Kategorie-Archiv: Dies und das

Allgemeines zu Welt und Herd

Dörsam vs. Aldag – Stichwahl um das Bürgermeisteramt in der Samtgemeinde Tostedt

Neben der Bundestagswahl entscheidet sich am Sonntag (26.09.2021) in einer Stichwahl zwischen Dr. Peter Dörsam als unabhängiger Kandidat und Amtsinhaber sowie Rolf Aldag (CDU), wer in der Samtgemeinde Tostedt für die kommenden Jahre Bürgermeister sein wird. Wer seine auch für die Stichwahl gültige Wahlbenachrichtigung bereits entsorgt hat, kann sich auch mit dem Personalausweis verifizieren.

Rolf Aldag wirbt mit dem Slogan: Neue Energie! Und begründet das wie folgt: „Neue Energie bedeutet auch, dass wir die Klimakrise und Co2-Reduzierung durch neue Formen der Energiegewinnung und Mobilität lösen.“ Weiter: „Mit Klimakrise, Energiewandel und Digitalisierung beschäftige ich mich als Mitglied in der EWE Verbandsversammlung und als Sprecher des EWE-Netzbeirates.“

Der Slogan klingt für mich wie ein Werbespruch für ein Energieunternehmen. Ich finde ihn irritierend und daher eher unpassend für einen Kandidaten. Aber jedem das Seine. Dass ein Bürgermeister wenig direkten Einfluss auf die Klimakrise, damit auf den Energiewandel und die Digitalisierung hat, sollte Herrn Aldag bekannt sein. Da mag er innerhalb des Energieunternehmens EWE sicher mehr erreichen. Von daher findet ich es irreführend, diesen sicherlich im Wahlkampf um den Bundestag angebrachteren Themenkreis auf kommunale Politik anzuwenden. Aber es klingt nun einmal so schön, wenn sich ein Politiker die aktuellen Fragen auf die Fahne schreibt. Als CDU-Politiker weiß er, das seine Partei in Umweltfragen weit hinter einer grüner Politik hinterherhinkt, auch wenn der CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet sich diesen Themen – zumindest verbal im Wahlkampf – anzunehmen scheint. Dass Herr Aldag Finanzierungsberater ist, lasse ich lieber unkommentiert.

Seit dem 1. November 2014 ist Herr Dr. Peter Dörsam im Amt und hat nicht nur nach meiner Meinung einen guten Job gemacht. Wie bei der Wahl vor sieben Jahren so werde ich auch diesmal Herrn Dörsam wählen. In vielen Fragen und bei Problemen konnten sich Bürger direkt an ihn wenden und wurden nicht mit Phrasen, sondern mit konkreter Hilfe bedient. Vielen Dank dafür!

    Dr. Peter Dörsam – Bürgermeister der Samtgemeinde Tostedt
    Dr. Peter Dörsam – Bürgermeister der Samtgemeinde Tostedt

Entgegen seinem Vorgänger von der CDU hat er es geschafft, dass das Freibad endlich erneuert wurde. Auch in vielen anderen Dingen hat Herr Dörsam in seiner bisherigen Amtszeit vieles erreicht bzw. angestoßen. Lesen wir die Programme der beiden Herren, dann decken sich diese in vielen Punkten. Warum also das Wagnis riskieren, einen Politiker wie Herrn Aldag zum Bürgermeister zu machen, wenn wir mit dem alten, Herrn Dörsam, zufrieden sein können.

Ich empfehle bei der Wahl des Bürgermeisters der Samtgemeinde Tostedt am Sonntag: Dr. Peter Dörsam

Ab in die Lüneburger Heide 2021 – Schafe und Ziegen

Es ist wieder soweit: Die Heide blüht! Wer gewissermaßen so nah im Grünen (in diesem Fall: im Violetten) lebt, der braucht in Zeiten des Coronavirus nicht unbedingt in die Weite schweifen. Es ist von uns ein Hasensprung (Schafsprung?) bis Höpen/Schneverdingen zum Heidegarten, der jetzt in voller Blüte steht.

Heidepark in Höpen/Schneverdingen
Heidepark in Höpen/Schneverdingen

Und in der Nähe gibt es viele Möglichkeiten, sich zu stärken. Diesmal waren wir im Cafe „De Kaffeestuuv“, das riesige Torten- und Kuchenstücke zu annehmbaren Preisen bietet. Scheint die Sonne wie bei uns, dann sitzt man im Freien und genießt die Zeit auch hier.

