Man of Steel

Man of Steel ist eine US-amerikanische Comicverfilmung des Regisseurs Zack Snyder. Produzent des Films ist Christopher Nolan, der auch die Story fürs Drehbuch lieferte. Die Hauptrolle spielt der britische Schauspieler Henry Cavill. Es ist geplant, dass es der erste Film einer mehrteiligen Reihe wird. Die deutschsprachige Fassung trägt den Originaltitel und hatte am 20. Juni 2013 Premiere.

    Man of Steel

Clark Kent (Henry Cavill) ist ein junger Mann mit Superkräften jenseits aller menschlichen Vorstellungskraft. Dennoch oder vielleicht sogar deswegen fühlt er sich allein und isoliert. Vor Jahren hat ihn sein Vater Jor-El (Russell Crowe) von Krypton, einem hoch entwickelten Planeten, zur Erde geschickt und nun sieht sich Clark ständig mit der Frage konfrontiert: Wieso bin ich hier? Geprägt von den Werten seiner Adoptiveltern Martha (Diane Lane) und Jonathan Kent (Kevin Costner) entdeckt Clark bald, dass Superkräfte zu haben auch Verantwortung mit sich bringt und die Notwendigkeit, schwierige Entscheidungen zu treffen. Clarks Adoptivvater glaubt, dass die Menschheit nicht bereit ist, zu erfahren, wer sein Sohn wirklich ist und welche Fähigkeiten er hat. Doch als die Welt vom finsteren General Zod (Michael Shannon) angegriffen wird, braucht sie ihren ‚Superman‘ dringender als jemals zuvor – ob sie nun bereit ist oder nicht.

aus: filmstarts.de


Man of Steel

Es wundert mich schon, dass Spinnen- und Supermänner immer wieder neu aufgelegt werden müssen (The Amazing Spider-Man bzw. Superman ist zurück). Welches Bedürfnis haben wir, um uns von solchen Männern mit übernatürlichen Kräften helfen lassen zu müssen? Im letzten Jahr war also wieder Superman fällig, um die Welt zu retten. Diesmal aus dem Hause Christopher Nolan/Zack Snyder. Ihr knapp 2 ½-stündiges Werk Man of Steel ist nun auch als DVD bzw. Blu-ray erhältlich.

Es ist wieder Popcorn-Kino mit bombastischen Action-Spektakel a la Hollywood, dem allerdings jegliche Tiefe fehlt. Zack Snyder, ein Meister der Überstilisierung, darf sich austoben. Es muss eben krachen. Dass dabei eine mögliche inhaltliche Botschaft durch eine unendlich pompöse Bilderflut fortgeschwemmt wird, kratzt dann keinen. Was als Handlung bleibt, ist eher konventionell erzählt und zudem rührselig. Viele mögen solche Filme wohl, sonst würde es ja nicht dermaßen in den Kinokassen klingeln. Mein Fall ist das leider nicht.

Über WilliZ

Wurde geboren (in Berlin-Schöneberg), lebt (nach einem Abstecher nach Pforzheim, längere Zeit in Bremen und Hamburg) in dem Örtchen Tostedt am Rande der Lüneburger Heide - und interessiert sich für Literatur, Musik, Film und Fotografie (sowohl passiv wie aktiv) ... Ach, und gern verreise ich auch!

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