Schottisches Picknick

Schottland 2005Bekanntlich unterscheidet sich der Sommer vom Winter in Schottland dadurch, dass der Regen im Winter etwas kälter ist. Das kann aber nicht davon abhalten, ein Picknick im Freien abzuhalten (Foto aufgenommen während unseres Schottland-Urlaubs 2005 in Broadford/Isle of Skye):

    Schottisches Picknick
    Schottisches Picknick mit Regenschirm

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Public houses

Schottland 2005Der Pub ist in Großbritannien das, was bei uns eine Kneipe ist – und meist etwas mehr. Oft kann man in einen Pub typisch britische Küche zu einem erschwinglichen Preis zu sich nehmen. Und öfter noch werden gleichzeitig mehrere Biere frisch gezapft. In Schottland gehört natürlich auch eine größere Auswahl an Whiskys, vorallem Single Malt Whiskys, dazu. Pub ist die Abkürzung für public house (öffentliches Haus) und geht auf die römische Besatzung zurück. Pubs glänzen besonders durch ein liebevoll gestaltetes Innere. Aber auch die Fassade eines Pubs hat meist etwas besonders Einladendes, wie die folgende Beispiele im Bild zeigen – übrigens während unseres Schottland-Urlaubs dieses Jahr (2005) aufgenommen:

    The Waterfront in Inverness
    „The Waterfront“ in Inverness
    The Ship Inn in Stonehaven
    „The Ship Inn“ in Stonehaven
    Glenalbyn in Inverness (welcher Name)
    „Glenalbyn“ in Inverness (welcher Name) mit 3 durstigen Seelen
    Malt Shovel in Edinburgh
    „Malt Shovel“ in Edinburgh
    Jan und ein Guinness
    Jan und ein Guinness

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Slainte!

Schottland 2005Uisce Beathad, das Lebenswasser, also den guten Whisky haben wir während unseres nun leider zu Ende gegangenen Urlaubs im Schottland selbstverständlich vor Ort, also in einer Whiskybrennerei verkostet. Beim Besuch in Keith besuchten wir das Stammhaus von Chivas Regal, die Strathisla Destillery, die einen guten Single Malt Whisky brennt. Dieser ist mit vielen anderen Whiskys Bestandteil des Chivas Regal, eines Blended Whisky. Von diesem bekommt man am Anfang der Besichtigungstour den 12-jährigen zu kosten, am Ende dann sogar einen 18-jährigen. Da kann man nur Slainte! sagen, also Prost auf gälisch.

    Strathisla - Chivas Regal-Stammhaus (ich mit meinen Söhnen) Whisky noch im Urzustand: als Gerste (Barley)

siehe auch meine weitere Whisky-Seite

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Back home

Leider geht jeder Urlaub einmal zu Ende, so auch meine Reise mit meinen Lieben nach Schottland. Imerhin hat sich viel Material angesammelt, von Fotos über Videoausnahmen. Der Schottland-Interessierte mag sich etwas gedulden. Beizeiten werde ich an dieser Stelle einiges von dem zur Verfügung stellen (und auch das Reisetagebuch Schottland 1985 wird fortgesetzt werden).

Schottland 1985: Fort William

Auf unserer Schottland-Reise vor 20 Jahren im Jahre 1985 war ich mit meiner heutigen Frau auf der Isle of Skye angekommen. Es ging am nächsten Tag weiter nach Fort Williams:

Donnerstag, den 8. August 1985 (6. Reisetag):

Um 8 Uhr stehen wir wieder auf, ziehen uns an und gehen nach unten zum Frühstück. Das ist auch recht ordentlich und reichlich; wir zahlen die restlichen 14 £, gehen auf unser Zimmer, packen unsere Sachen zusammen, duschen dann – und los geht ’s. Mit der Fähre um 10 Uhr fahren wir von Kyleakin nach Kyle of Lochalsh. Von dort geht ein Bus um 10 Uhr 40 Richtung Glasgow. Mit uns fährt eine aus Australien, die schon im Zug von Inverness nach Kyle mit uns fuhr. Sie will nach Glasgow, später nach Irland. Wir fahren bis Fort William, wo wir um 12 Uhr 45 ankommen. Der Weg führt uns über Shiel Bridge und Glen Shiel an den „Five Sisters“ (1068 m hoch) vorbei, an mehreren ‚Löchern‘ bis Invergarry ins Glen Albyn (= Albyn-Tal); weiter am Loch Lochy vorbei über Sean Bridge nach Fort William am Loch Linnhe. Hier erhebt sich mit 1344 m Höhe der Ben Nevis, Großbritanniens höchster Berg.

