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Über WilliZ

Wurde geboren (in Berlin-Schöneberg), lebt (nach einem Abstecher nach Pforzheim, längere Zeit in Bremen und Hamburg) in dem Örtchen Tostedt am Rande der Lüneburger Heide - und interessiert sich für Literatur, Musik, Film und Fotografie (sowohl passiv wie aktiv) ... Ach, und gern verreise ich auch!

Das Gedrängele auf der Zielgeraden

Im Endlauf des 4×400-m-Staffellaufs der Herren bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft 2007 in Osaka mussten die deutschen Läufer erleben, wie eng es beim Staffelwechsel werden kann. Es gab eine Rempelei (der deutsche lief auf einen polnischen Läufer auf, der nicht rechtzeitig Platz machte), bei der der deutsche Läufer seinen Stab verlor.

Staffelwechsel 4 x 400 m

Nun ich mag Leichtathletik und war in alten Schulzeiten selbst ganz gut, was Laufen und Springen anbelangt (beim Werfen war ich nicht so stark), war bei den Bundesjugendspiele sogar einmal bester männlicher Teilnehmer meiner Schule. Lang ist es her. Und heute noch bin ich nicht nur als Blogger im Internet, sondern auch als Jogger über Wald- und Wiesenwege unterwegs.

Nach den Doping-Skandalen bei der Tour de France im Radrennen, einigen erst neulich aufgedeckten Doping-Fällen im Rudern, fragt man sich, wie es mit der ‚Sauberkeit‘ des Sports in der Leichtathletik bestellt ist, denn gerade hier, wie wir heute wissen, tat sich besonders der Ostblock durch Manipulationen mit Dopingmittel im großen Stil hervor. Später wollten die Amerikaner da nicht hinten anstehen.

Bei der Leichtathletik-WM in Osaka wurde nun auf Doping getestet wie nie zuvor. Eine der A-Proben soll positiv sein (der Name des Sportlers wurde bisher noch nicht veröffentlicht, warum auch immer). Die meisten Proben sind allerdings bis jetzt noch gar nicht ausgewertet. Was da also noch ans Tageslicht kommen kann, mag man gar nicht erraten. Wie auch immer: Experten halten das Kontrollsystem weiterhin für sehr lückenhaft. Wichtig wäre es vorallem, die Sportler auch außerhalb von Sportveranstaltungen, und zwar unangekündigt, zu testen (bei Wettbewerben sind sie meist wieder ‚clean‘).

Höher, schneller, weiter

Weiterhin fragt man sich, ob das olympische Motto „altius, citius, fortius“ (höher, schneller, weiter (eigentlich stärker)) überhaupt noch zeitgemäß ist; u.a. äußerte sich der Sportwissenschaftler Helmut Digel hierzu. Er würde mehr auf Duelle und spannende Finals setzen und weniger auf Rekorde. „Wer Preisgelder und für Weltrekorde hohe Prämien ausschüttet, müsse sich bewusst sein, den Anti-Doping-Kampf zu konterkarieren.“

Sport und Doping – fast wäre ich geneigt zu sagen: das gehört zusammen wie Brot und Butter (und wer mag schon Trockenbrot).

siehe hierzu zdf.de: Positive A-Probe bei Leichtathletik-WMHelmut Digel fordert WM-Reform

Die innere Uhr: Alles zu seiner Zeit

Wir kennen alle die Zyklen, die bestimmte Vorgänge im Leben bestimmen, die Gezeiten (Flut und Ebbe), den Wach- und Schlafzyklus beim Menschen oder die Blattbewegungen von Pflanzen. Beim Menschen spielt besonders der Erden-Tag als Zeiteinheit eine große Rolle. Die Chronobiologie untersucht dabei die biologischen Rhythmen, besonders die physiologischen Ereignisse bzw. Funktionen des Menschen in einem solchen Tagesrhythmus.

Den biologischen Rhythmus kennen wir als innere Uhr. Zum einen beinhaltet er das Stadiums des Wachseins, zum anderen die Schlafphase, ohne die ein Mensch auf längere Sicht nicht auskommt. Besonders im Wachzustand gibt es ein zyklisches Auf und Ab. Von daher ist es sinnvoll, die innere Uhr positiv fürs Wohlbefinden zu nutzen.

