Alle Artikel von WilliZ

Über WilliZ

Wurde geboren (in Berlin-Schöneberg), lebt (nach einem Abstecher nach Pforzheim, längere Zeit in Bremen und Hamburg) in dem Örtchen Tostedt am Rande der Lüneburger Heide - und interessiert sich für Literatur, Musik, Film und Fotografie (sowohl passiv wie aktiv) ... Ach, und gern verreise ich auch!

Das Leben. Der Tod. (01) Ein Regentag

Geburt. Der Tod. Dazwischen ein Leben. Mein Leben. Ein Leben in der Zeit. Ein menschliches Leben, bestimmt und geprägt von menschlichen Ansichten, ausgerichtet auf das Ziel, dem Leben einen Sinn zu geben.

Was ist aber ein Leben, mein Leben: Was bin ICH davon, von all den Gedanken und Gefühlen, die ich habe? Was ist aus mir selbst erwachsen, das nicht von außen den Stempel anderer aufgedrückt bekommen hat? Und ist nicht auch vieles in mir, dass das Gepräge, von meinen Ahnen gebildet, widerspiegelt? Bin ich nicht ein Gewusel, eine Mischung, ein Cocktail aus Veranlagung und Einwirkung, ein Spielball innerer und äußerer Kräfte?

Ein Tag in meinem Leben. Ein Tag von vielen. Ein Regentag. Es regnet ohne Unterlass. Die Regentropfen platschen auf die Scheibe, sinken hinab und zerfließen. Der Blick aus dem Fenster zeigt ein verschwommenes Bild der Bäume, hinter denen sich die Dunkelheit noch verbirgt, um bald hervorzubrechen, um den Tag, den Regentag, einzuhüllen in schwarze Kleider.

Wilfried Albin: Das Leben. Der Tod. (01) Ein Regentag

Im Ohr klingen die Regentropfen wie ferner Trommelwirbel. Dem Regen müssen die Arme lahm werden, denn er trommelt schon seit Stunden.

Und wie der Tag sich dem Ende neigt, so vergeht eines Tages mein Leben. Da versinkt mein Blick in Nacht – und ein letzter Gedanke durchzuckt die Hirnwindungen, der vielleicht erste und einzigste, der echte, MEIN Gedanke. Und ein letztes Gefühl steigt aus dem Leib, das vielleicht erste und gleichzeitig letzte, das reine, MEIN Gefühl. Und in beiden offenbart sich mit Grund mein ICH.

(1. Fassung: 26.09.2010)

Iron Man 2

Iron Man 2 ist eine auf der gleichnamigen Comicreihe basierende Realverfilmung mit Robert Downey Jr. in der Hauptrolle und bildet die Fortsetzung des Films Iron Man aus dem Jahr 2008. Wieder eine Comic-Verfilmung und wieder eine Fortsetzung.

Sechs Monate ist es her, dass Tony Stark (Robert Downey Jr.) auf einer Pressekonferenz verkündete, er sei Iron Man (damit endete der erste Teil). Seither hat er im Alleingang für Weltfrieden gesorgt, wofür er sich auf öffentlichen Veranstaltungen gerne und ausdauernd feiern lässt. Doch es regen sich auch Widerstände. Senator Stern (Garry Shandling) ist es ein Dorn im Auge, dass sich ein Privatier und nicht etwas die US-Regierung im Besitz des mächtigsten Waffensystems auf dem Globus befindet. Vor dem Senat sitzt er einer Anhörung vor, deren Ziel es ist, Stark dazu zu verpflichten, seine Iron-Man-Rüstung an die Regierung zu übergeben. Dieser kontert mit dem Argument, dass die USA seine Rüstung gar nicht benötige. Schließlich verfüge ja auch keine feindliche Macht über eine ähnlich wirkungsvolle Technologie. Es müsse sich also niemand sorgen, Iron Man werde die Sache schon regeln. Doch da hat Stark die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Beim Formel-1-Grand-Prix in Monaco stellt sich plötzlich das Technologie-Genie Ivan Vanko alias „Whiplash“ (Mickey Rourke, der plötzlich wieder dick im Filmgeschäft ist) den Rennwagen in den Weg. Dabei trägt Vanko eine Rüstung, die der von Iron Man nicht zufällig sehr ähnelt. Zwar gelingt es Stark, den wilden Russen zu bändigen und hinter Gitter zu bringen, doch nun wächst der Druck auf ihn, sein Wissen an die Regierung herauszugeben, ins Unermessliche. Außerdem befreit der zwielichtige Waffenfabrikant und Stark-Konkurrent Justin Hammer (Sam Rockwell) Vanko aus seinem Verließ, um sich von diesem eine Rüstung basteln zu lassen, die der von Iron Man nicht nur ebenbürtig, sondern sogar überlegen ist…

aus: filmstarts.de


Iron Man 2 – deutscher Trailer – ein zweiter Trailer zum Film

Ja wieder eine Superhelden-Verfilmung und ihre Fortsetzung. Für mich ist das wie schon die Starwars-Reihe reines Popcorn-Kino. Wirkliche psychologische Tiefe fehlt und wird durch viel Action ausgeglichen. Und es ist der Kampf des Guten gegen das Böse. Das Strickmuster und die Botschaft ist immer ähnlich. Erst ist zu befürchten, dass das Böse gewinnt – aber am Ende, ist klar, siegt der gute Superheld.

