Kategorie-Archiv: Internet-Bastelkiste

WillZ Bastelkiste mit Fragen rund um PC und Internet

40 Jahre Farbfernsehen – 25 Jahre Compact Disc

Heute vor 40 Jahren wurde mit einem symbolischen Knopfdruck die Ära des Farbfernsehens eingeläutet. Nicht ganz so alt ist die Compact Disc, kurz CD genannt, die vor 25 Jahren auf den Markt kam. Beide sind heute nicht mehr wegzudenken, wenn beider Zukunft durchs Internet und dessen Möglichkeiten auch ziemlich ungewiss ist.

25 Jahre CD

Happy birthday!

siehe auch bei zdf.de: 40 Jahre FarbfernsehenDie Compact Disc wird 25

Kopierschutz bröckelt

DRM, das digitalen Rechtemanagement, ist bekanntlich nicht sehr benutzerfreundlich. Da gibt man Geld für ein im Internet heruntergeladenes Musikstück aus, hat aber nur beschränkte Nutzungsrechte – und oft genug auch seine Probleme, dass Stück überhaupt zum Abspielen zu bekommen. Einige der noch nicht einmal einheitlichen Kopiersperren verhielten sich auf dem Rechner sogar wie Trojaner und verhinderten das generelle Beschreiben von CDs oder DVDs (Sony sei ‚dank‘).

Jetzt scheint die DRM-Front langsam zu bröckeln, u.a. bietet Apple neuerdings Titel der Firma EMI ohne DRM auf seinem Musikportal iTunes an. Und es gibt einige Anbieter in Deutschland, die anscheinend auch ohne Rechteverwaltung auskommen. Leider hat mir ein spezieller kleiner Test gezeigt, dass das Angebot für einen alten Freak wie mich doch eher sehr mager ist. So suchte ich nach dem aktuellen Album von Jethro Tull: Best of Acoustic Jethro Tull (CD bei amazon.de für 13,95 €) bzw. nach dem auf dieser Scheibe enthaltenen Titel: Broadford Bazaar.

Hier das Ergebnis:

1. akuma.de – ein Musikportal mit über 500.000 Titel im Angebot:
eher schmales Angebot – Stück nicht gefunden

2. mp3.de – u.a. auch Sprungbrett für junge Talente (Angebot daher zum Teil kostenlos)
auch eher schmales Angebot – Stück nicht gefunden

3. tonspion.de – MP3-Angebot (aber nur schmale Kost)
hier kennt man Jethro Tull nicht einmal

4. lastfm.de – Web 2.0-Angebot und Internetradio mit rund 20 Millionen Mitgliedern
von den vieren das mit dem größten Angebot – aber den Titel kennt man dort leider auch nicht

Was mich verwundert, ist auch hier die oft leider ungenügende Qualität der Musikstücke (Bitrate von 128 kbit/s) für den oft nicht gerade niedrigen Preis: 89 Cent ist schon ‚fast‘ geschenkt, andere nehmen 1,49 € (eine unverfrorene Frechheit).

Guitar Pro 5 für junge Musiker

Wer als junger Musiker, als Gitarrist oder Bassist, eine Band gründet, wird sehr schnell feststellen, dass er nicht umhin kommt, sich auch mit Noten oder zumindest Tabulaturen zu beschäftigen, besonders dann, wenn Stücke anderer Gruppen gecovert werden sollen.

Es gibt ein sehr interessantes und auch sehr umfangreiches Programm, Guitar Pro 5, mit dem Noten und Tabulaturen erstellt werden können. Da neben Export auch ein Import von MIDI-Dateien möglich ist, kann man auf den weiten Musikschatz des Internets zurückgreifen. Außerdem werden viele tausende fertige Tabulaturen/Noten angeboten. Die einmal erstellten Noten können auf unterschiedlichste Weise gespeichert (z.B. auch als PDF-Datei) und gedruckt werden. Natürlich kann man die Musikstücke auch abspielen und sich beim Üben selbst damit begleiten, wobei jedes Instrument getrennt aufgezeichnet ist, da mehrere Spuren (für jedes Instrument eines) eingerichtet werden können. Daneben gibt es viele kleine Tools (vom Metronom bis zum digitalen Stimmgerät), die sehr hilfreich sein können.

