


Fußball-Bundesliga 2018/2019 – 34: Spieltag: SV Werder – RB Leipzig 2:1

Außerdem bleibt Pizarro noch ein weiteres Jahr. Es wird wahrscheinlich sein letztes Jahr als Fußballprofi werden. Und die Fußballfans (nicht nur die aus Bremen) werden sich freuen, wenn er auch in der neuen Saison auf den Platz auflaufen wird. Meist reicht es nur für die letzten 30 Minuten eines Spiels. Aber dann geht mit seiner Einwechslung ein Ruck durch die Mannschaft. Und für ein Tor ist er auch noch immer gut. Bereits Mitte des letzten Jahres machte sich ein gewisser Stephan Reich von den 11 Freunden nicht so ganz ernst gemeinte Gedanken über Pizarros weitere Fußballkarriere. Claudio Pizarro ist ein Phänomen jenseits der Kommerzialisierung des Fußballs. Er verkörpert die Leidenschaft und den Spaß, den Fußball darstellen sollte. Claudio, wir lieben Dich!

Zuletzt noch eine traurige Mitteilung:

Manni Burgsmüller ist tot. Ende 1985 holte Otto Rehhagel den fast 36-Jährigen zu Werder Bremen. Mit Werder holte Burgsmüller 1988 im Alter von 38 Jahren seinen ersten Titel und wurde Deutscher Meister. 1989 und 1990 (mit 40 Jahren!) erreichte er mit Werder jeweils das Finale des DFB-Pokals. Manfred Burgsmüller starb am 18. Mai 2019 im Alter von nur 69 Jahren in seiner Wohnung in Essen.

Will denn keiner aufsteigen?

Mit den vorjährigen Absteigern aus der Fußball-Bundesliga, 1. FC Köln und HSV, die leider doch nicht Unabsteigbaren, standen gleich zu Beginn der 2. Liga 2018/2019 die Favoriten auf den Wiederaufstieg fest. Die Kölner haben zwei Spieltage vor Ende der Saison dieses Ziel als Meister der 2. Liga bereits geschafft. Aber dahinter taumelt der Hamburger Sportverein, seit sieben Spielen ohne Sieg, von Spielfeld zu Spielfeld und weiß nicht so recht, wo es lang geht. Aber statt das Taumeln des HSV zu nutzen, vergeigen auch die direkten Kontrahenten ein Spiel nach dem anderen.

2. Liga 2018/2019 – Stand nach dem 32. Spieltag: 1. FC Köln ist 2. Liga-Meister
2. Liga 2018/2019 – Stand nach dem 32. Spieltag: 1. FC Köln ist 2. Liga-Meister

Höhepunkt: der 32. Spieltag! Da verliert der HSV daheim mit 0:3 gegen den Fast-Absteiger FC Ingolstadt. Und dann nutzen weder der SC Paderborn noch der 1. FC Union Berlin die große Chance, den HSV in einer großen Staubwolke hinter sich zu lassen. Sollte es der HSV also doch noch schaffen, als Tabellenzweiter direkt aufzusteigen? Oder müssen die Hamburger in zwei Relegationsspielen (da kennen sie sich ja aus) gegen den Bundesliga-Sechzehnten, den VfB Stuttgart, noch in die Saisonverlängerung? So wie sich der HSV in dieser Spielzeit präsentiert hat, sollten sie lieber noch eine weitere Spielzeit in der 2. Liga dranhängen.

So oder so sieht es aus, als wolle keiner (außer die Kölner) in die Bundesliga aufsteigen. Das kennt man aus anderen Sportarten (z.B. Eishockey, Baseball usw.), in denen ein Aufstieg in eine höhere Spielklasse mit finanziellen Problemen einhergeht. Aber die Fußball-Bundesliga? Lukrativer geht doch nicht …

Ausgeträumt?

Werders Traum von der Teilnahme an einem europäischen Wettbewerb in der nächsten Saison ist wohl ausgeträumt. Nach einer Woche mit drei Niederlagen (dem 0:1 in München und 2:3 ebenfalls gegen die Bayern im DFB-Halbfinale in Bremen folgte am Samstag eine klare 1.4-Niederlage in Düsseldorf) haben die Bremer vier Punkte Rückstand auf Platz 7 (Teilnahme an der Qualifikation zur Europa League) und fünf auf die Plätze 5 und 6 (Teilnahme an der Gruppenphase der Europa League). Bei drei ausstehenden Spielen (gegen Dortmund, Hoffenheim und Leipzig) ist da nicht mehr viel zu holen.