Soweit die Botschaft nicht völlig abwegig ist, gucke ich mir solche Filme von Zeit zu Zeit ganz gern an. Und über Beamer im Keller mit 5.1-Mehrkanal-Ton sind solche Filme wirklich beeindruckend.

Iron Man, der Titelheld, bekommt es im 2. Teil mit neuen Widersachern zu tun, darunter einem rachsüchtigen Russen, einem finsteren Konzernchef, Regierungsvertretern und der Agentin einer Geheimorganisation. Die Handlung ist dadurch etwas überfrachtet. Trotzdem wird am Ende weniger erzählt als im stringenteren ersten Teil. Was Iron Man schon im ersten Teil aus den ganzen Comic-Verfilmungen heraushebt, ist die schauspielerische Leistung. Robert Downey Jr überzeugt als arroganter Superheld (die Frage, ob er zum Narzissmus neige, bejaht er ganz spontan) und bekommt es im zweiten Teil gleich mit zwei Gegenspielern zu tun, bei denen besonders Mickey Rourke seiner Figur mit nur wenigen Worten eine tiefe Tragik zu verleihen versteht. Außerdem glänzt der Film mit Anklängen an die Screwball Comedy, wobei die Assistentin des Helden als schlagfertiges Gegenüber fungiert und dem fantastischen Sujet erst Bodenhaftung verleiht. Außerdem beweist der Titelheld viel Selbstironie.

Ab 07. Oktober ist der Film als DVD Iron Man 2 erhältlich. Wer solche Comic-Verfilmungen mag, dem kann ich den Film nur empfehlen. Ansonsten und wie bereits gesagt: Iron Man ist bestes Popcorn-Kino, zum Abschalten vom Alltag am Wochenende also sehr gut geeignet.

Übrigens: Sowohl beim 1. Teil als auch bei Iron Man 2 sollte man nicht vor dem Abspann ausschalten: Bei beiden Teilen gibt es noch eine Szene, die hier beim 2. Teil darauf hindeutet, dass es sicherlich auch noch einen 3. Teil geben wird …

Dit un dat im Internet (3)

Gestern hatte ich es bereits angedeutet. Im Netz gibt es eine Vielzahl interessanter Sites, bei denen man noch einiges dazulernen kann oder die online Tools/Werkzeuge bereitstellen, die man vielleicht gerade nicht verfügbar hat. Allerdings gibt es auch vieles, bei dem man sich fragt, wozu brauche ich das eigentlich.

Fange ich einmal bei den sinnvollen Sites an. Die Bundeszentrale für politische Bildung bietet zu politischen Grundfragen u.a. 24 Infografiken an, die anschaulich z.B. den Bundesrat erklären.

Die Geschichte bzw. der Ursprung des Alphabets ist für mich eine spannende Sache. Leider ist die Website nur auf Englisch.

Wer noch einmal wissen möchte, wer gegen wen wie und wo bei der Fußball-WM 2010 in Südafrika gespielt hat: Alle Fußball-WM-Ergebnisse usw. sind in einem grafischen Überblick übersichtlich nachzuvollziehen.

Wer Nachwuchs hat, der viel am Rechner daddelt, dem empfehle ich den Internetratgeber für Eltern und Jugendliche – damit Eltern und Jugendlichen den Durchblick behalten.

Interessant ist es sicherlich zu erfahren, wie Google eigentlich funktioniert (leider auch nur auf Englisch).

Hilfreich ist vielleicht für einige der Online Photo Editor, und selbst für mich interessant ist der Online Media Converter. Mit dem kann ich u.a. PDF-Dateien in Word-Dokumente umwandeln – aber auch noch vieles mehr.

Kommen wir zu den Sachen, die wahrscheinlich keiner wirklich braucht. Da gibt es den Speedreader mit dem man schneller lesen können soll. Nein, der liest nicht vor. Das muss man schon selbst erledigen. Der Speedreader zeigt die einzelne Wörter eines Textes in einer voreinstellbaren Geschwindigkeit in großen Lettern an. Ob das wirklich hilfreich ist, könnt ihr entscheiden.