Zunächst halten wir Ausschau nach einem Campingplatz, denn wir haben uns entschieden, doch noch zu campen. In der Nähe steht auch ein Haus mit angrenzender Wiese, dessen Eigentümer oder besser Eigentümerin diese für 1 £ 50 pro Zelt ‚anbietet‘. So schlagen wir zu und bauen das noch klitschnasse Zelt auf. Es ist sonnig und etwas windig, so daß das Zelt schnell trocknet. Das Oberzelt breiten wir erst einmal ’so‘ aus. Dann gehen wir zum Busbahnhof zurück; von hier fährt ein Bus um 14 Uhr ins Glen Nevis. An den ‚Lower Falls‘ endet die Fahrt. Wir knipsen …, essen dann Müsli mit Milch und laufen das Stück zu Fuß zurück. Unterwegs beginnt es leicht zu regnen. Kurz vor 17 Uhr sind wir auf dem Campingplatz und ziehen schnell das Überzelt auf das untere Zelt. Wir haben Glück, denn kurz darauf gießt es ’nicht schlecht‘. Wir werfen den Gaskocher an und bereiten uns in Süppchen zu: Gemüsesuppe mit Würstchen. Dazu Brot. Anschließend kochen wir uns nach einen Pott Tee. Damit ist auch der Gaskocher eingeweiht. Zwar regnet es, aber das stört uns nicht weiter, zumal das Unterzelt trocken bleibt. Nach 20 Uhr hört es auch auf zu regnen und bleibt die Nacht über trocken.

Wir gehen nach 20 Uhr los in die Stadt, kaufen zwei kleine Fläschlein Whisky und zwei Dosen Special Tartan Ale (die 0,44-Literdose für 49 p.). Lebensmittelgeschäfte haben gerade um 20 Uhr geschlossen: Pech! Brötchen (Rolls) bekommen wir aber noch, außerdem eine Krawatte mit dem Muster des Clans „MacAlpine“ (nach dem Glen Albyn und dem gälischen Namen für Schottland = Alba ist das schon das 3. Mal, daß wir auf meinen Namen in einer etwas abgewandelten Version stoßen; zudem ist das p durchaus mit dem b in Albin austauschbar; siehe hierzu den germanischen Ursprung des Namen Albin -> Alb-win = Elfenfreund und seine heutige Form im Wort -> Alptraum).

Wir laufen noch etwas im Ort herum und sind nach 21 Uhr zurück in unserem Zelt. Wir trinken noch das Bier mit Whisky darin, es mundet nicht übel. Außerdem taufen wir unser Zelt, das den Regen gut überstanden hat, auf den Namen „Fort William“. Gegen 23 Uhr 20 legen wir uns aufs Ohr. Wir schlafen recht gut.

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Westerwelles Turnübungen

Da will sich Guido Westerwelle und seine FDP als Steuersenkungspartei für den kommenden Wahlkampf profilieren und verkündet lauthals, dass eine Mehrwertsteuererhöhung nicht in Frage kommt.

Aber bekanntlich ist die Machtgier bei einigen Politikern größer als ihre Absichten aufrichtig sind. Und so deutet Herr Westerwelle im Streit mit der Union um eine Erhöhung der Mehrwertsteuer Kompromissbereitschaft an: „Ich werde nicht gesetzmäßig niemals sagen.“ (So im ZDF-Sommerinterview). Diese Art der geistigen Verrenkung wird bestimmt als ‚Westerwelle‘ in die Geschichte eingehen. Vielleicht sollte man auch die FDP nicht wählen, wenn man keine Mehrwertsteuererhöhung will.

Jethro Tull live at Lugano Estival Jazz 2005

Am 9. Juli 2005 (also vor wenigen Tagen) trat Jethro Tull beim „Lugano Estival Jazz“ in einem Open-Air-Konzert auf der Piazzo della Riforma in Lugano/Schweiz auf. Das Konzert war kostenlos und wurde vom Schweizer Fernsehen live übertragen.