Bundesliga 2018/19 – 31. Spieltag Fortuna Düsseldorf – Werder Bremen 4:1

So denkt der Chefcouch der Bremer, Florian Kohfeldt, auch schon an die nächste Saison. Denn die Niederlagen gegen vermeidlich schwächere Gegner (wie jetzt gegen die Düsseldorfer) haben dem SV Werder die Punkte gekostet, die Europa haben in weite Ferne rücken lassen. Diese schmerzhaft verlorenen Spiele werden in der Sommerpause Schwerpunkte sein, über die der Trainer mit der Mannschaft sprechen wird.

Es ist nur ein schwacher Trost, dass auch andere Mannschaft (der 31. Spieltag verdeutlicht es) gegen schwächere Mannschaften Punkte ließen (Bayern nur 1:1 gegen den Fastabsteiger Nürnberg, Stuttgarts 1:0-Sieg gegen Mönchengladbach, Hannovers 1:0 gegen Mainz und Dortmunds 2:4 gegen Schalke).

Theoretisch haben die Bremer natürlich noch Chancen auf eine Qualifikation für Europa. Aber nach der Niederlage in Düsseldorf wird es realistisch gesehen und schon ein Blick in die nächste Spielzeit gewagt. Schön zu wissen, dass die Eggestein-Brüder weiter in Bremen bleiben werden. Nur Max Kruse, der eine hervorragende Rückrunde gespielt hat, wird Bremen vielleicht gelassen. Insgesamt bliebe aber die jetzige Mannschaft weitestgehend erhalten. So sollte der Traum von Europa in der nächsten Saison endlich verwirklicht werden.

Empfehlung – Zum Welttag des Buches 2019

Du bist nervös. Drum lies doch mal
Das Buch, das man dir anempfahl.
Es ist beinah wie eine Reise
Im alten wohlbekannten Gleise.
Der Weg ist grad und flach das Land,
Rechts, links und unten nichts wie Sand.
Kein Räderlärm verbittert dich,
Kein harter Stoß erschüttert dich,
Und bald umfängt dich sanft und kühl
Ein Kaumvorhandenseinsgefühl.
Du bist behaglich eingenickt.
Dann, wenn du angenehm erquickt,
Kehrst du beim »stillen Wirte« ein.
Da gibt es weder Bier noch Wein.
Du schlürfst ein wenig Apfelmost,
Ißt eine leichte Löffelkost
Mit wenig Fett und vieler Grütze,
Gehst früh zu Bett in spitzer Mütze
Und trinkst zuletzt ein Gläschen Wasser.
Schlaf wohl und segne den Verfasser!

    Wilhelm Busch

Wilhelm Busch (hierzu meine Buchempfehlung: Das große farbige Wilhelm Busch Album)

Die Cameo-Auftritte des Herrn Hitchcock – Teil 3

Mancher Filmregisseur liebt es, einen Kurzauftritt in den eigenen Filmen zu haben. Besonders bekannt sind diese so genannten Cameo-Auftritte vom Meisterregisseur Alfred Hitchcock.

Einige dieser Auftritte habe ich bereits vor längerer Zeit bzw. erst vor kurzem vorgestellt. Ich habe noch einmal weitergeforscht – und wurde fündig. Hier also noch acht weitere Bilder von den Auftritten des großen Regie-Meisters.

    Alfred Hitchcock: Psycho (1960)

Zuvor aber doch noch einer der großen Filme von ihm. Ich habe den Film ‚Der unsichtbare Dritte‘ aus dem Jahr 1959 in diesen Tagen gesehen. Trotz seiner 60 Jahre, die er auf dem Buckel hat, ist er mit Cary Grant in der Hauptrolle noch absolut sehenswert (leider ist die Synchronstimme von Erik Ode, bekannt aus der Kriminalserie Der Kommissar, nicht gerade passend – Grants eigentliche Synchronstimme wurde in diesem Film dem Schauspieler Leo G. Carroll als ‚der Professor‘ geliehen). Dieser Film enthält einige Szenen, die in die Filmgeschichte eingegangen sind. Die bekannteste dürfte die so genannte „Maisfeldszene“ sein, oft in anderen Filmen referenziert und kopiert. Ebenfalls bekannt geworden ist die Flucht von Eve und Thornhill über die steinernen Präsidentenköpfe des Monuments von Mount Rushmore gegen Ende des Films.

Alfred Hitchcock: Der unsichtbare Dritte (1959): Die Filmfehler-Szene
Alfred Hitchcock: Der unsichtbare Dritte (1959): Die Filmfehler-Szene

Obwohl Hitchcock als sehr akribisch galt, ist ihm dennoch ein – mittlerweile legendärer – Filmfehler („blooper“) unterlaufen: Als Eve Kendall im letzten Drittel des Films Thornhill zum Schein erschießt, hält sich ein kleiner Junge im Hintergrund in Erwartung des lauten Knalls bereits Sekunden vor dem Schuss die Ohren zu, obwohl er nichts von Eves Absicht wissen und die Waffe aus seinem Blickwinkel nicht sehen kann.

