Neues aus Ians Werkstatt?

Wer fürs Weihnachtsfest sich oder seine Lieben mit Werken von Ian Anderson und dessen Gruppe Jethro Tull eindecken will, wird einiges alte „Neue“ auf dem Markt finden. Die eigentliche Frage bleibt: Gibt es in absehbarer Zeit wirklich einmal etwas Neues aus Ian Andersons Werkstatt?

Einiges deutet darauf hin, denn bei den letzten Konzerten spielte der Meister einige Titel, die bisher auf keinem Album zu finden sind. So geschehen am 13. Oktober d.J. im Beacon Theater in New York City. Mitstreiter waren dort neben dem deutschen Gitarristen Florian Ophale und den Bandmitgliedern John O’Hara und David Goodier der farbige Schlagzeuger Mark Mondesir und die Violinistin Meena Bhasin. Mondesir kommt eigentlich aus der Jazz-Szene und hat u.a. mit Größen wir Ian Carr, John McLaughlin und Larry Coryell zusammengespielt.

Es sind zwei Stücke, die neu sind: Tea with the Princess und Change of Horses.

Neues aus Ians Werkstatt?

Der instrumentale Part der Stücke überwiegt, was auch besser so ist – angesichts Ian Andersons Stimme. Alles klingt nicht schlecht, hat aber mit Jethro Tull nach meinem Geschmack nichts mehr zu tun. Es erinnert mich u.a. am die niederländische Gruppe Flairck, die schließlich auch mit Flöte, Geige und Akustikgitarre aufwartet – allerdings ohne E-Bass und Schlagzeug.

Einen großen Teil nimmt bei diesen beiden Stücken „the German Instrument of Hell“, wie Ian Anderson es einmal nannte, ein: The Squeezy Thing resp. die Quetschkommode, also das Akkordeon.

Es sind wohl noch einige neue Stücke mehr, die Ian Anderson, je nach Lust und Laune, bei Konzerten aufführt. Wann diese aber zusammen als ein neues Album auf den Markt kommen, steht weiterhin in den Sternen. Wie gesagt: Nach Jethro Tull klingen diese Lieder lange nicht mehr – sollte es also ein neues Ian Anderson-Soloalbum werden? Wenn überhaupt – und eben wann?

Übrigens: In dem neuen Stück „Change of Horses“ zitiert sich Anderson musikalisch selbst. Man hörte einmal in „In the Times of India (Bombay Valentine)“ von dem Soloalbum „Divinities“ hinein – so um die sechste Minute – das ist zwar etwas flotter dort und anders arrangiert – aber es ist das Gleiche.

Über WilliZ

Wurde geboren (in Berlin-Schöneberg), lebt (nach einem Abstecher nach Pforzheim, längere Zeit in Bremen und Hamburg) in dem Örtchen Tostedt am Rande der Lüneburger Heide - und interessiert sich für Literatur, Musik, Film und Fotografie (sowohl passiv wie aktiv) ... Ach, und gern verreise ich auch!

17 Gedanken zu „Neues aus Ians Werkstatt?

  1. Ich begreife es nicht: Welche geheime Macht zerrt Mr. Anderson immer wieder auf die Bühne ?
    Wächst hier ein neuer Johannes Heesters heran ?
    Wenn jemand in seinen besten Zeiten genug Lorbeeren gesammelt hat, um sich den Rest seiner Tage darauf auszuruhen, dann Mr. Anderson. Statt dessen stellt er sich ins Rampenlicht um seine Lorbeeren öffentlich zu verbrennen.
    Zum Glück verbietet mir meine Verehrung für den jungen Anderson, von Altersstarrsinn zu reden, sonst…

  2. Hallo Lockwood,

    ich kann Ian Anderson schon ganz gut verstehen. Solange das Publikum noch kommt, solange er mit anderen guten Musikern zusammenarbeiten kann – solange wird er weitermachen. Es ist eben sein Leben. Und zum alten Eisen will er sich einfach nicht zählen lassen. Es ist für ihn mehr, als ein Job.

    Aber das Thema haben wir hier ja bereits ausführlich behandelt. Was soll ich dazu noch sagen? Herr Andersons Wille ist sein Himmelreich!