Die Setlist:

Aqua Intro, For A Thousand Mothers, Nothing Is Easy, Jack-In-The-Green, Serenade To A Cuckoo, Beggar’s Farm, Boris Dancing, Weathercock, We Five Kings, Up To Me, Bourée, Mother Goose, Empty Café, Farm On The Freeway, Hymn 43, A New Day Yesterday, Budapest, Aqualung, Locomotive Breath, Protect And Survive, Cheerio

Wer möchte, kann sich einen Mitschnitt des gesamten Konzerts aus dem Internet herunterladen. Das ist leider nicht ganz so einfach bzw. kann ziemlich lang dauern, da das Herunterladen nur über einen so genannten Filesharing-Dienst möglich ist.

Hierzu benötigt man ein Programm (z.B. BitLord oder BitTorrent), das den Download managt. Bei thepiratebay.org findet Ihr den ‚Einstieg‘ zu dem Video (es wurde digital aufgenommen und als DivX-AVI-Datei gerippt – hat DVD-Qualität und ist 1,4 GB groß) – Nachtrag 16.08.2005: Jetzt gibt es das Konzert als DVD ISO-Image und ist 3,16 GB groß (lässt sich z.B. mit Nero brennen): Jethro Tull 2005 Lugano

Wenn Ihr euch mit Filesharing mit dem Torrent-Dienst nicht auskennt: Während Ihr Dateien herunterladet, werden diese auch anderen Internet-Benutzern zur Verfügung gestellt. So kann der Download zusammen mit dem Upload dazu führen, dass Ihr insgesamt einen Datentransfer von bis zu 5 GB habt. Also ohne DSL und Flatrate solltet Ihr die Finger davon lassen. Die Nutzer des Torrent-Dienstes unterscheidet man in Leecher (‚Sauger‘, die also die Daten herunterladen) und Seeder (die die Daten zur Verfügung stellen). Filesharing-Dienste sind generell illegal, da in der Regel Urheberrechte der Autoren verletzt werden.

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Die ElSter kräht …

Gegenüber bestimmten Neuerungen bin ich durchaus aufgeschlossen. Und so habe ich dieses Jahr zum ersten Mal meine Einkommensteuererklärung für 2004 mit der Hilfe des so genannten ElSter-Formulars ‚ausgefüllt‘. ElSter steht wohl für elektronische Steuererklärung. Sicherlich ein Plus von ElSter ist die Berechnung der Steuer am Ende, wenn man alle Daten feinsäuberlich eingegeben hat.

Nun wollte die meine Daten dem zuständigem Finanzamt übermitteln. Immerhin gibt es in der Menüleiste des Programms einen entsprechenden Knopf. Auch hat man hier die Möglichkeit, eine digitale Unterschrift zu leisten, wozu man allerdings eine Signaturkarte und zum Einlesen ein Kartenlesegerät benötigt. Soweit bin ich natürlich noch nicht. Dafür können die Daten auch ohne Signatur versendet werden. Es gibt aber noch einen zweiten Knopf: „Steuererklärung an das Finanzamt senden“. Was wie jetzt wo?

Irgendwie habe ich also meine Daten versandt. Nach dem Senden darf man dann eine „komprimierte Steuererklärung“ ausdrucken, die dann an das Finanzamt per Normalpost zu senden ist – mit Belege usw. Warum übermittle ich eigentlich meine Daten, wenn ich diese doch wieder ausdrucken muss?

Nach Erhalt des Steuerbescheides in Papierform kann dieser mit Elsterformular auch elektronisch abgeholt und dargestellt werden. Hierfür, ist klar, benötigt man einen Schlüssel.

Ich frage mich nun, was ist der Vorteil dieses elektronischen Verfahrens der Steuererklärung, wenn ich am Ende doch alles ausdrucken, eintüten und per Post versenden muss?! Bis auf die Steuerberechnung sehe ich da eigentlich keinen Vorteil. Den einzigsten Vorteil hat vielleicht das Finanzamt. Weniger Arbeit eben – und am Ende auch weniger Arbeitsplätze? Also irgendwie sollte auch für mich, dem Steuerpflichtigen, eine Vereinfachung herausspringen, ansonsten ist der ganze ElSter-Kram etwas für den – Entschuldigung – Arsch!