Vor einem Jahr Ende August schrieb ich in diesem Blog:

Ja, die Heide blüht … Aber wann blüht die Heide nun eigentlich? Die Besenheide (Calluna Vulgaris) blüht von August bis September. Dann wird die Landschaft in ein kräftiges Violett getaucht und entwickelt ihre ganz besondere Anziehungskraft. Eine Faustregel sagt, dass die Besenheide vom 08.08. bis zum 09.09. blüht. Aber natürlich kann die Blüte auch mal früher oder später einsetzen. Die weniger verbreitete Glockenheide blüht bereits ab Juli. Die Intensität der Blüte hängt von den Wetterbedingungen ab und kann von Jahr zu Jahr variieren.

Diesmal hatten wir das Glück, einer Herde von Heidschnucken und Ziegen zu begegnen:

Heidschnuckenherde mit Ziegen
Heidschnuckenherde mit Ziegen

Der Schäfer hielt sich im Schatten und ruhte entspannt auf seinem Hütestock, während die Herde sich am frischen Gras gütlich tat.

… auch ein 'guter Hirte' braucht ein Päuschen!
… auch ein ‚guter Hirte‘ braucht ein Päuschen!

Neben Heidepflanzen und Schafe bietet die Lüneburger Heide natürlich auch noch etwas mehr für den Erholungssuchenden, z.B.:
Wildpark Lüneburger Heide in Nindorf-Hanstedt
Sommerferien 2012 in der Lüneburger Heide
Herbsturlaub 2015: Büsenbachtal/Lüneburger Heide
Heide-Himmel – Baumwipfelpfad Nindorf (Lüneburger Heide)

… und siehe auch: Theodor Storm: Über die Heide

Kurz und spitz (13): Diskretionszonen

Gestern, am 26. August, war der Tag des Toilettenpapiers. Und wie unentbehrlich dieses ist, haben im letzten Jahr, als das Coronavirus begann, unseren Alltag zunehmend zu bestimmen, die allerdings unnötigen Hamsterkäufe gezeigt. Urplötzlich waren die Regale leer, in denen das Toilettenpapier zum Kauf angeboten wird.

Wo bleibt das Scheißhauspapier
Wo bleibt das Scheißhauspapier

    Ich vermisse Diskretionszonen wie am Bankschalter. Klopapier ist schließlich eine äußerst intime Angelegenheit. Ich spüre, wie mich ihre Blicke durchbohren: Dieses Kackschwein, denken sie, der geht damit nach Hause, kackt und wischt sich mit dem Kackpapier auch noch seinen Kackarsch ab. Das ist so ekelhaft!
    Uli Hannemann: Gottgleicher Kackarsch

Es kann mit Diskretionszonen auch übertrieben werden: Was fürs Toilettenpapier gilt, wird eher für andere Hygieneartikel gültig sein, ich denke da z.B. an Kondome. Andere spezielle Artikel werden meist auch in eigens dafür eingerichtete Geschäfte angeboten. Da sind die Interessenten gewissermaßen unter sich. Und in Zeiten des Internets kann vieles auch online gestellt werden. Allerdings kann genau das auch in die Hose gehen: Google & Co. is watching you!

    Zu Hause bin ich dort, wo ich beim Pullern die Klotür offen lasse. Und in der Öffentlichkeit gelten andere Regeln: Nicht popeln, Hand aus der Hose, Tür zu uff Klo!
    Lea Streisand

Oft fühle ich mich im eigenen Heim nicht unbedingt zu Hause. Irgendeine(r) hat immer etwas zu meckern: Tür zu!

Es muss nicht immer amazon sein: Bücher und mehr bei ihrem lokalen Buchhändler ONLINE bestellen – selbst abholen oder nach Hause liefern lassen



Der letzte Mohikaner

Ja, wahrscheinlich bin ich zu dusselig, um mich impfen zu lassen. Seit dem 26. April sind auch Übersechzigjährige ‚priorisiert‘. Ich mit meinen schlappen 67 Lenzen auf dem Buckel sollte also dazu gehören. Dann wurde das Ganze um zwei Wochen verschoben. Immerhin konnten ab diesem Termin dann auch Hausärzte impfen, soweit Impfstoff überhaupt vorhanden war. Von offizieller Seite wurde darauf hingewiesen, dass sich die Impfwilligen möglichst nicht bei ihrem Hausarzt telefonisch melden sollten, um eine Überlastung zu vermeiden. Die Ärzte würden sich schon melden … Ich Trottel habe also meinen Hausarzt nicht konsultiert, um dann bald hören zu müssen, dass der bereits eine viele Seiten umfängliche Warteliste hatte.