    Gruß
    Wilfried

  3. Hallo Lockwood & WilliZ

    ich habe Ian Anderson am 6.12. gesehen und wer sich die Frage stellt „was ihn auf die Bühne zerrt“ findet die Antwort schon in der Frage. Das Konzert war, abgesehen, von den ersten 2-3 Liedern wo man deutlich merkte, dass sich die Musiker erstmal finden sollten, eine Klasse für sich. Ian Anderson, und das macht ihn aus, spielt, weil es ihm Spaß macht und nicht weil er das Geld braucht. Musikalisch hat er gar nicht den Anspruch wie Jethro Tull zu sein. Die Stücke sind meist filigraner und instrumentell anspruchsvoller und das zeigt sich auch in der hohen musikalischen Qualität der anderen Bandmitglieder.

    Von „Lorbeeren öffentlich verbrennen“ kann hier meiner Meinung nach keine Rede sein. Hätten viele neue wie alte Gruppen auch nur ansatzweise diese musikalische Qualität, würde ich häufiger auf Konzerte gehen. Einziger Wehrmutstropfen ist seine Stimme, die nicht mehr so ist wie früher. Aber wer einmal sich ein Tull Stück wie z.B. „No Lullaby“ musikalisch genauer angeschaut hat und begeistert war, wird von dem Konzert ebenso begeistert sein. Wer die Power von Tull sucht wird die auch teilweise finden. Und es einfach herrlich von einen stupiden B-Dur-D-Moll Geschrammel und „Aufkochen des Alten auf Teufel komm raus“, was viele alte Rockbands auf dem Revival machen, entfernt. Allein wie Varienten-reich die Lieder gespielt wurden ist beeindruckend.

  4. Hallo Christian,

    in einem Interview zur aktuellen Tour äußerte sich Ian Anderson wir folgt: „Musik spielen ist eine gute Gelegenheit, Geist und Körper zu fokussieren, engagiert zu bleiben. Vor allem, wenn man immer wieder etwas neues macht, mit anderen Leuten zu spielen oder neue Wege der Aufführung zu suchen. Das schärft die Sinne und gibt Energie. Musiker können ein langes Leben haben, wenn sie sich so fit halten.“

    Das also ist ein wichtige Grund, weshalb uns Ian Anderson weiterhin mit vielen Konzerten beehrt. ich gebe Dir vollkommen Recht: Instrumental ist Ian Anderson, ob mit Jethro Tull oder mit anderen Musikern, eine Klasse für sich. Du schreibst aber auch ganz klar: „Einziger Wehrmutstropfen ist seine Stimme, die nicht mehr so ist wie früher.“ Und das ist für Lockwood (wenn ich für ihn sprechen darf) und mich der eigentliche Knackpunkt. Ich war zuletzt im Juni 2005 in einem Jethro Tull-Konzert. Instrumental hat es mir sehr gut gefallen. Aber gesanglich war es schon damals eine Katastrophe. Und das ist bis heute nicht besser, sondern schlimmer geworden.

    Aber Jethro Tull ohne die markante, kraftvolle Stimme von Ian Anderson früherer Zeiten ist nicht mehr Jethro Tull. Dass Anderson neue Wegen beschreitet, das ist völlig okay. Aber warum muss er sich immer wieder beim Singen so quälen? Ich habe gestern wieder einmal die niederländische Band Focus gehört. Die haben fast nur Instrumentaltitel aufgenommen (Gesang wurde bei Focus rein instrumentell eingesetzt, wie z.B. das berühmte Jodeln von Thijs van Leer auf Hocus Pocus). Anderson hat zwar die Gesangparts deutlich reduziert, aber sie sind weiterhin da, teilweise um einige Töne nach unten transponiert, damit er sich nicht noch mehr bei den höheren Tönen abquälen muss. Warum also nicht völlig instrumental. Ist klar: Alte Tull-Lieder ohne Gesang ist wie Suppe ohne Salz.

    Aber das haben wir hier alles schon bis zum letzten Zipfelchen ausdiskutiert. Vielleicht haben Lockwood und ich das Problem, Jethro Tull von heute mit der Band von früher vergleichen zu wollen. Das geht natürlich nicht. Wir alle sind älter geworden, so müssen wir das auch Ian Anderson eingestehen. Aber der Vergleich bleibt nun einmal und lässt sich nicht völlig aus dem Weg räumen.