Schottland 1985: Isle of Skye

Hier die Fortsetzung meines Reisetagebuch Schottland 1985:

Mittwoch, den 7. August 1985 (5. Reisetag):

Wir packen … mit Mühe alles zusammen; das Zelt ist natürlich klitschnaß; so müssen wir es auch verstauen. Dafür kommen wir kostenlos davon. Es wird nicht kassiert, weil kein Kassierer weit und breit vorhanden ist (Wo kein Kläger ist … usw.).

Im Hoteleingang auf der anderen Straßenseite (Sligachan Hotel) finden wir vorerst Unterschlupf. Immerhin werden wir morgens durch einen wunderschönen Regenbogen für diese nicht gerade „gelungene“ Nacht entschädigt. Schafe grasen zwischen den Zelten und Wohnwagen.

Im Hotel gucken wir im Fahrplan zunächst nach dem nächsten Bus. Es ist inzwischen 10 Uhr – und 9 Uhr 50 und wirklich pünktlich ist ein Bus gerade abgefahren. Der nächste Bus Richtung Festland fährt erst um 13 Uhr 10. So nutzen wir die Zeit, um Tee und Kekse in der Hotellounge zu uns zu nehmen. Ich habe so auch Zeit, Tagebuch zu schreiben.

Zunächst spielen wir noch mit dem Gedanken, hier im Hotel zu bleiben, aber als wir den Preis erfahren (rd. 40 £), entscheiden wir uns doch für die Weiterfahrt. Wir wollen aber nur bis Kyle; der Bus fährt auch nur bis Kyleakin, dem Fährort auf dieser Insel.

    Kyleakin auf der Isle of Skye

Der Bus ist pünktlich; der Regen hat aufgehört – es regnet den ganzen Tag nicht mehr, bleibt zwar kühl, aber sonst ganz erträglich. Um kurz nach 14 Uhr sind wir in Kyleakin. Mit der Fähre nach Kyle of Lochalsh, dort ins Informationszentrum, wo wir nach B&B (Bed and Breakfast) fragen. Für 14 £ 80 (es wird also billiger) bekommen wir in Kyleakin ein Zimmer; wir müssen also mit der Fähre zurück. 15 Uhr sind wir in unserem Zimmer im „Obbeview“, das dem Moil Castle Restaurant gegenüber liegt. Das Zimmer ist ganz nett.

Wir packen die nassen Sachen aus und hängen sie auf. Dann duschen wir auch noch schnell. Anschließend gehen wir hinaus; ein Bus ins Inselinnere ist gerade weggefahren. So bleiben wir im Ort, kaufen ein (u.a. auch einen Sprachführer in Gälisch und ‚Schottisch‘) für 7 £. Mit der Fähre fahren wir wieder nach Kyle. Zuvor gehen wir aber ins Moil Castle Restaurant. Dort in der Lounge Bar trinken wir zunächst ein Lager. 18 Uhr essen wir für knapp 11 £ (Christa ein kleines Steak, ich Pork Chop, also Schweinekotelett mit Apfelsauce – zuvor Prawn sauted in Garlic Butter, also Krabben in Knoblauchbutter gesotten); es schmeckt ganz gut.

In Kyle gehen wir auf einen Hügel (Heather Hill = Heidehügel), von dem haben wir einen schönen Ausblick auf Loch, Inseln und Ortschaft. Mit der Fähre um 21 Uhr fahren wir zurück nach Kyleakin und gehen dort auf unser Zimmer. Wir machen uns etwas frisch, ich pinsle noch etwas Tagebuch; gegen 22 Uhr legen wir uns ins Bett. … Wir versinken in einen tiefen, erholsamen Schlaf. Die frische Luft bewirkt ihren Teil …

Coco de Mer

Dagegen bietet der Versandhandel der Beate Uhse nur die reinsten Ladenhüter. Hier aber gibt es edelste Dessous, jede Menge ‚Tools‘, die die Liebe beleben, wenn ’s auch nicht billig ist. Aber schon die Website kann die Stimmung heben und des Mannes Schwan, na, ihr wisst schon, was ich meine?! Ich meine natürlich Coco de Mer!

Coco de Mer