Alle Artikel von WilliZ

Über WilliZ

Wurde geboren (in Berlin-Schöneberg), lebt (nach einem Abstecher nach Pforzheim, längere Zeit in Bremen und Hamburg) in dem Örtchen Tostedt am Rande der Lüneburger Heide - und interessiert sich für Literatur, Musik, Film und Fotografie (sowohl passiv wie aktiv) ... Ach, und gern verreise ich auch!

Weihnachtliche Dekoration – Teil 3

Hier noch weitere weihnachtliche Dekoration, die unser Haus schmückt. Da kann das Weihnachtsfest endlich kommen. Wir freuen uns schon darauf. Hoffen wir nur noch, dass es auch ein wenig schneien wird:

Weihnachtliche Dekoration: Eingangstür Weihnachtliche Dekoration: Fahrradschuppen
Eingangstür Fahrradschuppen
Weihnachtliche Dekoration: Wohnzimmerfenster Weihnachtliche Dekoration: Eisbären
Wohnzimmerfenster Eisbären (dürfen bei AlbinZ nicht fehlen)

Urlaub: Tunesien 1999/2000

Es ist fast 7 Jahre wieder her, dass ich mit meinen Lieben am 1. Weihnachtstag 1999 in den Süden Tunesiens aufgebrochen war, um dem Trubel des Jahrtausenwechsels zu entgehen. Die Nacht von Silvester auf Neujahr wollten wir in der Wüste verbringen. Unser Ziel: Tozeur, eine Oasenstadt mit zigtausend Dattelpalmen. Es wurde ein ganz toller Urlaub, in dem wir vieles sahen und in uns aufnahmen. Den Silvesterabend waren wir zwar in der Wüste, aber bei einem Open Air-Konzert von Gloria Gaynor mit vielen anderen Gästen und Einheimischen. Wir waren also mitten im Trubel! Aber es war von der Atmosphäre her einfach super!

Dann nächtigten wir allerdings doch noch in der Wüste, in der es nachts frostig kalt wurde. Auch ein Kamelritt durfte nicht fehlen. Und der Besuch der Starwars-Kulissen. Hier ein neu überarbeitetes Video – unsere Reise in Zusammenfassung:

Schneeeeeeee – Teil 2

12. Dezember
Die Sonne hat unseren ganzen schönen Schnee geschmolzen. Was für eine Enttäuschung. Mein Nachbar sagt, dass ich mir keine Sorgen machen soll, wir werden definitiv eine weiße Weihnacht haben. Kein Schnee zu Weihnachten wäre schrecklich! Bob sagt, dass wir bis zum Jahresende so viel Schnee haben werden, dass ich nie wieder Schnee sehen will. Ich glaube nicht, dass das möglich ist. Bob ist sehr nett – ich bin froh, dass er unser Nachbar ist.

14. Dezember
Schnee, wundervoller Schnee! 30 cm letzte Nacht. Die Temperatur ist auf -20 Grad gesunken. Die Kälte lässt alles glitzern. Der Wind nahm mir den Atem, aber ich habe mich beim Schaufeln aufgewärmt. Das ist das Leben! Der Schneepflug kam heute Nachmittag zurück und hat wieder alles zugeschoben. Mir war nicht klar, dass ich soviel würde schaufeln müssen, aber so komme ich wieder in Form. Wünschte, ich würde nicht so Pusten und Schnaufen.

Schnee - Teil 2

15. Dezember
60 cm Vorhersage. Habe meinen Kombi verscheuert und einen Jeep gekauft. Und Winterreifen für das Auto meiner Frau und zwei Extra-Schaufeln. Hab den Kühlschrank aufgefüllt. Meine Frau will einen Holzofen, falls der Strom ausfällt. Das ist lächerlich – schließlich sind wir nicht in Alaska.