    Aber genug. Vielen Dank für Deinen Kommentar, Christian. Gucken wir einmal, ob sich Lockwood meldet.

    Alles Gute – und schöne Weihnachtstage.
    Willi

  5. Hallo Christian,
    lieber Wilfried,

    mit Euren Einschätzungen zu Mr. Anderson habt Ihr vollkommen Recht. Er ist und bleibt eine Ausnahmeerscheinung im Rock-Zirkus.
    Bis 1979 hat er die Musik gemacht, die ich hören wollte. Danach startete er seine diversen musikalischen Experimente. Ich habe ihm nie verziehen, dass er keine weiteren Folk-Alben produziert hat. Deshalb fällt meine Kritik an ihm so(übertrieben)hart aus.
    Würde er bis in unsere Tage Musik machen wie in den 70ern und diese Musik mit krächzender Stimme vortragen, ich würde sicher eine Rechfertigung dafür finden.
    Fazit: Meine Kritik an Mr. Anderson ist zu großen Teilen Ausdruck meiner persönlichen Frustrationen und dadurch möglicherweise ein klein wenig unsachlich.

    Viele Grüße
    Lockwood

  6. Hallo ihr beiden,
    …na da sind wir uns doch einig 🙂
    Bis auf, dass ich finde, dass auch nach 1979 mit Broadsword (und auch Crest und Catfish) ganz gute Alben gekommen sind, die, da gebe ich Lockwood Recht, ein anderes Tull waren. Aber, da ich erst ’72 geboren bin, habe ich da vielleicht auch einen anderen Zugang, da ich quasi alle Alben, als ich anfing Tull zu hören, auf einen Schlag zur Verfügung hatte und in diesem Sinne keine „Entwicklung“ erlebt habe. Jaja, lasst bitte die Bemerkung von wegen „Jungspund“ und so 🙂

    Grüße & auch Euch schöne Feiertage!
    Christian

    PS: Weiß nun jemand, was es tatsächlich mit seiner Stimme auf sich hat?

    1. Hallo Christian,

      zu Deiner Frage „Weiß nun jemand, was es tatsächlich mit seiner Stimme auf sich hat?“ gibt es viele Spekulationen, Fakten und Halbwahrheiten. Wir haben in diesem Blog schon ausführlich darüber diskutiert.

      Ein Fakt ist, das Ian Anderson in frühen Jahren sehr viel geraucht hat. Ich kenne einige Videos von Interviews mit ihm, da raucht er ständig. Eine Halbwahrheit ist wohl die, die besagt, dass Singen und Flötespielen kontraproduktiv sein sollen. Auch beim Flötespielen werden die Stimmbänder irgendwie in Anspruch genommen, wenn auch auf andere Weise als beim Singen.

      Schon in den 80er Jahren soll Anderson an den Stimmbändern operiert worden sein. Anhand der Konzertaufnahme kann man das mehr oder weniger gut verfolgen. 1988 (Florenz) war die Stimme schon reichlich lädiert. 1991 (Istanbul) dagegen klang sie wieder recht ordentlich.

      Den Rest soll wohl die Roots to Branches-Tour 1996 seiner Stimme gegeben haben. Zum einen soll es am Headset gelegen haben, mit dem er damals auftrat und mit dem er irgendwie seine Probleme hatte. Zum anderen waren es wohl die Lieder selbst, die gesanglich sehr anspruchsvoll sind.

      Immer wieder soll er sich dann erneut an den Stimmbändern operiert haben – bis auch das nichts mehr brachte und bringen konnte. Und seitdem geht es nach meiner Ansicht mit der Singstimme immer weiter bergab (das lässt sich bei Youtube gut verfolgen).

      Soviel zu diesem Thema.

      Auch ich wünsche Dir (und all den anderen) schöne Festtage. Erholt Euch gut und tankt die Energie, die Ihr fürs neue Jahr benötigt.

      Viele Grüße
      Wilfried

  7. Heute las ich, dass Mr. Anderson im April in unserem Städtchen auftreten wird.
    Ich bin mir (fast) sicher, dass ich nicht hingehen werde.
    Ich möchte ihn so in Erinnerung behalten, wie ich ihn schätzen gelernt habe.