Meine Frau wurde bei ihrer Frauenärztin geimpft (inzwischen auch schon zum 2. Mal). Diese bot ihr an, auch mich, ihren Ehegatten, zu impfen. Inzwischen etwas schlauer geworden, meldete ich mich dann auch online beim Impfzentrum bei uns in der Nähe, in Buchholz an. Das Ist jetzt alles bereits über fünf Wochen her, denn der Landesregierung hier in Niedersachsen fiel ein, die Erstimpfungen erst einmal auf Eis zu legen und die Zweitimpfungen vorzuziehen. Ist ja auch okay so.

Aber jetzt wurde die Priorisierung in ‚meinem‘ Bundesland aufgehoben. Die Hausärzte werden sich freuen: Die Telefonleitungen dürften ‚glühen‘. Und ich bin weiterhin in zwei Warteschlangen und warte und warte und warte.

Inzwischen hat sich am 25. Mai auch das Impfzentrum in Buchholz erneut gemeldet – mit dem gleichen Wortlaut wie zuvor wurde mir mitgeteilt, dass ich auf der Warteliste stände und mich noch gedulden darf.

Warten aufs Impfen ...
Warten aufs Impfen …

Zur Info: Meine Frau, der jüngste meiner zwei Söhne und die Freundin meines ältesten Sohnes sind inzwischen zum 2. Mal geimpft. Der ältere Sohn und die Freundin des jüngeren Sohnes sind immerhin schon zum 1. Mal geimpft. Ich bin also der letzte der Mohikaner!

Mir ist es eigentlich egal. Und ich habe nichts dagegen, wenn Jüngere als ich, geimpft werden. Ich denke vor allem an die Jugend, die Schülerinnen und Schüler – und auch an die Studentinnen und Studenten. Aber warum das ganze Gezetere um Prioritäten, wenn sich doch keine Sau daran hält. Und auch ich möchte gern in Urlaub … (Schnelltests hin und Schnelltests her …)!

Ganz im Zeichen einer FPP2-Maske (Grün ist die Hoffnung!)
Ganz im Zeichen einer FPP2-Maske (Grün ist die Hoffnung!)

Und wenn ich dann höre und sehe, wie der Bundesgesundheitsminister unsere Steuergelder für unbrauchbare Masken verbrät – und das in Milliardenhöhe, dann bekomme ich einen dicken Hals (nicht vom Coronavirus).

Bleibt gesund! Auch mein Tag wird kommen … 😉

Nachtrag: Kein Witz: Am Montag (14.06.2021) bekam ich für den folgenden Dienstag (15.06.2021) einen ersten Impftermin bei der Frauenärztin meiner Ehefrau. Heute bin ich also erstgeimpft. Und die 2. Impfung (übrigens mit dem Impfstoff von Biontech) bekomme ich am 26.07.2021. Ich gehöre also ab 10.08.2021 (Weltlöwentag!) zu den Glücklichen, die wieder ohne weitere Tests am ‚Öffentlichen Leben‘ teilnehmen dürfen.

Und wie es so kommt: Heute bekam ich über das Impfportal des Niedersächsischen Gesundheitsministeriums (obwohl mir gestern erneut per E-Mail mitgeteilt wurde, das ich zwar auf der Warteliste stehe, aber ein Termin noch nicht in Sicht ist …) ebenfalls Termine für die Erst- (28.06.2021) und Zweitimpfung (20.09.2021) im Impfzentrum Buchholz/Nordheide. Impfstoff: AstraZeneca. Etwas zu spät! Diese beiden Termine habe ich natürlich gleich storniert.

Geht doch …?!

Muntermachergebet

Ich hoffe, es wird nicht als Blasphemie ausgelegt, wenn analog dem Vaterunser dem morgendlichen Muttermacher gehuldigt wird: dem frisch gebrühten Kaffee, der Tass‘ Kaff‘, wie wir hier im hohen Norden auch sagen.