WilliZBlog via IconScrabble

Dann kann man via Video in 80 Sekunden um die Erde reisen. Bei tape.tv kann man rund um die Uhr nonstop am Rechner Musikvideos schauen. Auf einer spanischen Seite gibt es eine Art Geräusche-Galerie. Mit iconscrabble kann man seinen Namen oder kurze Textpassagen als Icons darstellen lassen (benutzt werden in Netz bekannte Logos, z.B. von sozialen Diensten). Die Renn-Spiele für zwischendurch, die man am Browser spielt, will ich nur erwähnt haben. Und bei sex drugs blog’n’roll erfährt man das neueste Geschwätz (neudeutsch: Gossip) über stars, styles, sounds und stories – so weit das Auge reicht..

siehe auch: Dit un dat im Internet
Dit un dat im Internet (2)

Dit un dat im Internet (2)

Wenn man so im Internet unterwegs ist, trifft man auf Seiten, die wirklich interessant sind, aber natürlich auch auf Vieles, das unter dem Motto stehen könnte: Was ich wirklich nicht brauche. Egal.

Zunächst etwas zur Zukunft des Radios. Da gibt es eine deutsche Website ByteFM, die uns zeigt, wohin es mit dem Radio, hier natürlich speziell dem Online-Radio, gehen könnte. Ähnliches gibt es natürlich auch auf Englisch: mixcloud.com.

Sehr clever zeigt sich in diesem Zusammenhang blip.fm, einer Website, bei der man selbst DJ spielen darf – und aus einem großen Pool, u.a. YouTube, schöpfen kann. Das Ganze lässt sich mit Konten bei Twitter, Facebook usw. koppeln.

Überhaupt die Sozialen Netzwerke. Hierfür gibt es unzählige Tools, also Werkzeuge, mit dem man nützliche oder weniger nützliche Auswertungen seiner eigen Social Networks-Accounts machen kann. So lassen sich mit backtype die neuesten Status-Updates suchen, also in wieweit bei Twitter einzelne Webseiten verlinkt wurden. Und für Facebook gibt es eine gesonderte Suchmaschine: youropenbook

So nebenbei eine nette Seite, die die Social Medias wie YouTube, Facebook und Twitter im Look der Sechziger zeigen.

Für Betreiber von eigenen Websites bzw. Blogs im Netz gibt es auf der Website imageafter.com jede Menge kostenlose Bilder. Denn gerade auf dem Sektor Fotos gibt es inzwischen jede Menge Haie (Rechtsanwälte für Medienrecht), die horrende Abmahngebühren für urheberrechtlich geschützte Bilder kassieren. Und wer weiß schon immer, ob ein Bild entsprechend geschützt ist oder nicht (wenn es nicht die eigene Bilder sind).

Mit Sonderzeichen auf Internet-Seiten ist das immer so eine Sache. Hier die HTML-Sonderzeichentabelle, die den entsprechenden Zeichen-Code anzeigt. Apropos HTML. Den gibt es jetzt in Version HTML5. Hierzu gibt es für den Interessierten eine Präsentation zum Kennenlernen.

Für heute (fast) genug: Google ist die Suchmaschine schlechthin. Ohne Google läuft im Internet so gut wie nichts mehr. Was nützen all die interessanten Seiten, wenn man sie nicht kennt und nicht finden kann. Hier eine Google Cheat Sheet (“Spickzettel”), die aufzeigt, dass man mit einigen Kniffen die Suche bei Google spezialisieren kann. Vielleicht sollte man auch einmal einen Blick ins Google Hilfe-Center werfen. Übrigens lässt sich Google auch als Taschenrechner missbrauchen.

Ach, und wer es noch nicht kennt: Natürlich gibt es auch 101 Leitlinien für die Digitale Welt, die so genannte eEtiquette. Für manchen Benutzer des Internets durchaus empfehlenswert.

siehe auch: Dit un dat im Internet – Teil 1

WilliZ ‚Gedankenspitter‘ (6): Twitter

Ach ja: Twitter – Wer etwas auf sich hält, der twittern, facebookt oder nutzt andere soziale Dienste. So sind z.B. auch die Fußballvereine der Bundesliga hier vertreten. Nun ich selbst bin schon seit über einem Jahr bei Twitter und habe dort genügend Murks fabriziert. Jetzt habe ich ein weiteres Mal einige meiner Tweets, wie man die maximal 140 Zeichen langen Beiträge nennt, gesammelt, damit sie nicht ganz der Nachwelt verloren gehen 😉

Es gibt gewisse Rituale bei Twitter – wie im echten Leben auch. Und dazu gehört z.B. die morgendliche Begrüßung – hier einige Beispiele:

Ave Jupiter – seid gegrüßt Legionen! (… oder wie man hier sagt: Moin, moin!)

Seid gegrüßt, himmlische Heerscharen, ihr Legionen an Seraphim und Cherubim – und auch ihr kleinen Teufelchen!

Ave Caesar, ich grüße Euch, die Todgeweihten dieser Erde (resp. wünsch ich ’nen schönen Freitagmorgen …)

Seid gegrüßt, edle Recken und holde Maiden – Freitag ist’s, welch angenehmes Rauschen des Windes, verkündet es Wochenend, gar Sonnenschein?