Nun sollte man wissen, welche Zeiträume für welche Tätigkeiten (oder Ruhephasen) am geeignetsten sind. Hier eine kurze Übersicht, die sicherlich nicht für jeden gültig ist, aber doch wohl die meisten Menschen betrifft:

zwischen 10 und 12 Uhr: Prüfungstermine oder Vorstellungsgespräche – das Kurzzeitgedächtnis arbeitet auf vollen Touren, gesteigerte Konzentrationsfähigkeit

zwischen 12 Uhr 30 und 14 Uhr: körperliches Tief – Pause für den Organismus – Mittagspause

zwischen 14 und 16 Uhr: Arzttermine – Schmerzempfinden ist dann am geringsten

zwischen 16 und 18 Uhr: ideal für sportliche Betätigung, da man jetzt am effektivsten trainiert

die Zeit um 17 Uhr: idealer Zeitpunkt, um leckere Speisen zu genießen

zwischen 18 und 20 Uhr: die Haut ist jetzt am aufnahmefähigsten – Cremes und Masken wirken am intensivsten

um 23 Uhr: Licht aus – jetzt treten die meisten Tiefschlafphasen auf, wichtig für erholsamen Schlaf

Ich denke: Wir sollten öfter auf unsere innere Uhr achten und uns weniger hetzen lassen, zumal unser moderne Lebensstil immer mehr von den Rahmenbedingungen abweicht, die unsere biologische Uhr uns vorgibt.

Werders Zug kommt ins Rollen

Bisher hat sich Werder Bremen in der laufenden Saison sehr schwer getan. Sicherlich liegt es auch daran, dass viele Stammspieler noch verletzt oder nicht ganz fit sind. Besonders Torsten Frings wird vermisst. Aber so langsam kommt der Werder-Zug wohl doch ins Rollen: Zunächst der erste Sieg in der Bundesliga – zudem auswärts in Nürnberg – dank eines Tores des jungen Nachwuchsspielers Martin Harnik. Und gestern der Sieg in Zagreb, der die Qualifizierung für die Champions League bedeutet (übrigens heute um 18 Uhr findet in Monaco die Auslosung für die Gruppenphase statt).

Diegos 2 Tore nach dem 3:2-Sieg in Zagreb

Besonders ein Gesicht wird man sich merken müssen: Martin Harnik. Nachdem der in Hamburg Geborene bis Ende 2005 beim SC Vier- und Marschlande kickte, kam er zu Werder ins Internat und feierte seinen ersten großen Erfolg mit Werders U23 (die in der Regionalliga Nord spielt) mit seinen zwei Toren beim 2:0-Sieg gegen den 1. FC Köln in der ersten Runde des DFB-Pokals (zum Leidwesen von Herrn Daum). Und als Sohn eines österreichischen Vaters spielte er erst jüngst sein erstes A-Länderspiel für Österreich gegen Tschechien und schoss auch dort ein Tor. Seine Mutter ist Deutsche, aber der DFB hat es leider verpennt, ihn für den deutschen Fußball im Nationaltrikot zum Einsatz zu bringen. Immerhin wird sich jetzt Werder Bremen seiner Spielkünste erfreuen dürfen.

Martin Harnik - Werder Bremen

siehe auch zdf.de: Nachwuchsstürmer mit Frische-GarantieDiego schießt Werder in die Königsklasse

Ein Wimpernschlag

Neben tropischer Hitze beschert uns die Leichtathletik-Weltmeisterschaft 2007 im japanischen Osaka auch einige sehr knappe Ergebnisse:

Trotz seiner Bestzeit von 45,44 Sekunden ist Bastian Swillims im Vorlauf über 400 m ausgeschieden. Er wurde Vierter seines Rennens und scheiterte an wenigen Tausendstelsekunden, die laut Regelwerk aber nicht veröffentlich werden müssen. Statt Swillims zog der in 45,44 zeitgleiche Jamaikaner Michael Blackwood als Fünfter eines anderen Vorlaufes ins Halbfinale ein. Bei den in so kniffligen Situationen herangezogenen Tausendsteln lag er besser.

Leichtathletik-WM 2007 in Osaka: 100-m-Finale Frauen
Wer hat die Nase vorn (d.h. Brust)?

Ebenso eng war es im Finale über 100 m bei den Frauen. Nach minutenlangem Rätsel ‚entschied‘ sich die Jury für Veronica Campbell aus Jamaika vor der US-Amerikanerin Lauryn Williams, beide in 11,01 Sekunden gestoppt.

Leichtathletik-WM 2007 in Osaka: 100-m-Finale Frauen Ergebnis

Selbst das so genannte Fotofinish gibt nicht sehr viel her. Und eher sieht es so aus, als ob die US-Amerikanerin vorn liegt (mit Bein und Arm). Aber es zählt die Brust. Da hechtet die Jamaikanerin zur rechten Zeit ins Ziel … Angesichts so knapper Ergebnisse darf die Frage erlaubt sein, ob man Medaillen nicht doppelt vergeben kann.