Alfred Hitchcock: Der unsichtbare Dritte (1959): Hitchcocks Cameo-Auftritt
Alfred Hitchcock: Der unsichtbare Dritte (1959): Hitchcocks Cameo-Auftritt

Und natürlich hatte Hitchcock auch in diesem Film seinen Cameo-Auftritt. Diesmal gleich am Anfang (noch während des Vorspanns).


Alfred Hitchcock: Der unsichtbare Dritte (1959)

Aber komme ich auf Alfred Hitchcock und seinen weiteren acht weiteren Cameo-Auftritten zurück:

Erpressung (1929)

Mord – Sir John greift ein (1930)

Erpressung (1929)

Mord – Sir John greift ein (1930)

Die 39 Stufen (1935)

Sabotage (1936)

Die 39 Stufen (1935)

Sabotage (1936)

Eine Dame verschwindet (1938)

Rebecca (1940)

Eine Dame verschwindet (1938)

Rebecca (1940)

Der falsche Mann (1957)

Frenzy (1972)

Der falsche Mann (1957)

Frenzy (1972)

In Erpressung (1929) liest Hitchcock in der U-Bahn eine Zeitung und wird dabei von einem Jungen gestört, der ihm den Hut über die Ohren zieht (nach 11 Min.). Im Film Mord – Sir John greift ein (1930) sehen wir Hitchcock, wie er im Gespräch mit einer Frau an dem Haus vorbeigeht, in dem der Mord stattfand (nach 60 Min.). In Die 39 Stufen (1935) geht er über den Gehsteig und wirft eine Kaugummipackung weg, während Robert Donat und Lucie Mannheim fluchtartig das Theater verlassen (nach 6 Min.). in Sabotage (1936) geht Hitchcock bereits nach 9 Minuten an einem Kino vorbei. Fast ganz am Schluss geht Hitchcock in dem Film Eine Dame verschwindet (1938) in der Londoner Victoria Station mit dunklem Mantel und einer Zigarette hastig auf den Bahnsteig entlang. Auch ziemlich zum Ende zu geht er in dem Film Rebecca (1940) hinter George Sanders vorbei, als dieser neben einer Telefonzelle mit einem Polizisten diskutiert. In Der falsche Mann (1957) schließlich tritt er am Anfang des Films persönlich auf und spricht den Prolog. Dies ist gleichzeitig seine einzige Sprechrolle in einem seiner Kinofilme. Hitchcock beginnt mit den Worten: „Meine Damen und Herren, hier spricht Alfred Hitchcock. Der Film, den Sie heute sehen werden, ist von all meinen früheren Filmen grundverschieden …“. Am Anfang des Films Frenzy (1972), als die Leiche in der Themse gefunden wird, steht er in der Menge und ist der einzige, der dem Redner nicht applaudiert (nach 3 Min.).

Alle Bildausschnitte sind übrigens etwas größer auf meiner Facebook-Seite: Hitchcocks Cameo-Auftritte zu sehen.

Schlechtes Omen?!

In der Februar-Ausgabe #207 aus diesem Jahr beleuchtete das Magazin für Fußballkultur 11 Freunde den Neustart von Borussia Mönchengladbach und klärte, wie Dieter Hecking und Max Eberl aus einem Krisenklub einen Titelanwärter gemacht haben. Seitdem geht es mit dem Verein so ziemlich bergab. Neueste Nachricht: Gladbach und Hecking trennen sich im Sommer! – Von daher traue ich mich nicht, in gleicher Weise über den SV Werder Bremen zu berichten.

    Ausgabe 11 Freunde #207 Februar 2019: Gladbachs Neustart

Ausgabe 11 Freunde #207 Februar 2019: Gladbachs Neustart

In diesem Jahr ist nämlich die Mannschaft von der Weser noch ungeschlagen und hat in elf Pflichtspielen neben fünf Unentschieden fünf Siege in der Bundesliga und einen Sieg nach Elfmeterschießen gegen Borussia Dortmund im DBF-Achtelfinale erzielt. Plötzlich stehen die Bremer auf Platz 6 der Bundesligatabelle und damit auf einen Platz, der für die Teilnahme an der Qualifikation zur Europa League berechtigt. Allerdings hat Werder die Mannschaften von Leverkusen, Wolfsburg und Hoffenheim im Nacken.