Hi Ihr Hübschen, hocke schon auf der Arbeit … Aber erst einmal wünsche ich einen schönen guten Morgen (die Sonne blinzelt leicht)

Endlich wieder ein Freitag, der 13.: Mein absoluter Glückstag! Moin, Gemeinde!

Bereits in vielen Begrüßungstweets sind Hinweise auf das Wetter enthalten und bilden so gewissermaßen den Übergang zu der Deutschen Lieblingsthema, dem Wetter:

… so isses, Moin! (das Wetter trüb, der Willi müd …)

Ziemlich frisch, aber die Sonne scheint – immerhin … So wünsche ich denn einen schönen guten Morgen, Ihr Bagaluten (http://is.gd/eofyq)!!!

Mesdames et messieurs – isch wünsché ainen guten Morgen! Nach Regen kommt Sonnenschein, falsch: weiterhin Regen bis zum Abwinken!

Das Wetter ist ja wieder einmal ‚allerliebst‘ (ein Mistregenwetter ist das!), trotzdem wünsche ich allen einen ‚Guten Tag‘!

Ja und dann das Wetter selbst. Als das Schnee-Tief Daisy über Deutschland erwartet wurde, gab es Anlass genug, dies entsprechend zu würdigen:

Ich hab alles hergerichtet: Appetitliche Happen, lieblichen Rosé, schummriges Licht, leise Musik! Nur Daisy kommt einfach nicht! noch nicht?

Moment. Es hat geklopft … Kommt Daisy doch noch?

Äh, eine dumme Frage … Habt Ihr etwa auch eine Verabredung mit Daisy? (Dieses Luder …!)

MEINE DAISY? Auch schon mit zwei Kreuzen markiert, wie Schlachtvieh

Endlich: Daisy kommt gerade hereingeschneit …

Daisy: Ich liebe ihr Glitzern in den Augen, ihren kühlen Hauch und das Weiß ihrer samtenen Haut ..

Und auch sonst spielte das Wetter in vielen Tweets die Hauptrolle:

Noch dunkel ist’s, gar kühl und mager – noch ziert die Gans die Haut; schon bald das Mütchen, frisch gewässert, zu neuen Taten streitet …

Man darf doch wohl noch träumen dürfen … http://twitpic.com/1ouvtv

Trüb‘ ist’s nicht nur im Gebüsch, nein, wolkenverhangen zeigt sich der Tag – trübes Süpplein ich löffle still, trüb ist auch mein Trachten..

Ein Blick durchs Fenster sagt mir: Noch hat der Tag Lust, denn er lacht mir ins Gesicht (wie lange das wohl hält?)

Ansonsten trachtet man natürlich, Humor und Geistreiches sinnvoll-sinnig zu kombinieren, wie hoffentlich die nächsten Tweets aus meiner Feder beweisen:

#Neologismus (1) Übelfall: plötzlicher Anfall von Erbrechen, Brechreiz
#Neologismus (2) Bahnsinn: (wer öfter mit der Bahn fährt, weiß was ich meine …)
#Neologismus (3) Mutanfall: plötzliches Auftreten von Mutigsein
#Neologismus (4) Iststück: unangenehmer Menschen, wie er wirklich ist
#Neologismus (5) Ahnehäubchen: 1. Glied in einer Vorfahrenkette, Stammvater, Adam

Wenn R. anruft, dann mache ich das Fenster sperrangelweit auf – in der Hoffnung, das auch R. friert und bald auflegt

„Störungen im Betriebsablauf“ bei der Bahn – ist das so etwas wie „Ich habe keinen Bock auf Arbeit!“ bei mir?

Die Aschenbecher leeren, die Gläser spülen, um ein neues Leben zu beginnen.

Am Shlimmstän sind die Schraibfäller. hat man den Twiet ersteinmol abgeschickt, dann ist man ouf ewwige Zait gebrandtmarkd als Analalfabett

Weihnachtschaos ist, wenn der Weihnachtsmann sich ‚verwunschzettelt‘ …

@FrauKulli Weihnachtsmänner sind im Dezember die allerschönsten. 🙂 … solange ich nicht mit „Sie, Weihnachtsmann!“ angesprochen werde

„Ein Wal am Morgen bringt Twitter nur Sorgen“ (Edgar Allen Poe)

Gestern sagte mir einer, dass ich viel Humor hätte! Der kennt mich bloß noch nicht!

Müllabfuhr ist erst morgen – sammelt aber schon mal eure Tweets zusammen

Wo Ihr Eure Tweets der Nachwelt erhalten könnt http://de.wikiquote.org/wiki/Hauptseite

http://twitpic.com/106q0c – Ouilli Ben Herman: Kamele, billig Kamele

Allen einen sinnverfremdeten guten Morgen: Wo Unsinn sinnt, der Sinn versinnt (oder so ähnlich)?!

