So spielt das Leben

So spielt das Leben (Original: Life as We Know It) ist eine US-amerikanische Komödie mit Josh Duhamel und Katherine Heigl in den Hauptrollen. Regie führte Greg Berlanti.

„Vor einigen Jahren hatten die Konditorin Holly Berenson (Katherine Heigl) und der Fernsehregisseur Eric Messer (Josh Duhamel), der bei Sportübertragungen die richtigen Kameraeinstellungen auswählt, ein Blind Date, das nicht einmal fünf Minuten dauerte und schrecklich in die Hose ging. Trotzdem müssen sich die beiden immer wieder sehen, haben sie doch dieselben besten Freunde, die jungen Eltern Peter (Hayes MacArthur) und Alison Nocack (Christina Hendricks). Als diese bei einem Autounfall ums Leben kommen, hinterlassen sie eine kleine Tochter und ein unerwartetes Testament. Fortan sollen sich Holly und Eric gemeinsam um das Baby kümmern. So richtig passt das keinem von beiden in den Kram, ist Eric doch dafür berüchtigt, alles flachzulegen, was nicht bei drei auf den Bäumen ist, und auch Holly hat mit dem Kinderarzt Sam (Josh Lucas) gerade erst ihren vermeintlichen Traummann aufgetan. Doch ihre toten Freunde wollen sie auch nicht im Stich lassen, also müssen sich die Streithammel wohl oder übel zusammenraufen…“

aus: filmstarts.de


So spielt das Leben – deutscher Trailer HD

Die amerikanischen Filmemacher haben ihre Probleme, wenn es um den Tod geht. Etwas sehr schnell wird der Tod der Eltern so gut es eben geht unter den Tisch gekehrt. Der Film soll schließlich eine Komödie sein. Das es anders geht, hat ein britischer Film wie Vier Hochzeiten und ein Todesfall bewiesen. Trotzdem ist der jetzt auf DVD So spielt das Leben bzw. auf Blu-ray So spielt das Leben erschienene Film durchaus sehenswert, denn er hat neben einigen Längen auch seine Stärken in überdurchschnittlich ausgetragenen Screwball-Gefechten. Und geradezu köstlich sind die Szenen mit der überdrehten Sozialarbeiterin Groff (herrlich ironisch: Sarah Burns), die ansonsten offenbar nur hurende Transen als Klienten hat.

In der Flut an Komödien aus Hollywood nimmt dieser Film einen guten Mittelplatz ein. Wie gesagt: etwas zu lang. Dafür durchaus etwas für Romantiker. Auch mit akzeptablen Schauspielerleistungen. Aber eben auch ein Film, den man eher schnell vergisst. „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“ wird nicht erreicht.

Über WilliZ

Wurde geboren (in Berlin-Schöneberg), lebt (nach einem Abstecher nach Pforzheim, längere Zeit in Bremen und Hamburg) in dem Örtchen Tostedt am Rande der Lüneburger Heide - und interessiert sich für Literatur, Musik, Film und Fotografie (sowohl passiv wie aktiv) ... Ach, und gern verreise ich auch!

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