    Viele Grüße
    Lockwood

  8. Ich habe Jethro Tull vor einer halben Stunde live gehört (XTRA, Zürich). Es war klar, dass seine Stimme nicht mehr so viel hergibt wie früher, es war auch grösstenteils instrumental, aber z.B. ‚Budapest‘ klang dennoch sehr gut! Insgesamt möchte ich das Konzert trotzdem als gelungen bezeichnen! Und ich bin mir sicher, dass das die grosse Mehrheit der Besucher des Konzertes ebenfalls sagen würden.

    Ich bin allerdings auch der Meinung, dass er sich auf neue, rein instrumentale Stücke konzentrieren sollte (wie er das jetzt teilweise schon macht) – dass ‚das auch nichts ist‘, wie ich anderswo gelesen habe, ist für mich Quatsch mit Sauce! Bzw. wer’s nicht mag, soll’s halt nicht hören, aber das ist ja kein Argument…..

    Quoth the Raven

    PS: „ihn so in Erinnerung behalten, wie ich ihn schätzen gelernt habe“ ist natürlich schon ein Argument – für mich aber nicht wirklich eine Option, da ich ihn noch nie live gesehen habe und eventuell auch nie mehr die Möglichkeit dazu haben werde – daher…

  9. Hallo Raven,

    „nevermore“ 😉 .. ich denke, wenn man ihn noch nie live gesehen hat, war das eine gute Entscheidung. es ist immer die Frage, wie sehr kann man sich auf etwas Neues einlassen, ohne das Alte aufzugeben.

    Weiß eigentlich jemand etwas über neue Songs, ob diese irgendwo zu haben sind (change of horses, tea with a princess?)

    Gruß
    Christian

  10. Also ich finde das nicht okay, dass man Tull so runterzieht wegen Ians Stimme. Klar ist es ein krasser Unterschied zwischen den 70ern und heute aber denkt mal daran das er seine Stimme 40 Jahre lang äußerst beansprucht hat und er wird ja auch nicht jünger. Ich möchte euch mal in 30 Jahren hören. Es ist ja eure Meinung und die respektiere ich auch. Ich war bei jedem Tull Konzert in Ostdeutschland seit 2000 und fühlte mich immer spitze unterhalten. Klar finde ich „Heavy Horses“, das beste Album, um längen besser als die neueren Werke, auch ist der stimmliche Unterschied echt krass aber es ist immer noch Tull. Und heisst es nicht in guten wie in schlechten Zeiten…?

    1. Hallo Caledvwlch,

      also in 30 Jahren wäre ich 86 Jahre alt (ich bin gerade einmal 6 ½ Jahre jünger als Ian Anderson). Aber das ist nicht das Ding. Ich kenne Jethro Tull seit 1969, seit dem Album „Stand Up“. Das war damals mein ultimatives Musikerlebnis. Wenn das noch getopt wurde, dann durch „Thick as a Brick“. Die Folk-Alben fand ich gut, manche Stück auch wirklich klasse. Aber dieses „Erlebnis“ von 1969, als ich die Musik zum ersten Mal hörte, war einzigartig. Wie Liebe auf dem ersten Blick. Dann kam mein erstes Konzert mit Jethro Tull 1972: Der Höhepunkt! Vieles danach war ebenfalls spitze, manches gut, weniges nicht so berauschend. Aber alles nie mehr so „wie das erste Mal“!

      Wenn Du Dich durch Jethro Tull weiterhin gut unterhalten fühlst, so ist das völlig okay. Wenn Mr. Anderson das Singen aufgeben würde (oder es von mir aus einem anderen überließe), dann würde ich gern einmal wieder ein Konzert besuchen. Aber so, nein, tut mir Leid: da hört bei mir die Liebe auf. Besonders bei den Eintrittspreisen, die kassiert werden. Da behalte ich meine „alte Liebe“ lieber in guter Erinnerung, schaue mir hin und wieder eines der vielen verfügbaren Videos alter Konzerte an – und erfreue mich daran. Hinzu kommt sicherlich auch, dass ich in meinem Alter nicht mehr ungedingt in jedes Konzert rennen muss.