Wer reitet da durch Nacht und Wind … ’s ist nicht Nacht, ’s ist zwölf am Tag, aber dunkel ist ’s, und kalt am Arsch

Ich habe früher auch schon ‚mal gedichtet, es hat zwar gehalten, sich aber nicht gereimt …
Was haben Lyriker und Klempner gemeinsam – beide dichten! #Kalauer
Hast du Löcher in den Socken, dann nimmt Schokolade, die stopft … #Kalauer

Das laute Lästermaul mault lästernd laut … (Hilfe, ich bin im falschen Film!)

Allein Gewissheit den Sinn belebt, freie Tage vor der Türe stehn, die Freiheit bieten frei vom täglich Zwang, wenn’s zwei dann auch nur sind
Aber noch ist es nicht soweit, noch wartet Arbeit auf den Held: Der nimmt’s Schwert und teilt die Last, damit für jeden ‚was zu tun bleibt
Nun doch der Tatendrang mich überkömmt; die Arbeit will getan, erledigt sein, bevor die Kurv ich kratz, ins Weekend mich begebe

Wer des Wartens geduldgeübt, dem Zeit gefühlt kübelweis‘ überschüttet nie zur Neige geht

HOCH, ja HOCH hinaus mein Sinn mich führt, wie fürchterlich ein Sturz muss sein – ich bin gerührt (und nicht geschüttelt) und bleib am Boden

Mir steht kein Hut, nur Übermut!
Übermut tut vielen gut!
Mut kommt vor Übermut!
Übermütig mutmaßt der Mutige über Mut …

Scheiße, mein Freund, das Arschloch, leidet an Koprolalie!

Nilpferd in Burgunder: Man nehme ein Nilpferd, 500 l Burgunderwein, 500 g Salz, 200 g gemahlenen schwarzen Pfeffer, eine Prise Majoran …

Also auf ans Werk – unverzagt, voller Zuversicht (was in die Hose gehen muss, geht in die Hose – dafür ist die Hose schließlich da)

Wenn ich den Zwirn durchs Nadelöhr bekomme, dann schaffe ich es auch, einen Elefanten in der Garage neben dem Kamel zu stapeln …

Wenn Unsinn Spaß macht, was macht dann Sinn?

ACHTUNG: Mit TWITTER geschehen zz. seltsame DINGE: Wie es aussieht, so ist TWITTER wohl GEHACKT (14:22) …
… Mit Twitter zum Porno – Sicherheitslücke leitet Nutzer automatisch weiter (18:08)

Du, das öffentliche Gesicht

Wer möchte nicht auch einmal auf der Titelseite einer Zeitung stehen – mit Bild natürlich. Oder im Fernsehen zu sehen sein. Wie wäre es als „das Gesicht“ auf Werbeflächen oder als Kopf auf einer Münze? Oder statt Marilyn Monroe auf einem Gemälde von Andy Warhol in einer Gemäldeausstellung? Man stelle sich vor: Angelina Jolie räkelt sich im Grass – und auf ihrem T-Shirt prangt dein Antlitz? Unmöglich? Weit gefehlt!

Dank digitaler Bildtechnik ist auch das heute möglich. Und dazu ganz einfach, kostenlos und ohne Anmeldung über photofunia.com zu verwirklichen. Einfach ein Hintergrundbild aussuchen, dann dein Foto hochladen – und fertig ist ein Foto zum Herunterladen. Du, das öffentliche Gesicht, von Mona Lisa bis zu Madonna, vom Weihnachtsmann bis hin zum Astronauten – vieles ist denkbar – wie folgende Bilder mit meinem Konterfei zeigen:

Willi als Werbeträger in der Einkaufspassage

Willi als Werbeträger in der Einkaufspassage

Willi im Buch

Willi im Buch

Willi als Warhol-Motiv

Willi als Warhol-Motiv

Willi im Fernsehen

Willi im Fernsehen

Merkel und die Atomlobby

Macht mit beim Protest! Kommt zur Demo am 18. September nach Berlin! Aufruf zum „Heißen Herbst“!

Die schwarz-gelbe Koalition hat eine Laufzeitverlängerung für alle 17 deutschen Atomkraftwerke beschlossen. Der Vertrag über den Atomausstieg, den die vier großen Energiekonzerne vor zehn Jahren unterschrieben haben, wurde gebrochen. Sogar bis ins Jahr 2050 könnten danach AKW in unserem Land weiter laufen. Selbst die ältesten, hochgradig störanfälligen Schrottmeiler sollen mindestens acht Jahre länger laufen. Damit haben Merkel, Westerwelle, Röttgen und Seehofer unsere Zukunft an die Atomlobby verkauft. Die Bundeskanzlerin hat einen schmutzigen Deal mit RWE, E.ON und Co. gemacht, der den Konzernen Milliarden in die Kassen scheffelt. Dieser Deal ist ein energiepolitisches Fiasko.