Fortsetzung folgt …

Schulzentrum in Tostedt lahm gelegt

Langsam nimmt es Überhand: Die Trittbrettfahrer, die mit ihren vorgetäuschten Ankündigungen zu Amokläufen für Unruhe an deutschen Schulen sorgen. So gestern in meinem Wohnort Tostedt geschehen: Eine anonyme Bombendrohung, schriftlich, wohl auch telefonisch aufgegeben, veranlasst die Schulleitung und die Polizei, das Schulzentrum (mit Gymnasium Tostedt, Erich Kästner-Realschule und Hauptschule) nach der 1. Schulstunde zu räumen. So fiel für rund 2000 Schüler der weitere Unterricht an diesem Tag aus. Trotz des Einsatzes von Spürhunden konnte die Polizei keinen Sprengsatz finden. Bisher hat die Polizei nach eigenen Angaben noch keine Erkenntnisse über einen Tatverdächtigen. Es wird davon ausgegangen, dass es sich um einen Nachahmungstäter handelt, der sich die Vorfälle der letzten Zeit zum Vorbild genommen hat.

Auch meine beiden Söhne waren von dem Unterrichtsausfall betroffen. Meinem jüngsten hat es aber nichts genützt: Er musste in der 1. Schulstunde eine Mathe-Arbeit schreiben. Natürlich sind wir alle froh, das nicht wirklich etwas passiert ist. Trotzdem hoffen wir, das der unbekannte Hinweisgeber gefasst wird. Die Kosten des Polizeieinsatzes waren nicht unerheblich.

Weihnachtliche Dekoration – Teil 2

Meine Frau tut alles, um uns ein wenig in weihnachtliche Stimmung zu bringen. Dazu gehört natürlich eine entsprechende und allgegenwärtige Dekoration in und am Haus, der man sich nicht völlig entziehen kann. Wenn dann auch noch das Wetter etwas winterlicher wird (und ich bald freie Tage habe), dann könnte es vielleicht wirklich noch etwas mit Weihnachtsstimmung werden:

Weihnachtliche Dekoration: Briefkasten Weihnachtliche Dekoration: Gesteck mit Lichtern
Briefkasten Gesteck mit Lichtern
Weihnachtliche Dekoration: Viele Weihnachtsmänner Weihnachtliche Dekoration: Kerze mit Weihnachtsmann
Viele Weihnachtsmänner Kerze mit Weihnachtsmann

Schöne Bescherung – immer wieder …

Die Familie Griswold feiert Weihnachten. Familienoberhaupt Clark Griswold stürzt dabei alles in ein unsägliches Chaos, sodass für den Betrachter kein Auge trocken bleibt. Es gehört bei uns zur weihnachtlichen Tradition, mindestens einmal den Film ‚Schöne Bescherung‚ (National Lampoon ’s X-Mas Vacation – USA 1989 – Regie: Jeremiah Chechik) mit Chevy Chase anzusehen.

    Weihnachten bei den Griswolds

Sei es die Suche nach dem richtigen Weihnachtsbaum, das Installieren einer Lichterkette mit immerhin 25.000 Glühbirnen, die Invasion der buckeligen Verwandtschaft oder das Warten auf die ersehnte Weihnachtsgratifikation:

Es gibt keine schönere Bescherung als die mit den Griswolds! So macht Weihnachten Spaß! Am Freitag, den 15. Dezember, gibt es den Film im Fernsehen auf RTL2 ab 20 Uhr 15 (Wiederholung am Samstag, den 16.12., um 15 Uhr 15).

Ubrigens: Der illuminierte Wahnsinn, also die Weihnachtsbeleuchtung in deutschen Städten und Vorgärten verbrauchte im letzten Jahr ca. 25 Millionen Kilowattstunden.

Video (Ausschnitte): Familie Griswold – Schöne Bescherung

Gerührt oder geschüttet? Der neue Bond ist da

Im Vorfeld gab es schon einiges Murren um den neuen James Bond-Darsteller Daniel Craig: zu blond, zu hässlich (mein jüngster Sohn taufte den neuen Bond auch gleich James Blond), mit Problemen beim Autofahren und nur mit Schwimmweste zu bewegen, Wasserfahrzeuge zu betreten. Das ist nicht der Bond, den wir bis jetzt kannten. Eher wie ein russischer Agent (die Ähnlichkeit mit Putin).