      Ob Tull immer noch Tull sind? In erster Linie ist Jethro Tull natürlich Ian Anderson. Aber nicht nur, wenigstens für mich. Da waren Musiker wie John Evan, David Palmer, Barriemore Barlow, Jeffrey Hammond-Hammond, John Glascock und auch Dave Pegg – alle haben die Musik mitgeprägt, so sehr diese von Ian Anderson vorgestimmt war und ist. Bei Jonathan Noyce und Andrew Giddings verhielt sich das schon anders, aber ich fand es noch akzeptabel. Aber zu John O’Hara und David Goodier, obwohl sie gute Musiker sind, fehlt mir (plötzlich) einfach der Draht. Aber ich habe mich hierzu an anderer Stelle ausführlich geäußert, es soll genügen. Antwort: Für mich ist Tull leider nicht mehr Tull. Nicht in dem Maße, wie es die Gruppe noch vor wenigen Jahren war. Es ist für mich immer mehr „weggebrochen“, was einmal Tull für mich ausgemacht hat. Aber so hat jeder seine eigene Meinung (ist auch gut so).

      Gruß
      Wilfried

  11. Hallo zu dieser Stunde,

    dass Jethro Tull in erster Linie Ian Anderson ist steht felsenfest. Daher würde es in meinen Augen komisch wirken, wenn Ian seinen Part als Sänger streicht oder abgibt. So lange Ian noch singt und Flöte spielt ist es ja noch JT. Eine Band muss sich ja auch entwickeln und sich dem aktuellen Markt anpassen sonst gehen sie unter. Ich habe vor ein paar Jahren ein Konzert der Rolling Stones in Berlin besucht, ich glaube es war die Bigger Bang Tour. Mir ist ein Ian Anderson mit „Verschleiß“ lieber und authentischer als ein Mick Jagger der herumhüpft wie Mitte 20.Ich weiss nicht wo ihr zu Konzerten geht aber hier im schönen Sachsenland liegen die Preise selten über 30 Euro, eher bei 20 – 25 €, das ist es mir allemal noch wert.

    Grüße und einen schönen Abendgruß

    Caledvwlch

    P.S.: Könnt ihr mir sagen warum die Besetzung bei Tull so oft wechselte?

  12. Die Besetzung wechselte so oft, weil Ian mit seinen eher autoritären Entscheidungen und Macharten einige Musiker vor den Kopf stieß (Ende der Ära 1979/Anfang 1980) oder einige verstarben (1979).

  13. Auch wenn der letzte Eintrag schon zu diesem Thread um die 18 Monate her ist, will ich auch noch was dazu sagen.

    Ich war am 12.06.09 zu einem JT-Konzert in Klaffenbach und ich fand es echt den Eintritt wert. Sicher klingt Ians Stimme nicht mehr wie 1999, als ich Jt schon einmal hören durfte, aber immerhin ist er ja wirklich schon älter geworden und trotzdem beweist er immer noch ein virtuoses Können auf der Flöte und hat eine unglaubliche Präsenz auf der Bühne.

    Was mich 2009 am meisten beeindruckt hat, war die Vorstellung der Vorband (Saori Jo – von der ich händeringend das Album zu kaufen suche) durch Ian selbst und das gemeinsame Stück „Fairytale“ – wirklich genial und ohne jegliche Starallüren seitens JT.

    Ich überlege auch immer noch, im Mai in Dresden sein Konzert zu besuchen. Schließlich macht die Musik immer noch Spaß und live ist immer was besonderes.

  14. Hallo Wilfried,

    ich habe mir heute nach Jahren noch einmal etliche unserer alten Beiträge zu JT & Co. angesehen.
    Es ist in mancherlei Hinsicht beachtlich, was wir damals geschrieben haben.
    Auch nach all den Jahren kann ich mich daran erinnern, wie viel Spaß das damals gemacht hat !
    Gut, dass es Dein Blog noch gibt !

    Viele Grüße
    Lockwood

    1. Hallo Lockwood,

      schön von Dir zu hören. Ja, mich und meinen Blog gibt es immer noch. Die Beiträge über den Flötenkobold und seine Mannen sind spärlicher geworden. Nur aus gegebenem Anlass (Martin Barres Konzert und der Remix von ‚Benefit‘) findet sich hier wieder etwas. Vielleicht meldest Du Dich in Zukunft wieder häufiger.

      Viele Grüße
      Wilfried

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