Die Laufzeitverlängerung ist ein Ablasshandel auf Kosten der Sicherheit. Das Risiko der Bevölkerung wird erhöht, dafür bekommt die Bundesregierung 15 Milliarden Euro. Das sind nicht einmal 13 Prozent der Gewinne von RWE, E.ON und Co. Dafür dürfen die Atomkonzerne Deutschland ihr Geschäftsmodell aufzwingen: Kohle und Atommonopol im Innern, Verdrängung der erneuerbaren Energien ins Ausland.

Die Laufzeitverlängerung lässt uralte Schrottreaktoren bis zu 50 Jahre am Stück laufen. Schon heute wäre keines der 17 deutschen Atomkraftwerke mehr genehmigungsfähig! Und schon gar nicht sind sie gegen Flugzeugabstürze gesichert.

Die Laufzeitverlängerung vermehrt die Menge des Atommülls um jährlich rund 400 Tonnen. Der radioaktive Müll in den Zwischenlagern wird durch die Laufzeitverlängerung verdoppelt, daher müssen an allen Zwischenlagern neue Genehmigungsverfahren her – denn ein Endlager ist bis heute nicht in Sicht.

Die Laufzeitverlängerung bremst die erneuerbaren Energien aus. Nach den Gutachten der Bundesregierung wird sich der Zuwachs an erneuerbarer Energie von heute jährlich 5.185 Megawatt (MW) auf 3.448 MW vermindern, wenn AKWs länger laufen. 2020 wird es 21 Prozent weniger Wind, Wasser und Solarstrom geben, als ohne Laufzeitverlängerung.

Die Laufzeitverlängerung mindert die Energiesicherheit. Nach den Gutachten der Bundesregierung wird Deutschland von einem Stromexportland zu einem Stromimportland. Bis zu 31 Prozent des deutschen Stroms müssten 2050 aus dem Ausland importiert werden.

Die Laufzeitverlängerung nützt ausschließlich den Atomkonzernen RWE, E.ON und Co. Jedes Jahr Verlängerung bringt bis zu 10 Milliarden Euro Zusatzgewinne. Letztlich geht die jetzt beschlossene Verlängerung sogar um Jahre über das hinaus, was die Konzerne seinerzeit bei den Verhandlungen über den Atomkonsens von der rot-grünen Koalition gefordert hatten.

Die Laufzeitverlängerung zementiert die Marktmacht der vier Stromoligopolisten. Konsequenz für alle Verbraucher: Weniger Wettbewerb heißt höhere Preise. Die Laufzeitverlängerung ist verfassungswidrig, weil sie ohne Zustimmung des Bundesrates nicht in Kraft treten kann – genau dies versucht die schwarz-gelbe Bundesregierung aber.

Die GRÜNE werden gegen diesen Irrsinn vor dem Bundesverfassungsgericht klagen. Und sie werden
ihn spätestens dann rückgängig machen, wenn sie im Bund wieder Regierungsverantwortung tragen. Doch auch Du kannst etwas tun. Zeig Merkel & Co. auf der Straße, dass sie Politik gegen den Mehrheitswillen der Bevölkerung machen!

Kommt mit am 18. September nach Berlin und demonstriert gegen die Atom-Koalition!

aus: Faltblatt Bündnis 90/Die Grünen

Kontakt:
Bundesgeschäftsstelle Bündnis 90/Die Grünen
Platz vor dem Neuen Tor 1
10115 Berlin

www.gruene.de/antiatom

Topinambur – die etwas andere Kartoffel

In unserem Garten blüht seit Jahren eine Pflanze, deren Wurzelknollen wie Kartoffeln gegessen werden können – ihr Name: Topinambur (benannt nach dem Indianer-Stamm Tipinambas). Deutsche Namen gibt es ihrer viele: Erdbirne, Ross-Erdapfel, Borbel, Erdartischocke, Erdschocke, Erdsonnenblume, Ewigkeitskartoffel, Indianerknolle, Jerusalemartischocke, kleine Sonnenblume, Knollensonnenblume, Rosskartoffel, Süßkartoffel, Zuckerkartoffel. Ich würde sie kleine Sonnenblume nennen, dann die Pflanze gehört zur Gattung der Sonnenblumen und hat der Sonnenblume ähnliche, nur viel kleinere Blüten.

Topinambur – die etwas andere Kartoffel

Die Pflanze wächst wie Unkraut und wird bei uns über 2 m hoch. Geerntet werden die Knollen, die aber wesentlich kleiner als die der Kartoffel sind. Durch die dünne Haut trocknen sie leicht aus und werden welk. Eine längere Lagerung ist daher nicht sinnvoll. Der Geschmack ist süßlich durch den Inhaltsstoff Inulin, ein Poly-Saccharid, der für Diabetiker besonders verträglich. Die Knolle kann sowohl roh in Salaten als auch in Salzwasser gekocht verzehrt werden. Wir bereiten aus den Knollen meist Brei oder Cremesuppen zu, da die Knollen eine wässrige Konsistenz aufweisen. Rezepte gibt es auf jeden Fall genug. Der Eiweiss-Gehalt ist mit 2-3 % relativ hoch. Außerdem enthalten die Knollen viel Kalium.

