The same Procedure …

Déjà-vuTäglich grüßt das MurmeltierThe same procedure as every year: Man kann es nennen, wie man will … Wieder spielte der SV Werder Bremen im DFB-Pokal in der ersten Runde gegen einen Drittligisten – und wieder verloren die Bremer und schieden damit aus diesem Wettbewerb aus – und das zum 3. Mal in Folge. Erst 2011 gegen den 1. FC Heidenheim (2:1), letztes Jahr gegen Preußen Münster (4:2 n.V.), gestern nun gegen den 1. FC Saarbrücken 3:1 n.V.

Es ist nur ein schwacher Trost, dass sich Borussia Dortmund, 1. FSV Mainz 05, Hertha BSC, Eintracht Frankfurt und der FC Freiburg sehr schwer taten, um die nächste Runde zu erreichen, neben Werder auch Bundesligisten wie Borussia Mönchengladbach, Eintracht Braunschweig und der 1. FC Nürnberg gegen unterklassige Vereine ausschieden. Der DBF-Pokal hat nun einmal eigene Gesetze. Aber spätestens nach dem verbru(z)zzelter Saisonauftakt des letzten Jahres hätte man damit rechen müssen, dass sich die Bremer voll und ganz auf dieses erste Pflichtspiel der Saison konzentrieren. Fehlanzeige!

    SV Werder Bremen: Umbruch oder Schiffbruch?

Natürlich sitzt dieser Schock erst einmal tief! Geschäftsführer Thomas Eichin sprach deutliche Worte nach der Partie: „Wir müssen nichts schönreden, in der ersten Runde gegen einen Drittligisten auszuscheiden ist eine Blamage. Zum dritten Mal nacheinander ist eine noch größere Blamage.“ Und damit ist wieder einmal eine wichtige Geldquelle versiegt.

3000 mitgereiste Werder-Fans erlebten eine Woche vor dem Bundesliga-Start eklatante Schwächen in allen Mannschaftsteilen. Vieles deutet daraufhin, dass die Mannschaft mit dem neuformierten 4-3-3 Spielsystem (teilweise auch als 4-4-2, wobei Aaron Hunt zwischen Mittelfeld und Angriff rochierte) noch nicht klarkommen. Spieler und Trainer mussten die sicherlich zurecht aufgebrachten Fans beruhigen. Für Werders Bundesligastart am Samstag um 18 Uhr 30 in Braunschweig gegen den Aufsteiger Eintracht schwant vielen nichts Gutes. Verlieren die Bremer das Spiel, dann ist der Kurs erst einmal klar: Es geht wieder einmal nur gegen den Abstieg!

Hier die Aufstellung der Gurkentruppe von gestern in Saarbrücken:

Mielitz – Fritz, Prödl, Caldirola, Gebre Selassie (107. Hartherz), Makiadi, Ekici (82. Yildirim), Junuzovic, Hunt, Füllkrug (46. Arnautovic), Petersen

Über WilliZ

Wurde geboren (in Berlin-Schöneberg), lebt (nach einem Abstecher nach Pforzheim, längere Zeit in Bremen und Hamburg) in dem Örtchen Tostedt am Rande der Lüneburger Heide - und interessiert sich für Literatur, Musik, Film und Fotografie (sowohl passiv wie aktiv) ... Ach, und gern verreise ich auch!

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