Verdient, aber glanzlos

Man mag es kaum glauben, aber nach dem 14. Spieltag in der Fußball-Bundesliga liegt der SV Werder Bremen nur drei Punkte hinter dem Tabellenführer, der Borussia aus Dortmund, und zwei Punkte hinter den Bayern (am 9. Spieltag waren es noch sechs Punkte Abstand) auf Platz vier. Und das, nachdem die Bremer letzte Woche in Mönchengladbach eine 5:0-Schlappe einstecken mussten.

Der sicherlich verdiente, wenn auch wieder etwas glanzlose Sieg gegen den VfB Stuttgart zeigte zumindest, dass man auch ohne einen verletzten Claudio Pizarro und gegen einen direkten Mitkonkurrenten gewinnen kann. Die Wiedergutmachung ist gelungen. Und endlich musste Werder keinem frühen Rückstand hinterherlaufen und schaffte es, ohne Gegentor auszukommen.

So recht weiß wohl keiner, wie man die Mannschaft einzuschätzen hat. Attraktiver Offensivfußball, wie wir ihn aus früheren Jahren kennen, sieht anders aus als das, was der Zuschauer heute zu sehen bekommt.

Und jetzt geht es gegen die Bayern, die in den letzten zwei Wochen auch Federn lassen mussten und einen Fünf-Punkte-Vorsprung vom 12. Spieltag einbüßten. Am letzten Spieltag geht’s dann gegen Herne-West (Schalke 04), die gegen Lüdenscheid-Nord (Borussia Dortmund) am letzten Wochenende auch nicht gerade brillierten.

Also, Jungs, rafft euch jetzt auf. Mindestens vier von den neun Punkten solltet ihr einfahren. Dann kann getrost die Rückrunde kommen.

Über WilliZ

Wurde geboren (in Berlin-Schöneberg), lebt (nach einem Abstecher nach Pforzheim, längere Zeit in Bremen und Hamburg) in dem Örtchen Tostedt am Rande der Lüneburger Heide - und interessiert sich für Literatur, Musik, Film und Fotografie (sowohl passiv wie aktiv) ... Ach, und gern verreise ich auch!

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