Muntermachergebet
Muntermachergebet

Da wir schon im hohen Norden sind: Da gibt es natürlich einen Landstrich, in dem vor allem der Tee gepriesen wird: Ostfriesland! Nun, ich bin sowohl Kaffee- wie Teetrinker (in diesem Fall ein Und-Typ). Auf der Arbeit hatte ich gern Tee getrunken (ich spreche hier vom schwarzen Tee), da die Muntermachereigenschaft bei Tee langsamer kommt, dafür aber auch länger anhält. Kaffee trinke ich gern am Nachmittag zu Kuchen oder ähnlichem. Mein heutiger Alltag beginnt sowohl mit einem Becher Kaffee als einer Kanne Tee (Kaffee zum Muntermachen, Tee als Tagesgetränk, meist auch grüner Tee).

Ich weiß nicht wie lange, aber es müssen schon 40 Jahre sein, dass meine Frau und ich Kunden bei einem Versand für Tee und Kaffee (und noch vielen anderen Leckereien wie Gebäck, Lebensmittel für den Gourmet, Spirituosen usw.) sind, der vor nun 100 Jahren in Bremen gegründet wurde: Paul Schrader & Co., früher auch kurz Tee-Schrader genannt:



Hier gibt es wirklich Tee, Kaffee und die vielen anderen leckeren Sachen nur vom Feinsten. Ich kann diesen Versandhandel nur wärmstens empfehlen. Wer sich hin und wieder etwas Gutes für Leib und Seele gönnen möchte, ist hier genau richtig.

Wie mein Tag beginnt …

Ich habe keine Ahnung, wie viele Doppelzentner Haferflocken ich in meinem Leben bereits verzehrt habe. Schon als Kind habe ich morgens, bevor ich zur Schule ging, meine Haferflocken mit Kakao und Milch gegessen. Später erweiterte sich die Palette der Zutaten.

MyMuesli ist Williz Müesli
MyMuesli ist Williz Müesli

Werktags beginnt bei mir der Tag heute (nach Aufstehen und Duschen) mit einem kräftigen Müsli. Gern auch esse ich die schottische Variante eines Haferbreis, ein gehaltvolles Porridge (schottisch-gälisch: brochan – ich bin nun einmal Schottland-Fan). Dabei bin ich mehr der ‚fruchtige Typ‘, d.h. mein Müsli bzw. Porridge muss viel Frucht enthalten. Am liebsten in Form von Beeren (z.B. Him-, Brom-, Heidel- oder Erdbeeren). Andere mögen es wohl mehr schokoladig.



MyMuesli 2 go – einfach probieren!

Nun ich habe manche Art eines Müslis probiert. Da gibt es die Mutter aller Müslis, das Bircher-Müsli. Aber inzwischen ist das Angebot an Müsli bzw. Porridge dermaßen umfangreich, so dass die Wahl fast zur Qual wird. Natürlich kann man ein Müsli auch selbst erstellen: Haferflocken oder andere Getreideflocken, Früchte der Saison, vielleicht Nüsse und/oder Schokoladenraspel. Versüßen kann man es z.B. mit Honig oder Ahornsirup.


Undank Coronavirus habe ich mir nun u.a. einen Sechserpack MyMuesli 2 go zusenden lassen. Die Auswahl an Müslis und Porridges (aber es gibt noch einiges mehr: Snacks, Bowls, Fruit Shakes und auch Babynahrung) ist wirklich enorm. Und je nach Saison kommen immer neue Variationen hinzu. Auf den ersten Blick sind die Produkte nicht gerade billig. Aber Qualität hat seinen Preis. Und die Zutaten sind vom Feinsten und vielfältig. Man gönnt sich ja sonst nichts!

Ein Tag mit einem gesunden, wohlschmeckenden Müsli am Morgen vertreibt vielleicht nicht Kummer und Sorgen, aber verheißt zumindest einen guten Start! Ich esse mein Müsli übrigens mit Haferdrink statt Kuhmilch. Dazu bereitet ich mir eine Kanne grünen Tee (für den weiteren Morgen) und einen großen Becher Kaffee (zum Wachwerden) zu. Bei unserem Obsthändler auf dem Wochenmarkt kaufe ich Apfelsaft, der mit den verschiedensten anderen Ostsorten gemischt ist (Him- oder Brombeere, Aronia, auch Zwetschge und Fliederbeere), und trinke davon zum Müsli ein Glas.

So kann der Tag kommen! 😉

Meisterfeier oder was …?!