Nein, ich bin – eigentlich – nicht abergläubisch. Aber der Fall ‚Gladbachs Neustart‘, die ganze Lobhudelei um Gladbachs Trainer und Sportdirektor, geben mir zu denken. Also kein Lob für Werder von meiner Seite, dafür sorgen schon andere zur Genüge. Das beginnt damit, dass Bremer Spieler in schöner Regelmäßigkeit in die Elf des jeweiligen Spieltages gewählt werden. Und zuletzt wurde Bremens Cheftrainer, Florian Kohfeldt, zum Trainer des Jahres 2018 gewählt wurde.

Natürlich äußerten sich auch die 11 Freunde zu den Bremern und nennen fünf Gründe, warum sie nächstes Jahr in der Europa League spielen werden (Werders Konterfußball – die Raute im Mittelfeld – Max Kruse – die unbesungenen Helden in Mittelfeld und Abwehr – Jiri Pavlenka, der Torwart). Ich kenne noch einen 6. Grund: Claudio Miguel Pizarro Bosio, zz. leider verletzt, aber trotz seiner 40 Jahre immer noch ein Garant für Wahnsinnstore (zu Pizarro später mehr).

An diesem Wochenende treffen nun die hier genannten Mannschaft (Gladbach und Werder) aufeinander. Werder kann bei einem Sieg in Mönchengladbach, die inzwischen auf Platz 5 abgerutscht sind, den Abstand bis auf zwei Zähler verkürzen. Es winkt also die direkte Teilnahme an der Europa League (ohne Qualifikation und gleich hinein in die Gruppenphase). Aber bis dahin ist es noch ein langer Weg, der über Heimspiele gegen Freiburg, Dortmund und Leipzig und schweren Auswärtsspielen bei den Bayern, in Düsseldorf und Hoffenheim führt.

Natürlich gibt es noch einen anderen Weg nach Europa: Heute spielt Werder auf Schalke im DFB-Pokal-Viertelfinale. Der Sieger des DFB-Pokals nimmt ebenfalls an der Europa League teil. Dafür bräuchten die Bremer allerdings noch drei Siege.

Aber alles schön nacheinander. Schauen wir heute erst einmal nach Gelsenkirchen. Und mag am Sonntag das angesprochenen ‚schlechte Omen‘ weiterhin für Gladbach gelten.

Sollte sich Werder nicht für Europa qualifizieren, dann droht das Auseinanderbrechen der Mannschaft; z.B. macht Max Kruse seinen Verbleib in Bremen von einer Teilnahme an einem europäischen Wettbewerb abhängig. Daran mag in Bremen heute keiner denken. Es heißt also: Daumen drücken!

Dunkle Biere aus dem Frankenland (3)

Nach meinen bisherigen zwei Beiträgen zu dunklen Bieren aus dem Frankenland (Teil 1Teil 2) komme ich vorerst zuletzt zu weiteren vier dunklen Bieren aus Franken, die von ihrer Art etwas aus der Reihe tanzen. Da sind zunächst zwei Rauchbiere. Früher waren viele Biere Rauchbiere. Der Grund liegt in der Malzherstellung: Das Malz muss für die Bierherstellung getrocknet werden. Neben der Sonnentrocknung, die klimatisch nicht in allen Regionen möglich war, kam dabei ein offenes Holzfeuer zur Unterstützung der Darre zum Einsatz. Während andere Brauereien nach Erfindung des rauchfreien Malzes auf nicht-rauchige Biere umstellten, wurde die alte Tradition in Bamberg bis in die Gegenwart durchgehend bewahrt. Deswegen spricht man oft auch vom „Bamberger Rauchbier“. – Dann habe ich da ein naturbelassenes Dunkelbier und zuletzt ein Bier von Apostelbräu, wo alte Getreidesorten ‚verflüssigt‘ werden, hier ein Bier bestehend zu großen Teilen aus Hafermalz.

Vier dunkle Biere aus Franken (3)
Vier dunkle Biere aus Franken (3)

1. Aecht Schlenkerla Rauchbier Weizen der Brauerei Heller, Bamberg, 5,2 % Vol.

Pate für dieses Bier stand der Volksmund. Er nannte einen früheren Brauer des Hauses wegen seines schlenkernden Gangs, der die Folge eines Unfalles war, einfach „das Schlenkerla“ und verlieh diesen Namen auch dem seit Jahrhunderten bestehenden Brauhaus. Obwohl mittlerweile die sechste Schlenkerla-Brauer-Generation am Faß steht, ist es dabei bis heute geblieben.

Dieses Bier ist ein sehr dunkles, herbwürziges, untergäriges Märzenbier mit 13,5 % Stammwürze, das entspricht einem Alkoholgehalt von 5,2 %. Vol. Rauchbiere sind nicht jedermanns Sache. Hierbei handelt es sich zudem um ein rauchiges Weizen, wie ich es bisher noch nicht getrunken habe. Der rauhige Geschmack hält sich aber in Grenzen, sodass ich es als Einstieg in die Welt der Rauchbiere gern weiterempfehlen möchte.