Guitar Pro 5

Mein großer Sohn, der Bassspieler, ist von Guitar Pro 5 auf jeden Fall begeistert und benutzt es regelmäßig, um auch Noten und Tabulaturen für seine Mitspieler zu erstellen und auszudrucken.

Videobearbeitung am PC – 3. Teil

Beim Kauf meines Rechners hatte dieser ein ganzes Software-Paket der Firma Cyberlink mit an Bord. Neben einem DVD-Player und Cyberlink Cinema (u.a. kann ich damit TV gucken und auch Sendungen in den verschiedensten Videoformaten aufnehmen – gleichzeitig aber auch über eine entsprechende Schnittstelle am PC die analoge wie digitale Videokamera anschließen) sind das der PowerProducer, mit dem ich Videos zusammenstellen und samt Videomenü brennen kann, und die Videobearbeitungssoftware PowerDirector.

Cyberlink PowerDirector

Der PowerDirector bietet eigentlich alles, was ich für den Hausgebrauch zur Videobearbeitung brauche, hat allerdings seine Grenzen. So werden zwar alle gängigen Formate unterstützt, aber z.B. kein 5.1-Audio. Auch ist es mit Video- und Tonspuren nicht weither. Wer also mehr als nur Effekte und Übergänge im Videobereich erstellen möchte, wer mit mehr als einer Videospur zu arbeiten gedenkt, dem rate ich eher zum Ulead MediaStudio (was allerdings eine Geldfrage ist). Für den Anfang hat aber der PowerDirector bei mir ‚treue Dienste‘ geleistet.

Videobearbeitung am PC – 1. Teil: Ulead MediaStudio Pro 8.0
Videobearbeitung am PC – 2. Teil: Macromedia Flash Professional 8

Videobearbeitung am PC – 2. Teil

Ein sehr mächtige Tool ist Macromedia Flash, jetzt Adobe Flash, das ich in der Version Professional 8 vorliegen habe. Es ist eine eigenständige Entwicklungsumgebung zur Erstellung von multimedial ausgerichteten Grafik- und Animations- bzw. Videodateien, die als Flash-Filme (eigenes SWF-Format) mit einem Abspielprogramm, dem Flash Player, betrachtet werden können. Dieser Player ist in der Regel als so genanntes Plugin im Webbrowser (Internet Explorer, Firefox u.a.) eingebunden.

Vereinfacht gesagt: Flash ist ein Ersatz für animierte GIF-Dateien. Durch Programmierung lassen sich aber weitaus komplexere Zusammenhänge erstellen. Daher ist die Anwendung von Flash auch nicht sehr leicht und benötigt ein umfangreiches Studium, was natürlich zeitaufwändig ist. Daher habe ich mich mit Flash bisher eher nur am Rande beschäftigt.

Macromedia Flash Professional 8

Übrigens: Flash verfügt auch über einen eigenen Video Encoder. Viele Video-Portale (z.B. youtube.com, myvideo.de) nutzen diesen Video Encoder. So habe ich mich auch schon etwas darin versucht.

Videobearbeitung am PC – 1. Teil: Ulead MediaStudio Pro 8.0

Jethro Tull live at Hammersmith Odeon, London (8. Sept. 1984)

Wolfgangs Schatzkämmerlein (Wolfgang ’s Vault) macht es möglich: Das Konzert von Jethro Tull zur „Under Wraps“-Album Tour aus dem Hammersmith Odeon in London vom 8. September 1984 ist in (fast) voller Länge (rund 2 Stunden) als Audio-Stream zu hören. Man muss sich nur auf der Website anmelden, das natürlich kostenlos.

Neben Ian Anderson, Martin Barre, Doane Perry (der kurz zuvor bei Tull sein Debüt als Drummer gab) und Dave Pegg am Bass ist Peter-John Vetesse an den Keyboards zu hören. Setlist: Locomotive Breath (inst. intro.)/Hunting Girl, Under Wraps, Later That Same Evening, Nobody’s Car, Pussy Willow, Clasp, Living In The Past, Thick As A Brick, Aqualung, Locomotive Breath, Too Old To Rock’N’Roll/Thick As A Brick (reprise)

Jethro Tull at Hammersmith Odeon 1984

Jethro Tull
live at Hammersmith Odeon, London (8. Sept. 1984)
weitere Konzerte (meine Favoriten):
Ry Cooder
at Record Plant, Sausalito, CA – 7/7/74
Gentle Giant
at Academy of Music – New York, NY 01/18/195

Videobearbeitung am PC – 1. Teil

Um ein solches Weblog multimedial aufzupeppen (aber natürlich auch für den weiteren privaten Bereich) benötigt man entsprechende Programme, mit denen man Bilder, Musik und Videos (also die ganze Mulitmedia-Palette) erstellen bzw. bearbeiten kann. Hier nun etwas zur digitalen Videobearbeitung.