Ist ja schön, dass Ihr Euren Arsch doch noch gerettet habt und ein weiteres Jahr in der obersten Fußballliga vertreten seid. Natürlich ist das ein Anlass, auch ein wenig zu feiern. Aber muss es so aussehen, als wärt Ihr gerade deutscher Meister geworden? Schämen solltet Ihr euch für so eine miese Saison …

SV Werder Bremen im Juli 2020: Meisterfeier oder was?!
SV Werder Bremen im Juli 2020: Meisterfeier oder was?!

Ostergeschenk zu Corona-Zeiten

Unsere Vorratskammer ist noch gut gefüllt, auch mit Klopapier. Und das ohne Hamstern. So sind wir in der Lage, einige Rollen von dem in diesen Tagen heiß begehrten Papier ‚abzugeben‘. Da Ostern vor der Türe steht, so ist meiner Frau etwas ganz Witziges eingefallen: Osterhasen der besonderen Art:

Österlichre Hase mit Klopapierreserve
Österlicher Hase mit Klopapierreserve

Für diese Osterhasen nehme man einen Tontopf mittlerer Größe, einen Edding schwarzer Farbe, etwas Deckweiß, braunes Moosgummi für die Hasenohren, schwarzes Krepppapier (oder Ähnliches), eine Serviette mit österlichem Motiv – und natürlich eine Rolle Klopapier. … and Bob is your uncle! Oder wie der Berliner sagt: Fertig ist die Laube!

Da kann ich nur fröhliches Basteln in misslichen Coronazeiten wünschen. Und bleibt alle gesund!

Selfie vor Spiegel – noch 10 Tage bis Buffalo

Über Selfies habe ich mich schon einmal ausgelassen (Die 1000 Augen der Smombies), eigentlich über mit dem Smartphone oder dem Tablet gemachte Videos – im Hochkant-Format 🙁 . Im Endspurt dem Ziel Rente entgegen ‚beglücke‘ ich Euch nun schon seit Tagen mit eben solchen Selbstporträts, die ich auf der Arbeit (und auch schon mal zu Hause) fotografisch festgehalten habe.

Selfies haben den Vorteil, dass kein Fotograf gebraucht wird. Fotograf ist man/frau selbst. Smartphones und Tablets haben in der Regel zwei Kameras, eine vorn und eine hinten. Die Kameras hinten (damit vorn das Bild zu sehen ist) haben meist eine höhere Auflösung und damit eine bessere Qualität. Für Selfies allerdings wird meist die vordere Kamera genutzt (um sich selbst zu sehen). Um nun die bessere Qualität der hinteren Kamera zu nutzen, braucht es einen Spiegel. Dabei gibt es dann aber Schwierigkeiten mit der Kamera (besonders bei dem kleinen Display eines Smartphones), die natürlich mit ins Bild kommt und oft sogar das Gesicht des Selfie-Fotografen verdeckt (manchmal ist das allerdings auch Absicht).

Willi im Selfie vor einem Spiegel– noch 10 Tage bis zur Rente
Willi im Selfie vor einem Spiegel– noch 10 Tage bis zur Rente

Nun so 10 Arbeitstage vor meinem Gang in den Ruhestand habe ich den Spiegel im ehemaligen Zimmer meines jüngeren Sohnes (der hängt an der Tür – der Spiegel, nicht mein Sohn) genutzt, um ein entsprechendes Selfie zu ‚schießen‘. Okay, ich hätte das Tablet etwas tiefer halten können, dann wäre meine ganze Fratze zu sehen. Aber ich gestehe, diese Aufnahme genauso mit Vorsatz gemacht zu haben. Nein, nicht um Werbung für den Hersteller des Tablets zu machen (der Name ist spiegelverkehrt und kaum zu lesen). Neben Nase, bebrillten Augen und grauem Schopf sind von mir meine ach so filigranen Fingerchen zu sehen, mit denen ich das Tablet halte. Eijeijei!

Das Bild mit der jungen Dame (Selfie mit Handy von dem Gesicht) hängt natürlich nicht an der Wand hinter mir. Ich habe es ins Foto hineingemogelt. Leicht zu erkennen an der Perspektive, denn die Wand ist schräg, so hätte es auch das Bild sein müssen (trapezförmig).

Nun ist aber gut … wie schon erwähnt: Es sind noch 10 Arbeitstage bis zu meiner Rente!