2. Rittmayer Hallerndorfer Rauchbier 5,0 % Vol.

Ähnlich verhält es sich auch mit diesem Rauchbier. Dieses kupferfarbene Bier zeichnet sich durch animierende Frische und eleganten Einsatz von Rauchmalz aus. Es ist eine harmonische Verbindung von fruchtigen Malznoten, feiner Hopfenbittere und dezenter Rauch- und Röstaromatik.

3. Aktien Landbier fränkisch Dunkel – Bayreuther Bierbrauerei – naturbelassen – 5,3 % Vol.

Dieses Landbier ist ein untergäriges Vollbier, kernig und vollmundig im Geschmack, naturbelassen und daher leicht trübe. Gebraut wird es mit quellfrischem Fichtelgebirgswasser. Zunächst ist es leicht röstmalzig in der Nase – im Antrunk dann frisch und leicht. Geschmacklich kommt es leicht rezent und röstmalzig mit Karamellnote rüber, wird im Abgang angenehm herb nach Aromahopfen.

4. Schwarzer Hafer – Apostelbräu 4,8 % Vol.

Von Apostelbräu habe ich vor einiger Zeit u.a. auch das Roggenbier probiert. Ich gestehe, dass das nicht ganz nach meiner Nase war, obwohl ich z.B. Roggenbrot ganz gern esse. Aber ich stehe auch auf Hafer. Und dieses Bier, das neben Bio-Gerstenmalz mit speziellem Schwarzhafer veredelt wurde, trifft schon eher meinen Geschmacksnerv. Im Glas zeigt sich dieses Schwarzbier tief dunkelbraun mit mittelporigem, recht kurzlebigem Schaum. Wie bei vielen Apostelbräu-Spezialitäten stehen auch hier wieder säuerliche Aromen im Vordergrund. Zusätzlich haben wir aber auch einen tollen malzigen Duft in der Nase, der an Schokolade und Kaffee erinnert. Der spritzige Antrunk beginnt mit schöner Citrus-Säure. Danach schlagen langsam die Malze zu und bringen dezente, malzige Röstaromen mit einer gewissen Cremigkeit ein. Insgesamt dominiert jedoch die säuerliche Note.

Irgendwo wurden die Biere von Apostelbräu auch als ‚Müslibiere‘ bezeichnet, nun ja. Hier versucht sich eine Brauerei an alten Getreidearten – und heraus kommen Biere, die eben nicht alltäglich sind. Wer dunkle Biere mag, dem sei dieses Bier durchaus anempfohlen. Und wen der Hafer sticht … 😉

Dunkle Biere aus dem Frankenland (2)

Nachdem ich in diesem Blog bereits vier dunkle Biere aus dem Frankenland vorgestellt habe, möchte ich heute auf weitere vier nach meinem Geschmack sehr leckere Biere kurz zu sprechen kommen. Wer wie ich gern diese Mischung aus süffig-malzigen und herb-hopfigen Geschmacksnoten mag, der wird auch diese Biere mögen. Und wieder geht es um Biere aus Franken, dort, wo die Brauereidichte besonders groß ist.

Vier dunkle Biere aus Franken (2)
Vier dunkle Biere aus Franken (2)

1. Hirschentrunk der Brauerei Kraus in Hirschaid bei Bamberg 5,5 % Vol.

Es fängt schon gleich ganz gut an: Dieses Bier hat eine schöne kastanienbraune Farbe und malzig rauchige Aromen, die in die Nase steigen. Der Antrunk mäßig rezent mit leichten Rauchnoten, wobei die süsslichen Malze auch noch zu schmecken sind. Der Körper ist recht schlank, im Abgang kommen dann ein paar Hopfennoten zum Vorschein, wobei auch die Rauchnote erhalten bleibt.

2. Maria Ehrenberger Pilgerstoff aus der Rhön – untergäriges Märzenbier 5,2 % Vol.

    „Den Ehrenberg hinauf pilgert ein langer Zug,
    erst zur Kirch und dann zum Krug.“

    pilgerstoff.de

Dieses Bier ist benannt nach der traditionsreichen Pilgerstätte in der Rhön, an deren Fuße das Hochstiftliche Brauhaus in Bayern/Motten liegt. Eine ganz besondere Bierspezialität – nicht nur für durstige Pilgerkehlen! Nach alter Tradition reift der Pilgerstoff im kalten Lagerkeller mindestens acht Wochen zu einem vollmundigen und perfekt abgerundeten Meisterstück heran. Die urige Bierspezialität präsentiert sich in einer klaren Optik von dunklem Bernstein mit samtig weicher Schaumkrone. Er begeistert mit seinem kräftig würzigen Körper, der leichte Anklänge von Röstmalznoten zeigt. Gleichzeitig ist er frisch im Antrunk und vollendet harmonisch im Abgang. Am besten schmeckt dieses Bier aus einem Steinkrug.