Leichtathletik-WM 2007 in Osaka: 100-m-Finale Frauen Fotofinish
Fotofinish

Resultate der WM vom IAAF (Internationalen Leichtathletikverband)
Leichtathletik-WM Osaka 2007 im ZDF

Molwanîen – Land des schadhaften Lächelns

Die Republik Molwanien ist zwar eines der kleinsten Länder Europas, doch hat sie dem anspruchsvollen Touristen viel zu bieten. Großartige Landschaft, prachtvolle neoklassizistische Architektur und Jahrhunderte der Hingabe an Kunst und Kultur sind zugegebenermaßen Mangelware, der furchtlose Reisende wird aber in diesem einzigartigen, küstenfreien Nationalstaat trotzdem viel zu seiner Erbauung finden.

In geographischer Hinsicht ist Molwanien ein Land der Gegensätze – von den felsigen, größtenteils unfruchtbaren Bergen bis zu den felsigen, größtenteils unfruchtbaren Ebenen.

Bisher noch nichts von Molwanien gehört? Oh nein, nicht MoldawienMolwanien!

Molwanien ist, man wird es sich denken können, ein fiktives Land. Und zu diesem Land gibt es einen Reiseführer, von den Herren Santo Cilauro, Tom Gleisner & Rob Sitch (alle drei sind Mitglieder der australischen Comedy-Truppe „Working Dog“, die mit ihrer wöchentlichen Show „The Panel“ und vielen anderen TV- und Radioproduktionen hinter AC/DC und Russell Crowe die erfolgreichsten Entertainer des Landes sind) unten den Titel: Molwanien – Land des schadhaften Lächelns verfasst. Inzwischen gibt es bereits eine aktualisierte Ausgabe: jetzt noch schadhafter. Der Spiegel schrieb zu diesem Buch:

„Ein ideales Buch für Menschen, die am liebsten zu Hause verreisen – während sie sich in ihrem Lesesessel scheckig lachen.“

Molwanien - Land des schadhaften Lächelns

Man ahnt vielleicht, um was es sich hierbei dreht. Es ist ein köstlicher Reiseführer, bei dem ich manche Träne des Lachens vergosse habe. Hier eine kleine Zusammenfassung mit Leseproben, damit der werte Leser weiß, wohin ihn ‚die Reise’ führt:

Die Anreise ist am günstigsten mit einer molwanischen Billigairline. Ideal für Reisende, die „keinen Wert auf Luxus wie Mahlzeiten an Bord oder Navigationsinstrumente legen“. Innerhalb des Landes sollten Sie sich mit einem Auto bewegen. Die Städte „Lutenblag und Svetranj sind durch die wohl einzige Kopfsteinpflaster-Autobahn Europas verbunden“. Von Taxifahrten ist abzuraten, da der zulässige Blutalkoholwert im Land 1,2 Promille beträgt (1,5 an Wochenenden). Und die Droschkenführer erreichen den Grenzwert immer.

Bahn Das Eisenbahnnetz um Lutenblag ist billig und effektiv. Besucher finden es allerdings manchmal ein wenig kompliziert. Im Prinzip gibt es vier Zugtypen; da jedoch einer nicht mehr eingesetzt wird, bleiben drei: Expreß- (Exprecz), Schnell- (Rapjid) und Personenzug (Pendjlken). Er herrscht Reservierungspflicht für alle Expreß- und Schnellzüge außer dem Intercity; hier kann man die Fahrkarte an Bord kaufen, aber nur in Zügen, die Lutenblag verlassen, und nicht an Feiertagen. Personenzüge haben in der ersten Klasse keine reservierten und in der dritten überhaupt keine Sitzplätze außer dem Dach. Die meisten Bahn- und Busgesellschaften bieten Verbilligungen für behinderte Fahrgäste an; einem neueren Gerichtsurteil zufolge gilt jedoch Trunkenheit nicht mehr als Behinderung. Nachlässe für Rentner (20 %) können von allen Passagieren über 90 in Anspruch genommen werden; dazu muß man sich allerdings ausweisen.“

Impfungen vor dem Molwanien-Besuch sind nicht nötig, jedoch kann es nicht schaden, eigene Blutkonserven mitzubringen. Und auch das sollten Sie wissen: „Ein Glas molwanisches Leitungswasser enthält 80 Prozent des Jahresbedarfs einer Person an Spurenmetallen und Kolibakterien.“ Ganz wichtig, wenn Sie elektronische Geräte verwenden wollen: Die Spannung beträgt 37 Volt; sie benötigen also auf jeden Fall einen Transformator. Auch hier gibt der Reiseführer „Molwanien“ wichtige Tips: „Stellen Sie sicher, daß das betreffende Gerät geerdet und mindestens drei Meter von entzündlichen Flüssigkeiten entfernt steht.“

Molwanien

Wenn Sie lecker essen gehen wollen, gibt es zur neuen Saison eine gute Nachricht: Die meisten Luxusrestaurants haben nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt wieder geöffnet. Hier können Sie also bedenkenlos speisen. Der aktuelle Reiseführer empfiehlt das „Café Sadjevics“ in der Hauptstadt Lutenblag. Es ist in der Nähe der Universität gelegen, „bewirtet vor allem die Akademiker und Intellektuellen der Stadt und ist daher normalerweise leer“.