In Deutschland wird die Pflanze meist zu einem Verdauungsschnaps verarbeitet, dient aber auch zur Fruchtzuckerherstellung oder als Futterpflanze. Aufgrund der guten Anbaueigenschaften und der hohen Biomasseproduktion kann Topinambur auch als Energiepflanze genutzt werden und spielt entsprechend als nachwachsender Rohstoff eine potenzielle Rolle. Dabei lassen sich sowohl die vegetativen Teile als auch die Knollen zu Biogas und Bioethanol vergären oder zu Brennstoff trocknen und verarbeiten. Und eine durchaus ansehnliche Zierpflanze ist die kleine Sonnenblume auch noch.

Sarrazin ist kein Deutscher

Lange Zeit hatte ich mich geweigert, zu Herrn Sarrazin in diesem Blog etwas zu schreiben. Dann habe ich zwar begonnen, einen Beitrag zu verfassen, bin aber schnell über viele Einzelheiten gestolpert, die ich für erwähnenswert hielt – so wurde der Beitrag länger und länger …

Ich begann wie folgt:

Jetzt ist er vom Vorstandsposten bei der Deutschen Bundesbank zurückgetreten – aus eigenen Stücken. Damit hat der neue Bundespräsident, Christian Wulff, ein großes Problem vom Hals, denn nur er hätte ihn abberufen können.

Und endet sollte er mit:

Herr Sarrazin hat sich zwar verabschiedet, aber nach Verhandlungen zwischen Bundespräsidialamt, Bundesbankvorstand und Sarrazin erhält dieser eine um 1000 € höhere monatliche Pension ab 2014, so dass drohende finanzielle Verluste aufgrund des freiwilligen Amtsverzichts ausgeglichen werden. Gleichzeitig hält die Bundesbank die negativen Bewertungen seines Verhaltens nicht mehr aufrecht. Ein wahrhaft widerliches Geschacher.

Eigentlich ist mir dieser Herr Sarrazin völlig egal. Er hatte es schon immer verstanden, mit zugespitzt formulierten Schlagworten zu provozieren: Ich erinnere mich noch an ein Beispiel, als er ich glaube Harz IV-Empfängern vorrechnete, wie diese auch mit weniger als vier Euro pro Tag ausreichend und gesund leben könnten (Pellkartoffeln mit Quark?).

Sein Buch, das jetzt dermaßen in der Diskussion steht und zuletzt zu seinem Rücktritt vom Bundesbankposten geführt hat, habe ich nicht gelesen (und es findet hier auch keinen Link). Dieser ganze Rassenwahn geht mir wirklich mehr als nur auf die Nerven. Natürlich zeigt sich die Integration von Migranten, hier besonders von arabischen und türkischen Zuwanderern, als problematisch. Es ist richtig, dass sich viele von ihnen einer Integration entziehen. Das wird viele Gründe haben, auch religiöse. Und sicherlich ist nicht falsch, wenn man dem Islam vorwirft, nicht dem zu entsprechen, was unsere moderne Gesellschaft ausmacht. Aber diesen Vorwurf müsste man dann auch den christlichen Kirchen gegenüber äußern.

Was das Schlimme an dem Buch von Herrn Sarrazin ist, dass seine Thesen die Vorurteile vieler Deutsche pseudo-wissenschaftlich untermauern. Zwar mahnen Experten und verweisen darauf, dass vieles davon „aus dem Zusammenhang gerissen“ wurde. Aber wie auch immer: Das Problem bleibt bestehen – und den Menschen, Deutschen wie Zuwanderern, ist nicht gedient.

Nur am Rande: Der Name Sarrazin klingt nicht sehr deutsch. Ich habe irgendwo gelesen, dass er ein Nachfahre von französischen Hugenotten sei. Ich selbst bin sicherlich auch alles andere als ein ‚reiner’ Deutscher, auch wenn sich mein Nachname aus dem Althochdeutschen (oder als lateinische Form) herleiten lässt. Meine Frau hat einen polnischen Nachnamen – wie auch viele, die im Ruhrgebiet leben. Begriffe wie Volk oder Nation lassen sich also schon aus dieser Tatsache heraus nur wage definieren.

Ich habe einmal in diesem Blog (Mesut Özil – neue Integrationsfigur?!) geschrieben:

Es bedurfte eigentlich keiner Studie, um zu wissen, dass Zuwanderer aus der Türkei schlechter in Deutschland integriert sind als andere Gruppen. Jetzt wissen wir: Jeder Dritte ist ohne Schulabschluss. Die Gründe sind vielfältig. Neben der allgegenwärtigen Ablehnung durch die deutsche Gesellschaft ist ein Grund sicherlich auch der, dass türkische Migranten viel zu lange geglaubt haben, Deutschland wäre nur ein Provisorium für sie.