3. Brauerei Simon Spezial 5,6 % Vol. – Lauf a. d. Pegnitz

Wie der Name schon sagt, handelt es sich bei diesem „Simon Spezial“ um eine nicht ganz alltägliche, handwerklich gebraute Spezialität. Auserlesene Spezialmalze verleihen dem Bier einen kräftigen und würzigen Geschmack, mit dem auch die intensive Farbnote gut harmoniert. Eben ein typisches und uriges Vollbier aus einer fränkischen Kleinbrauerei.

4. Vierzehnheiligener Nothelfer der Brauerei Trunk: Export dunkel 5,1 % Vol.

Allein der Name dieses Bieres ist köstlich zu nennen. Das Urbier der Franken leuchtet in der Farbe einer intensiven Roßkastanie mit feurigem Rotstich. Über dem klar filtrierten Gerstensaft steht ein cremefarbener, fein- bis mittelporiger Schaum. Im Geruch entfalten sich Malz-, Getreide- und Brotaromen, unterlegt von Röst- und Toastnoten sowie Anklängen von Apfel, braunem Zucker und Süßholz. Angenehm weich und süß fließt es beim ersten Schluck in den Mund. Anschließend offenbaren sich auch hier Getreide-, Brot- und Röstaromen, gefolgt von Schokolade, Espresso, Karamell und Paranuss – mit einer präsenten Bittere im Abgang.

Ich weiß nicht, welches dieser Biere hervorzuheben wäre. Alle dieser vier sind schon von der Farbe her ein Genuss fürs Auge. Und in Maßen getrunken sind sie alle Köstlichkeiten für den Liebhaber dunkler Biere.

Ab in die Botanik

Der Februar in diesem Jahr beschert uns bereits frühlingshaftes Wetter. Was liegt da näher, als die Sonnenstunden im Freien zu verbringen: Ab in die Botanik! So besuchten meine Frau und ich Mitte des Monats den Botanischen Garten der Universität Hamburg (seit 2012 „Loki-Schmidt-Garten”), der sich in zwei Standorten gliedert: die Tropengewächshäuser am Bahnhof Dammtor (Öffentliche Grünanlage „Planten un Blomen”) oder das Freigelände in Klein-Flottbek. Der Eintritt ist für beide Standorte frei. Wir besuchten das Freigelände.

Erstaunlich, was bereits zu dieser frühen Jahreszeit alles blühte: Neben Schneeglöckchen die Krokusse, aber auch schon Büsche wie Hasel- und Wundernuss.

Haselnussstrauch in Blüte (Botanischer Garten Hamburg 17.02.2019)
Haselnussstrauch in Blüte (Botanischer Garten Hamburg 17.02.2019)

Zaubernussstrauch in Blüte (Botanischer Garten Hamburg 17.02.2019)
Zaubernussstrauch in Blüte (Botanischer Garten Hamburg 17.02.2019)

Schön anzusehen war auch der japanische Garten nach Kare-san-sui-Art. Sowohl das Rechen dieser Felsengärten durch Zen-Mönche als auch die Betrachtung der Kare-san-sui gilt als Teil der Meditation. Dank der Sonne bildeten sich unsere Schattenrisse auf der wellenförmigen Kiesfläche ab, ich mit Kamera, meine Frau als ‚Engel‘.

Kare-san-sui (Zen-Garten) mit Schattenriss (Botanischer Garten Hamburg 17.02.2019)
Kare-san-sui (Zen-Garten) mit Schattenriss (Botanischer Garten Hamburg 17.02.2019)

Mehrere kleine Bambushaine, durch die es zu streifen lohnt, sind auch zu bewundern. Es gibt hier im Botanischen Garten gleich mehrere Gattungen in unterschiedlichen Farben. Im späten Sonnenlicht leuchten die Halmäste auf besondere Weise.

Wanderung durch den Bambushain (Botanischer Garten Hamburg 17.02.2019)
Wanderung durch den Bambushain (Botanischer Garten Hamburg 17.02.2019)

Weitere Fotos siehe auf meinem Facebook-Album: Botanischer Garten Hamburg 2019

Die Cameo-Auftritte des Herrn Hitchcock – Teil 2

Mancher Filmregisseur liebt es, einen Kurzauftritt in den eigenen Filmen zu haben. Besonders bekannt sind diese so genannten Cameo-Auftritte vom Meisterregisseur Alfred Hitchcock. Einige dieser Auftritte habe ich bereits vor längerer Zeit vorgestellt. Aber da einige schon sehr alte Filme von Hitchcock auf arte.tv gesendet wurden, so habe ich mich erneut darangesetzt, weitere dieser Auftritte von Hitchcock herauszufischen.