Wo wohnt man in Molwanien? Bestes Haus in der Hauptstadt ist das „Rojal Paltaz Hotjl“, das – wie der Name schon andeutet – direkt gegenüber einer Fabrik für Presspappe steht. Die meisten öffentlichen Gebäude sind rauchfrei. Sie können sich also frei entscheiden, in welchem Raum Sie rauchen wollen.

Wer die Natur Molwaniens sucht, findet im westlichen Plateau eines der größten Feuchtgebiete der Welt. Beste Reisezeit dafür ist Ende Mai, „nachdem die Mücken von Flugzeugen aus besprüht wurden – und bevor die Blutegel richtig aktiv werden“. Ein Tipp, den Sie wirklich beherzigen sollten. Noch etwas zur Kommunikation. Die molwanische Sprache kommt tief aus dem Rachen. Wenn Sie in das sympathische Land fahren, sollten Sie zumindest einen Satz können, der Ihnen in vielen Situationen weiterhilft: „Sprufki doh crasko?“ Auf Deutsch: „Was ist das für ein Gestank?“

Nun die Autoren haben es längst nicht bei diesem Buch belassen und zwei weitere Reiseführer herausgebracht. Neben Molwanien. Land des schadhaften Lächelns gibt es auch die Reiseführer für San Sombrèro – Karibik, Karneval und Kakerlaken und Phaic Tan – Land des krankhaften Lächelns (Entdecke die Achselhöhle Asiens)

40 Jahre Farbfernsehen – 25 Jahre Compact Disc

Heute vor 40 Jahren wurde mit einem symbolischen Knopfdruck die Ära des Farbfernsehens eingeläutet. Nicht ganz so alt ist die Compact Disc, kurz CD genannt, die vor 25 Jahren auf den Markt kam. Beide sind heute nicht mehr wegzudenken, wenn beider Zukunft durchs Internet und dessen Möglichkeiten auch ziemlich ungewiss ist.

25 Jahre CD

Happy birthday!

siehe auch bei zdf.de: 40 Jahre FarbfernsehenDie Compact Disc wird 25

technosexual lifestyle

Sie sind durchgestylt mit Nike-Turnschuhe, Swatch-Uhr, Goldkette, Ralph-Lauren-Kapuzenshirt und Boss-Jeans und für sie sind Mobiltelefon und Internet längst selbstverständlich, um Kontakte zu anderen mobil und virtuell zu knüpfen. Der Handyklingelton spiegelt ihre Persönlichkeit wider. Sie handeln meist freier, optimistischer und selbstbewusster und sind wählerischer und kritischer, oftmals aber auch überfordert von zu vielen Reizen und Chancen.

Ich spreche von der so genannten Generation Y, den 12- bis 29-Jährigen, auch gern als die Fun-Generation gebezeichnet. Y weil der Buchstabe dem X folgt und diese neue Generation der Generation X folgte (danach dürfte ich der Generation W angehören).

Sie wollen anders sein, aber doch genau so wie ihre Freunde – oder so ähnlich. Sie bilden vor allem eine neue Käuferschicht, um die sich die Industrie bemüht. Allen voran Coty Prestige, der größte Parfümhersteller, der mit dem „Calvin Klein“-Parfüm ganz am Puls der Zeit ist und damit Trendsetter der Generation Y, neuerdings auch “technosexuelle” Generation genannt. „Technosexuell“ ist ein hübsches Wort, ein Neologismus, das sich Coty bzw. Kevin Klein auch gleich schützen ließen.

Und da Blogs gleichfalls im Trend liegen (wer möchte nicht gern eine „Cewebrity“, eine Internet-Berühmtheit, sein – ebenfalls ein Neologismus – aus den Wörtern Celebrity und Web entstanden), so gibt es fingierte Blogs, die über das ‚Hinterstübchen’ Kevin Kleins neuestes Produkt „CKIN2U“ mit ansehnlichen Menschen preisen. CK (Kevin Klein) ist dann nicht nur auf dir drauf (parfümmäßig), sondern förmlich in dir drin (IN2U). Und so ist auch alles IN2, wie dieser Beitrag in meinem Blog. Nun wird es aber nervig, denn diese Technosex-Typen verbreiten ihre frohe Werbebotschaft zunehmend durch Kommentare in anderen Blogs. Die wünscht man sich dort aber eher OUT2

Teil des technosexual lifestyle?!

Quelle: u.a. wortfeld.de / Stern Journal Nr. 18 vom 26.04.2007 – „Ich will anders sein – genau wie meine Freunde“

Beispiele für solche Werbe-Blogs: [technosexual.de] – [polymorpheregung]