Auf meiner Technik-Seite habe ich mich bereits etwas ausführlicher über die Video-Bearbeitung ausgelassen. Allerdings ist einiges dort Geschriebene nicht mehr ganz aktuell – die Technik schreitet eben mit schnellen Schritten voran. In der Zwischenzeit habe ich natürlich viele andere Programme zur Videobearbeitung für den PC kennen gelernt, u.a. das Ulead MediaStudio Pro 8.0, das eigentlich aus einem Video Editor und einem Audio Editor besteht (Video Capture gehört als 3. Komponente ebenfalls dazu, ich benutze es aber nicht, da ich Videos aus externen Quellen, z.B. von der Videokamera, direkt über die TV-Karte einspiele). Den Audio Editor benutze ich auch fast nie, da ich den Wave Editor von Nero (gehört zum Nero Burning Rom Paket) handlicher finde, der mir zudem auch mehr Funktionalität bietet (siehe hierzu den 2. Teil meines Beitrag: Ian Anderson: Walk into Light (1983)). Um es gleich zu sagen: Das Ulead MediaStudio ist nicht ganz billig (das Ulead VideoStudio 11 reicht meist auch).

Arbeitsoberfläche von Ulead MediaStudio Pro 8.0

Was ist das Besondere an diesem Videobearbeitungsprogramm? Zunächst ist es wirklich sehr schnell. Es nutzt die Rechnerressourcen optimal. Man kann insgesamt mit sieben Ton- und sieben Videospuren arbeiten, was einen entscheidenen Vorteil ausmacht. Im Audiobereich wird u.a. Dolby Digital 5,1 Surround unterstützt., an Videoformaten so ziemlich alles von normalen MPEG1- und MPEG2-Formaten (DVD) über DIVX, WMV9, MPEG-4, HDV über RealMedia- bis hin zum Flash-Format (youtube.com stellt die Videos in Flash dar).

Natürlich ist die Funktionalität weitreichend. Neben Übergängen, Titeln (Text), Effektfiltern usw. findet man eine breite Palette an weiteren Möglichkeiten, die einem Video-Bastler das Herz höher schlagen lassen. Den Video Editor kann man dabei auch hervorragend für die Bearbeitung von Audiodateien nutzen (z.B. den Schnitt, das Extrahieren von Tonspuren aus Videos und das separate Speichern).

Ich muss gestehen, dass ich längst noch nicht alle Möglichkeiten ausgenutzt habe, die das Programm bietet. Ist leider auch eine Zeitfrage. Auch muss man zunächst mit der Ulead-‚Philosophie’ klarkommen (Im Grafik-Bereich habe ich da immer noch Schwierigkeiten mit PhotoImpact von Ulead). Wer das nötige Kleingeld übrig hat (aber wer hat das schon) und wer nicht gerade im Profibereich tätig ist, dem kann ich dieses Video-Tool nur wärmstens empfehlen.

Mein 500.000. Youtube-Besucher

Dieser Tage hatte ich den 500.000sten Besucher meiner Videos bei youtube.com. Den Kommentaren zufolge ist viel Dank auf mein Haupt geschüttet worden, das ich auf diesem Wege gern zurückgeben möchte.

Übrigens gibt es, was die „most viewed“ (am meisten betrachteten) Videos betrifft, ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem Videoclip „Heavy Horses“ und Ians Andersons Flötensolo (live aus dem Tampa Stadium vom 31. Juli 1976 in Tampa, Florida/USA), wobei das letzte wohl in Kürze die Nase vorn haben dürfte (vom Flötensolo gibt es zz. fast 500 Aufrufe täglich – Heavy Horses bringt es gerade einmal auf 200).

Top 10 von WilliZos Youtube-Besuchern
Top 10 meiner Youtube-Besucher