    Alfred Hitchcock: Psycho (1960)

Apropos arte.tv: zz. sind in der dortigen Mediathek auch noch besonders sehenswerte Filme von Eric Rohmer und Claude Chabrol (der die bürgerliche Gesellschaft messerscharf zu sezieren verstand) aufrufbar.

Aber komme ich auf Alfred Hitchcock zurück, dessen Filme ich auch heute noch immer wieder gern sehe:

Das Rettungsboot  (1944)

Berüchtigt (1946)

Das Rettungsboot (1944)

Berüchtigt (1946)

Der Fall Paradin (1947)

Der Fremde im Zug (1951)

Der Fall Paradin (1947)

Der Fremde im Zug (1951)

Ich beichte (1953)

Bei Anruf Mord (1954)

ich beichte (1953)

Bei Anruf Mord (1954)

Der unsichtbare Dritte (1959)

Familiengrab (1976)

Der unsichtbare Dritte (1959)

Familiengrab (1976)

Der Film Das Rettungsboot (1944) spielt ausschließlich in einem kleinen Rettungsboot auf dem Meer. Hitchcock ist daher in einer zufällig im Boot liegenden Zeitung in einer Werbeanzeige für eine Diät auf einem „Vorher-Nachher-Foto“ zu sehen. Laut Hitchcocks Aussage in einem späteren Interview sei die erste Idee gewesen, ihn als Leiche am Rettungsboot vorbei treiben zu lassen, doch dies wurde verworfen, da Hitchcock nach eigenen Angaben zu große Angst vor dem Ertrinken hatte. In Berüchtigt (1946) trinkt Hitchcock auf der Party in Rains Wohnung ein Glas Champagner in einem Zug leer und verschwindet dann wieder. In Der Fall Paradin (1947) kommt er an der Cumberland Station aus dem Zug mit einem Cellokasten in der Hand. Und in Der Fremde im Zug (1951) steigt Hitchcock bereits nach 10 Minuten mit einem Kontrabass in einen Zug. In Ich beichte (1953) geht er bereits nach zwei Minuten am oberen Rand an einer langen Treppe vorbei. Da im Film Bei Anruf Mord (1954) kein Auftritt möglich war, so taucht Hitchcock stattdessen auf einem an der Wand hängenden Foto einer Wiedersehensfeier von College-Absolventen auf. In Der unsichtbare Dritte (1959) verpasst Hitchcock bereits nach zwei Minuten den abfahrenden Bus. Und in Hitchcocks letzten Film Familiengrab (1976) sieht man seine Silhouette hinter der Milchglasscheibe einer Türe mit der Aufschrift: „Registratur für Geburten und Sterbefälle“.

Alle Bildausschnitte sind übrigens etwas größer auf meiner Facebook-Seite: Hitchcocks Cameo-Auftritte zu sehen.

Dunkle Biere aus dem Frankenland (1)

Leider hat der Getränkehändler meines Vertrauens seit geraumer Zeit geschlossen. Er ist in Rente gegangen, was ihm gegönnt sei, und hat keinen Nachfolger gefunden. So muss ich ‚ausweichen‘ und kaufe (wenn ich nicht gerade in Hamburg shoopingmäßig unterwegs bin) bei einen Getränkemarkt namens HOL‘AB ein, der in meinem Wohnort eine Filiale betreibt. Dieser muss einen guten Draht zum Frankenland haben, denn das Angebot an fränkischen Bieren ist überraschend groß. Franken ist neben dem Wein für sein Bier bekannt. Der Bezirk Oberfranken besitzt die höchste Brauereidichte Deutschlands und der ganzen Welt. In Franken befinden sich daher die meisten Brauereien Bayerns, die meisten Brauereien sind jedoch klein.