Wie gesagt: Die Gründe sind vielfältig. Vorurteile helfen auf jeden Fall nicht weiter. Denkanstöße sicherlich. Nur diese verquaste Vermischung von beidem finde ich fatal. Nicht umsonst wirft man Herrn Sarrazin rechtsgerichtete Gesinnung vor. Ich persönlich halte ihn für einen wirren Geist, dem eigentlich nur eigene (finanzielle) Interessen vorrangig sind.

Soul Kitchen

Soul Kitchen ist eine Filmkomödie des deutschen Regisseurs Fatih Akin nach einem gemeinsam mit Hauptdarsteller Adam Bousdoukos verfassten Drehbuch. Beim Festival in Venedig war der Film für den Goldenen Löwen nominiert und wurde mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet. Zwar weist der „Heimatfilm“ (O-Ton Akin) nach einem überragenden Einstieg in der zweiten Hälfte kleine Schwächen auf, aber dafür sind die Dialoge durchgehend zum Niederknien, so dass diese Juryentscheidung durchaus nachvollziehbar ist.

Der Deutsch-Grieche Zinos (Adam Bousdoukos) schlägt sich als Besitzer eines schäbig-schicken Restaurants im Hamburger Problemstadtteil Wilhelmsburg durch. Das Essen ist zwar mies, aber dabei so bodenständig, dass sich sein proletarisches Klientel nicht daran stört. Als Freundin Nadine (Pheline Roggan) ihre beruflichen Träume als Auslandskorrespondentin in Shanghai verwirklicht, gerät Zinos in einen schweren Gewissenskonflikt, weil er ihr folgen will, aber nicht kann. Sein Laden steht sowieso kurz vor dem Abgrund und die Situation verschärft sich noch weiter, als er einen Bandscheibenvorfall erleidet und sich kaum mehr bewegen kann. An Löffelschwingen ist jedenfalls nicht mehr zu denken. Zinos heuert den frisch gefeuerten Koch-Exzentriker Shayn (Birol Ünel) an, um sein Restaurant vor dem Ruin zu retten. Doch der Großmeister weigert sich, Zinos‘ Fraß zu kochen und setzt stattdessen kulinarisch wertvolle Kost auf die Speisekarte. Am Anfang noch mit wenig Erfolg. Dazu hat Zinos plötzlich auch noch seinen Bruder Illias (Moritz Bleibtreu) am Hals. Als Freigänger darf dieser nur am Wochenende aus dem Knast, es sei denn, er findet einen Job. Deshalb soll Zinos ihn anstellen – wenn auch nur auf dem Papier, denn richtige Arbeit ist nicht so das Ding des notorischen Glücksspielers. Als Ausweg aus der Misere bietet sich Zinos‘ alter Schulkamerad Neumann (Wotan Wilke Möhring) an. Der ist scharf auf das Restaurant und würde einen anständigen Preis für den Laden bezahlen. Doch irgendetwas ist faul an dem schleimigen Immobilieninvestor…

aus: filmstarts.de


Soul Kitchen – Trailer Deutsch [HD]

Für Fatih Akin ist es „ein Heimatfilm der neuen Art“: In Soul Kitchen zeigt er Hamburg von seiner „schönsten“ Seite (wie man es nimmt: allerdings nicht Landungsbrücken, Michel, Alster und Hafen, was Touristen gezeigt wird) – und warnt zugleich vor dramatischen Veränderungen durch die „Yuppisierung“ in Stadtvierteln wie Wilhelmsburg. Es ist ein Film mit sehr viel Lokalkolorit – inklusive Hans Albers und Jan Fedder als Herr Meyer vom Gesundheitsamt. Die Geschichte besitzt universellen Charakter, sodass über Restaurantbesitzer Zinos, der sich mit seinem Bruder, der Bandscheibe und dem Finanzamt herumschlagen muss, auch in über 50 weiteren Ländern gelacht wird..

Gut, im Mittelteil hat der Film einen kleinen Durchhänger, weil die Charaktere drohen, ihre Verortung im Hier und Jetzt zu verlieren. Aber das Ende entschädigt dann um so mehr. Der Film ist seit Ende August als DVD Soul Kitchen erhältlich und ich habe ihn mit meiner Familie am Freitagabend gesehen und genossen.

Wilhelmsburg, der Hamburger Stadtteil, in dem der Film größtenteils spielt, ist beprägt von vielen Migranten (34,2 % der Einwohner). Vielleicht sollte Herr Zarrazin sich dort einmal zeigen (oder zumindest den Film sehen). Es ist ein wirklich köstlicher Film mit einer multikulturellen Seele entstanden, der den ganzen Thesen eines Herrn Sarrazin im herzhaften Lachen untergehen lässt. Und vielleicht trägt der Film dazu bei, bestehende Vorurteile abzubauen.