Fehlstart (Bundesliga Saison 2019/2020)

Fast alle statistischen Daten belegen es: der SV Werder Bremen war beim Start der Fußball-Bundesliga im Spiel gegen Fortuna Düsseldorf die bessere Mannschaft. Und doch verloren die Bremer im eigenen Stadion mit 1:3. In der Abwehr zeigte man sich zu konfus, nach vorn zu harmlos, da fast immer berechenbar. Trotz der Überlegenheit (z.B. 2/3 Ballbesitz) war es ein kollektives Versagen gepaart mit individuellen Fehlern.

Fußball-Bundesliga Saison 2019/2020 – 1. Spieltag SV Werder – Fortuna Düsseldorf 1:3 © nordphoto
Fußball-Bundesliga Saison 2019/2020 – 1. Spieltag SV Werder – Fortuna Düsseldorf 1:3 © nordphoto

Sicherlich war die taktische Ausrichtung in Ordnung. Aber von der Cleverness, die Trainer Florian Kohfeldt einfordert und die über das planmäßige Vorgehen hinaus für das Überraschungsmoment sorgt, war nichts zu sehen. Sicherlich muss sich Ömer Toprak, der von Dortmund vorerst ausgeliehene Innenverteidiger, eingewöhnen (gerade ihm unterliefen grobe Fehler). Und es bleibt zu hoffen, dass es mit einem echten Mittelstürmer wie Niclas Füllkrug vorne besser läuft.

Dem vielen Gerede von Europa müssen Taten folgen. Vielleicht ist so ein Schuss vor dem Bug zur frühen Zeit gar nicht so schlecht. Das Potential ist vorhanden, nur muss es voll und ganz ausgeschöpft werden. Und die bereits vor dem Spiel wohl zu Recht angemahnte Effizienz muss gesteigert werden.

Gnadenschuss durch die Bremer?!

Sollte es tatsächlich sein, dass der SV Werder Bremen in der Fußballbundesliga dem HSV den Gnadenschuss verpasst hat? Nach der 1:0-Niederlage im 108. Nordderby der beiden Mannschaften taumeln die Hamburger einem Lokalderby mit dem FC St. Pauli entgegen (oder sollten sich die beiden Mannschaften in der Relegation, St. Pauli als Dritter der 2. Liga und der HSV als Bundesliga-16., verabredet haben?). Wenn der HSV am kommenden Samstag zu Hause gegen den FSV Mainz 05 nicht gewinnen wird, dann sehe ich schwarz für den Bundesliga-Dino.


Fußball-Bundesliga 2017/2018 – 24. Spieltag: SV Werder Bremen – HSV 1:0

Das Spiel der Bremer gegen den HSV am Samstagabend war alles andere als ein Leckerbissen. Dass am Ende dann doch die Bremer siegten, zeigt symptomatisch die Situation der Hamburger auf: Erst muss der HSV-Torwart einen Schuss durch die Beine (‚Hosenträger‘) passieren lassen, dann gibt ein Abwehrspieler dem Ball den letzten nötigten Schub ins eigene Tor. Ja, natürlich wurde der Hamburger dabei bedrängt (aber nicht gefoult) – und natürlich roch es zuvor nach Abseits (war aber gleiche Höhe):

Werder – HSV 1:0 – kein Abseits, da gleiche Höhe
Werder – HSV 1:0 – kein Abseits, da gleiche Höhe

Werder – HSV 1:0 – bedrängt, aber nicht gefoult
Werder – HSV 1:0 – bedrängt, aber nicht gefoult

Okay, der SV Werder ist noch lange nicht gerettet – trotz der neun Punkte Vorsprung vor dem HSV und dem 1. FC Köln. Denn es sind eben doch nur zwei Punkte bis zum angesprochenen Relegationsplatz (16.), den zz. die Mainzer einnehmen (gegen die die Bremer am letzten Spieltag anzutreten haben). Da jeder jeden schlagen kann (z.B. die Kölner die Leipziger) außer die Bayern, so bleibt es im Abstiegskampf auch die restlichen zehn Spieltage spannend. Die allerdings schlechtesten Karten hat zz. der HSV, bei dem so gut wie nichts zusammenläuft. Wenn die Fans, wie in Bremen geschehen, durch das Abbrennen von Feuerwerk einen Spielabbruch zu provozieren trachten, dann zeigt auch das nur, wie tief der Verein gesunken ist. Eine Regenerierung in der zweiten Liga tut vielleicht ganz gut.