Da ich (und seit Neuestem auch wieder meine Frau) gern dunkle Biere bevorzuge, da tut sich hier ein hopfig-malziges Getränkeparadies auf. Einige dieser Biere möchte ich Euch heute vorstellen. Alle stammen aus kleinen Brauereien, die teilweise über Generationen in Familienbesitz sind. Hier die ersten vier dunklen Biere aus Franken:

Vier dunkle Biere aus Franken (1)
Vier dunkle Biere aus Franken (1)

1. Vollbier der Brauerei Meister aus Unterzaunsbach/Franken – 4,9 % Vol.

Heute muss eine Brauerei über ein breites Sortiment verfügen, um auf dem Markt zu bestehen. Muss? Der Brauerei Meister genügt ein Bier, das zudem nicht auf einen wohltönenden Namen hört, sondern schlicht nur Vollbier heißt. Wie der Titel dieses Artikels besagt: ein dunkles Vollbier! Die Brauerei ist klein, aber fein. Und das Bier ist kastanienbraun und leicht trüb. Der Schaum hingegen weiß und feinporig. Man riecht viel Malz. Im Antrunk ist es ebenfalls malzig. Das Mundgefühl erkennt einen vollmundigen, würzigen Körper, dazu Malz und Karamell. Im Abgang dann hopfig herb und noch ganz leichte Malzsüße als Unterlage. Was soll ich sagen: Dieses Bier ist ganz nach meinem Geschmack. Hopfen und Malz sind in wunderbarer Balance. Nicht zu süß und nicht zu herb. Süffig wird das wohl genannt.

2. Braunbier Schinner aus Franken – 5,4 % Vol.

Eigentlich ist die Bezeichnung Braunbier (Bier nur aus Gerste) nur zur Unterscheidung zu Weißbier (gebraut aus Weizen und Gerste) in Gebrauch. Hier dürfte aber auch die Farbe eine gewisse Rolle spielen. „Himmel, welch ein Bier!“ urteilte bereits Ende des 18. Jahrhunderts der Dichter Jean Paul (in diesem Blog auch schon öfter zu finden) über dieses köstliche, fränkische Braunbier. Erfrischende Kaffeenoten, die leicht ausgehopft sind, machen einem leichten Karamellgeschmack Platz. Die malzige Spritzigkeit spielt im Körper eine leichte Obstung in Richtung Pflaume/Aprikose an. Jean Pauls Anrufung des Himmels ist berechtigt!

3. Weißenoher Bonifatius Dunkel – 5,1 % Vol.

Eigentlich weiß ich gar nicht, welches der hier aufgeführten Biere mir das liebste sein soll. Alle schmecken mir, der dunkle, malzige Biere liebt, ausgesprochen gut. Dieses dunkle Bier ragt vielleicht millimeterweise hervor. Es ist (wie die anderen) ein kräftiges, aber süffiges dunkles Landbier – Kräftig im Trunk mit angemessener Bittere und einem angenehmen Röstaroma. Farblich ist es ein wahrer Augenschmaus: tiefbraun mit deutlich erkennbarem Rubinstich im Gegenlicht. Der hellbraune Schaum ist üppig, sehr feinporig und hält sich lang. Erwartungsgemäß schmecke ich sattes Malz, das allerdings durch intensive Röstmalznoten bereichert wird, die in Richtung Kaffee gehen und leichte Aromen von Lakritz aufweisen. Der Antrunk ist leicht säuerlich und ebenfalls mit einer ausgeprägten Röstnote versehen Die Einflüsse von Kaffee und Schokolade sind markant, dazu ein paar Sprenkel Dörrobst. Zum rundum gelungen Gesamtbild passt auch die angenehm dosierte Rezenz. Der Abgang ist unheimlich lang, noch nach Minuten hat man diese ausgeprägte Röstnote am Gaumen. Also mir schmeckt so ein Bier!

4. Krug-Bräu dunkles Lager – 5,0 % Vol.

Zuletzt noch ein weiteres ganz bodenständiges Bier. Wie gesagt: In Franken gibt es viele kleine Brauereien. Und so hört auch zu dieser Brauerei in Waischenfeld in Oberfranken ein Gasthof mit preiswerten Zimmern (und einem reichhaltigen Frühstück). Grad ein Bier am Morgen muss es dann vielleicht doch noch nicht sein. Dieses Bier hat eine braune Farbe, die braunrötlich im Licht schimmert, und ist vollmundig, würzig, kernig malzig mit einer dezenten Süße: Röstmalziger Geruch legt Noten von dunkler Bitterschokolade frei. Milder und malziger Antrunk mit leichter Süße und mit Noten von Karamell. Würze und röstmalzige Noten von dunkler Bitterschokolade und Kaffee im Mittelteil. Hopfenherbe entwickelt sich zum Abgang hin. Der Nachgeschmack ist zuerst malzig mit leichter Süße und mit Noten von Karamell, dann würzig und röstmalzig mit Noten von dunkler Bitterschokolade und Kaffee und zum Ende hin hopfigherb, bitter und leicht röstig-säuerlich.

So kann (und wird) es weitergehen. Demnächst komme ich zu Hirschentrunk, Pilgerstoff und Nothelfer. Auch Rauchbiere werden dabei sein. Lasst Euch überraschen.