Aber kaum lief der neue Bond-Film „Casino Royale“ in den Kinos an, da war alle voreilige Kritik vergessen. Einen neuen Bond haben wir da vor uns. Nichts da mit Gentlemen-Agenten und dergleichen. Es geht sofort hart zur Sache. Und statt Effektegewitter ein Actionspektakel mit ganz tollen Stunts. Ein neuer Bond für eine neue Generation.

Sicherlich war der letzte Bond mit dem unsichtbaren Aston Martin trotz guter Einspielergebnisse sehr seicht und unglaubwürdig. Also zurück zu den Wurzeln und auch den Romanen, die immerhin das Material für die Bond-Reihe liefern. Aber der neue Bond ist nicht mein Bond. Nicht nur zu blond, sondern auch zu brutal, ja zu real, außer bei den „sportlichen Leistungen“, die Bond zu Beginn vollbringt (Herkules hätte nicht diese Ausdauer).

Erstaunlich für mich die Rollenbesetzung von „LeChiffre“, dem Gegenspieler von James Bond: Mads Mikkelsen. Ich kenne ihn aus den dänischen Filmen „Adams Äpfel“ und „Dänische Delikatessen“ (letzterer wartet noch darauf, von mir gesehen zu werden). Man glaubt es kaum, den gleichen Schauspieler vor Augen zu haben. Hut ab!

Okay, Sean Connery, selbst Pierce Brosnan – beide sind nicht zu toppen. Der neue Bond-Film ist sicherlich ein spannender Agentenfilm mit toller Action. Und Daniel Craig als der Top-Agent auch bestens besetzt – würde er nur nicht James Bond heißen.

Ausschnitte aus James Bond: Casino Royale (2006)

Schneeeeeeee – Teil 1

1. Dezember
Es hat angefangen zu schneien. Der erste Schnee in diesem Jahr. Meine Frau und ich haben unsere Cocktails genommen und stundenlang am Fenster gesessen und zugesehen, wie riesige, weiße Flocken vom Himmel herunter schweben. Es sah aus wie im Märchen. So romantisch – wir fühlten uns wie frisch verheiratet. Ich liebe Schnee.

Schnee - Teil 1

6. Dezember
Als wir wach wurden, hatte eine riesige, wunderschöne Decke aus weißem Schnee jeden Zentimeter der Landschaft zugedeckt. Was für ein phantastischer Anblick! Kann es einen schöneren Platz auf der Welt geben? Hierher zu ziehen war die beste Idee, die ich je in meinem Leben hatte. Habe zum ersten Mal seit Jahren wieder Schnee geschaufelt und fühlte mich wieder wie ein kleiner Junge. Habe die Einfahrt und den Bürgersteig freigeschaufelt. Heute Nachmittag kam der Schneepflug vorbei und hat den Bürgersteig und die Einfahrt wieder zugeschoben, also holte ich die Schaufel wieder raus. Was für ein tolles Leben!

Fortsetzung folgt …

Postamt in Tostedt vor Schließung

Ich bin kein großer Freund von Bahn und Post. Aber man kommt nicht immer umhin, deren Dienstleistungen zu nutzen. Tostedt, ein Ort in der Nordheide (sprich: im Norden der Lüneburger Heide), ist nun nicht gerade riesig, aber immerhin nicht so klein, um weder Bahnhof noch Postamt zu haben. Jetzt will die Deutsche Post AG ihre Filiale in Tostedt schließen. Dafür sucht sie einen Geschäftsinhaber, der in seinem Laden eine so genannte Postagentur betreiben möchte. Wann diese „Umwandlung“ sein wird, steht allerdings noch in den Sternen. Vielleicht erklärt sich ja das Kirchenbüro unserer Johannesgemeinde bereit, einen Postschalter zu eröffnen.

Postagentur